2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


Hinterlasse einen Kommentar

Liebe Follower!

Für alle, die sich vielleicht gewundert haben, dass hier in letzter Zeit nichts mehr los ist und denen vielleicht der letzte Post im RSS-Reader, bei Bloglovin’ oder wo auch immer durchgerutscht sein mag, wollte ich nur noch mal eben darauf hinweisen, dass 2Herde umgezogen ist. Das Blog & schon so einige leckere, neue Sachen findet ihr ab sofort hier: 2herde.com

Ich würde mich sehr, sehr freuen, wenn ihr dort vorbeischaut und mir damit treue Leser bleibt – die bisherigen Folgemöglichkeiten findet ihr dort natürlich auch wieder! 🙂

Danke für’s Lesen &

Kristina


Hinterlasse einen Kommentar

Achtung, Achtung, alles neu im neuen Jahr! [Blog-Umzug]

Hallo ihr Lieben,

leider hatte ich in den letzten Tagen ein paar technische Probleme, sodass ich mich hier nicht einloggen und euch allen schon bescheid sagen konnte, wer mir über Facebook oder Twitter folgt, hat es aber vielleicht schon gesehen: 2Herde ist zu 2herde.com umgezogen. Dort habe ich das neue Jahr schon eingeläutet und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir dorthin folgen würdet! ❤

<3-liche Grüße,

Kristina

Blogumzug


Hinterlasse einen Kommentar

Merry Christmas! Feliz Navidad! Frohes Fest & fette Beute! :)

Weihnachtsgrüße 2Herde 2013

*Mag unchristlich klingen, schreibe ich aber schon seit Jahren auf all meine Weihnachtskarten (außer vielleicht die für die Grummeloma) – bitte mit einem Augenzwinkern verstehen! 😉


Hinterlasse einen Kommentar

[Mensa-Dienstag 4] Krautspätzle mit Röstzwiebeln

Mensa-Dienstag Logo sw-fertigAloha ihr Lieben sw

Es ist wieder Mensa-Dienstag, juhu! (Und es gibt jetzt auch eine Seite zur Serie, toll, wa?) Mittlerweile freue ich mich schon immer total auf die wöchentliche Herausforderung (mal schauen, wann sich der Speiseplan wiederholt und ich mich zu langweilen beginne ^^) und schaue schon am Wochenende, was denn eigentlich zur Auswahl steht. Diesmal habe ich ausnahmsweise nicht am Studentenbudenherd gekocht (welch Stilbruch!), sondern in der Küche des Holden, weil ich nicht sicher war, ob ich es sonst schaffen würde, den Post rechtzeitig vorzubereiten, der ganze Montag und der Dienstag sind diese Woche ziemlich vollgepackt mit Terminen. Weil das Essen ja auch Herrn D. schmecken sollte, durfte er natürlich entscheiden, was auf den Tisch kommt. Zur Auswahl standen diesmal:

  • Reispfanne mit Sojawürfeln
  • Tiroler Krautspätzle mit Röstzwiebeln und Majoran
  • Vegetarische Frühlingsrolle mit Sweet-Chili-Sauce

Natürlich kam wieder das Ausschlussverfahren zur Anwendung und lautete diesmal: Herr D. mag das Wort „Soja“ nur in Kombination mit dem Wort „Sauce“. Punkt. Da hilft auch das Zauberwort „Reis“ nicht. Vegetarische Frühlingsrollen überlässt er lieber dem Asia-Restaurant. Außerdem koche ich sowieso schon oft genug mit zuvor in des Herren Wohnung nicht bekannten Gewürzen, da kamen die Krautspätzle natürlich genau recht und dementsprechend auf den Herd – voilà:

Mensa-Dienstag 4 Krautspätzle 1 beschriftet

(Tiroler) Krautspätzle mit Röstzwiebeln und Majoran

Mensapreis: 1,49€/ Portion

Du brauchst pro Portion:

  • 125g Spätzle
  • 125g Sauerkraut
  • 250ml Brühe
  • 1 Lorbeerblatt & 2 Wacholderbeeren
  • 2 EL Röstzwiebeln 
    • Ich habe gekaufte verwendet, weil ich gestehen muss, dass ich ungern frittiere. Natürlich kannst du das auch gerne selbst machen: Essen aus Engelchens Küche verrät dir, wie’s geht.
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 + 1 TL Butter
  • je eine kräftige Prise Salz und Pfeffer
  • 1 gestr. TL Majoran

Zuerst setzen wir mal Nudelwasser auf und kochen die Spätzle bissfest. Während die Spätzle garen, geben wir das Sauerkraut mit Brühe, Lorbeerblatt & Wacholderbeeren in einen weiteren kleinen Topf und lassen es etwa 10 Minuten kochen, bis die Brühe verdampft ist. Dabei immer mal wieder umrühren.

Wenn die Nudeln abtropfen, schälen wir noch schnell die Zwiebel und würfeln sie fein. In einer größeren beschichteten Pfanne schmelzen wir einen TL Butter und dünsten die Zwiebelwürfel darin an. Nach 1-2 Minuten geben wir die Spätzle dazu und braten sie etwa 4-5 Minuten. Wenn sie ein wenig gebräunt haben, geben wir den zweiten TL Butter dazu, rühren gut durch und würzen mit Salz, Pfeffer und Majoran. Wenn sie leicht-knusprig sind, können wir das Sauerkraut dazugeben, alles gut durchrühren, das Ganze kurz zusammen heiß werden lassen und mit den Röstzwiebeln bestreut servieren.

Kalkulation_KrautspätzleDie 1,49€ Mensapreis konnten diesmal wirklich deutlich unterboten werden. Sauerkraut ist wirklich günstig zu bekommen und da ich die Spätzle vom Discounter gut finde, musste ich auch hier nicht viel Geld ausgeben. Auch mit selbstgemachten Röstzwiebeln wird das Essen sicher kaum teurer. Bei uns gab’s natürlich wieder einen Salat dazu, das muss einfach sein. 😉

Mich hat’s vor allem gefreut, weil ich jetzt endlich mal noch ein Sauerkraut-Rezept in petto habe, wenn Mutti wieder fragt, wer ihr hilft, den Topf mit selbsteingemachtem zu leeren. Herr D. empfiehlt das Gericht auch, war nach der Portion pappsatt und zufrieden und ist vom Mensa-Dienstag (Gott sei Dank!) noch nicht abgeschreckt, so dass ich ihm sicher noch öfter günstiges Studentenfutter andrehen darf. 😉

Herzlichst Kristina sw

Mensa-Dienstag 4 Krautspätzle 2 beschriftet

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


Hinterlasse einen Kommentar

Fremdgebloggt: Zu Gast bei Steffi von Baking and Cooking with Love

Penne Vodka 2Herde Bild 1 beschriftet

Aloha ihr Lieben sw

Heute gibt’s hier nur einen kleinen Teaser, denn die Musik spielt bei Steffi. Sie hat mich eingeladen, einen Beitrag zu ihrem „ABC der Leckerbissen“ beizusteuern und nachdem mir das „V“ zugelost wurde, ich ein Weilchen gegrübelt, drauflos gekocht und das Rezept aufgeschrieben habe, präsentiere ich voller Stolz meinen allerersten Gastbeitrag! 🙂 Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr bei Steffi vorbeischaut!

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


Hinterlasse einen Kommentar

Drei Gänge für die Liebe – der Hauptgang: Pasta Salvia

Menülkarte erstes Date

Aloha ihr Lieben sw

Gestern gab es die Vorspeise zum

Blogevent Erstes Date von Backen macht froh

dann ist heute natürlich die Hauptspeise dran. Treue Vapiano-Kunden werden sicherlich gleich denken „Das kenn ich doch!“ und: Ja, ich habe abgekupfert! Aber: ich habe zwei verdammt gute Gründe. Erstens ist es einfach sooooo lecker und zweitens hatte ich beim bestellen noch gedacht, dass das sicher eher was für Mädchen ist – falsch gedacht, kaum saß ich am Tisch und gabelte gut gelaunt meine Nudeln auf, setzte sich direkt nebenan ein junger Herr, der genau die gleiche Pasta auf dem Teller hatte. Die „Männertauglichkeit“ ist also erwiesen, sodass ich das Rezept getrost als Hauptgang serviere:

Pasta Salvia 4b

Pasta Salvia

Du brauchst für 2 Portionen:

  • 250g Pasta
  • 100g getrocknete Tomaten
  • 150ml Gemüsebrühe
  • 200g Feta
  • eine Handvoll Salbeiblätter
  • Salz & Pfeffer
  • 2 ‚EL Olivenöl

Pasta Salvia 3a

Die Pasta kochen, zwischenzeitlich das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die etwas klein geschnittenen getrockneten Tomaten darin anschwitzen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und diese Einkochen lassen, dann den abgezupften Salbei hinzugeben und mitbraten lassen. Die abgetropfte Pasta zufügen, salzen und pfeffern, alles gut vermischen und den Feta darüber bröseln. In Tellern anrichten, mit ein wenig Salbei garnieren & schnell zurück zum Date! 😉

Herzlichst Kristina sw

Pasta Salvia 1a

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


Hinterlasse einen Kommentar

Salat mit gegrilltem Gemüse oder „Flexidingens“

Hühner - Flexi what

Jetzt mal Butter bei die Fische das kann doch nicht so schwer sein, einen Salat zu verbloggen, ganz ehrlich…was zierst du dich denn so? Ist doch sonst nicht so Deine Art, sonst schreibst Du für Freunde seitenweise Briefe, Stellungnahmen und wo ihnen sonst noch die Worte fehlen und jetzt scheiterst Du an diesem läppischen Blogartikel?!

 Ja, ehrlich – vielleicht werdet Ihr es mir nicht glauben, aber das kleine Textteufelchen auf meiner Schulter hat schon recht, wenn es die Tatsache spöttisch belächelt, dass ich mittlerweile seit einer knappen mehr als einer Woche an einem Text schraube, dessen Grundaussage auch einfach lauten könnte: „Hey Leute, is lecker, ehm, Salat mit Dingens…na….gegrillte Gemüse – machste Essig-Öl druff, verstehste – fertich is dat Abendessen.“ Mal abgesehen davon, dass ich das so nie schreiben würde, schon allein nicht, weil es eher stumpfsinnige Nahrungsproduktion als mit Liebe zubereitetes Essen implizieren würde, habe ich mir auch ausgerechnet dieses Salatrezept augesucht um noch eine Message, gewissermaßen ein Outing an den Leser zu bringen (Rührungsschnieftempos an dieser Stelle bitte wieder wegpacken, hat dann auch keiner gesehen, Herr D. spielt nämlich trotz des hochdramatischen Intros im folgenden allenfalls eine Nebenrolle . ^^ Zudem sollte ich eine solche Ankündigung dann vielleicht doch eher mit, sagen wir, einem zünftigen Spanferkel verknüpfen…oder Frikadellen.^^.)

 Genau das gibt’s heute aber nicht, beziehungsweise gab es in den letzten 2 Monaten nicht – wie alle regelmäßigen 2Herde-Leser nämlich bereits stutzig geworden sein dürften, ist diesmal kein Tier auf dem Grill gelandet, sondern ausnahmslos Gemüse. Wer mich und meine Rezepte kennt, weiß, dass ich hin und wieder gern mal vegetarisch gekocht habe, allerdings auch immer wieder Fleisch und Fisch auf den Tisch kamen. Anfang Juni allerdings schaffte es Hagen Rether, mich binnen seines grandiosen dreistündigen Programmes zu bekehren, es doch wirklich jetzt endlich mal zu probieren, das Tier vom Teller zu lassen. Bereits als ich eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn zu Herrn D. gesagt hatte „Lass uns doch noch schnell ’nen Burger, ist nicht mehr viel Zeit, bis es losgeht…“ hatte ich beim Biss in eben jenen schon das ungute Gefühl, dass es sich rächen würde, vor dem Besuch des Programms eines eingefleischten Vegetariers (wie ausgelutscht ist dieser Wortwitz denn eigentlich bitte?!?) noch Kunde bei einer Fastfood-Kette gewesen zu sein. Als er jedoch wenig später die Umwelt-Folgekosten jenes verspeisten Burgers auf 200 $* bezifferte, hatte diese Äußerung derart durchschlagenden Erfolg, dass ich die Gelegenheit beim Schopfe packte, ab dem nächsten Morgen Fleisch und Fisch von meinem Teller verbannte und mit lediglich klitzekleinen Ausnahmen (extrem erfolgreich für meine Verhältnisse) bis heute durchgehalten habe.

 Ich würde mich – vor allem nach einigen frustrierenden Erlebnissen in der deutschen Gastronomie – noch lange nicht als Vegetarierin bezeichnen, dennoch wollte ich die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, mich in die Riege der Flexitarier einzureihen und Euch das auch vollmundig zu verkünden mitzuteilen. Zum Einen, weil es noch ein deutlich größerer Antrieb ist, etwas durchzuziehen, je mehr Leute davon wissen, außerdem aber auch einfach deswegen, weil Ihr ja als Leser im Bilde sein sollt, dass es hier in Zukunft deutlich weniger Fleisch- und Fischgerichte als bisher geben wird. Mir ist schon klar, dass man nicht „ein bisschen Vegetarier“ sein kann (genauso wenig wie „ein bisschen schwanger“ ^^) – aber allein die Erfahrungen der letzten 8 Wochen haben mir eine vollkommen neue Sichtweise auf’s Einkaufen, Essen und Essen gehen eröffnet und je mehr ich über lese, desto sicherer bin ich mir, dass es sicherlich Sinn macht, über den eigenen Fleisch- und Fischkonsum nachzudenken und diesen möglichst stark zu reduzieren.

Am Studentenbudenherd klappt es schon ganz fantastisch und auch am Holdenherd gibt’s ebenfalls ganz viel Vegetarisches – Herr D. beschwert sich nie und macht sich halt zwischendurch, aber ganz selten, mal ein Wurstbrot oder kriegt eine kleine Fleischbeilage. So langsam ist meine „Findungsphase“, was das „neue“ Kochen angeht auch beendet und ich werde wieder etwas wagemutiger – ich freue mich  auch auf’s Stöbern in vielen, vielen tollen Blogs, die für mich jetzt noch deutlich interessanter geworden sind.

 *Sollte ich an dieser Stelle falsch zitieren und es sich doch um € gehandelt haben, bitte ich vielmals um Entschuldigung. Mein schlechtes Zahlen- und Einheitengedächtnis soll jedoch nicht von der Kernaussage „Heidiwitzka, so viel für einen Burger?!?“ ablenken. 

Die Kernaussage dieses Textes sollte ja eigentlich lauten „Hey, Leute, wundert Euch nicht, wenn’s hier in Zukunft weniger Fleisch und Fisch gibt!“ bzw. „Hallo, liebe Vegetarier, ich wäre auch gerne eine von Euch!“ – jetzt ist es doch ein ganz schöner Roman geworden, hoffentlich verzeiht Ihr mir, wenn’s noch etwas drunter und drüber ging. Wenn Ihr Lust habt, berichte ich Euch auch gerne noch ein bisschen ausführlicher von lustigen Einzelerlebnissen, vor allem die Gastronomie hat da, wie schon erwähnt, so einiges zu bieten, das teilweise auch an seelische Grausamkeit grenzt. Bis dahin serviere ich Euch heute einfach mal meine ersten vegetarischen Grill-Gehversuche, abgesehen von den Gemüsespießen, die L. und mich bei Grillparties über Wasser halten. Ich bin mir sicher, dass da in Zukunft noch viel mehr geht. ^^

Salat mit Grillgemüse 2 klein

Salat mit gegrilltem Gemüse

Du brauchst für 2:

1. Zucchini:

  • 100 ml Olivenöl
  • einen halben Bund Basilikum
  • eine große Zucchini (ca. 600 g oder eben mehrere kleine)

2. Champignons:

  • 200 g Champignons
  • 50 g Blauschimmelkäse

3. Salat:

  • einen kleinen Kopf Salat (z.B. Eichblatt)
  • eine Paprika
  • 1/2 Salatgurke

4. Dressing:

  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • je eine große Prise Salz, Pfeffer und Zucker
  • einen Schwenk Wasser
  • 1 geh. EL Dijonsenf

Zuerst kümmern wir uns mal um die gegrillten Zucchini: Das Gemüse in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und diese salzen, auf Küchenkrepp etwas wässern lassen. Zwischenzeitlich das Basilikum mit dem Öl pürieren, die Zucchinischeiben pfeffern und mit dem Basilikumöl bepinseln, dann etwa eine Stunde durchziehen lassen. Das restliche Basilikumöl für das Dressing aufheben.

Dann bereiten wir mal die Champignons vor: Diese putzen und die Stiele entfernen, stattdessen in die Köpfe jeweils einen kleinen Würfel vom Blauschimmelkäse legen.

Den Salat ganz normal vorbereiten, also waschen und putzen, zupfen und die Gurken und die Paprika stiften. Für das Dressing die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und mit dem Basilikumöl sowie allen weiteren dafür vorgesehenen Zutaten verquirlen – abschmecken – fertig. Sobald das Gemüse fast fertig gegrillt ist, über den Salat geben, vermischen und mit dem Gemüse servieren.

Beim Grillen natürlich erst die Zucchini auflegen – bei unserem süßen kleinen Elektrogrill haben sie etwa 20 Minuten gebraucht und nach der Hälfte habe ich sie einmal gewendet – wie lange sie bei euch brauchen, dürfte natürlich arg unterschiedlich sein – einfach hin und wieder mal schauen, ob sie auf der unten liegenden Seite schon kräftig Farbe angenommen haben und dann wenden. Nach dem Wenden habe ich die Champignons auf den Grill gegeben und diesen dann mit Alufolie abgedeckt, damit sich die Hitze gleichmäßig verteilen konnte. In dieser Zeit ist der Käse wunderbar geschmolzen und die Champignons waren gar – sie waren allerdings nicht sehr groß. 😉

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntag & bin gespannt auf Euer Feedback!

Herzlichst Kristina sw

Salat mit Grillgemüse 1 klein

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


7 Kommentare

(Überraschend) unerotisch: Tomaten-Parmesan-Gnocchi

Tomaten-Parmesan-Gnocchi 1

aromatische Cherrytomaten
Parmesanspäne
frische gefüllte Gnocchi
gutes Olivenöl
Rosmarinzweige

Klingt das nicht irgendwie nach einem puren Geschmackserlebnis? Einfach, aber wirksam? Mediterran und genau richtig für den Sommer?

Dachte ich auch. Hehe. Falsch gedacht. Also, nicht falsch verstehen, ich hatte nicht erwartet, dass es die geschmackstechnische Neuerfindung des Rades ist – aber zumindest hatte ich auf ein lecker-leichtes Sommerabendessen mit Lust auf mehr gehofft. Stattdessen fand ich den idealen Beitrag für das aktuelle Blogevent von Zorra und Melanie zum Thema „Outtakes from your kitchen“.

Blog-Event XC - Outtakes (Einsendeschluss 15. August 2013)

Denn schon beim Fotografieren hab ich gemerkt, dass das mit dem Bloggen auf keinen Fall was wird – weder von nahem, noch von weiter weg, ob mit Tomate-Mozzarella im Hintergrund oder ohne – das Foto wollte einfach nicht hübsch werden. Statt optisch Salsa zu tanzen, klebten Gnocchi, Tomaten und Parmesan ab Teller und ließen sich auch durch zärtliche Stupser mit dem Besteck nicht „aufhübschen“. Wie es einem dann oft so geht, wenn das Essen kein gutes Foto abgeben will, dann hat es schon einen extrem schweren Stand bei der Verkostung…häufig genug war das geschmackliche Aha-Erlebnis dann aber groß genug, um es einfach nochmal zu kochen und beim zweiten Mal ein hübscheres Foto zu bekommen. Dieses Rezept war leider ein „Fail“ auf ganzer Linie. Wer weiß, vielleicht hab ich auch einfach zu viel erwartet. Deswegen gibt’s auch kein genaues Rezept – es schmeckt ja ohnehin nicht so super doll – stattdessen lieber noch ein zweites Foto, um zu beweisen, dass es auch mit Salat im Hintergrund nicht schöner wird.Tomaten-Parmesan-Gnocchi 3

So ein Durcheinander auf dem Teller…vielleicht hätte ich auch den Parmesan frisch hobeln sollen…wer weiß. Ich freue mich aber dennoch, dass dieses „Rezept“ zwar nicht Eure Geschmacksnerven anregen wird, aber doch zu Eurer Erheiterung beitragen könnte.

Was ist denn bei Euch zuletzt weit hinter den Vorstellungen zurückgeblieben? Habt Ihr auch schon einen Beitrag beim Event eingereicht?

Herzlichst Kristina sw

Wo wir gerade so unter uns am Plaudern sind…ich hab noch ein paar klassische Fails gefunden und dachte mir, dass Ihr – wo wir schon gerade beim Thema sind – diese ruhig auch mal zu sehen bekommen könnt, frei nach dem Motto „Wenn nicht jetzt – wann dann?!“ (Ich bin mir nämlich sicher, dass Ihr sie sonst auf keinen Fall je zu Gesicht bekommen würdet. ^^) Mit einem Klick auf’s Bild gibt’s mehr Infos zum gescheiterten Projekt,,,


2Herde hat noch mehr zu bieten sw

Ja, sogar Sachen, die gut ausgesehen & geschmeckt haben! 😉


2 Kommentare

Klassiker reloaded – oder – eine kleine Foodbloggertodsünde

Oh nein, ich habe es getan – schnell in die Ecke und schämen!

*kicher* Sorry, aber dieser kleine Einstieg musste sein, schließlich habe ich gerade eine kleine Foodblogger-Todsünde begangen, denn ich habe nicht nur ein Gericht zum zweiten Mal gekocht, sondern ich verblogge es auch noch ein zweites Mal. „Hat die denn nichts neues zu bieten?! Laaaangweilig!“, wirst Du Dir jetzt sicher denken – aber halt! Nicht gleich weglaufen wegklicken, ich habe gute Gründe! 🙂 Zum Einen handelt es sich bei dieser Gnocchipfanne einfach um ein total leckeres und schnelles Gericht, das gerade bei diesen Außentemperaturen genau das Richtige ist; und außerdem ist das letzte Mal genau ein Jahr her und stammt damit quasi aus einem anderen Blog-Leben, denn 2Herde war damals noch gar nicht „auf der Welt“, stattdessen ist es eine kleine Hommage an mein altes Blog, das heute Geburtstag hätte. 🙂 Konnte ich Dich überzeugen, dass das Rezept also doch seinen Platz hier verdient hat? Naja, auf jeden Fall dann wenn Du die neuen Bilder siehst, denn obwohl ich kein Künstler an der Digicam bin, sind sie doch deutlich besser als das alte (Du musst schon klicken, wenn Du’s wirklich sehen willst, in diesen Post füge ich es nicht ein, nein nein – dazu ist es mir dann doch zu hässlich peinlich wenig appettitanregend.) Und wenn Du wirklich überzeugt sein willst, dann koch die

Bunte vegetarische Gnocchipfanne

doch einfach mal nach – Du wirst schon sehen, dass man sie auch getrost 2x bloggen kann! 😉

Bunte vegetarische Gnocchipfanne reloaded 2

Pro Portion brauchst Du:

  • 200 g Gnocchi (Kühlregal)
  • 6 Cherrytomaten
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 200 g körniger Frischkäse
  • etwas Rucola
  • Parmesanspäne
  • ein paar Blätter frisches Basilikum
  • Salz & Pfeffer
  • 1 TL Butter

Cherrytomaten halbieren, Rucola waschen und putzen, die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, das Weiße vom Grünen trennen. Das Basilikum in feine Streifen schneiden.

Die Gnocchi in der Butter in einer Pfanne anbraten, das Weiße der Frühlingszwiebeln mit anschwitzen.

Wenn die Gnocchi etwas Farbe bekommen haben, diese in eine Schüssel geben und den Frischkäse (nicht alles auf einmal) unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen, alle anderen Zutaten zugeben und gut vermischen.

Bunte vegetarische Gnocchipfanne reloaded

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Tag! 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


2 Kommentare

Freitags-Füller #223

Freitags-Füller

1. Im Finale von Wimbledon möge die Bessere gewinnen.

2.  Wenn die Sonne scheint wird alles besser.

3.  Manche Beziehungen sind für Außenstehende nicht zu verstehen.

4.  „Wollt Ihr das wirklich lesen?!“ könnte der Titel meiner Memoiren sein.

5.  Ich freue mich auf die Semesterferien – jeden Tag ein bisschen mehr.

6.  Dieser Satzanfang ist nicht fair. Höhö.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gechillten Abend mit Herrn D., morgen habe ich fröhliches Grillen und einen Besuch bei der Museumsnacht geplant und Sonntag möchte ich muss ich lernen, lernen, lernen!

Danke, Barbara! Habt alle ein schönes Wochenende & lasst es Euch gut gehen! 😉

Herzlichst Kristina sw