2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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[Mensa-Dienstag 2] Pasta mit Blattspinat und Gorgonzolasauce

Mensa-Dienstag Logo sw-fertig

Ihr Lieben,

Euer nettes Feedback & die Erwähnung in der Schmausepost haben mich angespornt: Hier ist die zweite Ausgabe des Mensa-Dienstags (worum es geht & wie Du mitmachen kannst, habe ich hier erklärt)! 🙂 *Trommelwirbel* Vielleicht schaffe ich es sogar, diese Woche noch eine Themenseite zu erstellen, jetzt wird aber erstmal gekocht, denn hungrige Studenten brauchen Nervennahrung und müssen lecker essen!  Zur Auswahl standen diesmal:

  1. Käsemedaillons auf spanischem Gemüsemix
  2. Libanesischer Eintopf
  3. Pasta mit Blattspinat und Gorgonzolasoße

Pasta mit Blattspinat und Gorgonzola-Sauce Zutaten A

Ich hab mich – wie Ihr am Bild schon unschwer erkennen könnt – für die Pasta mit Blattspinat & Gorgonzolasauce entschieden. Die ist am Studentenbudenherd nämlich ein gern gesehenes Gericht, wird von allen regelmäßig Bekochten gern gegessen und sollte schon lange mal verbloggt werden, weswegen ich dieses Rezept auch bei Maries Event „Pasta-Klassiker“ einreiche:

banner-pasta-klassiker-oktober1

Es fiel bisher aber immer ein bisserl zu soßenlastig aus, so dass in der richtigen Konsistenz schon die erste Challenge lag. Auf den genauen „Portionspreis“ hatte ich bisher noch nie penibel geachtet, also lag hierin natürlich die zweite Herausforderung, schließlich waren 1,67€ eine knappe Vorgabe. Jetzt gibt’s aber erstmal das Rezept:

Pasta mit Blattspinat und Gorgonzolasauce

Mensapreis: 1,67€ für Studenten/ Zum „Original“ hier lang

Pasta mit Blattspinat und Gorgonzola-Sauce ZutatenPro Portion brauchst Du:

  • 100g Pasta
  • 250g Blattspinat (TK)
  • 50g Gorgonzola, gewürfelt
  • 1 Zwiebel in feinen Würfeln
  • 2 TL Butter
  • 50 ml Milch
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • evtl. etwas frisch geriebenen Parmesan

Wasser für die Nudeln aufsetzen, die Pasta darin al dente kochen. Zwischenzeitlich in einem anderen Topf einen TL Butter schmelzen, darin den Spinat wenden, mit 100ml Wasser ablöschen und 5-6 Minuten bei offenem Deckel köcheln lassen. Die Pasta und den Spinat in Siebe abschütten.

Im Spinattopf nochmals einen TL Butter schmelzen, die Zwiebel darin glasig dünsten und die Nudeln für einen Moment mitbraten, mit Salz, Pfeffer, Muskat und nach Belieben etwas Knoblauchgranulat würzen und die Milch zugeben. Den Blattspinat hineingeben, alles gut verrühren und den darin Gorgonzola schmelzen. Gut vermengt und abgeschmeckt servieren. 

Wenn Du magst, schmeckt dazu auch ein kleiner Rucolasalat mit frischen Tomaten und einem Dressing aus dunklem Balsamico, Honig, Salz und Pfeffer.

Fazit Mensa-Dienstag Gebackener CamembertAuch dieses Rezept gab’s sicher nicht zum letzen Mal! Und tatsächlich: Es hat wieder geklappt, unter dem angesetzten Mensa-Preis zu bleiben, ist Kalkulation Pasta mit Spinat und Gorgonzolasaucedas nicht toll?*

Hättet Ihr Euch das auch ausgesucht? Oder doch lieber was anderes? Ich bin auch diesmal wieder gespannt auf Euer Feedback, jetzt geh‘ ich aber erstmal fleißig weiterstudieren! 😉 Habt einen schönen Tag!

Herzlichst Kristina sw

* Natürlich bin ich mir nach wie vor bewusst, dass in meiner Kalkulation die Energiekosten nicht berechnet sind, ebenso wenig wie dem Personalaufwand/ der eigenen aufgewandten Zeit Rechnung getragen wird, darum geht’s hier aber auch nicht, sondern um’s frische Selberkochen!

