2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Süßes am Sonntag: Granatapfel-Tiramisu

Granatapfel-Tiramisu A

Aloha ihr Lieben sw

Es ist Sonntag, es ist Zeit für etwas Süßes! Und weil ich Granatäpfel sooooo sehr liebe – der Moment, wenn die Kerne auf der Zunge zerplatzen, hach – und wunderschöne ergattern konnte, gibt’s damit heute ein leckeres, schnell gemachtes Tiramisu ganz ohne Eier mit unwiderstehlich cremiger Mascarpone-Joghurt-Creme:

Granatapfel-Tiramisu 2

Granatapfel-Tiramisu

für 3 Gläser mit 0,3l Inhalt

  • 2 Granatäpfel
  • 300g Naturjoghurt
  • 250g Mascarpone
  • 2 Pk. Vanillezucker
  • 1 Lage Löffelbiskuits
  • 1 doppelter Espresso
  • etwas Kakaopulver

Die Granatäpfel entkernen, dazu am besten eine Schürze tragen. 😉 Mascarpone mit Naturjoghurt und Vanillezucker cremig rühren. Die Löffelbiskuits zerbröseln, je eine Lage von ihnen in die Dessertgläser füllen, mit Espresso beträufeln und Granatapfelkerne darüber schichten, die Joghurtcreme darauf geben, die drei Schichten nochmal wiederholen und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Danach mit etwas Kakaopulver bestreut servieren.

Habt Ihr es schon gesehen, der Mensa-Dienstag hat es in die aktuelle Ausgabe der Schmausepost geschafft! Ist das nicht toll? Habt einen schönen Sonntag! 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

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Jetzt hat mich das Mini-Gugl-Fieber auch endlich gepackt: Eierlikör-Mohn- & Nutella-Haselnuss-Gugl

Mini-Gugl b

Aloha ihr Lieben sw

Eigentlich ist der Schrank mit den Koch- und Backformen ja voll. Und ob man die alle wirklich BRAUCHT, das ist ja sowieso so eine Frage. Aber diese Mini-Gugl-Formen letzte Woche: Mit wenigen Hapsen wären die im Mund! Und auf so einer Kaffeetafel würden die auch gut was hermachen! Schnell gemacht sind sie bestimmt auch! Und man könnte auch kleinere Portionen machen! Kennt Ihr das, wenn Ihr im Laden vor einem Regal steht und genau wisst, dass ihr das nicht braucht, aber trotzdem kaufen werdet?! Dann werden schnell noch ein paar *gute* Argumente gesucht und dann landet sie auch schon im Einkaufswagen, keine Chance. Wenn der Mann dabei ist, werden halt noch ein paar Argumente laut ausgesprochen („Schatz, Deine Schwester hat doch bald Geburtstag!/ Schnucki, die kann man auch super mitbringen, da freuen sich XYZ bestimmt!“); wenn die Schwester dabei ist, macht die beim Argumente finden auch ganz gerne mit. 😉 Ausprobiert werden mussten die Formen natürlich auch gleich. Spätestens als seine Arbeitskolleginnen sich freuten, als sie einen „ganzen Kuchen“ abbekamen, war der Mann aber versöhnt. 😉

Und weil sie so locker & lecker waren, gibt’s für Euch auch gleich zwei Rezepte:

Mini-Gugl 3

Anmerkung zu beiden Rezepten: beide Teige reichen für 12 Mini-Gugl in der Größe, wie sie Lidl letzte Woche verkauft hat. Bei anderen Formen kann es locker für doppelt so viele reichen, zumindest lassen die Originalrezepte von GlückSEEligkeit das erahnen. 😉 Weil es teilweise eher schwierig ist, mit den relativ kleinen Zutatenmengen und dem Handrührgerät klarzukommen, nehme ich den Schneebesen-Aufsatz meines Pürierstabs & einen Messbecher, um Butter, Puderzucker und Eier zu verrühren, den Rest darf dann das Handrührgerät machen. Über 24 Gugl habe ich dann noch eine Packung Glasur (zum in der Mikrowelle erhitzen) „gekleckert“, wie ihr auf dem Bild seht, ein bisschen Puderzucker tut’s aber auch. 😉

