2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Gnocchi mit Pfifferlingen in Gorgonzola-Rahm

Gnocchi mit Pfifferlingen in Gorgonzola-Rahm 3b

Aloha ihr Lieben sw

Mein RSS-Reader zeigt mir mittlerweile fast genauso eindeutig wie der Blick aus dem Fenster, dass es Herbst sein muss, denn von vielen meiner Lieblingsblogs lachen mir Pilze & Kürbisse entgegen. So viele tolle Rezepte sind es jetzt schon, ich bin mir sicher, dass der Herbst auch in diesem Jahr wieder zu kurz sein wird, um alles nachzumachen, was ich schon jetzt gespeichert habe.

Mein erstes Pfifferlings-Gericht stand noch aus, aber ich bin einfach noch nicht selbst auf den Markt gekommen, um schöne zu erstehen und in den Supermärkten konnte ich mich noch nicht so recht mit den Plastikverpackungen anfreunden. Schwesterherz war so lieb, mir den Rest aus ihrem Körbchen zu überlassen, so dass ich damit ein wunderbares kleines Mittags-Dinner for One zaubern konnte:

Gnocchi mit frischen Pfifferlingen in Gorgonzola-Rahm

Du brauchst pro Portion:

  • eine große Handvoll Pfifferlinge
  • 200 g Gnocchi
  • 50g Gorgonzola, fein gewürfelt
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 200 ml Vollmilch
  • n.B. ein Schlückchen Weißwein
  • 1 EL Butter
  • ein kleiner Zweig Rosmarin
  • Salz & Pfeffer, frisch gemahlen

Gnocchi mit Pfifferlingen in Gorgonzola-Rahm 1a

Während Du die Gnocchi kochst, kannst Du schonmal die Pfifferlinge putzen und in einer kleinen beschichteten Pfanne die Butter schmelzen. Die Pfifferlinge hineingeben, in der Butter wenden und salzen und pfeffern, die Rosmarinblättchen hineinzupfen. Mit (Weißwein und dann) Milch ablöschen, einköcheln lassen und wenn die Milch fast eingekocht ist (wenn die Pfanne richtig heiß ist, dauert das gar nicht lang) den klein gewürfelten Gorgonzola und die Frühlingszwiebelringe hineingeben, während der Käse schmilzt gut verrühren und dann die Gnocchi unterheben. Anrichten, servieren & schmecken lassen!

Und wie isst Du Deine Pfifferlinge am liebsten? Ich bin für alle (vegetarischen) Tipps dankbar! 🙂

Herzlichst Kristina sw

PS: Keine Ahnung vom Pilzesammeln? Kulinarikus stellt diese Woche eine ganze Menge fachkundiger Tipps vor! 🙂

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

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Champignon-Blätterteig-Muffins

Champignon-Blätterteig-Muffins 2b

Aloha ihr Lieben sw

„Was hast Du denn da? Die Vorspeise?“, sprach Herr D. als ich mit meiner Platte voller herzhafter Muffins in Richtung des Esstischs spazierte. Erinnert Euch Eure bessere Hälfte auch manchmal an „Wovon soll ich satt sein (bzw. werden), sprang nur über Gräbelein und fand kein einzig Blättelein“ ?! Als er sich später dann in die Couchecke warf, sich den Bauch rieb und das Bin-satt-war-lecker-Gesicht machte, wusste ich allerdings, dass ich mal wieder einen Treffer gelandet hatte. Und siehe da, er hatte doch tatsächlich „nur“ drei leere Papierförmchen auf seinem Teller liegen. 😉 Sie sehen also nicht nur gut aus, man wird auch noch satt davon:

Champignon-Blätterteig-Muffins 1a

Champignon-Blätterteig-Muffins mit Bergkäse

Du brauchst für 8 Stück:

  • 1 Pk. Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 400 g Champignons
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 ml Sahne
  • Salz & Pfeffer
  • 2 EL Kräuterbutter
  • 100g Bergkäse

Den Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen.

Die Champignons in feine Scheiben, die Frühlingszwiebeln und die Schalotte in feine Ringe schneiden, den Knoblauch pressen. Einen Esslöffel Kräuterbutter in einer unbeschichteten Pfanne erhitzen, Frühlingszwiebeln, Schalotte und Knoblauch darin abraten und die Pilze zugeben. Den zweiten Esslöffel Kräuterbutter dazugeben, salzen & pfeffern und die Pilze etwas zusammenfallen lassen. Mit der Sahne (& eventuell einem Schlückchen Weißwein) ablöschen, diese kurz einkochen lassen und die Pfanne vom Herd nehmen.

