2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Ich speise wie ein Fräulein und frühstücke…

Tomate-Mozzarella-Rührei 4b

Aloha ihr Lieben sw

„Die wichtigste Mahlzeit des Tages“ – Ramona von Frl. Moonstruck kocht! hat dazu aufgerufen, den Frühstückstisch eines Fräuleins würdig zu decken & etwas leckeres für den Morgen zu servieren.

Banner Querformat Frl Moonstruck Frühstück

Nun war ich – Schande über mich, Schande über meine Kuh! – eigentlich ein sehr langweiliger Frühstücker: Brot aus der Box, Kühlschrank auf, Butter und Belag drauf, Kaffee dazu, fertig! Spätestens mit dem Beginn meines vegetarischen Experiments änderte sich das allerdings , da mir einfach nur Käse- und Marmeladenbrot schlagartig zu langweilig wurden. Ganz oben auf der Hitliste standen stattdessen morgendliche Tomate-Mozzarella-Körnerecken mit viiiiel Basilikum, schon allein deswegen, weil man diese nicht nur morgens, sondern auch mittags wunderbar essen kann und sie auch sehr gut mit in die Uni genommen werden können. Und wenn Ihr mich heute fragt, was ich denn so esse, wenn ich nicht schnell los muss, sondern mir ein kleines bisschen Zeit für’s Frühstück nehmen kann, dann antworte ich:

Tomate-Mozzarella-Rührei 1b

Tomate-Mozzarella-Rührei

Du brauchst für ein hungriges Fräulein:

  • 3 Eier
  • 2 kleine Tomaten
  • 1 Pk. kleine Mozzarellakugeln
  • eine Handvoll Basilikumblätter, frisch vom Strauch
  • einen TL Butter
  • einen Schluck Milch
  • Salz & Pfeffer
  • dazu evtl. Toastbrot

Zuerst schlagen wir die Eier in einer Schüssel auf und verquirlen sie mit dem Schluck Milch sowie etwas Salz und Pfeffer. Dann halbieren wir die Mozzarellakugeln (natürlich kannst du auch einfach eine normale Mozzarellakugel klein würfeln, wenn Du gerade keine Bällchen zur Hand hast, dann wird es aber schon fast ein bisschen viel des Mozzarellas ^^) und halbieren die Tomaten. Ich entferne immer die Kerne aus den Tomaten, sonst wird es etwas zu wässrig, danach einfach das „Fruchtfleisch“ (oder wie nennt man das bei Tomaten?!) klein und das Basilikum in feine Streifen schneiden.

In einer kleinen beschichteten Pfanne schmelzen wir dann das Stück Butter, geben die verquirlten Eier schwungvoll hinein und beginnen schon (ich nehme ganz klassisch einen Holz-Kochlöffel) mit für die frühe Uhrzeit hektischen Bewegungen zu rühren. Gleich darauf den Mozzarella hinzu und weiter kräftig rumrühren – der Natur des Käses gemäß wässert das Ganze jetzt etwas, aber das Wasser lassen wir einfach verdampfen. Kurz vor Schluss noch die Tomatenwürfel und den Großteil des Basilikums unterrühren, dann ab mit dem Rührei auf den Frühstücksteller, mit dem restlichen Basilikum garnieren, vielleicht noch eine großzügige Prise Salz & Pfeffer frisch drübermahlen, das Toastbrot aus dem Toaster holen und mit einem frischen Kaffee oder Tee ab an den Tisch! 🙂

Tomate-Mozzarella-Rührei 2a

Und was frühstückt Ihr am Liebsten? Seid Ihr auch schon gespannt auf die Einsendungen bei Frl. Moonstruck?

Herzlichst Kristina sw2Herde hat noch mehr zu bieten sw

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Versunkener Zwetschgenkuchen

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Hüpf in den Lostopf

Aloha ihr Lieben sw

Wer kennt das nicht: da schleichen sich auf dem Wochenmarkt heimlich, still und leise einige Zwetschgen in den Einkaufskorb, mehr so im Vorbeigehen als wirklich bewusst, denn, sind wir mal ehrlich: Die Zwetschgensaison ist (ebenso wie die Rhabarber-, die Erdbeer- und die Bärlauchsaison) natürlich viiiiel zu kurz, deswegen müssen die kleinen Schätzchen einfach mit. Oft genug werden sie einfach so gegessen, leider waren die, die sich an diesem Wochenende in meinen Korb geschlichen hatten, viel zu sauer, um sie pur zu genießen. (Das hat man nun davon, wenn man sagt, man hätte gerne die festeren!) Aber glücklicherweise gibt’s in der Foodbloggerwelt ja genügend Rezepte für Zwetschgenkuchen, die ausprobiert werden wollen und schnell hatte ich beim MehlspeisDirndl* einen

Versunkenen Zwetschgenkuchen

gefunden, der direkt gebacken und für gut befunden wurde – auch wenn meine Zwetschgen nicht nur furchtbar sauer, sondern wohl auch sehr verschämt waren, so sehr wie sie „versunken“ sind. 😉

Du brauchst für  eine 26cm-Springform:

  • 1 Pfund Zwetschgen
  • 150g weiche Butter
  • 150g Zucker
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 1Prise Salz
  • 4 Eier
  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 6 EL Sahne

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Zuerst waschen und entsteinen wir natürlich die Zwetschgen, damit wir das schon erledigt haben, wenn der Teig zusammengerührt wird, das geht nämlich ratzfatz (und mit der Küchenmaschine von Mama, die im Moment zu Besuch bei mir ist, quasi von alleine ^^). Vielleicht sollten wir dann auch gleich mal den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.

Für den Teig geben wir die weiche Butter in eine Rührschüssel und rühren diese zusammen mit Zucker, Salz und Vanillezucker cremig, das dauert so 4-5 Minuten, dann können wir nach und nach die Eier einzeln unterrühren. Schließlich müssen wir eigentlich nur noch das Mehl mit dem Backpulver mischen und es portionsweise und abwechselnd mit der Sahne unterrühren, dann können wir auch schon eine mit Backpapier ausgelegte und gefettete Springform zur Hand nehmen, den Teig hineingeben und glatt streichen.

Die Zwetschgen verteilen wir auf dem ganzen Kuchen und drücken sie leicht an, dann schieben wir die Form schon in den Ofen und können sie nach etwa 50 Minuten herausholen und während der Kuchen abkühlt schonmal die Kaffeemaschine startklar machen, damit wir diesen wunderbaren Moment, in dem der Kuchen noch lauwarm ist, nicht verpassen.

Lasst es Euch schmecken! 🙂

Herzlichst Kristina sw

BeFunky_Versunkener Zwetschgenkuchen 1a

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Dinner for One #6: Franziskas Spaghetti-Frittata

Hallo Ihr Hübschen,

ich bin soooo froh, dass ich meine tollen Gastblogger habe, das kann ich Euch gar nicht sagen. Zum Einen, weil der Kühlschrank immer noch dahinsiecht (wir dümpeln mit viel Glück bei 12°C – kein verlässlicher Partner für die Speisenzubereitung, deswegen bleibt die Küche lieber lauwarm), während mein Vermieter dankenswerterweise um einen möglichst guten, genauso großen (der Innenraum – was es da für Unterschiede gibt….) und hoffentlich auch energiesparenden Ersatz bemüht ist, der noch dazu in genau diese Lücke passt. Ein noch viiiiel wichtigerer Grund ist aber, dass es hier dann tolle Sachen gibt, die ich noch nicht für Euch gekocht habe und die mir vielleicht auch so schnell nicht eingefallen wären. Gar nicht auf dem Schirm hatte ich zum Beispiel Frittata – macht aber nix, denn die liebe Franziska von Gingers Hexenküche, die heute den Kochlöffel beim „Dinner for One“ schwingt, hat da mal was vorbereitet:

Lobhudelei Gingers Hexenküche

So ein Blog ist eine tolle Angelegenheit. Besonders aber die Zusammenarbeit von Bloggern fasziniert mich immer wieder! 🙂
Als ich gelesen hatte, dass Kristina Leute sucht, die bei ihrer tollen Idee, ein Dinner for One zu starten, war ich sofort Feuer und Flamme. Solch eine Gelegenheit hat man schließlich nicht alle Tage.
Ich finde ja, dass es sich immer lohnt zu kochen, selbst wenn man nur eine Person ist. Mein Koch-Motto ist nämlich „Wenn ich mir schon nichts Leckeres koche, wer solls denn dann machen?“. Getreu nach diesem Motto schreibe ich seit einem Jahr  regelmäßig Einträge in meinen Blog. Ich bin ein großer Fan von schnellen, aber durchaus schmackhaften Rezepten. Oft probiere ich Rezepte aus, aber ich entwerfe auch häufiger eigene Gerichte, die meinen Wünschen und Ansprüchen gerecht werden.
Bei dem Gericht, was ich euch hier vorstellen möchte, handelt es sich um etwas Schnelles und Einfaches, was trotz alledem gut mundet. 😉
Und hier mein Rezept:

Spaghetti-Frittata für eine Person

Zeit: 20 Minuten
Schwierigkeitsgrad: einfach
50g Vollkornspaghetti
50g Spaghetti
200g Tiefkühlbrokkoli
50g geraspelter Käse
2 Eier
Pfeffer, Salz, Chilli
Den Brokkoli auftauen lassen und in kleine Stücke schneiden. Die Spaghetti bissfest in Salzwasser kochen. Den Brokkoli zu den Nudeln im Topf geben und kurz mit aufkochen lassen. Nun die Eier mit dem Käse verquirlen. Die Spaghetti und den Brokkoli abgiessen und in einer mit ein wenig Fett ausgestatteten großen Pfanne geben. Die Eiermischung oben drauf gießen und mit einer Alufolie/einem Deckel bei mittlerer Stufe braten, bis das Ei gestockt ist.
 
So schnell wie die Frittata gezaubert ist, ist sie auch verspeist. 😉
Ich finde, dass es eine gute und schnelle Alternative als Abendessen ist, wenn man mal wenig Zeit hat oder einfach allgemein gerne schnelle Rezepte mag. Die Frittata ist zum Glück eine Idee, die man gut abwandeln kann: Mal mit Reis oder Kartoffeln, mal rein vegetarisch oder gar deftig mit viel Wurst oder Fleisch.
Ich hoffe sehr, dass allen Allein-Kochern dieses Rezept gefällt! 🙂
Franziska von Gingers Hexenküche

Dinner for One_groß

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Windbeutel mit Blaubeersahne

Windbeutel mit Blaubeersahne 4

Der Mai ist gekommen und – husch – war er auch schon wieder fort, also fast zumindest. Wie nahe wir schon wieder am Monatsende sind, fiel mir Trottelchen natürlich erst wieder auf, als Vaters Geburtstag immer näher rückte und – klar, da schlummerte sie ja auch im Blogkalender vor sich hin und sagte keinen Piep: Die Notiz, dass sich Simone von Ofenlieblinge ja auch für den Mai ein tolles Thema ausgedacht hatte, zu dem ich unbedingt auch einen Post beisteuern wollte. Und weil man es als Foodblogger ja ausnutzen muss, wenn sich dankbare Abnehmer an (familiären) Kaffeetafeln einfinden, gibt es diese Woche schon das zweite gebackene Rezept für Euch, obwohl ich ja sonst lieber koche (was Ramona ja aber wundervoll erledigt hat! 🙂 ).

Als mich dann noch zwei schöne Schälchen Blaubeeren anlachten, fiel nach dem Ausschlussprinzip (Käsekuchen und Erdbeertorte von Mutti, die Strawberry-Macchiato-Cupcakes und noch eine süße Sünde von mir – nein, ich spoilere jetzt nicht!) die Wahl relativ schnell auf Windbeutel, vor allem deswegen, weil ich noch nie selbst Brandteig gemacht hatte (ich erinnerte mich dunkel, irgendwann mal so eine Backmischung benutzt zu haben, aber das ist bestimmt auch schon 6-7 Jahre her…) und das uuuunbedingt mal ausprobieren wollte. Ich kredenze also – weil Windbeutel ohne hin Sonnenschein-Gefühle wecken und Blaubeeren ein absoluter Frühlingsgeschmack sind – für Simones Event im Mai

Ofenlieblinge im Mai

Windbeutel mit Blaubeersahne

Du brauchst für 12 mittlere Windbeutel:

1) Der Brandteig

  • 250 ml Wasser
  • 75 g Butter
  • 175 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier (evtl. noch ein viertes)
  1. Das Wasser mit der Butter aufkochen
  2. kurz vom Herd nehmen und das mit Salz vermischte Mehl auf einmal hineinschütten
  3. den Topf wieder auf den Herd stellen und mit einem Rührlöffel so lange rühren, bis
  4. sich unten eine weiße Schicht gebildet hat und der Teig ein gleichmäßiger Klumpen ist.
  5. Den Topf vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und
  6. den Teig in eine Rührschüssel geben.
  7. Nach und nach die Eier unterrühren.
  8. Bereits beim dritten Ei allerdings am besten auf Nummer sicher gehen und es verquirlen und
  9. in kleineren Portionen unterrühren, denn
  10. der Teig sollte schon glänzen, gut gebunden und gleichmäßig sein, wenn das nicht der Fall ist,
  11. noch ein viertes Ei verquirlen und sorgfältig in kleinen Schritten unterrühren
  12. bis ein homogener Teig erreicht ist.
  13. Diesen in einen Spritzbeutel füllen und
  14. 12 kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen.
  15. Dies in den auf 200 °C vorgeheizten Ofen (Ober-/ Unterhitze) schieben und
  16. 30 Minuten backen.
  17. Direkt herausnehmen und aufschneiden, erkalten lassen.

2) Die Blaubeersahne

  • 250 g Blaubeeren
  • 2 EL Zucker
  • 10 g Speisestärke
  • 100 ml Schlagsahne
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 250 g Quark (20% Fett)
  1. Die Blaubeeren waschen & verlesen,
  2. in einem hohen Gefäß mit dem Zucker vermengen
  3. und pürieren.
  4. Bis auf 2 EL Blaubeerpüree alles in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen,
  5. zwischenzeitlich die Speisestärke in den kalten Püreerest einrühren und
  6. diese sobald die größere Menge kocht in diese einrühren, aufwallen lassen,
  7. vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  8. Nach dem vollständigen Erkalten die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen,
  9. den Quark mit der Blaubeermasse gut verrühren
  10. und die steif geschlagene Sahne unterrühren.
  11. Die Füllung in einen Spritzbeutel füllen und in die ausgekühlten Windbeutel füllen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es jetzt öfter Windbeutel gibt! Denn so schwer ist das mit dem Brandteig gar nicht. Und außerdem muss ich noch soooo viele Füllungen ausprobieren! 🙂

Herzlichst Kristina sw

Windbeutel mit Blaubeersahne 1

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Strawberry Macchiato Cupcakes – nicht nur für Sommertage

Strawberry Macchiato Cupcakes 1

Marie von Schätze aus meiner Küche hat zum Blog-Event aufgerufen: Sommerliche Cupcakes & Muffins soll es geben – klar, dass ich bei einem so tollen Thema nicht fehlen wollte. Als es auf das Wochenende zuging und ich wusste, dass auf dem Geburtstag meines Vaters dankbare Cupcake-Gourmets an der Kaffeetafel sitzen würden, zückte ich Zettel & Stift und machte mir Gedanken, was für mich denn einen wirklich sommerlichen Cupcake ausmachen soll. Also stellte ich mir einen wundervollen Sommertag vor, in einem wundervollen kleinen Straßencafé, was mich bei aktuell einer halben Sonnenstunde täglich so einiges an Imaginationsvermögen kostete, aber dann konnte ich es schmecken: Latte Macchiato aus frisch gemahlenen Bohnen aus einer dieser tollen italienischen Maschinen und herrlich cremiger Milchschaum und – ooooohhhhmhhhhh – Erdbeerkuchen! Jaaa, irgendwas mit Erdbeeren, das ist Sommer, oder? Und weil ich Kaffee so liebe, wollte ich, dass man den Kaffee in diesen Cupcakes auch unbedingt schmecken kann, deswegen habe ich mir

Strawberry Macchiato Cupcakes 

ausgedacht, um an Maries Event teilzunehmen:

blog-event-banner-sommerliche-cupcakes-und-muffins1

Du brauchst für 12 Cupcakes:

1) Teig

  • 100 g Margarine
  • 100 g Zucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 200 g Mehl
  • 1/2 P. Backpulver
  • ca. 100 ml Fertig-Latte Macchiato aus dem Kühlregal (der dem Teig tatsächlich das „gewisse Etwas“ gegeben hat, Du kannst aber auch Milch nehmen, wenn Du keinen im Haus hast)
  • 200 g Erdbeeren
  1. Die Erdbeeren waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Die Margarine mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren (Handrührgerät/ Küchenmaschine),
  3. die Eier sorgfältig unterrühren
  4. und das mit dem Backpulver vermischte Mehl unterrühren.
  5. So viel Milchkaffee zugeben, dass der Teig zäh vom Löffel tropft und
  6. die Erdbeerstücke unterheben. Den Teig auf Muffinförmchen verteilen (zu 3/4 füllen)
  7. und im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-Unterhitze 25 Minuten lang backen.

2) Erdbeerschicht

  • 200 g Erdbeeren
  • 2 EL Zucker
  • Saft einer halben Zitrone
  • 10 g Speisestärke
  1. Die Erdbeeren waschen, putzen & in Stücke schneiden,
  2. mit dem Zucker & der halben Zitrone pürieren.
  3. Einen kleinen Teil zum Anrühren der Stärke im Gefäß belassen,
  4. den Rest in einem kleinen Topf aufkochen.
  5. Die Stärke ins kalte Erdbeerpüree einrühren &
  6. diese Masse in den Topf rühren, sobald der Großteil kocht.
  7. Aufwallen lassen & vom Herd nehmen.
  8. Auf den heißen Muffins verteilen & zusammen erkalten lassen.

3) Frosting

  • 2 Päckchen Paradiescrème Milchkaffee
  • 200 ml  Milch, kalt
  • 200 ml Sahne, kalt
  • ein paar Mokkabohnen oder ähnliches zum Garnieren
  1. Die Paradiescrème mit Milch & Sahne steif schlagen,
  2. in einen Spritzbeutel füllen und
  3. auf die erkalteten Muffins mit der Erdbeerschicht spritzen.
  4. Mit den Mokkabohnen garnieren.

Auf die Idee, Paradiescrème als Frosting zu nehmen, hat mich Evi von Küchenzaubereien gebracht.

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Wie gemalt: Schwarzwälder-Kirsch-Törtchen

Schwarzwälder-Kirsch-Törtchen 1Wie gemalt: Schwarzwälder-Kirsch-Törtchen

Food-Blogger sind ja seltsame Geschöpfe: Sie werkeln die ganze Zeit mehr oder weniger still vor sich hin, brüten ständig über neuen Ideen, werden gern auch mal mit ungläubigen Blicken bedacht, die sich erst beim Kosten der Häretiker Skeptiker in ein mildes Lächeln auflösen lassen und vor allem: sie geben sich gern mal Mühe, die bei vermeintlich „kleinen“ Anlässen von anderen gern mal als unverhältnismäßig abgetan wird. „Hach, da hast Du Dir aber wieder arg viel Mühe gegeben!“ „Oh, das ist ja selbst gebacken.“ „Ich hab da ja gar keine Zeit für, ich gehe dann immer zum Bäcker um die Ecke, die machen wirklich tolle Sachen!“ – ich denke, Ihr alle kennt die vielen Schattierungen, mit denen unsere Mitmenschen uns gern mal sagen, dass wir nicht ganz dicht sind, weil wir für eine Präsentation unseres Könnens eingedenk der Tatsache, dass wir Publikum haben werden einen einfachen Kuchen zum Kaffeeklatsch mehrere Stunden in der Küche verbracht haben. Besonders gemerkt habe ich das, als ich Praktikum gemacht habe und drei Kuchen gebacken hatte…einige Kollegen hätten mir wohl kaum deutlicher zu verstehen geben können, dass ich als Praktikantin dafür ja noch Zeit habe (ich hingegen bin immer noch der Meinung, dass man sich für Dinge, die man gern tut einfach auch mal Zeit nehmen sollte!)

Im Gegensatz dazu ist Oma D. (93 – richtig, die Dame mit dem Eierlikörbedarf eines gut besuchten Konditors) absolut pflegeleicht. Meine Torten, Törtchen und Kuchen kommentiert sie liebevoll mit einem: „Ach, Kristina, da hast Du Dir aber wieder viel Mühe gegeben!“ und außerdem hat sie die – wie ich meine sehr gesunde Einstellung, dass man sich mit so etwas profanem wie Kuchen „kurz vor der 100“ nicht mehr abgeben muss – zumindest, wenn man auch Torte haben kann. Ein willkommener Anlass also, den Ofen zu schüren und einen der absoluten Tortenklassiker, die Schwarzwälder-Kirsch-Torte, in neuer Form wieder auferstehen zu lassen: Als Törtchen mit dem klassischen doppelten bzw. dreifachen Boden, auf Muffingröße getrimmt und oberhammerlecker! (Und weil ich fand, dass sie wie gemalt aussahen, gibt es heute zuerst zwei Bilder der süßen Sünden im Comic-Style, unten findet ihr auch noch welche, auf denen man sie mehr „in natura“ bewundern kann. ^^)

Für 6 verführerische

Schwarzwälder Kirsch Törtchen

Schwarzwälder-Kirsch-Törtchen 2

in Muffingröße brauchst Du also:

1) für den dunklen Mürbteig

  • 60 g Mehl
  • 10 g Kakao
  • eine Messerspitze Backpulver
  • 30 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Eigelb
  • 30 g weiche Margarine

Alle Zutaten gut zu einem dunklen Mürbteig verkneten, diesen direkt ausrollen und Kreise ausstechen (ich hab dafür einfach ein Glas genommen, dessen Durchmesser oben den Muffinformen am ehesten entsprach). Ein Muffinblech mit Papierförmchen belegen und die Teigportionen hinein legen, im vorgeheizten Ofen (Heißluft, 180 °C) 15 Minuten backen.

Zwischenzeitlich die Zutaten

2) für den dunklen Biskuitteig

zusammensuchen und diesen zusammenrühren:

  • 2 Eier
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 40 g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 15 g Speisestärke
  • 10 g Kakaopulver
  • eine Prise Zimt

Zuerst die Eier schaumig schlagen, dann Zucker-Vanillezucker-Mischung einrühren, gut verquirlen, dann das Mehl mit den restlichen Zutaten vermischt kurz unterrühren. Wenn der Mürbteigboden fertig ist, die Papierförmchen mit den Böden aus dem Blech nehmen, neue Papierförmchen hineingeben, den Biskuitteig gleichmäßig darauf verteilen und das Blech wieder in den Backofen schieben. Bei gleicher Temperatur 25 Minuten backen, auf einem Rost auskühlen lassen.

Schwarzwälder-Kirsch-Törtchen 4 in 1_1

Währenddessen brauchen wir auch noch das

3) Kirschkompott

wobei die Portion, die ich hier angebe, deutlich zu viel für die 6 Törtchen ist, aber ich wusste mir mit einem halben Glas Kirschen sonst nichts anzufangen, zumal man ja auch den Saft braucht. Das Kompott kann man aber auch super so essen. 🙂

  • 1 Glas Schattenmorellen
  • 250 ml Kirschsaft aus dem Glas
  • 50 g Zucker
  • 30 g Stärke
  • 2 cl Kirschwasser, falls gewünscht

Den größten Teil des Kirschsafts aufkochen, mit dem Rest (etwa 70 ml zurückbehalten) die Speisestärke und den Zucker verrühren, in die größere Menge einrühren und mit dem Schneebesen gut verquirlen, sobald diese kocht. Topf von der Kochstelle nehmen, die Kirschen (und wenn gewünscht das Kirschwasser) einrühren, abkühlen lassen.

Wenn alles abgekühlt ist, können wir anfangen, die Törtchen zusammenzusetzten. Dafür ziehen wir zuerst die Papierförmchen von den Böden ab und schneiden den Biskuitboden einmal waagerecht durch. Die Mürbteigböden setzen wir auf die Tortenplatte und geben je 1-2 EL Kirschkompott hinein, sodass eine schöne Schicht entsteht. Dann setzen wir je einen unteren Teil des Biskuitbodens darauf und bedecken diesen mit einer Sahneschicht. Deswegen brauchen wir noch

4) für die Sahnefüllung, -haube & zum Verzieren

  • 250 ml Sahne
  • 1 Pk. Sahnesteif
  • 1 Pk. Vanillezucker

Einfach die Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen und in einen Spritzbeutel füllen. Dann wie bereits erwähnt die Sahneschicht auf den unteren Biskuitboden spritzen, den oberen Teil des Bodens obenauf setzen, eine Sahnehaube spritzen und garnieren. Ich habe dafür Schokoraspeln und Amarenakirschen verwendet.

Meine Liebsten, genießt den Sonntag, rockt die Kaffeetafel & lasst mir vielleicht einen kleinen Kommentar da (was meinen Sonntag enorm versüßten würde! 😀 )…

Herzlichst Kristina sw

Schwarzwälder-Kirsch-Törtchen 6

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Schmatz: Gemüsetarte

Gemüsetarte

Dass ich jetzt endlich auch Besitzerin einer Tarteform geworden bin, durftet ihr ja schon feststellen. Und nachdem mir Mutti eine ihrer beiden Schrankleichen geopfert hatte  die Freude gemacht hatte, mir eine zu schenken, hatte ich hoffnungsloser Pragmatiker schon wieder Angst, dass diese nicht gebührend zum Einsatz käme und im Schrank versauern würde. Jetzt kann man ja aber auch für 2 (+ die tapferen Testesser natürlich, aber die können auch nicht mehr als essen) nicht 3 süße Tartes pro Woche backen. Naja, könnte man schon, dann würden wir aber beide wohl im dritten Stock erst nach 3-tägigem Fußmarsch ankommen. Also musste was Herzhaftes her und ich machte mich – relativ frei Schnauze, aber mit der vor gefühlt langer, langer Zeit gebackenen Tomatentarte nach Sarahs Krisenherd vor Augen – an die Arbeit. Und obwohl ich echt Schiss Bedenken hatte, dass es nicht schmecken könnte, wollte ich dann gar nicht mehr aufhören zu essen. (Auch Herr D., den ich bei neuen Sachen ja immer aus dem Augenwinkel misstrauisch beäuge, weil ich immer Angst habe, es schmeckt ihm nicht und er sagt aber nichts, verdrückte drei Stücke!) Deshalb kann ich euch dieses Rezept natürlich nicht vorenthalten, denn die Tarte schmeckt nicht nur warm, sondern auch kalt und lässt sich hervorragend in eine Brotbox packen und mit zur Arbeit nehmen!

Zuerst mal brauchen wir natürlich wieder meinen innig geliebten Quarkmürbteig (Die hier angegebene Menge reicht übrigens ziemlich genau für meine 24er Tarteform):

  • 100 g Magerquark
  • 75 g Butter
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

Du verknetest einfach alle Zutaten zu einem gut vermischten Teig und gibst diesen dann (in der Schüssel oder auch in einem Stück Frischhaltefolie) für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank, damit der Teig die richtige Konsistenz bekommt, um ihn weiterzuverarbeiten.

Zwischenzeitlich könntest Du aber schonmal den Ofen vorheizen – so 180°C Ober-Unterhitze wären nicht schlecht.

Bevor Du den Teig wieder aus dem Kühlschrank nimmst, fettest Du am besten die Tarteform und legst schonmal ein Stück Backpapier und ca. 500 g Hülsenfrüchte (oder Reis) zum Blindbacken bereit. Dann drückst Du den Teig so, dass er die Form gut auskleidet, stutzt den Rand zurecht, stichst ihn ein paar Mal mit der Gabel ein, gibst Backpapier und Hülsenfrüchte darauf und schiebst ihn in den vorgeheizten Ofen. Da darf er dann 20 Minuten ohne Füllung backen.

Für die Füllung brauchst Du:

Erster Teil

  • 1 kleine Zucchini
  • 1 EL Kräuter der Provence getrocknet und gerebelt
  • 1 TL Olivenöl
  • etwas Salz und Pfeffer
  • das Weiße von einem Bund Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • und für die Fleischfresser unter uns 125 g Baconwürfel

Die Zucchini wird gewaschen und geputzt, längs halbier und dann in Scheiben geschnitten. Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Zucchini mit den Gewürzen und dem Weiß der Frühlingszwiebeln darin ein paar Minuten anschwitzen, damit sie nicht roh in die Tarte kommen. Wer es gerne mit Speck hat, gibt diesen einfach nach 2-3 Minuten dazu.

Nachdem der Boden 20 Minuten vorgebacken hat, diesen für einen Moment herausnehmen, um die Füllung darauf zu geben. Zuerst die Zucchini(-Speck-Mischung) und dann den

Zweiten Teil

  • 2 Paprika (ich habe eine rote und eine orange genommen, es ist aber wohl Geschmackssache)
  • ein paar Cherrytomaten (ca. 10 Stück)
  • den Rest des Päckchens Magerquark + weitere
  • 200 – 250 g Quark (hier hast Du die Wahl: fertigen Kräuterquark oder ungewürzten Quark und dann einfach mit etwas mehr Salz und Pfeffer und vielleicht ein paar frischen Kräutern wie Schnittlauch zu arbeiten)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln, das Grün, ebenfalls in Ringe geschnitten.
  • 2 Eier
  • Salz & Pfeffer
  • 4 EL Parmesan

Die Paprika waschen, entkernen und in (halbe) Ringe schneiden.

Alle Zutaten außer Paprika und Cherrytomaten zu einem Guss verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun ganz einfach ein paar Paprika auf den Zucchini verteilen, die Quarkmasse darauf geben, die restlichen Paprikascheiben und die Tomaten obenauf verstreuen und das ganze im Ofen für weitere 30 Minuten stocken lassen.

Gemüsetarte

Die Gemüsesorten sind sicher recht variabel – ich würde diese Kombination auf jeden Fall wieder backen & jedem weiterempfehlen! 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw