2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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[Mensa-Dienstag 7] Spätzlepfanne Gärtnerin

Spätzle-Pfanne Gärtnerin 2

Aloha ihr Lieben sw

Ich wollte schon viel weiter sein, euch vielleicht doch mal was leckeres, weihnachtliches präsentieren und die Völlerei-Saison adäquat eröffnen. Stattdessen hat mich eine Erkältung niedergerafft und ich hüte – heiser krächzend und schniefend – die Couch. Glücklicherweise gibt’s auf vielen anderen Blogs ja im Moment ganz tolle Rezepte aus der Weihnachtsbäckerei, so dass ich kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn ich ein bisschen später anfange. Den Mensa-Dienstag aber, den gibt’s nur bei mir:

Spätzle-Pfanne Gärtnerin 1 Zutaten

Spätzle-Pfanne „Gärtnerin“

Du brauchst für eine Portion:

  • 100g Spätzle
  • 150g frische, braune Champignons
  • 2 Stangen Lauch
  • 1 große Zwiebel
  • 200 ml Brühe
  • 50g Frischkäse (evtl. mit Schnittlauch)
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 1 EL Mehl
  • 2 TL Butter
  • Salz & Pfeffer

Zuerst zu den Vorbereitungen: Die Champignons putzen und in feine Scheiben schneiden, den Lauch und die Zwiebel ebenso putzen und in feine Ringe schneiden. 

Die Spätzle kochen, gleichzeitig unbeschichtete Pfanne aufsetzen, einen TL Butter darin schmelzen und das Gemüse darin anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit Mehl bestäuben und mit der Brühe nach und nach in kleinen Portionen ablöschen. Nach etwa 5 Minuten die Butter unterrühren und nochmal aufkochen lassen. Wenn die Spätzle gar sind, unter das Gemüse noch den Frischkäse rühren, die Spätzle dazugeben und mit dem Schnittlauch bestreut oder vermengt servieren.

Guten Appetit! 🙂

Spätzle-Pfanne Gärtnerin 3

Kalkulation Spätzle-PfanneFür 1,32€ gab es also eine leckere Spätzlepfanne mit ordentlich Gemüse, das man natürlich gerne saisonal anpassen kann. Habt eine schöne Woche!

Herzlichst Kristina sw

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[Mensa-Dienstag 3] Italienischer Nudelauflauf

Mensa-Dienstag Logo sw-fertig

Du willst beim Mensa-Dienstag mitmachen? Alle Infos gibt’s am Ende dieses Posts!

Aloha ihr Lieben sw

Der Countdown läuft, es trudeln immer mehr Zombies ein und ich find’s total toll! 🙂 Nur noch wenige Tage bis die kleinen Knirpse aus der Nachbarschaft wieder (teils verschämt, je nach Alter) an der Haustür klingeln & „Süßes oder Saures“ wollen. Auf vielen Blogs finden sich gruselig aussehende Rezepte, Gebäck, das wie abgeschnittene Finger ausschaut, grausige Cupcakes in allen grandiosen Geschmacksvariationen und alles andere, um die Kleinen und Großen Kürbis-Hexen-Vampir-Fans glücklich zu machen.

Was die Gruseleien aus der Küche angeht, so gestehe ich, dass ich die knallorange Lebensmittelfarbe für Cupcakes & alle Varianten, Lebensmittel möglichst „blutrünstig“ aussehen zu lassen, getrost in die Zeit verschiebe, in der mich potenzielle eigene Kinder in schaurigen Kostümen nerven, weil sie mehr Süßigkeiten wollen denen ich selbst durch sanften Dackelblick-Druck zur Ausrichtung von Halloween-Parties gezwungen werde. Bis dahin überlasse ich Herrn D. getrost die Freude über strahlende Kinderaugen in Anbetracht der (monströsen!) Süßigkeiten-Schüssel, die er jedes Jahr für sie vorbereitet. 🙂

Das heißt natürlich nicht, dass ich mich nicht doch gerne schaurigen Dingen widmen würde. Natürlich zum einen in Form von Vorratsschrank-Zombies (man kann gar nicht genug auf eigene Blogevents hinweisen! ^^), zum anderen aber natürlich meinem neuen Lieblingsthema am Dienstag – treue Leser ahnen es schon – dem Mensaessen. Das heutige Essen scheint wirklich Schauer-Potenzial zu haben, sonst würde es wohl nicht auf Platz 206 von 317 der Mensaessen-Hitliste stehen. Grund genug also, sich den

Mensa-Dienstag 3 italienischer Nudelauflauf A

Nudelauflauf mit italienischem Gemüse* und Tomatensoße

einmal zur Brust zu nehmen und zu schauen, was sich da zaubern lässt.

*was genau mit „italienisches Gemüse“ gemeint war, war nicht zu eruieren, aber ich denke, dass die Kombi aus Zucchini, Champignons und Karotten keine schlechte Wahl ist… 😉 

Auf dieses Bild haben sich auch noch zwei Tomaten verirrt, die sind aber im Salat gelandet

Auf dieses Bild haben sich auch noch zwei Tomaten verirrt, die sind aber im Salat gelandet 😉

Du brauchst für 2 Portionen:

  • 150g Nudeln
  • 1 kleine Zucchini
  • 3 Karotten
  • 5 Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 (kapitale) Knoblauchzehe
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 EL Olivenöl
  • ein paar Zweige frischen Thymian, ersatzweise einfach getrockneten Oregano oder Pizzagewürz
  • Pfeffer
  • rosenscharfes Paprikapulver
  • 0,25 + 0,25l Gemüsebrühe
  • 100g Gouda am Stück

Zuerst brauchen wir mal die Vorbereitungen mit den Gemüse: die Zucchini und die Karotten waschen und in Stifte schneiden, die Champignons in dünne Scheiben. Zwiebel fein würfeln und Knoblauch fein hacken, frischen Thymian abzupfen.

Dann sollten wir den Ofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und eine große, unbeschichtete Pfanne auf den Herd stellen. In dieser erhitzen wir das Olivenöl und schwitzen Zwiebeln, Knoblauch und abgezupften Thymian etwa 1 Minute darin an, dann löschen wir gleich mit einem Viertelliter Brühe ab und geben die Tomaten dazu. Während der Ofen vorheizt, lassen wir die Sauce noch ein bisschen köcheln und würzen mit kräftig Pfeffer & Paprikapulver, ganz nach Geschmack.

Zwischenzeitlich reiben wir noch schnell den Gouda (natürlich könnt ihr auch geriebenen Käse kaufen, aber der ist meistens teurer und weniger ergiebig). Nudel-Gargrad-Paniker kochen die Nudeln vor, alle anderen zeit- und planlosen Studenten verwenden Trick 17 mit Selbstüberlistung: In einer großen Schüssel (oder gleich in der Auflaufform, so diese einen Rührvorgang ohne größere Unfälle ermöglicht) werden Nudeln, Gemüse und Tomatensoße vermengt, die Mischung wird in die Auflaufform gegeben und etwas geglättet. Mit der restlichen Gemüsebrühe (es kann natürlich sein, dass ihr gar nicht alles davon braucht) werden eventuelle Hohlräume gefüllt, damit die Nudeln beim Garen genügend Flüssigkeit bekommen. Hat bei mir hervorragend funktioniert, spart Zeit, einen Arbeitsgang und Strom! 😉

Dann müssen wir eigentlich nur noch den Auflauf in den Ofen schieben, 30 Minuten im Vorlesungsskript herumlesen, den Staubsauger schwingen oder die Füße hochlegen – heraus kommt am Ende ein saftiger Auflauf mit bissfesten Nudeln und noch recht knackigem Gemüse. 

Kalkulation Italienischer NudelauflaufZum Schluss werfen wir natürlich noch einen Blick auf die Kalkulation – sicher seid ihr schon neugierig, ob es auch diesmal wieder geklappt hat, unter dem Mensapreis von 1,90 € einzukaufen. Nur eine Portion Auflauf zu machen, hätte ich für Energie- und Zeitverschwendung gehalten (die Vorbereitungen dauern etwa 20 Minuten, dann noch die Garzeit von 30 Minuten obendrauf), deswegen habe ich die Auflaufform vollgepackt und vier Teller rausbekommen, von denen zwei Personen problemlos satt wurden! Da wir ja alle wissen, dass Portionen günstiger werden, je größer die gesamte Menge des Essens ist, punktet der Nudelauflauf mit gerade mal 1,11€ pro Portion absolut auf der Preis-Leistungs-Schiene. Er macht satt, schmeckt lecker & ist ganz nebenbei auch noch recht gesund. Also: Kocht einfach mal wieder für die ganze WG, ladet Euch Gäste ein oder kocht ein bisschen auf Vorrat – gerade jetzt im Herbst ist so ein Auflauf doch ’ne tolle Sache, oder?

Herzlichst Kristina sw

Vergangene Mensa-Dienstage

 


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Champignon-Blätterteig-Muffins

Champignon-Blätterteig-Muffins 2b

Aloha ihr Lieben sw

„Was hast Du denn da? Die Vorspeise?“, sprach Herr D. als ich mit meiner Platte voller herzhafter Muffins in Richtung des Esstischs spazierte. Erinnert Euch Eure bessere Hälfte auch manchmal an „Wovon soll ich satt sein (bzw. werden), sprang nur über Gräbelein und fand kein einzig Blättelein“ ?! Als er sich später dann in die Couchecke warf, sich den Bauch rieb und das Bin-satt-war-lecker-Gesicht machte, wusste ich allerdings, dass ich mal wieder einen Treffer gelandet hatte. Und siehe da, er hatte doch tatsächlich „nur“ drei leere Papierförmchen auf seinem Teller liegen. 😉 Sie sehen also nicht nur gut aus, man wird auch noch satt davon:

Champignon-Blätterteig-Muffins 1a

Champignon-Blätterteig-Muffins mit Bergkäse

Du brauchst für 8 Stück:

  • 1 Pk. Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 400 g Champignons
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 ml Sahne
  • Salz & Pfeffer
  • 2 EL Kräuterbutter
  • 100g Bergkäse

Den Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen.

Die Champignons in feine Scheiben, die Frühlingszwiebeln und die Schalotte in feine Ringe schneiden, den Knoblauch pressen. Einen Esslöffel Kräuterbutter in einer unbeschichteten Pfanne erhitzen, Frühlingszwiebeln, Schalotte und Knoblauch darin abraten und die Pilze zugeben. Den zweiten Esslöffel Kräuterbutter dazugeben, salzen & pfeffern und die Pilze etwas zusammenfallen lassen. Mit der Sahne (& eventuell einem Schlückchen Weißwein) ablöschen, diese kurz einkochen lassen und die Pfanne vom Herd nehmen.

8 Mulden eines Muffinblechs mit Papierförmchen auskleiden, den Blätterteig in 8 gleichgroße Rechtecke teilen und die Förmchen damit auskleiden (der Teig ist etwas größer als die Förmchen, mit ein paar kleinen Falten funktioniert’s aber recht gut ^^). Die Champignonfüllung in die Formen füllen (je ein gut gehäufter EL pro Muffin) und den klein geschnittenen Bergkäse darauf verteilen.

Im vorgeheizten Ofen 20 Minuten backen. Nach Belieben mit etwas gehacktem Rosmarin bestreut warm servieren.

Lasst es Euch schmecken! 🙂

Herzlichst Kristina sw

Champignon-Blätterteig-Muffins 3a

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Pfeif auf den Veggie-Döner – es gibt Tandoori-Gemüse im Naan-Brot! :)

Tandoori-Gemüse im Naan-Brot.pg

Aloha ihr Lieben sw
Wie bereits im letzten Post anklang, durfte ich feststellen, dass Vegetarier sein solange kein Problem darstellt, wie man in seinen eigenen 4 Wänden kochen und backen kann was man will. Sobald man das Haus verlässt, wird es allerdings schnell gewöhnungsbedürftig bis unlecker (ich bin mittlerweile überzeugt, dass sich die wahre Qualität eines Restaurants/ Kochs an den vegetarischen Gerichten zeigt!). Während ich beim Lieblingsitaliener mit der Gemüsepizza einen Volltreffer landete und sogar neidische Blicke am Tisch erntete, weil es gar so gut roch und weil sich von den Anwesenden zuvor niemand an das Gericht gewagt hatte, packte mich beim Anblick der Karte des Lokals, in dem wir Herrn D.s Geburtstag zelebrierten, das kalte Grausen – allein von der Ankündigung „Gebackener Schafskäse mit Sauerkraut“ bekam ich schon Sodbrennen (kein Treffer auf Chefkoch in dieser Kombi – ich finde, das will schon was heißen! ^^). Oder hättet Ihr’s probiert? Ganz ehrlich, in diesem Moment war ich so wenig wagemutig wie sonst bei Essen eigentlich nie…

Für den „kleinen Hunger zwischendurch“ hingegen gehe ich nach wie vor gerne zum asiatischen oder türkischen Imbiss. So ein paar Gebratene Nudeln mit Gemüse oder Falafel gehen immer. Mit dem Veggie-Döner kann ich mich jedoch noch nicht so ganz anfreunden – zumal er (wie L. mir dann auch noch auf meine *entsetzte* Nachfrage bestätigte) immer kalt zu sein scheint…naja, kommt Zeit, kommt Rat, würde ich sagen. Bis dahin habe ich allerdings eine leckere Variante für zu Hause für Euch auf Lager, die für meinen Geschmack so einem Veggie-Döner wirklich Konkurrenz machen kann:

Tandoori-Gemüse im Naan-Brot

Naan-Brot

Das Naan-Brot

Für 4-6 Fladen (je nachdem wie groß Du diese gerne hättest) brauchst Du:

  • 500 g Mehl
  • 50 ml Wasser
  • 1 Pk. Trockenhefe
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Olivenöl
  • 250 g Naturjoghurt

Und so wird’s gemacht:

    • Das warme (!) Wasser in eine kleine Schüssel geben und
    • mit einer kräftigen Prise Zucker vermischen,
    • die Hefe einstreuen und mindestens 10 Minuten stehen lassen, damit sie angehen kann.
    • Das Mehl zwischenzeitlich in eine Schüssel geben, eine Mulde formen,
    • die Hefemischung hineinschütten,
    • alles langsam vermischen und
    • die restlichen Zutaten hinzugeben.
    • Alles ca. 7 Minuten lang von Hand verkneten und
    • eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen (zwischenzeitlich könnt Ihr schonmal Zucchini und Aubergine vorbereiten). 
    • Dann den Teig in 4-6 Teile teilen,
    • aus diesen Kugeln formen und
    • diese ca. 1 cm dick ausrollen.
    • Den Backofen auf 200 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen und derweil die Fladen auf dem mit Backpapier belegten Backblech nochmal gehen lassen.
    • Wenn der Ofen vorgeheizt ist, die Fladen 10 Minuten backen,
    • dann herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

Tandoori-Gemüse im Naan-Brot 4

Die Füllung

Reicht locker für die Fladen:

  • 1 große Zucchini
  • 1 kleine Aubergine
  • 1/2 TL Salz
  • 200 g Champignons
  • 4 Tomaten
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 große Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • je eine kräftige Prise Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander, Ingwer (jeweils getrocknet & gemahlen)
  • mindestens eine kräftige Prise Tandoori Masala-Pulver, wenn Ihr es gerne scharf mögt könnt Ihr auch 1 TL nehmen – aber lieber vorsichtig rantasten 😉
  • 150 g Naturjoghurt
  • 2 EL Frischkäse
  • 3 Knoblauchzehen

Vorbereitungen:

    • Die Zucchini und die Aubergine fein würfeln, salzen in ein Sieb geben und eine Weile wässern und abtropfen lassen.
    • Außerdem die Champignons in feine Scheiben schneiden,
    • Tomaten würfeln und die
    • Zwiebel in Ringe schneiden.
    • Den Knoblauch abziehen, pressen und mit dem Joghurt und dem Frischkäse sowie einer Prise Salz und Pfeffer verquirlen.

Für den zweiten Teil brauchst Du eine große Pfanne:

    • In dieser erhitzt Du das Öl,
    • brätst Auberginen, Zucchini und Champignons zusammen mit den Zwiebeln darin an
    • und gibst nach 3-4 Minuten das Tomatenmark dazu.
    • Jetzt kannst Du schon mal die Gewürze zugeben und alles kräftig vermischen,
    • dann hebst Du die Tomaten unter und lässt die Masse unter Rühren noch 4-5 Minuten vor sich hin schmurgeln,
    • dann nimmst Du die Pfanne vom Herd, gibst das Gemüse in eine große Schüssel und hebst die Knoblauch-Sauce unter.

Zum Schluss musst Du nur noch die Fladenbrote aufschneiden und befüllen – ein wenig Basilikum drauf und fertig ist das lecker gefüllte Naan-Brot mit Tandoori-Gemüse. 🙂

Lass es Dir schmecken! 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Vom kleinen Beilagen-Abzählreim & einer Ebly-Gemüse-Pfanne

Lauwarme Ebly-Gemüse-Pfanne 2

„Eene Meene Miste, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Brot, Nudeln…“

So oder so ähnlich lautete mein kleiner „Abzählreim“ als es in meiner Vor-Foodblog-Phase darum ging, den allwöchentlichen Kochplan (ja, ich mache sowas – bei 2 Herden verliert man ohnehin schneller den Überblick als man denkt ^^) aufzustellen. Wahnsinnig kreativ & abwechslungsreich, oder? (zu meiner Verteidigung: Gemüse zählte natürlich extra! 😉 ) Ein bisschen hiervon, ein bisschen davon, nur nicht drei Tage hintereinander das gleiche und ab und an ein bisschen Abwechslung – hui, Couscous, hochexotisch! 😉

Spätestens als ich dann Foodblogs gelesen habe, kam mir dieses ominöse Ebly unter – ich muss gestehen, dass ich davon bisher nie etwas gehört und die Packungen im Supermarkt auch nie bewusst wahrgenommen hatte (irgendwie hat die Reis & Nudeln-Abteilung mein ausgedehntes Interesse bisher wohl noch nie so arg wecken können ^^). Weil die Neugier aber eigentlich immer siegt, wenn es um’s Kochen geht, landete letzte Woche mal so eine Packung (natürlich im Kochbeutel, schon allein um Herrn D. überraschen zu können, dass es doch kein Reis ist, was da vor sich hin köchelt) im Einkaufswagen und musste natürlich auch schnellstmöglich mal gekocht werden. Wenn man Chefkoch glauben darf, fällt eine

Ebly-Gemüse-Pfanne

unter die Klassiker, die man damit so anstellen kann – also genau das richtige zum vorsichtigen Rantasten. Und was man sonst noch so damit anstellen kann, fällt mir schon noch ein! 😉 Hier gibt’s aber erstmal das Rezept.

Du brauchst für 2:

  • 2 Beutel Ebly
  • 1 EL Olivenöl
  • eine kleine Zucchini
  • 150 g Champignons
  • 3 Tomaten
  • Salz, Pfeffer
  • eine große Prise Paprikapulver rosenscharf
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 100 g Feta
  • den Saft einer Zitrone

Lauwarme Ebly-Gemüse-Pfanne 3

Und so geht’s:

  • Zur Vorbereitung: Zucchini würfeln, Champignons in feine Scheiben schneiden, Tomaten vom Kerngehäuse befreien und den Rest würfeln.
  • Ebly nach Packungsanweisung zubereiten,
  • zwischenzeitlich Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen
  • und darin Zucchini und Champignons zusammen mit dem Rosmarin anschwitzen, mit je einer kräftigen Prise Salz und Pfeffer und Paprikapulver bestreuen, etwa 4-5 Minuten garen.
  • Ebly nach Ende der Garzeit abschütten,
  • mit dem gegarten Gemüse und den Tomaten vermischen,
  • Zitronensaft dazugeben, mit Salz & Pfeffer abschmecken
  • und mit dem zerbröselten Feta bestreut servieren.

Und, wie sind Eure Erfahrungne mit Ebly? Was muss ich unbedingt ausprobieren? Her mit den Rezepten, ich freu mich! 🙂

Herzlichst Kristina sw

Lauwarme Ebly-Gemüse-Pfanne 4b

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Dinner for One #10: Jessies Gebratene Nudeln mit Gemüse

Heute wird’s vegan: Jessi serviert Euch Gebratene Nudeln mit Gemüse – yammi! Und ich geh jetzt meinen neuen Kühlschrank (!!!) bewundern. 🙂 Habt einen schönen Tag!

Lobhudelei Jessi Be veggie going vegan

Hallo zusammen,

als ich vor einiger Zeit das erste mal über Kristinas tollen Blog gestolpert bin, fiel mir gleich ihre tolle Aktion
„Dinner for one“ ins Auge.
Ich hab mich dann beworben, mit einem meiner Lieblingsgerichte
– das schnell zubereitet ist
– bei dem man gut Reste verwerten kann
– und das einfach soooo himmlisch lecker ist! 😉

Gebratene Nudeln mit Gemüse

Zutaten für 1 Person

  • gekochte Spaghetti (Rest vom Vortag!?)
  • 1 Möhre
  • 1/2 Zucchini
  • 3-4 Champignons
  • 1/2 Paprika
  • Frühlingszwiebel
  • Sojasoße
  • 1 Tl Tahin
  • Sesam
  • etwas Öl

Jessi Be Veggie Going Vegan gebratene Nudeln mit Gemüse

Möhre und Zucchini schälen, und dann mit einem Spiralschneider zerkleinern, oder mit einem Sparschäler dünne Streifen schneiden.
Paprika und Champignons ebenfalls klein schneiden
Etwas Öl in der Pfanne heiss werden lassen und dann das zerkleinerte Gemüse (ausser Frühlingszwiebel) darin anbraten. Mit etwas Sojasoße ablöschen, und die Frühlingszwiebel und Nudeln dazu geben.
Alles auf mittlerer Stufe ca. 5 – 8 min. braten. 1 Tl Tahin unterrühren  (man kann auch stattdessen Erdnussbutter nehmen, oder es weglassen) und auf einem Teller angerichtet, mit Sesam bestreuen….
GUTEN APPETIT!


Grüßle, Jessi von Be veggie – going vegan

Dinner for One_klein

Hier geht’s zur Eventübersicht.


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Wenn Du die Füße nicht mehr unter den heimischen Tisch stellst: Gebratene Nudeln für Anfänger

Gebratene Nudeln ankündigung

Können eigentlich alle Eure Freunde kochen? Wisst Ihr, was so bei Euren Bekannten Abends auf den Tisch kommt? Feines Drei-Gänge-Menü oder doch eher Dosenravioli, Fertigpizza und Köstlichkeiten in Lieferservice-Pappkartons und Alufolie?

Ich muss zugeben, dass ich mir solche Fragen eigentlich nur dann stelle, wenn ich mal wieder in großen Supermärkten in der falschen Regalreihe gelandet bin und gefühlte Kilometer von Fertigprodukten, gerne getrocknet oder in diese unsäglichen Mikrowellen-/ Wasserbadportionenteller verpackt, gegenüberstehe und mir denke „Wer zur H***e kauft so etwas?!“ und noch wichtiger: „Wem schmeckt so etwas eigentlich?“ Irgendwer muss diese Sachen ja konsumieren, sonst gäbe es sie wohl nicht… Gerade seit ich Foodblogs lese, weiß ich ja, wie man viele Dinge selbst machen kann und immer wieder fällt mir auf, dass der Geschmack frisch gekochter/ zubereiteter Gerichte die Tore für die Fertigmischungen dieser Welt völlig verschließt. Kartoffelpüree aus der Tüte, Saucen schon fertig im Beutel im Kühlregal, winzige getrocknete Gemüsestücke in Instantnudelgerichten – all das, was ganz am Anfang, als mir das Wasser noch anbrannte (oder ich es zumindest fürchtete) manchmal ganz gut gegen den Hunger half (Mann, ist das lange her!), kommt mir heute nicht mehr auf den Teller. Mit dem Umzug in die zweite Studentenbudenküche konnte ich das dann auch wirklich in die Tat umsetzen, denn zwischen einem Meter Küche im Schrank mit zwei Platten, ohne Schneidefläche, Tiefkühlfach, Backofen & Platz für Gewürze und 2,20 m Küche ist ja doch ein deutlicher Unterschied, nicht nur in Sachen Backofen & Tiefkühlfach.

Während ich vorher froh war, wenn ich für mich allein etwas Essbares hinbekommen habe, ohne dabei die ganze winzige Wohnung auf den Kopf zu stellen, habe ich mittlerweile am Studentenbudenherd wirklich gerne Besuch und sogar Herr D. kocht hier ab und an ganz gern. Mein mit Abstand liebster & häufigster Gast ist L., Opfer für neue Kreationen und Testesserin für fast alles ohne Fleisch (& einigen von Euch vielleicht schon vom kleinen Geburtstagscarepaket ein Begriff). Meistens sitzt sie dann Kaffee schlürfend und erwartungsfroh am Multifunktionstisch (Essen, Arbeiten, Vorbereitungen für’s Essen, je nachdem wie’s gerade beliebt auf 2,40 m – ich bin so stolz auf Herrn D., der mir dieses Prachtexemplar gebaut hat), zeigt Vorfreude, wenn es gut riecht, stellt hin und wieder interessierte Fragen, was ich denn da so mache und ist damit kurzum der perfekte Gast.

Da der perfekte Gast aber leider außer Nudeln nicht viel kochen kann und es schon geraume Zeit eine Art Running Gag unter uns ist, dass sie sich später, wenn mal nicht die Herdwächter um sie rum sind, die in der heimatlichen Wohngemeinschaft und in der WG ihres Freundes den Herd streng bewachen, sie nicht machen lassen und ihr dafür selber etwas zaubern, von Nudeln mit Pesto, das ich ihr in riiiiesigen Carepaketen und in 10 verschiedenen Sorten schicken werde, ernähren muss, wollten wir dringend Abhilfe schaffen. Ehe ich mich versah, hatte ich also vollmundig das Versprechen gegeben, Ihr das Kochen beizubringen, besser gesagt: sie einfach mal in der Küche was machen zu lassen und darüber zu wachen, dass nichts anbrennt und man es am Ende essen kann.

Womit wir anfangen sollten, wusste ich nicht. Es sollte weder über-, noch unterfordern, Gemüse soll mit rein, weil es gesund ist, Fisch kann mit rein, denn den isst sie selbst ja gern und wie man das mit Fleisch machen könnte, wollte sie auch wissen (nachdem Liebe ja durch den Magen geht und sie sich unter meiner telefonischen Anleitung schonmal todesmutig an einem Schnitzel für ihren Freund probiert hatte) – irgendwie ein bisschen viel für ein Gericht. Und dann ja auch noch die Sache mit den Gewürzen, es hat ja nicht jeder gleich ein Regal mit 50 verschiedenen Sorten daheim und…vielleicht braucht man das ja auch nicht so dringend, wie ich vielleicht glaube. Lange Rede, kurzer Sinn: für den Anfang habe ich mich für gebratene Nudeln entschieden, in der Basisversion mit Gemüse, gepimpt mit Garnelen oder Putenbrust, je nach Gusto. Die Gewürze sind bei den Instant-Nudeln (deren Zubereitung total einfach ist) quasi schon enthalten, darüber müssen wir uns in Lektion 1 also noch nicht allzu viele Gedanken machen und können uns stattdessen erstmal mit Gemüse beschäftigen – Fleisch und Fisch sind ein kleines Goodie obendrauf und für das gute Gefühl als „Soulfood“ gab es danach noch ein Himbeereis nach diesem Rezept, um das Essen abzurunden und auf jeden Fall ein Erfolgserlebnis zu haben. L. hat’s Spaß gemacht und sie will weitermachen und ich grüble immer noch, was „pädagogisch wertvolle“ Gerichte für die nächsten Versuche sein könnten. Für Euch gibt’s jetzt erstmal das Rezept (mit ein paar ausführlichen Anmerkungen in Kursiv) und ein paar Bilder, vielleicht habt Ihr ja auch Spaß daran! 🙂

Was würdet Ihr denn mit einem „Kochschüler“ kochen? Für Ideen bin ich dankbar! 🙂 (Wenn man selbst kocht, ist das alles gar nicht so schwer, aber es jemandem zu erklären, alle „Warums“ zu beantworten und das perfekte Timing zu wahren, wenn man es nicht mit seiner eigenen Geschwindigkeit zu tun hat, ist gar nicht so einfach, wie ich es mir vorgestellt hatte ^^)…

Gebratene Nudeln Zutaten

Gebratene Nudeln mit Gemüse (& Garnelen/ Putenbrust)

  • 2 Packungen Asia-Instant-Nudelsuppe (Geschmack nach eigenem Gusto bzw. bei Verwendung von Fisch oder Fleisch in der entsprechenden Geschmacksrichtung)
  • 800 ml Wasser
  • 1 Zucchini
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 250 g TK-Brokkoli
  • ½ Glas Mungobohnenkeimlinge (problemlos weglassbar)
  • 4 Champignons
  • 1 Paprika
  • 1 EL (Sesam-) Öl
  • 6-8 EL Sojasauce
  • Salz, Pfeffer
  • Nach Belieben gemahlener Ingwer/ gemahlenes Zitronengras/ Asia-Würzmischung
  • Pro Person 1 Stück Hähnchen- oder Putenbrustfilet (Teilstück, portioniert beim Metzger oder im Supermarkt zu haben)
  • und ein TL (Sesam-)Öl
  • oder pro Person 100 g Garnelen aus dem Kühlregal

Gebratene Nudeln mit Pute

Das Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Falls Mungobohnenkeimlinge aus dem Glas verwendet werden, diese mindestens eine halbe Stunde in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben, damit sie den typischen „Konservengeschmack“ verlieren. Natürlich können – falls zu bekommen – auch frische verwendet werden, dann entfällt das Wässern und sie werden genauso verwendet, wie im Rezept beschrieben.

Eventuell an dieser Stelle das Fleisch vorbereiten.

Einen Topf mit 800 ml Wasser aufsetzen, dieses zum Kochen bringen und die Würzmischung aus den Instant-Suppenpackungen einrühren. Die Nudeln hineingeben und wie auf der Packung angegeben kochen (normalerweise 3-4 Minuten). Die Nudeln in ein Sieb abschütten, dabei die Brühe unbedingt auffangen.

Die Brühe mit einigen EL Sojasauce verrühren (probieren bzw. auf eine leicht braune „Soßenfarbe“ achten).

In einer beschichteten Pfanne oder wenn nicht vorhanden in einem großen Topf einen EL Öl erhitzen und das Gemüse hineingeben, das am längsten braucht, also Zucchini, Frühlingszwiebeln & Brokkoli hineingeben. Etwas anschwitzen, einen EL Mehl zum Binden darüber geben, gut umrühren und mit einem großzügigen Schluck von der angerührten Sauce ablöschen, verrühren und 5 Minuten vor sich hin köcheln lassen.

Bis zum Ende des Garens immer mal wieder rühren und darauf achten, dass genügend Sauce vorhanden ist, dass alles gerade so bedeckt ist – eventuell noch etwas zugeben.

Nach dieser Zeit die Sprossen und die Champignonstücke zugeben und weitere 2-3 Minuten garen.

An dieser Stelle die Garnelen zubereiten.

Jetzt noch die Nudeln unterheben, nochmal heiß werden lassen & rundherum mit geringer Flüssigkeit etwas anbraten und die Paprikastücke zufügen. Mit Salz & Pfeffer sowie anderen Gewürzen nach Belieben abschmecken. (Mit Fleisch oder Fisch) Garnieren, servieren &

Schmecken lassen! 🙂

Gebratene Nudeln Shrimps

Für die Garnelenvariante: Dafür die Garnelen zusammen mit den Nudeln unter die Gemüsemasse heben.

Für die Variante mit Fleisch: In einer gut beschichteten Pfanne einen TL Öl erhitzen, das Fleisch von allen Seiten anbraten, salzen & pfeffern & im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) 20 Minuten fertig garen. Diese Garzeit gilt für Stücke, die etwa 200 g wiegen.

*—*

Uiuiui, das ist ein ganz schöner Roman geworden, es war aber wirklich ein schöner Abend & auch ich habe eine ganze Menge gelernt. Lasst es Euch schmecken & habt einen schönen Sonntag! 😉

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw