2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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A Spoonful of Sugar

Nachdem ich mich quasi selbst mit diesem kleinen Kuchen überrascht habe, der nach nichts Besonderem aussieht, aber super saftig und schokoladig geworden ist, will ich euch dieses schnelle Rezept für den Nachmittags-Snack (alles ist besser als Mensaessen und bei 8 Stunden Uni am Stück muss man sich zwischendurch auch mal ne Kleinigkeit gönnen!^^) nicht vorenthalten. Weil die Batterien meiner Küchenwaage natürlich pünktlich zur Winterzeit ihren Geist aufgegeben haben und ich keinen Ersatz im Haus hatte gibt es heute mal die Angaben hauptsächlich in Esslöffeln, aber das dürfte für Euch Füchse ja kein Problem sein! 😉

Kleiner Nutella-Bananen-Kuchen

Du brauchst für eine Springform von 18-20cm Durchmesser:

125 g Mehl
1/2 P. Backpulver
1 EL Kakao
1 EL Kokosraspeln
2 großzügige EL Nutella
3 EL Zucker
1 P. Vanillezucker
1 Ei
1 reife Banane
2 EL Öl
4 EL Milch

außerdem, wenn Du magst, ein halbes Fläschchen Rum-Aroma

Zuerst die Banane schälen und mit der Gabel zermusen, zusammen mit Öl, Milch, dem Ei und Nutella (und dem Rum-Aroma) cremig rühren. Die restlichen Zutaten vermischen und unterrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. In  eine gefettete kleine Springform geben und bei 180°C Ober-/ Unterhitze 30 Minuten im Ofen backen. Gut abgekühlt servieren und am besten im Kühlschrank aufbewahren.

Für eine große Springform die Menge der Zutaten einfach verdoppeln und die Backzeit verlängern (geschätzt 45-50 Minuten, aber am besten die Stäbchenprobe anwenden und nicht zu trocken werden lassen!).

Lass Dir's schmecken!

PS: Müsst ihr bei einem „Löffelchen voll Zucker“ auch immer an Mary Poppins denken?! 😉


Ein Kommentar

Nur Schäfchenwolken in Sichtweite!

Milchreiswölkchen auf ApfelmusWie Du vielleicht schon bemerkt hast, habe ich gestern meine Pinnwand angelegt. Nachdem ich vor lauter Chefkoch-Sammlungen, Bloglovin-likes und Lesezeichen schon nicht mehr durchblickte, was ich denn wann und wie dringend ausprobieren wollte, habe ich beschlossen, meine favorisierten, aber noch nicht gekochten Rezepte einfach hier auf einer Seite zu veröffentlichen. Zum Einen habe ich die Rezepte dann auf einen Blick und auch ein wenig nach Kategorien geordnet, außerdem hat es die wunderbare Funktion, dass ich schon beim Erstellen und Einfügen der Thumbnails darüber nachdenke, ob das auch wirklich den aktuellen Geschmack im Hause Doppelherz trifft und zum Dritten (und das ist eigentlich der schönste Effekt) kannst auch Du diese Rezepte und viele damit verbundene wunderbare Blogs bewundern! Und wie ich auch schon auf der Pinnwand geschrieben habe: Vielleicht gibt es ja den einen oder anderen Erfahrungsbericht und ich kriege noch viel mehr Lust darauf, das eine oder andere nachzukochen.

Ähm, ja, jetzt hab ich mich doch glatt verquatscht. Dabei wollte ich eigentlich nur darauf hinaus, dass ich das erste Rezept von der Pinnwand gestern direkt in die Tat umgesetzt habe. Die Milchreisbällchen mit Kokosmantel von Zahnfee im Zuckerrausch hatten nämlich den netten Effekt, dass ich alles, was ich so brauchte, im Haus hatte und dadurch auch am Monatsletzten (ja, der beste Freund armer Studenten, eindeutig!) etwas leckeres auf den Tisch zaubern konnte. Ein paar kleine Abwandlungen gab es natürlich, da dies nämlich unser Abendessen war und Herr Doppelherz ebenso wie ich seinen Milchreis am liebsten als warme Süßspeise zu sich nimmt, wurden es warme Wölkchen anstelle von kalten Bällchen. Der Genialität der Idee tut dies allerdings definitiv keinen Abbruch! Statt der Beerensauce gab es bei uns dann ein seeeeehr leckeres beschwipstes Apfelmus (auch hier wiederum aus der Not eine Tugend, Apfelsaft haben wir nämlich so gut wie nie im Haus), ebenfalls leicht warm. Alles in allem: Mjammm! Und dem Holden musste ich versprechen, dass es das jetzt öfter gibt. Schließlich darf er sonst nur selten mit dem Essen spielen (er hatte ziemlichen Spaß beim Formen perfekter Milchreisnocken und noch mehr daran, diese in den Kokosraspeln herumzuschubsen 😀 ).Hier abgeguckt

Und so geht’s für zwei Hungrige: 250 g Milchreis # 1 l Milch # 3 EL Zucker # 1 TL Vanillezucker # Vanillemark (2,5 g, also ein halbes Päckchen von Dr. Ö.)# 50 g Kokosraspeln

Den Milchreis kochen. Also, Milch aufkochen, Zucker und Milchreis einrühren, aufkochen lassen, Temperatur aufs Minimum zurückdrehen, Vanillemark zugeben, wieder umrühren und 35 Minuten quellen lassen, dabei gelegentlich
umrühren, damit er nicht anhängt. Ich konnte bereits nach 25 Minuten die Herdplatte ausschalten, die vorhandene Hitze regelt das schon. (Solltest Du ein Federbett besitzen, kannst Du auch den gedeckelten Topf für 35 Minuten in dieses Packen. Kein Witz.)


Während der Milchreis so vor sich hin gart, brauchst Du für das sehr aromatische Apfelmus folgendes: 4 Äpfel (ich nahm Braeburn) # 4 cl Rum # 2,5 g Vanillemark (die andere Hälfte vom Dr. Ö.-Päckchen) # 3 EL Zucker # Saft von 2 Zitronen

Die Äpfel waschen, schälen (ich habe bei 2 Äpfeln die Schale drangelassen, das ist aber Geschmackssache), in Stückchen schneiden und mit den restlichen Zutaten in einen Topf geben. Aufkochen, zurückdrehen und 10 Minuten im geschlossenen Topf köcheln lassen. Dann etwas abkühlen lassen und stampfen oder pürieren.

Nun wieder zum Milchreis: Wenn dieses fertig gegart ist, aus dem Topf nehmen und etwas abkühlen lassen. Zwischenzeitlich kannst Du die Kokosflocken ohne Fett in einer Pfanne anrösten.

Wenn der Milchreis die von Dir gewünschte Temperatur erreicht hat, kannst Du mit einem Esslöffel jeweils etwas davon abstechen, es so oder als Nockerl (mit einem weiteren Löffel geformt) oder auch als Bällchen (das geht aber mit kaltem Milchreis wohl besser) in den Flocken wälzen und auf/ zum Apfelmus servieren.

Lass Dir's schmecken!