2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Küchenquickie I

Und dann will ich den Worten doch auch gleich mal Taten folgen lassen. Mit einer neuen Kategorie, unter der ich Snacks für Büro und große Pause verbloggen möchte, die es zwar nicht vor die Kamera geschafft haben, die aber so schnell gehen, dass man sie morgens statt der Standardstulle schnell mit den richtigen Zutaten zusammenstöpseln und in der Mittagspause freudig verspeisen kann. Immer nur Salamibrot ist ja langweilig. 😛

Lachs-Avocado-Fladenbrote

Du brauchst:

2 kleine Fladenbrote (hier z.B. auch beim Discounter zu haben)
150 g Räucherlachs
1/2 Avocado
1 EL Meerrettich (ich nehme scharfen, das ist aber Geschmackssache)
1 TL Dill, fein gehackt
2 EL Frischkäse
Salz, Pfeffer

Die Fladenbrote aufschneiden. Das Fruchtfleisch der Avocado kleinschneiden, zusammen mit Meerrettich und Frischkäse mit der Gabel zerdrücken und verrühren, Dill unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Creme auf die Böden der beiden Brote verteilen, verstreichen und mit Lachs belegen. Ein paar Scheiben gekochtes Ei machen sich eventuell auch ganz gut. Lass Dir’s schmecken und bleib stressfrei. 😉

Lass Dir's schmecken!


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"In einem Bächlein helle…

…da schoß in froher Eil‘ die launische Forelle vorüber wie ein Pfeil. Ich stand an dem Gestade und sah in süßer Ruh‘ des munter’n Fischleins Bade im klaren Bächlein zu…“

Forellensalat mit Gurke und Avocado

Nein, ich bin nicht irre. Schubert. Dieses Lied spukt mir nämlich jedes Mal im Kopf herum, wenn es um Fischlein im Generellen und Forellen im Speziellen geht. Des Chorleiters Freud (lang lang ist’s her), des Sängers – ähm ja, lassen wird das. Wer wissen will, wie es klingt, kann ja einfach hier klicken – ansonsten wende ich mich wichtigeren Dingen zu, nämlich dem Fischlein in seiner Form wie es heute auf den Tisch kam. Über pescetarischen Besuch freu‘ ich mich ja immer. Da kommt dann nämlich auch wirklich mal Fisch auf den Tisch und ich guck ihn mir nicht nur an und denk mir „Naja, du könntest ja mal wieder…“. Eigentlich war die Inspiration und die Umsetzung relativ klar, denn ich hatte beim Stöbern am Wochenende dieses Rezept von Lemon Tarte in Paris entdeckt und wollte es auch so wie es da steht nachmachen. Ja, Pustekuchen. Beim eiligen Einkauf am Montag nach der Arbeit (es ist Klausurenwoche, ein Wunder, dass überhaupt noch was frisches auf den Tisch kommt!) waren sämtliche frische Formen von Krabben aus. Oder noch nicht geliefert. Wie auch immer. Im Nachhinein betrachtet machte es gar nix, dass ich stattdessen Forelle kaufte und ein bisschen improvisierte, auch wenn ich in diesem Moment wohl ein bisschen wie Ochs‘ vorm Berg am Kühlregal stand. Dass kein frischer Dill zu bekommen war…hmpf. Auch schon egal. Geschmeckt hat es dem Besuch trotzdem. Und ich mach mich jetzt mal die „Forelle“ trällernd ans abspülen, aber nicht, bevor ich euch meine Variante des Rezepts da gelassen habe. Und ein bisschen Mitleid für die Nachbarn. 😉

Forellensalat mit Gurke und Avocado 3

Für 2 Personen als Hauptspeise brauchst Du: 300 g geräuchertes Forellenfilet # 1 Salatgurke # 1 Avocado # 1 Bund Frühlingszwiebeln # 2 Salatherzen (ich hab Roma-Salat genommen) # 1 Becher Saure Sahne # Saft einer Zitrone # 2 EL fein gehackter Dill #  Salz, Pfeffer # dazu nach Belieben Baguette

Die Gurke fein würfeln, in eine Schüssel geben, salzen und pfeffern, etwa eine halbe Stunde wässern lassen. Zwischenzeitlich den Salat waschen und schleudern, die Avocado fein würfeln, die Frühlingszwiebel in Ringe und das Forellenfilet in mundgerechte Stücke schneiden, die Zitrone auspressen.

Das Gurkenwasser abschütten, die Avocado und die Frühlingszwiebeln sowie Saure Sahne, Salz, Pfeffer, Dill und Zitronensaft zugeben, gut vermischen. Wenn Du es so anrichten möchtest wie ich, die Teller nun mit den größeren Blättern der Salatherzen auslegen, die kleine in Streifen schneiden und zusammen mit den Fischstücken unter den Salat heben. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken, servieren und schmecken lassen! 🙂

(Herz)lichst, Kristina 10


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Fischsuppe deluxe

Fischsuppe 1

Diese Fischsuppe gab es als kleine Koproduktion vom Herrn Doppelherz und mir an Karfreitag. Zuerst war er skeptisch, dann mischte er sich in alles ein, am Ende war er aber doch satt und zufrieden. 🙂

Für 4 Portionen (als Vorspeise):

  • 500 g weißes Fischfilet (z.B. Kabeljau)
  • 100 g Flusskrebsfleisch
  • 100 g Krabbenfleisch
  • 1 Bund Suppengrün (2 Möhren, 1/2 Stange Lauch, 1 Stück Sellerie)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 Glas Fischfond
  • 200 ml Weißwein
  • 1 Schälchen Krustentierpaste
  • 2 Fischbrühwürfel
  • 1 TL Dill
  • 1 l Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • Lorbeer, Wacholder, Nelken
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft von 1 Zitrone

Zwiebel würfeln, Suppengrün und Petersilienwurzel putzen und in feine Streifen schneiden. Knoblauchzehe einschneiden. Fischfilet in Streifen schneiden und mit Zitronensaft beträufeln.

Öl in einem breiten Topf erhitzen, die Zwiebeln darin glasig dünsten. Mit Weißwein und Fischfond ablöschen. Lorbeer, Wacholder, Knoblauch und Nelke hinzugeben, etwa 20 Minuten köcheln lassen. Wasser zugeben und Fischbrühwürfel sowie Krustentierpaste einrühren, ggf. noch etwas Weißwein zugeben, weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Den Lauch zuerst zugeben, 3 Minuten kochen lassen. Das restliche Gemüse zugeben, nach fünf Minuten den Kabeljau zugeben.

Weitere 5 Minuten später Flusskrebsfleisch und Krabbenfleisch zugeben, mit Salz, Pfeffer und Dill abschmecken.

Lass Dir's schmecken!