2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust

Nachgekocht: Asiatisches Wintergericht nach Giraffo

3 Kommentare

Asiatisches Wintergericht 1

Als ich neulich mal wieder so vor mich hin durch die Weiten des Internets prokrastinierte stöberte, fiel mir Giraffos Blog ins Auge, dem ich direkt mal folgen musste, weil ich ja auch ein kleiner Fan leckerer asiatischer Gerichte bin (das geht so weit, dass Herr D. mit seinen Arbeitskollegen am Freitag gewettet hat, dass es Abends sicher etwas asiatisches zu Essen gibt und – hah! – er hat gewonnen!). Wie es der Zufall so wollte, waren Rouladen beim Metzger im Angebot und da ich im Gefrierfach der Studentenbudenküche sowieso vor allem Gemüse horte, um dann immer eine leckere Auswahl zu haben, waren die restlichen Zutaten für das Asiatische Wintergericht recht leicht zu beschaffen. Der örtliche Supermarkt, der sonst mit *exotischen* Kochzutaten eigentlich ganz gut bestückt ist, konnte nur leider mit der Austernsauce nicht aufwarten. Unter anderem deswegen habe ich das Orginialrezept ein bisschen abgewandelt, was aber der Tatsache keinen Abbruch tat, dass nach relativ kurzer Zeit und ziemlich wenig Aufwand ein sehr leckeres Essen auf dem Tisch stand, dass es bei uns sicherlich nicht zum letzten Mal gegeben hat.

Du brauchst für 2 Hungrige:

  • 2 Rindsrouladen
  • 2 Beutel Reis (ich hatte nur normalen Langkornreis da)
  • 150 g TK-Brokkoliröschen
  • 150 g TK grüne Bohnen
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 + 1 + 1 EL Sesamöl
  • 250 ml heiße Hühnerbrühe
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 TL Knoblauchgranulat
  • Salz
  • 2 + 3 EL Sojasauce
  • 2 + 3 EL Teriyakisauce
  • 1 EL Mehl

Asiatisches Wintergericht 2Zuerst legst Du die Rindsrouladen, nachdem Du sie in dünne Streifen geschnitten hast, in eine Marinade aus 2 EL Sojasauce + 2 EL Teriyakisauce ein, sie müssen etwa 15 Minuten durchziehen. Zwischenzeitlich kannst Du schonmal das Salzwasser aufsetzen, um den Reis darin zu kochen und die Frühlingszwiebeln sowie den Staudensellerie waschen und in dünne Stücke/ Ringe schneiden.

Für die Sauce vermischst Du die Hühnerbrühe mit den 3 EL Sojasauce, den 3 EL Teriyakisauce, 1 EL Sesamöl, dem Zucker, einer Prise Salz und dem Knoblauchgranulat. Nachdem Du den Reis ins Wasser gegeben hast, kannst Du eine (unbeschichtete große) Pfanne aufsetzen, einen EL von dem Öl hineingeben und die Fleischstreifen darin anbraten. Wenn sie rundherum gut angebraten sind und leicht bräunen, nimmst Du sie wieder aus der Pfanne, gibst sie in eine Schüssel und bedeckst diese mit etwas Folie, damit das Fleisch saftig bleibt.

Jetzt erhitzt Du den verbliebenen Löffel Sesamöl in der Pfanne, aus der Du das Fleisch genommen hast und brätst das Gemüse darin an, dass du mit der gemischten Sauce ablöschst und bei geschlossenem Deckel, wenn vorhanden, 5 Minuten köcheln lässt. Zwischenzeitlich müsste der Reis dann so langsam gar sein, den kannst Du schonmal abschütten und ausdampfen lassen. Wenn die fünf Minuten vorbei sind, nimmst Du das Fleisch, vermischst es mit dem Mehl, damit die Soße bindet, und gibst es wieder zum Gemüse. Nach weiteren 2-3 Minuten köcheln und gutem Vermischen (Abschmecken nicht vergessen! 😉 ) kannst Du die Fleisch-Gemüsse-Mischung zum Reis servieren & genießen!

Lass Dir's schmecken!

 

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3 Kommentare zu “Nachgekocht: Asiatisches Wintergericht nach Giraffo

  1. Hört sich sehr lecker an & ist bestimmt schnell zubereitet! Das werden wir uns direkt mal merken!
    Aber mal eine ganz andere Frage: Wie bekommst du so schöne Rahmen um deine Blogbilder? Wir sind da auf unserem Blog noch nicht wirklich zufrieden mit. Vielleicht hast du ja einen Tip für uns 😉

  2. hui – sieht lecker aus.. ich glaub ich muss auch mal wieder asiatisch kochen! vielleicht gibts dann ja dein wintergericht nach giraffo!

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