2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Ganz große Cookieliebe: Apfel-Zimt-Cookies mit Haferflocken

Apfel-Zimt-Cookies a

Aloha ihr Lieben sw

Oooooh…mmmmhhh…Leute, Leute, ich weiß überhaupt nicht, welche Onomatopoetika ich überhaupt verwenden könnte, um Euch diesen Cookietraum auch nur annähernd so schmackhaft machen zu können, wie ich es gerne würde! Bereits gestern habe ich Euch ja schon von meiner gesteigerten herbstlichen Vorliebe für Äpfel und Zimt erzählt und auch wenn die Apfelknödel dafür schon ziemlich genau das Instrument waren, um diesen Hunger zu stillen, sind diese Cookies DAS ultimative Rezept für alle, die auf Apfel-Zimt-Wölkchen schweben wollen. Ich hätte mich am liebsten in ein blaues Krümelmonster-Kostüm geschmissen, einen riesigen Keksberg in einer noch riesigeren Keksdose vor mir aufgetürmt und wäre den ganzen Tag nur noch aufgestanden, um frischen Kaffeenachschub zu holen. Soll heißen – ganz ohne Konjunktiv: Müsst Ihr nachmachen – unbedingt! 😉

Apfel-Zimt-Cookies 5

Apfel-Zimt-Cookies

Frei übersetzt nach Joy the Baker

Für ca. 20 Cookies brauchst Du:

  • 1 großen Apfel (ich habe Braeburn verwendet)
  • den Saft einer kleinen Zitrone
  • 115g Butter
  • 115g Zucker
  • 115g Brauner Zucker
  • 120g Mehl
  • 100g Haferflocken
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 1 Pk. Natron
  • eine Prise Salz
  • 1 Ei, Größe L
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 gestrichener TL ZImt
  • zwei Handvoll Walnusskerne

Apfel-Zimt-Cookies 1

Und so geht’s:

Den Ofen auf 190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und den Apfel schälen, in kleine Stücke schneiden und mit dem Zitronensaft vermischt auf die Seite stellen. Die Walnüsse hacken – wie grob bzw. wie fein ist Eurem Geschmack überlassen, Hauptsache man kann sie gut unter den Teig mischen.

Mit dem Handrührgerät oder in der Küchenmaschine die weiche Butter mit beiden Sorten Zucker cremig schlagen, das dauert etwa 3-4 Minuten. Das Ei zugeben und eine weitere Minute rühren, auch das Vanillemark gut unterrühren. Mehl, Backpulver, Natron & Haferflocken zusammen mit dem Salz und dem Zimt in einer Schüssel vermischen, zum Teig geben und gut unterrühren. Zuletzt noch die Apfel- und die Nussstücke unterheben und aus dem gut vermischten Teig kleine Bällchen (3/4 Walnussgröße würde ich mal verwegen die Größe benennen, die die erwähnten 20 Cookies ergeben müsste. ^^) formen.

Die Bällchen mit viiiiiel Abstand – also ganz Cookietypisch zu neunt – auf ein Backblech setzen und in den vorgeheizten Ofen geben. Wer den Drang hat, sie platt zu drücken: Ganz, ganz sachte genügt! Sie laufen auch von allein wunderbar auseinander! 😉

Nach 13 Minuten war bei mir das Träumchen mit Apfel-Zimt-Geschmack ganz leicht knusprig und doch „soft-baked“ – in Anbetracht der „Jeder Ofen ist anders“-Problematik würde ich Perfektionisten allerdings zu Probecookies raten. 😉

Apfel-Zimt-Cookies 3

Apfel-Zimt-Cookies 4

Verrätst Du mir auch Dein Rezept für die besten Cookies der Welt? Ich wünsche Dir einen wunderschönen Sonntag! 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

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Nachgemacht: Blitzschnelles Brot

Blitzschnelles Buttermilch-Roggen-Brot

Im Zuge meiner dezenten Inkoordiniertheit hatte ich es diese Woche mal nicht rechtzeitig zum Bäcker geschafft. Da ich in der Studentenbudenküche allerdings noch nichtmal einen Toaster besitze, fiel sogar Toastbrot zum Frühstück dementsprechend flach und Knäckebrot war – wie sollte es anders sein – keines mehr im Schrank. Welch ein Glück, dass Mel von Gourmetguerilla mit einem Tweet kurz zuvor auf dieses tolle Rezept hingewiesen hatte, mit dem man binnen einer halben Stunde (die Abkühlzeit dann leider doch noch nicht mitgerechnet) ein leckeres, frisches Brot zu haben, von dem man genau weiß was drinsteckt und das auch richtig wandlungsfähig ist. Nicht nur, was die Zugabe von Gewürzen betrifft, auf die sie extra hingewiesen hat, sondern auch in Sachen Mehl ist dieses Rezept nicht zickig: Ich hab es schon als Weißbrot und als Roggenbrot gebacken und beides war wirklich lecker.

Solche Rezepte muss man teilen, um Euch alle da draußen vor der Brotnot am sonntäglichen Frühstückstisch und Tankstellenaufbackbrötchen zu bewahren. 😉

Du brauchst für eine 2 x 2-3 Personen-Frühstücks-Portion:

  • 250 ml Buttermilch
  • 250 g Mehl (ich habe es mit Roggenmehl und Weizenmehl getestet und beides ist sehr lecker)
  • 80 g Haferflocken
  • 1 EL Honig
  • 1 gestr. TL Salz
  • 1/2 Päckchen Backpulver

Zuerst heizt Du den Backofen mal auf 200°C Ober-/Unterhitze (oder Heißluft 200°C) vor und wartest noch ein paar Minuten, das Brot ist ohnehin Ruck-Zuck zusammengerührt. Dafür verquirlst Du zuerst die Buttermilch mit dem Honig (geht leichter, wenn die Buttermilch etwa Zimmertemperatur hat) und vermischst dann die trockenen Zutaten in einer Schüssel. Dazu gibst Du die Buttermilch-Honig-Mischung und verknetes alles mit dem Handrührgerät mit Knethaken etwa 2 Minuten lang. Danach knetest Du es noch kurz mit bemehlten Händen durch und formst dann einen oder zwei Laibe, die Du mit Mehl bestäubst und mit einem glatten Messer etwas einschneidest. Diese legst Du am besten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und gibst sie für 20 (2 kleine Laibe) oder 25 (1 großer Laib) Minuten in den Ofen. Nach dieser Zeit nimmst Du das/die Brot/e raus und lässt sie in einem leicht feuchten Geschirrtuch auskühlen.

Ein Tipp von Mel, den ich noch nicht ausprobiert habe, ist, zur Buttermilch zum Beispiel noch Rosmarin und/ oder getrocknete Tomaten zuzugeben und die Mischung zu pürieren, um dem Brot ein besonderes Aroma zu verleihen…klingt auf jeden Fall nach einer leckeren Angelegenheit, die allerdings zu meinem Frühstücks-Honigbrot nicht soooo gut gepasst hätte… Und nächstes Mal, wenn ich Backpulver habe, das nicht schonmal feucht geworden zu sein scheint, geht mein Brot bestimmt auch noch so schön auf wie das von Mel! ^^

Lass Dir's schmecken!


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Start in den Tag: Lecker Müsli

Müsli 1Wortkarger Morgenmuffel empfiehlt: Kaffee zu Gemüte führen, Obst schnibbeln, rühren und genießen! Genau das richtige für Regentage im Juni (und nicht nur für die!)… 🙂 Genau so hat meine Mama das auch immer gemacht. In der großen Müslischüssel, die neulich beim Polterabend für immer von uns gegangen ist… R.I.P. 😉

Für 2 Frühstückshungrige:  2 Bananen # 1 Apfel # 3 Kiwis  # 2 EL Honig  # 6 EL Haferflocken # 200 ml Orangensaft # 500 g Joghurt  # 4 EL gemahlene Nüsse

Obst schälen und in Stücke schneiden, mit den restlichen Zutaten vermischen und mit Honig abschmecken.

Müsli 3

Lass Dir's schmecken!