8 Mulden eines Muffinblechs mit Papierförmchen auskleiden, den Blätterteig in 8 gleichgroße Rechtecke teilen und die Förmchen damit auskleiden (der Teig ist etwas größer als die Förmchen, mit ein paar kleinen Falten funktioniert’s aber recht gut ^^). Die Champignonfüllung in die Formen füllen (je ein gut gehäufter EL pro Muffin) und den klein geschnittenen Bergkäse darauf verteilen.

Im vorgeheizten Ofen 20 Minuten backen. Nach Belieben mit etwas gehacktem Rosmarin bestreut warm servieren.

Lasst es Euch schmecken! 🙂

Herzlichst Kristina sw

Champignon-Blätterteig-Muffins 3a

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Salat mit gegrilltem Gemüse oder „Flexidingens“

Hühner - Flexi what

Jetzt mal Butter bei die Fische das kann doch nicht so schwer sein, einen Salat zu verbloggen, ganz ehrlich…was zierst du dich denn so? Ist doch sonst nicht so Deine Art, sonst schreibst Du für Freunde seitenweise Briefe, Stellungnahmen und wo ihnen sonst noch die Worte fehlen und jetzt scheiterst Du an diesem läppischen Blogartikel?!

 Ja, ehrlich – vielleicht werdet Ihr es mir nicht glauben, aber das kleine Textteufelchen auf meiner Schulter hat schon recht, wenn es die Tatsache spöttisch belächelt, dass ich mittlerweile seit einer knappen mehr als einer Woche an einem Text schraube, dessen Grundaussage auch einfach lauten könnte: „Hey Leute, is lecker, ehm, Salat mit Dingens…na….gegrillte Gemüse – machste Essig-Öl druff, verstehste – fertich is dat Abendessen.“ Mal abgesehen davon, dass ich das so nie schreiben würde, schon allein nicht, weil es eher stumpfsinnige Nahrungsproduktion als mit Liebe zubereitetes Essen implizieren würde, habe ich mir auch ausgerechnet dieses Salatrezept augesucht um noch eine Message, gewissermaßen ein Outing an den Leser zu bringen (Rührungsschnieftempos an dieser Stelle bitte wieder wegpacken, hat dann auch keiner gesehen, Herr D. spielt nämlich trotz des hochdramatischen Intros im folgenden allenfalls eine Nebenrolle . ^^ Zudem sollte ich eine solche Ankündigung dann vielleicht doch eher mit, sagen wir, einem zünftigen Spanferkel verknüpfen…oder Frikadellen.^^.)

 Genau das gibt’s heute aber nicht, beziehungsweise gab es in den letzten 2 Monaten nicht – wie alle regelmäßigen 2Herde-Leser nämlich bereits stutzig geworden sein dürften, ist diesmal kein Tier auf dem Grill gelandet, sondern ausnahmslos Gemüse. Wer mich und meine Rezepte kennt, weiß, dass ich hin und wieder gern mal vegetarisch gekocht habe, allerdings auch immer wieder Fleisch und Fisch auf den Tisch kamen. Anfang Juni allerdings schaffte es Hagen Rether, mich binnen seines grandiosen dreistündigen Programmes zu bekehren, es doch wirklich jetzt endlich mal zu probieren, das Tier vom Teller zu lassen. Bereits als ich eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn zu Herrn D. gesagt hatte „Lass uns doch noch schnell ’nen Burger, ist nicht mehr viel Zeit, bis es losgeht…“ hatte ich beim Biss in eben jenen schon das ungute Gefühl, dass es sich rächen würde, vor dem Besuch des Programms eines eingefleischten Vegetariers (wie ausgelutscht ist dieser Wortwitz denn eigentlich bitte?!?) noch Kunde bei einer Fastfood-Kette gewesen zu sein. Als er jedoch wenig später die Umwelt-Folgekosten jenes verspeisten Burgers auf 200 $* bezifferte, hatte diese Äußerung derart durchschlagenden Erfolg, dass ich die Gelegenheit beim Schopfe packte, ab dem nächsten Morgen Fleisch und Fisch von meinem Teller verbannte und mit lediglich klitzekleinen Ausnahmen (extrem erfolgreich für meine Verhältnisse) bis heute durchgehalten habe.

 Ich würde mich – vor allem nach einigen frustrierenden Erlebnissen in der deutschen Gastronomie – noch lange nicht als Vegetarierin bezeichnen, dennoch wollte ich die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, mich in die Riege der Flexitarier einzureihen und Euch das auch vollmundig zu verkünden mitzuteilen. Zum Einen, weil es noch ein deutlich größerer Antrieb ist, etwas durchzuziehen, je mehr Leute davon wissen, außerdem aber auch einfach deswegen, weil Ihr ja als Leser im Bilde sein sollt, dass es hier in Zukunft deutlich weniger Fleisch- und Fischgerichte als bisher geben wird. Mir ist schon klar, dass man nicht „ein bisschen Vegetarier“ sein kann (genauso wenig wie „ein bisschen schwanger“ ^^) – aber allein die Erfahrungen der letzten 8 Wochen haben mir eine vollkommen neue Sichtweise auf’s Einkaufen, Essen und Essen gehen eröffnet und je mehr ich über lese, desto sicherer bin ich mir, dass es sicherlich Sinn macht, über den eigenen Fleisch- und Fischkonsum nachzudenken und diesen möglichst stark zu reduzieren.

Am Studentenbudenherd klappt es schon ganz fantastisch und auch am Holdenherd gibt’s ebenfalls ganz viel Vegetarisches – Herr D. beschwert sich nie und macht sich halt zwischendurch, aber ganz selten, mal ein Wurstbrot oder kriegt eine kleine Fleischbeilage. So langsam ist meine „Findungsphase“, was das „neue“ Kochen angeht auch beendet und ich werde wieder etwas wagemutiger – ich freue mich  auch auf’s Stöbern in vielen, vielen tollen Blogs, die für mich jetzt noch deutlich interessanter geworden sind.

 *Sollte ich an dieser Stelle falsch zitieren und es sich doch um € gehandelt haben, bitte ich vielmals um Entschuldigung. Mein schlechtes Zahlen- und Einheitengedächtnis soll jedoch nicht von der Kernaussage „Heidiwitzka, so viel für einen Burger?!?“ ablenken. 

Die Kernaussage dieses Textes sollte ja eigentlich lauten „Hey, Leute, wundert Euch nicht, wenn’s hier in Zukunft weniger Fleisch und Fisch gibt!“ bzw. „Hallo, liebe Vegetarier, ich wäre auch gerne eine von Euch!“ – jetzt ist es doch ein ganz schöner Roman geworden, hoffentlich verzeiht Ihr mir, wenn’s noch etwas drunter und drüber ging. Wenn Ihr Lust habt, berichte ich Euch auch gerne noch ein bisschen ausführlicher von lustigen Einzelerlebnissen, vor allem die Gastronomie hat da, wie schon erwähnt, so einiges zu bieten, das teilweise auch an seelische Grausamkeit grenzt. Bis dahin serviere ich Euch heute einfach mal meine ersten vegetarischen Grill-Gehversuche, abgesehen von den Gemüsespießen, die L. und mich bei Grillparties über Wasser halten. Ich bin mir sicher, dass da in Zukunft noch viel mehr geht. ^^

Salat mit Grillgemüse 2 klein

Salat mit gegrilltem Gemüse

Du brauchst für 2:

1. Zucchini:

  • 100 ml Olivenöl
  • einen halben Bund Basilikum
  • eine große Zucchini (ca. 600 g oder eben mehrere kleine)

2. Champignons:

  • 200 g Champignons
  • 50 g Blauschimmelkäse

3. Salat:

  • einen kleinen Kopf Salat (z.B. Eichblatt)
  • eine Paprika
  • 1/2 Salatgurke

4. Dressing:

  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • je eine große Prise Salz, Pfeffer und Zucker
  • einen Schwenk Wasser
  • 1 geh. EL Dijonsenf

Zuerst kümmern wir uns mal um die gegrillten Zucchini: Das Gemüse in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und diese salzen, auf Küchenkrepp etwas wässern lassen. Zwischenzeitlich das Basilikum mit dem Öl pürieren, die Zucchinischeiben pfeffern und mit dem Basilikumöl bepinseln, dann etwa eine Stunde durchziehen lassen. Das restliche Basilikumöl für das Dressing aufheben.

Dann bereiten wir mal die Champignons vor: Diese putzen und die Stiele entfernen, stattdessen in die Köpfe jeweils einen kleinen Würfel vom Blauschimmelkäse legen.

Den Salat ganz normal vorbereiten, also waschen und putzen, zupfen und die Gurken und die Paprika stiften. Für das Dressing die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und mit dem Basilikumöl sowie allen weiteren dafür vorgesehenen Zutaten verquirlen – abschmecken – fertig. Sobald das Gemüse fast fertig gegrillt ist, über den Salat geben, vermischen und mit dem Gemüse servieren.

Beim Grillen natürlich erst die Zucchini auflegen – bei unserem süßen kleinen Elektrogrill haben sie etwa 20 Minuten gebraucht und nach der Hälfte habe ich sie einmal gewendet – wie lange sie bei euch brauchen, dürfte natürlich arg unterschiedlich sein – einfach hin und wieder mal schauen, ob sie auf der unten liegenden Seite schon kräftig Farbe angenommen haben und dann wenden. Nach dem Wenden habe ich die Champignons auf den Grill gegeben und diesen dann mit Alufolie abgedeckt, damit sich die Hitze gleichmäßig verteilen konnte. In dieser Zeit ist der Käse wunderbar geschmolzen und die Champignons waren gar – sie waren allerdings nicht sehr groß. 😉

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntag & bin gespannt auf Euer Feedback!

Herzlichst Kristina sw

Salat mit Grillgemüse 1 klein

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Wenn Du die Füße nicht mehr unter den heimischen Tisch stellst: Gebratene Nudeln für Anfänger

Gebratene Nudeln ankündigung

Können eigentlich alle Eure Freunde kochen? Wisst Ihr, was so bei Euren Bekannten Abends auf den Tisch kommt? Feines Drei-Gänge-Menü oder doch eher Dosenravioli, Fertigpizza und Köstlichkeiten in Lieferservice-Pappkartons und Alufolie?

Ich muss zugeben, dass ich mir solche Fragen eigentlich nur dann stelle, wenn ich mal wieder in großen Supermärkten in der falschen Regalreihe gelandet bin und gefühlte Kilometer von Fertigprodukten, gerne getrocknet oder in diese unsäglichen Mikrowellen-/ Wasserbadportionenteller verpackt, gegenüberstehe und mir denke „Wer zur H***e kauft so etwas?!“ und noch wichtiger: „Wem schmeckt so etwas eigentlich?“ Irgendwer muss diese Sachen ja konsumieren, sonst gäbe es sie wohl nicht… Gerade seit ich Foodblogs lese, weiß ich ja, wie man viele Dinge selbst machen kann und immer wieder fällt mir auf, dass der Geschmack frisch gekochter/ zubereiteter Gerichte die Tore für die Fertigmischungen dieser Welt völlig verschließt. Kartoffelpüree aus der Tüte, Saucen schon fertig im Beutel im Kühlregal, winzige getrocknete Gemüsestücke in Instantnudelgerichten – all das, was ganz am Anfang, als mir das Wasser noch anbrannte (oder ich es zumindest fürchtete) manchmal ganz gut gegen den Hunger half (Mann, ist das lange her!), kommt mir heute nicht mehr auf den Teller. Mit dem Umzug in die zweite Studentenbudenküche konnte ich das dann auch wirklich in die Tat umsetzen, denn zwischen einem Meter Küche im Schrank mit zwei Platten, ohne Schneidefläche, Tiefkühlfach, Backofen & Platz für Gewürze und 2,20 m Küche ist ja doch ein deutlicher Unterschied, nicht nur in Sachen Backofen & Tiefkühlfach.

Während ich vorher froh war, wenn ich für mich allein etwas Essbares hinbekommen habe, ohne dabei die ganze winzige Wohnung auf den Kopf zu stellen, habe ich mittlerweile am Studentenbudenherd wirklich gerne Besuch und sogar Herr D. kocht hier ab und an ganz gern. Mein mit Abstand liebster & häufigster Gast ist L., Opfer für neue Kreationen und Testesserin für fast alles ohne Fleisch (& einigen von Euch vielleicht schon vom kleinen Geburtstagscarepaket ein Begriff). Meistens sitzt sie dann Kaffee schlürfend und erwartungsfroh am Multifunktionstisch (Essen, Arbeiten, Vorbereitungen für’s Essen, je nachdem wie’s gerade beliebt auf 2,40 m – ich bin so stolz auf Herrn D., der mir dieses Prachtexemplar gebaut hat), zeigt Vorfreude, wenn es gut riecht, stellt hin und wieder interessierte Fragen, was ich denn da so mache und ist damit kurzum der perfekte Gast.

Da der perfekte Gast aber leider außer Nudeln nicht viel kochen kann und es schon geraume Zeit eine Art Running Gag unter uns ist, dass sie sich später, wenn mal nicht die Herdwächter um sie rum sind, die in der heimatlichen Wohngemeinschaft und in der WG ihres Freundes den Herd streng bewachen, sie nicht machen lassen und ihr dafür selber etwas zaubern, von Nudeln mit Pesto, das ich ihr in riiiiesigen Carepaketen und in 10 verschiedenen Sorten schicken werde, ernähren muss, wollten wir dringend Abhilfe schaffen. Ehe ich mich versah, hatte ich also vollmundig das Versprechen gegeben, Ihr das Kochen beizubringen, besser gesagt: sie einfach mal in der Küche was machen zu lassen und darüber zu wachen, dass nichts anbrennt und man es am Ende essen kann.

Womit wir anfangen sollten, wusste ich nicht. Es sollte weder über-, noch unterfordern, Gemüse soll mit rein, weil es gesund ist, Fisch kann mit rein, denn den isst sie selbst ja gern und wie man das mit Fleisch machen könnte, wollte sie auch wissen (nachdem Liebe ja durch den Magen geht und sie sich unter meiner telefonischen Anleitung schonmal todesmutig an einem Schnitzel für ihren Freund probiert hatte) – irgendwie ein bisschen viel für ein Gericht. Und dann ja auch noch die Sache mit den Gewürzen, es hat ja nicht jeder gleich ein Regal mit 50 verschiedenen Sorten daheim und…vielleicht braucht man das ja auch nicht so dringend, wie ich vielleicht glaube. Lange Rede, kurzer Sinn: für den Anfang habe ich mich für gebratene Nudeln entschieden, in der Basisversion mit Gemüse, gepimpt mit Garnelen oder Putenbrust, je nach Gusto. Die Gewürze sind bei den Instant-Nudeln (deren Zubereitung total einfach ist) quasi schon enthalten, darüber müssen wir uns in Lektion 1 also noch nicht allzu viele Gedanken machen und können uns stattdessen erstmal mit Gemüse beschäftigen – Fleisch und Fisch sind ein kleines Goodie obendrauf und für das gute Gefühl als „Soulfood“ gab es danach noch ein Himbeereis nach diesem Rezept, um das Essen abzurunden und auf jeden Fall ein Erfolgserlebnis zu haben. L. hat’s Spaß gemacht und sie will weitermachen und ich grüble immer noch, was „pädagogisch wertvolle“ Gerichte für die nächsten Versuche sein könnten. Für Euch gibt’s jetzt erstmal das Rezept (mit ein paar ausführlichen Anmerkungen in Kursiv) und ein paar Bilder, vielleicht habt Ihr ja auch Spaß daran! 🙂

Was würdet Ihr denn mit einem „Kochschüler“ kochen? Für Ideen bin ich dankbar! 🙂 (Wenn man selbst kocht, ist das alles gar nicht so schwer, aber es jemandem zu erklären, alle „Warums“ zu beantworten und das perfekte Timing zu wahren, wenn man es nicht mit seiner eigenen Geschwindigkeit zu tun hat, ist gar nicht so einfach, wie ich es mir vorgestellt hatte ^^)…

Gebratene Nudeln Zutaten

Gebratene Nudeln mit Gemüse (& Garnelen/ Putenbrust)

  • 2 Packungen Asia-Instant-Nudelsuppe (Geschmack nach eigenem Gusto bzw. bei Verwendung von Fisch oder Fleisch in der entsprechenden Geschmacksrichtung)
  • 800 ml Wasser
  • 1 Zucchini
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 250 g TK-Brokkoli
  • ½ Glas Mungobohnenkeimlinge (problemlos weglassbar)
  • 4 Champignons
  • 1 Paprika
  • 1 EL (Sesam-) Öl
  • 6-8 EL Sojasauce
  • Salz, Pfeffer
  • Nach Belieben gemahlener Ingwer/ gemahlenes Zitronengras/ Asia-Würzmischung
  • Pro Person 1 Stück Hähnchen- oder Putenbrustfilet (Teilstück, portioniert beim Metzger oder im Supermarkt zu haben)
  • und ein TL (Sesam-)Öl
  • oder pro Person 100 g Garnelen aus dem Kühlregal

Gebratene Nudeln mit Pute

Das Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Falls Mungobohnenkeimlinge aus dem Glas verwendet werden, diese mindestens eine halbe Stunde in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben, damit sie den typischen „Konservengeschmack“ verlieren. Natürlich können – falls zu bekommen – auch frische verwendet werden, dann entfällt das Wässern und sie werden genauso verwendet, wie im Rezept beschrieben.

Eventuell an dieser Stelle das Fleisch vorbereiten.

Einen Topf mit 800 ml Wasser aufsetzen, dieses zum Kochen bringen und die Würzmischung aus den Instant-Suppenpackungen einrühren. Die Nudeln hineingeben und wie auf der Packung angegeben kochen (normalerweise 3-4 Minuten). Die Nudeln in ein Sieb abschütten, dabei die Brühe unbedingt auffangen.

Die Brühe mit einigen EL Sojasauce verrühren (probieren bzw. auf eine leicht braune „Soßenfarbe“ achten).

In einer beschichteten Pfanne oder wenn nicht vorhanden in einem großen Topf einen EL Öl erhitzen und das Gemüse hineingeben, das am längsten braucht, also Zucchini, Frühlingszwiebeln & Brokkoli hineingeben. Etwas anschwitzen, einen EL Mehl zum Binden darüber geben, gut umrühren und mit einem großzügigen Schluck von der angerührten Sauce ablöschen, verrühren und 5 Minuten vor sich hin köcheln lassen.

Bis zum Ende des Garens immer mal wieder rühren und darauf achten, dass genügend Sauce vorhanden ist, dass alles gerade so bedeckt ist – eventuell noch etwas zugeben.

Nach dieser Zeit die Sprossen und die Champignonstücke zugeben und weitere 2-3 Minuten garen.

An dieser Stelle die Garnelen zubereiten.

Jetzt noch die Nudeln unterheben, nochmal heiß werden lassen & rundherum mit geringer Flüssigkeit etwas anbraten und die Paprikastücke zufügen. Mit Salz & Pfeffer sowie anderen Gewürzen nach Belieben abschmecken. (Mit Fleisch oder Fisch) Garnieren, servieren &

Schmecken lassen! 🙂

Gebratene Nudeln Shrimps

Für die Garnelenvariante: Dafür die Garnelen zusammen mit den Nudeln unter die Gemüsemasse heben.

Für die Variante mit Fleisch: In einer gut beschichteten Pfanne einen TL Öl erhitzen, das Fleisch von allen Seiten anbraten, salzen & pfeffern & im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) 20 Minuten fertig garen. Diese Garzeit gilt für Stücke, die etwa 200 g wiegen.

*—*

Uiuiui, das ist ein ganz schöner Roman geworden, es war aber wirklich ein schöner Abend & auch ich habe eine ganze Menge gelernt. Lasst es Euch schmecken & habt einen schönen Sonntag! 😉

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

 


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Couscous-Salat

Couscous-Salat mit Schnitzelspieß 7

Die Welt steht Kopf – zumindest ein bisschen. Das Championsleague-Finale heute Abend ist in aller Munde. Für wen ich die Daumen halte, ist klar, denn wäre es anders, würde ich den Abend mit einem rot-weißen Fanschal geknebelt in einer Ecke verbringen, damit ich ja nicht für schwarz-gelb jubeln kann, denn wenn man etwas über meine Heimat sagen kann, dann, dass sie trotz – oder gerade wegen, man weiß es nicht so genau – der Nähe zu Hessen und auch Baden-Württemberg voller „Patriotismus“ die Zugehörigkeit zum Bundesland der Lederhosen und Dirndl nach außen trägt.

Da Grillen wegen der Temperaturen immer noch flach fällt (schade, schade, Herr D. scharrt schon – wie einige andere der Anwesenden am heutigen Abend – ungeduldig mit der Grillzange), habe ich noch keine Ahnung, auf welche Art der Verpflegung eshinauslaufen wird. Hätte ich sie selbst in der Hand, würde ich wohl zu einem Fingerfood-Buffet greifen, da wir aber aushäusig sein werden, lasse ich mich überraschen und drücke uns die Daumen, dass einstimmig das größte vorhandene Auto zum Lieblingsitaliener entsandt wird, um pünktlich zum Anpfiff große, dampfende Pizzen auf Tisch und Schößen verteilen zu können.

Für Euch habe ich trotzdem ein Rezept ausgesucht, dass auf einem solchen Buffet oder beim Grillen (so Ihr denn die Temperaturen dazu habt oder die entsprechende Outdoor-Kleidung bemüht ^^) problemlos glänzen könnte. Und weil gerade soooo viele tolle Blogevents laufen, schicke ich dieses Rezept bei Bettina von Homemade & baked ins Rennen, die gerade unsere liebsten Salat-Rezepte sucht – und dazu gehört der Couscous-Salat auf jeden Fall! 🙂

Eure liebsten Salat Rezepte bei Homemade & baked

Du brauchst für 2-3 Hauptspeisenportionen:

  • 250 g Couscous
  • mindestens 300 ml heiße Brühe
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Paprika (ich hab gelbe & grüne genommen
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Espressolöffel Kreuzkümmel
  • etwas Chilipulver
  • nach Belieben glatte (!) Petersilie oder Minze

Den Couscous mit der Brühe übergießen und ziehen lassen. Die genaue Menge hängt zum Einen davon ab, welches Verhältnis auf der Packung steht, zum anderen ein bisschen vom persönlichen Geschmack, also einfach probieren, ob’s für Deinen Geschmack weich und saftig genug ist und eventuell noch ein bisschen nachschütten.

Die Paprika waschen, putzen und würfeln, die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden (entweder roh verwenden oder in etwas Butter in einer beschichteten Pfanne anschwitzen, dann schmeckt es besonders toll, wenn man sie mit etwas Rauchsalz-Würzmischung bestreut). Das Tomatenmark unter den Couscous rühren, das Gemüse zufügen und mit den Gewürzen abschmecken.

Zum Schluss noch die klein geschnittene Petersilie oder gezupfte Minze zufügen, mit der Petersilie ist es die „klassischere“ Variante, wie ich finde, die Minze verleiht – wenn man sie mag – einen tollen Frischekick.

Abgekühlt servieren.

Schmeckt auch toll als Beilage zum Beispiel zu Gegrilltem Fleisch, Fisch oder natürlich noch mehr Gemüse (auf dem Bild siehst Du einen Schnitzelspieß, dessen Zubereitung war aber leider irgendwie zu chaotisch als dass ich hier freiwillig Angaben zur Sache machen würde ^^).

Ich wünsche uns allen einen tollen (Fußball-)Abend!

Herzlichst Kristina sw

Couscous-Salat mit Schnitzelspieß 3

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Nicht nur für Zahnlose: Dreierlei Püree (Erbse, Karotte & Navette)

Dreierlei Pürree 1

Neulich habe ich im Supermarkt Navetten (leider ist die Saison schon fast wieder vorüber – ich finde, die kleinen Kerlchen schmecken nach einer Mischung aus Kohlrabi und Rettich mit einem Hauch Meerrettich „im Abgang“ und sind wirklich interessant!) entdeckt und da ich die noch nie gesehen hatte, die Mischung aus Rettich und Radieschen aber echt interessant aussah, hab ich einfach mal ein paar mitgenommen. Und weil mir irgendwie nach exzessiver Pürierstab-Nutzung zumute war, gab es simpel gebratenes Schollenfilet auf

Dreierlei Püree: Erbsen, Karotten & Navetten

Dreierlei Pürree 4 Du brauchst für 2-3 Portionen:

1) für das Karottenpüree

  • 400 g Karotten, geschält und in Scheiben geschnitten
  • ein paar Zweige Thymian
  • etwas Salz und Pfeffer
  • Knoblauchgranulat
  • eine kleine Zwiebel, geschält und in Scheiben

2) für das Erbsenpüree

  • 400 g TK-Erbsen
  • 2 EL Parmesan
  • einige Blätter Basilikum, in feine Streifen geschnitten
  • Salz, Pfeffer
  • eine kleine Zwiebel, geschält und in Scheiben

3) für das Navettenpüree

  • 4 Navetten (ca. 300 g), geschält und in Stücke geschnitten
  • 50 g Wasabi-Käse
  • Salz & Pfeffer
  • das Grün von Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • eine kleine Zwiebel, geschält und in Scheiben

Je eine mittelgroße Kartoffel, geschält und in Stücken.

Alle drei Gemüsesorten mit der Kartoffel jeweils in etwas Salzwasser 30 Minuten köcheln lassen, abschütten und mit einem Schuss Milch (lieber noch etwas nachschütten, wenn es nicht reicht – genau deswegen ist mir das Navettenpüree nämlich etwas *zu* flüssig geraten) und den hier angegebenen Zutaten pürieren und mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Bei uns gab es noch etwas Fischfilet – in Mehl gewendet und in der Pfanne mit etwas Fett gebraten – dazu, dadurch wurde aus der ganzen Sache ein wirklich leckeres Essen.

Lasst es Euch schmecken! 😉

Herzlichst Kristina sw

Dreierlei Pürree 3

Dreierlei Pürree 5

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Nudelsalat mit grünem Spargel, Bratwurst und Cherrytomaten

Nudel-Spargel-Salat mit Bratwurst und Tomaten 1

Habt ihr auch diese Food-Nerd-Momente? Seit ich diesen Begriff bei Verena von Schlammdackel gelesen habe, weiß ich die Phase  treffend zu beschreiben, wenn mich im Supermarkt in Anbetracht von einer, zweier oder auch mehr Zutaten die spontane Kochwut packt, wenn sich in meinem Hirn die verschiedenen Teile zu einem Ganzen fügen und wenn ich mir absolut sicher bin, dass das schmecken MUSS, auch wenn ich selbst etwas ähnliches noch nie selbst gekocht habe. Häufig sind es Dinge, die sich beim vorsichtigen Googlen (man könnte ja noch den ein oder anderen Tipp für die richtige Würze abgreifen) als Klassiker herausstellen oder die auf Chefkoch 20+ Treffer liefern, sodass ich mich beruhigt an den Herd stellen kann. Manchmal sind es aber auch Kombinationen, bei denen selbst Onkel Google mich fragend ansieht und aus den von mir eingegebenen Zutaten gleich 2-3 verschiedene Gerichte zaubert, diese aber nie alle in einem verwendet, so dass – hätte man als Food-Nerd nicht auch das gewisse Selbstbewusstsein, sich den „richtigen Riecher“ einfach mal pauschal zu unterstellen – gewisse Zweifel aufkommen könnten.

Da es aber wenig gibt, dass ich mehr fürchte als „Langeweile auf der Zunge“ (ich weiß, ich wiederhole mich…^^) probiere ich einfach mal aus. Wie Mutti immer so schön optimistisch zu sagen pflegt: „Einmal kann man’s mindestens essen!“

Ich streune also auf der Suche nach dem Heiligen Geschmacksgral (hehe) durch die mir wohl vertrauten Gänge des Discounters im Studentenbudendorf (hier haben sie die neuen Artikel immer etwas früher als in der Heimat, deshalb ist das immer mal ganz interessant abzuchecken, gerade, wenn ich länger nicht dort war), als mich der grüne Spargel quasi anspringt, allerdings nahezu zeitgleich mit einer Packung besonders gewürzter Bratwürste. Augenblicklich entspinnt sich die Geschichte eines grünen Spargels, der auszog, einen Nudelsalat zu erobern, begleitet von Bratwürsten, Cherrytomaten und einem Hauch von Rosmarin…Heimfahrt und Ausräumen sind im Nebel der Erinnerung begraben, das vordergründige Thema ist selbstverständlich allein das Dressing, welches ich einer solchen Komposition angedeihen lassen sollte. Beim Erstversuch in der Studentenbude noch durch den recht kräftigen Geschmack des Waldhonigs geprät, konnte es in der von mir gern so genannten „Perfektionsrunde“, dem Zweitversuch mit kritischem Publikum aka Herrn D., durch Ahornsirup gelingen, das Ganze noch ein Stück runder zu machen, sodass ich euch nun dass Endergebnis voller Stolz präsentiere und der Meinung bin, dass dieses Rezept die Teilnahme am Küchenplausch Spargel-Event eindeutig verdient hat 😉

Spargel Rezepte

Nudelsalat mit grünem Spargel, Luganighetta (Bratwurst) und Cherrytomaten

Du brauchst für 4 Portionen:

  • 250 g Nudeln nach Belieben
  • 1-2 Bund grünen Spargel [je nach Qualität eben mehr oder weniger – ich hatte da leider beim zweiten Mal welchen erwischt, bei dem noch so einiges an Holzigem wegzuschneiden war… 😦 ]
  • 300 g Cherrytomaten
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 4 Luganighetta (und wie lautet da der Plural, lieber Discounter?)
    • (schmeckt hierin besonders lecker: Schweinebratwurst gewürzt mit Muskat, Pfeffer, Chili, Majoran, Rosmarin & Thymian; normale grobe Bratwürste gehen aber auch)
  • 2 + 1 EL Ahornsirup (Honig geht zur Not auch)
  • 6 + 3 EL Sojasauce
  • (Salz &) Pfeffer
  • 2 + 2 EL Walnussöl (oder normales Pflanzenöl)
  • 2-3 Zweige Rosmarin

Die Nudeln nach Packungsanweisung im Salzwasser kochen, gut abtropfen lassen und in eine große Schüssel geben. Zwischenzeitlich die Bratwürste mit 2 EL vom Öl in einer beschichteten Pfanne anbraten; vom Spargel die holzigen Enden entfernen, säubern und in grobe Stücke schneiden.

Nudel-Spargel-Salat mit Bratwurst und Tomaten 3

Die Bratwürste, wenn sie schön kross gebraten sind, aus der Pfanne nehmen und auf einem Küchenkrepp ruhen lassen, derweil die Spargelstücke mit den Rosmarinzweigen in derselben Pfanne im von den Würsten verbliebenen Öl anbraten. Den Spargel mit je einer Prise Salz und Pfeffer würzen und mit 6 EL Sojasauce ablöschen, mit 2 EL Ahornsirup vermischen, den Deckel auf die Pfanne geben und unter gelegentlichem Rühren 5-7 Minuten köcheln lassen (Hitze dafür ruhig auf die Hälfte zurückdrehen). Probieren, ob der Spargel weich genug ist, und den kompletten Pfanneninhalt außer dem Rosmarin (beiseite legen) zu den Nudeln geben. In der Pfanne das Weiß der Frühlingszwiebeln in Ringe geschnitten mit den verbliebenen 2 EL Walnussöl bei großer Hitze anbraten, ebenfalls mit Sojasauce und Ahornsirup ablöschen, mit Pfeffer (und wer’s scharf mag ein wenig Chilipulver) würzen und nur einen kleinen Moment köcheln lassen, dann ebenfalls zu den Nudeln geben.Nudel-Spargel-Salat mit Bratwurst und Tomaten 4

Zum Schluss noch die Bratwürste und die Cherrytomaten in dünne Scheiben, das Grün der Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, sowie den gebratenen Rosmarin fein hacken. Alles mit in die Schüssel geben und gut vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und anrichten.

Tipp für Vegetarier: Statt der Bratwürste wären Hirtenkäse-Würfel oder auch Parmesanspäne sicherlich lecker!

Lasst es Euch schmecken & genießt den Sonntag sowie die Spargelsaison!Herzlichst Kristina sw

Nudel-Spargel-Salat mit Bratwurst und Tomaten 5

2Herde hat noch mehr zu bieten sw