2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Schneller Retter der Kaffeetafel

Apfel-Cranberry-Kuchen 1

Kennst Du das? Das Gefühl der Nacktheit, wenn sich Besuch angekündigt hat und Du nix anbieten kannst? Also, nix fertiges, vielleicht ein belegtes Brot, aber selbst für „Schnittchen“ ist alles irgendwie zu fade? Und außerdem, Sonntag Nachmittag Schnittchen? Nee, da muss Kuchen her. Ähm ja, Kuchen…aufgrund begrenzter Vorratshaltung und samstäglicher Einkaufs-Prokrastination (der Ausflug ins Nasch-Haus war doch ein viel besserer Zeitvertreib als bei Aldi in der Schlange zu stehen!) stand ich nach dem Frühstück ein bisschen ratlos in meinem Küchen-Büro umeinander und kreiselte um die verhasste Frage „Bäcker oder selber backen?“ Bäcker ist teuer und eben nicht selbst gebacken…und überhaupt: Nee. Ich hab Prinzipien. (Oder zumindest entwickle ich essenstechnisch wohl zwangsläufig immer mehr davon, weil ich meine Rezepte jetzt nicht direkt nach dem Verzehr dem Vergessensnirvana übergebe…) Ein CK-Rezept versprach super einfache Muffins mit im Haushalt vorhandenen Zutaten, entwickelte sich aber beim genaueren Hinsehen zumindest für meine Begriffe zu einem Alptraum aus Zucker und Öl, weshalb ich quasi alle Mengenangaben abwandelte und trotzdem zu einem sehr leckeren Ziel kam.

Apfel-Cranberry-Kuchen 3NATÜRLICH (wie konnte es auch anders sein?!) war Kuchen bei der Ankunft der familiären Abordnung gar nicht gefragt. Was richtiges. Kirchweih. Schnitzel. Aber der Kuchen ging Gott sei dank mit auf Reisen, was soll ich auch mit einem ganzen Blechkuchen anfangen? (Muffins wurden kurzfristig verworfen, beim Öffnen des Backofens fiel mir auf, dass ich mich im falschen Haushalt befand, denn es starrte mich lediglich ein 6er, kein 12 er Blech an…) Wie der Handy-Screenshot zeigt, hat er dann auch der Family wohl sehr gut gemundet. Deshalb kann ich empfehlen, dieses kinder-pipi-leichte Rezept auszuprobieren, mit allen möglichen Obstsorten abzuwandeln und zu verunstalten und dabei immer schön gechillt dem nächsten Besuch entgegenzusehen! 😉

Apfel-Cranberry-Kuchen

300 g Naturjoghurt  #200 g Zucker  #250 g Mehl  # 50 ml Milch # 1 P. Backpulver  #1 P. Vanillezucker  100 ml Öl (neutrales, ich habe Sonnenblumenöl genommen) # 3 Eigelb #3 Eiweiß # 2 Äpfel # 200 g getrocknete Cranberries

Die Äpfel schälen, achteln & Kerngehäuse entfernen und in Scheiben schneiden.

Das Eiweiß mit dem Vanillezucker steif schlagen. Naturjoghurt mit Eigelb, Zucker und Öl verrühren. Mehl mit Backpulver mischen, nach und nach zufügen, die Milch zugeben und wieder glatt rühren.

Schließlich den Eischnee sowie das Obst unterheben (nicht mit dem Handrührgerät). Alles auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C O/U-Hitze 25 Minuten backen.

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Start in den Tag: Lecker Müsli

Müsli 1Wortkarger Morgenmuffel empfiehlt: Kaffee zu Gemüte führen, Obst schnibbeln, rühren und genießen! Genau das richtige für Regentage im Juni (und nicht nur für die!)… 🙂 Genau so hat meine Mama das auch immer gemacht. In der großen Müslischüssel, die neulich beim Polterabend für immer von uns gegangen ist… R.I.P. 😉

Für 2 Frühstückshungrige:  2 Bananen # 1 Apfel # 3 Kiwis  # 2 EL Honig  # 6 EL Haferflocken # 200 ml Orangensaft # 500 g Joghurt  # 4 EL gemahlene Nüsse

Obst schälen und in Stücke schneiden, mit den restlichen Zutaten vermischen und mit Honig abschmecken.

Müsli 3

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Ein Bild – Zwei Rezepte.

Kartoffeleintopf und Fenchelsalat

Unter der Woche, wenn ich meistens für mich alleine koche, kommen mir meine „Müslischalen-Gerichte“ gerade recht: Einfache Zubereitung mit nicht so vielen verschiedenen Zutaten, dankbar in Sachen „Mist, das hab ich grad doch nicht da“ und vor allem auch entweder gut einzufrieren oder auch am nächsten Tag noch lecker. Heute hab es gleich  zwei Müslischalen, weil ich mich zwischen Salat und Eintopf einfach nicht entscheiden konnte. Dann lieber jeweils zwei Schälchenportionen und morgen keine erneute Rezeptsuche. ^^

Der Kartoffeleintopf ist die ganz fixe Variante mit wenig Geschnippel (kein Suppengrün und so) und ausnahmsweise mal fertiger Brühe, war aber trotzdem sehr lecker. Den Fenchelsalat konnte ich dank des neuen V-Hobels endlich mal richtig machen, bisher war er nämlich immer zu dick geschnitten (trotz Anstrengungen meinerseits) und damit nicht sooooo lecker wie heute.

Einfacher Kartoffeleintopf

Für 2 Müslischalen-Portionen: 4 dicke Kartoffeln # 4 dicke Karotten # 1 Zwiebel # 1 Dose Erbsen # optional 100 g Bauchspeck in Würfeln oder Baconwürfel # 1 Liter Gemüsebrühe  #  1 TL Butter # 1/2 TL Pfeffer # 1 TL Rosmarin (getrocknet und gerebelt), stattdessen wahlweise Majoran

Kartoffeln und Karotten schälen und würfeln (nicht zu fein), die Zwiebel ebenso.

Die Butter in einem Topf erhitzen, den Speck darin auslassen, Zwiebeln, Kartoffeln und Karotten zugeben und kräftig anschwitzen.

Mit der Brühe ablöschen, aufkochen lassen, Pfeffer und Rosmarin zugeben und bei mittlerer Hitze 20 Minuten garen. Die Erbsen zugeben und je nach gewünschter Sämigkeit weitere 10-20 Minuten köcheln lassen.

Fruchtiger Fenchelsalat

Für 2 Müslischalen-Portionen:  1 Fenchelknolle# 1 Apfel # 300 ml Orangensaft # 2 EL Honig # 1 TL Sesamöl # 1 TL Zitronensaft # Pfeffer

Das Fenchelgrün zum Garnieren in feine Ringe schneiden. Die Fenchelknolle halbieren und fein hobeln (mit dem Messer funktioniert das feine Schneiden eher nicht so gut, wird leider sehr grob). Den Apfel schälen, achteln und in Scheibchen schneiden.

Fenchel und Apfel in eine Schüssel geben, mit dem Orangensaft vermengen, Honig, Öl, Zitronensaft und eine Prise Pfeffer zugeben, mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen.

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Apfelpfannkuchen mit selbstgemachtem Fruchteis

Apfelpfannkuchen 1

Apfelpfannkuchen sind toll. Apfelpfannkuchen wecken Kindheitserinnerungen und wenn sie nicht gerade wie die meiner Oma auch noch eine sehr dunkle Variante ihrer selbst sind, könnte ich in ihnen baden (für alle glühenden Verehrer der Realkonsistenz: in ihrem Teig). Das Problem ist nur, dass ich Pfannkuchen im allgemeinen stets nach Gefühl zu machen pflege und durch „noch ein bisschen Mehl hier und noch ein bisschen Milch da“ auch noch nie auf die Idee gekommen wäre, dies exakt abmessen zu wollen. Daher heute mal keine genauen Gramm-Angaben und die dringend ernst zu nehmende Bitte, den Teig zu kosten, bevor er in der Pfanne landet und auf Konsistenz zu überprüfen! (Nicht zuletzt mag ja jeder seine Pfannkuchen etwas mehr oder weniger dick…)

Für 4 Portionen nehmt in etwa:

  • 2 Kaffeebecher Mehl
  • 3 Eiweiß, 3 Eigelb
  • 3 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Milch nach Bedarf (am besten mit einer halben Tasse starten und dann hocharbeiten 😉 )

Das Eiweiß steif schlagen, damit die fruchtigen Pfannkuchen wirklich schön fluffig werden, alle anderen Zutaten verrühren, das Eiweiß zuletzt unterheben und mit Milch weiter verdünnen bis zur gewünschten Konsistenz.

  • 2 Äpfel

schälen, Kerngehäuse ausstechen und in dünne Ringe schneiden. Den Teig mit einer Schöpfkelle in die Pfanne geben, jeweils pro Klecks einen Apfelring hineindrücken und backen.

Als Entschädigung für die etwas ungelenken Mengenangaben hier noch ein Leckerli: Superschnelles selbstgemachtes Fruchteis ganz ohne Eismaschine:

Du brauchst für 4 Schleckermäulchen zu den Pfannkuchen pro Eissorte:

  • 400 g TK-Obst (auf dem Bild sind es Erdbeeren und Brombeeren)
  • 75 g Zucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 150 ml Milch

Das Obst leicht antauen lassen, Zucker und Milch zugeben und pürieren. Sollte der Zauberstab zwischenzeitlich den Dienst verweigern wollen, einfach etwas mehr Milch zugeben.

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