2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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(Überraschend) unerotisch: Tomaten-Parmesan-Gnocchi

Tomaten-Parmesan-Gnocchi 1

aromatische Cherrytomaten
Parmesanspäne
frische gefüllte Gnocchi
gutes Olivenöl
Rosmarinzweige

Klingt das nicht irgendwie nach einem puren Geschmackserlebnis? Einfach, aber wirksam? Mediterran und genau richtig für den Sommer?

Dachte ich auch. Hehe. Falsch gedacht. Also, nicht falsch verstehen, ich hatte nicht erwartet, dass es die geschmackstechnische Neuerfindung des Rades ist – aber zumindest hatte ich auf ein lecker-leichtes Sommerabendessen mit Lust auf mehr gehofft. Stattdessen fand ich den idealen Beitrag für das aktuelle Blogevent von Zorra und Melanie zum Thema „Outtakes from your kitchen“.

Blog-Event XC - Outtakes (Einsendeschluss 15. August 2013)

Denn schon beim Fotografieren hab ich gemerkt, dass das mit dem Bloggen auf keinen Fall was wird – weder von nahem, noch von weiter weg, ob mit Tomate-Mozzarella im Hintergrund oder ohne – das Foto wollte einfach nicht hübsch werden. Statt optisch Salsa zu tanzen, klebten Gnocchi, Tomaten und Parmesan ab Teller und ließen sich auch durch zärtliche Stupser mit dem Besteck nicht „aufhübschen“. Wie es einem dann oft so geht, wenn das Essen kein gutes Foto abgeben will, dann hat es schon einen extrem schweren Stand bei der Verkostung…häufig genug war das geschmackliche Aha-Erlebnis dann aber groß genug, um es einfach nochmal zu kochen und beim zweiten Mal ein hübscheres Foto zu bekommen. Dieses Rezept war leider ein „Fail“ auf ganzer Linie. Wer weiß, vielleicht hab ich auch einfach zu viel erwartet. Deswegen gibt’s auch kein genaues Rezept – es schmeckt ja ohnehin nicht so super doll – stattdessen lieber noch ein zweites Foto, um zu beweisen, dass es auch mit Salat im Hintergrund nicht schöner wird.Tomaten-Parmesan-Gnocchi 3

So ein Durcheinander auf dem Teller…vielleicht hätte ich auch den Parmesan frisch hobeln sollen…wer weiß. Ich freue mich aber dennoch, dass dieses „Rezept“ zwar nicht Eure Geschmacksnerven anregen wird, aber doch zu Eurer Erheiterung beitragen könnte.

Was ist denn bei Euch zuletzt weit hinter den Vorstellungen zurückgeblieben? Habt Ihr auch schon einen Beitrag beim Event eingereicht?

Herzlichst Kristina sw

Wo wir gerade so unter uns am Plaudern sind…ich hab noch ein paar klassische Fails gefunden und dachte mir, dass Ihr – wo wir schon gerade beim Thema sind – diese ruhig auch mal zu sehen bekommen könnt, frei nach dem Motto „Wenn nicht jetzt – wann dann?!“ (Ich bin mir nämlich sicher, dass Ihr sie sonst auf keinen Fall je zu Gesicht bekommen würdet. ^^) Mit einem Klick auf’s Bild gibt’s mehr Infos zum gescheiterten Projekt,,,


2Herde hat noch mehr zu bieten sw

Ja, sogar Sachen, die gut ausgesehen & geschmeckt haben! 😉

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Klassiker reloaded – oder – eine kleine Foodbloggertodsünde

Oh nein, ich habe es getan – schnell in die Ecke und schämen!

*kicher* Sorry, aber dieser kleine Einstieg musste sein, schließlich habe ich gerade eine kleine Foodblogger-Todsünde begangen, denn ich habe nicht nur ein Gericht zum zweiten Mal gekocht, sondern ich verblogge es auch noch ein zweites Mal. „Hat die denn nichts neues zu bieten?! Laaaangweilig!“, wirst Du Dir jetzt sicher denken – aber halt! Nicht gleich weglaufen wegklicken, ich habe gute Gründe! 🙂 Zum Einen handelt es sich bei dieser Gnocchipfanne einfach um ein total leckeres und schnelles Gericht, das gerade bei diesen Außentemperaturen genau das Richtige ist; und außerdem ist das letzte Mal genau ein Jahr her und stammt damit quasi aus einem anderen Blog-Leben, denn 2Herde war damals noch gar nicht „auf der Welt“, stattdessen ist es eine kleine Hommage an mein altes Blog, das heute Geburtstag hätte. 🙂 Konnte ich Dich überzeugen, dass das Rezept also doch seinen Platz hier verdient hat? Naja, auf jeden Fall dann wenn Du die neuen Bilder siehst, denn obwohl ich kein Künstler an der Digicam bin, sind sie doch deutlich besser als das alte (Du musst schon klicken, wenn Du’s wirklich sehen willst, in diesen Post füge ich es nicht ein, nein nein – dazu ist es mir dann doch zu hässlich peinlich wenig appettitanregend.) Und wenn Du wirklich überzeugt sein willst, dann koch die

Bunte vegetarische Gnocchipfanne

doch einfach mal nach – Du wirst schon sehen, dass man sie auch getrost 2x bloggen kann! 😉

Bunte vegetarische Gnocchipfanne reloaded 2

Pro Portion brauchst Du:

  • 200 g Gnocchi (Kühlregal)
  • 6 Cherrytomaten
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 200 g körniger Frischkäse
  • etwas Rucola
  • Parmesanspäne
  • ein paar Blätter frisches Basilikum
  • Salz & Pfeffer
  • 1 TL Butter

Cherrytomaten halbieren, Rucola waschen und putzen, die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, das Weiße vom Grünen trennen. Das Basilikum in feine Streifen schneiden.

Die Gnocchi in der Butter in einer Pfanne anbraten, das Weiße der Frühlingszwiebeln mit anschwitzen.

Wenn die Gnocchi etwas Farbe bekommen haben, diese in eine Schüssel geben und den Frischkäse (nicht alles auf einmal) unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen, alle anderen Zutaten zugeben und gut vermischen.

Bunte vegetarische Gnocchipfanne reloaded

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Tag! 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Freitags-Füller #223

Freitags-Füller

1. Im Finale von Wimbledon möge die Bessere gewinnen.

2.  Wenn die Sonne scheint wird alles besser.

3.  Manche Beziehungen sind für Außenstehende nicht zu verstehen.

4.  „Wollt Ihr das wirklich lesen?!“ könnte der Titel meiner Memoiren sein.

5.  Ich freue mich auf die Semesterferien – jeden Tag ein bisschen mehr.

6.  Dieser Satzanfang ist nicht fair. Höhö.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gechillten Abend mit Herrn D., morgen habe ich fröhliches Grillen und einen Besuch bei der Museumsnacht geplant und Sonntag möchte ich muss ich lernen, lernen, lernen!

Danke, Barbara! Habt alle ein schönes Wochenende & lasst es Euch gut gehen! 😉

Herzlichst Kristina sw


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Dinner for One #6: Franziskas Spaghetti-Frittata

Hallo Ihr Hübschen,

ich bin soooo froh, dass ich meine tollen Gastblogger habe, das kann ich Euch gar nicht sagen. Zum Einen, weil der Kühlschrank immer noch dahinsiecht (wir dümpeln mit viel Glück bei 12°C – kein verlässlicher Partner für die Speisenzubereitung, deswegen bleibt die Küche lieber lauwarm), während mein Vermieter dankenswerterweise um einen möglichst guten, genauso großen (der Innenraum – was es da für Unterschiede gibt….) und hoffentlich auch energiesparenden Ersatz bemüht ist, der noch dazu in genau diese Lücke passt. Ein noch viiiiel wichtigerer Grund ist aber, dass es hier dann tolle Sachen gibt, die ich noch nicht für Euch gekocht habe und die mir vielleicht auch so schnell nicht eingefallen wären. Gar nicht auf dem Schirm hatte ich zum Beispiel Frittata – macht aber nix, denn die liebe Franziska von Gingers Hexenküche, die heute den Kochlöffel beim „Dinner for One“ schwingt, hat da mal was vorbereitet:

