2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


Hinterlasse einen Kommentar

Jetzt hat mich das Mini-Gugl-Fieber auch endlich gepackt: Eierlikör-Mohn- & Nutella-Haselnuss-Gugl

Mini-Gugl b

Aloha ihr Lieben sw

Eigentlich ist der Schrank mit den Koch- und Backformen ja voll. Und ob man die alle wirklich BRAUCHT, das ist ja sowieso so eine Frage. Aber diese Mini-Gugl-Formen letzte Woche: Mit wenigen Hapsen wären die im Mund! Und auf so einer Kaffeetafel würden die auch gut was hermachen! Schnell gemacht sind sie bestimmt auch! Und man könnte auch kleinere Portionen machen! Kennt Ihr das, wenn Ihr im Laden vor einem Regal steht und genau wisst, dass ihr das nicht braucht, aber trotzdem kaufen werdet?! Dann werden schnell noch ein paar *gute* Argumente gesucht und dann landet sie auch schon im Einkaufswagen, keine Chance. Wenn der Mann dabei ist, werden halt noch ein paar Argumente laut ausgesprochen („Schatz, Deine Schwester hat doch bald Geburtstag!/ Schnucki, die kann man auch super mitbringen, da freuen sich XYZ bestimmt!“); wenn die Schwester dabei ist, macht die beim Argumente finden auch ganz gerne mit. 😉 Ausprobiert werden mussten die Formen natürlich auch gleich. Spätestens als seine Arbeitskolleginnen sich freuten, als sie einen „ganzen Kuchen“ abbekamen, war der Mann aber versöhnt. 😉

Und weil sie so locker & lecker waren, gibt’s für Euch auch gleich zwei Rezepte:

Mini-Gugl 3

Anmerkung zu beiden Rezepten: beide Teige reichen für 12 Mini-Gugl in der Größe, wie sie Lidl letzte Woche verkauft hat. Bei anderen Formen kann es locker für doppelt so viele reichen, zumindest lassen die Originalrezepte von GlückSEEligkeit das erahnen. 😉 Weil es teilweise eher schwierig ist, mit den relativ kleinen Zutatenmengen und dem Handrührgerät klarzukommen, nehme ich den Schneebesen-Aufsatz meines Pürierstabs & einen Messbecher, um Butter, Puderzucker und Eier zu verrühren, den Rest darf dann das Handrührgerät machen. Über 24 Gugl habe ich dann noch eine Packung Glasur (zum in der Mikrowelle erhitzen) „gekleckert“, wie ihr auf dem Bild seht, ein bisschen Puderzucker tut’s aber auch. 😉

Mini-Gugl 1Eierlikör-Mohn-Gugl

  • weiche Margarine oder Butter zum Einfetten der Formen 
  • 90g weiche Butter oder Margarine
  • 90g Puderzucker
  • 2 Eier, Größe M
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 150g Mehl
  • 1 Pr. Salz
  • 150ml Eierlikör
  • 50g geriebener Graumohn
  • Milch nach Bedarf

Die Formen buttern und den Ofen auf 180°C vorheizen.

Die weiche Butter oder Margarine mit dem Puderzucker gut verquirlen und leicht schaumig rühren, dann die Eier zugeben und weiter verrühren, insgesamt ruhig 3-4 Minuten. Den Vanillezucker eine weitere Minute unterrühren. Dann evtl. das Rührgerät wechseln, das Mehl gut unterrühren, Salz zugeben und den Eierlikör und den Graumohn gut unterrühren und dann so viel Milch zugeben, dass der Teig zäh vom Löffel tropft & sich gut mit der Spritztülle in die Formen einfüllen lässt. (Einfach einen großen, rund ausgeschnittenen Einsatz verwenden.)

Die Formen in den Ofen schieben und 12-15 Minuten backen, einfach schauen, wann die Gugl leicht bräunen, dann sind sie fertig. Ich habe sie gleich aus der Form auf einen mit Backpapier belegten Rost gestürzt und mit der Glasur abkühlen lassen. 

Mini-Gugl 2Nutella-Haselnuss-Gugl

  • weiche Margarine oder Butter zum Einfetten der Formen 
  • 90g Butter
  • 90g Puderzucker
  • 2 Eier, Größe M
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 150g Mehl
  • 15g Kakao
  • 4 EL Nutella
  • 60g gemahlene Haselnüsse
  • Milch nach Bedarf
  • nach Belieben 2cl brauner Rum

Die Formen buttern und den Ofen auf 180°C vorheizen.

Die weiche Butter oder Margarine mit dem Puderzucker gut verquirlen und leicht schaumig rühren, dann die Eier zugeben und weiter verrühren, insgesamt ruhig 3-4 Minuten. Den Vanillezucker eine weitere Minute unterrühren. Dann evtl. das Rührgerät wechseln, das Mehl mit dem Kakao vermischen und gut unterrühren, Salz zugeben und die Nutella und die Haselnüsse unterrühren. (Den Rum und) So viel Milch zugeben, bis der Teig zäh vom Löffel tropft und sich gut mit der Spritztülle in die Formen einfüllen lässt. (Einfach einen großen, rund ausgeschnittenen Einsatz verwenden.)

Die Formen in den Ofen schieben und 12-15 Minuten backen, einfach schauen, wann die Gugl leicht bräunen, dann sind sie fertig. Ich habe sie gleich aus der Form auf einen mit Backpapier belegten Rost gestürzt und mit der Glasur abkühlen lassen.

Hach, sind die putzig, die Kleinen! Verratet Ihr mir Eure Lieblings-Gugl-Rezepte oder seid Ihr vom Fieber noch nicht infiziert? Hab ein wunderschönes Wochenende! 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

Advertisements


Hinterlasse einen Kommentar

Cheesecake-Brownie-Muffins

Brownie-Cheesecake-Muffins

Dieses Rezept ist die fantastische Symbiose zweier Rezepte ([1] & [2]) der lieben Evi von Küchenzaubereien, bei der es immer so tolle alltagstaugliche Rezepte gibt. Mit ein paar winzigen Abwandlungen meinerseits sind daraus ganz tolle, leckere Cheesecake-Brownie-Muffins geworden, an denen nicht nur ich und Herr D. einen Narren gefressen haben, wie ihr unten sehen könnt. 😉 Vielleicht denkt ihr Euch auch, dass ich den totalen Schlag habe. Grins.

Genau richtig sind die kleinen Törtchen jetzt, wo es draußen schon wieder geschneit hat und man die Wohnung nicht ganz so gern verlässt, zumal ja noch eine Klausur ansteht, für die sie sich auch hervorragend als Nervennahrung eignen. ^^ Und was backt ihr so und stellt es euch als Belohnung neben die Unterlagen auf den Schreibtisch?

Das folgende Rezept ergibt wahlweise ca. 18 Muffins oder 6 Muffins + eine Springform von 20 cm Durchmesser.

Für den Brownie-Teig:

  • 50 g Zartbitter-Schokolade mit
  • 120 g Butter oder Margarine im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.
  • 175 g Zucker und
  • 1 Päckchen Vanillezucker zusammen mit 2 Eiern in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät mit Rührbesen schaumig rühren.
  • Die Schokoladen-Butter/Margarine-Mischung unter den Schaum mischen und zum Schluss noch
  • 120 g Mehl und
  • 30 g Kakao unterrühren.
  • In die Muffinförmchen füllen (je ein Esslöffel, nicht allzu sehr gehäuft) oder in die Springform streichen und im bei
  • 175° C vorgeheizten Backofen
  • 10-12 Minuten (Muffins) oder 15-18 Minuten (Springform) vorbacken.

Für den Käsekuchen-Belag:

  • 125 g Zucker und
  • 1 Päckchen Vanillezucker mit
  • 3 Eiern in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät schaumig rühren.
  • 250 g Quark (20 %) und
  • 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe) unterrühren, außerdem
  • 30 g Speisestärke und
  • den Saft einer halben Zitrone einrühren.
  • Die vorgebackenen Böden aus dem Ofen holen, mit der Masse auffüllen und weitere
  • 20-25 Minuten (Muffins) oder 30-35 Minuten (Springform) backen.

Lass Dir's schmecken!

Sogar Mr. Mole hat's geschmeckt!

Sogar Mr. Mole hat’s geschmeckt!


Hinterlasse einen Kommentar

A Spoonful of Sugar

Nachdem ich mich quasi selbst mit diesem kleinen Kuchen überrascht habe, der nach nichts Besonderem aussieht, aber super saftig und schokoladig geworden ist, will ich euch dieses schnelle Rezept für den Nachmittags-Snack (alles ist besser als Mensaessen und bei 8 Stunden Uni am Stück muss man sich zwischendurch auch mal ne Kleinigkeit gönnen!^^) nicht vorenthalten. Weil die Batterien meiner Küchenwaage natürlich pünktlich zur Winterzeit ihren Geist aufgegeben haben und ich keinen Ersatz im Haus hatte gibt es heute mal die Angaben hauptsächlich in Esslöffeln, aber das dürfte für Euch Füchse ja kein Problem sein! 😉

Kleiner Nutella-Bananen-Kuchen

Du brauchst für eine Springform von 18-20cm Durchmesser:

125 g Mehl
1/2 P. Backpulver
1 EL Kakao
1 EL Kokosraspeln
2 großzügige EL Nutella
3 EL Zucker
1 P. Vanillezucker
1 Ei
1 reife Banane
2 EL Öl
4 EL Milch

außerdem, wenn Du magst, ein halbes Fläschchen Rum-Aroma

Zuerst die Banane schälen und mit der Gabel zermusen, zusammen mit Öl, Milch, dem Ei und Nutella (und dem Rum-Aroma) cremig rühren. Die restlichen Zutaten vermischen und unterrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. In  eine gefettete kleine Springform geben und bei 180°C Ober-/ Unterhitze 30 Minuten im Ofen backen. Gut abgekühlt servieren und am besten im Kühlschrank aufbewahren.

Für eine große Springform die Menge der Zutaten einfach verdoppeln und die Backzeit verlängern (geschätzt 45-50 Minuten, aber am besten die Stäbchenprobe anwenden und nicht zu trocken werden lassen!).

Lass Dir's schmecken!

PS: Müsst ihr bei einem „Löffelchen voll Zucker“ auch immer an Mary Poppins denken?! 😉