2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Suppenliebe 3: Hühnersuppe Asia-Style mit Kokosmilch

Asiatische Hühnersuppe C

Aloha ihr Lieben sw

*dramatische Musik*  Trilogie der Suppenliebe, letzter Teil. (1 & 2Wie gestern schon versprochen, gibt’s heute die Alternative für alle, die die Schnauze voll haben von klassischer Hühnersuppe. Ich muss gestehen, da das Originalrezept aus einer dieser Frauenzeitschriften stammt, war ich doch etwas skeptisch, als Mutti mir vor mittlerweile bestimmt schon 3 Jahren die Kopie des Rezepts in die Hand drückte und mir ans Herz legte, dieses unbedingt mal auszuprobieren. Die dann doch recht vielversprechende Zutatenliste ließ mich meine Klatschzeitschriften-Abneigung beiseite legen, ich kaufte die fehlenden Zutaten und  – was soll ich sagen – diese Suppe hat es unter die Klassiker geschafft, die immer mal wieder gekocht werden und die auch Herr D. trotz vorgeblicher Abneigung gegen die „Schuhbeck’sche Zutatenkombination“ Knoblauch & Ingwer (jaja, der böse Ingwer ^^) sehr gerne isst:

Hühnersuppe Asia-Style mit Kokosmilch

Du brauchst für 4 Teller:

  • 400g Hähnchenbrustfilet
  • 1 EL Butterschmalz
  • 500ml Hühnerbrühe
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 1 TL Curry
  • 150ml Orangensaft
  • 300g gemischtes Suppengemüse: Möhren, Erbsen, Blumenkohl-Röschen – gibt’s auch TK 😉
  • 50g Reis – gerne auch vom Vortag
    • Basmati-Reis hat natürlich ein tolles Aroma, zerfällt aber leicht, deswegen empfehle ich eher Langkornreis
  • ein Daumengroßes Stück Ingwer
  • eine Knoblauchzehe
  • eine Limette, davon der Saft
  • Gewürze: gemahlenes Zitronengras (gerne natürlich auch frisch), Cayennepfeffer, Salz & Pfeffer

Die Hühnerbrust waschen, trocken tupfen & in feine Streifen schneiden. In einem großen Topf das Butterschmalz erhitzen & das Fleisch von allen Seiten anbraten, den Curry hinzufügen, kurz mitbraten und mit der Brühe ablöschen. Mit Orangensaft & Kokosmilch auffüllen und das Suppengemüse hinzufügen, für ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Zwischenzeitlich den Reis nach Packungsanweisung vorkochen. Knoblauch und Ingwer abziehen/ schälen und fein hacken, zur Suppe geben und für weitere 5 Minuten auf kleiner Flamme ziehen lassen. Erst jetzt abschmecken – ich nehme an dieser Stelle gerne noch etwas mehr Curry, eine kräftige Prise Zitronengras, wenig Cayennepfeffer, da Herr D. kein „Scharfesser“ ist und etwas Salz & Pfeffer nach Geschmack. Der Limettensaft rundet die Suppe ab, zu der noch der Reis zugegeben wird. Ist er frisch gekocht, genügen 1-2 Minuten, ist er vom Vortag & schon kalt, vielleicht lieber 3-4 Minuten abwarten. 

Auch von dieser Suppe lohnt es sich durchaus, mehr zu kochen & sie dann einzufrieren. Ich habe zum Beispiel in der Studentenbude gerne welche auf Vorrat, die ich dann nur noch auftauen muss & fertig ist das schnelle Mittagessen. Allzu viele Gedanken über Kalorien müsst Ihr Euch auch nicht machen, das Originalrezept stammt von der „Suppen, die schlank machen“-Seite einer Frauenzeitschrift (Muttis ultimative Entdeckung, als sie in einer gewissen Phase DIE Kohlsuppe nicht mehr sehen konnte ^^) und hat etwas weniger als 250 kcal.

Was haltet Ihr für Morgen von einer Süßspeise zur Abwechslung? Fleisch & Suppen gab es diese Suppe ja wahrlich genug. 😉 Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende!!!

Herzlichst Kristina sw

Asiatische Hühnersuppe 2

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

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Dinner for One #4: Tonias Gemüse-Curry mit Garnelen

Hallo Ihr Lieben,

da sind wir wieder: Neue Woche, neues Glück! Und wieder geht die wilde Fahrt los, wir stürzen uns in ein Überraschungs-Dinner für eine Person, das mit Liebe für uns zubereitet wurde. Diesmal stand Tonia von Backen macht froh für uns am Herd, die unsere Geschmacksnerven mit einem leckeren Gemüse-Curry auf Touren bringt. Neugierig geworden? Lasst mich noch schnell ein paar kleine Worte über Tonia und ihr Blog und natürlich ein riesenfettes

Danke!!!

für ihren Beitrag verlieren und dann geht’s auch schon los! 🙂BeFunky_Lobhudelei Tonia.jpg

Was für eine Ehre! Ich sag euch: ich war sowas von aufgeregt, als Kristina mir geschrieben hat, dass ich heute bei ihr posten darf. Lange habe ich überlegt, was ich euch für ein Rezept vorstelle, aber wie so oft bei mir: ich konnte mich einfach nicht entscheiden! Also habe ich darauf gewartet, wann ich mir wirklich mal wieder alleine etwas kochen muss. Das ist bei mir immer montags der Fall – passt ja schon mal gut:)

Ich konnte mich anfangs nicht festlegen (ja, hier wären wir wieder bei meiner Entscheidungsschwäche:), ob ich auf meinem Blog www.backenmachtfroh.blogspot.de nur Süßkram vorstellen soll. Erwartet man das nicht irgendwie vom Namen her? Inzwischen sind bei mir schon einige herzhafte Sachen im Rezeptregister gelandet. Erstens: weil Lasagne und Co. auch aus dem Ofen kommen und zweitens: weil ich euch auch Salatrezepte einfach nicht vorenthalten will, wenn sie mich begeistern. Geschenke aus der Küche sind auch mit von der Partie und… ach, guckt einfach selber mal vorbei, ich freu mich über jeden Besucher!

Jetzt zum Essen:

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Gemüse-Curry mit Garnelen

  • 1 EL Erdnussöl
  • eine halbe Zwiebel
  • 4 Garnelen / eine Handvoll Princessbohnen / 3-4 Maiskölbchen / 4 Cherrytomaten/ eine Möhre / (restliche Zucchini vom Vortag)
  • je eine kleine Tasse Gemüsebrühe und Kokosmilch (ungesüßt und kein Kokoswasser! ca. 1/3 Dose: 150g)
  • (1 Kaffirlimettenblatt und 1TL Fischsauce)
  • 1 TL Tomatenmark
  • ½ TL geriebenen Ingwer und 1 TL gehackten Knoblauch
  • scharfes Paprikapulver, Zitronengras (als Pulver oder ein angedrückter Zitronengrasstängel), Kurkuma oder Currypulver
  • Cayennepfeffer (oder Pfeffer und Chili), Salz und Limettensaft oder -abrieb
  • 1 Frühlingszwiebel, Mandelblättchen und etwas Koriander zur Deko
  • ½ kleine Tasse Reis

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Bei den Zutaten merkt ihr schon, dass man da variieren und auch Reste gut verwerten kann. Ich nehme dann z.B. auch gerne Paprika, Erbsen, Blumenkohl, Brokkoli, Zuckerschoten, noch mehr Zwiebeln, Hähnchen statt Garnelen oder Kartoffeln statt Reis (die könnten dann gleich mit in die Sauce). Mutige können auch mal Ananas probieren.

Die ganzen Gewürze hat sicher nicht jeder zu Hause. Setzt sie einfach nach Geschmack und Verfügbarkeit ein (vielleicht erstmal mit 1/3 TL anfangen). Man kann sie auch erst zu einer Paste zusammenmischen oder gleich eine gekaufte Paste verwenden.

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Die Zwiebel in Spalten schneiden und das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen.

Möhre und Zucchini in Juliennestreifen schneiden (Möhre einfach längs vierteln und die Streifen ca. 4cm lang schneiden, so dass sie noch in den Mund passen:) und zusammen mit den Zwiebelspalten in die Pfanne geben. Wenn die Zwiebeln weich sind, werden Ingwer, Knoblauch und die Gewürze eingerührt, dann das Tomatenmark.

Ich esse das Curry gerne pur, wer Reis dazu möchte, gart ihn jetzt in Salzwasser.

Jetzt mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen (Kaffirlimettenblatt und Fischsauce hineingeben). Kurz aufkochen, dann nur leicht köcheln lassen (weil die Kokosmilch keine große Hitze mag). Nach 5 Minuten die Bohnen hinzugeben (wenn sie aus dem Glas sind, dann erst ganz zum Schluss). Nach weiteren 3-5 Minuten müsste die Sauce schon eingedickt sein. Jetzt nur noch die geschälten Garnelen hinzugeben und 3-5 Minuten köcheln (!) lassen, bis sie rosa sind. Das dürfte gleichzeitig mit dem Reis der Fall sein.

Schmeckt es einfach ab und würzt weiter, wenn es euch noch nicht gefällt.

Den Herd ausschalten, Maiskölbchen mundgerecht schneiden, Tomaten halbieren und ins Curry geben. Alles mit Salz, Cayennepfeffer und Limettensaft oder –abrieb abschmecken.

Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und mit gehacktem Koriander und Mandelblättchen auf die fertige Portion streuen.

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 Jetzt wünsche ich euch allen noch einen tollen Start in die Woche und guten Appetit!

Eure Tonia von Backen macht froh

Dinner for One_groß

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Kürbissuppe

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Ich hatte noch einen Kürbis. Der lag hier so rum. Von einem typischen Einkauf mit viiiel Gemüse übrig geblieben und mich streng anschauend: „Was kaufst Du mich denn, wenn Du keine Ahnung hast, was Du mit mir anfangen sollst?!“ Ha! Von wegen. In den Hauptgang (dieser Artikel folgt sogleich) sollte nur etwas Kürbisfleisch und da der Hokkaido ohnehin ein recht stattlicher war, wanderten die restlichen drei Viertel des orangenen Mini-Monsters in die Vorspeise: Klassischerweise natürlich eine Kürbissuppe.

Für ca. 2,5 l Suppe: 1 kleiner Hokkaido-Kürbis # 2 Kartoffeln # 2 Karotten # 1 Zwiebel # 1,5 l Gemüsebrühe # 1 Dose

(400 ml) Kokosmilch # Salz, Pfeffer # wenig Reisessig, Süßstoff (ersatzweise weißer Balsamico und eine Prise Zucker) # 1 TL Kreuzkümmel # 1 TL gemahlener Ingwer # 1 TL Curry

Das Gemüse schälen, putzen und in Würfel schneiden. In der Gemüsebrühe etwa 45 Minuten kochen.

Das Gemüse in der Brühe
pürieren, die Kokosmilch (vorher natürlich schütteln) hinzugeben und die Gewürze einrühren. Nochmals aufkochen lassen, mit Reisessig, Süßstoff und den anderen Gewürzen abschmecken und mit etwas fein gehackter krauser Petersilie servieren.

Layout 6 Herzlichst Kristina

EDIT vom 22.9.2013: Die Suppe ist immer noch lecker, deshalb bekommt sie auch heute ein neues Bild. Und außerdem kann ich mittlerweile auch aus eigener Erfahrung berichten: Einfrieren & wieder auftauen ist gar kein Problem! 🙂

2Herde hat noch mehr zu bieten


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Fischpfanne mit Gemüsespießen

Fischpfanne mit Gemüsespießen 1

Fisch muss sein. Immer wieder gerne. In letzter Zeit war es immer wieder der Kabeljau, vor allem aber deswegen, weil ich ganz gern mal zum 1kg-Pack für’s TK-Fach greife, den ich aber alleine nicht ganz so schnell verputzen kann. Da die Portion kritisch betrachtet noch genau für zwei reichte, musste heute mal was anderes her als Fisch aus dem Ofen…Dafür kam dann die Beilage aus dem Ofen, mit dem Gemüseinkauf für dieses Wochenende hatte ich es nämlich auch ziemlich gut gemeint (da ist psychologisch irgendwas schief gelaufen, irgendwie konnte ich an keiner Zucchini vorbeigehen, so geil find ich die doch sonst gar nicht…öhm…) – aber diese Spieße wurden trotz fehlendem Grill wirklich lecker, vor allem die Cherrytomaten aus dem Ofen…Mhjamjham, so schön süß und weich und innen irgendwie geschmolzen – ich glaub fast, demnächst gibt es Tomatenspieße! (Und ich weiß jetzt schon, dass mir der Gedanke nicht mehr aus dem Kopf geht, wie ich die am besten in Szene setze, bis sie auf dem Teller liegen! 😉 )

