2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Klassiker ohne Dose: Linseneintopf

LinseneintopfFür das folgende Gericht brauchen viele Menschen nur einen Dosenöffner…aber das ist ja langweilig. Das schmeckt auch wirklich nicht so gut. Und vor allem kann man bei der Dosenkost ja selbst gar nicht mehr kreativ sein. Und das ist wirklich schade!

Du brauchst für eine große Portion (ca. 10 Teller):

500 g Linsen
4 Kartoffeln
2 Karotten
1 Stück Sellerie (was halt so in einem Suppengrün-Bund normalerweise drin ist)
1 dicke weiße Zwiebel
2 l Gemüsebrühe
300 g Bauchspeck (kann aber auch durch etwas anderes ersetzt werden, zum Beispiel durch Merguez-Bratwürste. Glaubste nich? Is aber so! 😉
2 EL Majoran
1 EL Salz
1 EL Pfeffer
2 Lorbeerblätter
4 Wacholderbeeren
1 EL Butterschmalz

Die Linsen für eine halbe Stunde in kaltem Wasser einweichen und abschütten.

Zwischenzeitlich Zwiebeln fein würfeln, das restliche Gemüse schälen und in grobe Würfel schneiden, auch den Bauchspeck grob würfeln (oder die Bratwurst in Scheiben schneiden). Dann den Speck in einem großen, breiten Topf in etwas Butterschmalz auslassen. Die Zwiebelwürfel zufügen, unter Rühren von allen Seiten anschwitzen, dann die Gemüsewürfel zugeben. Salz, Pfeffer und Majoran zufügen, rühren und nach etwa fünf Minuten mit der Brühe auffüllen. Jetzt auch die Linsen dazugeben, wiederum verrühren und aufkochen lassen. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren zugeben (am besten in einem Einwegteefilter, dann musst Du nachher nicht angeln) und das ganze etwa 60 Minuten köcheln lassen.

Schmeckt lecker mit einem Stückchen rustikalem Baguette und Würstchen aller Art. Vegetarier können die ganze Fleischgeschichte natürlich einfach bleiben lassen. Und wenn Du den Eintopf am nächsten Tag nochmal warm machen willst, dann brauchst Du nur etwas Brühe und er ist genauso flüssig und lecker wie vorher.

Lass Dir's schmecken!


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Kürbissuppe

Kürbissuppe neu 1b

Layout 6 Aloha2

Ich hatte noch einen Kürbis. Der lag hier so rum. Von einem typischen Einkauf mit viiiel Gemüse übrig geblieben und mich streng anschauend: „Was kaufst Du mich denn, wenn Du keine Ahnung hast, was Du mit mir anfangen sollst?!“ Ha! Von wegen. In den Hauptgang (dieser Artikel folgt sogleich) sollte nur etwas Kürbisfleisch und da der Hokkaido ohnehin ein recht stattlicher war, wanderten die restlichen drei Viertel des orangenen Mini-Monsters in die Vorspeise: Klassischerweise natürlich eine Kürbissuppe.

Für ca. 2,5 l Suppe: 1 kleiner Hokkaido-Kürbis # 2 Kartoffeln # 2 Karotten # 1 Zwiebel # 1,5 l Gemüsebrühe # 1 Dose

(400 ml) Kokosmilch # Salz, Pfeffer # wenig Reisessig, Süßstoff (ersatzweise weißer Balsamico und eine Prise Zucker) # 1 TL Kreuzkümmel # 1 TL gemahlener Ingwer # 1 TL Curry

Das Gemüse schälen, putzen und in Würfel schneiden. In der Gemüsebrühe etwa 45 Minuten kochen.

Das Gemüse in der Brühe
pürieren, die Kokosmilch (vorher natürlich schütteln) hinzugeben und die Gewürze einrühren. Nochmals aufkochen lassen, mit Reisessig, Süßstoff und den anderen Gewürzen abschmecken und mit etwas fein gehackter krauser Petersilie servieren.

Layout 6 Herzlichst Kristina

EDIT vom 22.9.2013: Die Suppe ist immer noch lecker, deshalb bekommt sie auch heute ein neues Bild. Und außerdem kann ich mittlerweile auch aus eigener Erfahrung berichten: Einfrieren & wieder auftauen ist gar kein Problem! 🙂

2Herde hat noch mehr zu bieten


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Grrr…

Kalte Tomatensuppe

Wenn ein Blogbeitrag „Blinde Zerstörung“ im Titel trägt, dann animiert das dazu, es nachzumachen (mich zumindest). Und kalte Suppe ist ja bei sommerlichen Doppelplusgraden mit Sicherheit nicht die falsche Wahl. So war es dann auch. Sehr lecker. Während der Holde Fischstäbchen mit Reis verputzte (weil er da plötzlich ganz doll Appetit drauf hatte), frönte ich dem sommerlichen Genuss im Mixer traktierter Tomaten. Mhjamm. Und danke, Herdnerd! 😉

Für 2 Portionen brauchst Du: 500 g Tomaten (gerne auch unterschiedliche Sorten)  # 1/2 Paprika # 2 mittelgroße rote Zwiebeln # eine Handvoll Basilikum # einen Spritzer Süßstoff  # Salz, Pfeffer, eine Prise Knoblauchgranulat (oder auch 2 Zehen frischen Knoblauch, wenn Du das gerne magst!)  # 2 EL hellen Balsamicoessig # 1 EL Olivenöl

Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Basilikum grob zerkleinern. Alles zusammen im Mixer schreddern, kalt und am besten sofort genießen! 🙂

Lass Dir's schmecken!


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Ein Bild – Zwei Rezepte.

Kartoffeleintopf und Fenchelsalat

Unter der Woche, wenn ich meistens für mich alleine koche, kommen mir meine „Müslischalen-Gerichte“ gerade recht: Einfache Zubereitung mit nicht so vielen verschiedenen Zutaten, dankbar in Sachen „Mist, das hab ich grad doch nicht da“ und vor allem auch entweder gut einzufrieren oder auch am nächsten Tag noch lecker. Heute hab es gleich  zwei Müslischalen, weil ich mich zwischen Salat und Eintopf einfach nicht entscheiden konnte. Dann lieber jeweils zwei Schälchenportionen und morgen keine erneute Rezeptsuche. ^^

Der Kartoffeleintopf ist die ganz fixe Variante mit wenig Geschnippel (kein Suppengrün und so) und ausnahmsweise mal fertiger Brühe, war aber trotzdem sehr lecker. Den Fenchelsalat konnte ich dank des neuen V-Hobels endlich mal richtig machen, bisher war er nämlich immer zu dick geschnitten (trotz Anstrengungen meinerseits) und damit nicht sooooo lecker wie heute.

Einfacher Kartoffeleintopf

Für 2 Müslischalen-Portionen: 4 dicke Kartoffeln # 4 dicke Karotten # 1 Zwiebel # 1 Dose Erbsen # optional 100 g Bauchspeck in Würfeln oder Baconwürfel # 1 Liter Gemüsebrühe  #  1 TL Butter # 1/2 TL Pfeffer # 1 TL Rosmarin (getrocknet und gerebelt), stattdessen wahlweise Majoran

Kartoffeln und Karotten schälen und würfeln (nicht zu fein), die Zwiebel ebenso.

Die Butter in einem Topf erhitzen, den Speck darin auslassen, Zwiebeln, Kartoffeln und Karotten zugeben und kräftig anschwitzen.

Mit der Brühe ablöschen, aufkochen lassen, Pfeffer und Rosmarin zugeben und bei mittlerer Hitze 20 Minuten garen. Die Erbsen zugeben und je nach gewünschter Sämigkeit weitere 10-20 Minuten köcheln lassen.

Fruchtiger Fenchelsalat

Für 2 Müslischalen-Portionen:  1 Fenchelknolle# 1 Apfel # 300 ml Orangensaft # 2 EL Honig # 1 TL Sesamöl # 1 TL Zitronensaft # Pfeffer

Das Fenchelgrün zum Garnieren in feine Ringe schneiden. Die Fenchelknolle halbieren und fein hobeln (mit dem Messer funktioniert das feine Schneiden eher nicht so gut, wird leider sehr grob). Den Apfel schälen, achteln und in Scheibchen schneiden.

Fenchel und Apfel in eine Schüssel geben, mit dem Orangensaft vermengen, Honig, Öl, Zitronensaft und eine Prise Pfeffer zugeben, mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen.

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Nein, meine Suppe ess ich nicht! – Brokkoli.

Brokkolisuppe 1

Da hab ich doch glatt noch was ganz schnelles und unkompliziertes ausgegraben. Der Phantasie sind bei der Ausgestaltung dieses Süppchens natürlich keine Grenzen gesetzt, das hier ist schließlich die „Basisversion“…

Für 2 als Hauptspeise/ Für 4 als Vorspeise:

  • 8 TL Gemüsebrühe
  • 500g Brokkoli (geputzt)
  • 300g Kartoffeln (geschält)
  • Salz, Pfeffer

2 Liter Wasser aufkochen, die Brühe einrühren und den Brokkoli und die Kartoffeln in Röschen bzw. kleinen Stücken zugeben. Das Ganze bei mittlerer Hitze etwa 30 Min. kochen, pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Fischsuppe deluxe

Fischsuppe 1

Diese Fischsuppe gab es als kleine Koproduktion vom Herrn Doppelherz und mir an Karfreitag. Zuerst war er skeptisch, dann mischte er sich in alles ein, am Ende war er aber doch satt und zufrieden. 🙂

Für 4 Portionen (als Vorspeise):

  • 500 g weißes Fischfilet (z.B. Kabeljau)
  • 100 g Flusskrebsfleisch
  • 100 g Krabbenfleisch
  • 1 Bund Suppengrün (2 Möhren, 1/2 Stange Lauch, 1 Stück Sellerie)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 Glas Fischfond
  • 200 ml Weißwein
  • 1 Schälchen Krustentierpaste
  • 2 Fischbrühwürfel
  • 1 TL Dill
  • 1 l Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • Lorbeer, Wacholder, Nelken
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft von 1 Zitrone

Zwiebel würfeln, Suppengrün und Petersilienwurzel putzen und in feine Streifen schneiden. Knoblauchzehe einschneiden. Fischfilet in Streifen schneiden und mit Zitronensaft beträufeln.

Öl in einem breiten Topf erhitzen, die Zwiebeln darin glasig dünsten. Mit Weißwein und Fischfond ablöschen. Lorbeer, Wacholder, Knoblauch und Nelke hinzugeben, etwa 20 Minuten köcheln lassen. Wasser zugeben und Fischbrühwürfel sowie Krustentierpaste einrühren, ggf. noch etwas Weißwein zugeben, weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Den Lauch zuerst zugeben, 3 Minuten kochen lassen. Das restliche Gemüse zugeben, nach fünf Minuten den Kabeljau zugeben.

Weitere 5 Minuten später Flusskrebsfleisch und Krabbenfleisch zugeben, mit Salz, Pfeffer und Dill abschmecken.

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