2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust

Die Riege der Geburtstagskuchenklassiker stellt vor: Butterkekskuchen

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Butterkekskuchen

Es gibt sie, diese Kuchen, die es immer wieder geben muss, die die Frage „Du hast bald Geburtstag, was soll ich Dir backen?“ ad absurdum führen/ obsolet machen: Es ist sowieso klar, was auf der Kaffeetafel auf keinen Fall fehlen darf. Jeder hat so seine Klassiker. Von vielen Menschen weiß man das auch mit der Zeit. So kann Herr D. Geburtstage ohne Donauwelle nur schwer ertragen, einer meiner Onkeln befindet sich im Jammertal, wenn er kein Stachelbeerbaiser sein kurzfristiges Eigen nennen darf, ich möchte am liebsten keinen Geburtstag ohne die Käse-Sahne-Torte meiner Mama feiern (diese selbst zu backen wäre für mich bisher blasphemisch, ich muss mich aber doch mal trauen!) und auch mein Schwesterherz hatte ziemlich klare Vorstellungen, was zum Latte Macchiato verspeist werden sollte. Weil mir ja jeder Anlass willkommen ist, andere mit süßen vertrauenerweckenden Kalorienbomben zu füttern, machte ich mich natürlich mit Freuden ans Werk, den von ihr gewünschten Klassiker in Szene zu setzen (obwohl ich natürlich auch gerne einen Maulwurfkuchen gebacken hätte, der fehlt hier auf dem Blog nämlich auch noch), der da heißt

Butterkekskuchen

Der Boden: Klassischer Rührteig

  • 200 g Margarine mit dem Handrührgerät mit Rührbesen schaumig rühren.
  • 200 g Zucker &
  • 1 Pk. Vanillezucker zufügen und weiterrühren, dazu
  • 4 Eier einzeln zufügen und jeweils etwa 1/2 Minute rühren, damit ein schöner, gebundener Teig entsteht. Jetzt kommen noch
  • 250 g Mehl vermischt mit
  • 1/2 Pk. Backpulver dazu. Schließlich wird der Teig mit dem
  • Saft einer halben Zitrone perfektioniert, glattgerührt (es sollte eine zähe Masse entstehen, die langsam vom Löffel „reißt“)
  • und im nicht vorgeheizten Backofen bei 170°C Heißluft in etwa eine halbe Stunde gebacken. Dabei aufpassen, dass er nicht zu dunkel wird! 🙂

Schicht 1: Pudding

  • 1 Pk. Vanillepuddingpulver (der zum Kochen, in dem noch kein Zucker ist, mittlerweile muss man da ja differenzieren ^^)
  • 500 ml Milch
  • 3 EL Zucker

Ganz einfach: aus den Zutaten wie auf der Packung beschrieben einen Pudding herstellen und diesen auf den abkühlenden Rührteigboden streichen. Beides zusammen gut abkühlen lassen.

Schicht 2: Sahne

  • 500 ml Schlagsahne
  • 2 Pk. Vanillezucker

Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen. Dafür die gut durchgekühlte Sahne in einen hohen Rührbecher geben, mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe durchmixen, den Vanillezucker zufügen und schlagen, bis sie steif ist. Die Sahne auf den Pudding streichen.

Schicht 3: Butterkekse & Zitronenguss

  • etwa eine Packung Butterkekse
  • Für den Guss: 2 EL Wasser, 200 g Puderzucker, 3-4 EL Zitronensaft

Die Butterkekse als „Fliesen“ auf die Sahne legen, leicht andrücken, den kompletten Kuchen damit bedecken. Zum Schluss den Guss aus den angegebenen Zutaten (erst 3 EL Zitronensaft verwenden und zum Schluss ggf. noch einen nachlegen) mit dem Handrührgerät herstellen und auf den Keksen verteilen. Im Kühlschrank mindestens 5 Stunden kühlen, über Nacht ist noch besser, dann bekommen die Kekse die richtige Konsistenz! 🙂

Euch viel Spaß beim Nachbacken & einen schönen Sonntagabend!

Liebste Grüße! Kristina

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