2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Wenn dich die Google-Muse küsst…Marokkanischer Aubergineneintopf

Marokkanischer Aubergineneintopf nach Transglobal Pan Party1

Aloha ihr Lieben sw

Marokkanischer Aubergineneintopf nach Transglobal Pan Party5Kennt ihr die Google-Muse? Eigentlich könnte ich sie auch das Google-Orakel nennen, denn wie beim berühtem anriken Orakel von Delphi weiß der Fragende nicht so genau, ob der Orakelspruch wirklich eine zukunftsweisende Anleitung sein kann oder ob am Ende nur Bullshit rauskommt. Meistens befrage ich das Orakel nach folgender Formel: [Zutat 1, die dringend wegmuss] + [Zutat 2, die man auch mal verarbeiten könnte oder die eventuell eine nette Kombination ergibt] + [Stichwort ‚Blog‘, um eventuell auf ganz viele tolle Foodblogger-Rezepte zu stoßen (Chefkoch kann ich ja immer noch fragen)].  Diesmal warf ich dem Orakel sogar nur eine Zutat hin, nämlich die kapitale Aubergine, die sogar schon eine Reise vom Studentenbudenherd zum Holdenherd hinter sich hatte und somit das Kriterium „Muss weg“ recht gut erfüllte und hoffte auf Erleuchtung in Form eines neuen Rezeptes und ungeahnter aromatischer Genüsse. Fündig wurde ich  bei Ela von Transglobal Pan Party, die ein Rezept für Marokkanischen Auberginen-Eintopf bereits vom Zeit Magazin in einer veganen Variante adaptiert hatte. Und weil Eintopf mit Cranberries, Granatapfelkernen und meinem allerliebsten Lieblingsgewürz Kreuzkümmel (Kumin) in Verbindung mit Couscous (den ich auch ständig essen könnte) nach einem lauten „Bing, bing, bing – JACKPOT!“ in Sachen Aromafeuerwerk anhörte, schnappte ich mir noch schnell die fehlenden Zutaten und machte mich ran an die Pfanne.

Ich sage Euch: Es hat sich wirklich gelohnt! Leckilecki, wie Juli sagen würde – ich bin Fan und diesen Eintopf gibt’s genau (!) in dieser Kombination wieder. Jetzt aber endlich zum Rezept:

Marokkanischer Aubergineneintopf nach Transglobal Pan Party2

Marokkanischer Auberginen-Eintopf

Du brauchst für 4 Teller:

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 große Aubergine
  • 2 große Karotten
  • 3 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 Handvoll getrocknete Cranberries
  • 1 Granatapfel
  • einen Bund Petersilie, fein gehackt
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • Gewürze:
    • 1 TL Salz
    • 1 Espressolöffel Cayenne-Pfeffer
    • 1 TL Paprika-Pulver
    • 2 TL Kreuzkümmel
    • 1 TL Thymian, getrocknet und gerebelt

Für die Beilage:

250g Couscous
500ml Gemüsebrühe
2 EL Tomatenmark
je eine Prise Zimt, Cayennepfeffer, Kardamom, Muskat und Kreuzkümmel
etwas von der gehackten Petersilie

Für den Eintopf müssen die Aubergine und die Karotten grob und die Zwiebeln fein gewürfelt werden, außerdem muss der Knoblauch gehackt werden. Die Cranberries kannst du schonmal abschütten, gründlich mit kaltem Wasser abwaschen und in einer unbeschichteten Pfanne das Olivenöl erhitzen. In diesem Olivenöl schwitzt du dann Zwiebeln & Knoblauch an und gibst die Auberginen zusammen mit den Karotten hinein. Das Ganze löschst du mit etwa 50ml Wasser ab und gibst einen Deckel auf die Pfanne, das Gemüse muss etwa 8-10 Minuten schmoren (du kannst ja gelegentlich mal rühren).

Zwischenzeitlich kannst du schon mal den Couscous in eine Schüssel oder einen Topf geben und den halben Liter Brühe aufkochen, ihn langsam in kleinen Portionen über den Couscous gießen und diesen mit dem Tomatenmark und den übrigen Gewürzen verrühren.

Die Auberginen-Pfanne wird mit der Brühe und den stückigen Tomaten abgelöscht, alle Gewürze werden hinzugegeben und der Eintopf muss weitere 10 Minuten schmoren.

Wenn diese Zeit vorbei ist, schmeckst du den Eintopf mit den Gewürzen ab und servierst ihn mit dem Couscous, bestreut mit Granatapfelkernen („vorsichtige Esser“ sollten das vielleicht erstmal probieren, alle anderen: ran an den geilen Scheiß! 😉 ) und der Petersilie.

Marokkanischer Aubergineneintopf nach Transglobal Pan Party3

Guten Hunger & einen schönen Sonntag! ❤

Herzlichst Kristina sw

PS: Ich hätte auch einfach Auberginen-Pasta machen können. Aber dann hätte ich wohl nie herausgefunden, was das Orakel bei“Rosenkohl“ und „Gorgonzola“ auasspuckt…aber dieses Geheimnis lüfte ich morgen! 🙂

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Suppenliebe 3: Hühnersuppe Asia-Style mit Kokosmilch

Asiatische Hühnersuppe C

Aloha ihr Lieben sw

*dramatische Musik*  Trilogie der Suppenliebe, letzter Teil. (1 & 2Wie gestern schon versprochen, gibt’s heute die Alternative für alle, die die Schnauze voll haben von klassischer Hühnersuppe. Ich muss gestehen, da das Originalrezept aus einer dieser Frauenzeitschriften stammt, war ich doch etwas skeptisch, als Mutti mir vor mittlerweile bestimmt schon 3 Jahren die Kopie des Rezepts in die Hand drückte und mir ans Herz legte, dieses unbedingt mal auszuprobieren. Die dann doch recht vielversprechende Zutatenliste ließ mich meine Klatschzeitschriften-Abneigung beiseite legen, ich kaufte die fehlenden Zutaten und  – was soll ich sagen – diese Suppe hat es unter die Klassiker geschafft, die immer mal wieder gekocht werden und die auch Herr D. trotz vorgeblicher Abneigung gegen die „Schuhbeck’sche Zutatenkombination“ Knoblauch & Ingwer (jaja, der böse Ingwer ^^) sehr gerne isst:

Hühnersuppe Asia-Style mit Kokosmilch

Du brauchst für 4 Teller:

  • 400g Hähnchenbrustfilet
  • 1 EL Butterschmalz
  • 500ml Hühnerbrühe
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 1 TL Curry
  • 150ml Orangensaft
  • 300g gemischtes Suppengemüse: Möhren, Erbsen, Blumenkohl-Röschen – gibt’s auch TK 😉
  • 50g Reis – gerne auch vom Vortag
    • Basmati-Reis hat natürlich ein tolles Aroma, zerfällt aber leicht, deswegen empfehle ich eher Langkornreis
  • ein Daumengroßes Stück Ingwer
  • eine Knoblauchzehe
  • eine Limette, davon der Saft
  • Gewürze: gemahlenes Zitronengras (gerne natürlich auch frisch), Cayennepfeffer, Salz & Pfeffer

Die Hühnerbrust waschen, trocken tupfen & in feine Streifen schneiden. In einem großen Topf das Butterschmalz erhitzen & das Fleisch von allen Seiten anbraten, den Curry hinzufügen, kurz mitbraten und mit der Brühe ablöschen. Mit Orangensaft & Kokosmilch auffüllen und das Suppengemüse hinzufügen, für ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Zwischenzeitlich den Reis nach Packungsanweisung vorkochen. Knoblauch und Ingwer abziehen/ schälen und fein hacken, zur Suppe geben und für weitere 5 Minuten auf kleiner Flamme ziehen lassen. Erst jetzt abschmecken – ich nehme an dieser Stelle gerne noch etwas mehr Curry, eine kräftige Prise Zitronengras, wenig Cayennepfeffer, da Herr D. kein „Scharfesser“ ist und etwas Salz & Pfeffer nach Geschmack. Der Limettensaft rundet die Suppe ab, zu der noch der Reis zugegeben wird. Ist er frisch gekocht, genügen 1-2 Minuten, ist er vom Vortag & schon kalt, vielleicht lieber 3-4 Minuten abwarten. 

Auch von dieser Suppe lohnt es sich durchaus, mehr zu kochen & sie dann einzufrieren. Ich habe zum Beispiel in der Studentenbude gerne welche auf Vorrat, die ich dann nur noch auftauen muss & fertig ist das schnelle Mittagessen. Allzu viele Gedanken über Kalorien müsst Ihr Euch auch nicht machen, das Originalrezept stammt von der „Suppen, die schlank machen“-Seite einer Frauenzeitschrift (Muttis ultimative Entdeckung, als sie in einer gewissen Phase DIE Kohlsuppe nicht mehr sehen konnte ^^) und hat etwas weniger als 250 kcal.

Was haltet Ihr für Morgen von einer Süßspeise zur Abwechslung? Fleisch & Suppen gab es diese Suppe ja wahrlich genug. 😉 Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende!!!

Herzlichst Kristina sw

Asiatische Hühnersuppe 2

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Suppenliebe 2: Hühnersuppe, ganz klassisch wie bei Oma

Hühnersuppe 2b

Aloha ihr Lieben sw

Ich sagte es ja gestern schon: Im Moment kann ich gar nicht genug von Suppe kriegen, am Liebsten möchte ich jeden Tag eine andere kochen und ganz viel neues ausprobieren – leider ist im Gefrierschrank nicht genug Platz, um immer in  großen Töpfen zu rühren und damit eine tolle Auswahl auf Vorrat für den Winter zu haben. Manche Suppen lohnen sich aber halt erst in größeren Portionen. Eine für die aber immer irgendwie Platz im Gefrierfach geschaffen werden kann – teilweise auf wundersame Weise tun sich dann Schlupflöcher auf, wo ja doch noch was reingeht ^^ – ist die Hühnersuppe von Oma. Mit zwei Stunden Kochdauer nicht ganz unintensiv im Zeit- und Energieaufwand, dafür aber das ultimative Hausmittel gegen böse Erkältungsbakterien und mit einem Paar gestrickter Strümpfe perfekt bei Kälte und Frost:

Hühnersuppe 1a

Hühnersuppe – ganz klassisch wie bei Oma

Du brauchst für 4 zum Sattwerden:

  • mindestens 1 kg Hühnersuppenfleisch
  • 3 Liter Wasser 
  • 4 gestrichene EL Salz
  • 1 Bund Suppengemüse
  • 2 große Zwiebeln
  • 2 Beutel Langkornreis = 250g 

Das Suppenfleisch abwaschen und in einen großen Topf mit dem kalten Wasser und dem Salz geben, aufkochen und eine Stunde köcheln lassen, den Eiweißschaum abschöpfen, damit die Suppe klar bleibt. 

Zwischenzeitlich das Suppengemüse und die Zwiebeln waschen, putzen und in grobe Stücke schneiden (wenn Du ein paar Gemüsestückchen in der Suppe haben möchtest, schneide doch einfach 1/3 des Gemüses in feine Würfel und behalte sie zurück), in die Suppe geben und eine weitere Stunde kochen lassen. In dieser Zeit den Reis nach Packungsanweisung vorkochen. 

Die Suppe durch ein Sieb schütten – natürlich auffangen – und das Fleisch von den Knochen lösen. Zusammen mit dem Reis wieder in die Suppe geben, nochmal auf den Herd stellen und die feinen Gemüsewürfel darin etwa 10 Minuten gar ziehen lassen. Mit etwas Pfeffer abschmecken, vielleicht noch etwas Petersilie fein hacken & gut durchgerührt servieren.

Die Suppe lässt sich natürlich auch wunderbar einfrieren – dann hat man auch für Erkältungszeiten immer was parat, um den Bakterien den Garaus zu machen! Solltet ihr den Reis nicht zu weich mögen, wäre es sinnvoller, die Suppe ohne Reis einzufrieren und jeweils frischen zu kochen.

Und weil eine Hühnersuppe allein noch keinen Herbst macht, gibt’s morgen noch mein zweites Lieblingsrezept – ganz anders als dieses, aber genauso lecker! Und, wie machst Du Deine Hühnersuppe? Oder magst Du gar keine und hast andere (Geheim-)Tipps für Herbst & Winter – ich bin gespannt! 🙂

Herzlichst Kristina sw

Hühnersuppe 3b

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Suppenliebe: Brokkolicremesuppe mit Dijonsenf

Brokkolicremesuppe mit Dijonsenf 6

Aloha ihr Lieben sw

Hach, der Herbst. So langsam werden auch hier viele Blätter gelb, wenn ich aus dem Fenster schaue, dann weckt das unweigerlich meinen Herbstappetit. Kürbisse, Pilze, kiloweise Feigen und am liebsten immerzu Suppe. Schmatz, ich könnte jeden Tag Suppe essen, immer wieder eine andere, herzhaft, am besten mit viel Gemüse, einfach ein Stück Brot dazu und fertig. Brokkolisuppe gibt’s hier ja öfter, meistens in der ganz minimalistischen Version – jetzt hat die aber ausgedient, denn in Zukunft kommt mir wohl nur noch die neue Variante auf den Tisch – was so ein bisschen Sahne & Senf doch ausmachen können, unglaublich!

Brokkolicremesuppe mit Dijonsenf 1

Brokkolicremesuppe mit Dijonsenf

Für 4 Personen

  • 1 kg Brokkoli
  • 2 EL Butter
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Becher Sahne
  • 4 gehäufte TL Dijonsenf

Den Brokkoli waschen und in Röschen teilen, die Zwiebel halbieren und in Scheiben schneiden, den Knoblauch pressen und in einem großen Topf die Butter schmelzen. Die Zwiebel in der Butter glasig dünsten, den Knoblauch zugeben und zusammen mit den Brokkoliröschen 2-3 Minuten unter Rühren dünsten. Wenn Du später auch ein paar ganze Röschen in der Suppe haben möchtest, solltest Du ein paar zurückbehalten. Mit der Brühe auffüllen und 20 Minuten köcheln lassen. Die Suppe pürieren, mit der Sahne auffüllen und den Senf unterrühren. Die ganzen Röschen dazugeben, gar ziehen lassen und abschmecken.

Servieren und frisches Ciabatta-Brot mit Oliven dazu – fertig ist das schnelle, leckere Abendessen.

Lasst es Euch schmecken! 🙂

Herzlichst Kristina sw

Brokkolicremesuppe mit Dijonsenf 3

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Lauch-Käse-Suppe

Lauchsuppe mit Käse 1a

Aloha ihr Lieben sw

Brrr, ist das frisch draußen! Den ganzen Tag gestern hat es geregnet, Herr D. und ich verbrachten die meiste Zeit des Tages auf der Couch und verfluchten den Anblick, der sich uns vor der Fensterfront bot, ein um’s andere mal. Schon das Stadtfest am Samstagabend war buchstäblich ins Wasser gefallen, während ich auf der Kirchweih, die wir dann noch besuchten, meinen Crêpe aß (mit Kinderschokolade, wie geil war das denn?! 😀 ) tropfte es mir von hinten in den Kragen und überhaupt war dieses Wochenendwetter viiiiel zu grau für leichte Sommerküche. Deswegen gab es statt leichter Pasta mit Lauch eine herbstliche

Lauch-Käse-Suppe

die ich natürlich in der seligen Hoffnung zubereitete, dass das Wetter ganz schnell wieder besser wird. Bis dahin wärmte die Suppe auf jeden Fall perfekt von innen.

Du brauchst für 4 als Hauptspeise:

  • 4 große Stangen Lauch
  • 3 dicke Kartoffeln
  • 200 ml Weißwein
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 1 EL + 1 TL Butterschmalz
  • 100 ml Sahne
  • 1 Pk. Sahne-Schmelzkäse
  • 1 EL Knoblauchbutter
  • Salz, Pfeffer, Muskat & Rauchsalz

Den Lauch putzen und 3 1/2 Stangen in Ringe schneiden, die verbliebene halbe Stange beiseite legen.  Die Kartoffeln schälen und würfeln. In einem großen Topf den EL Butterschmalz erhitzen und den Lauch darin anschwitzen, die Kartoffeln zugeben, mit je einer großzügigen Prise Salz und Pfeffer würzen und mit Weißwein ablöschen. Mit der Gemüsebrühe auffüllen und 20 Minuten köcheln lassen. Zwischenzeitlich die halbe Lauchstange in sehr feine Ringe schneiden. Ein paar Minuten vor Ende der Kochzeit in einer kleinen beschichteten Pfanne den TL Butterschmalz erhitzen und die Lauchringe darin anbraten. Die Suppe vom Herd nehmen, pürieren, eine kräftige Prise Muskat und etwas Rauchsalz zufügen und die Sahne einrühren. Knoblauchbutter und Sahne-Schmelzkäse in der heißen Suppe schmelzen, in Suppenteller füllen und mit den gebratenen Lauchringen garniert servieren.

Herzlichst Kristina sw

PS: Bist Du schon in den GiveAway-Lostopf gehüpft?

Lauchsuppe mit Käse 2a

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Nein, meine Suppe ess‘ ich nicht: Meerrettichsuppe

So schnell und mit wenig Arbeit kann’s auch mal gehen, wenn sich die Hausarbeit in den letzten Zügen bewegt (deswegen auch ausnahmsweise ohne Foto, aber trotzdem lecker) und der Holde sich schon für übermorgen, wenn diese ausgestanden ist, Gulasch wünscht.

Du brauchst für 3-4 Personen (als Hauptspeise):

  • 2 Karotten
  • 1 Stück Sellerie
  • 2 mittelgroße Kartoffeln à etwa 100 g
  • 100 g Meerrettich (frisch am Stück)
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 1,5 l Rinderbrühe oder Gemüsebrühe
  • Pfeffer, Salz
  • Petersilie

Die Brühe zum kochen bringen, darin das geputzte und klein gewürfelte Gemüse (außer Meerrettich) 30 Minuten weich kochen. Den Meerrettich frisch in die Suppe reiben, die Sahne zufügen, alles mit dem Pürierstab bearbeiten, kurz aufkochen, mit Salz, Pfeffer und wenn Du hast etwas Petersilie abschmecken bzw. verfeinern und mit einem Stück Weißbrot genießen! 🙂

Habt eine stressfreie Zeit!:)

Liebste Grüße! Kristina


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Das Universum der Suppeneinlagen, 1. Galaxie: Eierstich

Eierstich

Suppeneinlagen gibt es ja so einige leckere und es gibt keine, die ich absolut nicht mag – ob Markklößchen oder Leberspätzle, Maultauschen oder einfache Suppennudeln – solange noch genügend Brühe im Teller ist, bin ich eigentlich für jede Suppe zu begeistern. Mein absoluter Favourite allerdings in klaren Suppen ist Eierstich. Liegt wahrscheinlich daran, dass es das bei Muttern eher selten gab und wenn, dann war es mir schon immer ein kleines Fest. Viel häufiger gibt es hier auch keinen Eierstich, was allerdings daran liegt, dass Herr D. kein besonderer Fan davon ist (kann ich gar nicht nachvollziehen!) und für mich allein – naja, da mach‘ ich mir die Mühe auch nicht immer, wenn es Suppe gibt. Als wir die Woche Abends allerdings die Reste der Hühnersuppe aus dem Tiefkühler vernichten wollten, hatte ich während diese langsam auftaute genug Zeit, noch etwas Eierstich vorzubereiten und deswegen bekommt ihr hier noch schnell mein Rezept:

Für die Menge eines flachen Suppentellers braucht ihr

4 Eier1 Becher Schlagsahne (entsprechend könnt ihr auch 200 ml Milch nehmen, ich würde allerdings nicht zu fettarmer raten)je eine Prise Salz, Pfeffer und Muskat

Zuerst setzt Du das Wasserbad auf, bringst also einen Topf mit ca. 1 l Wasser zum Kochen und stellst eine flache kleine (Porzellan-)Schale oder den bereits erwähnten Teller darauf, ich empfehle diese/n vorher leicht zu fetten. Dann verquirlst Du alle Zutaten gründlich mit einem Schneebesen – wenn Du magst kannst Du  auch an dieser Stelle etwas Petersilie zugeben, gießt sie in die Schale und deckt diese mit Alufolie ab. Die Hitze kannst Du jetzt auf 1/3 zurückdrehen, so dass das Wasser leicht vor sich hin köchelt. Nach ca. einer halben Stunde ist die Masse komplett gestockt und muss etwas abkühlen, was aber nach einer Viertelstunde schon passiert ist. Dann einfach in feine Würfel schneiden und in der heißen Suppe (Rinderbrühe, Hühnerbrühe etc.) servieren.

Lass Dir's schmecken!


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Nein, meine Suppe ess ich nicht: Asiatische Reisnudel-Huhn-Süppchen

Ich habe Fernweh
wenn Wolken an mir vorüberziehn
wenn ich einen Stern seh
der Tag erlischt
unglaublich Fernweh
mit einem Hauch Melancholie
wenn ich einen Stern seh
versteh ich mich

Herbert Grönemeyer: Fernweh

Kennt ihr das auch, Fernweh? So oft es mich packt, kann ich es schon allein aus finanziellen Gründen nicht erfüllen. Aber ein Teller mit fremden Gerüchen schafft oft schon zumindest ein wenig Abhilfe. So auch heute. Aber dank ein bisschen Improvisation und frischer Maishähnchenbrust im Angebot beim Metzger meines nächstgelegenen Supermarktes Vertrauens kam heute Abend ein leckeres

Reisnudel-Huhn-Süppchen

auf den Tisch. Und obwohl ich die Asialäden verflucht habe, weil auf die Schnelle weder frischer Koriander noch frisches Zitronengras aufzutreiben waren (vielleicht war ich auch einfach zu spät dran^^), war ich mit dem Ergebnis recht zufrieden.

Asiatisches Reisnudel-Huhn-Süppchen - Die Zutaten

Du brauchst für 4 Portionen (Müslischalen):

  • 300 g Hähnchenbrustfilet
  • 375 g Wok-Gemüse gemischt (TK, vorher auftauen lassen/ oder eine bunte kleine Mischung Karotten, Lauch, Bambussprossen, Mungobohnenkeimlinge, Paprika, Erbsen)
  • 2 Liter Brühe (nicht zu kräftig, vielleicht eine Mischung aus Zwiebelbrühe und Hühnerbrühe)
  • 100 g Austernpilze
  • 1 Bund Frühlingszwiebel
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 2 Karotten
  • ca. 100 g Reisnudeln (0,5 mm aus dem Asialaden)
  • Fisch- & Sojasauce
  • 1 EL Koriandergrün (gefriergetrocknet und gerebelt, gern natürlich auch frisch)
  • Gewürze: Ingwerpulver, Knoblauchgranulat, Zimt, gemahlenes Zitronengras

Vorbereitungen: Ingwer schälen, eine Hälfte in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel und Karotten ebenfalls von der Schale befreien und in Scheiben schnippeln. Das Fleisch abbrausen und trocken tupfen, Brustfilets wie auf dem Foto in der Mitte trennen.

In einem großen Topf (ca. 3 l Fassungsvermögen) die Brühe zum Kochen bringen, das Fleisch zusammen mit dem zuvor vorbereiteten Gemüse hineingeben, aufkochen lassen, Koriandergrün sowie je eine großzügige Prise Ingwerpulver, Knoblauchgranulat, Zimt und gemahlenes Zitronengras zugeben, alles bei mittlerer Hitze eine halbe Stunde vor sich hin köcheln lassen.

Zwischenzeitlich das verbliebene Stück Ingwer fein würfeln, die Austernpilze in dickere Streifen schneiden und die Frühlingszwiebel in Ringe.

Nach der halben Stunde die Brühe durch ein grobes Sieb schütten und auffangen. Die Brühe wieder auf den Herd stellen und die Gemüsemischung sowie Ingwer, Austernpilze und Frühlingszwiebel hineingeben, bei mittlerer Hitze 5-10 Minuten durchziehen lassen, nicht kochen.

Währenddessen das Fleisch in dünne Scheiben schneiden und die Reisnudeln nach Packungsanweisung zubereiten (die, die ich hatte, musste man einfach nur 2 Minuten in kochendes Wasser legen und dann abschütten). Das Fleisch die letzten 2-3 Minuten nochmal zur Brühe geben, diese mit Fischsauce, Sojasauce sowie den verwendeten Gewürzen (je nach Geschmack auch etwas Salz) abschmecken. Auf den Boden der Schalen die fertigen Nudeln geben, mit der Suppe auffüllen – genießen! 🙂Asiatisches Reisnudel-Huhn-Süppchen 2

(Herz)lichst, Kristina 7


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Nein, meine Suppe ess ich nicht! – Bohnensuppe

BohnensuppeMomentan mutiere ich zum ausgesprochenen Suppenkaspar. Nicht nur, was meinen Gemütszustand in Anbetracht der bevorstehenden zwei Referate diese Woche und der nächsten beiden Wochen als furchterregende Klausurenwochen angeht, sondern auch, weil ich in der Studenbudenküche endlich einen Pürierstab besitze. Und auch Herrn D. kann man mit Suppen und Eintöpfen von der Couch an den Esstisch locken. Der Samstag stand ohnehin ganz im Zeichen der Küche, deswegen köchelte ich nebenbei für den Abend eine leckere Bohnensuppe (das ist ja das tolle, die macht von allein, die braucht mich nur ein paar Minuten ^^), die dann auch großen Anklang fand.

Du brauchst für 4 Personen als Hauptgericht (à 2 Teller):

  • 750 g Grüne Bohnen (TK geht natürlich deutlich arbeitsunintensiver ^^)
  • 3 mittelgroße Kartoffeln (= à ca. 100 g)
  • 1 dicke Zwiebel (ebenfalls ca. 100 g)
  • 3 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Zehe Knoblauch (optional)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Muskat
  • 1 EL Bohnenkraut, getrocknet und gerebelt

Diesmal hab ich die ganz einfache Zubereitungsvariante gewählt (es steht noch ein kleines Projekt in Planung, schauen wir mal, was daraus wird…), deswegen werden Kartoffeln und Zwiebel (sowie eventuell Knoblauch, der in Scheibchen geschnitten wird) von der Schale befreit sowie in Würfel oder Streifen geschnitten, während die Brühe in einem großen Topf aufkocht. Dann werden einfach alle Zutaten (bis auf Salz, Pfeffer und Muskat, damit wird später abgeschmeckt) hineingeworfen und nach einer Dreiviertelstunde hält man den Pürierstab hinein. Serviert werden kann mit einem Klacks Crème Fraîche/ Saurer Sahne/ Schmand, angebratenen Speckwürfelchen/ Mettwurstscheiben und einem leckeren Stück Baguette/ Bauernbrot…

Lass Dir's schmecken!


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Wagemut tut manchmal gut!

„En Garde, Kühlschrank, zeige mir, was Du zum Kochen bereit hälst, offeriere mir die Köstlichkeiten einer Studentenbudenküche, serviere mir Zutaten höchster Güteklasse, die mich ein Menü zaubern lassen, dass meinen Lesern der Atem stockt, dass meine Geschmacksnerven heute Nacht noch orgasmisch Tango tanzen werden!“

„Ähm, sag mal, Alte, biste noch ganz dicht? Du bist am Montag heimgekommen, wie immer mit nem Fahrradkorb voller Zutaten, die Dir gerade in den Kram gepasst haben und die Dein studentischer Geldbeutel so hergegeben hat. Dann haste meine Tür schwungvoll zugehauen, und während Du Deinen Joghurt gelöffelt hast, haste was von „Staudenselleriesalat mit Hühnchen, des geht immer“ gemurmelt. Soll ich zaubern oder was? Überleg Dir, was Du aus meinem Inhalt machst, nich mein Problem, wenn Du plötzlich hier einen auf dicke Hose machen musst!“

Staudenselleriesuppe

Ja, da hat mich mein Freund, der Kühlschrank, mal wieder überlistet. Am Montag, meinem traditionellen Einkaufstag, hatte ich irgendwie vor allem an praktische Dinge gedacht, die sich gut halten, die man vielleicht sogar in einer Brotbox für die Uni verstauen kann…auf jeden Fall lachte mir da auf den ersten Blick nichts unverbloggtes entgegen, denn wie in diesem kleinen inneren Dialog zwischen mir und meinem kulinarischen Schweinehund schon angedeutet, war ich eigentlich darauf aus, heute Abend den Klassiker Staudenselleriesalat mit gekochtem Hühnchen vorzubereiten, nach einer Portion die Küche in Richtung Couch zu verlassen und eine zweite morgen mit in die Uni zu nehmen, sodass ich mir dann sämtlichen Stress und die Widrigkeiten des Mensaessens würde sparen können. Naja, was macht der geneigte Foodie (als der ich mich ja nach meiner Registrierung bei Küchenplausch jetzt auch bezeichnen darf ^^) wenn er was im Kühlschrank hat und nicht weiter weiß? Richtig, erstmal Chefkoch fragen. Wobei die Ergebnisse mit Staudensellerie mich nicht wirklich hoffnungsfroh stimmten. Staudensellerie mit Käse überbacken erschien mir persönlich nicht sonderlich verlockend, die Staudenselleriesuppe hingegen wurde nicht gerade liebevoll als Kleinod der Küche bewertet. Aber, wie der Titel schon sagt, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Also habe ich Euch allen den Versuch abgenommen und kredenze deswegen

Cremige Staudenselleriesuppe

Für 2 Personen zum Sattwerden:

1 mittelgroßer Staudensellerie
2 mittelgroße Kartoffeln
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 Bund glatte Petersilie
1 Becher Crème Fraiche
1 Schuss Weißwein
1,5 Liter Gemüsebrühe
1 EL Öl
Salz, Pfeffer, Muskat

Zunächst die Vorbereitungen: Das Gemüse waschen. Den Staudensellerie mit Grün in Scheiben, die geschälten Kartoffeln würfeln und die abgezogene Zwiebel sowie den Knobi in feine Scheiben schneiden. Die Petersilie ebenso wasche, abtropfen lassen und fein schneiden.

In einem größeren Topf (Fassungsvermögen ca. 3 l) das Öl erhitzen und zunächst Zwiebel und Knoblauch darin anbraten, dann Sellerie, Kartoffeln und Petersilie zugeben, andünsten und mit dem Schuss Weißwein ablöschen. Mit der Gemüsebrühe auffüllen und 40 Minuten köcheln lassen. Nach dieser Zeit den Pürierstab zur Hand nehmen, die ganze Suppe einmal kräftig durchmixen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und heiß servieren.

Staudenselleriesuppe

Dazu gab es bei mir ein paar selbstgemachte Chicken Nuggets, weil ich ja auch noch Hähnchenbrust gekauft hatte. Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, hab ich in die Panade (ganz normal Mehl – verquirltes Ei mit Salz und Pfeffer – Semmelbrösel) ein wenig fein gehackte Petersilie zugegeben und die Hähnchenbrustfiletstücke in Öl ausgebacken. Nach dem Abtropfen auf Küchenkrepp waren sie ein schöner kleiner knuspriger Kontrast zur Suppe. 🙂

Also: Nur Mut zum Staudensellerie! 😉

Lass Dir's schmecken!