Mini-Gugl 1Eierlikör-Mohn-Gugl

  • weiche Margarine oder Butter zum Einfetten der Formen 
  • 90g weiche Butter oder Margarine
  • 90g Puderzucker
  • 2 Eier, Größe M
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 150g Mehl
  • 1 Pr. Salz
  • 150ml Eierlikör
  • 50g geriebener Graumohn
  • Milch nach Bedarf

Die Formen buttern und den Ofen auf 180°C vorheizen.

Die weiche Butter oder Margarine mit dem Puderzucker gut verquirlen und leicht schaumig rühren, dann die Eier zugeben und weiter verrühren, insgesamt ruhig 3-4 Minuten. Den Vanillezucker eine weitere Minute unterrühren. Dann evtl. das Rührgerät wechseln, das Mehl gut unterrühren, Salz zugeben und den Eierlikör und den Graumohn gut unterrühren und dann so viel Milch zugeben, dass der Teig zäh vom Löffel tropft & sich gut mit der Spritztülle in die Formen einfüllen lässt. (Einfach einen großen, rund ausgeschnittenen Einsatz verwenden.)

Die Formen in den Ofen schieben und 12-15 Minuten backen, einfach schauen, wann die Gugl leicht bräunen, dann sind sie fertig. Ich habe sie gleich aus der Form auf einen mit Backpapier belegten Rost gestürzt und mit der Glasur abkühlen lassen. 

Mini-Gugl 2Nutella-Haselnuss-Gugl

  • weiche Margarine oder Butter zum Einfetten der Formen 
  • 90g Butter
  • 90g Puderzucker
  • 2 Eier, Größe M
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 150g Mehl
  • 15g Kakao
  • 4 EL Nutella
  • 60g gemahlene Haselnüsse
  • Milch nach Bedarf
  • nach Belieben 2cl brauner Rum

Die Formen buttern und den Ofen auf 180°C vorheizen.

Die weiche Butter oder Margarine mit dem Puderzucker gut verquirlen und leicht schaumig rühren, dann die Eier zugeben und weiter verrühren, insgesamt ruhig 3-4 Minuten. Den Vanillezucker eine weitere Minute unterrühren. Dann evtl. das Rührgerät wechseln, das Mehl mit dem Kakao vermischen und gut unterrühren, Salz zugeben und die Nutella und die Haselnüsse unterrühren. (Den Rum und) So viel Milch zugeben, bis der Teig zäh vom Löffel tropft und sich gut mit der Spritztülle in die Formen einfüllen lässt. (Einfach einen großen, rund ausgeschnittenen Einsatz verwenden.)

Die Formen in den Ofen schieben und 12-15 Minuten backen, einfach schauen, wann die Gugl leicht bräunen, dann sind sie fertig. Ich habe sie gleich aus der Form auf einen mit Backpapier belegten Rost gestürzt und mit der Glasur abkühlen lassen.

Hach, sind die putzig, die Kleinen! Verratet Ihr mir Eure Lieblings-Gugl-Rezepte oder seid Ihr vom Fieber noch nicht infiziert? Hab ein wunderschönes Wochenende! 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Finale Furioso: Linsen-Salat mit Roter Beete und Sternchennudeln – Themenwoche Zombies im Vorratsschrank {Teil 5}

Zombies im Vorratsschrank Themenwoche

Aloha ihr Lieben sw

Bing, bing, bing – Jackpot! 😉 Pünktlich zum Abschluss der Zombies im Vorratsschrank-Themenwoche habe ich es geschafft, einen Volltreffer zu landen und aus einer kuriosen Zutatenzusammenstellung einen sehr leckeren, richtig frischen & fröhlich-bunten Salat zu kreieren, mit dem ich gleich 5 (!) Häkchen auf meiner Vorratsschrank-Liste setzen kann:

  • Rote Beete – Check!
  • Rote Linsen – Check!
  • Worcester-Sauce – Check!
  • Paprika – Check!
  • Sternchen-Suppennudeln – Check!

Ich muss zugeben, ich war in absoluter Probierlaune („Ach, sch*** drauf, wenn’s schief geht, gibt’s halt Nudeln!“ 😉 ) und wäre ohne meine Checkliste wohl sicher nicht auf eine solche Kombination gekommen, aber seht selbst:

Linsensalat 1b

Roter Linsensalat mit Roter Beete & Sternchennudeln

Du brauchst für 2-3 Portionen:

  • 250g rote Linsen
  • einen Rest Sternchennudeln
  • 2 Paprika (z.B. rot & orange)
  • 1 Glas rote Beete
  • 1 Schalotte
  • 3 EL glatte Peterslie, fein gehackt
  • Worcestersauce
    • Die leider Sardellenpaste enthält, deswegen empfehle ich als vegetarische & vegane Alternative Sojasauce
  • 1 Espressolöffel Koriander
  • 1 Espressolöffel Kreuzkümmel
  • Salz & Pfeffer
  • 2 EL Rapsöl

Außerdem:

  • Blattsalat

Die roten Linsen nach Packungsanweisung kochen, abtropfen lassen und mit den Sternchennudeln ebenso verfahren. Beides zusammen in eine Schüssel geben, salzen & pfeffern und schonmal zwei Esslöffel von der Worcester-Sauce dazu geben, alles gut vermischen.

Die Paprika, die rote Beete und die Schalotte vorbereiten und fein würfeln und mit den anderen Zutaten zusammen in die Schüssel geben. Alles gut vermengen & abschmecken – von der Worcester-Sauce hab ich persönlich noch eine ganze Menge mehr zugegeben, das ist allerdings Geschmackssache. Nach einer Stunde im Kühlschrank schmeckt der Salat – wie z.B. Bulgursalat auch – aus frischen Salatblättern.

Linsensalat 2a

Nach fünf Rezepten sieht die Checkliste – und damit auch der Vorratsschrank  – schon deutlich beruhigender aus als vorher:

Vorratsschrankliste Linsensalat

Die restlichen Zutaten unterzubringen dürfte auch nicht allzu schwer werden:

  • Da es ja kälter wird, wünscht Herr D. sich sicher bald mal wieder Sonntagsbraten, da wird mir der Rotkohl dann wieder gerade recht kommen…
  • Der Kaffeesirup will ja noch frisch zubereitet werden, wahrscheinlich sogar noch heute 😉
  • Was den Spinat angeht, kaufe ich einfach eine kleine Packung dazu und freue mich diese Woche auf den Klassiker Spinat, Kartoffeln und Spiegelei.
  • Das Tahin steht ja ohnehin nur auf der Liste, um mir mal in den A*** zu treten, endlich selbst Falafel zu machen – da ich dies jetzt öffentlich geäußert habe, bin ich guter Dinge, dass das nicht mehr lange dauert.
  • Die Spinat-Lasagneplatten und das Pesto nehme ich einfach mit in die Studentenbude, da werde ich sicher mal froh sein, wenn ich nur mal schnell Nudeln kochen muss bzw. nicht extra eine große Packung Platten für eine Single-Lasagne kaufen muss…
  • Der Ingwer ist gestern schon Hugos kleinem Bruder, dem Ingo, zum Opfer gefallen. *prost*
  • Herr D. macht sich gerne Reis mit Buttergemüse, wenn er für sich allein kocht, das dürfte also auch nicht mehr lange im Gefrierfach sein, wenn ich ihn nochmal dran erinnere. ^^
  • Auf den Paradiescrème-Geistesblitz warte ich noch, bin aber guter Dinge, dass er kommt, wenn der Kaffeesirup auf dem Herd steht.

Vorratsschrankzombies kleinAb morgen koche ich dann mal wieder mit frischen statt untoten Zutaten, bin aber ganz gespannt, was ihr für mein Event so zaubern werdet – ich freue mich schon ganz doll, schließlich sind die ersten Beiträge bereits eingetrudelt (guckt mal bei Tonia) und viele von Euch haben ihre Teilnahme angekündigt, juhu! 🙂 Habt einen wunderschönen Sonntag! ❤

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Versunkener Zwetschgenkuchen

BeFunky_Versunkener Zwetschgenkuchen 2a

Hüpf in den Lostopf

Aloha ihr Lieben sw

Wer kennt das nicht: da schleichen sich auf dem Wochenmarkt heimlich, still und leise einige Zwetschgen in den Einkaufskorb, mehr so im Vorbeigehen als wirklich bewusst, denn, sind wir mal ehrlich: Die Zwetschgensaison ist (ebenso wie die Rhabarber-, die Erdbeer- und die Bärlauchsaison) natürlich viiiiel zu kurz, deswegen müssen die kleinen Schätzchen einfach mit. Oft genug werden sie einfach so gegessen, leider waren die, die sich an diesem Wochenende in meinen Korb geschlichen hatten, viel zu sauer, um sie pur zu genießen. (Das hat man nun davon, wenn man sagt, man hätte gerne die festeren!) Aber glücklicherweise gibt’s in der Foodbloggerwelt ja genügend Rezepte für Zwetschgenkuchen, die ausprobiert werden wollen und schnell hatte ich beim MehlspeisDirndl* einen

Versunkenen Zwetschgenkuchen

gefunden, der direkt gebacken und für gut befunden wurde – auch wenn meine Zwetschgen nicht nur furchtbar sauer, sondern wohl auch sehr verschämt waren, so sehr wie sie „versunken“ sind. 😉

Du brauchst für  eine 26cm-Springform:

  • 1 Pfund Zwetschgen
  • 150g weiche Butter
  • 150g Zucker
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 1Prise Salz
  • 4 Eier
  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 6 EL Sahne

BeFunky_Versunkener Zwetschgenkuchen 3a

Zuerst waschen und entsteinen wir natürlich die Zwetschgen, damit wir das schon erledigt haben, wenn der Teig zusammengerührt wird, das geht nämlich ratzfatz (und mit der Küchenmaschine von Mama, die im Moment zu Besuch bei mir ist, quasi von alleine ^^). Vielleicht sollten wir dann auch gleich mal den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.

Für den Teig geben wir die weiche Butter in eine Rührschüssel und rühren diese zusammen mit Zucker, Salz und Vanillezucker cremig, das dauert so 4-5 Minuten, dann können wir nach und nach die Eier einzeln unterrühren. Schließlich müssen wir eigentlich nur noch das Mehl mit dem Backpulver mischen und es portionsweise und abwechselnd mit der Sahne unterrühren, dann können wir auch schon eine mit Backpapier ausgelegte und gefettete Springform zur Hand nehmen, den Teig hineingeben und glatt streichen.

Die Zwetschgen verteilen wir auf dem ganzen Kuchen und drücken sie leicht an, dann schieben wir die Form schon in den Ofen und können sie nach etwa 50 Minuten herausholen und während der Kuchen abkühlt schonmal die Kaffeemaschine startklar machen, damit wir diesen wunderbaren Moment, in dem der Kuchen noch lauwarm ist, nicht verpassen.

Lasst es Euch schmecken! 🙂

Herzlichst Kristina sw

BeFunky_Versunkener Zwetschgenkuchen 1a

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Kartoffelsalat nach Art des Hauses und ganz ohne {igittigitt} Majo

Kartoffelsalat - Hausrezept 1a

Grillen, grillen, grillen!

So ungefähr lautet ja das Rezept einer Menge lieber Menschen aus meinem Bekanntenkreis, sobald die Sonne hinter den Baumwipfeln hervorblitzt, es irgendwie (zur Not mit Kapuzenpulli und einem Paar von Omis Wollsocken, sobald die Sonne wieder weg ist) von den Temperaturen auf der Terasse, dem Balkon oder im Garten auszuhalten ist und die ersten Grillfleischberge beim Metzger rufen: „Nimm mich!“ – „Mich auch!“ – „Und noch einen Spieß!“ – „Und vielleicht noch zwei von den Mango-Chili-Putensteaks!“ Jetzt bin ich ja mittlerweile was das Grillfleisch angeht, eher nicht mehr die richtige Ansprechpartnerin für eine saftige Fleischmarinade und Gemüse habe ich ja erst vor ein paar Posts gegrillt. Das heißt aber noch lange nicht, dass mir zum Küchenplausch BBQ-Event nichts einfallen würde…
leckere Grillrezepte

…schließlich braucht eine ordentliche Grillparty immer auch Beilagen. Und was wäre das bessere Argument für das Rezept, das ich Euch heute präsentiere als dass es DER Klassiker ist, den Herr D. und ich immer wieder mitbringen müssen (und dass in 250 Posts bisher KEIN Kartoffelsalat vorkommt?! ^^):

Kartoffelsalat - Hausrezept 2

Kartoffelsalat – Bewährtes 2Herde-Hausrezept

Ohne Majo – spätestens seit ich den Mensa-Kartoffelsalat probiert habe, kann ich sowieso keinen Majo-Kartoffelsalat mehr essen, ohne dass unangenehme Erinnerungen wach werden! ^^

Für eine große Schüssel, die einer normalen Grillparty standhält, brauchst Du:

  • 2 kg festkochende Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Glas Gewürzgurken (die Größe um 800ml) oder eine Salatgurke
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • einen Bund Petersilie
  • Salz & Pfeffer
  • 4 EL neutrales Öl
  • 4 EL Essig
  • 1/2 TL Zucker

Zuerst kochen wir mal die Kartoffeln als Pellkartoffeln mit Schale, das dauert im normalen Topf so 30-40 Minuten, je nach Größe. Wenn sie beim reinstechen mit einem Schälmesser von diesem leicht wieder runterrutschen, sind sie gar, dann kannst Du sie abschütten und abkühlen lassen. Sobald sie lauwarm bis kalt sind (wenn Du zwischendurch noch was anderes zu tun hast, dann mach das ruhig…^^), pellst Du sie und schneidest sie in dünne Scheiben – dicke Kartoffeln kannst Du ruhig einmal mittig halbieren! Alle Kartoffeln kommen dann in eine große Schüssel.

Was die Gurke betrifft, kommt es darauf an, welche Du verwendest. Im Sommer nehme ich ganz gerne mal eine normale Salatgurke, die wird von den Kernen befreit und gestiftet oder fein gewürfelt, dann kommt sie mit einem TL Salz vermengt in ein feines Sieb und wird 15 Minuten wässern & abtropfen lassen, nicht dass der Salat davonschwimmt. Die Gewürzgurken werden einfach fein gewürfelt oder grob mit einer Reibe gerieben – je nachdem, wie Du es lieber magst.

Die Zwiebeln müssen ebenfalls fein gewürfelt werden und kommt dann zuerst zu den Kartoffeln, die Hälfte der Brühe wird auch dazu gegeben. Alles muss gut vermischt werden, damit die Kartoffeln die Brühe aufsaugen können. In kleinen Portionen wird dann die restliche Brühe untergerührt, damit sie sich gut mit den Kartoffeln verbindet. Wenn die Brühe drin ist, kannst Du auch die Gurken unterheben. Essig, Öl und Petersilie dazu, gut vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig ist der 2Herde-Kartoffelsalat.

Kartoffelsalat - Hausrezept 3

Variationen: Statt Petersilie schmeckt auch Kresse (ein Kästchen dürfte reichen) sehr gut! 🙂 // Wenn Herr D. dieses Rezept aufgeschrieben hätte, würden bei den Zutaten noch 250g durchwachsener Speck in feinen Würfeln stehen – kross angebraten passt dieser nämlich auch recht vorzüglich in den Salat.

Lass Dir’s schmecken!

Herzlichst Kristina sw

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Biergarten dahoam: Obatzda

Obatzda 1

Bei großer Hitze gibt’s ja eigentlich nur zwei Orte, an denen es sich wirklich gut aushalten lässt: Den Baggersee/ das Schwimmbad und den schattigen Biergarten – alles andere grenzt an Folter. ^^ Und an beiden Orten gibt’s eigentlich zum Vespern nichts tolleres als einen guten Obatzden und ein paar frische, leckere Brezen. Nachdem mir bei Ramona neulich schon das Wasser im Mund zusammengelaufen ist, als sie ihr Rezept präsentierte, stand für mich spätestens nach meinem letzten Besuch auf dem Schweizer Keller fest, dass ich dringend mal wieder welchen selber machen muss. Und voilà, schnell bot sich die Gelegenheit, als L., C. und ich beschlossen, dass ein Treffen auf ein Radler beim herrlichen Wetter ein absolutes Muss ist. Leider hatten wir den Wetterbericht nicht bis zum Ende gelesen und mussten den Obatzden dann doch drinnen verspeisen (wo diese fiesen Regenwolken auf einmal herkamen, möchte ich heute noch wissen 😀 ), das änderte aber nichts an der Tatsache, dass C. mit ihrer Breze in der Hand heroisch verkündete, dass sie in Zukunft NUR NOCH Obatzden essen wolle und auf keinen Fall etwas anderes. Deswegen bekommt Ihr also heute mein auf Herz und Nieren geprüftes und – für meinen Geschmack – perfektioniertes Rezept serviert, damit auch Eure nächste Brotzeit ein voller Erfolg wird! 🙂

Obatzda

Du brauchst für eine große Portion (die zum Brotzeiten aber trotzdem nur für 3 hungrige Mädels reicht, so zumindest meine Erfahrung ^^):

  • 350 g Camembert
    • hervorragend eignet sich der Bayerische von A*** Süd, den es im 350 g-Stück zu kaufen gibt – die würzige, nicht die milde Variante, die Hauptsache ist aber: Fett sollte schon drin sein ^^
    • prinzipiell gilt: alles steht und fällt mit dem Käse: lieber einen „stinknormalen“ Camembert und etwas kräftiger Würzen als Experimente mit sogenanntem „dänischem Weichkäse“ oder so Sachen – alles schon probiert, glaubt mir: es ist nicht das selbe! 
  • 150 g Frischkäse (auch hier gilt: Doppelrahmstufe! 😉 )
  • 2 EL Butter
  • 3 EL Bier nach Reinheitsgebot
  • 3 EL Schlagsahne
  • 75 g Zwiebelwürfel (die Angabe gibt’s heute mal, weil „mittelgroß“ immer so ungenau ist)
  • je eine kräftige Prise Salz und Pfeffer
  • 1 EL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Paprikapulver rosenscharf
  • ich verfeinere immer noch mit einem EL getrocknetem & gerebeltem Bärlauch

Den Camembert fein würfeln und in einer Schüssel mit Schlagsahne und Bier mit der Gabel zermatschen, alles weitere (außer den Zwiebeln, die kommen zum Schluss) zugeben und kräftig weiterdrücken, bis eine halbwegs homogene Masse entstanden ist (natürlich nicht zu Brei verarbeiten ^^). Zum Schluss die Zwiebeln sehr fein würfeln (an dieser Stelle muss ich betonen, wie sehr ich meinen V-Hobel liebe) und unterheben.

Nach mindestens einer Stunde im Kühlschrank ist er gut durchgezogen und kann mit Brezen oder einem schönen Bauernbrot serviert werden.

Lasst es Euch schmecken! 🙂

Herzlichst Kristina sw

Obatzda 4

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Strawberry Macchiato Cupcakes – nicht nur für Sommertage

Strawberry Macchiato Cupcakes 1

Marie von Schätze aus meiner Küche hat zum Blog-Event aufgerufen: Sommerliche Cupcakes & Muffins soll es geben – klar, dass ich bei einem so tollen Thema nicht fehlen wollte. Als es auf das Wochenende zuging und ich wusste, dass auf dem Geburtstag meines Vaters dankbare Cupcake-Gourmets an der Kaffeetafel sitzen würden, zückte ich Zettel & Stift und machte mir Gedanken, was für mich denn einen wirklich sommerlichen Cupcake ausmachen soll. Also stellte ich mir einen wundervollen Sommertag vor, in einem wundervollen kleinen Straßencafé, was mich bei aktuell einer halben Sonnenstunde täglich so einiges an Imaginationsvermögen kostete, aber dann konnte ich es schmecken: Latte Macchiato aus frisch gemahlenen Bohnen aus einer dieser tollen italienischen Maschinen und herrlich cremiger Milchschaum und – ooooohhhhmhhhhh – Erdbeerkuchen! Jaaa, irgendwas mit Erdbeeren, das ist Sommer, oder? Und weil ich Kaffee so liebe, wollte ich, dass man den Kaffee in diesen Cupcakes auch unbedingt schmecken kann, deswegen habe ich mir

Strawberry Macchiato Cupcakes 

ausgedacht, um an Maries Event teilzunehmen:

blog-event-banner-sommerliche-cupcakes-und-muffins1

Du brauchst für 12 Cupcakes:

1) Teig

  • 100 g Margarine
  • 100 g Zucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 200 g Mehl
  • 1/2 P. Backpulver
  • ca. 100 ml Fertig-Latte Macchiato aus dem Kühlregal (der dem Teig tatsächlich das „gewisse Etwas“ gegeben hat, Du kannst aber auch Milch nehmen, wenn Du keinen im Haus hast)
  • 200 g Erdbeeren
  1. Die Erdbeeren waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Die Margarine mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren (Handrührgerät/ Küchenmaschine),
  3. die Eier sorgfältig unterrühren
  4. und das mit dem Backpulver vermischte Mehl unterrühren.
  5. So viel Milchkaffee zugeben, dass der Teig zäh vom Löffel tropft und
  6. die Erdbeerstücke unterheben. Den Teig auf Muffinförmchen verteilen (zu 3/4 füllen)
  7. und im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-Unterhitze 25 Minuten lang backen.

2) Erdbeerschicht

  • 200 g Erdbeeren
  • 2 EL Zucker
  • Saft einer halben Zitrone
  • 10 g Speisestärke
  1. Die Erdbeeren waschen, putzen & in Stücke schneiden,
  2. mit dem Zucker & der halben Zitrone pürieren.
  3. Einen kleinen Teil zum Anrühren der Stärke im Gefäß belassen,
  4. den Rest in einem kleinen Topf aufkochen.
  5. Die Stärke ins kalte Erdbeerpüree einrühren &
  6. diese Masse in den Topf rühren, sobald der Großteil kocht.
  7. Aufwallen lassen & vom Herd nehmen.
  8. Auf den heißen Muffins verteilen & zusammen erkalten lassen.

3) Frosting

  • 2 Päckchen Paradiescrème Milchkaffee
  • 200 ml  Milch, kalt
  • 200 ml Sahne, kalt
  • ein paar Mokkabohnen oder ähnliches zum Garnieren
  1. Die Paradiescrème mit Milch & Sahne steif schlagen,
  2. in einen Spritzbeutel füllen und
  3. auf die erkalteten Muffins mit der Erdbeerschicht spritzen.
  4. Mit den Mokkabohnen garnieren.

Auf die Idee, Paradiescrème als Frosting zu nehmen, hat mich Evi von Küchenzaubereien gebracht.

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw