2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Was ist schon Leberwurst, wenn Du {Paprika-Tomaten-Aufstrich} haben kannst?!

Gemüsepaste 1b

Aloha ihr Lieben sw

Der Herbst ist da und mit ihm kommt so langsam die Gewissheit, dass auch die Saison einiger Gemüsesorten aus regionalem Anbau bald wieder vorbei ist. Viele Blogger sind ja schon fleißig dabei, einzukochen und damit die Genüsse des Sommers auch für den Herbst haltbar zu machen. Schon allein aus Platzmangel bin ich eher weniger damit beschäftigt, einzukochen und auch bei der Marmeladenproduktion ist es eher Mutti, die dafür zuständig ist, aber eine Sache will ich Euch doch nicht vorenthalten, solange Paprika und Tomaten noch deutlich aromatischer sind als im kommenden kalten Winter.

Vorher allerdings noch ein Aufruf, der mir sehr am Herzen liegt (auch, wenn er heute noch nicht die ganze Bundesrepublik betrifft):

Bitte,

geht wählen!

Es geht um unsere Zukunft & im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, in denen Diktatur und Unterdrückung herrschen, haben wir allgemeine, gleiche, freie & geheime Wahlen! Macht von Eurem Stimmrecht Gebrauch und nehmt Euch die paar Minuten für die Wahlkabine – mit einem Schirm unterm Arm und in Verbindung mit einem kleinen Sonntagsspaziergang an der frischen Luft tut’s gar nicht weh! 😉 (Und wer noch ein bisschen Nachhilfe in bayerischem Wahlrecht braucht – hier ein toller kleiner Clip vom Bayerischen Rundfunk: http://www.youtube.com/watch?v=hKSHD_t3MmM)

Gemüsepaste 2b

Jetzt aber zurück zum Rezept . Auf die Idee gebracht wurde ich von einer großen Discounterkette, die bei ihren griechischen Wochen schon seit einer ganzen Weile Gemüseaufstrich verkauft (auf den Bildern als die grobe Variante zu erkennen), den ich persönlich sehr gerne  mochte (bis ich meine eigene Version davon gekocht hatte ^^), der aber einfach unglaublich sauer war. Bei einer kleinen Nachkoch-Session ist es mir dann gelungen, einen weniger sauren und noch viiiiiel leckereren 😉 Brotaufstrich zu köcheln:

Paprika-Tomaten-Paste

Du brauchst für ca. 600 g/ 3 kleine Weckgläser:

  • 3 rote Paprika
  • 7 mild-würzig eingelegte Pfefferonen
  • 3 Tomaten
  • 1 dicke Zwiebel
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 TL Rosmarin, getrocknet und gerebelt
  • je ein gestr. TL Salz und Pfeffer
  • 1 Espressolöffel Zucker
  • 1 Tube Tomatenmark
  • 1 + 2 EL Olivenöl
  • 2 + 2 EL dunkler Balsamicoessig

Paprika & Zwiebel waschen & putzen und beides fein würfeln, Knoblauch pellen und pressen und die Pfefferonen in feine Ringe schneiden. Die Tomaten entkernen und klein würfeln.

In einer großen beschichteten Pfanne einen EL vom Olivenöl erhitzen und Paprika- & Zwiebelwürfel, Pfefferonen und Knoblauch darin anschwitzen. Nach 2-3 Minuten Tomatenwürfel, Salz und Pfeffer hinzugeben, das Ganze gut durchrühren und das sich ansammelnde Wasser verdampfen lassen. Die verbleibenden 2 EL Öl zufügen, ebenso Balsamico und Zucker und alles gut durchrühren, jetzt Tomatenmark und Rosmarin dazugeben. Unter Rühren alles bei mittlerer Hitze garen, bis die Brühe aufgekocht ist, dann wieder auf volle Hitze schalten und die Brühe in kleinen Portionen unterrühren. Wenn die Masse nach dem Einrühren der Brühe sämig ist, alles in ein hohes Rührgefäß oder einem Topf mit hohem Rand pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken, in Gläser füllen, fertig!

Der Aufstrich schmeckt auf Brot, aber auch zu Nudeln als Pesto-Variation (sagt Herr D.).

Herzlichst Kristina sw
Gemüsepaste 3b

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

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Biergarten dahoam: Obatzda

Obatzda 1

Bei großer Hitze gibt’s ja eigentlich nur zwei Orte, an denen es sich wirklich gut aushalten lässt: Den Baggersee/ das Schwimmbad und den schattigen Biergarten – alles andere grenzt an Folter. ^^ Und an beiden Orten gibt’s eigentlich zum Vespern nichts tolleres als einen guten Obatzden und ein paar frische, leckere Brezen. Nachdem mir bei Ramona neulich schon das Wasser im Mund zusammengelaufen ist, als sie ihr Rezept präsentierte, stand für mich spätestens nach meinem letzten Besuch auf dem Schweizer Keller fest, dass ich dringend mal wieder welchen selber machen muss. Und voilà, schnell bot sich die Gelegenheit, als L., C. und ich beschlossen, dass ein Treffen auf ein Radler beim herrlichen Wetter ein absolutes Muss ist. Leider hatten wir den Wetterbericht nicht bis zum Ende gelesen und mussten den Obatzden dann doch drinnen verspeisen (wo diese fiesen Regenwolken auf einmal herkamen, möchte ich heute noch wissen 😀 ), das änderte aber nichts an der Tatsache, dass C. mit ihrer Breze in der Hand heroisch verkündete, dass sie in Zukunft NUR NOCH Obatzden essen wolle und auf keinen Fall etwas anderes. Deswegen bekommt Ihr also heute mein auf Herz und Nieren geprüftes und – für meinen Geschmack – perfektioniertes Rezept serviert, damit auch Eure nächste Brotzeit ein voller Erfolg wird! 🙂

Obatzda

Du brauchst für eine große Portion (die zum Brotzeiten aber trotzdem nur für 3 hungrige Mädels reicht, so zumindest meine Erfahrung ^^):

  • 350 g Camembert
    • hervorragend eignet sich der Bayerische von A*** Süd, den es im 350 g-Stück zu kaufen gibt – die würzige, nicht die milde Variante, die Hauptsache ist aber: Fett sollte schon drin sein ^^
    • prinzipiell gilt: alles steht und fällt mit dem Käse: lieber einen „stinknormalen“ Camembert und etwas kräftiger Würzen als Experimente mit sogenanntem „dänischem Weichkäse“ oder so Sachen – alles schon probiert, glaubt mir: es ist nicht das selbe! 
  • 150 g Frischkäse (auch hier gilt: Doppelrahmstufe! 😉 )
  • 2 EL Butter
  • 3 EL Bier nach Reinheitsgebot
  • 3 EL Schlagsahne
  • 75 g Zwiebelwürfel (die Angabe gibt’s heute mal, weil „mittelgroß“ immer so ungenau ist)
  • je eine kräftige Prise Salz und Pfeffer
  • 1 EL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Paprikapulver rosenscharf
  • ich verfeinere immer noch mit einem EL getrocknetem & gerebeltem Bärlauch

Den Camembert fein würfeln und in einer Schüssel mit Schlagsahne und Bier mit der Gabel zermatschen, alles weitere (außer den Zwiebeln, die kommen zum Schluss) zugeben und kräftig weiterdrücken, bis eine halbwegs homogene Masse entstanden ist (natürlich nicht zu Brei verarbeiten ^^). Zum Schluss die Zwiebeln sehr fein würfeln (an dieser Stelle muss ich betonen, wie sehr ich meinen V-Hobel liebe) und unterheben.

Nach mindestens einer Stunde im Kühlschrank ist er gut durchgezogen und kann mit Brezen oder einem schönen Bauernbrot serviert werden.

Lasst es Euch schmecken! 🙂

Herzlichst Kristina sw

Obatzda 4

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Couscous-Salat

Couscous-Salat mit Schnitzelspieß 7

Die Welt steht Kopf – zumindest ein bisschen. Das Championsleague-Finale heute Abend ist in aller Munde. Für wen ich die Daumen halte, ist klar, denn wäre es anders, würde ich den Abend mit einem rot-weißen Fanschal geknebelt in einer Ecke verbringen, damit ich ja nicht für schwarz-gelb jubeln kann, denn wenn man etwas über meine Heimat sagen kann, dann, dass sie trotz – oder gerade wegen, man weiß es nicht so genau – der Nähe zu Hessen und auch Baden-Württemberg voller „Patriotismus“ die Zugehörigkeit zum Bundesland der Lederhosen und Dirndl nach außen trägt.

Da Grillen wegen der Temperaturen immer noch flach fällt (schade, schade, Herr D. scharrt schon – wie einige andere der Anwesenden am heutigen Abend – ungeduldig mit der Grillzange), habe ich noch keine Ahnung, auf welche Art der Verpflegung eshinauslaufen wird. Hätte ich sie selbst in der Hand, würde ich wohl zu einem Fingerfood-Buffet greifen, da wir aber aushäusig sein werden, lasse ich mich überraschen und drücke uns die Daumen, dass einstimmig das größte vorhandene Auto zum Lieblingsitaliener entsandt wird, um pünktlich zum Anpfiff große, dampfende Pizzen auf Tisch und Schößen verteilen zu können.

Für Euch habe ich trotzdem ein Rezept ausgesucht, dass auf einem solchen Buffet oder beim Grillen (so Ihr denn die Temperaturen dazu habt oder die entsprechende Outdoor-Kleidung bemüht ^^) problemlos glänzen könnte. Und weil gerade soooo viele tolle Blogevents laufen, schicke ich dieses Rezept bei Bettina von Homemade & baked ins Rennen, die gerade unsere liebsten Salat-Rezepte sucht – und dazu gehört der Couscous-Salat auf jeden Fall! 🙂

Eure liebsten Salat Rezepte bei Homemade & baked

Du brauchst für 2-3 Hauptspeisenportionen:

  • 250 g Couscous
  • mindestens 300 ml heiße Brühe
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Paprika (ich hab gelbe & grüne genommen
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Espressolöffel Kreuzkümmel
  • etwas Chilipulver
  • nach Belieben glatte (!) Petersilie oder Minze

Den Couscous mit der Brühe übergießen und ziehen lassen. Die genaue Menge hängt zum Einen davon ab, welches Verhältnis auf der Packung steht, zum anderen ein bisschen vom persönlichen Geschmack, also einfach probieren, ob’s für Deinen Geschmack weich und saftig genug ist und eventuell noch ein bisschen nachschütten.

Die Paprika waschen, putzen und würfeln, die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden (entweder roh verwenden oder in etwas Butter in einer beschichteten Pfanne anschwitzen, dann schmeckt es besonders toll, wenn man sie mit etwas Rauchsalz-Würzmischung bestreut). Das Tomatenmark unter den Couscous rühren, das Gemüse zufügen und mit den Gewürzen abschmecken.

Zum Schluss noch die klein geschnittene Petersilie oder gezupfte Minze zufügen, mit der Petersilie ist es die „klassischere“ Variante, wie ich finde, die Minze verleiht – wenn man sie mag – einen tollen Frischekick.

Abgekühlt servieren.

Schmeckt auch toll als Beilage zum Beispiel zu Gegrilltem Fleisch, Fisch oder natürlich noch mehr Gemüse (auf dem Bild siehst Du einen Schnitzelspieß, dessen Zubereitung war aber leider irgendwie zu chaotisch als dass ich hier freiwillig Angaben zur Sache machen würde ^^).

Ich wünsche uns allen einen tollen (Fußball-)Abend!

Herzlichst Kristina sw

Couscous-Salat mit Schnitzelspieß 3

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Geburtstagspost aus meiner Küche für eine liebe Freundin (mit Rezept für Kochkäse)

Kärtchen für L.s Geburtstagspaket

Dass es nicht nur Vorteile hat, über zwei Herde zu verfügen, muss ich leider immer wieder feststellen. Zum Einen ist das meine Vorrats-Alzheimer, also der Umstand, dass ich mir um’s Verrecken einfach nicht merken kann, wo nun nochmal das Klopapier, wo die Spaghetti und wo der Zucker fehlte. Möp. Schon allein diese Schusseligkeit und die Tatsache, dass ich es einfach nicht schaffe, die Einkaufszettel App konsequent zu führen bringt mich immer wieder dazu, mein Improvisationstalent unter Beweis zu stellen, doch noch mal schnell das Fahrrad rauszuholen oder mich nach Ladenschluss entnervt dazu durchzuringen, die unzähmbare Lust meiner Geschmacksnerven auf ein bestimmtes Gericht binnen der Kochphase gewaltsam umzupolen.

Ein weiterer Nachteil ist es, dass an den beiden Orten ja nicht nur Herde stehen, sondern auch tolle Menschen sind. Und selbst wenn am Heldenherd Herr D. zu finden ist, gibt es doch auch am Studentenbudenherd ganz liebe Leute, die in den letzten 3 1/2 Jahren wirklich wichtig geworden sind. Allen voran ist da L. mit der ich mich jetzt schon seit einer langweiligen Einführungsübung gemeinsam durch den universitären Alltag schlage. Im Gegensatz zu mir, die ich noch nie in den Ferien Geburtstag hatte, hat sie das Glück, immer in den Semesterferien eine große feuchtfröhliche Party feiern zu dürfen, an der ich aber aufgrund der räumlichen Entfernung leider nicht immer teilnehmen kann. Damit sie dennoch ein Geschenk bekommt, muss ich dann halt auf die mit dem gelben Logo und dem Horn zurückgreifen (und hoffen, dass sie auch wirklich pünktlich sind – diesmal kein „Danke“ an dieser Stelle!). Und da sie sonst wenn es gut läuft einmal die Woche bei mir zum pescetarischen Diner geladen ist, fehlt sie mir jetzt nicht nur als außerordentlich gute Freundin, sondern auch als einer meiner Feinschmecker. Damit sie keine Entzugserscheinungen erleidet, bekam sie diesmal ein Päckchen mit Leckereien (wie gut, dass es PamK gibt und dass ihr alle darüber so viel gebloggt habt!) von Herrn D. und mir geschickt. Oben seht ihr schon auf den Kärtchen, die ich dazu gebastelt hatte (um Infos über die Haltbarkeit zu geben etc.), welche Dinge denn nun drin waren in meinem kleinen Paket:

Möhrenpesto (Rezept gibt es schon hier)# Ameisenkuchenmuffins (Einfach die Hälfte dieses Rezepts nehmen, in Muffinförmchen füllen, aber nicht voller als zu 2/3 machen und im vorgeheizten Ofen 20-25 Minuten backen) # Erdbeerlimes (gleiches Mischungsverhältnis und Vorgehen wie beim Waldbeerlimes) # Kochkäse (Rezept gibt’s unten) # Lemon Curd (Rezept kommt im nächsten Post!)

Wie gesagt, die einzige Vorgabe für mich war ja, etwas Fleischloses in’s Päckchen zu packen (wobei mir jetzt auch auf Anhieb nichts mit Fleisch einfällt, das ich so ohne Bedenken per Post verschicken würde), deswegen habe ich mich für eine bunte Mischung aus Geburtstagskuchen, Frühstücksleckerei, Hauptspeisenzutat, Vesperplattenbestandteil und Vorglüh-Freude entschieden.

Kochkäse

ist etwas, das die liebe L. bis vor Kurzem gar nicht kannte, da dieser eher in (Süd-)Hessen als in Franken beheimatet ist. Dementsprechend machte es natürlich auch viel mehr Sinn, diesen als Obatzten (was ich mir zuerst überlegt hatte), ins Päckchen zu packen, den Obatzten gibt’s schließlich mittlerweile sogar beim Discounter. Außerdem ist er jedes Jahr fester Bestandteil des Silvesterbuffets im Rahmen lieber Menschen in Herrn D.s und meiner Stammkneipe und wir werden immer wieder auf’s neue dafür gelobt. Los geht’s!

Kochkäse

Für eine große Portion (Volumen am Ende etwa 1 l ) braucht ihr:

  • 250 g Butter
  • 300 g Harzer Roller (Handkäse)
  • 150 g Sahne-Schmelzkäse (lieber den im Becher als den in einfachem Stanniolpapier nehmen, dann wird das Ganze cremiger)
  • 200 g Schmand
  • 1 Pk. Natron
  • 80 g (1 kleine Dose) Kondensmilch

Zuerst braucht ihr ein Wasserbad mit einer großen Schüssel, also Topf aufsetzen, Schüssel (am besten aus Porzellan) aufsetzen, Wasser zum Kochen bringen und schonmal die Butter reingeben, damit diese schmelzen kann. Sobald die Butter geschmolzen ist, gebt ihr den in kleine Stücke geschnittenen Handkäse hinein und lasst diesen schmelzen. Dabei immer wieder mit dem Schneebesen rühren, bis sich Handkäse und Butter wirklich verschmolzen haben (ja, das ist etwas zeitintensiv ^^) – sieht dem Schmelzkäse recht ähnlich. Dieser kommt rein, wenn eine homogene Masse entstanden ist – auch wieder gut verrühren. Dann den Schmand zufügen, rühren (immer dran denken: ist gut für die Muckis!), das Natron zugeben und zum Schluss die Kondensmilch hineingeben. Wer es nicht ganz so streichzart möchte, kann etwas weniger von der Kondensmilch zugeben, der Kochkäse schmeckt dann trotzdem, läuft aber weniger schnell vom Brot. Wenn alle Zutaten verrührt sind (wieder: homogene Masse!), könnt ihr den noch warmen Kochkäse in heiß ausgespülte Schraubgläser füllen und gekühlt lagern. Er hält so auf jeden Fall eine Woche, länger haben wir das noch nicht ausprobieren können.

Der Kochkäse schmeckt mit Zwiebelringen oder feinen Zwiebelwürfeln und – wenn man’s mag – etwas Kümmel am allerbesten auf frischem, gutem Schwarzbrot vom Bäcker eures Vertrauens.

Habt eine schöne Zeit, lasst es euch gut gehen & immer schmecken! 🙂

Herzlichst Kristina sw

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Zweierlei von der Forelle

Zweierlei von der Forelle

Aloha ihr Lieben sw

Eigentlich hatte ich ja nicht darauf gehofft, an Karfreitag noch einen neuen Gaumenschmaus zu kreieren, denn zur warmen Mahlzeit des Tages waren der Holde und ich aushäusig, weswegen es am Abend so als kleinen Snack den gut bewährten Forellensalat mit Gurke und Avocado geben sollte. Während Herr D. so auf der Couch vor sich hin lümmelte und (ausnahsweise mal) mit Bekanntem rechnete, überkam mich – wie hätte es auch anders sein sollen – in der Küche der Drang, nicht einfach nur Forellensalat zu machen. Schwups, war eines der beiden Päckchen Räucherforelle abgezweigt (der Salat ist übrigens auch im Verhältnis 1 Gurke : 1 Avocado : 1/2 Päckchen Forelle vorzüglich!) und eine fixe Idee, die ich mal so im CK-Forum aufgeschnappt hatte, mit dem Mixer besiegelt: Forellencrème sollte es sein. Der Holde staunte natürlich nicht schlecht, dass er auch noch etwas zum „auf den Toast schmieren“ bekam, zumal – sind wir mal ehrlich – diese Crème nicht wirklich ein optisches Highlight darstellt, nach dem ersten Toast stellte ich aber mit wachsendem Erstaunen fest, wie er schnurstracks in die Küche tigerte und kurze Zeit später vernahm ich das vertraute „Bing“ des Toastofens. Dreimal dürft Ihr raten, wer mir still und heimlich am selben Abend noch „Toastbrot“ auf den Einkaufszettel für den nächsten Tag kritzelte. Und hier kommt auch schon das Rezept:

Du brauchst:

  • 1 Packung geräucherte Forellenfilets
  • 1/2 Kästchen Kresse
  • 2 EL frisch geriebenen Meerrettich
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Becher Crème Fraîche
  • etwa 50 ml Sahne
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • Saft einer halben Zitrone

1,2,3 fertig: Zwiebeln schälen, in Würfel schneiden, die Forellenfilets ebenfalls würfeln. Alle Zutaten in einen Becher geben, mit dem Pürierstab bearbeiten. Für die Konsistenz eventuell etwas mehr Sahne hinzugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und schon ist die Crème fertig, um sie auf frisch getoasteten Toast zu streichen (und hat eigentlich irgendjemand eine Alternative für die lästige Wortwiederholung „Toast toasten“ parat? ^^).

Habt einen wunderschönen Tag! 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Gewagtes (?) Crossover vom Nudelsalat

Ihr Lieben, der Prüfungsgott meint es nicht gut mit mir, er drückt mir eine Herausforderung nach der anderen in die Hand und sagt: „Sieh zu, dass Du klar kommst!“ Zwischen Praktikum, Hausarbeiten, Vorbereitungen für’s Praktikum und Klausurenlernerei bleibt wenig Zeit zu kochen, denn auch der Mount McWäscheberg und der Holde schauen mich Abends mit Schuldbewusstsein erzeugenden Blick an, so dass ich einfach nur froh bin, wenn ich in die Federn falle. Kochen…pf, so kann man das nun wirklich nicht nennen, was ich da schnell fabriziere, Zeit zum geplanten Einkaufen fehlt nämlich auch irgendwie. Deswegen gab es diese Woche so spannende Sachen wie Pellkartoffeln mit Kräuterquark. Nicht vorenthalten will ich euch allerdings das Essen, das diese Woche in die Brotboxen von Herrn D. und mir wanderte (wenn unsere derzeitigen Arbeitsplätze eins gemeinsam haben, dann ist es nämlich die nicht beglückende Kantinenverpflegung). Total aus der Improvisation geboren ist dieser

Crossover-Nudelsalat

für den ich mich irgendwie bei allem möglichen bedient habe und mir auch nicht sicher war, ob das Ergebnis sooooo lecker sein würde. Ich fand ihn dann aber doch sehr gelungen und habe den Kollegen, die zum Mittagessen wanderten überhaupt kein bisschen neidisch hinterhergeschaut, sondern freudig mein „Pausenbrot“ ausgepackt. 🙂

Crossover-Nudelsalat

Du brauchst für eine Party-Mitbring-Schüssel voll:

  • 500 g Nudeln
  • 250 g Hackfleisch
  • 400 g Brokkoli (ich hatte noch TK)
  • 250 g grüne Bohnen (bei mir ebenfalls TK)
  • 300 g braune Champignons
  • 2 EL Öl
  • 1 TL 5-Gewürze-Pulver
  • 1/2 TL Harissa-Gewürzpulver
  • 4 EL Sojasauce
  • 4 EL Fischsauce

Für das Dressing:

  • 250 ml Hühnerbrühe
  • 3 EL Sojasauce
  • 3 EL Fischsauce
  • 1 TL 5-Gewürze-Pulver
  • 1/2 TL Harissa-Pulver
  • 2 EL Tomatenketchup

Zuerst die Nudeln nach Packungsanweisung kochen und abschütten. Zwischenzeitlich die Champignons putzen und vierteln, außerdem Brokkoli & Bohnen garen (mit TK-Gemüse in der Mikrowelle nach Packungsanweisung definitiv die einfachste & arbeitsärmste Sache).

In einer Pfanne einen EL Öl erhitzen, das Hackfleisch darin krümelig braten, wenn es knusprig wird, mit je 2 EL Soja- und Fischsauce ablöschen, die Gewürze zugeben und damit weitere 2-3 Minuten brutzeln. Das Hackfleisch zusammen mit den (etwas abgekühlt genügt, müssen nicht komplett kalt sein) Nudeln in eine große Schüssel geben, das vorbereitete (ggf. natürlich abgeschüttete) Gemüse zufügen. Alle Zutaten für das Dressing verrühren und nach und nach zu Nudeln, Fleisch und Gemüse geben, gut durchmengen. Ich habe nicht das komplette Dressing, sondern nur etwas mehr als die Hälfte verwendet, den Rest in ein Fläschchen gefüllt und im Kühlschrank aufbewahrt, damit ich, wenn der Nudelsalat am nächsten Tag etwas trockener sein sollte noch etwas Dressing nachkippen kann. 🙂

Lass Dir's schmecken!


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Küchenquickie I

Und dann will ich den Worten doch auch gleich mal Taten folgen lassen. Mit einer neuen Kategorie, unter der ich Snacks für Büro und große Pause verbloggen möchte, die es zwar nicht vor die Kamera geschafft haben, die aber so schnell gehen, dass man sie morgens statt der Standardstulle schnell mit den richtigen Zutaten zusammenstöpseln und in der Mittagspause freudig verspeisen kann. Immer nur Salamibrot ist ja langweilig. 😛

Lachs-Avocado-Fladenbrote

Du brauchst:

2 kleine Fladenbrote (hier z.B. auch beim Discounter zu haben)
150 g Räucherlachs
1/2 Avocado
1 EL Meerrettich (ich nehme scharfen, das ist aber Geschmackssache)
1 TL Dill, fein gehackt
2 EL Frischkäse
Salz, Pfeffer

Die Fladenbrote aufschneiden. Das Fruchtfleisch der Avocado kleinschneiden, zusammen mit Meerrettich und Frischkäse mit der Gabel zerdrücken und verrühren, Dill unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Creme auf die Böden der beiden Brote verteilen, verstreichen und mit Lachs belegen. Ein paar Scheiben gekochtes Ei machen sich eventuell auch ganz gut. Lass Dir’s schmecken und bleib stressfrei. 😉

Lass Dir's schmecken!