2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Dinner for One #5: Folienkartoffel mit Gemüse-Curry-Soße von „Die Hobbykochbäcker“

Und schon wieder ist Montag und damit Zeit für’s Dinner for One! Diesmal haben sich Steffi und Felix von „Die Hobbykochbäcker“ an eine Folienkartoffel mit Gemüse-Curry-Soße gewagt – ein schmackhaftes Rezept, für das ich mich auch an dieser Stelle gerne nochmal

bedanke! 🙂

Ich hoffe, der kleine Eindruck, den Ihr von Ihrem Blog gewinnen könnt, tut sein Übriges und Ihr schaut gleich mal bei Ihnen vorbei. Habt eine schöne Woche! 🙂

Lobhudelei für Steffi und Felix von Die Hobbykochbäcker

Huhu ihr Lieben,

 wir sind Steffi und Felix von Die Hobbykochbäcker. Unseren Blog haben wir noch gar nicht so lange, aber er ist schon jetzt unser ein und alles 🙂

Angefangen hatte alles damit, dass ich (Steffi) mich mit Steffi von Baking and Cooking with love getroffen hatte und die mir von ihrem Hobby erzählt hat. Jeden Abend habe ich dann Zuhause gesessen und überlegt, ob ich das auch machen sollte.

Die Entscheidung fiel dann doch ganz spontan eines morgens im Bettchen. Schnell einen Namen ausgedacht und schon war ich dem Foodblog-Fieber verfallen 🙂

Und die Folgen: Meine Küche ist nun viel zu klein, mein Bauch ist viel zu groß und ich bin total happy über meine große Leidenschaft das Backen.

Felix ist bei uns der Kochpart. Während ich mich immer um das Backen und Dekorieren kümmer ist er aufgrund seines Berufes der Part für das Herzhafte 🙂

Das Backen bei uns hat dann immer folgende Standards:

  • Felix sitzt vorm Rechner während Steffi glücklich in der Küche steht
  • Steffi bringt Felix zwischendurch leckeres zum probieren und abschmecken
  • Felix steht schon während des aus dem Ofen holen daneben und nascht 🙂 (Daher gibt es auch immer ein „Felixextra“ bei der Backmenge)

 Aufmerksam auf das Event bei 2Herde bin ich auch durch die liebe Steffi von Baking and Cooking with Love geworden, die mir davon erzählt hat. Ich war sofort begeistert, habe Felix davon erzählt und sofort beschlossen mit zu machen. Wir sind zwar zu zweit, aber wir waren vor noch nicht einmal einem Jahr auch noch in einem Haushalt alleine und wissen noch zu gut wie es ist, wenn man für sich alleine kochen muss. Dabei ist es mir persönlich immer schwer gefallen die richtige Menge zu kochen. Bei mir wäre oft auch eine halbe Fußballmannschaft davon satt geworden 🙂

Kommen wir nun zu unserem Gericht.

 Wir servieren für das Dinner for One:

Folienkartoffel mit Gemüse-Curry-Soße

Hobbykochbäcker 1

Zutaten:

2 große oder 4 kleine Pellkartoffeln (am besten vom Vortag)
1 Knoblauchzehen
Olivenöl
1/2 TL Kräuter de Provence
1/2 TL Schnittlauch
2 Scheiben Ananas
50 ml Gemüsebrühe
50 g Frischkäse
1/2 Paprika
1 Lauchzwiebel
1 TL Currypaste
Salz, Pfeffer
Soßenbinder wenn es zu flüssig ist

Zubereitung:

  • Die Pellkartoffeln ca. 20 Minuten vorkochen oder die vom Vortag nehmen.
  • Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  • Die Kartoffeln auf Alufolie verteilen und mit ein wenig Olivenöl beträufeln.
  • Dann den feingehackten Knoblauch und die Kräuter darüber verteilen, Päckchen zumachen und für ca. 25 Minuten in den Backofen stellen.

Hobbykochbäcker 2

  • Nun Ananas, Paprika und Lauchzwiebel in grobe Stücke schneiden.
  • Öl in der Pfanne erhitzen und die Lauchzwiebel und Paprika darin anbraten.
  • Ananas anschließend ebenfalls kurz mit anbraten.

Hobbykochbäcker 3

  • Dann mit Gemüsebrühe abgießen und den Frischkäse einrühren.
  • Mit Salz, Pfeffer und Currypaste würzen und mit Hilfe von Soßenbinder ein wenig andicken, falls euch die Konsistenz zu flüssig ist.
  • Soße 5-10 Minuten köcheln lassen.
  • Zum Schluss die Kartoffeln aus der Folie holen und auf dem Teller anrichten.

Jetzt nur noch genießen Viel Spaß beim nachkochen!

Steffi & Felix von „Die Hobbykochbäcker“

Dinner for One_groß

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Schmatz: Gemüsetarte

Gemüsetarte

Dass ich jetzt endlich auch Besitzerin einer Tarteform geworden bin, durftet ihr ja schon feststellen. Und nachdem mir Mutti eine ihrer beiden Schrankleichen geopfert hatte  die Freude gemacht hatte, mir eine zu schenken, hatte ich hoffnungsloser Pragmatiker schon wieder Angst, dass diese nicht gebührend zum Einsatz käme und im Schrank versauern würde. Jetzt kann man ja aber auch für 2 (+ die tapferen Testesser natürlich, aber die können auch nicht mehr als essen) nicht 3 süße Tartes pro Woche backen. Naja, könnte man schon, dann würden wir aber beide wohl im dritten Stock erst nach 3-tägigem Fußmarsch ankommen. Also musste was Herzhaftes her und ich machte mich – relativ frei Schnauze, aber mit der vor gefühlt langer, langer Zeit gebackenen Tomatentarte nach Sarahs Krisenherd vor Augen – an die Arbeit. Und obwohl ich echt Schiss Bedenken hatte, dass es nicht schmecken könnte, wollte ich dann gar nicht mehr aufhören zu essen. (Auch Herr D., den ich bei neuen Sachen ja immer aus dem Augenwinkel misstrauisch beäuge, weil ich immer Angst habe, es schmeckt ihm nicht und er sagt aber nichts, verdrückte drei Stücke!) Deshalb kann ich euch dieses Rezept natürlich nicht vorenthalten, denn die Tarte schmeckt nicht nur warm, sondern auch kalt und lässt sich hervorragend in eine Brotbox packen und mit zur Arbeit nehmen!

Zuerst mal brauchen wir natürlich wieder meinen innig geliebten Quarkmürbteig (Die hier angegebene Menge reicht übrigens ziemlich genau für meine 24er Tarteform):

  • 100 g Magerquark
  • 75 g Butter
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

Du verknetest einfach alle Zutaten zu einem gut vermischten Teig und gibst diesen dann (in der Schüssel oder auch in einem Stück Frischhaltefolie) für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank, damit der Teig die richtige Konsistenz bekommt, um ihn weiterzuverarbeiten.

Zwischenzeitlich könntest Du aber schonmal den Ofen vorheizen – so 180°C Ober-Unterhitze wären nicht schlecht.

Bevor Du den Teig wieder aus dem Kühlschrank nimmst, fettest Du am besten die Tarteform und legst schonmal ein Stück Backpapier und ca. 500 g Hülsenfrüchte (oder Reis) zum Blindbacken bereit. Dann drückst Du den Teig so, dass er die Form gut auskleidet, stutzt den Rand zurecht, stichst ihn ein paar Mal mit der Gabel ein, gibst Backpapier und Hülsenfrüchte darauf und schiebst ihn in den vorgeheizten Ofen. Da darf er dann 20 Minuten ohne Füllung backen.

Für die Füllung brauchst Du:

Erster Teil

  • 1 kleine Zucchini
  • 1 EL Kräuter der Provence getrocknet und gerebelt
  • 1 TL Olivenöl
  • etwas Salz und Pfeffer
  • das Weiße von einem Bund Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • und für die Fleischfresser unter uns 125 g Baconwürfel

Die Zucchini wird gewaschen und geputzt, längs halbier und dann in Scheiben geschnitten. Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Zucchini mit den Gewürzen und dem Weiß der Frühlingszwiebeln darin ein paar Minuten anschwitzen, damit sie nicht roh in die Tarte kommen. Wer es gerne mit Speck hat, gibt diesen einfach nach 2-3 Minuten dazu.

Nachdem der Boden 20 Minuten vorgebacken hat, diesen für einen Moment herausnehmen, um die Füllung darauf zu geben. Zuerst die Zucchini(-Speck-Mischung) und dann den

Zweiten Teil

  • 2 Paprika (ich habe eine rote und eine orange genommen, es ist aber wohl Geschmackssache)
  • ein paar Cherrytomaten (ca. 10 Stück)
  • den Rest des Päckchens Magerquark + weitere
  • 200 – 250 g Quark (hier hast Du die Wahl: fertigen Kräuterquark oder ungewürzten Quark und dann einfach mit etwas mehr Salz und Pfeffer und vielleicht ein paar frischen Kräutern wie Schnittlauch zu arbeiten)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln, das Grün, ebenfalls in Ringe geschnitten.
  • 2 Eier
  • Salz & Pfeffer
  • 4 EL Parmesan

Die Paprika waschen, entkernen und in (halbe) Ringe schneiden.

Alle Zutaten außer Paprika und Cherrytomaten zu einem Guss verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun ganz einfach ein paar Paprika auf den Zucchini verteilen, die Quarkmasse darauf geben, die restlichen Paprikascheiben und die Tomaten obenauf verstreuen und das ganze im Ofen für weitere 30 Minuten stocken lassen.

Gemüsetarte

Die Gemüsesorten sind sicher recht variabel – ich würde diese Kombination auf jeden Fall wieder backen & jedem weiterempfehlen! 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Fisch! Heute mit Zitronenthymian, Cherrytomaten & Zucchini frisch aus dem Ofen

Zitronenthymian-Ofenfischfilet mit Cherrytomaten, Zucchini 1

Ich muss ja zugeben, dass ich Fisch eigentlich nur so lange wirklich mag, wie er ohne Gräten zu mir nach Hause in die Küche kommt, fröhlich guten Tag sagt und ohne übermäßig zeitraubende Behandlung zu erfahren im Ofen verschwindet. Soll heißen: Ich bin die Frau für’s Fischfilet und die Meeresfrüchte, aber bitte küchenfertig. Während Herr D. im entgräten einsame Spitze ist (und  die Tierchen wahrscheinlich sogar fröhlich pfeifend in der Küche schuppen würde, würde sie ihm nur jemand im Besitz eines Angelscheins aus einem Gewässer fischen), drücke ich mich vor allem, was über’s Garen hinausgeht. Deswegen antworte ich auch meistens auf die Frage danach, ob wir denn nicht mal wieder Fisch essen könnten mit „Jep, hab sowieso noch Filets im Tiefkühler.“ (was in Anbetracht der deutlichen Entfernung zum Meer ohnehin wohl die bessere Alternative ist!) Gerade wenn der Holde Spätschicht hat, mache ich gerne Sachen, die ich einfaach in den Ofen schieben kann und die pünktlich ohne großen Aufwand aus selbigem wieder zu holen sind, denn dann ist die Küche schon wieder sauber, bis der Herr nach Hause kommt und wir können uns gleich mit den Tellern ins Wohnzimmer verkrümeln und noch ein bisschen was über den Tag des anderen erfahren. Deswegen gab es auch dieses leckere Essen, das durchaus auch mal ohne Sättigungsbeilage genossen werden kann (mir zumindest fehlte nichts, Herr D. bekam wie üblich einen Beutel Reis):

Fischfilet aus dem Ofen mit Cherrytomaten, Zucchini & Zitronenthymian(-sauce)

Für 2:

  • 400 g Fischfilet i.d.F. Seelachs
  • einige Stiele Zitronenthymian
  • 2 kleine Zucchini
  • etwa 300 g Cherrytomaten
  • Salz & Pfeffer
  • 1 EL Kräuter der Provence-Würzmischung, getrocknet und gerebelt
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Zehen Knoblauch

Den Fisch schon vorher aus dem Eisfach nehmen und auftauen lassen. Die Zucchini längs halbieren und in Scheiben schneiden, mit dem Olivenöl und den Kräutern der Provence mischen, mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Je ein Fischfilet abtupfen, ebenfalls salzen und pfeffern, in ein Stück Alufolie und dies wiederum in eine Auflaufform legen (damit eventuell austretende Flüssigkeit nicht in den Backofen tropft) und die Zucchinimischung auf die beiden Fischfilets geben. Die Tomaten auf der Zucchinimischung verteilen, mit dem Zitronenthymian belegen und die gepellten und in Scheiben geschnittenen Knoblauchzehen auf dem Gemüse verteilen. Die Alufolie oben verschließen und bei 160°C Heißluft 30 Minuten im Ofen garen.

Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch noch eine kleine

Zitronenthymian-Frischkäse-Sauce

dazu servieren.

Dafür einfach

  • 125 ml Gemüsebrühe aufkochen, mit
  • 2 EL Soßenbinder für helle Saucen abbinden und eine pürierte Mischung aus
  • 50 g Frischkäse
  • 1 TL Salz
  • einer großen Prise PFeffer
  • dem Saft einer halben Zitrone und
  • 2 EL Milch sowie
  • einigen Zweigen Zitronenthymian einrühren. Diese auf der abgeschalteten Herdplatte in paar Minuten ziehen lassen.

Lasst es euch schmecken!Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Pastasotto – Mit oder ohne Meeresfrüchte

Pastasotto 1

Nudeln in Reisform – das Paradies für alle Unentschlossenen, ein MUSS für alle Gern-zum-Griechen-Geher und dankbare Abwechslung im Beilagen-Kanon der Akteure Nudeln & Reis & Kartoffeln & Brot… Nicht nur deshalb, sondern auch, weil ich das wohlklingende Wort „Pastasotto“ in letzter Zeit mehrmals am ein oder anderen Punkt im Netz gelesen hatte, kam den putzigen Kleinen in der Studentenküche heute eine Hauptrolle zu. Diese vegetarische Köstlichkeit wurde dann auch vom Vegetarier-Gast dankend angenommen und ratzeputz aufgegessen. Und allen, die was schnelles und unkompliziertes suchen, das satt macht, empfehle ich ganz dringend: nachkochen! 🙂

Für 4 Portionen: 250 g Kritharaki # 1/2 Dose gehackte Tomaten # 2 Fleischtomaten  # 1 kleine Zucchini  # 1/2 Glas schwarze Oliven # 1 l Gemüsebrühe # 1 Zwiebel # 200 g Hirtenkäse (ich hatte noch gewürfelten mit Tomate und Basilikum)  Salz, Pfeffer, Rosmarin (frisch), Knoblauchgranulat, Kräuter der Provence, Cayenne-Pfeffer

Die Kritharaki in der Gemüsebrühe 10 Minuten kochen, zwischenzeitlich die Zwiebel und die Zucchini in feine Scheiben hobeln und die Tomaten fein würfeln. Die Dosentomaten ebenso wie die frischen und die Gewürze (je ca. 1/2 TL, vom Cayennepfeffer allerdings nur eine Prise) hinzufügen, gut verrühren und einen Moment köcheln lassen, dann Zucchini- und Zwiebelscheiben dazu geben.

Nach 5 Minuten den Salzlakenkäse in kleinen Stücken oder zerkrümelt zugeben und rühren, bis sich dieser aufgelöst hat, zum Schluss die Oliven hinzufügen, umrühren – fertig!

Pro Portion ca. 456 kcal  – 16,5 g Fett

Pastasotto

Und für alle, die ein bisschen mehr Zeit und Raffinesse haben wollen gibt’s hier die „Extended Version“:

Pastasotto mit Meeresfrüchten

Über das Pastasotto pro Portion 100 g Meeresfrüchte  die mit 2 Zweigen Rosmarin &  etwas Olivenöl,  einer Prise Salz und Pfeffer in der Pfanne geschwenkt wurden geben.

Lass Dir's schmecken!