2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Wenn dich die Google-Muse küsst…Marokkanischer Aubergineneintopf

Marokkanischer Aubergineneintopf nach Transglobal Pan Party1

Aloha ihr Lieben sw

Marokkanischer Aubergineneintopf nach Transglobal Pan Party5Kennt ihr die Google-Muse? Eigentlich könnte ich sie auch das Google-Orakel nennen, denn wie beim berühtem anriken Orakel von Delphi weiß der Fragende nicht so genau, ob der Orakelspruch wirklich eine zukunftsweisende Anleitung sein kann oder ob am Ende nur Bullshit rauskommt. Meistens befrage ich das Orakel nach folgender Formel: [Zutat 1, die dringend wegmuss] + [Zutat 2, die man auch mal verarbeiten könnte oder die eventuell eine nette Kombination ergibt] + [Stichwort ‚Blog‘, um eventuell auf ganz viele tolle Foodblogger-Rezepte zu stoßen (Chefkoch kann ich ja immer noch fragen)].  Diesmal warf ich dem Orakel sogar nur eine Zutat hin, nämlich die kapitale Aubergine, die sogar schon eine Reise vom Studentenbudenherd zum Holdenherd hinter sich hatte und somit das Kriterium „Muss weg“ recht gut erfüllte und hoffte auf Erleuchtung in Form eines neuen Rezeptes und ungeahnter aromatischer Genüsse. Fündig wurde ich  bei Ela von Transglobal Pan Party, die ein Rezept für Marokkanischen Auberginen-Eintopf bereits vom Zeit Magazin in einer veganen Variante adaptiert hatte. Und weil Eintopf mit Cranberries, Granatapfelkernen und meinem allerliebsten Lieblingsgewürz Kreuzkümmel (Kumin) in Verbindung mit Couscous (den ich auch ständig essen könnte) nach einem lauten „Bing, bing, bing – JACKPOT!“ in Sachen Aromafeuerwerk anhörte, schnappte ich mir noch schnell die fehlenden Zutaten und machte mich ran an die Pfanne.

Ich sage Euch: Es hat sich wirklich gelohnt! Leckilecki, wie Juli sagen würde – ich bin Fan und diesen Eintopf gibt’s genau (!) in dieser Kombination wieder. Jetzt aber endlich zum Rezept:

Marokkanischer Aubergineneintopf nach Transglobal Pan Party2

Marokkanischer Auberginen-Eintopf

Du brauchst für 4 Teller:

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 große Aubergine
  • 2 große Karotten
  • 3 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 Handvoll getrocknete Cranberries
  • 1 Granatapfel
  • einen Bund Petersilie, fein gehackt
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • Gewürze:
    • 1 TL Salz
    • 1 Espressolöffel Cayenne-Pfeffer
    • 1 TL Paprika-Pulver
    • 2 TL Kreuzkümmel
    • 1 TL Thymian, getrocknet und gerebelt

Für die Beilage:

250g Couscous
500ml Gemüsebrühe
2 EL Tomatenmark
je eine Prise Zimt, Cayennepfeffer, Kardamom, Muskat und Kreuzkümmel
etwas von der gehackten Petersilie

Für den Eintopf müssen die Aubergine und die Karotten grob und die Zwiebeln fein gewürfelt werden, außerdem muss der Knoblauch gehackt werden. Die Cranberries kannst du schonmal abschütten, gründlich mit kaltem Wasser abwaschen und in einer unbeschichteten Pfanne das Olivenöl erhitzen. In diesem Olivenöl schwitzt du dann Zwiebeln & Knoblauch an und gibst die Auberginen zusammen mit den Karotten hinein. Das Ganze löschst du mit etwa 50ml Wasser ab und gibst einen Deckel auf die Pfanne, das Gemüse muss etwa 8-10 Minuten schmoren (du kannst ja gelegentlich mal rühren).

Zwischenzeitlich kannst du schon mal den Couscous in eine Schüssel oder einen Topf geben und den halben Liter Brühe aufkochen, ihn langsam in kleinen Portionen über den Couscous gießen und diesen mit dem Tomatenmark und den übrigen Gewürzen verrühren.

Die Auberginen-Pfanne wird mit der Brühe und den stückigen Tomaten abgelöscht, alle Gewürze werden hinzugegeben und der Eintopf muss weitere 10 Minuten schmoren.

Wenn diese Zeit vorbei ist, schmeckst du den Eintopf mit den Gewürzen ab und servierst ihn mit dem Couscous, bestreut mit Granatapfelkernen („vorsichtige Esser“ sollten das vielleicht erstmal probieren, alle anderen: ran an den geilen Scheiß! 😉 ) und der Petersilie.

Marokkanischer Aubergineneintopf nach Transglobal Pan Party3

Guten Hunger & einen schönen Sonntag! ❤

Herzlichst Kristina sw

PS: Ich hätte auch einfach Auberginen-Pasta machen können. Aber dann hätte ich wohl nie herausgefunden, was das Orakel bei“Rosenkohl“ und „Gorgonzola“ auasspuckt…aber dieses Geheimnis lüfte ich morgen! 🙂

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

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Kichererbsensalat & Honiggeschnetzeltes vom Rind

Kichererbsensalat 2

Aloha ihr Lieben sw

Die liebe Yvonne von „Experimente aus meiner Küche“ hat bald Geburtstag und  – wir kennen das alle – weiß noch nicht so genau, was sie ihren Gästen tolles vorsetzen soll. Das Angebot ist riesig, die Auswahl schwierig: Es soll ja für alle was dabei sein, man will am „großen Tag“ möglichst wenig in der Küche stehen und es soll trotzdem alles frisch und lecker schmecken. Gar nicht so einfach…

Partyrezepte Event Experimente aus meiner Küche

 

Herr D. und ich haben Glück, wir sind beide Frühjahrs- bzw. Sommerkinder und grillen deswegen meistens auf dem Balkon. Dazu ein paar leckere Salate, selbstgemachte Soßen/ Dips und Dessert oder Kuchen – dadurch, dass Grillen eine sehr gesellige Sache sein kann, sind wir da immer fein raus. Jetzt im November muss man sich natürlich etwas anderes einfallen lassen, denn frierende Gäste sind sicherlich nicht gerade in bester Feierlaune. 😉

Salat, finde ich, ist allerdings zu keiner Jahreszeit fehl am Platz. Und deswegen reiche ich für das Event einen frischen, leckeren Kichererbsensalat ein, der problemlos auch schon am Vortag zubereitet werden kann und gut zu vielen anderen Gerichten passt:

Kichererbsensalat

Basisversion für 4 Portionen – für eine ordentliche Party-Buffetschüssel voll würde ich die Menge verdoppeln. 🙂

  • 2 große Dosen Kichererbsen (800ml)
  • 1 Salatgurke
  • 3 große Tomaten
  • 1 kleiner Bund Petersilie (40g)
  • einige Blätter frische Minze
  • Für das Dressing:
    • Saft einer Zitrone
    • 2 EL Walnussöl
    • 2 EL Honig
    • 1 EL Kreuzkümmel
    • Salz & Pfeffer

Die Kichererbsen abtropfen lassen und in eine große Schüssel geben. Salatgurke und Tomaten waschen, entkernen & würfeln und zu den Kichererbsen geben. Die Kräuter hacken, alle Zutaten für das Dressing verrühren und alles in die Schüssel geben. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

Kichererbsensalat 1

Die Möglichkeiten, was man zum Kichererbsensalat essen kann, sind natürlich vielfältig. Für alle, die es gerne herbstlich-rustikal mit asiatischer Note mögen hier noch ein Rezept für Honiggeschnetzeltes vom Rind, das einen tollen geschmacklichen Kontrast zum Kichererbsensalat bildet und das auch aufgewärmt und warmgehalten werden kann:

Honiggeschnetzeltes vom Rind

Basisversio für 2-3 Portionen

  • 500g Rindergeschnetzeltes (oder einfach Rouladen in dünne Streifen schneiden)
  • 3 EL Sojasauce
  • 3 EL Sojasauce mit Pilzgeschmack
  • 2 EL dickflüssige Austersauce
  • 2 EL Honig
  • 2 Zehen Knoblauch
  • frisch gemahlenen Pfeffer
  • frisch gemahlene Chiliflocken

Alle Zutaten für die Marinade gut verrühren & das Fleisch darin eine Stunde ziehen lassen.

Kichererbsensalat und Honiggeschnetzeltes 1

  • 2 EL Sesamöl
  • 4 Schalotten
  • 1 Rosmarinzweig
  • 2 x 0,5l Rindfleischbrühe
  • 2 EL dickflüssige Austersauce
  • 2 EL Honig

Das Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch zusammen mit den in feine Ringe geschnittenen Schalotten rundherum knusprig anbraten. Mit einem halben Liter Brühe ablöschen, den Rosmarinzweig hinein geben und eine halbe Stunde köcheln lassen. Nach einer halben Stunde die restliche Brühe, die Austernsauce und den Honig einrühren und noch eine halbe Stunde köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer & Chiliflocken abschmecken und zum Kichererbsensalat servieren.

Und weil Yvonne auch gerne partytaugliche Archivschätzchen pinnen würde, gibt’s hier noch ein paar Posts, die ich feierwütigen an’s Herz legen möchte:

Herzlichst Kristina sw

PS: Einen kleinen Grund zu feiern hab ich auch – das war gerade mein 300. Post auf 2Herde – Mann, Mann, Mann wie die Zeit vergeht! 🙂

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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[Mensa-Dienstag 4] Krautspätzle mit Röstzwiebeln

Mensa-Dienstag Logo sw-fertigAloha ihr Lieben sw

Es ist wieder Mensa-Dienstag, juhu! (Und es gibt jetzt auch eine Seite zur Serie, toll, wa?) Mittlerweile freue ich mich schon immer total auf die wöchentliche Herausforderung (mal schauen, wann sich der Speiseplan wiederholt und ich mich zu langweilen beginne ^^) und schaue schon am Wochenende, was denn eigentlich zur Auswahl steht. Diesmal habe ich ausnahmsweise nicht am Studentenbudenherd gekocht (welch Stilbruch!), sondern in der Küche des Holden, weil ich nicht sicher war, ob ich es sonst schaffen würde, den Post rechtzeitig vorzubereiten, der ganze Montag und der Dienstag sind diese Woche ziemlich vollgepackt mit Terminen. Weil das Essen ja auch Herrn D. schmecken sollte, durfte er natürlich entscheiden, was auf den Tisch kommt. Zur Auswahl standen diesmal:

  • Reispfanne mit Sojawürfeln
  • Tiroler Krautspätzle mit Röstzwiebeln und Majoran
  • Vegetarische Frühlingsrolle mit Sweet-Chili-Sauce

Natürlich kam wieder das Ausschlussverfahren zur Anwendung und lautete diesmal: Herr D. mag das Wort „Soja“ nur in Kombination mit dem Wort „Sauce“. Punkt. Da hilft auch das Zauberwort „Reis“ nicht. Vegetarische Frühlingsrollen überlässt er lieber dem Asia-Restaurant. Außerdem koche ich sowieso schon oft genug mit zuvor in des Herren Wohnung nicht bekannten Gewürzen, da kamen die Krautspätzle natürlich genau recht und dementsprechend auf den Herd – voilà:

Mensa-Dienstag 4 Krautspätzle 1 beschriftet

(Tiroler) Krautspätzle mit Röstzwiebeln und Majoran

Mensapreis: 1,49€/ Portion

Du brauchst pro Portion:

  • 125g Spätzle
  • 125g Sauerkraut
  • 250ml Brühe
  • 1 Lorbeerblatt & 2 Wacholderbeeren
  • 2 EL Röstzwiebeln 
    • Ich habe gekaufte verwendet, weil ich gestehen muss, dass ich ungern frittiere. Natürlich kannst du das auch gerne selbst machen: Essen aus Engelchens Küche verrät dir, wie’s geht.
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 + 1 TL Butter
  • je eine kräftige Prise Salz und Pfeffer
  • 1 gestr. TL Majoran

Zuerst setzen wir mal Nudelwasser auf und kochen die Spätzle bissfest. Während die Spätzle garen, geben wir das Sauerkraut mit Brühe, Lorbeerblatt & Wacholderbeeren in einen weiteren kleinen Topf und lassen es etwa 10 Minuten kochen, bis die Brühe verdampft ist. Dabei immer mal wieder umrühren.

Wenn die Nudeln abtropfen, schälen wir noch schnell die Zwiebel und würfeln sie fein. In einer größeren beschichteten Pfanne schmelzen wir einen TL Butter und dünsten die Zwiebelwürfel darin an. Nach 1-2 Minuten geben wir die Spätzle dazu und braten sie etwa 4-5 Minuten. Wenn sie ein wenig gebräunt haben, geben wir den zweiten TL Butter dazu, rühren gut durch und würzen mit Salz, Pfeffer und Majoran. Wenn sie leicht-knusprig sind, können wir das Sauerkraut dazugeben, alles gut durchrühren, das Ganze kurz zusammen heiß werden lassen und mit den Röstzwiebeln bestreut servieren.

Kalkulation_KrautspätzleDie 1,49€ Mensapreis konnten diesmal wirklich deutlich unterboten werden. Sauerkraut ist wirklich günstig zu bekommen und da ich die Spätzle vom Discounter gut finde, musste ich auch hier nicht viel Geld ausgeben. Auch mit selbstgemachten Röstzwiebeln wird das Essen sicher kaum teurer. Bei uns gab’s natürlich wieder einen Salat dazu, das muss einfach sein. 😉

Mich hat’s vor allem gefreut, weil ich jetzt endlich mal noch ein Sauerkraut-Rezept in petto habe, wenn Mutti wieder fragt, wer ihr hilft, den Topf mit selbsteingemachtem zu leeren. Herr D. empfiehlt das Gericht auch, war nach der Portion pappsatt und zufrieden und ist vom Mensa-Dienstag (Gott sei Dank!) noch nicht abgeschreckt, so dass ich ihm sicher noch öfter günstiges Studentenfutter andrehen darf. 😉

Herzlichst Kristina sw

Mensa-Dienstag 4 Krautspätzle 2 beschriftet

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Süßes am Sonntag: Herbstcupcakes mit Äpfeln & Schokotopping

Apfel-Haselnuss-Muffins Erdbeerlounge 3

Aloha ihr Lieben sw

Brrrr…habt ihr diese Woche auch schon die Autoscheiben freikratzen und die Heizung hochdrehen müssen? Der Herbst scheint sich langsam zu verabschieden, wie ich auf dem Weg zur Uni feststellen musste – hier der Vergleich:

Letzte WocheDiese Woche

So langsam kommt also eindeutig wieder die Zeit, sich mit dem Liebsten auf der Couch in eine Decke zu kuscheln und diese wohlig-warme Position nur für wirklich notwendige Erledigungen zu verlassen – so zumindest in der Theorie, die Alltagspraxis sieht (natürlich) leider anders aus. Den Herbst will ich trotzdem noch nicht ziehen lassen, deswegen serviere ich euch heute die herbstlichen Cupcakes, die ich für das Gewinnspiel von Erdbeerlounge & Verpoorten eingereicht habe (vielleicht schaut ihr ja auch mal vorbei, es gibt tolle Preise zu gewinnen – Gelegenheit ist noch bis morgen Abend! 🙂 )

Herbstcupcakes mit Äpfeln & Schokotopping

Du brauchst für 6 Cupcakes:

  • 25 g Butter
  • 110g Naturjoghurt mit 3,5% Fett
  • 50g Zucker
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 75g Mehl
  • 75g Haselnüsse
  • 1 Pk. Natron
  • 1 gestr. TL Zimt
  • 1 Apfel
  • 100g Vollmilch-Kuvertüre
  • 25g Vollmilch-Schokolade
  • 1 Spritzer neutrales Öl
  • 6 ganze Haselnusskerne

Den Apfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den Backofen auf 175°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die Butter und den Naturjoghurt in eine Schüssel geben und zusammen mit Zucker & Vanillezucker mit dem Handrührgerät verquirlen. Das Ei hinzufügen, alles gut verquirlen.

Mehl, Haselnüsse, Natron und Zimt vermischen und nach und nach unter die Mischung rühren, bis alles gut verquirlt ist. Die Apfelstücke unterheben.

6 Mulden eines Muffinblechs mit Papierförmchen auskleiden und den Teig darauf verteilen. Die Formen werden dabei bis zum Rand voll. Das Blech in den vorgeheizten Backofen schieben und 20 Minuten backen.

Zwischenzeitlich Kuvertüre und Schokolade grob gehackt im Wasserbad schmelzen, dabei von Anfang an immer wieder rühren, Sobald beides einigermaßen verbunden ist, den Spritzer Öl zugeben, alles zu einer cremigen Masse verrühren und vom Herd nehmen, nicht komplett schmelzen.

Die Muffins aus dem Ofen nehmen, das Topping gleich darauf mit einem Esslöffel drapieren und mit einem ganzen Haselnusskern garnieren. Abkühlen lassen und genießen.

Apfel-Haselnuss-Muffins Erdbeerlounge 4

Ich bin ganz begeistert, wie locker-fluffig die Muffins durch den Joghurt geworden sind und wie das Schoko-Topping einfach perfekt zum Rest passt. Solltet ihr wirklich mal nachbacken! Und, was habt ihr heute schönes vor? Schiebt ihr auch etwas Süßes in den Ofen?

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag! ❤

Herzlichst Kristina sw

PS: Gefällt euch die neue Optik? Mit dem ersten Frost ist der Herbst auf 2Herde einem neuen Design gewichen.

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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„Zombies im Vorratsschrank“ – Die Zusammenfassung

Zombies im Vorratsschrank Zusammenfassung

Aloha ihr Lieben Halloween

Halloween ist vorbei, die Geister und die Zombies haben sich verzogen – eigentlich könnten wir ja getrost dazu übergehen, Wintergerichte zu posten und langsam Weihnachtsplätzchenrezepte zu testen, ist es doch ohne böse Geister viel gemütlicher. Aaaaber: so schnell schießen die Preußen nicht, denn: Ich weiß, wer maßgeblich dazu beigetragen hat, dass die Zombies verschwunden sind! Und dieses Wissen will ich Euch natürlich nicht vorenthalten! 😉 In 15 tollen Beiträgen zu meinem ersten Blogevent „Zombies im Vorratsschrank“ wurden sie in Angriff genommen, aus den Schränken geholt und ihnen wurde der Garaus gemacht – Zeit für ein kleines Round Up:

Backen macht froh 1_Feigen-Marsala-Crostata

(1) Den Anfang machte Tonia von „Backen macht froh“ mit einer Feigen-Marsala-Crostata

Backen macht froh 2_Pfifferlingspate

(2) …und legte mit der Pfifferlingspaté gleich noch einen nach.

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(3) Auch Maria von „In Rios Küche“ hat tief in ihrem Vorratsschrank gekramt und aus den Fundstücken Anchovirisotto mit Artischocken gekocht.

Experimente aus meiner Küche_Pestohähnchen mit Gemüsecouscous

(4) Die nächste, die sich fleißig ans Werk machte, um den Zombies den Garaus zu machen, war Yvonne von „Experimente aus meiner Küche“. Sie servierte zuerst Pestohähnchen mit Gemüsecouscous

Experimente aus meiner Küche_Kuchen am Stiel und Beerenmuffins

(5) …und legte dann noch etwas süßes obendrauf: Beerenmuffins mit weißer Schokolade.

Leberkassemmel und mehr_Gefüllte Papaya mit Tomaten-Soja-Sauce

(6) Daniela von „Leberkassemmel und mehr“ füllte zuerst eine Papaya mit Tomaten-Soja-Sauce

Leberkassemmel und mehr_Radieserlblätterpesto

(7) …und bereitete danach ein Radieserlblätter-Pesto mit geriebenem Meerrettich zu, der im Vorratsschrank schon etwas länger heimisch war.

Kazuo_Chia Seed Peanut Butter Cookies

(8) Mari von „Kazuo“ hatte noch Chia Samen und Erdnussbutter im Vorrat und backte daraus Chia Seed Peanut Butter Cookies.

Lecker Bentos und mehr_Rumfort asiatisch

(9) Danii von „Lecker Bentos und mehr“ zauberte Rumfort mal asiatisch und wagte sich damit an die Vernichtung einer Zombiemöhre.

Leben am Land_Chili con Carne

(10) Sarah von „Leben am Land“ fand noch so einiges im Vorratsschrank, das perfekt in ein Chili con Carne passte.

Caromite_Grießbrei mit Kirschen

(11) Caro von „Caromite“ machte erstmal eine große Bestandsaufnahme und konnte mit ihrem Grießbrei mit heißen Kirschen gleich dreieinhalb Zombies vernichten,

Histaminarm kochen_Putenschnitzel mit Maroni-Apfel-Füllung

(12) Kathleen von „Histaminarm kochen“ fand in ihrem Schrank noch ein paar Maroni und füllte damit und mit einem Apfel ein paar Putenschnitzel: Putenschnitzel mit Maroni-Apfel-Füllung.

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(13) Claudi von „Kulinarikus“ paarte Quitten mit gleich drei Zombies aus dem Vorrat und heraus kamen weiche, duftende Quitten mit Knusperstreuseln

Doreens Backideen_Kekse mit Zuckerrübensirup

(14) Doreen von „Doreens Backideen“ holte Leckere Kekse mit Zuckerrübensirup aus dem Ofen.

Die Hobbykochbäcker_Couscous-Salat

(15) und zuguterletzt machte Steffi von „Die Hobbykochbäcker“ der roten Beete den Garaus und packte sie in einen Rote-Beete-Couscous-Salat.

Schokoladen-Fee Supernatural Cupcakes

(16) Alexandra alias „Schokoladen-Fee“ zauberte Supernatural-Cupcakes mit einem Topping mit Nutella und Lebkuchengewürz

Vielen, vielen Dank an Euch alle für’s Mitmachen, dafür, dass ihr mich mit meinen furchteinflößenden Zombies nicht allein gelassen habt und dass ihr mutig angetreten seid, um der Welt zu beweisen, dass mit dem, was im Vorratsschrank schlummert, wirklich leckere Sachen gezaubert werden können, wenn man nur einen kleinen Moment drüber nachdenkt. 😉 Natürlich seid ihr jetzt alle genauso gespannt wie ich, wer denn die Gewinner des kleinen, aber feinen Events sind, bevor wir zur Auslosung kommen, allerdings noch ein paar Worte zum Gewinn: Weil ich während das Event lief mehrfach von Menschen gehört habe, die leider keinen Kaffee mögen (was mir – ein dickes SORRY an dieser Stelle in meiner unendlichen Kaffeeliebe natürlich nie in den Sinn gekommen wäre) oder auch schlicht nicht vertragen, haben die beiden Gewinner eine andere Wahl als im ersten Post angekündigt: Aus der 2Herde-Experimentierküche könnt Ihr zwischen dem bereits angekündigten Kaffeesirup (sehr lecker zu Pancakes! 😉 ) oder einer Backmischung (natürlich ebenso selfmade) für meine derzeitigen Lieblingscookies wählen.

Ich hoffe, dass das in Eurem Sinne ist – ich will Euch ja schließlich nichts aufzwingen, was dann in Eurem Schrank erneut zum Zombie mutiert. ^^ Jetzt aber endlich Tacheles, Butter bei die Fische, hier sind dank Random.org (Glücksfee Herr D. muss heute leider arbeiten) die Gewinner:

Auslosung via Random.org

Liebe Caro & liebe Danii, ich werde euch natürlich gleich auch noch per Mail benachrichtigen, aber auch hier die Bitte: Meldet euch bis in 14 Tagen per Mail an zwei.herde[ät]gmail.com mit Eurer Adresse, an die ich den Gewinn schicken darf und Eurem Wunsch bei mir, sonst muss ich den Gewinn anderweitig vergeben.

Ihr Lieben, es hat mir ganz viel Spaß gemacht und ich hoffe, ihr seid wieder dabei, wenn ich auf 2Herde erneut zum Blogevent zusammenrufe (oder auch schon jetzt beim Mensa-Dienstag)! 🙂

Herzlichst Kristina sw


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[Monatsrückblick] Ein Oktober voller Zombies

Banner Monatstrückblick Oktober

Aloha ihr Lieben Halloween

Vorratsschrankzombies kleinAuch der Oktober war wieder ereignisreich: Seit Beginn des Monats geisterten immer wieder Zombies durchs Blog und verbreiteten gruselige Stimmung, gleichzeitig wurde aber natürlich auch der Herbst mit vielen Rezepten zelebriert. Nachdem ich in der ersten Oktoberwoche erstmal kräftig im Vorratsschrank wühlte und die dort wohnhaften Zombies aufschreckte, freute ich mich den ganzen Monat hindurch bis zum heutigen Tag über die vielen Teilnehmer meines ersten Blogevents „Zombies im Vorratsschrank“, die fleißig mitmachten und in den hintersten Ecken der Schränke kramten, um aus den ungeliebten Vorräten leckeres Essen zu zaubern. Morgen mache ich mich dann an die Zusammenfassung, so dass ich am Samstag die Gewinner verkünden kann und ich bin schon ganz kribbelig! Auf jeden Fall schonmal ein ganz fettes DANKE an alle, die mitgemacht haben! 🙂

Mensa-Dienstag Logo klein zum Mitmachen HochformatEs gab aber nicht nur das erste Blogevent auf 2Herde, auch meine erste wöchentliche Reihe habe ich gestartet: Beim Mensa-Dienstag habe ich mir vorgenommen, das ganze Wintersemester lang jeden Dienstag ein Gericht vom Mensaspeiseplan zu kochen und damit Erstsemestern, Kochunwilligen & allen, die gerne zwischendurch mal etwas preiswerter Kochen ein bisschen Anregung zu liefern. Auch hier könnt ihr natürlich gerne mitmachen, alle Infos gibt’s hier.

Beim Kochen lag der Schwerpunkt natürlich besonders auf herbstlichen Rezepten, deswegen gab es so einiges mit Kürbis, viel Suppe und auch meiner Liebe zur Herbstkombi Apfel & Zimt habe ich Rechnung getragen. Hier gibt’s nochmal alle Rezepte im Überblick:

Was hat euch diesen Monat gut gefallen? Wovon muss ich November dringend mehr machen? Ich bin gespannt auf Euer Feedback! Danke, dass Ihr 2Herde lest! ❤

Herzlichst Kristina sw


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[Mensa-Dienstag 3] Italienischer Nudelauflauf

Mensa-Dienstag Logo sw-fertig

Du willst beim Mensa-Dienstag mitmachen? Alle Infos gibt’s am Ende dieses Posts!

Aloha ihr Lieben sw

Der Countdown läuft, es trudeln immer mehr Zombies ein und ich find’s total toll! 🙂 Nur noch wenige Tage bis die kleinen Knirpse aus der Nachbarschaft wieder (teils verschämt, je nach Alter) an der Haustür klingeln & „Süßes oder Saures“ wollen. Auf vielen Blogs finden sich gruselig aussehende Rezepte, Gebäck, das wie abgeschnittene Finger ausschaut, grausige Cupcakes in allen grandiosen Geschmacksvariationen und alles andere, um die Kleinen und Großen Kürbis-Hexen-Vampir-Fans glücklich zu machen.

Was die Gruseleien aus der Küche angeht, so gestehe ich, dass ich die knallorange Lebensmittelfarbe für Cupcakes & alle Varianten, Lebensmittel möglichst „blutrünstig“ aussehen zu lassen, getrost in die Zeit verschiebe, in der mich potenzielle eigene Kinder in schaurigen Kostümen nerven, weil sie mehr Süßigkeiten wollen denen ich selbst durch sanften Dackelblick-Druck zur Ausrichtung von Halloween-Parties gezwungen werde. Bis dahin überlasse ich Herrn D. getrost die Freude über strahlende Kinderaugen in Anbetracht der (monströsen!) Süßigkeiten-Schüssel, die er jedes Jahr für sie vorbereitet. 🙂

Das heißt natürlich nicht, dass ich mich nicht doch gerne schaurigen Dingen widmen würde. Natürlich zum einen in Form von Vorratsschrank-Zombies (man kann gar nicht genug auf eigene Blogevents hinweisen! ^^), zum anderen aber natürlich meinem neuen Lieblingsthema am Dienstag – treue Leser ahnen es schon – dem Mensaessen. Das heutige Essen scheint wirklich Schauer-Potenzial zu haben, sonst würde es wohl nicht auf Platz 206 von 317 der Mensaessen-Hitliste stehen. Grund genug also, sich den

Mensa-Dienstag 3 italienischer Nudelauflauf A

Nudelauflauf mit italienischem Gemüse* und Tomatensoße

einmal zur Brust zu nehmen und zu schauen, was sich da zaubern lässt.

*was genau mit „italienisches Gemüse“ gemeint war, war nicht zu eruieren, aber ich denke, dass die Kombi aus Zucchini, Champignons und Karotten keine schlechte Wahl ist… 😉 

Auf dieses Bild haben sich auch noch zwei Tomaten verirrt, die sind aber im Salat gelandet

Auf dieses Bild haben sich auch noch zwei Tomaten verirrt, die sind aber im Salat gelandet 😉

Du brauchst für 2 Portionen:

  • 150g Nudeln
  • 1 kleine Zucchini
  • 3 Karotten
  • 5 Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 (kapitale) Knoblauchzehe
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 EL Olivenöl
  • ein paar Zweige frischen Thymian, ersatzweise einfach getrockneten Oregano oder Pizzagewürz
  • Pfeffer
  • rosenscharfes Paprikapulver
  • 0,25 + 0,25l Gemüsebrühe
  • 100g Gouda am Stück

Zuerst brauchen wir mal die Vorbereitungen mit den Gemüse: die Zucchini und die Karotten waschen und in Stifte schneiden, die Champignons in dünne Scheiben. Zwiebel fein würfeln und Knoblauch fein hacken, frischen Thymian abzupfen.

Dann sollten wir den Ofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und eine große, unbeschichtete Pfanne auf den Herd stellen. In dieser erhitzen wir das Olivenöl und schwitzen Zwiebeln, Knoblauch und abgezupften Thymian etwa 1 Minute darin an, dann löschen wir gleich mit einem Viertelliter Brühe ab und geben die Tomaten dazu. Während der Ofen vorheizt, lassen wir die Sauce noch ein bisschen köcheln und würzen mit kräftig Pfeffer & Paprikapulver, ganz nach Geschmack.

Zwischenzeitlich reiben wir noch schnell den Gouda (natürlich könnt ihr auch geriebenen Käse kaufen, aber der ist meistens teurer und weniger ergiebig). Nudel-Gargrad-Paniker kochen die Nudeln vor, alle anderen zeit- und planlosen Studenten verwenden Trick 17 mit Selbstüberlistung: In einer großen Schüssel (oder gleich in der Auflaufform, so diese einen Rührvorgang ohne größere Unfälle ermöglicht) werden Nudeln, Gemüse und Tomatensoße vermengt, die Mischung wird in die Auflaufform gegeben und etwas geglättet. Mit der restlichen Gemüsebrühe (es kann natürlich sein, dass ihr gar nicht alles davon braucht) werden eventuelle Hohlräume gefüllt, damit die Nudeln beim Garen genügend Flüssigkeit bekommen. Hat bei mir hervorragend funktioniert, spart Zeit, einen Arbeitsgang und Strom! 😉

Dann müssen wir eigentlich nur noch den Auflauf in den Ofen schieben, 30 Minuten im Vorlesungsskript herumlesen, den Staubsauger schwingen oder die Füße hochlegen – heraus kommt am Ende ein saftiger Auflauf mit bissfesten Nudeln und noch recht knackigem Gemüse. 

Kalkulation Italienischer NudelauflaufZum Schluss werfen wir natürlich noch einen Blick auf die Kalkulation – sicher seid ihr schon neugierig, ob es auch diesmal wieder geklappt hat, unter dem Mensapreis von 1,90 € einzukaufen. Nur eine Portion Auflauf zu machen, hätte ich für Energie- und Zeitverschwendung gehalten (die Vorbereitungen dauern etwa 20 Minuten, dann noch die Garzeit von 30 Minuten obendrauf), deswegen habe ich die Auflaufform vollgepackt und vier Teller rausbekommen, von denen zwei Personen problemlos satt wurden! Da wir ja alle wissen, dass Portionen günstiger werden, je größer die gesamte Menge des Essens ist, punktet der Nudelauflauf mit gerade mal 1,11€ pro Portion absolut auf der Preis-Leistungs-Schiene. Er macht satt, schmeckt lecker & ist ganz nebenbei auch noch recht gesund. Also: Kocht einfach mal wieder für die ganze WG, ladet Euch Gäste ein oder kocht ein bisschen auf Vorrat – gerade jetzt im Herbst ist so ein Auflauf doch ’ne tolle Sache, oder?

Herzlichst Kristina sw

Vergangene Mensa-Dienstage