Kabeljaupfanne

Für 2 Personen: 400 g weißes Fischfilet, z.B. Kabeljau (frisch bzw. aufgetaut) # 1 Dose Kokosmilch (400 ml), davon die Creme #  1 Zwiebel # 4 schöne reife Strauchtomaten # 4 Zehen Knoblauch # eine Handvoll Basilikumblätter # Saft von 1 Zitrone # 250 ml Gemüsebrühe # je 1 TL Olivenöl, Salz, Pfeffer, Koriandergrün (getrocknet), Sambal Oelek

Das Fischfilet in mundgerechte Stücke schneiden und in Zitronensaft + gepresstem Knoblauch + geschnittenem Basilikum eine halbe Stunde marinieren, derweil die Spieße vorbereiten und die Tomaten in kleine Würfel sowie die Zwiebel in feine Scheiben schneiden.

Den Fisch im Öl anbraten, aus der Pfanne nehmen, die Zwiebeln anschwitzen (bei Bedarf noch 1 TL Olivenöl nachlegen), die Tomaten zugeben, mit der Gemüsebrühe ablöschen, je 1 TL Salz und Zucker zufügen, rühren und die Soße 15 Minuten köcheln lassen. Jetzt die Kokoscreme und Sambal Oelek einrühren, den Fisch zugeben und 5-7 Minuten gar ziehen lassen. Mit den Gemüsespießen und nach Belieben Brot oder Reis servieren.Hier abgeguckt

Gemüsespieße

Für 6-8 Spieße:  1 Paprika # 1 Zucchini # 14/16 Cherrytomaten # 14/16 kleine frische Champignons # 2 Zwiebeln # 40 g Kräuterbutter  # etwas frisch geriebenen Bergkäse  # Cayennepfeffer

Das Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Auf Spieße stecken. Die Kräuterbutter in einem Topf bei geringer Hitze zerlassen.

Die Spieße in eine Auflaufform legen (wenn Gemüse übrig geblieben ist, dieses vorher klein schneiden und unter die Spieße streuen), mit Cayennepfeffer bestäuben und mit der zerlassenen Kräuterbutter bepinseln. Mit dem Bergkäse bestreuen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze 160 °C) 20 Minuten backen. Natürlich lässt sich das Gemüseschaschlik aber auch wunderbar grillen!

Lass Dir's schmecken!


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Kohlrabi-Mango-Gemüse

Mango-Kohlrabi-Gemüse 1

Wagemut wird ja nicht immer belohnt – in diesem Falle schon. Die Kohlrabi hat mich angelacht, als ich sie dann aber zu Hause hatte, wusste ich nicht wirklich, was ich damit machen sollte – in dieser zugegeben etwas schrägen Kombination hat sie dann aber sehr gut gemundet.

Für 2 Portionen: 1 oder 2 Kohlrabi, je nach Dicke # 1 Mango # 1 Bund Frühlingszwiebeln  # 2 EL Butter  # 1 Dose Kokosmilch, davon der Rahm  # Salz, Pfeffer  # je 1 TL Zucker und Curry

Mango-Kohlrabi-Gemüse 3

Die Mango und die Kohlrabi schälen. Kohlrabi in Stifte, Mango in Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, weiß und grün trennen.

Die Butter in einem Topf anschwitzen, Kohlrabistifte hineingeben und 2 Minuten anschwitzen, das Frühlingszwiebel-Weiß zugeben, nach einer weiteren Minute mit der Kokosmilch ablöschen, würzen und 10 Minuten köcheln lassen. Kurz vor Ende der Garzeit die Mangowürfel zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Lass Dir's schmecken!