2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Champignon-Blätterteig-Muffins

Champignon-Blätterteig-Muffins 2b

Aloha ihr Lieben sw

„Was hast Du denn da? Die Vorspeise?“, sprach Herr D. als ich mit meiner Platte voller herzhafter Muffins in Richtung des Esstischs spazierte. Erinnert Euch Eure bessere Hälfte auch manchmal an „Wovon soll ich satt sein (bzw. werden), sprang nur über Gräbelein und fand kein einzig Blättelein“ ?! Als er sich später dann in die Couchecke warf, sich den Bauch rieb und das Bin-satt-war-lecker-Gesicht machte, wusste ich allerdings, dass ich mal wieder einen Treffer gelandet hatte. Und siehe da, er hatte doch tatsächlich „nur“ drei leere Papierförmchen auf seinem Teller liegen. 😉 Sie sehen also nicht nur gut aus, man wird auch noch satt davon:

Champignon-Blätterteig-Muffins 1a

Champignon-Blätterteig-Muffins mit Bergkäse

Du brauchst für 8 Stück:

  • 1 Pk. Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 400 g Champignons
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 ml Sahne
  • Salz & Pfeffer
  • 2 EL Kräuterbutter
  • 100g Bergkäse

Den Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen.

Die Champignons in feine Scheiben, die Frühlingszwiebeln und die Schalotte in feine Ringe schneiden, den Knoblauch pressen. Einen Esslöffel Kräuterbutter in einer unbeschichteten Pfanne erhitzen, Frühlingszwiebeln, Schalotte und Knoblauch darin abraten und die Pilze zugeben. Den zweiten Esslöffel Kräuterbutter dazugeben, salzen & pfeffern und die Pilze etwas zusammenfallen lassen. Mit der Sahne (& eventuell einem Schlückchen Weißwein) ablöschen, diese kurz einkochen lassen und die Pfanne vom Herd nehmen.

8 Mulden eines Muffinblechs mit Papierförmchen auskleiden, den Blätterteig in 8 gleichgroße Rechtecke teilen und die Förmchen damit auskleiden (der Teig ist etwas größer als die Förmchen, mit ein paar kleinen Falten funktioniert’s aber recht gut ^^). Die Champignonfüllung in die Formen füllen (je ein gut gehäufter EL pro Muffin) und den klein geschnittenen Bergkäse darauf verteilen.

Im vorgeheizten Ofen 20 Minuten backen. Nach Belieben mit etwas gehacktem Rosmarin bestreut warm servieren.

Lasst es Euch schmecken! 🙂

Herzlichst Kristina sw

Champignon-Blätterteig-Muffins 3a

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

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Du solltest Dich beschweren!

Apfelstrudel 1

…Denn ich mache Euch viel zu selten Dessert. Dabei sind es doch oft die süßen Sünden, auf die man sich besonders freut. Mit denen man sich nach einem Scheißtag auf der Couch eingräbt. So wie der Kaiserschmarren, der gerade auf Low Budget Cooking gepostet wurde. Ein wahrer „Seelenschmeichler“. Beim Durchforsten von Festplatte und SD-Karte hab ich noch ein Dessert gefunden, das Euch definitiv nicht vorenthalten werden darf. Ein schneller, leckerer Apfelstrudel. Mit Zutaten, die man doch öfter mal im Haus hat. Und mit dem man nach einem guten Essen auch noch einen weiteren kleinen Akzent setzen kann.

Schneller Apfel-Quark-Strudel

Du brauchst als Desserportion für 4:

  • 1 Pk. Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 3 Äpfel
  • 3 EL Quark
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Rosinen (natürlich nur, wenn sie alle mögen)
  • 4 cl Rum
  • 3 EL Zucker
  • eine Prise Zimt
  • Saft und Schale von einer Zitrone
  • 1 Eigelb

Die Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Die Butter in einem breiten Topf zerlassen, die Äpfel darin andünsten, mit dem Rum ablöschen, Quark, Zucker, Zimt, Zitronensaft und -schale hinzufügen verrühren, Rosinen unterheben und 10 Minuten simmern lassen.

Zwischenzeitlich den Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen, ein Backblech mit -papier belegen und den Blätterteig darauf ausbreiten. Die Apfelmasse als breiten Streifen in der Mitte des Teiges verteilen, von allen Seiten einklappen, die Kanten leicht aneinander drücken, damit die Rolle nicht auseinander fällt, mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit dem verquirlten Eigelb bestreichen. Im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen. Mit Vanilleeis oder -sauce und Sahne servieren.

 Lass Dir's schmecken!


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Türkisch für Anfänger 2

Börek

Ja, wirklich „für Anfänger“. Kein Yufka-Teig zu kriegen und die Füllung hab ich halt auch mal so „aus dem Bauch raus“ improvisiert. Dafür war das, was in den Bauch rein kam sehr lecker…heute als Abendessen, die Reste für morgen als Brotzeit und das alles mit wenig Aufwand…Juhu!Hier abgeguckt

Für 8 schmackhafte Teigtäschlein: 2 Packungen Blätterteig aus dem (normalen) Kühlregal # 400 g Hackfleisch (gemischt oder besser rein Rind)  # 200 g Salzlakenkäse # 200 g Naturjoghurt # 1 dicke Zwiebel  # 3 EL Petersilie, gehackt # Salz, Pfeffer, Knoblauchgranulat # 1 Eigelb

Das Hackfleisch in möglichst wenig Öl in einer Pfanne anbraten, wenn es schon leicht bräunt die fein gewürfelte Zwiebel zugeben und knusprig werden lassen.

Zwischenzeitlich den Salzlakenkäse in eine Schüssel bröseln.

Das gegarte Hackfleisch 5 Minuten abkühlen lassen, dann zum Käse geben, mit Joghurt und Petersilie vermengen, mit den Gewürzen abschmecken.

Den Blätterteig in Dreiecke oder Quadrate schneiden, jeweils ca. 2 EL von der Masse in die Mitte geben und zu Taschen falten. Die Oberseite mit etwas verquirltem Eigelb bestreichen und im vorgeheizten Ofen bei 200 °C O/U-Hitze etwa 20 Minuten backen (wenn das Eigelb schön braun ist, zurückdrehen!).

Lass Dir's schmecken!