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Suppenliebe 3: Hühnersuppe Asia-Style mit Kokosmilch

Asiatische Hühnersuppe C

Aloha ihr Lieben sw

*dramatische Musik*  Trilogie der Suppenliebe, letzter Teil. (1 & 2Wie gestern schon versprochen, gibt’s heute die Alternative für alle, die die Schnauze voll haben von klassischer Hühnersuppe. Ich muss gestehen, da das Originalrezept aus einer dieser Frauenzeitschriften stammt, war ich doch etwas skeptisch, als Mutti mir vor mittlerweile bestimmt schon 3 Jahren die Kopie des Rezepts in die Hand drückte und mir ans Herz legte, dieses unbedingt mal auszuprobieren. Die dann doch recht vielversprechende Zutatenliste ließ mich meine Klatschzeitschriften-Abneigung beiseite legen, ich kaufte die fehlenden Zutaten und  – was soll ich sagen – diese Suppe hat es unter die Klassiker geschafft, die immer mal wieder gekocht werden und die auch Herr D. trotz vorgeblicher Abneigung gegen die „Schuhbeck’sche Zutatenkombination“ Knoblauch & Ingwer (jaja, der böse Ingwer ^^) sehr gerne isst:

Hühnersuppe Asia-Style mit Kokosmilch

Du brauchst für 4 Teller:

  • 400g Hähnchenbrustfilet
  • 1 EL Butterschmalz
  • 500ml Hühnerbrühe
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 1 TL Curry
  • 150ml Orangensaft
  • 300g gemischtes Suppengemüse: Möhren, Erbsen, Blumenkohl-Röschen – gibt’s auch TK 😉
  • 50g Reis – gerne auch vom Vortag
    • Basmati-Reis hat natürlich ein tolles Aroma, zerfällt aber leicht, deswegen empfehle ich eher Langkornreis
  • ein Daumengroßes Stück Ingwer
  • eine Knoblauchzehe
  • eine Limette, davon der Saft
  • Gewürze: gemahlenes Zitronengras (gerne natürlich auch frisch), Cayennepfeffer, Salz & Pfeffer

Die Hühnerbrust waschen, trocken tupfen & in feine Streifen schneiden. In einem großen Topf das Butterschmalz erhitzen & das Fleisch von allen Seiten anbraten, den Curry hinzufügen, kurz mitbraten und mit der Brühe ablöschen. Mit Orangensaft & Kokosmilch auffüllen und das Suppengemüse hinzufügen, für ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Zwischenzeitlich den Reis nach Packungsanweisung vorkochen. Knoblauch und Ingwer abziehen/ schälen und fein hacken, zur Suppe geben und für weitere 5 Minuten auf kleiner Flamme ziehen lassen. Erst jetzt abschmecken – ich nehme an dieser Stelle gerne noch etwas mehr Curry, eine kräftige Prise Zitronengras, wenig Cayennepfeffer, da Herr D. kein „Scharfesser“ ist und etwas Salz & Pfeffer nach Geschmack. Der Limettensaft rundet die Suppe ab, zu der noch der Reis zugegeben wird. Ist er frisch gekocht, genügen 1-2 Minuten, ist er vom Vortag & schon kalt, vielleicht lieber 3-4 Minuten abwarten. 

Auch von dieser Suppe lohnt es sich durchaus, mehr zu kochen & sie dann einzufrieren. Ich habe zum Beispiel in der Studentenbude gerne welche auf Vorrat, die ich dann nur noch auftauen muss & fertig ist das schnelle Mittagessen. Allzu viele Gedanken über Kalorien müsst Ihr Euch auch nicht machen, das Originalrezept stammt von der „Suppen, die schlank machen“-Seite einer Frauenzeitschrift (Muttis ultimative Entdeckung, als sie in einer gewissen Phase DIE Kohlsuppe nicht mehr sehen konnte ^^) und hat etwas weniger als 250 kcal.

Was haltet Ihr für Morgen von einer Süßspeise zur Abwechslung? Fleisch & Suppen gab es diese Suppe ja wahrlich genug. 😉 Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende!!!

Herzlichst Kristina sw

Asiatische Hühnersuppe 2

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Suppenliebe: Brokkolicremesuppe mit Dijonsenf

Brokkolicremesuppe mit Dijonsenf 6

Aloha ihr Lieben sw

Hach, der Herbst. So langsam werden auch hier viele Blätter gelb, wenn ich aus dem Fenster schaue, dann weckt das unweigerlich meinen Herbstappetit. Kürbisse, Pilze, kiloweise Feigen und am liebsten immerzu Suppe. Schmatz, ich könnte jeden Tag Suppe essen, immer wieder eine andere, herzhaft, am besten mit viel Gemüse, einfach ein Stück Brot dazu und fertig. Brokkolisuppe gibt’s hier ja öfter, meistens in der ganz minimalistischen Version – jetzt hat die aber ausgedient, denn in Zukunft kommt mir wohl nur noch die neue Variante auf den Tisch – was so ein bisschen Sahne & Senf doch ausmachen können, unglaublich!

Brokkolicremesuppe mit Dijonsenf 1

Brokkolicremesuppe mit Dijonsenf

Für 4 Personen

  • 1 kg Brokkoli
  • 2 EL Butter
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Becher Sahne
  • 4 gehäufte TL Dijonsenf

Den Brokkoli waschen und in Röschen teilen, die Zwiebel halbieren und in Scheiben schneiden, den Knoblauch pressen und in einem großen Topf die Butter schmelzen. Die Zwiebel in der Butter glasig dünsten, den Knoblauch zugeben und zusammen mit den Brokkoliröschen 2-3 Minuten unter Rühren dünsten. Wenn Du später auch ein paar ganze Röschen in der Suppe haben möchtest, solltest Du ein paar zurückbehalten. Mit der Brühe auffüllen und 20 Minuten köcheln lassen. Die Suppe pürieren, mit der Sahne auffüllen und den Senf unterrühren. Die ganzen Röschen dazugeben, gar ziehen lassen und abschmecken.

Servieren und frisches Ciabatta-Brot mit Oliven dazu – fertig ist das schnelle, leckere Abendessen.

Lasst es Euch schmecken! 🙂

Herzlichst Kristina sw

Brokkolicremesuppe mit Dijonsenf 3

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Finale Furioso: Linsen-Salat mit Roter Beete und Sternchennudeln – Themenwoche Zombies im Vorratsschrank {Teil 5}

Zombies im Vorratsschrank Themenwoche

Aloha ihr Lieben sw

Bing, bing, bing – Jackpot! 😉 Pünktlich zum Abschluss der Zombies im Vorratsschrank-Themenwoche habe ich es geschafft, einen Volltreffer zu landen und aus einer kuriosen Zutatenzusammenstellung einen sehr leckeren, richtig frischen & fröhlich-bunten Salat zu kreieren, mit dem ich gleich 5 (!) Häkchen auf meiner Vorratsschrank-Liste setzen kann:

  • Rote Beete – Check!
  • Rote Linsen – Check!
  • Worcester-Sauce – Check!
  • Paprika – Check!
  • Sternchen-Suppennudeln – Check!

Ich muss zugeben, ich war in absoluter Probierlaune („Ach, sch*** drauf, wenn’s schief geht, gibt’s halt Nudeln!“ 😉 ) und wäre ohne meine Checkliste wohl sicher nicht auf eine solche Kombination gekommen, aber seht selbst:

Linsensalat 1b

Roter Linsensalat mit Roter Beete & Sternchennudeln

Du brauchst für 2-3 Portionen:

  • 250g rote Linsen
  • einen Rest Sternchennudeln
  • 2 Paprika (z.B. rot & orange)
  • 1 Glas rote Beete
  • 1 Schalotte
  • 3 EL glatte Peterslie, fein gehackt
  • Worcestersauce
    • Die leider Sardellenpaste enthält, deswegen empfehle ich als vegetarische & vegane Alternative Sojasauce
  • 1 Espressolöffel Koriander
  • 1 Espressolöffel Kreuzkümmel
  • Salz & Pfeffer
  • 2 EL Rapsöl

Außerdem:

  • Blattsalat

Die roten Linsen nach Packungsanweisung kochen, abtropfen lassen und mit den Sternchennudeln ebenso verfahren. Beides zusammen in eine Schüssel geben, salzen & pfeffern und schonmal zwei Esslöffel von der Worcester-Sauce dazu geben, alles gut vermischen.

Die Paprika, die rote Beete und die Schalotte vorbereiten und fein würfeln und mit den anderen Zutaten zusammen in die Schüssel geben. Alles gut vermengen & abschmecken – von der Worcester-Sauce hab ich persönlich noch eine ganze Menge mehr zugegeben, das ist allerdings Geschmackssache. Nach einer Stunde im Kühlschrank schmeckt der Salat – wie z.B. Bulgursalat auch – aus frischen Salatblättern.

Linsensalat 2a

Nach fünf Rezepten sieht die Checkliste – und damit auch der Vorratsschrank  – schon deutlich beruhigender aus als vorher:

Vorratsschrankliste Linsensalat

Die restlichen Zutaten unterzubringen dürfte auch nicht allzu schwer werden:

  • Da es ja kälter wird, wünscht Herr D. sich sicher bald mal wieder Sonntagsbraten, da wird mir der Rotkohl dann wieder gerade recht kommen…
  • Der Kaffeesirup will ja noch frisch zubereitet werden, wahrscheinlich sogar noch heute 😉
  • Was den Spinat angeht, kaufe ich einfach eine kleine Packung dazu und freue mich diese Woche auf den Klassiker Spinat, Kartoffeln und Spiegelei.
  • Das Tahin steht ja ohnehin nur auf der Liste, um mir mal in den A*** zu treten, endlich selbst Falafel zu machen – da ich dies jetzt öffentlich geäußert habe, bin ich guter Dinge, dass das nicht mehr lange dauert.
  • Die Spinat-Lasagneplatten und das Pesto nehme ich einfach mit in die Studentenbude, da werde ich sicher mal froh sein, wenn ich nur mal schnell Nudeln kochen muss bzw. nicht extra eine große Packung Platten für eine Single-Lasagne kaufen muss…
  • Der Ingwer ist gestern schon Hugos kleinem Bruder, dem Ingo, zum Opfer gefallen. *prost*
  • Herr D. macht sich gerne Reis mit Buttergemüse, wenn er für sich allein kocht, das dürfte also auch nicht mehr lange im Gefrierfach sein, wenn ich ihn nochmal dran erinnere. ^^
  • Auf den Paradiescrème-Geistesblitz warte ich noch, bin aber guter Dinge, dass er kommt, wenn der Kaffeesirup auf dem Herd steht.

Vorratsschrankzombies kleinAb morgen koche ich dann mal wieder mit frischen statt untoten Zutaten, bin aber ganz gespannt, was ihr für mein Event so zaubern werdet – ich freue mich schon ganz doll, schließlich sind die ersten Beiträge bereits eingetrudelt (guckt mal bei Tonia) und viele von Euch haben ihre Teilnahme angekündigt, juhu! 🙂 Habt einen wunderschönen Sonntag! ❤

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Themenwoche „Zombies im Vorratsschrank“ {Teil 4}:Risotto mit Kürbiswürfeln & Schollenröllchen

Zombies im Vorratsschrank ThemenwocheRisotto mit Schollenröllchen und Kürbiswürfeln 1a

Aloha ihr Lieben Halloween

Oh, heute ist es wirklich spät geworden – den Grund seht Ihr in der Instagram-Box rechts unten: Herr D. und ich haben spontan einen neuen Esstisch gekauft & aufgebaut – Juhu! 🙂 Natürlich will ich Euch den vierten Teil der Zombie-Vernichtung nicht vorenthalten, diesmal gab es Risotto (der Reis war immer noch vom Wirsing-Risotto übrig, tztz…) mit Kürbiswürfeln und Schollenröllchen (die Filets fristeten im Gefrierschrank ein eher unrühmliches Dasein, gerade weil es in letzter Zeit deutlich mehr vegetarische Gerichte gab):

Du brauchst für 2:

  • 250g Risottoreis
  • 1l Gemüsebrühe
  • zwei Esslöffel + einen Teelöffel Butter
  • einen  großzügigen Schluck Weißwein
  • eine Schalotte
  • 50g frisch geriebenen Parmesan
  • Salz, Pfeffer & Muskat
  • einen EL Estragon, getrocknet & gerebelt
  • 3-4 kleine Schollenfilets (sind aber kein Muss)
  • einen halben Hokkaido-Kürbis

Die Schalotte fein würfeln & in 1 EL Butter in einem Topf glasig dünsten. Den Reis zugeben, gut rühren und sobald er zu duften anfängt, mit Weißwein und Brühe ablöschen. 20-30 Minuten – je nach Packungsanweisung köcheln lassen – dabei immer wieder umrühren & ggf. zum Ende hin noch etwas mehr Brühe zugeben, wenn die Flüssigkeit nicht ausreicht.

Zwischenzeitlich das Fruchtfleisch des Kürbis‘ klein würfeln, in einer beschichteten Pfanne mit 1 EL Butter anbraten und mit Salz & Pfeffer würzen. Unter Zugabe von etwas Wasser oder Weißwein etwa 15 Minuten weich dünsten und etwas vom Estragon zugeben. Die Schollenfilets längs halbieren, leicht salzen & pfeffern und aufrollen, mit einem Zahnstocher fixieren und wenn der Kürbis fertig ist in der beschichteten Pfanne mit dem TL Butter von allen möglichen Seiten anbraten, dass der Fisch leichte Farbe bekommt.

Den Parmesan und etwas Estragon unter das Risotto rühren und abschmecken, alles zusammen anrichten. 

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Abend & ein schönes Wochenende! 🙂

Herzlichst Kristina sw

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Gnocchi mit Vodkagemüse

Gnocchi mit Vodkagemüse 2b

Aloha ihr Lieben sw

Gestern war ich ja zu Gast bei Steffi von Baking & Cooking with Love und – Ihr kennt das sicher – wenn man nicht allein ist, dann neigt man ja oft dazu, ein bisschen mehr zu kochen, damit es auch auf jeden Fall reicht. Nun, von der Vodka-Tomatensauce, die ich zu Steffi mitgebracht habe, habe ich auch ein bisschen zu viel gemacht. Ist aber überhaupt kein Problem, dann gibt’s nämlich heute einfach

Gnocchi mit Vodkagemüse 1a

Gnocchi mit Vodkagemüse

Du brauchst für 2: 

  • einen Rest von der Vodkasauce von gestern

oder Du machst die halbe Portion frisch – dann brauchst Du für die Sauce:

  • 1 Schalotte
  • 1 EL Butter
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Salz & Pfeffer
  • 2 EL Vodka
  • 100 ml Sahne

Außerdem:

  •  500g Gnocchi
  • 1 TL Olivenöl
  • 300 g TK-Erbsen
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 kleine Zwiebel
  • frisch geriebener Parmesan
  • 300 ml Gemüsebrühe

 Zuerst machen wir uns an die Vorbereitungen: Dafür müssen wir einfach nur die Schalotte pellen und in feine Würfelchen schneiden und die Petersilie fein hacken (außerdem kochen wir natürlich nebenbei die Pasta). In einer unbeschichteten Pfanne erhitzen wir anschließen die Butter und wenn sie geschmolzen & schön heiß ist, geben wir gleich die Schalottenwürfel hinein. Diese werden einen Moment angeschwitzt, bevor wir sie mit der Hälfte der stückigen Tomaten schwungvoll ablöschen. Unter Rühren lassen wir die Tomaten 4-5 Minuten einkochen, fügen die Hälfte der gehackten Petersilie hinzu und geben dann nach und nach in wiederum etwa 5 Minuten die restlichen Tomaten dazu.

 Nach je einer kräftigen Prise Salz und Pfeffer probieren wir mal, damit das Ganze eine ordentliche Grundwürze erhält und fügen dann den Vodka hinzu – immer schön Rühren und aufkochen lassen. Nach einer weiteren Minute kommt noch die Sahne schwungvoll hinein und nach weiteren 2-3 Minuten mit kurzem Aufkochen und dem finalen Abschmecken ist die Sauce auch schon fertig, deswegen stellen wir sie beiseite und nehmen eine neue Pfanne zur Hand und setzen schonmal Wasser für die Gnocchi auf.

Die Zucchini wird gewaschen und gewürfelt, die Zwiebel geschält und in Ringe geschnitten. Die Gnocchi werden nebenbei gekocht & abgeschüttet. In der Pfanne erhitzen wird das Olivenöl und braten die Zwiebel und die Zucchini darin an. Nach 2-3 Minuten geben wir die Petersilie hinzu & löschen wir das Gemüse mit der Brühe ab, lassen diese 1-2 Minuten einkochen und fügen dann die Tomatensauce hinzu. Wenn alles aufgekocht hat, geben wir für 3-4 Minuten die Erbsen hinzu, damit sie schön bissfest bleiben. Kurz vor dem Ende noch die Gnocchi in die Pfanne geben, schön in der Sauce schwenken und mit Parmesan bestreut servieren.

Lasst es Euch schmecken! 🙂 Und was macht Ihr so mit übrig gebliebener Tomatensauce? Ich freu mich auf Eure Tipps!

Herzlichst Kristina sw

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Was ist schon Leberwurst, wenn Du {Paprika-Tomaten-Aufstrich} haben kannst?!

Gemüsepaste 1b

Aloha ihr Lieben sw

Der Herbst ist da und mit ihm kommt so langsam die Gewissheit, dass auch die Saison einiger Gemüsesorten aus regionalem Anbau bald wieder vorbei ist. Viele Blogger sind ja schon fleißig dabei, einzukochen und damit die Genüsse des Sommers auch für den Herbst haltbar zu machen. Schon allein aus Platzmangel bin ich eher weniger damit beschäftigt, einzukochen und auch bei der Marmeladenproduktion ist es eher Mutti, die dafür zuständig ist, aber eine Sache will ich Euch doch nicht vorenthalten, solange Paprika und Tomaten noch deutlich aromatischer sind als im kommenden kalten Winter.

Vorher allerdings noch ein Aufruf, der mir sehr am Herzen liegt (auch, wenn er heute noch nicht die ganze Bundesrepublik betrifft):

Bitte,

geht wählen!

Es geht um unsere Zukunft & im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, in denen Diktatur und Unterdrückung herrschen, haben wir allgemeine, gleiche, freie & geheime Wahlen! Macht von Eurem Stimmrecht Gebrauch und nehmt Euch die paar Minuten für die Wahlkabine – mit einem Schirm unterm Arm und in Verbindung mit einem kleinen Sonntagsspaziergang an der frischen Luft tut’s gar nicht weh! 😉 (Und wer noch ein bisschen Nachhilfe in bayerischem Wahlrecht braucht – hier ein toller kleiner Clip vom Bayerischen Rundfunk: http://www.youtube.com/watch?v=hKSHD_t3MmM)

Gemüsepaste 2b

Jetzt aber zurück zum Rezept . Auf die Idee gebracht wurde ich von einer großen Discounterkette, die bei ihren griechischen Wochen schon seit einer ganzen Weile Gemüseaufstrich verkauft (auf den Bildern als die grobe Variante zu erkennen), den ich persönlich sehr gerne  mochte (bis ich meine eigene Version davon gekocht hatte ^^), der aber einfach unglaublich sauer war. Bei einer kleinen Nachkoch-Session ist es mir dann gelungen, einen weniger sauren und noch viiiiiel leckereren 😉 Brotaufstrich zu köcheln:

Paprika-Tomaten-Paste

Du brauchst für ca. 600 g/ 3 kleine Weckgläser:

  • 3 rote Paprika
  • 7 mild-würzig eingelegte Pfefferonen
  • 3 Tomaten
  • 1 dicke Zwiebel
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 TL Rosmarin, getrocknet und gerebelt
  • je ein gestr. TL Salz und Pfeffer
  • 1 Espressolöffel Zucker
  • 1 Tube Tomatenmark
  • 1 + 2 EL Olivenöl
  • 2 + 2 EL dunkler Balsamicoessig

Paprika & Zwiebel waschen & putzen und beides fein würfeln, Knoblauch pellen und pressen und die Pfefferonen in feine Ringe schneiden. Die Tomaten entkernen und klein würfeln.

In einer großen beschichteten Pfanne einen EL vom Olivenöl erhitzen und Paprika- & Zwiebelwürfel, Pfefferonen und Knoblauch darin anschwitzen. Nach 2-3 Minuten Tomatenwürfel, Salz und Pfeffer hinzugeben, das Ganze gut durchrühren und das sich ansammelnde Wasser verdampfen lassen. Die verbleibenden 2 EL Öl zufügen, ebenso Balsamico und Zucker und alles gut durchrühren, jetzt Tomatenmark und Rosmarin dazugeben. Unter Rühren alles bei mittlerer Hitze garen, bis die Brühe aufgekocht ist, dann wieder auf volle Hitze schalten und die Brühe in kleinen Portionen unterrühren. Wenn die Masse nach dem Einrühren der Brühe sämig ist, alles in ein hohes Rührgefäß oder einem Topf mit hohem Rand pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken, in Gläser füllen, fertig!

Der Aufstrich schmeckt auf Brot, aber auch zu Nudeln als Pesto-Variation (sagt Herr D.).

Herzlichst Kristina sw
Gemüsepaste 3b

2Herde hat noch mehr zu bieten sw