2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Windbeutel mit Blaubeersahne

Windbeutel mit Blaubeersahne 4

Der Mai ist gekommen und – husch – war er auch schon wieder fort, also fast zumindest. Wie nahe wir schon wieder am Monatsende sind, fiel mir Trottelchen natürlich erst wieder auf, als Vaters Geburtstag immer näher rückte und – klar, da schlummerte sie ja auch im Blogkalender vor sich hin und sagte keinen Piep: Die Notiz, dass sich Simone von Ofenlieblinge ja auch für den Mai ein tolles Thema ausgedacht hatte, zu dem ich unbedingt auch einen Post beisteuern wollte. Und weil man es als Foodblogger ja ausnutzen muss, wenn sich dankbare Abnehmer an (familiären) Kaffeetafeln einfinden, gibt es diese Woche schon das zweite gebackene Rezept für Euch, obwohl ich ja sonst lieber koche (was Ramona ja aber wundervoll erledigt hat! 🙂 ).

Als mich dann noch zwei schöne Schälchen Blaubeeren anlachten, fiel nach dem Ausschlussprinzip (Käsekuchen und Erdbeertorte von Mutti, die Strawberry-Macchiato-Cupcakes und noch eine süße Sünde von mir – nein, ich spoilere jetzt nicht!) die Wahl relativ schnell auf Windbeutel, vor allem deswegen, weil ich noch nie selbst Brandteig gemacht hatte (ich erinnerte mich dunkel, irgendwann mal so eine Backmischung benutzt zu haben, aber das ist bestimmt auch schon 6-7 Jahre her…) und das uuuunbedingt mal ausprobieren wollte. Ich kredenze also – weil Windbeutel ohne hin Sonnenschein-Gefühle wecken und Blaubeeren ein absoluter Frühlingsgeschmack sind – für Simones Event im Mai

Ofenlieblinge im Mai

Windbeutel mit Blaubeersahne

Du brauchst für 12 mittlere Windbeutel:

1) Der Brandteig

  • 250 ml Wasser
  • 75 g Butter
  • 175 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier (evtl. noch ein viertes)
  1. Das Wasser mit der Butter aufkochen
  2. kurz vom Herd nehmen und das mit Salz vermischte Mehl auf einmal hineinschütten
  3. den Topf wieder auf den Herd stellen und mit einem Rührlöffel so lange rühren, bis
  4. sich unten eine weiße Schicht gebildet hat und der Teig ein gleichmäßiger Klumpen ist.
  5. Den Topf vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und
  6. den Teig in eine Rührschüssel geben.
  7. Nach und nach die Eier unterrühren.
  8. Bereits beim dritten Ei allerdings am besten auf Nummer sicher gehen und es verquirlen und
  9. in kleineren Portionen unterrühren, denn
  10. der Teig sollte schon glänzen, gut gebunden und gleichmäßig sein, wenn das nicht der Fall ist,
  11. noch ein viertes Ei verquirlen und sorgfältig in kleinen Schritten unterrühren
  12. bis ein homogener Teig erreicht ist.
  13. Diesen in einen Spritzbeutel füllen und
  14. 12 kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen.
  15. Dies in den auf 200 °C vorgeheizten Ofen (Ober-/ Unterhitze) schieben und
  16. 30 Minuten backen.
  17. Direkt herausnehmen und aufschneiden, erkalten lassen.

2) Die Blaubeersahne

  • 250 g Blaubeeren
  • 2 EL Zucker
  • 10 g Speisestärke
  • 100 ml Schlagsahne
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 250 g Quark (20% Fett)
  1. Die Blaubeeren waschen & verlesen,
  2. in einem hohen Gefäß mit dem Zucker vermengen
  3. und pürieren.
  4. Bis auf 2 EL Blaubeerpüree alles in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen,
  5. zwischenzeitlich die Speisestärke in den kalten Püreerest einrühren und
  6. diese sobald die größere Menge kocht in diese einrühren, aufwallen lassen,
  7. vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  8. Nach dem vollständigen Erkalten die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen,
  9. den Quark mit der Blaubeermasse gut verrühren
  10. und die steif geschlagene Sahne unterrühren.
  11. Die Füllung in einen Spritzbeutel füllen und in die ausgekühlten Windbeutel füllen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es jetzt öfter Windbeutel gibt! Denn so schwer ist das mit dem Brandteig gar nicht. Und außerdem muss ich noch soooo viele Füllungen ausprobieren! 🙂

Herzlichst Kristina sw

Windbeutel mit Blaubeersahne 1

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

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Russischer Zupfkuchen

heute mal als Bildrezept, weil ich gebeten wurde, es rauszurücken. Kein Problem, schließlich ist „Russisscher Zupfkuchen für alle“ja eine tolle Parole. 🙂 Da die Vorgabe „für Backanarchisten und -Unbegabte“ lautete, wollte ich natürlich auch eine *attraktive* & zum Thema passend Druckvorlage schaffen. Und warum die dann nicht einfach an Euch weitergeben? Vom Kuchen selbst konnte ich nämlich kein Foto machen, so schnell war er weg. Warum erzähl ich Euch morgen. 🙂

Russischer Zupfkuchen

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Cheesecake-Brownie-Muffins

Brownie-Cheesecake-Muffins

Dieses Rezept ist die fantastische Symbiose zweier Rezepte ([1] & [2]) der lieben Evi von Küchenzaubereien, bei der es immer so tolle alltagstaugliche Rezepte gibt. Mit ein paar winzigen Abwandlungen meinerseits sind daraus ganz tolle, leckere Cheesecake-Brownie-Muffins geworden, an denen nicht nur ich und Herr D. einen Narren gefressen haben, wie ihr unten sehen könnt. 😉 Vielleicht denkt ihr Euch auch, dass ich den totalen Schlag habe. Grins.

Genau richtig sind die kleinen Törtchen jetzt, wo es draußen schon wieder geschneit hat und man die Wohnung nicht ganz so gern verlässt, zumal ja noch eine Klausur ansteht, für die sie sich auch hervorragend als Nervennahrung eignen. ^^ Und was backt ihr so und stellt es euch als Belohnung neben die Unterlagen auf den Schreibtisch?

Das folgende Rezept ergibt wahlweise ca. 18 Muffins oder 6 Muffins + eine Springform von 20 cm Durchmesser.

Für den Brownie-Teig:

  • 50 g Zartbitter-Schokolade mit
  • 120 g Butter oder Margarine im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.
  • 175 g Zucker und
  • 1 Päckchen Vanillezucker zusammen mit 2 Eiern in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät mit Rührbesen schaumig rühren.
  • Die Schokoladen-Butter/Margarine-Mischung unter den Schaum mischen und zum Schluss noch
  • 120 g Mehl und
  • 30 g Kakao unterrühren.
  • In die Muffinförmchen füllen (je ein Esslöffel, nicht allzu sehr gehäuft) oder in die Springform streichen und im bei
  • 175° C vorgeheizten Backofen
  • 10-12 Minuten (Muffins) oder 15-18 Minuten (Springform) vorbacken.

Für den Käsekuchen-Belag:

  • 125 g Zucker und
  • 1 Päckchen Vanillezucker mit
  • 3 Eiern in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät schaumig rühren.
  • 250 g Quark (20 %) und
  • 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe) unterrühren, außerdem
  • 30 g Speisestärke und
  • den Saft einer halben Zitrone einrühren.
  • Die vorgebackenen Böden aus dem Ofen holen, mit der Masse auffüllen und weitere
  • 20-25 Minuten (Muffins) oder 30-35 Minuten (Springform) backen.

Lass Dir's schmecken!

Sogar Mr. Mole hat's geschmeckt!

Sogar Mr. Mole hat’s geschmeckt!


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Premiere: Himbeeren, frisch gerollt

Biskuitrolle mit Himbeersahne

Ha! Es ist geschafft! Meine erste Biskuitrolle. Bisher hab ich das lieber anderen überlassen, den leckeren Kuchen noch zu rollen und dabei keinen Unfall zu bauen. Tollpatschigkeit ist ja eine meiner hervorstechenden Eigenschaften, vor allem dann, wenn es toll werden soll, zum Beispiel zum Geburtstag. Letzte Woche hatte dann einer meiner lieben Freunde Geburtstag, der auch zu meinen kritischen Kuchen-Testessern gehört. Also musste natürlich etwas Neues her. Irgendwas nicht zu aufgeblasenes, das trotzdem was her macht und vor allem lecker ist. Im Dr. Ö.-Klassiker „Backen macht Freude“ in der neuesten Auflage war dann eine tolle Rolle drin, die herhalten musste und die sichtlich geschmeckt hat, der Gute kam nämlich vor lauter Naschen gar nicht mehr aus der Küche…und das obwohl er eigentlich erst was anderes zu tun gehabt hätte. Also teile ich das Rezept doch direkt mal mit euch, damit ihr demnächst auch die Naschkatzen in Eurer Umgebung verwöhnen könnt!

Für eine Biskuitrolle von der Länge eines Backblechs brauchst Du:

Teil  1 – Der Biskuitteig

4 Eier
1 Eigelb
80 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
80 g Mehl
1/2 TL Backpulver

Zuerst das Backblech und den Ofen vorbereiten: Den Ofen auf 200 °C (Ober-/ Unterhitze!) vorheizen. Das Backblech leicht fetten und dann das Backpapier auflegen (wirft keine Wellen, wenn das Blech gefettet ist) und glatt streichen.

Für den Teig Eier und Eigelb in einer großen Rührschüssel mindestens eine Minute lang mit dem Handrührgerät oder in der Küchenmaschine auf höchster Stufe schaumig aufschlagen, Zucker und Vanillezucker ebenso lange unterrühren und danach nochmal zwei Minuten schlagen, dann erst das Mehl, das vorher mit dem Backpulver gemischt wurde, einrühren, jetzt nur noch kurz und auf niedrigster Stufe rühren, aber keine Klümpchen zurücklassen.

Den lockeren Teig möglichst gleichmäßig auf das Backblech streichen und etwa 10 Minuten backen. Gleich nach dem backen auf ein mit Zucker bestreutes Backpapier stürzen und erkalten lassen.

Teil 2 – Die Füllung

100 g TK-Himbeeren
1 Pk. Himbeer-Götterspeise-Pulver
50 ml kaltes Wasser
1 EL Zitronensaft
50 g Puderzucker

Zuerst die Himbeeren auftauen und zusammen mit dem Puderzucker pürieren. Dann das Wasser zusammen mit dem Zitronensaft und der Götterspeise in einem kleinen Topf verrühren und langsam erhitzen. Bis sich das Pulver gelöst hat, immer wieder rühren, dann unter die pürierten Himbeeren rühren und abkühlen lassen.

Sobald die Mischung andickt,

400 ml Schlagsahne mit
2 Pk. Vanillezucker und
2 Pk. Sahnesteif

aufschlagen und mit der Himbeermasse verrühren. Vom mittlerweile erkalteten Biskuitboden das Backpapier abziehen und die entstandene Himbeersahne auf die freigelegte Seite des Bodens streichen. Langsam und vorsichtig aufrollen. Vor dem Genießen die Rolle mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank verfrachten, damit sie gut durchgekühlt ist und zum Highlight der Kaffeetafel wird.

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Kirschtarte

Kirschtarte 1

So ne kleine Vorliebe für Obstkuchen hab ich ja schon. Da bei mir allerdings aufgrund gesundheitlicher Probleme fettarm mit fünf Ausrufezeichen angesagt ist, fallen die schönen Käsesahnen der mütterlichen Kaffeetafel eindeutig flach. Punkt. Schade, aber nicht zu ändern. Wie gut, dass Mutti quasi nichtsahnend vorgesorgt hat und mir irgendwann mal „Dr. Oetker Fettarm Backen“ geschenkt hat. Aus diesem netten Büchlein stammt auch das folgende Rezept…

Für den Knetteigboden (Springform 26/ 28 cm oder Tarteform, falls vorhanden): 100 g Butter # 200 g Mehl # 50 g Zucker # 1 Prise Salz # 1 Ei

Aus den angegbenen Zutaten einen Knetteig herstellen, in eine mit Backpapier belegte Springform geben, plätten und den Rand hochdrücken. Mehrmals mit der Gabel einstechen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Ober-/ Unterhitze) 15 Minuten vorbacken.

Außerdem1 EL Semmelbrösel

Den Boden nach dem Backen aus dem Ofen nehmen, ein paar Minuten abkühlen lassen und die Semmelbrösel aufstreuen.

Für die Füllung: 1 Glas Sauerkirschen # 3 Eier # 300 g Joghurt natur # 2 EL Zucker # 1 P. Vanillezucker # geriebene Schale einer Zitrone

Die Kirschen gut abtropfen lassen. Die restlichen Zutaten zu einem Guss verrühren. Die Kirschen auf dem mit Semmelbröseln bestreuten Boden verteilen, den Guss darüber gießen und die Tarte wieder in den Ofen schieben, bei gleicher Temperatur weitere 30 Minuten backen. Ich habe die Temperatur nach etwa der Hälfte der Backzeit verringert, da der Rand schon leicht braun wurde.

bei 12 Stücken je  ca. 171 kcal / 9,5 g Fett

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Knöterich, ganz klassisch unter der Haube

Rhabarberkäsekuchen mit Baiserhaube 1

Wenn im heimischen Garten mal wieder Rhabarber wächst und mir Oma ein Pfund davon aufs Auge drückt, ohne zu Fragen ob ich überhaupt welchen möchte, gehört das folgende kleine Kuchenrezept zum absoluten Standardrepertoire damit das Knöterich-Gewächs nicht in der Biotonne landet…man kann ja schließlich nicht immer Kompott machen und die Rhabarbercreme schlägt dann doch sehr auf die Hüften und hält sich auch nicht so gut wie dieses Schätzchen.

Für eine Springform (26/28 cm):

Aus

  • 200 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 100 g Margarine
  • 1 Eigelb

einen Mürbteig herstellen

Etwa
  • 500 g Rhabarber
waschen, putzen (nicht schälen) und in Scheiben schneiden.
Den Backofen auf 160 °C (Umluft) vorheizen.
  • 500 g Quark
  • 350 ml Milch
  • 2 Eigelb
  • 2 Eiweiß
  • 2 x 100 g Zucker
  • 1 P. Vanillepuddingpulver

Für die Füllung zunächst das Eiweiß mit einer Portion Zucker steif schlagen. Die restlichen Zutaten verrühren und das steif geschlagene Eiweiß unterheben.

Die Masse auf den Rhabarber geben.

In den Ofen schieben und etwa 35 Minuten backen. Nach dieser Zeit das Baiser:

  • 3 Eiweiß steif geschlagen mit
  • 100 g Zucker

darauf geben und weitere 15 Minuten backen. Am besten im Kühlschrank gut auskühlen lassen!

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Downtown

Strawberry-Cheesecake 2

Ich liiiiiiiebe Käsekuchen und das ist mit Sicherheit weder der erste, noch der letzte, den ich bisher gebacken habe. Ein NY-Cheesecake ist ja auch was anderes als ein klassischer deutscher Käsekuchen, aber: dass dieses Rezept alle anderen bei weitem an Cremigkeit übertrifft, ist eine Tatsache, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss! 😉 Mit dem passenden Soundtrack ist er auch Ruck-Zuck gebacken. Aber um dieses Leckerchen richtig zu genießen, sollte man ihm eine Nacht Ruhe im Kühlschrank gönnen!

Du brauchst für eine Springform (26/28 cm):

Boden:

  • 200 g Butterkekse
  • 125 g Butter

Kekse in einem Gefrierbeutel zerbröseln, die Butter schmelzen und beides gut vermischen. In eine Springform auf Backpapier geben, festdrücken und 5 Minuten bei 160°C (Heißluft) vorbacken.

Belag:
  • 200 g Zucker
  • 3 EL Speisestärke
  • 600 g Frischkäse
  • 250 g Magerquark
  • 200 ml Sahne
  • 1 Ei
  • 2 EL Zitronensaft

Zucker zuerst mit Stärke, Frischkäse und Quark verrühren. Dann die restlichen Zutaten nach und nach zugeben, nicht mit dem Handrührgerät rühren, sondern mit dem Schneebesen langsam verquirlen, damit es auch wirklich cremig wird.

Die Creme auf den vorgebackenen Boden streichen, ca. 45 Minuten backen.

Strawberry-Cheesecake 1

Schmandguss:

  • 250g Schmand
  • 2 EL Zucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 1 TL Zitronensaft
Alle Zutaten miteinander verrühren, auf den Kuchen geben und weitere 5 Minuten backen.
Zu den Erdbeeren: Hier gibt es verschiedene mögliche Varianten, sie können entweder in Stücken auf den Boden oder auf den Guss gelegt und mitgebacken werden oder als Pürree mit Gelatine angedickt nach dem Backen auf den Belag oder den Guss gestrichen werden.
Gut durchgekühlt im Kühlschrank schmeckt der Kuchen am besten!

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