2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Süßes am Sonntag: Granatapfel-Tiramisu

Granatapfel-Tiramisu A

Aloha ihr Lieben sw

Es ist Sonntag, es ist Zeit für etwas Süßes! Und weil ich Granatäpfel sooooo sehr liebe – der Moment, wenn die Kerne auf der Zunge zerplatzen, hach – und wunderschöne ergattern konnte, gibt’s damit heute ein leckeres, schnell gemachtes Tiramisu ganz ohne Eier mit unwiderstehlich cremiger Mascarpone-Joghurt-Creme:

Granatapfel-Tiramisu 2

Granatapfel-Tiramisu

für 3 Gläser mit 0,3l Inhalt

  • 2 Granatäpfel
  • 300g Naturjoghurt
  • 250g Mascarpone
  • 2 Pk. Vanillezucker
  • 1 Lage Löffelbiskuits
  • 1 doppelter Espresso
  • etwas Kakaopulver

Die Granatäpfel entkernen, dazu am besten eine Schürze tragen. 😉 Mascarpone mit Naturjoghurt und Vanillezucker cremig rühren. Die Löffelbiskuits zerbröseln, je eine Lage von ihnen in die Dessertgläser füllen, mit Espresso beträufeln und Granatapfelkerne darüber schichten, die Joghurtcreme darauf geben, die drei Schichten nochmal wiederholen und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Danach mit etwas Kakaopulver bestreut servieren.

Habt Ihr es schon gesehen, der Mensa-Dienstag hat es in die aktuelle Ausgabe der Schmausepost geschafft! Ist das nicht toll? Habt einen schönen Sonntag! 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

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Philosophisches von der Eisgourmet-Front: ‚Selfmade‘-Vanilleeis auf Rhabarberkompott

Vanilleeis auf Rhabarberkompott 4

Geständnis:

Ich bin furchtbar mäkelig!

Neeeeein, nicht falsch verstehen, eigentlich habe ich mir ja den Kampf gegen die „Windmühlen der Schneekigkeit“ auf die Fahnen geschrieben. Und außer purer Margarine und rohen Karotten essen ich auch eigentlich alles, zumindest wenn es gut & frisch gekocht ist (Glutamatbomben mal außen vor gelassen). Aber wenn es um Eis gehrt, da werde ich fürchterlich, gar schrecklich pingelig. Jede Eisdiele bekommt eine Chance, aber – ich kann einfach nicht anders – wenn man dem Vanilleeis auf den ersten Blick anschmeckt, dass dafür ein Säckchen Fertigpulver in die Eismaschine gewandert ist, dann nehme ich das persönlich. Es ist ähnlich wie im Restaurant, wenn das Schnitzel nach dem Klopfen (hunderte) kilometerweit entfernt nochmal schnell tiefgefroren wurde oder man meinen könnte, dass dem Sonntagsbraten die Formung durch den handelsüblichen Vakuumbeutel anzusehen ist: Für mich führt der Gedanke „Das könnte ich besser!“ beim Biss in vermeintliche Genüsse den Sinn der Gastronomie ad absurdum.

Über diese Ansicht kann man sicher geteilter Meinung sein – klar, irgendwo teures Geld für „Leckereien“ auszugeben und dann enttäuscht zu werden, macht keinen Spaß. Daher ist die Einstellung, die ich immer wieder antreffe „Ich zahle dafür, also bin ich auch zufrieden, wenn es annehmbar ist.“ durchaus verständlich. Ich kann aber leider nicht aus meiner Haut und in Herrn D. habe ich – Gott sei Dank – einen großartigen Verbündeten, der es hervorragend versteht, beim Blick auf die Speisekarte von den zwei außergewöhnlichsten Gerichten das zu bestellen, das ich nicht ordre und mir dann zwinkernd seinen Teller zuzuschieben: „[Setzen sie an dieser Stelle einen Spitznamen im Diminutiv ein], willst Du probieren?“ Zu 98 % sind wir uns in unserer Beurteilung einig (in den anderen 2 % bestellen wir so unterschiedlich, dass man wirklich davon ausgehen kann, dass die Küche das eine halt wirklich besser kann, als das andere) – das eigentliche Problem löst das trotzdem nicht:

Am Wochenende saßen wir nämlich mal wieder einer Enttäuschung in Sachen Eis auf. Wieder ein schwarzer Fleck auf der persönlichen Landkarte der Eisdielen. Wagemutig (nach der Lektüre der Ingredienzien allemal nicht 100 % bio) stürzte ich mich auf zwei dieser Tütchen, die mich an der Supermarktkasse vermeintlich verführerisch anlachten, sie versprachen mir trügerisch Eis durch Einrühren des Pulvers in Milch, Zugeben von Kakao oder Vanillemark und Einfrieren.

Ganz ehrlich? Es ist Eis und man kann es Essen. Aber ich hatte mir eigentlich mehr erhofft – das liebevolle Anrichten auf dem Rhabarberkompott hat es dann auch nicht rausreißen können, denn trotz allem schmeckt es irgendwie künstlich. Anett von English Footprints hat kurz darauf ein Eisrezept gepostet, das jetzt als nächstes ganz oben auf meine ToDo Liste steht, damit – sobald im Tiefkühler wieder Platz ist (verdammt!) – endlich mal wieder wirklich erfreuliches von der Eisdielenfront zu vermelden ist…

Vanilleeis auf Rhabarberkompott 2

Bis dahin oute ich mal noch meine Lieblingseisdielen, die ich uneingeschränkt empfehlen würde:

(1) Wer zwischen Aschaffenburg und Hanau auf der Landstraße (B8) unterwegs ist, sollte dringend im Eiscafé Sunshine rasten und Haselnusseis essen (alles andere auch, aber ganz besonders Haselnusseis!)

(2) Wer Erlangen besucht, dem lege ich die Eiszeit wärmstens ans Herz (wie ich gehört habe auch für den gepflegten Umtrunk unter Mädels zu empfehlen – irgendwie muss ich immer fahren, wenn ich hierher komme *grmpf*).

(3) Mein letzter Besuch ist leider schon eine Weile her, aber Herr D. und ich haben uns schon auf die Agenda geschrieben, dass wir dringend mal wieder im Naschhaus halt machen müssen. Wer im Landkreis Forchheim zwischen Gräfenberg und Neunkirchen am Brand unterwegs ist, sollte sich diese kleine schnuckelige Eisdiele nicht entgehen lassen! 🙂

Und was bringt Euch so auf die Palme, wenn Ihr „auswärts“ esst? Habt Ihr irgendwelche Eisdielen-Tipps für mich (ewige Dankbarkeit ist Euch sicher)? 

Möge das Wetter endlich wieder Eiswetter werden! Habt einen schönen Tag!

Herzlichst Kristina sw

Ich kriege für diesen Post weder Geld noch Haselnusseis. Irgendwas mache ich falsch. Verdammt. Ironieoff.

Vanilleeis auf Rhabarberkompott 1
2Herde hat noch mehr zu bieten sw


Ein Kommentar

Himbeer-Baiser-Dessert

Himbeer-Baiser-Dessert 1.jpg

Sicher habt Ihr Euch schon gefragt, was ich mit den Tonnen von Baisers gemacht habe, die nach der Eierlikör-Produktion entstanden sind. Unbedingt mal ausprobieren wollte ich das Himbeer-Baiser-Dessert, das in zahlreichen Varianten auf Chefkoch zu sehen ist, immer drei Hauptbestandteile vereinend: Himbeeren, Crème und Baisers. Für Herrn D. und mich habe ich vorgestern zwei Riesenportionen davon in den Kühlschrank gestellt, die wir als Mittagssnack statt eines großen Essens genossen haben, denn selbst an Ostern kann man ja nicht mehr als essen, deswegen  muss zwischendurch auch mal was her, was nicht so stopft.

Für 2 große Portionen (à 500 ml – Glas) oder 4 kleine:

  • 500 g Joghurt natur
  • 250 g Quark 20 %
  • 2 P. Vanillezucker
  • 1 P. Vanilleback
  • 300 g TK-Himbeeren
  • 4-5 Baisers

Aus dem Joghurt, Quark, Vanillezucker und Vanillemark eine Crème anrühren. Die Baisers grob zerstückeln. Ins Glas schichten: Crème – Himbeeren – Baisers – Crème – Himbeeren – Baisers – noch ein Klecks Crème – Dekor (Schokoladenstreusel in dunkel oder weiß oder ähnliches). Nach ein paar Stunden im Kühlschrank gekühlt genießen. 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw