2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust

Baisers

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Aloha ihr Lieben sw

So wie sich das vor Ostern gehört, habe ich mal wieder Eierlikör gemacht. Diesmal sind am Ende 3,5 Liter herausgekommen und wie Du Dir sicher vorstellen kannst, waren da so einige Eiweiß übrig, die verwertet werden wollen. Ganz oben auf der Ausprobier-Liste stehen dabei dieses Mal Baisers, zum Einen, weil ich sie noch nie selbst gemacht habe, zum Anderen, weil ich unbedingt mal so ein Himbeer-Baiser-Dessert machen möchte, das schaut immer sooo lecker aus. Also hab ich mir mal fix 10 von den Eiweißen geschnappt und mit einer riesigen Portion Zucker und einer großen Menge Geduld (und lahmen Armen vom Handrührgerät-Halten, ich brauche ganz dringen zumindest mal so eine Pseudo-Küchenmaschine, in die man das Handrührgerät einspannen kann, sonst fällt mit noch irgendwann ein Arm ab! ^^) Baisers gemacht, die dann im Ofen gefühlte Ewigkeiten zum Trocknen waren, aber laut Herrn D. total lecker sind und so, wie sie sein sollen.

Und wenn Du jetzt keinen Eierlikör machen magst (was ich ja auch irgendwo verstehen kann, nicht jeder hat eine 92-jährige Omi am Start, deretwegen allein die Produktion zu unterhalten sich lohnt – schöne Grüße an Oma D. an dieser Stelle! 😉 ), dann kannst Du ja bei den Ergebnissen vom „Getrennte Wege“-Blogevent vorbeischauen (das ich leider verpasst habe) – hier finden sich jede Menge „mehr Eiweiß“ und/ oder „mehr Eigelb“-Rezepte => wie passend! 😀

Baisers 1

Du brauchst für 2 Bleche voll runder Baisers von etwa 5 cm Durchmesser:

  • 400 g Eiweiß (ca. 10 Stück)
  • 600 g Zucker
  • 2 TL Zitronensaft
  • viel Geduld

Den Backofen auf 100°C Heißluft vorheizen.

Alle Eiweiße in eine grooooße Schüssel geben und mit dem Handrührgerät (oder ihr macht das Ganze einfach in der Küchenmaschine, sofern vorhanden) schaumig schlagen. Die erste Portion Zucker und den ersten TL Zitronensaft zugeben und schlagen, schlagen, schlagen. Sobald sich erste Anzeichen zeigen, dass das Eiweiß steif bleiben will, die nächste Portion Zucker und Zitronensaft zugeben und bei voller Leistung schlagen, bis das Eiweiß so steif ist, dass ein Messerschnitt sichtbar bleibt.

Die Masse in eine Spritztülle füllen (ich habe die große, gezackte Spitze genommen) und kleine, süße Häufchen oder andere Formen (Herzen, Sterne punkt punkt punkt habe gehört, dass sich das Eiweiß mit einem Mini-Spritzer Lebensmittelfarbe auch super einfärben lässt, schaut bestimmt putzig aus) auf die mit Backpapier belegten Bleche spritzen. Jetzt müssen die Schaumhügelchen „nur noch“ trocknen. Das dauert allerdings im Ofen bei 100°C locker 3 Stunden. Die Hitze auf keinen Fall höher drehen, die Schätzchen sollen ja schneeweiß bleiben! 🙂

Baisers

Und wie daraus dann ein leckeres Dessert wird, erzähl ich euch morgen! Hihi.

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

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