2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Kartoffelsalat nach Art des Hauses und ganz ohne {igittigitt} Majo

Kartoffelsalat - Hausrezept 1a

Grillen, grillen, grillen!

So ungefähr lautet ja das Rezept einer Menge lieber Menschen aus meinem Bekanntenkreis, sobald die Sonne hinter den Baumwipfeln hervorblitzt, es irgendwie (zur Not mit Kapuzenpulli und einem Paar von Omis Wollsocken, sobald die Sonne wieder weg ist) von den Temperaturen auf der Terasse, dem Balkon oder im Garten auszuhalten ist und die ersten Grillfleischberge beim Metzger rufen: „Nimm mich!“ – „Mich auch!“ – „Und noch einen Spieß!“ – „Und vielleicht noch zwei von den Mango-Chili-Putensteaks!“ Jetzt bin ich ja mittlerweile was das Grillfleisch angeht, eher nicht mehr die richtige Ansprechpartnerin für eine saftige Fleischmarinade und Gemüse habe ich ja erst vor ein paar Posts gegrillt. Das heißt aber noch lange nicht, dass mir zum Küchenplausch BBQ-Event nichts einfallen würde…
leckere Grillrezepte

…schließlich braucht eine ordentliche Grillparty immer auch Beilagen. Und was wäre das bessere Argument für das Rezept, das ich Euch heute präsentiere als dass es DER Klassiker ist, den Herr D. und ich immer wieder mitbringen müssen (und dass in 250 Posts bisher KEIN Kartoffelsalat vorkommt?! ^^):

Kartoffelsalat - Hausrezept 2

Kartoffelsalat – Bewährtes 2Herde-Hausrezept

Ohne Majo – spätestens seit ich den Mensa-Kartoffelsalat probiert habe, kann ich sowieso keinen Majo-Kartoffelsalat mehr essen, ohne dass unangenehme Erinnerungen wach werden! ^^

Für eine große Schüssel, die einer normalen Grillparty standhält, brauchst Du:

  • 2 kg festkochende Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Glas Gewürzgurken (die Größe um 800ml) oder eine Salatgurke
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • einen Bund Petersilie
  • Salz & Pfeffer
  • 4 EL neutrales Öl
  • 4 EL Essig
  • 1/2 TL Zucker

Zuerst kochen wir mal die Kartoffeln als Pellkartoffeln mit Schale, das dauert im normalen Topf so 30-40 Minuten, je nach Größe. Wenn sie beim reinstechen mit einem Schälmesser von diesem leicht wieder runterrutschen, sind sie gar, dann kannst Du sie abschütten und abkühlen lassen. Sobald sie lauwarm bis kalt sind (wenn Du zwischendurch noch was anderes zu tun hast, dann mach das ruhig…^^), pellst Du sie und schneidest sie in dünne Scheiben – dicke Kartoffeln kannst Du ruhig einmal mittig halbieren! Alle Kartoffeln kommen dann in eine große Schüssel.

Was die Gurke betrifft, kommt es darauf an, welche Du verwendest. Im Sommer nehme ich ganz gerne mal eine normale Salatgurke, die wird von den Kernen befreit und gestiftet oder fein gewürfelt, dann kommt sie mit einem TL Salz vermengt in ein feines Sieb und wird 15 Minuten wässern & abtropfen lassen, nicht dass der Salat davonschwimmt. Die Gewürzgurken werden einfach fein gewürfelt oder grob mit einer Reibe gerieben – je nachdem, wie Du es lieber magst.

Die Zwiebeln müssen ebenfalls fein gewürfelt werden und kommt dann zuerst zu den Kartoffeln, die Hälfte der Brühe wird auch dazu gegeben. Alles muss gut vermischt werden, damit die Kartoffeln die Brühe aufsaugen können. In kleinen Portionen wird dann die restliche Brühe untergerührt, damit sie sich gut mit den Kartoffeln verbindet. Wenn die Brühe drin ist, kannst Du auch die Gurken unterheben. Essig, Öl und Petersilie dazu, gut vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig ist der 2Herde-Kartoffelsalat.

Kartoffelsalat - Hausrezept 3

Variationen: Statt Petersilie schmeckt auch Kresse (ein Kästchen dürfte reichen) sehr gut! 🙂 // Wenn Herr D. dieses Rezept aufgeschrieben hätte, würden bei den Zutaten noch 250g durchwachsener Speck in feinen Würfeln stehen – kross angebraten passt dieser nämlich auch recht vorzüglich in den Salat.

Lass Dir’s schmecken!

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

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5 Kommentare

„Der Brotteig muss nicht gehen. Den Ofen NICHT vorheizen.“

BeFunky_Dinkelvollkornbrot ohne Gehen und Vorheizen 1

Was würdest Du denn denken, wenn Du sowas in einem Brotrezept lesen würdest. Also, ich als Ottonormalfoodblogger, denke mir da:

„Pah, das kann doch gar nicht sein! Das ist doch viel zu einfach! Wie, nur zusammenkneten und einen Laib Formen und ab in den Ofen – warum machen wir denn dann immer alle so ein Geschiss (Anm.: Das ist NICHT böse gemeint! Aber wer schleicht denn bitte nicht heimlich um seinen  Hefeteig, als wär’s der Heilige Gral, weil es es könnte ja sein, dass der kleine Drecksack er heute mal nicht aufgeht…)? Warum beachten wir Gehzeiten, packen zukünftige Zimtschnecken ins Bett und suchen den wärmsten Platz in der ganzen Wohnung (wenn unsere Männer es tun würden, würden wir sie brüten lassen, sind wir doch mal ehrlich)? Und dann  die Sinnfrage: KANN DAS FUNKTIONIEREN? Sorry, dass ich so schreie, aber ich bin ein Verfechter der Brotbackmischung, die hat mich noch nie im Stich gelassen und ich kenne mittlerweile eine ganze Menge Tricks, damit das Brot auch so wird, wie ich es haben will. Und dann kaufe ich einmal statt Vollkornbrot Dinkelvollkornmehl und bilde mir ein, dass ich jetzt Brot backe, so richtig, ich habe mir 4 in Worten: vier Stunden Zeit dafür freigeschaufelt, denn das dauert ja alles. Und dann gebe ich voller Tollkühnheit und Wagemut bei Chefkoch „Brot“ ein, fange an, mich durch die Millionen 7.327 Rezepte zu wühlen, um eines ohne Sauerteig zu erhaschen (es reicht ja, wenn die Trockenhefe mir endlich wohlgesonnen ist, Stebb bai Stebb wir der Franngge sagt!) und da will mir doch tatsächlich einer weis machen, es sei auch ohne all diesen Aufwand und diese nervenaufreibenden Stunden möglich, ein essbares Brot in Händen zu halten? Glaub ich nüsch!

…und ich suche…

…und ich suche…

…aber ich bin ja sowas von neugierig!!! Das muss ich ausprobieren. Schon allein, um allen zu zeigen, wie unglaublich mutig ich bin. Ha! Frisch ans Werk, die Messer gewetzt, ich kann ja morgen früh einfach Herrn D. zu Bäcker schicken mehr als schiefgehen kanns nicht!“

IRONIE OFF.

Entschuldigt, aber das musste mal sein, denn ich konnte es wirklich nicht glauben, dass das gut gehen sollte. Aber weit gefehlt: Wir hatten heute morgen zum Frühstück ein Brot auf dem Tisch stehen, das gerade in Anbetracht des winzigen Aufwands, das es gemacht hat, wirklich sehr lecker war. Mit Sicherheit geht es besser, aber das geht es ja eigentlich immer. Aber wenn ihr mal wieder keine Lust habt, den halben Tag wegen eines Brotes daheim zu verbringen, Angst habt, dass das Brot sowieso nichts wird oder ihr einfach mal ein bisschen mutig sein wollt, dann probiert es mal aus! In Anbetracht von den unumgänglichen Backshops an jeder Ecke und dem Verschwinden der guten, echten Bäcker ist ohnehin jedes selbst gebackene Brot ein Gewinn. Warum dann nicht auch mal eins, dass nicht ganz so umständlich in der Zubereitung war? Wir haben ja alle auch noch was anderes zu backen kochen tun! 😉

Gelesen habe ich das Originalrezept hier, habe es allerdings etwas abgewandelt.

Du brauchst für 1 kg Brot:

  • 600 g Dinkelvollkornmehl
  • 150 g Roggenmehl
  • 2 Päckchen Trockenhefe
  • 50 g geschroteten Leinsamen
  • 3 TL Salz (wobei uns 2 TL auch gereicht hätten)
  • 4 EL Essig
  • 1/2 TL Anis
  • 1 EL Kümmel
  • 700 ml Wasser
  • 2 EL Körnermischung für Salat (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Pinienkerne)

ALLES in EINE Schüssel, mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine verkneten, wenn alles gut vermischt ist, nochmal kurz von Hand durchkneten (bei Bedarf mit noch etwas mehr Mehl), einen Laib Formen oder in eine gefettete Kastenform füllen, in den NICHT vorgeheizten Ofen schieben, diesen auf 220 °C einstellen und 60 Minuten backen (immer mal nachschauen, wenn es schon sehr dunkel wird, Temperatur etwas zurückdrehen). Nach Ende der Backzeit aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Noch ein kleiner Tipp gegen böse Überraschungen, wie ich sie gestern hatte: Wenn ihr Backpapier verwenden solltet, schaut nochmal nach, bis wieviel °C das hitzebeständig ist – auf meinem stand zwar 220°C, es roch aber nach 10 Minuten komisch und war so trocken, dass es auseinanderfiel, als ich es rausnahm, weil ich Angst hatte, dass es Feuer fängt. 😦

Dinkelvollkornbrot ohne Gehen und Vorheizen 4

Viel Spaß mit der eingesparten Zeit! XD Habt ein schönes Wochenende, meine Lieben!

Herzlichst Kristina sw

PS: Sorry, dass die Scheiben nicht perfekt sind, aber Brot schneiden war noch nie meine Stärke. Nochmal welche abschneiden, die dann trocken werden, nur so für’s Foto wollte ich aber auch nicht, ich hoffe, ihr versteht das!

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Fischfilet in Sesampanade

Fischfilet in Sesampanade

Eigentlich ist das hier gar kein richtiges, selbstständiges Gericht. Eigentlich ist es nur eine Panade, aber die war superlecker und deshalb wollte ich sie Euch nicht vorenthalten. Und wenn ich schonmal dabei bin, kann ich auch gleich das Rezept für eine große Schüssel voll Kartoffelsalat aufschreiben. Deal?! 🙂 Weiterlesen