Lobhudelei Gingers Hexenküche

So ein Blog ist eine tolle Angelegenheit. Besonders aber die Zusammenarbeit von Bloggern fasziniert mich immer wieder! 🙂
Als ich gelesen hatte, dass Kristina Leute sucht, die bei ihrer tollen Idee, ein Dinner for One zu starten, war ich sofort Feuer und Flamme. Solch eine Gelegenheit hat man schließlich nicht alle Tage.
Ich finde ja, dass es sich immer lohnt zu kochen, selbst wenn man nur eine Person ist. Mein Koch-Motto ist nämlich „Wenn ich mir schon nichts Leckeres koche, wer solls denn dann machen?“. Getreu nach diesem Motto schreibe ich seit einem Jahr  regelmäßig Einträge in meinen Blog. Ich bin ein großer Fan von schnellen, aber durchaus schmackhaften Rezepten. Oft probiere ich Rezepte aus, aber ich entwerfe auch häufiger eigene Gerichte, die meinen Wünschen und Ansprüchen gerecht werden.
Bei dem Gericht, was ich euch hier vorstellen möchte, handelt es sich um etwas Schnelles und Einfaches, was trotz alledem gut mundet. 😉
Und hier mein Rezept:

Spaghetti-Frittata für eine Person

Zeit: 20 Minuten
Schwierigkeitsgrad: einfach
50g Vollkornspaghetti
50g Spaghetti
200g Tiefkühlbrokkoli
50g geraspelter Käse
2 Eier
Pfeffer, Salz, Chilli
Den Brokkoli auftauen lassen und in kleine Stücke schneiden. Die Spaghetti bissfest in Salzwasser kochen. Den Brokkoli zu den Nudeln im Topf geben und kurz mit aufkochen lassen. Nun die Eier mit dem Käse verquirlen. Die Spaghetti und den Brokkoli abgiessen und in einer mit ein wenig Fett ausgestatteten großen Pfanne geben. Die Eiermischung oben drauf gießen und mit einer Alufolie/einem Deckel bei mittlerer Stufe braten, bis das Ei gestockt ist.
 
So schnell wie die Frittata gezaubert ist, ist sie auch verspeist. 😉
Ich finde, dass es eine gute und schnelle Alternative als Abendessen ist, wenn man mal wenig Zeit hat oder einfach allgemein gerne schnelle Rezepte mag. Die Frittata ist zum Glück eine Idee, die man gut abwandeln kann: Mal mit Reis oder Kartoffeln, mal rein vegetarisch oder gar deftig mit viel Wurst oder Fleisch.
Ich hoffe sehr, dass allen Allein-Kochern dieses Rezept gefällt! 🙂
Franziska von Gingers Hexenküche

Dinner for One_groß

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Kopf frei am Sonntag – 2Herde serviert bunte Bilder

Logo Kopf frei am Sonntag

Man muss auch einfach mal seinen Lolli genießen können ohne darüber nachzudenken, wie man ihn selbst machen könnte, oder? Deswegen präsentiere ich Euch einen Sonntag ohne Rezept. Auf allen Foodblogs wird gebacken, was das Zeug hält – ich überlasse das Süße heute mal den anderen, öffne das 2Herde-Fotoalbum und pflege meinen Narzissmus ein bisschen. 😀 Nein, keine Angst, ihr bekommt jetzt nicht 25 Porträts von mir zu sehen, stattdessen gibt es endlich die schon lange versprochenen Fotos vom Ausflug nach Thüringen. Da der Teil, der bei noch recht grusligem Wetter an einem historisch auch eher grauen Ort, dem ehemaligen Grenzübergang Eußenhausen-Meiningen entstanden ist, wollte ich Euch das marode & die gedeckten Farben erst dann zumuten, wenn sich die Sonne mal wieder zeigt.

Wollt Ihr jetzt öfter mal einfach bunte Bildchen sehen? So wie heute oder die Bilder vom Jahrmarkt neulich? Keine Angst, nicht zu oft – immer wieder mal Sonntags, unregelmäßig – einfach dann, wenn mir was vor die Linse und ins Bildbearbeitungsprogramm geraten ist… Äußert Euch einfach, dafür ist die Kommentarfunktion ja da. Ich freu mich! 🙂 Habt einen schönen Sonntag! 😀

Herzlichst Kristina sw


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Nudelsalat mit grünem Spargel, Bratwurst und Cherrytomaten

Nudel-Spargel-Salat mit Bratwurst und Tomaten 1

Habt ihr auch diese Food-Nerd-Momente? Seit ich diesen Begriff bei Verena von Schlammdackel gelesen habe, weiß ich die Phase  treffend zu beschreiben, wenn mich im Supermarkt in Anbetracht von einer, zweier oder auch mehr Zutaten die spontane Kochwut packt, wenn sich in meinem Hirn die verschiedenen Teile zu einem Ganzen fügen und wenn ich mir absolut sicher bin, dass das schmecken MUSS, auch wenn ich selbst etwas ähnliches noch nie selbst gekocht habe. Häufig sind es Dinge, die sich beim vorsichtigen Googlen (man könnte ja noch den ein oder anderen Tipp für die richtige Würze abgreifen) als Klassiker herausstellen oder die auf Chefkoch 20+ Treffer liefern, sodass ich mich beruhigt an den Herd stellen kann. Manchmal sind es aber auch Kombinationen, bei denen selbst Onkel Google mich fragend ansieht und aus den von mir eingegebenen Zutaten gleich 2-3 verschiedene Gerichte zaubert, diese aber nie alle in einem verwendet, so dass – hätte man als Food-Nerd nicht auch das gewisse Selbstbewusstsein, sich den „richtigen Riecher“ einfach mal pauschal zu unterstellen – gewisse Zweifel aufkommen könnten.

Da es aber wenig gibt, dass ich mehr fürchte als „Langeweile auf der Zunge“ (ich weiß, ich wiederhole mich…^^) probiere ich einfach mal aus. Wie Mutti immer so schön optimistisch zu sagen pflegt: „Einmal kann man’s mindestens essen!“

Ich streune also auf der Suche nach dem Heiligen Geschmacksgral (hehe) durch die mir wohl vertrauten Gänge des Discounters im Studentenbudendorf (hier haben sie die neuen Artikel immer etwas früher als in der Heimat, deshalb ist das immer mal ganz interessant abzuchecken, gerade, wenn ich länger nicht dort war), als mich der grüne Spargel quasi anspringt, allerdings nahezu zeitgleich mit einer Packung besonders gewürzter Bratwürste. Augenblicklich entspinnt sich die Geschichte eines grünen Spargels, der auszog, einen Nudelsalat zu erobern, begleitet von Bratwürsten, Cherrytomaten und einem Hauch von Rosmarin…Heimfahrt und Ausräumen sind im Nebel der Erinnerung begraben, das vordergründige Thema ist selbstverständlich allein das Dressing, welches ich einer solchen Komposition angedeihen lassen sollte. Beim Erstversuch in der Studentenbude noch durch den recht kräftigen Geschmack des Waldhonigs geprät, konnte es in der von mir gern so genannten „Perfektionsrunde“, dem Zweitversuch mit kritischem Publikum aka Herrn D., durch Ahornsirup gelingen, das Ganze noch ein Stück runder zu machen, sodass ich euch nun dass Endergebnis voller Stolz präsentiere und der Meinung bin, dass dieses Rezept die Teilnahme am Küchenplausch Spargel-Event eindeutig verdient hat 😉

Spargel Rezepte

Nudelsalat mit grünem Spargel, Luganighetta (Bratwurst) und Cherrytomaten

Du brauchst für 4 Portionen:

  • 250 g Nudeln nach Belieben
  • 1-2 Bund grünen Spargel [je nach Qualität eben mehr oder weniger – ich hatte da leider beim zweiten Mal welchen erwischt, bei dem noch so einiges an Holzigem wegzuschneiden war… 😦 ]
  • 300 g Cherrytomaten
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 4 Luganighetta (und wie lautet da der Plural, lieber Discounter?)
    • (schmeckt hierin besonders lecker: Schweinebratwurst gewürzt mit Muskat, Pfeffer, Chili, Majoran, Rosmarin & Thymian; normale grobe Bratwürste gehen aber auch)
  • 2 + 1 EL Ahornsirup (Honig geht zur Not auch)
  • 6 + 3 EL Sojasauce
  • (Salz &) Pfeffer
  • 2 + 2 EL Walnussöl (oder normales Pflanzenöl)
  • 2-3 Zweige Rosmarin

Die Nudeln nach Packungsanweisung im Salzwasser kochen, gut abtropfen lassen und in eine große Schüssel geben. Zwischenzeitlich die Bratwürste mit 2 EL vom Öl in einer beschichteten Pfanne anbraten; vom Spargel die holzigen Enden entfernen, säubern und in grobe Stücke schneiden.

Nudel-Spargel-Salat mit Bratwurst und Tomaten 3

Die Bratwürste, wenn sie schön kross gebraten sind, aus der Pfanne nehmen und auf einem Küchenkrepp ruhen lassen, derweil die Spargelstücke mit den Rosmarinzweigen in derselben Pfanne im von den Würsten verbliebenen Öl anbraten. Den Spargel mit je einer Prise Salz und Pfeffer würzen und mit 6 EL Sojasauce ablöschen, mit 2 EL Ahornsirup vermischen, den Deckel auf die Pfanne geben und unter gelegentlichem Rühren 5-7 Minuten köcheln lassen (Hitze dafür ruhig auf die Hälfte zurückdrehen). Probieren, ob der Spargel weich genug ist, und den kompletten Pfanneninhalt außer dem Rosmarin (beiseite legen) zu den Nudeln geben. In der Pfanne das Weiß der Frühlingszwiebeln in Ringe geschnitten mit den verbliebenen 2 EL Walnussöl bei großer Hitze anbraten, ebenfalls mit Sojasauce und Ahornsirup ablöschen, mit Pfeffer (und wer’s scharf mag ein wenig Chilipulver) würzen und nur einen kleinen Moment köcheln lassen, dann ebenfalls zu den Nudeln geben.Nudel-Spargel-Salat mit Bratwurst und Tomaten 4

Zum Schluss noch die Bratwürste und die Cherrytomaten in dünne Scheiben, das Grün der Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, sowie den gebratenen Rosmarin fein hacken. Alles mit in die Schüssel geben und gut vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und anrichten.

Tipp für Vegetarier: Statt der Bratwürste wären Hirtenkäse-Würfel oder auch Parmesanspäne sicherlich lecker!

Lasst es Euch schmecken & genießt den Sonntag sowie die Spargelsaison!Herzlichst Kristina sw

Nudel-Spargel-Salat mit Bratwurst und Tomaten 5

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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„Der Brotteig muss nicht gehen. Den Ofen NICHT vorheizen.“

BeFunky_Dinkelvollkornbrot ohne Gehen und Vorheizen 1

Was würdest Du denn denken, wenn Du sowas in einem Brotrezept lesen würdest. Also, ich als Ottonormalfoodblogger, denke mir da:

„Pah, das kann doch gar nicht sein! Das ist doch viel zu einfach! Wie, nur zusammenkneten und einen Laib Formen und ab in den Ofen – warum machen wir denn dann immer alle so ein Geschiss (Anm.: Das ist NICHT böse gemeint! Aber wer schleicht denn bitte nicht heimlich um seinen  Hefeteig, als wär’s der Heilige Gral, weil es es könnte ja sein, dass der kleine Drecksack er heute mal nicht aufgeht…)? Warum beachten wir Gehzeiten, packen zukünftige Zimtschnecken ins Bett und suchen den wärmsten Platz in der ganzen Wohnung (wenn unsere Männer es tun würden, würden wir sie brüten lassen, sind wir doch mal ehrlich)? Und dann  die Sinnfrage: KANN DAS FUNKTIONIEREN? Sorry, dass ich so schreie, aber ich bin ein Verfechter der Brotbackmischung, die hat mich noch nie im Stich gelassen und ich kenne mittlerweile eine ganze Menge Tricks, damit das Brot auch so wird, wie ich es haben will. Und dann kaufe ich einmal statt Vollkornbrot Dinkelvollkornmehl und bilde mir ein, dass ich jetzt Brot backe, so richtig, ich habe mir 4 in Worten: vier Stunden Zeit dafür freigeschaufelt, denn das dauert ja alles. Und dann gebe ich voller Tollkühnheit und Wagemut bei Chefkoch „Brot“ ein, fange an, mich durch die Millionen 7.327 Rezepte zu wühlen, um eines ohne Sauerteig zu erhaschen (es reicht ja, wenn die Trockenhefe mir endlich wohlgesonnen ist, Stebb bai Stebb wir der Franngge sagt!) und da will mir doch tatsächlich einer weis machen, es sei auch ohne all diesen Aufwand und diese nervenaufreibenden Stunden möglich, ein essbares Brot in Händen zu halten? Glaub ich nüsch!

…und ich suche…

…und ich suche…

…aber ich bin ja sowas von neugierig!!! Das muss ich ausprobieren. Schon allein, um allen zu zeigen, wie unglaublich mutig ich bin. Ha! Frisch ans Werk, die Messer gewetzt, ich kann ja morgen früh einfach Herrn D. zu Bäcker schicken mehr als schiefgehen kanns nicht!“

IRONIE OFF.

Entschuldigt, aber das musste mal sein, denn ich konnte es wirklich nicht glauben, dass das gut gehen sollte. Aber weit gefehlt: Wir hatten heute morgen zum Frühstück ein Brot auf dem Tisch stehen, das gerade in Anbetracht des winzigen Aufwands, das es gemacht hat, wirklich sehr lecker war. Mit Sicherheit geht es besser, aber das geht es ja eigentlich immer. Aber wenn ihr mal wieder keine Lust habt, den halben Tag wegen eines Brotes daheim zu verbringen, Angst habt, dass das Brot sowieso nichts wird oder ihr einfach mal ein bisschen mutig sein wollt, dann probiert es mal aus! In Anbetracht von den unumgänglichen Backshops an jeder Ecke und dem Verschwinden der guten, echten Bäcker ist ohnehin jedes selbst gebackene Brot ein Gewinn. Warum dann nicht auch mal eins, dass nicht ganz so umständlich in der Zubereitung war? Wir haben ja alle auch noch was anderes zu backen kochen tun! 😉

Gelesen habe ich das Originalrezept hier, habe es allerdings etwas abgewandelt.

Du brauchst für 1 kg Brot:

  • 600 g Dinkelvollkornmehl
  • 150 g Roggenmehl
  • 2 Päckchen Trockenhefe
  • 50 g geschroteten Leinsamen
  • 3 TL Salz (wobei uns 2 TL auch gereicht hätten)
  • 4 EL Essig
  • 1/2 TL Anis
  • 1 EL Kümmel
  • 700 ml Wasser
  • 2 EL Körnermischung für Salat (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Pinienkerne)

ALLES in EINE Schüssel, mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine verkneten, wenn alles gut vermischt ist, nochmal kurz von Hand durchkneten (bei Bedarf mit noch etwas mehr Mehl), einen Laib Formen oder in eine gefettete Kastenform füllen, in den NICHT vorgeheizten Ofen schieben, diesen auf 220 °C einstellen und 60 Minuten backen (immer mal nachschauen, wenn es schon sehr dunkel wird, Temperatur etwas zurückdrehen). Nach Ende der Backzeit aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Noch ein kleiner Tipp gegen böse Überraschungen, wie ich sie gestern hatte: Wenn ihr Backpapier verwenden solltet, schaut nochmal nach, bis wieviel °C das hitzebeständig ist – auf meinem stand zwar 220°C, es roch aber nach 10 Minuten komisch und war so trocken, dass es auseinanderfiel, als ich es rausnahm, weil ich Angst hatte, dass es Feuer fängt. 😦

Dinkelvollkornbrot ohne Gehen und Vorheizen 4

Viel Spaß mit der eingesparten Zeit! XD Habt ein schönes Wochenende, meine Lieben!

Herzlichst Kristina sw

PS: Sorry, dass die Scheiben nicht perfekt sind, aber Brot schneiden war noch nie meine Stärke. Nochmal welche abschneiden, die dann trocken werden, nur so für’s Foto wollte ich aber auch nicht, ich hoffe, ihr versteht das!

2Herde hat noch mehr zu bieten sw