2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


Hinterlasse einen Kommentar

Kartoffelsalat nach Art des Hauses und ganz ohne {igittigitt} Majo

Kartoffelsalat - Hausrezept 1a

Grillen, grillen, grillen!

So ungefähr lautet ja das Rezept einer Menge lieber Menschen aus meinem Bekanntenkreis, sobald die Sonne hinter den Baumwipfeln hervorblitzt, es irgendwie (zur Not mit Kapuzenpulli und einem Paar von Omis Wollsocken, sobald die Sonne wieder weg ist) von den Temperaturen auf der Terasse, dem Balkon oder im Garten auszuhalten ist und die ersten Grillfleischberge beim Metzger rufen: „Nimm mich!“ – „Mich auch!“ – „Und noch einen Spieß!“ – „Und vielleicht noch zwei von den Mango-Chili-Putensteaks!“ Jetzt bin ich ja mittlerweile was das Grillfleisch angeht, eher nicht mehr die richtige Ansprechpartnerin für eine saftige Fleischmarinade und Gemüse habe ich ja erst vor ein paar Posts gegrillt. Das heißt aber noch lange nicht, dass mir zum Küchenplausch BBQ-Event nichts einfallen würde…
leckere Grillrezepte

…schließlich braucht eine ordentliche Grillparty immer auch Beilagen. Und was wäre das bessere Argument für das Rezept, das ich Euch heute präsentiere als dass es DER Klassiker ist, den Herr D. und ich immer wieder mitbringen müssen (und dass in 250 Posts bisher KEIN Kartoffelsalat vorkommt?! ^^):

Kartoffelsalat - Hausrezept 2

Kartoffelsalat – Bewährtes 2Herde-Hausrezept

Ohne Majo – spätestens seit ich den Mensa-Kartoffelsalat probiert habe, kann ich sowieso keinen Majo-Kartoffelsalat mehr essen, ohne dass unangenehme Erinnerungen wach werden! ^^

Für eine große Schüssel, die einer normalen Grillparty standhält, brauchst Du:

  • 2 kg festkochende Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Glas Gewürzgurken (die Größe um 800ml) oder eine Salatgurke
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • einen Bund Petersilie
  • Salz & Pfeffer
  • 4 EL neutrales Öl
  • 4 EL Essig
  • 1/2 TL Zucker

Zuerst kochen wir mal die Kartoffeln als Pellkartoffeln mit Schale, das dauert im normalen Topf so 30-40 Minuten, je nach Größe. Wenn sie beim reinstechen mit einem Schälmesser von diesem leicht wieder runterrutschen, sind sie gar, dann kannst Du sie abschütten und abkühlen lassen. Sobald sie lauwarm bis kalt sind (wenn Du zwischendurch noch was anderes zu tun hast, dann mach das ruhig…^^), pellst Du sie und schneidest sie in dünne Scheiben – dicke Kartoffeln kannst Du ruhig einmal mittig halbieren! Alle Kartoffeln kommen dann in eine große Schüssel.

Was die Gurke betrifft, kommt es darauf an, welche Du verwendest. Im Sommer nehme ich ganz gerne mal eine normale Salatgurke, die wird von den Kernen befreit und gestiftet oder fein gewürfelt, dann kommt sie mit einem TL Salz vermengt in ein feines Sieb und wird 15 Minuten wässern & abtropfen lassen, nicht dass der Salat davonschwimmt. Die Gewürzgurken werden einfach fein gewürfelt oder grob mit einer Reibe gerieben – je nachdem, wie Du es lieber magst.

Die Zwiebeln müssen ebenfalls fein gewürfelt werden und kommt dann zuerst zu den Kartoffeln, die Hälfte der Brühe wird auch dazu gegeben. Alles muss gut vermischt werden, damit die Kartoffeln die Brühe aufsaugen können. In kleinen Portionen wird dann die restliche Brühe untergerührt, damit sie sich gut mit den Kartoffeln verbindet. Wenn die Brühe drin ist, kannst Du auch die Gurken unterheben. Essig, Öl und Petersilie dazu, gut vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig ist der 2Herde-Kartoffelsalat.

Kartoffelsalat - Hausrezept 3

Variationen: Statt Petersilie schmeckt auch Kresse (ein Kästchen dürfte reichen) sehr gut! 🙂 // Wenn Herr D. dieses Rezept aufgeschrieben hätte, würden bei den Zutaten noch 250g durchwachsener Speck in feinen Würfeln stehen – kross angebraten passt dieser nämlich auch recht vorzüglich in den Salat.

Lass Dir’s schmecken!

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

Werbeanzeigen


Hinterlasse einen Kommentar

Salat mit gegrilltem Gemüse oder „Flexidingens“

Hühner - Flexi what

Jetzt mal Butter bei die Fische das kann doch nicht so schwer sein, einen Salat zu verbloggen, ganz ehrlich…was zierst du dich denn so? Ist doch sonst nicht so Deine Art, sonst schreibst Du für Freunde seitenweise Briefe, Stellungnahmen und wo ihnen sonst noch die Worte fehlen und jetzt scheiterst Du an diesem läppischen Blogartikel?!

 Ja, ehrlich – vielleicht werdet Ihr es mir nicht glauben, aber das kleine Textteufelchen auf meiner Schulter hat schon recht, wenn es die Tatsache spöttisch belächelt, dass ich mittlerweile seit einer knappen mehr als einer Woche an einem Text schraube, dessen Grundaussage auch einfach lauten könnte: „Hey Leute, is lecker, ehm, Salat mit Dingens…na….gegrillte Gemüse – machste Essig-Öl druff, verstehste – fertich is dat Abendessen.“ Mal abgesehen davon, dass ich das so nie schreiben würde, schon allein nicht, weil es eher stumpfsinnige Nahrungsproduktion als mit Liebe zubereitetes Essen implizieren würde, habe ich mir auch ausgerechnet dieses Salatrezept augesucht um noch eine Message, gewissermaßen ein Outing an den Leser zu bringen (Rührungsschnieftempos an dieser Stelle bitte wieder wegpacken, hat dann auch keiner gesehen, Herr D. spielt nämlich trotz des hochdramatischen Intros im folgenden allenfalls eine Nebenrolle . ^^ Zudem sollte ich eine solche Ankündigung dann vielleicht doch eher mit, sagen wir, einem zünftigen Spanferkel verknüpfen…oder Frikadellen.^^.)

 Genau das gibt’s heute aber nicht, beziehungsweise gab es in den letzten 2 Monaten nicht – wie alle regelmäßigen 2Herde-Leser nämlich bereits stutzig geworden sein dürften, ist diesmal kein Tier auf dem Grill gelandet, sondern ausnahmslos Gemüse. Wer mich und meine Rezepte kennt, weiß, dass ich hin und wieder gern mal vegetarisch gekocht habe, allerdings auch immer wieder Fleisch und Fisch auf den Tisch kamen. Anfang Juni allerdings schaffte es Hagen Rether, mich binnen seines grandiosen dreistündigen Programmes zu bekehren, es doch wirklich jetzt endlich mal zu probieren, das Tier vom Teller zu lassen. Bereits als ich eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn zu Herrn D. gesagt hatte „Lass uns doch noch schnell ’nen Burger, ist nicht mehr viel Zeit, bis es losgeht…“ hatte ich beim Biss in eben jenen schon das ungute Gefühl, dass es sich rächen würde, vor dem Besuch des Programms eines eingefleischten Vegetariers (wie ausgelutscht ist dieser Wortwitz denn eigentlich bitte?!?) noch Kunde bei einer Fastfood-Kette gewesen zu sein. Als er jedoch wenig später die Umwelt-Folgekosten jenes verspeisten Burgers auf 200 $* bezifferte, hatte diese Äußerung derart durchschlagenden Erfolg, dass ich die Gelegenheit beim Schopfe packte, ab dem nächsten Morgen Fleisch und Fisch von meinem Teller verbannte und mit lediglich klitzekleinen Ausnahmen (extrem erfolgreich für meine Verhältnisse) bis heute durchgehalten habe.

 Ich würde mich – vor allem nach einigen frustrierenden Erlebnissen in der deutschen Gastronomie – noch lange nicht als Vegetarierin bezeichnen, dennoch wollte ich die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, mich in die Riege der Flexitarier einzureihen und Euch das auch vollmundig zu verkünden mitzuteilen. Zum Einen, weil es noch ein deutlich größerer Antrieb ist, etwas durchzuziehen, je mehr Leute davon wissen, außerdem aber auch einfach deswegen, weil Ihr ja als Leser im Bilde sein sollt, dass es hier in Zukunft deutlich weniger Fleisch- und Fischgerichte als bisher geben wird. Mir ist schon klar, dass man nicht „ein bisschen Vegetarier“ sein kann (genauso wenig wie „ein bisschen schwanger“ ^^) – aber allein die Erfahrungen der letzten 8 Wochen haben mir eine vollkommen neue Sichtweise auf’s Einkaufen, Essen und Essen gehen eröffnet und je mehr ich über lese, desto sicherer bin ich mir, dass es sicherlich Sinn macht, über den eigenen Fleisch- und Fischkonsum nachzudenken und diesen möglichst stark zu reduzieren.

Am Studentenbudenherd klappt es schon ganz fantastisch und auch am Holdenherd gibt’s ebenfalls ganz viel Vegetarisches – Herr D. beschwert sich nie und macht sich halt zwischendurch, aber ganz selten, mal ein Wurstbrot oder kriegt eine kleine Fleischbeilage. So langsam ist meine „Findungsphase“, was das „neue“ Kochen angeht auch beendet und ich werde wieder etwas wagemutiger – ich freue mich  auch auf’s Stöbern in vielen, vielen tollen Blogs, die für mich jetzt noch deutlich interessanter geworden sind.

 *Sollte ich an dieser Stelle falsch zitieren und es sich doch um € gehandelt haben, bitte ich vielmals um Entschuldigung. Mein schlechtes Zahlen- und Einheitengedächtnis soll jedoch nicht von der Kernaussage „Heidiwitzka, so viel für einen Burger?!?“ ablenken. 

Die Kernaussage dieses Textes sollte ja eigentlich lauten „Hey, Leute, wundert Euch nicht, wenn’s hier in Zukunft weniger Fleisch und Fisch gibt!“ bzw. „Hallo, liebe Vegetarier, ich wäre auch gerne eine von Euch!“ – jetzt ist es doch ein ganz schöner Roman geworden, hoffentlich verzeiht Ihr mir, wenn’s noch etwas drunter und drüber ging. Wenn Ihr Lust habt, berichte ich Euch auch gerne noch ein bisschen ausführlicher von lustigen Einzelerlebnissen, vor allem die Gastronomie hat da, wie schon erwähnt, so einiges zu bieten, das teilweise auch an seelische Grausamkeit grenzt. Bis dahin serviere ich Euch heute einfach mal meine ersten vegetarischen Grill-Gehversuche, abgesehen von den Gemüsespießen, die L. und mich bei Grillparties über Wasser halten. Ich bin mir sicher, dass da in Zukunft noch viel mehr geht. ^^

Salat mit Grillgemüse 2 klein

Salat mit gegrilltem Gemüse

Du brauchst für 2:

1. Zucchini:

  • 100 ml Olivenöl
  • einen halben Bund Basilikum
  • eine große Zucchini (ca. 600 g oder eben mehrere kleine)

2. Champignons:

  • 200 g Champignons
  • 50 g Blauschimmelkäse

3. Salat:

  • einen kleinen Kopf Salat (z.B. Eichblatt)
  • eine Paprika
  • 1/2 Salatgurke

4. Dressing:

  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • je eine große Prise Salz, Pfeffer und Zucker
  • einen Schwenk Wasser
  • 1 geh. EL Dijonsenf

Zuerst kümmern wir uns mal um die gegrillten Zucchini: Das Gemüse in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und diese salzen, auf Küchenkrepp etwas wässern lassen. Zwischenzeitlich das Basilikum mit dem Öl pürieren, die Zucchinischeiben pfeffern und mit dem Basilikumöl bepinseln, dann etwa eine Stunde durchziehen lassen. Das restliche Basilikumöl für das Dressing aufheben.

Dann bereiten wir mal die Champignons vor: Diese putzen und die Stiele entfernen, stattdessen in die Köpfe jeweils einen kleinen Würfel vom Blauschimmelkäse legen.

Den Salat ganz normal vorbereiten, also waschen und putzen, zupfen und die Gurken und die Paprika stiften. Für das Dressing die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und mit dem Basilikumöl sowie allen weiteren dafür vorgesehenen Zutaten verquirlen – abschmecken – fertig. Sobald das Gemüse fast fertig gegrillt ist, über den Salat geben, vermischen und mit dem Gemüse servieren.

Beim Grillen natürlich erst die Zucchini auflegen – bei unserem süßen kleinen Elektrogrill haben sie etwa 20 Minuten gebraucht und nach der Hälfte habe ich sie einmal gewendet – wie lange sie bei euch brauchen, dürfte natürlich arg unterschiedlich sein – einfach hin und wieder mal schauen, ob sie auf der unten liegenden Seite schon kräftig Farbe angenommen haben und dann wenden. Nach dem Wenden habe ich die Champignons auf den Grill gegeben und diesen dann mit Alufolie abgedeckt, damit sich die Hitze gleichmäßig verteilen konnte. In dieser Zeit ist der Käse wunderbar geschmolzen und die Champignons waren gar – sie waren allerdings nicht sehr groß. 😉

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntag & bin gespannt auf Euer Feedback!

Herzlichst Kristina sw

Salat mit Grillgemüse 1 klein

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


Ein Kommentar

Hey, Frühling: Ich grille auch im Regen! :-P

Welch ein grandioses Grillwetter 2

Hey, Ihr Lieben,

fühlt Ihr Euch auch so hundsgemein hintergangen? Irgendwie verarscht? Verdammt hinterhältig, oder, dieser Frühling? Macht einen auf dicke Hose, setzt Mythen über sich in die Welt, wie toll er sei und wie gut es uns allen ginge, wenn es wieder wärmer wird, wenn das Licht wieder mehr wird, wenn uns morgens die Sonne auf der Nase aus dem Bett kitzelt (zumindest am Wochenende) und dann geizt er mit den Sonnenstrahlen und der Wärme und was schickt er uns stattdessen? Nasskalte Anlässe für den Holden, unter der Decke vom Sofa wagemutig zum Heizungstemperatur-Regler zu sprinten, um uns beide vor dem Erfrierungstod zu retten. Im Mai. IM MAI! Bitte entschuldigt, ihr Hübschen, aber fühlt Ihr Euch nicht auch so ein bisschen wie auf einer Kaffeefahrt, auf der es zum trockenen Streuselkuchen nur Heizdecken zu kaufen gibt (nicht, dass ich schonmal das *Vergnügen* gehabt hätte, aber so stell ich mir das vor)?

Jetzt gehöre ich ja zu den Menschen, die die Hoffnung ungern aufgeben und so hoffte ich auch noch am Samstag (den Bericht vom Ausflug ins schöne Thüringen gibt’s dann als nächstes, das passt hier nicht hin, wo ich gerade so am Schimpfen bin ^^), dass Grillen am Sonntag ’ne runde Sache sein würde, schließlich hatte sich der graue Himmel vom Morgen ja noch in überwiegend sonniges, laues Wetter ohne Regen verwandelt, also kaufte ich tollkühn Putenschnitzel (zum Grillen! wenn ich einmal mit dem Gedanken-Edding „zum Grillen“ auf etwas geschrieben habe, dann geht das nicht weg!) und malte mir in den herrlichsten Farben aus, wie Herr D. und ich auf unserer neuesten Errungenschaft, der Baby-Festzeltgarnitur (unglaublich praktisch und wie für unseren Balkon gemacht, wenn wir nur zu zweit sind), fröhlich liebevoll marinierte Steaks verzehren und herrlich nach viel, viel, viel Knoblauch stinken duften würden, bei einem Bierchen oder so, mit Blick auf den herrlichen Abendhimmel.

Pustekuchen.

Gegrillt habe ich (es ist, als verlöre die Grillzange mit jedem Regentropfen ihre bisweilen magische Anziehungskraft auf die Person im Haushalt mit dem Y-Chromosom) trotzdem. Trotz großgeschrieben. Aber gegessen wurde drinnen, während die dicken Tropfen an die Scheibe prasselten und das Donnergrollen eine nahezu malerische Geräuschkulisse bildete.  Wie gut, dass uns wenigstens Dracula an diesem Abend erspart blieb (ach, halt, der war ja ohnehin beim ESC und damit weit weg), denn es gab

[Grillen mit] viiiiiel Knoblauch

Klassische Paprikamarinade 2

Fleisch in Klassische Paprikamarinade{1} Die Marinade

Du brauchst: Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

36°C

…und es wird noch heißer, mach den Beat nie wieder leiser…

ausflug-19-augustIch habe heute leider kein Rezept für Euch… 😉 Diese abgefahrenen Temperaturen gestern mussten ja schließlich ausgenutzt werden. Statt irgendetwas im Ofen bräunten wir deswegen natürlich lieber uns und verbrachten den ganzen Tag an dem wunderschönen See, den mir der Holde letzte Woche schon gezeigt hatte und danach speisten wir auf einem öffentlichen Grillplatz in der Nähe. Der Holde mutiert nämlich zeitweise zum Proficamper und bedient den Benzinkocher mit leuchtenden Augen, um meisterhaft Steaks zu brutzeln. Und da ich ja strikt dagegen bin, das Kind aus dem Manne zu verbannen, freute ich mich tierisch über von ihm zubereiteten Nudelsalat und die leckeren Steaks von der Metzgerin des Vertrauens auf einem der wenigen schattigen Plätzchen, die es zu ergattern gab! 🙂

Und wo habt Ihr Sonne und Schatten genossen?

Liebste Grüße! Kristina


Hinterlasse einen Kommentar

Die böse Natur ;)

Schönes Wasser im Wald

Da hat mich doch glatt die bayerische Natur vom bloggen abgehalten. Und das gleich zwei mal. Schweinerei! Saubazi! (Wie der mir als Randfränkin durchaus ferne Urbayer sich wohl unflätig äußern würde…)

Bereits am Sonntag, als ich dazu kam, die auf der Pinnwand stehenden geplätteten Kartoffeln endlich einmal auszuprobieren, war es nach einem langen Ausflug des Holden und mir schon so spät geworden, dass ich keine Lust mehr hatte, es mir mit dem Laptop unbequem zu machen…und auch gestern, der Freistaats-Feiertag Mariä Himmelfahrt verhieß ja geradezu ein wenig freie Zeit, die man auch zum bloggen nutzen könnte, luden uns meine Eltern in den neuen Vilsmaier-Film „Bavaria“ ein und die bildgewaltigen Luftaufnahmen sowie das anschließende Essen wurden zur ersten Wahl für die Abendgestaltung. Ich hoffe doch, dass Du mir diesen kleinen Terminengpass verzeihst. Wenn Du das Bild von dem Waldsee siehst, an dem wir am Sonntag waren, dann wirst Du es sicher verstehen. 😉 Und außerdem: Ich hab da schon wieder was im Ofen, das riecht ziemlich lecker!

Schaschlik und platte Kartoffeln

Auf die Idee gebracht, Schaschlik zu machen, hat mich übrigens Kati von Zahnfee im Zuckerrausch, die sich damit einige Gunst bei Herrn D. erworben hat, da dieser so mal wieder an ein echtes „Männergericht“ kam. 😉 In der Umsetzung spielte auch Muttis altbewährtes Schaschlik-Rezept eine Rolle, so dass am Ende folgendes Produkt stand:

Für etwa 10 Spieße brauchst Du:

500 g Gulasch vom Schwein
200 g rohen Schinken
2 Paprika
400 g Datteltomaten/ Cherrytomaten
5-6 kleine Zwiebeln

Für die Marinade brauchst Du:

4 EL neutrales Öl
2 Zehen Knoblauch
eine Handvoll Basilikum
1/2 TL Paprika edelsüß
1/2 TL Paprika rosenscharf
1/2 TL gemahlener Pfeffer
2 EL Tomatenmark
2 TL Gyrosgewürz
1 TL Tandoori Masala
eine Prise Cayennepfeffer
Saft einer Zitrone

Das Gulasch mit allen Zutaten vermischen und durchziehen lassen, am besten natürlich über Nacht.

Dann das Fleisch abwechseln mit den in Stücken geschnittenen Paprika und Zwiebeln sowie dem gerollten Schinken und den Tomaten auf (vorher in Wasser gelegte) Holz- oder Metallspieße stecken. Jetzt hast Du die Wahl, je nach Jahreszeit und Laune kannst Du das Schaschlik auf den Grill werden oder im Bräter in 1,5 l Brühe mit ein paar Frühlingszwiebeln, 2 Lorbeerblätter und 4 Nelken 45 Minuten köcheln lassen.

Die Kartoffeln 

Die Menge Kartoffeln, die Du als Sättigungsbeilage oder auch aus purer Lust am gebackenen Matsch brauchst, weich kochen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, Backpapier obenauf legen, plätten (z.B. mit dem fabelhaft vielseitigen Küchenwerkzeug Stielkasserolle) und mit grobem Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und Thymian bestreuen. Im Backofen bei 200 °C Ober-/ Unterhitze 60 Minuten backen.

Lass Dir's schmecken!


Hinterlasse einen Kommentar

Langweiliger Gurkensalat? Och nö.

Asiatischer Gurkensalat

Normalerweise ist Gurkensalat eine meiner leichtesten Übungen. Gurken hobeln, wässern lassen und dann mit saurer Sahne, Salz und Pfeffer vermischen. Schnell aber langweilig. Mal ein bisschen was anderes für die Geschmacksnerven ist diese Variante hier mit leicht asiatischem Einschlag:

Für eine 4-Personen-Beilagensalat-Portion: 3 Salatgurken # 1 kleine weiße Zwiebel # 2 EL Reisessig # 1 EL neutrales Öl # 1 EL Salz # Pfeffer # 1 TL Sambal Oelek # 3 EL Schnittlauchröllchen # 1 Spritzer Süßstoff

Die Gurken hobeln, mit dem Salz vermischen und eine halbe Stunde wässern lassen. Zwischenzeitlich die Zwiebel ganz fein würfeln und den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.

Das Gurkenwasser abgießen und alle anderen Zutaten zufügen, verrühren und abschmecken.Lass Dir's schmecken!


Hinterlasse einen Kommentar

Sommer mediterran

Mediterraner Sommerspaß 1

Mädelsabend, sommerlich, vegetarisch? Dazu kam mir diese Idee und was soll ich sagen? In meinem Kühlschrank ist nichts mehr davon… 😉

Mediterraner Spaghettisalat

Für eine große Schüssel voll: 500 g Spaghetti # 150 g getrocknete Tomaten # 2 kleine rote Zwiebeln # 1/2 Glas grüne Oliven (entsteint, mit Paprikapaste)  # 200 g Salzlakenkäse # 1 Handvoll frische Basilikumblätter # 3 EL Olivenöl # 2 EL Balsamicoessig # Salz, Pfeffer

Die Spaghetti nach Packungsanweisung kochen und abschütten, einen Moment abkühlen lassen und mit dem Olivenöl vermengen, auskühlen lassen.

Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden, die getrockneten Tomaten und das Basilikum in feine Streifen schneiden, die Oliven halbieren und den Salzlakenkäse zerkrümeln.

Wenn die Nudeln kalt sind, die restlichen Zutaten untermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken…

Mediterraner Sommerspaß 3

Auberginen- & Zucchiniröllchen

Für 4 Portionen: 2 Zucchini  # 2 Auberginen # etwas Mehl # Olivenöl

Die Zucchini und die Auberginen waschen, oben und unten ein Stück abschneiden und in feine Scheiben schneiden (am besten mit dem V-Hobel und ganz dünn). Die Scheiben jeweils in Mehl wenden und in Olivenöl von beiden Seiten anbraten, damit sie weich werden. Aus der Pfanne herausnehmen und abkühlen lassen.

Tomaten-Crème-Fraiche-Füllung: 200 g Crème Fraiche # 2 EL Milch # 50 g getrocknete Tomaten  # 1 kleine rote Zwiebel # 1 Tomate # 5 Blätter frisches Basilikum # Salz, Pfeffer

Tomate sehr fein würfeln, die getrockneten sowie die Zwiebel in feine Streifen schneiden, ebenso das Basilikum, mit allen anderen Zutaten vermischen.

Frischkäse-Rosmarin-Füllung: 200 g Frischkäse # 2 Zweige Rosmarin # Salz, Pfeffer # 1 Stück Salatgurke

Mediterraner Sommerspaß 4

Den Rosmarin abzupfen und fein hacken, die Salatgurke in 2 cm lange, dünne Stifte schneiden. Frischkäse mit Rosmarin, Salz und Pfeffer verrühren.

Auf die gebratenen Zucchini- und Auberginenscheiben jeweils von der Füllung streichen, auf die Frischkäsefüllung je 3-4 Gurkenstreifen legen, einrollen und mit Zahnstochern zusammenpieksen.

Lass Dir's schmecken!