2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust

Nachgemacht: Blitzschnelles Brot

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Blitzschnelles Buttermilch-Roggen-Brot

Im Zuge meiner dezenten Inkoordiniertheit hatte ich es diese Woche mal nicht rechtzeitig zum Bäcker geschafft. Da ich in der Studentenbudenküche allerdings noch nichtmal einen Toaster besitze, fiel sogar Toastbrot zum Frühstück dementsprechend flach und Knäckebrot war – wie sollte es anders sein – keines mehr im Schrank. Welch ein Glück, dass Mel von Gourmetguerilla mit einem Tweet kurz zuvor auf dieses tolle Rezept hingewiesen hatte, mit dem man binnen einer halben Stunde (die Abkühlzeit dann leider doch noch nicht mitgerechnet) ein leckeres, frisches Brot zu haben, von dem man genau weiß was drinsteckt und das auch richtig wandlungsfähig ist. Nicht nur, was die Zugabe von Gewürzen betrifft, auf die sie extra hingewiesen hat, sondern auch in Sachen Mehl ist dieses Rezept nicht zickig: Ich hab es schon als Weißbrot und als Roggenbrot gebacken und beides war wirklich lecker.

Solche Rezepte muss man teilen, um Euch alle da draußen vor der Brotnot am sonntäglichen Frühstückstisch und Tankstellenaufbackbrötchen zu bewahren. 😉

Du brauchst für eine 2 x 2-3 Personen-Frühstücks-Portion:

  • 250 ml Buttermilch
  • 250 g Mehl (ich habe es mit Roggenmehl und Weizenmehl getestet und beides ist sehr lecker)
  • 80 g Haferflocken
  • 1 EL Honig
  • 1 gestr. TL Salz
  • 1/2 Päckchen Backpulver

Zuerst heizt Du den Backofen mal auf 200°C Ober-/Unterhitze (oder Heißluft 200°C) vor und wartest noch ein paar Minuten, das Brot ist ohnehin Ruck-Zuck zusammengerührt. Dafür verquirlst Du zuerst die Buttermilch mit dem Honig (geht leichter, wenn die Buttermilch etwa Zimmertemperatur hat) und vermischst dann die trockenen Zutaten in einer Schüssel. Dazu gibst Du die Buttermilch-Honig-Mischung und verknetes alles mit dem Handrührgerät mit Knethaken etwa 2 Minuten lang. Danach knetest Du es noch kurz mit bemehlten Händen durch und formst dann einen oder zwei Laibe, die Du mit Mehl bestäubst und mit einem glatten Messer etwas einschneidest. Diese legst Du am besten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und gibst sie für 20 (2 kleine Laibe) oder 25 (1 großer Laib) Minuten in den Ofen. Nach dieser Zeit nimmst Du das/die Brot/e raus und lässt sie in einem leicht feuchten Geschirrtuch auskühlen.

Ein Tipp von Mel, den ich noch nicht ausprobiert habe, ist, zur Buttermilch zum Beispiel noch Rosmarin und/ oder getrocknete Tomaten zuzugeben und die Mischung zu pürieren, um dem Brot ein besonderes Aroma zu verleihen…klingt auf jeden Fall nach einer leckeren Angelegenheit, die allerdings zu meinem Frühstücks-Honigbrot nicht soooo gut gepasst hätte… Und nächstes Mal, wenn ich Backpulver habe, das nicht schonmal feucht geworden zu sein scheint, geht mein Brot bestimmt auch noch so schön auf wie das von Mel! ^^

Lass Dir's schmecken!

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