2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Ein Knöterich-Komplott?

RhabarberBBQ

Als ich das bei FeinesGemüse gelesen habe, hielt ich es für einen guten Gag: „Naa, was is da drin? Dreimal darfst Du raten…“, verfolgte es aber nicht weiter. Als mir eine Grillparty in die Hände spielte, suchte ich das Rezept via Google (frei nach dem Motto „Man wird ja auch mal Glück haben dürfen, auch wenn man bei Bloglovin‘ nicht gleich „like“ gedrückt hat, um es wiederzufinden“) und stellte fest, dass manche Menschen sogar Verschwörungstheorien dazu aufstellen, weil das Rezept wie ein Gespenst durch die Foodblogs dieses Landes geistert…und das alles nur wegen Rhabarberketchup? Dann MUSS ja irgendwas dran sein – also hab ich’s halt doch probiert. Heraus kam eine leckere BBQ-Sauce mit Sauerbraten-Einschlag und das alles trotzdem veggie…Der Freund konnte es tatsächlich nicht erraten, was der Hauptbestandteil ist und die Family verspeiste es als fruchtige Soße (jaaa, manchen wieder etwas zu fruchtig, Grillen ist routinelastiger als man denkt) zu Steaks und Würstchen.  Nur einen Ohrwurm krieg ich seitdem nicht mehr los – Rhababababekju – BabaBaba – „Barbapapa“ *sing* (an dieser Stelle stand mal das Youtube-Video, das allerdings, wie sollte es anders sein, die Rechte von irgendjemandem verletzt und jetzt keinen Barbapapa-Titelsong mehr singt, sondern nur noch doof aus der Wäsche guckt. Danke dafür!)

Für etwas mehr als einen Liter erstaunlichen Knöterichsaft brauchst Du: 1 kg Rhabarber (ungeputzt) # 400 ml passierte Tomaten # 2 Zwiebeln # 200 ml Balsamico-Essig  # 3 Nelken # 2 Lorbeerblätter # 1 TL Senfkörner # 300 g Zucker # 1 P. geriebene Zitronenschale # Pfeffer, Salz

Den Rhabarber putzen und grob in Stücke schneiden, mit der Zwiebel ebenso verfahren. Beides mit passierten Tomaten und Essig in einen Topf geben, aufkochen. Zucker, Salz und Pfeffer sowie Nelken, Lorbeer und Senfkörner (diese drei in einem Einmalteefilter, sonst müsst ihr nachher so fischen) hinzugeben, umrühren. Alles zusammen etwa 45 Minuten köcheln lassen.

Nelken & Co. entfernen und alles pürieren. In saubere, gut verschließbare Flaschen füllen und gut gekühlt genießen.

Lass Dir's schmecken!

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Türkisch für Anfänger 1

Kisir 2

Nach einer hitzigen Diskussion über Hausmannskost und Grillbeilagen mit der besseren Hälfte kamen wir darauf, dass das  ja mal eine Alternative sein könnte, um sie zu den momentan beim Discounter erhältlichen Merguez-Bratwürsten, die uns beiden ganz gut schmecken, zu servieren. Ich bin zwar in der türkischen Küche überhaupt nicht bewandert, dieses Rezept hat dem Bulgur aber definitiv den Weg in mein Repertoire geebnet. Nachdem ich mich ja für die Küchen vieler Länder interessiere (und das auch vorhabe, immer weiter auszudehnen), ist dies ja definitiv ein guter Start für eine neue Reihe: „Türkisch für Anfänger“, Teil 1.

Für eine ordentliche Schüssel voll zum Grillen:

  • 500 g Bulgur

EDIT: Ich habe mittlerweile auch den feinkörnigen verwendet, der es laut Rezept von Anfang hätte sein solle, aber meinen Geschmack trifft dieser eindeutig nicht, ich bleibe auch in Zukunft beim groben!

  • 2 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 Tube Tomatenmark
  • 4 EL Öl (neutrales)
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 1 Bund glatte (!) Petersilie
  • 3 EL Suppengewürz 
  • Pfeffer, Salz
  • Kreuzkümmel, Piment, Paprika edelsüß, Cayennepfeffer

Bulgur nach Packungsanweisung mit 2 EL Suppengewürz kochen, überschüssiges Wasser abschütten und abtropfen lassen.

In eine Schüssel geben und abkühlen lassen.

Lauchzwiebeln in feine Ringe und Paprika in feine Streifen schneiden, Petersilie hacken.

Den Bulgur mit Tomatenmark und Öl vermischen, würzen (1 TL Pfeffer, alles andere vorsichtig dosieren und abschmecken, Suppengewürz statt Salz verwenden), Paprika und Frühlingszwiebeln sowie Petersilie unterheben.

Lass Dir's schmecken!