2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust

Berlin, Klappe die Zweite.

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Alle erzählen vom Urlaub. Da mach ich mit . Zumindest ein bisschen. Ich will Dir meine Lieblingsbilder zeigen, die ich geschossen habe. Und natürlich werd ich Dir auch den einen oder anderen Satz dazu erzählen. Setz Dich, für einen kleinen Kaffee und ein paar Fotos hast Du doch Zeit, oder?

Tag 1

Unsere erste Amtshandlung nach der Ankunft und dem Check-In (Hotel quasi direkt am Hauptbahnhof, super zentral) war erstmal eine typische Touristen-Stadtrundfahrt. Einfach mal so, um uns einen Überblick zu verschaffen und zu gucken, wo es uns besonders gut gefallen könnte. Da wir beide zwar schon in Berlin waren, die Sehenswürdigkeiten aber noch nicht abgeklappert hatten, war das ein guter Anfang. Vom Bahnhof Friedrichstraße aus haben wir dann einen kleinen Abendspaziergang gestartet.

Mittlerweile recht hungrig sind wir die Oranienburger Straße entlanggelaufen (und verhungern muss man da ja weiß Gott nicht) und kamen am Tacheles vorbei. Das war am Vormittag nach 22 Jahren Besetzung geräumt worden…ob das wohl jetzt endgültig ist?! Naja, auf jeden Fall wollte ich dem Holden, der vom Kunsthaus noch nichts gehört hatte, zeigen, wovon im Radio die Rede gewesen war…

Und weil wir sowieso gerade da waren, haben wir im Mirchi zu Abend gegessen. Hier scheinen die Meinungen ja deutlich auseinander zu gehen, die einen finden es Touristennepp, die anderen finden’s toll… Wir wurden jedenfalls sehr freundlich bedient und das Essen war lecker (auch wenn es uns hier auf dem Land eindeutig an Vergleichsmöglichkeiten zum Thema „Küche Singapurs“ mangelt, was ja sehr schade ist!). Anschließend sind wir noch ein bisschen am Spreeufer entlang gelaufen und wären beinahe in den Hackeschen Höfen eingeschlossen worden, weil wir etwas spät dran waren…ähm, ja. 😉

Tag 2

Am nächsten Morgen waren wir wegen des schlechten Wetters erstmal auf der Museumsinsel. Ich hatte ja erst die große Museumstour hinter mir, das Neue Museum fand ich aber auch wegen seiner eigenen Geschichte so toll, dass ich guten Gewissens mit Herrn D. nochmal durchspaziert bin. Ihm hat es auch gefallen. Und ich bin immer noch ganz stolz, dass er dieses Jahr mit mir schon zwei Mal im Museum und sogar schon im Theater war, obwohl das nicht direkt die Favoriten auf seiner Freizeit-Agenda sind. 😉

Glücklicherweise hat es während unseres kleinen antiken Ausflugs aufgeklart und wir konnten bei trockenem Wetter mit leicht hervorspitzenden Sonnenschein im Auswärtigen Amt unseren Kaffee und das Ambiente im Lichthof genießen.  Herrn Westerwelle haben wir natürlich nicht gesehen, aber der hat ja auch seinen eigenen Eingang. ^^

Danach sind wir mit der U-Bahn zum KaDeWe gefahren, haben uns dort einmal unter Staunen durch die Feinkostabteilung geschlagen, Fischbrötchen für 7€ waren dann allerdings doch nicht so ganz unsere Preisklasse, weshalb wir uns bei Curry 36 am Zoo stärkten, um festzustellen, dass die vielgerühmte Currywurst hier nicht so ganz unseren Geschmack traf…naja, passiert. Dafür liebte der Herr die Pommes sehr. (O-Ton: „Die Pommes von hier und die Wurst von Bier’s Curry am Bahnhof Friedrichstraße, das wär’s!“) Anschließend sind wir den Ku’damm komplett entlanggelaufen und Herr D. wollte seine „eigene“ Quadriga am liebsten mit nach Hause nehmen. Vielleicht könnten ihn die vier Bärchen ja morgens zur Arbeit kutschieren?! – Nee?! Schade, sehr, sehr schade!

Natürlich mussten wir uns auch noch das Brandenburger Tor aus der Nähe anschauen bevor wir zu unserem Tageshighlight und einzigen unverrückbaren Wunsch des Holden übergingen.

Das allerwichtigste für ihn war nämlich der Besuch auf/ in der Reichstagskuppel. Wegen der Anmeldepflicht war er nämlich letztes Mal nicht reingekommen. Kein Problem, Wunsch erfüllt und so staunte er nicht schlecht das nächtlich beleuchtete Berlin an (so ein Termin um 21.00 Uhr hat echt was für sich) und bewunderte die Architektur, vergessen, dass er sich an diesem Tag bereits zwei mal für Sicherheitskontrollen halb hatte ausziehen müssen. 😉

Erschöpft aber glücklich sanken wir nach diesem erfüllten Tag und insgesamt etwa 15 km Fußmarsch ins Bett.

Tag 3

Mann, schon wieder der vorletzte Tag…Urlaub ist einfach immer viel zu kurz! Um diesen Kummer zu vergessen, musste erstmal was Süßes her. Also auf dem Weg zum Gendarmenmarkt einen kleinen Abstecher in die Ritter Sport Schoko Welt (Franzöische Straße) wagen und viiiiel Schokolade einkaufen! 😉 Alles bunt und sooo viel Schoki – Hach!

Bei strahlendem Sonnenschein schauten wir uns dann den Französischen und den Deutschen Dom sowie das Konzerthaus mal aus der Nähe an. Was für ein monumentaler Platz!

Direkt gegenüber bot sich auch Gelegenheit, der Ampelmännchen-Leidenschaft meiner Lieblingsschwester neue Nahrung mitzubringen. Anschließend spazierten wir zum Checkpoint Charlie und schauten uns Kreuzberg etwas näher an. Die Snackvielfalt in der Oranienstraße ist schließlich ne super Sache für den Mittag! (Auch dem Holden schmeckte es bei „Solo Pizza e Pasta“, Oranienstraße 38, sehr gut!) 🙂 Nachdem ich Herrn D. schon am Tag zuvor mit langen Fußmärschen gequält hatte, machten wir anschließend eine Bootstour auf der Spree bei strahlendem Sonnenschein von der Jannowitzbrücke bis nach Charlottenburg. Eine vollkommen andere Sicht auf Berlin und super tolle Bilder waren die Ausbeute:

Vom Schloss Charlottenburg aus ging es wieder zurück in die Innenstadt, wo wir im Nikolaiviertel nochmal typisch berlinerisch essen wollten. Im „Kartoffelhaus No. 1“ erlegten wir dann ein kapitales Eisbein und verstanden, warum der Laden bis auf den letzten Tisch besetzt war.

Nach einem kleinen Abstecher zur Weltzeituhr am nächtlichen Alexanderplatz und der Weltzeituhr fielen wir auch an diesem Abend wieder todmüde ins Bett.

Tag 4

Die letzten Stunden in Berlin waren für uns angebrochen, deshalb wollten wir nochmal eine möglichst gute Aussicht genießen. Für den Fernsehturm war es zu neblig, weshalb wir uns mit dem Kollhoff-Tower in der Nähe des Potsdamer Platzes „begnügten“ und die Aussicht vom 25. Stock aus genossen. Über den Dächern wehte der Wind zwar recht frostig, aber im Café ließ sich die Aussicht dann doch noch ganz gut genießen (auch wenn der Cappuccino-Preis hier eindeutig auch Höhenluft geschnuppert hat…)

Unsere letzte Station war die Ausstellung „Grenzerfahrungen“ im „Tränenpalast“, der ehemaligen Ausreisehalle am Bahnhof Friedrichstraße, ein Besuch hier lohnt sich wirklich! In einer Stunde bekommt man hier einen guten Überblick über den Alltag in der geteilten Stadt Berlin – und das auch noch kostenlos!

Mit einem letzen Blick auf das Regierungsviertel vom imposanten Hauptbahnhof aus verabschiedeten wir uns von der Hauptstadt in Richtung Heimat: „Tschö, Berlin, wir kommen sicher wieder!“

Ich hoffe, ihr hattet Spaß auf unserer kleinen Reise!

Liebste Grüße! Kristina

PS: Ich denke es ist eigentlich selbstverständlich, aber ich sage es eben nochmal, da diese Themen ja im Moment gerne heiß diskutiert werden: Dieser Artikel spiegelt allein meine eigene Meinung gemäß meinen gemachten Erfahrungen wieder. Bezahlt hat mich dafür niemand! 😉 Das (c) für die Bilder liegt ebenfalls bei mir.

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