2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Drei Gänge für die Liebe – als Vorspeise: Rucola-Salat mit Pesto Rosso Dressing

Aloha ihr Lieben sw

Das erste Date – Herzklopfen, Schmetterlinge, Kribbeln im Bauch, im Idealfall Kerzenschein, tolles Essen, eine angenehme Unterhaltung und alle Fettnäpfchen dieser Welt auf einer anderen Veranstaltung. So stelle ich mir das als absoluter Erstes-Date-NoPro mal vor, denn ich muss ganz ehrlich gestehen: So ist das bei mir noch nie gelaufen. Hehe. Ich habe bisher kaum „Der ist so süß, kann das was werden?“-Unterhaltungen mit meinen Mädels geführt, wurde noch nie verkuppelt mit einem lieben Bekannten ins Kino geschickt und kam als Pärchen wieder heim und dementsprechend konnte ich mich vor der Frage, wo man denn bitte hingehen solle und was Essen glorreich drücken. Ich würde mich eher als einen „Beziehungsstolperer“ bezeichnen, so Ihr mir diese Wortschöpfung verzeiht, denn obwohl ich Herrn D. bekochte, bevor wir zusammen kamen, war dies NIEMALS (und das würden wir beide heute noch doppelt unterstreichen und unterschreiben) ein Date, sondern vielmehr ein scherzhaftes Essen unter guten Bekannten. Gründlich misslungen ist mir das Geschnetzelte mit Reis damals auch, es hat ihn aber Gott sei Dank nicht abgeschreckt. 😉

So, spannen wir den Bogen mal zurück zu den Tatsachen – in den fast 5 Jahren, in denen ich mittlerweile für Herrn D. und mich kochen darf, habe ich es ja glücklicherweise gelernt und brauche weder Hilfe aus der Tüte, noch würde ich nochmal zu kurz gekochtes und damit *minimal* zähes Fleisch servieren – egal ob zu einem Date oder einem anderen Anlass. Deshalb gibt es für’s erste Blogevent von Tonia natürlich auch etwas ganz anderes! 😉

Blogevent Erstes Date von Backen macht froh

Und weil bei Tonias Event sogar drei Beiträge erlaubt sind, dachte ich, ich zaubere einfach ein Drei-Gänge-Menü, bei dem der/die Gastgeber/in nicht zu lange in der Küche stehen muss. Voilà: Die Speisekarte…Menülkarte erstes Date

Heute gibt’s also die Vorspeise, morgen den Hauptgang und übermorgen das Dessert – ist das was für Euch? Ich hoffe doch! Und jetzt höre ich mal auf mit dem Vorgeplänkel, ein bisschen aus dem Nähkästchen soll ja für die beiden anderen Gänge noch übrig bleibt und komme einfach mal zum Rezept…

Rucolalsalat mit Pesto Rosso Dressing 2b

Rucola-Salat mit Pesto-Rosso-Dressing

Du brauchst für 2:

  • einen Bund Rucola
  • eine Kugel Mozzarella (oder natürlich die kleinen Bällchen, die machen sich sicher auch gut)
  • einige Cherrytomaten
  • 2 Esslöffel Pesto Rosso
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL dunklen Balsamicoessig
  • 1 EL Honig
  • frisch gemahlenen Pfeffer

Den Rucola und die Tomaten gründlich waschen und abtropfen lassen, die Cherrytomaten halbieren und den Rucola in eine Schüssel geben. Für das Dressing das Pesto, das Öl, den Essig und den Honig in einem Schälchen verquirlen und über den Rucola geben. Diesen mit dem Dressing gut vermischen und auf einem Teller anrichten, die Tomaten und den Mozzarella darauf verteilen & mit Pfeffer bestreut servieren.

Guten Appetit!

Rucolalsalat mit Pesto Rosso Dressing 3a

Morgen gibt’s dann also den Hauptgang – habt einen schönen Tag! 🙂

Herzlichst Kristina sw

Rucolalsalat mit Pesto Rosso Dressing 5b

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

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(Überraschend) unerotisch: Tomaten-Parmesan-Gnocchi

Tomaten-Parmesan-Gnocchi 1

aromatische Cherrytomaten
Parmesanspäne
frische gefüllte Gnocchi
gutes Olivenöl
Rosmarinzweige

Klingt das nicht irgendwie nach einem puren Geschmackserlebnis? Einfach, aber wirksam? Mediterran und genau richtig für den Sommer?

Dachte ich auch. Hehe. Falsch gedacht. Also, nicht falsch verstehen, ich hatte nicht erwartet, dass es die geschmackstechnische Neuerfindung des Rades ist – aber zumindest hatte ich auf ein lecker-leichtes Sommerabendessen mit Lust auf mehr gehofft. Stattdessen fand ich den idealen Beitrag für das aktuelle Blogevent von Zorra und Melanie zum Thema „Outtakes from your kitchen“.

Blog-Event XC - Outtakes (Einsendeschluss 15. August 2013)

Denn schon beim Fotografieren hab ich gemerkt, dass das mit dem Bloggen auf keinen Fall was wird – weder von nahem, noch von weiter weg, ob mit Tomate-Mozzarella im Hintergrund oder ohne – das Foto wollte einfach nicht hübsch werden. Statt optisch Salsa zu tanzen, klebten Gnocchi, Tomaten und Parmesan ab Teller und ließen sich auch durch zärtliche Stupser mit dem Besteck nicht „aufhübschen“. Wie es einem dann oft so geht, wenn das Essen kein gutes Foto abgeben will, dann hat es schon einen extrem schweren Stand bei der Verkostung…häufig genug war das geschmackliche Aha-Erlebnis dann aber groß genug, um es einfach nochmal zu kochen und beim zweiten Mal ein hübscheres Foto zu bekommen. Dieses Rezept war leider ein „Fail“ auf ganzer Linie. Wer weiß, vielleicht hab ich auch einfach zu viel erwartet. Deswegen gibt’s auch kein genaues Rezept – es schmeckt ja ohnehin nicht so super doll – stattdessen lieber noch ein zweites Foto, um zu beweisen, dass es auch mit Salat im Hintergrund nicht schöner wird.Tomaten-Parmesan-Gnocchi 3

So ein Durcheinander auf dem Teller…vielleicht hätte ich auch den Parmesan frisch hobeln sollen…wer weiß. Ich freue mich aber dennoch, dass dieses „Rezept“ zwar nicht Eure Geschmacksnerven anregen wird, aber doch zu Eurer Erheiterung beitragen könnte.

Was ist denn bei Euch zuletzt weit hinter den Vorstellungen zurückgeblieben? Habt Ihr auch schon einen Beitrag beim Event eingereicht?

Herzlichst Kristina sw

Wo wir gerade so unter uns am Plaudern sind…ich hab noch ein paar klassische Fails gefunden und dachte mir, dass Ihr – wo wir schon gerade beim Thema sind – diese ruhig auch mal zu sehen bekommen könnt, frei nach dem Motto „Wenn nicht jetzt – wann dann?!“ (Ich bin mir nämlich sicher, dass Ihr sie sonst auf keinen Fall je zu Gesicht bekommen würdet. ^^) Mit einem Klick auf’s Bild gibt’s mehr Infos zum gescheiterten Projekt,,,


2Herde hat noch mehr zu bieten sw

Ja, sogar Sachen, die gut ausgesehen & geschmeckt haben! 😉


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Dinner for One #4: Tonias Gemüse-Curry mit Garnelen

Hallo Ihr Lieben,

da sind wir wieder: Neue Woche, neues Glück! Und wieder geht die wilde Fahrt los, wir stürzen uns in ein Überraschungs-Dinner für eine Person, das mit Liebe für uns zubereitet wurde. Diesmal stand Tonia von Backen macht froh für uns am Herd, die unsere Geschmacksnerven mit einem leckeren Gemüse-Curry auf Touren bringt. Neugierig geworden? Lasst mich noch schnell ein paar kleine Worte über Tonia und ihr Blog und natürlich ein riesenfettes

Danke!!!

für ihren Beitrag verlieren und dann geht’s auch schon los! 🙂BeFunky_Lobhudelei Tonia.jpg

Was für eine Ehre! Ich sag euch: ich war sowas von aufgeregt, als Kristina mir geschrieben hat, dass ich heute bei ihr posten darf. Lange habe ich überlegt, was ich euch für ein Rezept vorstelle, aber wie so oft bei mir: ich konnte mich einfach nicht entscheiden! Also habe ich darauf gewartet, wann ich mir wirklich mal wieder alleine etwas kochen muss. Das ist bei mir immer montags der Fall – passt ja schon mal gut:)

Ich konnte mich anfangs nicht festlegen (ja, hier wären wir wieder bei meiner Entscheidungsschwäche:), ob ich auf meinem Blog www.backenmachtfroh.blogspot.de nur Süßkram vorstellen soll. Erwartet man das nicht irgendwie vom Namen her? Inzwischen sind bei mir schon einige herzhafte Sachen im Rezeptregister gelandet. Erstens: weil Lasagne und Co. auch aus dem Ofen kommen und zweitens: weil ich euch auch Salatrezepte einfach nicht vorenthalten will, wenn sie mich begeistern. Geschenke aus der Küche sind auch mit von der Partie und… ach, guckt einfach selber mal vorbei, ich freu mich über jeden Besucher!

Jetzt zum Essen:

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Gemüse-Curry mit Garnelen

  • 1 EL Erdnussöl
  • eine halbe Zwiebel
  • 4 Garnelen / eine Handvoll Princessbohnen / 3-4 Maiskölbchen / 4 Cherrytomaten/ eine Möhre / (restliche Zucchini vom Vortag)
  • je eine kleine Tasse Gemüsebrühe und Kokosmilch (ungesüßt und kein Kokoswasser! ca. 1/3 Dose: 150g)
  • (1 Kaffirlimettenblatt und 1TL Fischsauce)
  • 1 TL Tomatenmark
  • ½ TL geriebenen Ingwer und 1 TL gehackten Knoblauch
  • scharfes Paprikapulver, Zitronengras (als Pulver oder ein angedrückter Zitronengrasstängel), Kurkuma oder Currypulver
  • Cayennepfeffer (oder Pfeffer und Chili), Salz und Limettensaft oder -abrieb
  • 1 Frühlingszwiebel, Mandelblättchen und etwas Koriander zur Deko
  • ½ kleine Tasse Reis

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Bei den Zutaten merkt ihr schon, dass man da variieren und auch Reste gut verwerten kann. Ich nehme dann z.B. auch gerne Paprika, Erbsen, Blumenkohl, Brokkoli, Zuckerschoten, noch mehr Zwiebeln, Hähnchen statt Garnelen oder Kartoffeln statt Reis (die könnten dann gleich mit in die Sauce). Mutige können auch mal Ananas probieren.

Die ganzen Gewürze hat sicher nicht jeder zu Hause. Setzt sie einfach nach Geschmack und Verfügbarkeit ein (vielleicht erstmal mit 1/3 TL anfangen). Man kann sie auch erst zu einer Paste zusammenmischen oder gleich eine gekaufte Paste verwenden.

Tonia Bild 3 klein

Die Zwiebel in Spalten schneiden und das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen.

Möhre und Zucchini in Juliennestreifen schneiden (Möhre einfach längs vierteln und die Streifen ca. 4cm lang schneiden, so dass sie noch in den Mund passen:) und zusammen mit den Zwiebelspalten in die Pfanne geben. Wenn die Zwiebeln weich sind, werden Ingwer, Knoblauch und die Gewürze eingerührt, dann das Tomatenmark.

Ich esse das Curry gerne pur, wer Reis dazu möchte, gart ihn jetzt in Salzwasser.

Jetzt mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen (Kaffirlimettenblatt und Fischsauce hineingeben). Kurz aufkochen, dann nur leicht köcheln lassen (weil die Kokosmilch keine große Hitze mag). Nach 5 Minuten die Bohnen hinzugeben (wenn sie aus dem Glas sind, dann erst ganz zum Schluss). Nach weiteren 3-5 Minuten müsste die Sauce schon eingedickt sein. Jetzt nur noch die geschälten Garnelen hinzugeben und 3-5 Minuten köcheln (!) lassen, bis sie rosa sind. Das dürfte gleichzeitig mit dem Reis der Fall sein.

Schmeckt es einfach ab und würzt weiter, wenn es euch noch nicht gefällt.

Den Herd ausschalten, Maiskölbchen mundgerecht schneiden, Tomaten halbieren und ins Curry geben. Alles mit Salz, Cayennepfeffer und Limettensaft oder –abrieb abschmecken.

Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und mit gehacktem Koriander und Mandelblättchen auf die fertige Portion streuen.

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 Jetzt wünsche ich euch allen noch einen tollen Start in die Woche und guten Appetit!

Eure Tonia von Backen macht froh

Dinner for One_groß

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Nudelsalat mit grünem Spargel, Bratwurst und Cherrytomaten

Nudel-Spargel-Salat mit Bratwurst und Tomaten 1

Habt ihr auch diese Food-Nerd-Momente? Seit ich diesen Begriff bei Verena von Schlammdackel gelesen habe, weiß ich die Phase  treffend zu beschreiben, wenn mich im Supermarkt in Anbetracht von einer, zweier oder auch mehr Zutaten die spontane Kochwut packt, wenn sich in meinem Hirn die verschiedenen Teile zu einem Ganzen fügen und wenn ich mir absolut sicher bin, dass das schmecken MUSS, auch wenn ich selbst etwas ähnliches noch nie selbst gekocht habe. Häufig sind es Dinge, die sich beim vorsichtigen Googlen (man könnte ja noch den ein oder anderen Tipp für die richtige Würze abgreifen) als Klassiker herausstellen oder die auf Chefkoch 20+ Treffer liefern, sodass ich mich beruhigt an den Herd stellen kann. Manchmal sind es aber auch Kombinationen, bei denen selbst Onkel Google mich fragend ansieht und aus den von mir eingegebenen Zutaten gleich 2-3 verschiedene Gerichte zaubert, diese aber nie alle in einem verwendet, so dass – hätte man als Food-Nerd nicht auch das gewisse Selbstbewusstsein, sich den „richtigen Riecher“ einfach mal pauschal zu unterstellen – gewisse Zweifel aufkommen könnten.

Da es aber wenig gibt, dass ich mehr fürchte als „Langeweile auf der Zunge“ (ich weiß, ich wiederhole mich…^^) probiere ich einfach mal aus. Wie Mutti immer so schön optimistisch zu sagen pflegt: „Einmal kann man’s mindestens essen!“

Ich streune also auf der Suche nach dem Heiligen Geschmacksgral (hehe) durch die mir wohl vertrauten Gänge des Discounters im Studentenbudendorf (hier haben sie die neuen Artikel immer etwas früher als in der Heimat, deshalb ist das immer mal ganz interessant abzuchecken, gerade, wenn ich länger nicht dort war), als mich der grüne Spargel quasi anspringt, allerdings nahezu zeitgleich mit einer Packung besonders gewürzter Bratwürste. Augenblicklich entspinnt sich die Geschichte eines grünen Spargels, der auszog, einen Nudelsalat zu erobern, begleitet von Bratwürsten, Cherrytomaten und einem Hauch von Rosmarin…Heimfahrt und Ausräumen sind im Nebel der Erinnerung begraben, das vordergründige Thema ist selbstverständlich allein das Dressing, welches ich einer solchen Komposition angedeihen lassen sollte. Beim Erstversuch in der Studentenbude noch durch den recht kräftigen Geschmack des Waldhonigs geprät, konnte es in der von mir gern so genannten „Perfektionsrunde“, dem Zweitversuch mit kritischem Publikum aka Herrn D., durch Ahornsirup gelingen, das Ganze noch ein Stück runder zu machen, sodass ich euch nun dass Endergebnis voller Stolz präsentiere und der Meinung bin, dass dieses Rezept die Teilnahme am Küchenplausch Spargel-Event eindeutig verdient hat 😉

Spargel Rezepte

Nudelsalat mit grünem Spargel, Luganighetta (Bratwurst) und Cherrytomaten

Du brauchst für 4 Portionen:

  • 250 g Nudeln nach Belieben
  • 1-2 Bund grünen Spargel [je nach Qualität eben mehr oder weniger – ich hatte da leider beim zweiten Mal welchen erwischt, bei dem noch so einiges an Holzigem wegzuschneiden war… 😦 ]
  • 300 g Cherrytomaten
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 4 Luganighetta (und wie lautet da der Plural, lieber Discounter?)
    • (schmeckt hierin besonders lecker: Schweinebratwurst gewürzt mit Muskat, Pfeffer, Chili, Majoran, Rosmarin & Thymian; normale grobe Bratwürste gehen aber auch)
  • 2 + 1 EL Ahornsirup (Honig geht zur Not auch)
  • 6 + 3 EL Sojasauce
  • (Salz &) Pfeffer
  • 2 + 2 EL Walnussöl (oder normales Pflanzenöl)
  • 2-3 Zweige Rosmarin

Die Nudeln nach Packungsanweisung im Salzwasser kochen, gut abtropfen lassen und in eine große Schüssel geben. Zwischenzeitlich die Bratwürste mit 2 EL vom Öl in einer beschichteten Pfanne anbraten; vom Spargel die holzigen Enden entfernen, säubern und in grobe Stücke schneiden.

Nudel-Spargel-Salat mit Bratwurst und Tomaten 3

Die Bratwürste, wenn sie schön kross gebraten sind, aus der Pfanne nehmen und auf einem Küchenkrepp ruhen lassen, derweil die Spargelstücke mit den Rosmarinzweigen in derselben Pfanne im von den Würsten verbliebenen Öl anbraten. Den Spargel mit je einer Prise Salz und Pfeffer würzen und mit 6 EL Sojasauce ablöschen, mit 2 EL Ahornsirup vermischen, den Deckel auf die Pfanne geben und unter gelegentlichem Rühren 5-7 Minuten köcheln lassen (Hitze dafür ruhig auf die Hälfte zurückdrehen). Probieren, ob der Spargel weich genug ist, und den kompletten Pfanneninhalt außer dem Rosmarin (beiseite legen) zu den Nudeln geben. In der Pfanne das Weiß der Frühlingszwiebeln in Ringe geschnitten mit den verbliebenen 2 EL Walnussöl bei großer Hitze anbraten, ebenfalls mit Sojasauce und Ahornsirup ablöschen, mit Pfeffer (und wer’s scharf mag ein wenig Chilipulver) würzen und nur einen kleinen Moment köcheln lassen, dann ebenfalls zu den Nudeln geben.Nudel-Spargel-Salat mit Bratwurst und Tomaten 4

Zum Schluss noch die Bratwürste und die Cherrytomaten in dünne Scheiben, das Grün der Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, sowie den gebratenen Rosmarin fein hacken. Alles mit in die Schüssel geben und gut vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und anrichten.

Tipp für Vegetarier: Statt der Bratwürste wären Hirtenkäse-Würfel oder auch Parmesanspäne sicherlich lecker!

Lasst es Euch schmecken & genießt den Sonntag sowie die Spargelsaison!Herzlichst Kristina sw

Nudel-Spargel-Salat mit Bratwurst und Tomaten 5

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Schmatz: Gemüsetarte

Gemüsetarte

Dass ich jetzt endlich auch Besitzerin einer Tarteform geworden bin, durftet ihr ja schon feststellen. Und nachdem mir Mutti eine ihrer beiden Schrankleichen geopfert hatte  die Freude gemacht hatte, mir eine zu schenken, hatte ich hoffnungsloser Pragmatiker schon wieder Angst, dass diese nicht gebührend zum Einsatz käme und im Schrank versauern würde. Jetzt kann man ja aber auch für 2 (+ die tapferen Testesser natürlich, aber die können auch nicht mehr als essen) nicht 3 süße Tartes pro Woche backen. Naja, könnte man schon, dann würden wir aber beide wohl im dritten Stock erst nach 3-tägigem Fußmarsch ankommen. Also musste was Herzhaftes her und ich machte mich – relativ frei Schnauze, aber mit der vor gefühlt langer, langer Zeit gebackenen Tomatentarte nach Sarahs Krisenherd vor Augen – an die Arbeit. Und obwohl ich echt Schiss Bedenken hatte, dass es nicht schmecken könnte, wollte ich dann gar nicht mehr aufhören zu essen. (Auch Herr D., den ich bei neuen Sachen ja immer aus dem Augenwinkel misstrauisch beäuge, weil ich immer Angst habe, es schmeckt ihm nicht und er sagt aber nichts, verdrückte drei Stücke!) Deshalb kann ich euch dieses Rezept natürlich nicht vorenthalten, denn die Tarte schmeckt nicht nur warm, sondern auch kalt und lässt sich hervorragend in eine Brotbox packen und mit zur Arbeit nehmen!

Zuerst mal brauchen wir natürlich wieder meinen innig geliebten Quarkmürbteig (Die hier angegebene Menge reicht übrigens ziemlich genau für meine 24er Tarteform):

  • 100 g Magerquark
  • 75 g Butter
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

Du verknetest einfach alle Zutaten zu einem gut vermischten Teig und gibst diesen dann (in der Schüssel oder auch in einem Stück Frischhaltefolie) für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank, damit der Teig die richtige Konsistenz bekommt, um ihn weiterzuverarbeiten.

Zwischenzeitlich könntest Du aber schonmal den Ofen vorheizen – so 180°C Ober-Unterhitze wären nicht schlecht.

Bevor Du den Teig wieder aus dem Kühlschrank nimmst, fettest Du am besten die Tarteform und legst schonmal ein Stück Backpapier und ca. 500 g Hülsenfrüchte (oder Reis) zum Blindbacken bereit. Dann drückst Du den Teig so, dass er die Form gut auskleidet, stutzt den Rand zurecht, stichst ihn ein paar Mal mit der Gabel ein, gibst Backpapier und Hülsenfrüchte darauf und schiebst ihn in den vorgeheizten Ofen. Da darf er dann 20 Minuten ohne Füllung backen.

Für die Füllung brauchst Du:

Erster Teil

  • 1 kleine Zucchini
  • 1 EL Kräuter der Provence getrocknet und gerebelt
  • 1 TL Olivenöl
  • etwas Salz und Pfeffer
  • das Weiße von einem Bund Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • und für die Fleischfresser unter uns 125 g Baconwürfel

Die Zucchini wird gewaschen und geputzt, längs halbier und dann in Scheiben geschnitten. Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Zucchini mit den Gewürzen und dem Weiß der Frühlingszwiebeln darin ein paar Minuten anschwitzen, damit sie nicht roh in die Tarte kommen. Wer es gerne mit Speck hat, gibt diesen einfach nach 2-3 Minuten dazu.

Nachdem der Boden 20 Minuten vorgebacken hat, diesen für einen Moment herausnehmen, um die Füllung darauf zu geben. Zuerst die Zucchini(-Speck-Mischung) und dann den

Zweiten Teil

  • 2 Paprika (ich habe eine rote und eine orange genommen, es ist aber wohl Geschmackssache)
  • ein paar Cherrytomaten (ca. 10 Stück)
  • den Rest des Päckchens Magerquark + weitere
  • 200 – 250 g Quark (hier hast Du die Wahl: fertigen Kräuterquark oder ungewürzten Quark und dann einfach mit etwas mehr Salz und Pfeffer und vielleicht ein paar frischen Kräutern wie Schnittlauch zu arbeiten)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln, das Grün, ebenfalls in Ringe geschnitten.
  • 2 Eier
  • Salz & Pfeffer
  • 4 EL Parmesan

Die Paprika waschen, entkernen und in (halbe) Ringe schneiden.

Alle Zutaten außer Paprika und Cherrytomaten zu einem Guss verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun ganz einfach ein paar Paprika auf den Zucchini verteilen, die Quarkmasse darauf geben, die restlichen Paprikascheiben und die Tomaten obenauf verstreuen und das ganze im Ofen für weitere 30 Minuten stocken lassen.

Gemüsetarte

Die Gemüsesorten sind sicher recht variabel – ich würde diese Kombination auf jeden Fall wieder backen & jedem weiterempfehlen! 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Fisch! Heute mit Zitronenthymian, Cherrytomaten & Zucchini frisch aus dem Ofen

Zitronenthymian-Ofenfischfilet mit Cherrytomaten, Zucchini 1

Ich muss ja zugeben, dass ich Fisch eigentlich nur so lange wirklich mag, wie er ohne Gräten zu mir nach Hause in die Küche kommt, fröhlich guten Tag sagt und ohne übermäßig zeitraubende Behandlung zu erfahren im Ofen verschwindet. Soll heißen: Ich bin die Frau für’s Fischfilet und die Meeresfrüchte, aber bitte küchenfertig. Während Herr D. im entgräten einsame Spitze ist (und  die Tierchen wahrscheinlich sogar fröhlich pfeifend in der Küche schuppen würde, würde sie ihm nur jemand im Besitz eines Angelscheins aus einem Gewässer fischen), drücke ich mich vor allem, was über’s Garen hinausgeht. Deswegen antworte ich auch meistens auf die Frage danach, ob wir denn nicht mal wieder Fisch essen könnten mit „Jep, hab sowieso noch Filets im Tiefkühler.“ (was in Anbetracht der deutlichen Entfernung zum Meer ohnehin wohl die bessere Alternative ist!) Gerade wenn der Holde Spätschicht hat, mache ich gerne Sachen, die ich einfaach in den Ofen schieben kann und die pünktlich ohne großen Aufwand aus selbigem wieder zu holen sind, denn dann ist die Küche schon wieder sauber, bis der Herr nach Hause kommt und wir können uns gleich mit den Tellern ins Wohnzimmer verkrümeln und noch ein bisschen was über den Tag des anderen erfahren. Deswegen gab es auch dieses leckere Essen, das durchaus auch mal ohne Sättigungsbeilage genossen werden kann (mir zumindest fehlte nichts, Herr D. bekam wie üblich einen Beutel Reis):

Fischfilet aus dem Ofen mit Cherrytomaten, Zucchini & Zitronenthymian(-sauce)

Für 2:

  • 400 g Fischfilet i.d.F. Seelachs
  • einige Stiele Zitronenthymian
  • 2 kleine Zucchini
  • etwa 300 g Cherrytomaten
  • Salz & Pfeffer
  • 1 EL Kräuter der Provence-Würzmischung, getrocknet und gerebelt
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Zehen Knoblauch

Den Fisch schon vorher aus dem Eisfach nehmen und auftauen lassen. Die Zucchini längs halbieren und in Scheiben schneiden, mit dem Olivenöl und den Kräutern der Provence mischen, mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Je ein Fischfilet abtupfen, ebenfalls salzen und pfeffern, in ein Stück Alufolie und dies wiederum in eine Auflaufform legen (damit eventuell austretende Flüssigkeit nicht in den Backofen tropft) und die Zucchinimischung auf die beiden Fischfilets geben. Die Tomaten auf der Zucchinimischung verteilen, mit dem Zitronenthymian belegen und die gepellten und in Scheiben geschnittenen Knoblauchzehen auf dem Gemüse verteilen. Die Alufolie oben verschließen und bei 160°C Heißluft 30 Minuten im Ofen garen.

Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch noch eine kleine

Zitronenthymian-Frischkäse-Sauce

dazu servieren.

Dafür einfach

  • 125 ml Gemüsebrühe aufkochen, mit
  • 2 EL Soßenbinder für helle Saucen abbinden und eine pürierte Mischung aus
  • 50 g Frischkäse
  • 1 TL Salz
  • einer großen Prise PFeffer
  • dem Saft einer halben Zitrone und
  • 2 EL Milch sowie
  • einigen Zweigen Zitronenthymian einrühren. Diese auf der abgeschalteten Herdplatte in paar Minuten ziehen lassen.

Lasst es euch schmecken!Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Die böse Natur ;)

Schönes Wasser im Wald

Da hat mich doch glatt die bayerische Natur vom bloggen abgehalten. Und das gleich zwei mal. Schweinerei! Saubazi! (Wie der mir als Randfränkin durchaus ferne Urbayer sich wohl unflätig äußern würde…)

Bereits am Sonntag, als ich dazu kam, die auf der Pinnwand stehenden geplätteten Kartoffeln endlich einmal auszuprobieren, war es nach einem langen Ausflug des Holden und mir schon so spät geworden, dass ich keine Lust mehr hatte, es mir mit dem Laptop unbequem zu machen…und auch gestern, der Freistaats-Feiertag Mariä Himmelfahrt verhieß ja geradezu ein wenig freie Zeit, die man auch zum bloggen nutzen könnte, luden uns meine Eltern in den neuen Vilsmaier-Film „Bavaria“ ein und die bildgewaltigen Luftaufnahmen sowie das anschließende Essen wurden zur ersten Wahl für die Abendgestaltung. Ich hoffe doch, dass Du mir diesen kleinen Terminengpass verzeihst. Wenn Du das Bild von dem Waldsee siehst, an dem wir am Sonntag waren, dann wirst Du es sicher verstehen. 😉 Und außerdem: Ich hab da schon wieder was im Ofen, das riecht ziemlich lecker!

Schaschlik und platte Kartoffeln

Auf die Idee gebracht, Schaschlik zu machen, hat mich übrigens Kati von Zahnfee im Zuckerrausch, die sich damit einige Gunst bei Herrn D. erworben hat, da dieser so mal wieder an ein echtes „Männergericht“ kam. 😉 In der Umsetzung spielte auch Muttis altbewährtes Schaschlik-Rezept eine Rolle, so dass am Ende folgendes Produkt stand:

Für etwa 10 Spieße brauchst Du:

500 g Gulasch vom Schwein
200 g rohen Schinken
2 Paprika
400 g Datteltomaten/ Cherrytomaten
5-6 kleine Zwiebeln

Für die Marinade brauchst Du:

4 EL neutrales Öl
2 Zehen Knoblauch
eine Handvoll Basilikum
1/2 TL Paprika edelsüß
1/2 TL Paprika rosenscharf
1/2 TL gemahlener Pfeffer
2 EL Tomatenmark
2 TL Gyrosgewürz
1 TL Tandoori Masala
eine Prise Cayennepfeffer
Saft einer Zitrone

Das Gulasch mit allen Zutaten vermischen und durchziehen lassen, am besten natürlich über Nacht.

Dann das Fleisch abwechseln mit den in Stücken geschnittenen Paprika und Zwiebeln sowie dem gerollten Schinken und den Tomaten auf (vorher in Wasser gelegte) Holz- oder Metallspieße stecken. Jetzt hast Du die Wahl, je nach Jahreszeit und Laune kannst Du das Schaschlik auf den Grill werden oder im Bräter in 1,5 l Brühe mit ein paar Frühlingszwiebeln, 2 Lorbeerblätter und 4 Nelken 45 Minuten köcheln lassen.

Die Kartoffeln 

Die Menge Kartoffeln, die Du als Sättigungsbeilage oder auch aus purer Lust am gebackenen Matsch brauchst, weich kochen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, Backpapier obenauf legen, plätten (z.B. mit dem fabelhaft vielseitigen Küchenwerkzeug Stielkasserolle) und mit grobem Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und Thymian bestreuen. Im Backofen bei 200 °C Ober-/ Unterhitze 60 Minuten backen.

Lass Dir's schmecken!