2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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[Mensa-Dienstag 7] Spätzlepfanne Gärtnerin

Spätzle-Pfanne Gärtnerin 2

Aloha ihr Lieben sw

Ich wollte schon viel weiter sein, euch vielleicht doch mal was leckeres, weihnachtliches präsentieren und die Völlerei-Saison adäquat eröffnen. Stattdessen hat mich eine Erkältung niedergerafft und ich hüte – heiser krächzend und schniefend – die Couch. Glücklicherweise gibt’s auf vielen anderen Blogs ja im Moment ganz tolle Rezepte aus der Weihnachtsbäckerei, so dass ich kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn ich ein bisschen später anfange. Den Mensa-Dienstag aber, den gibt’s nur bei mir:

Spätzle-Pfanne Gärtnerin 1 Zutaten

Spätzle-Pfanne „Gärtnerin“

Du brauchst für eine Portion:

  • 100g Spätzle
  • 150g frische, braune Champignons
  • 2 Stangen Lauch
  • 1 große Zwiebel
  • 200 ml Brühe
  • 50g Frischkäse (evtl. mit Schnittlauch)
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 1 EL Mehl
  • 2 TL Butter
  • Salz & Pfeffer

Zuerst zu den Vorbereitungen: Die Champignons putzen und in feine Scheiben schneiden, den Lauch und die Zwiebel ebenso putzen und in feine Ringe schneiden. 

Die Spätzle kochen, gleichzeitig unbeschichtete Pfanne aufsetzen, einen TL Butter darin schmelzen und das Gemüse darin anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit Mehl bestäuben und mit der Brühe nach und nach in kleinen Portionen ablöschen. Nach etwa 5 Minuten die Butter unterrühren und nochmal aufkochen lassen. Wenn die Spätzle gar sind, unter das Gemüse noch den Frischkäse rühren, die Spätzle dazugeben und mit dem Schnittlauch bestreut oder vermengt servieren.

Guten Appetit! 🙂

Spätzle-Pfanne Gärtnerin 3

Kalkulation Spätzle-PfanneFür 1,32€ gab es also eine leckere Spätzlepfanne mit ordentlich Gemüse, das man natürlich gerne saisonal anpassen kann. Habt eine schöne Woche!

Herzlichst Kristina sw

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[Mensa-Dienstag 5] Blumenkohl-Brokkoli-Gratin

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Aloha ihr Lieben sw

Ich bin wieder da! 😉 Vielen, vielen, vielen Dank über Eure Genesungswünsche nach meinem Unfall – ihr seid so unglaublich zuckersüß, mir hat es ganz die Sprache verschlagen, als ich die lieben Kommentare gelesen habe. Hier war zwei Wochen Sendepause, wie ihr gemerkt habt, aber ich musste mich erstmal von dem Schock erholen und wieder fit & mobil werden, so ein Crash steckt einem doch ganz schön in den Knochen. Außerdem blieb natürlich einiges an Uni-Arbeit liegen, das abgearbeitet werden wollte – leider bleiben die Uhren ja nicht einfach mal stehen, auch wenn man es noch so sehr gebrauchen könnte.

Mit dem Kochen war ich auch nicht ganz so kreativ in diesen zwei Wochen und deswegen bin ich ganz froh, dass es mir mein „Mensa-Dienstag“ einigermaßen leicht macht, den Wiedereinstieg zu finden, schließlich ist die Aufgabe ja klar definiert. 😉 Weil mir aber Nudeln so ein bisschen zum Hals raushingen (zumindest in den gängigen Mensa-Kombinationen) habe ich mich diesmal für ein leckeres, gesundes Gemüsegratin entschieden. Das Original ist mal wieder in den Rankings nicht so gut weggekommen, weswegen ich es als Herausforderung gesehen habe, das Gericht ein wenig zu entschlacken – dem ist natürlich direkt die Béchamelsauce zum Opfer gefallen, denn auch wenn ich mir eigentlich vorgenommen hatte, möglichst nahe an der Vorgabe zu bleiben, darf trotzdem das wegfallen, was mir selbst nicht sooooo gut schmeckt…so eine Mehlschwitze ist meiner Meinung nach nämlich nicht in jeder Kombination lecker und auch wenn es stark auf den Winter zugeht (dieser Schnee, ich mag ihn schon jetzt nicht!), muss man den Winterspeck ja nicht schon vor Weihnachten auf die Rippen gefuttert haben.

Blumenkohl-Brokkoli-Auflauf 1

Blumenkohl-Brokkoli-Gratin

Du brauchst für eine Portion:

  • 1/4 Kopf Blumenkohl
  • 1/2 Brokkoli 
  • => von beiden Gemüsesorten also je etwa 250g, TK ist natürlich eine Alternative ^^
  • 75g Bergkäse, frisch gerieben
  • 150ml Milch 
  • 1 Ei
  • 2 gut gehäufte TL Suppengewürz
  • oder je eine kräftige Prise Salz und Pfeffer
  • eine Prise geriebene Muskatnuss

Blumenkohl-Brokkoli-Auflauf 2

Blumenkohl und Brokkoli putzen und in Röschen teilen, in einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen, ein Sieb draufsetzen, Blumenkohl und Brokkoli hineingeben und bei aufgelegtem Deckel (auf das Sieb) etwa 20 Minuten dünsten. Zwischenzeitlich den Backofen vorheizen (200°C Ober-/ Unterhitze).

In einer Schüssel die Milch mit dem Ei und den Gewürzen kräftig verquirlen und eine Auflaufform vorbereiten (ggf. einfetten). Blumenkohl und Brokkoli in die Auflaufform geben, mit der Milchmischung übergießen und mit dem Käse bestreut etwa 25 Minuten im vorgeheizten Ofen überbacken.

Natürlich könnt ihr auch Nudeln dazu machen (oder im Gratin vorgekocht mitgaren), Reis und Kartoffeln passen sicher auch, mir hat aber einfach ein Stück Baguette dazu gereicht.

Blumenkohl-Brokkoli-Auflauf 3 Zusammenfassung

Kalkulation_Blumenkohl-Brokkoli-AuflaufMein Fazit fällt diesmal eher durchwachsen aus: Es war kein Problem, den Mensapreis von 1,95€ zu unterbieten – allerdings sind der Aufwand mit alles in allem etwa einer Stunde (wobei man während der Garzeit im Ofen natürlich problemlos lernen kann, strebsam wie Studenten ja so sind…) und der Energieverbrauch bei einer Portion für meinen Geschmack ein wenig heftig. Mit Béchamelsauce wäre mir das Ganze sicher zu mächtig gewesen, mit der Ei-Milch-Mischung und dem kräftigen Bergkäse war das Essen genau richtig. Nächstes Mal würde ich mir allerdings doch einen Mitesser einladen – wobei eine mit-zubereitete zweite Portion auch ein hervorragendes Mittagessen für den nächsten Tag abgibt, das Gratin schmeckt nämlich auch kalt oder aufgewärmt. 🙂

Lasst es euch schmecken & habt einen schönen Tag!

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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[Mensa-Dienstag 4] Krautspätzle mit Röstzwiebeln

Mensa-Dienstag Logo sw-fertigAloha ihr Lieben sw

Es ist wieder Mensa-Dienstag, juhu! (Und es gibt jetzt auch eine Seite zur Serie, toll, wa?) Mittlerweile freue ich mich schon immer total auf die wöchentliche Herausforderung (mal schauen, wann sich der Speiseplan wiederholt und ich mich zu langweilen beginne ^^) und schaue schon am Wochenende, was denn eigentlich zur Auswahl steht. Diesmal habe ich ausnahmsweise nicht am Studentenbudenherd gekocht (welch Stilbruch!), sondern in der Küche des Holden, weil ich nicht sicher war, ob ich es sonst schaffen würde, den Post rechtzeitig vorzubereiten, der ganze Montag und der Dienstag sind diese Woche ziemlich vollgepackt mit Terminen. Weil das Essen ja auch Herrn D. schmecken sollte, durfte er natürlich entscheiden, was auf den Tisch kommt. Zur Auswahl standen diesmal:

  • Reispfanne mit Sojawürfeln
  • Tiroler Krautspätzle mit Röstzwiebeln und Majoran
  • Vegetarische Frühlingsrolle mit Sweet-Chili-Sauce

Natürlich kam wieder das Ausschlussverfahren zur Anwendung und lautete diesmal: Herr D. mag das Wort „Soja“ nur in Kombination mit dem Wort „Sauce“. Punkt. Da hilft auch das Zauberwort „Reis“ nicht. Vegetarische Frühlingsrollen überlässt er lieber dem Asia-Restaurant. Außerdem koche ich sowieso schon oft genug mit zuvor in des Herren Wohnung nicht bekannten Gewürzen, da kamen die Krautspätzle natürlich genau recht und dementsprechend auf den Herd – voilà:

Mensa-Dienstag 4 Krautspätzle 1 beschriftet

(Tiroler) Krautspätzle mit Röstzwiebeln und Majoran

Mensapreis: 1,49€/ Portion

Du brauchst pro Portion:

  • 125g Spätzle
  • 125g Sauerkraut
  • 250ml Brühe
  • 1 Lorbeerblatt & 2 Wacholderbeeren
  • 2 EL Röstzwiebeln 
    • Ich habe gekaufte verwendet, weil ich gestehen muss, dass ich ungern frittiere. Natürlich kannst du das auch gerne selbst machen: Essen aus Engelchens Küche verrät dir, wie’s geht.
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 + 1 TL Butter
  • je eine kräftige Prise Salz und Pfeffer
  • 1 gestr. TL Majoran

Zuerst setzen wir mal Nudelwasser auf und kochen die Spätzle bissfest. Während die Spätzle garen, geben wir das Sauerkraut mit Brühe, Lorbeerblatt & Wacholderbeeren in einen weiteren kleinen Topf und lassen es etwa 10 Minuten kochen, bis die Brühe verdampft ist. Dabei immer mal wieder umrühren.

Wenn die Nudeln abtropfen, schälen wir noch schnell die Zwiebel und würfeln sie fein. In einer größeren beschichteten Pfanne schmelzen wir einen TL Butter und dünsten die Zwiebelwürfel darin an. Nach 1-2 Minuten geben wir die Spätzle dazu und braten sie etwa 4-5 Minuten. Wenn sie ein wenig gebräunt haben, geben wir den zweiten TL Butter dazu, rühren gut durch und würzen mit Salz, Pfeffer und Majoran. Wenn sie leicht-knusprig sind, können wir das Sauerkraut dazugeben, alles gut durchrühren, das Ganze kurz zusammen heiß werden lassen und mit den Röstzwiebeln bestreut servieren.

Kalkulation_KrautspätzleDie 1,49€ Mensapreis konnten diesmal wirklich deutlich unterboten werden. Sauerkraut ist wirklich günstig zu bekommen und da ich die Spätzle vom Discounter gut finde, musste ich auch hier nicht viel Geld ausgeben. Auch mit selbstgemachten Röstzwiebeln wird das Essen sicher kaum teurer. Bei uns gab’s natürlich wieder einen Salat dazu, das muss einfach sein. 😉

Mich hat’s vor allem gefreut, weil ich jetzt endlich mal noch ein Sauerkraut-Rezept in petto habe, wenn Mutti wieder fragt, wer ihr hilft, den Topf mit selbsteingemachtem zu leeren. Herr D. empfiehlt das Gericht auch, war nach der Portion pappsatt und zufrieden und ist vom Mensa-Dienstag (Gott sei Dank!) noch nicht abgeschreckt, so dass ich ihm sicher noch öfter günstiges Studentenfutter andrehen darf. 😉

Herzlichst Kristina sw

Mensa-Dienstag 4 Krautspätzle 2 beschriftet

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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[Mensa-Dienstag 3] Italienischer Nudelauflauf

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Du willst beim Mensa-Dienstag mitmachen? Alle Infos gibt’s am Ende dieses Posts!

Aloha ihr Lieben sw

Der Countdown läuft, es trudeln immer mehr Zombies ein und ich find’s total toll! 🙂 Nur noch wenige Tage bis die kleinen Knirpse aus der Nachbarschaft wieder (teils verschämt, je nach Alter) an der Haustür klingeln & „Süßes oder Saures“ wollen. Auf vielen Blogs finden sich gruselig aussehende Rezepte, Gebäck, das wie abgeschnittene Finger ausschaut, grausige Cupcakes in allen grandiosen Geschmacksvariationen und alles andere, um die Kleinen und Großen Kürbis-Hexen-Vampir-Fans glücklich zu machen.

Was die Gruseleien aus der Küche angeht, so gestehe ich, dass ich die knallorange Lebensmittelfarbe für Cupcakes & alle Varianten, Lebensmittel möglichst „blutrünstig“ aussehen zu lassen, getrost in die Zeit verschiebe, in der mich potenzielle eigene Kinder in schaurigen Kostümen nerven, weil sie mehr Süßigkeiten wollen denen ich selbst durch sanften Dackelblick-Druck zur Ausrichtung von Halloween-Parties gezwungen werde. Bis dahin überlasse ich Herrn D. getrost die Freude über strahlende Kinderaugen in Anbetracht der (monströsen!) Süßigkeiten-Schüssel, die er jedes Jahr für sie vorbereitet. 🙂

Das heißt natürlich nicht, dass ich mich nicht doch gerne schaurigen Dingen widmen würde. Natürlich zum einen in Form von Vorratsschrank-Zombies (man kann gar nicht genug auf eigene Blogevents hinweisen! ^^), zum anderen aber natürlich meinem neuen Lieblingsthema am Dienstag – treue Leser ahnen es schon – dem Mensaessen. Das heutige Essen scheint wirklich Schauer-Potenzial zu haben, sonst würde es wohl nicht auf Platz 206 von 317 der Mensaessen-Hitliste stehen. Grund genug also, sich den

Mensa-Dienstag 3 italienischer Nudelauflauf A

Nudelauflauf mit italienischem Gemüse* und Tomatensoße

einmal zur Brust zu nehmen und zu schauen, was sich da zaubern lässt.

*was genau mit „italienisches Gemüse“ gemeint war, war nicht zu eruieren, aber ich denke, dass die Kombi aus Zucchini, Champignons und Karotten keine schlechte Wahl ist… 😉 

Auf dieses Bild haben sich auch noch zwei Tomaten verirrt, die sind aber im Salat gelandet

Auf dieses Bild haben sich auch noch zwei Tomaten verirrt, die sind aber im Salat gelandet 😉

Du brauchst für 2 Portionen:

  • 150g Nudeln
  • 1 kleine Zucchini
  • 3 Karotten
  • 5 Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 (kapitale) Knoblauchzehe
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 EL Olivenöl
  • ein paar Zweige frischen Thymian, ersatzweise einfach getrockneten Oregano oder Pizzagewürz
  • Pfeffer
  • rosenscharfes Paprikapulver
  • 0,25 + 0,25l Gemüsebrühe
  • 100g Gouda am Stück

Zuerst brauchen wir mal die Vorbereitungen mit den Gemüse: die Zucchini und die Karotten waschen und in Stifte schneiden, die Champignons in dünne Scheiben. Zwiebel fein würfeln und Knoblauch fein hacken, frischen Thymian abzupfen.

Dann sollten wir den Ofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und eine große, unbeschichtete Pfanne auf den Herd stellen. In dieser erhitzen wir das Olivenöl und schwitzen Zwiebeln, Knoblauch und abgezupften Thymian etwa 1 Minute darin an, dann löschen wir gleich mit einem Viertelliter Brühe ab und geben die Tomaten dazu. Während der Ofen vorheizt, lassen wir die Sauce noch ein bisschen köcheln und würzen mit kräftig Pfeffer & Paprikapulver, ganz nach Geschmack.

Zwischenzeitlich reiben wir noch schnell den Gouda (natürlich könnt ihr auch geriebenen Käse kaufen, aber der ist meistens teurer und weniger ergiebig). Nudel-Gargrad-Paniker kochen die Nudeln vor, alle anderen zeit- und planlosen Studenten verwenden Trick 17 mit Selbstüberlistung: In einer großen Schüssel (oder gleich in der Auflaufform, so diese einen Rührvorgang ohne größere Unfälle ermöglicht) werden Nudeln, Gemüse und Tomatensoße vermengt, die Mischung wird in die Auflaufform gegeben und etwas geglättet. Mit der restlichen Gemüsebrühe (es kann natürlich sein, dass ihr gar nicht alles davon braucht) werden eventuelle Hohlräume gefüllt, damit die Nudeln beim Garen genügend Flüssigkeit bekommen. Hat bei mir hervorragend funktioniert, spart Zeit, einen Arbeitsgang und Strom! 😉

Dann müssen wir eigentlich nur noch den Auflauf in den Ofen schieben, 30 Minuten im Vorlesungsskript herumlesen, den Staubsauger schwingen oder die Füße hochlegen – heraus kommt am Ende ein saftiger Auflauf mit bissfesten Nudeln und noch recht knackigem Gemüse. 

Kalkulation Italienischer NudelauflaufZum Schluss werfen wir natürlich noch einen Blick auf die Kalkulation – sicher seid ihr schon neugierig, ob es auch diesmal wieder geklappt hat, unter dem Mensapreis von 1,90 € einzukaufen. Nur eine Portion Auflauf zu machen, hätte ich für Energie- und Zeitverschwendung gehalten (die Vorbereitungen dauern etwa 20 Minuten, dann noch die Garzeit von 30 Minuten obendrauf), deswegen habe ich die Auflaufform vollgepackt und vier Teller rausbekommen, von denen zwei Personen problemlos satt wurden! Da wir ja alle wissen, dass Portionen günstiger werden, je größer die gesamte Menge des Essens ist, punktet der Nudelauflauf mit gerade mal 1,11€ pro Portion absolut auf der Preis-Leistungs-Schiene. Er macht satt, schmeckt lecker & ist ganz nebenbei auch noch recht gesund. Also: Kocht einfach mal wieder für die ganze WG, ladet Euch Gäste ein oder kocht ein bisschen auf Vorrat – gerade jetzt im Herbst ist so ein Auflauf doch ’ne tolle Sache, oder?

Herzlichst Kristina sw

Vergangene Mensa-Dienstage

 


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[Mensa-Dienstag 2] Pasta mit Blattspinat und Gorgonzolasauce

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Ihr Lieben,

Euer nettes Feedback & die Erwähnung in der Schmausepost haben mich angespornt: Hier ist die zweite Ausgabe des Mensa-Dienstags (worum es geht & wie Du mitmachen kannst, habe ich hier erklärt)! 🙂 *Trommelwirbel* Vielleicht schaffe ich es sogar, diese Woche noch eine Themenseite zu erstellen, jetzt wird aber erstmal gekocht, denn hungrige Studenten brauchen Nervennahrung und müssen lecker essen!  Zur Auswahl standen diesmal:

  1. Käsemedaillons auf spanischem Gemüsemix
  2. Libanesischer Eintopf
  3. Pasta mit Blattspinat und Gorgonzolasoße

Pasta mit Blattspinat und Gorgonzola-Sauce Zutaten A

Ich hab mich – wie Ihr am Bild schon unschwer erkennen könnt – für die Pasta mit Blattspinat & Gorgonzolasauce entschieden. Die ist am Studentenbudenherd nämlich ein gern gesehenes Gericht, wird von allen regelmäßig Bekochten gern gegessen und sollte schon lange mal verbloggt werden, weswegen ich dieses Rezept auch bei Maries Event „Pasta-Klassiker“ einreiche:

banner-pasta-klassiker-oktober1

Es fiel bisher aber immer ein bisserl zu soßenlastig aus, so dass in der richtigen Konsistenz schon die erste Challenge lag. Auf den genauen „Portionspreis“ hatte ich bisher noch nie penibel geachtet, also lag hierin natürlich die zweite Herausforderung, schließlich waren 1,67€ eine knappe Vorgabe. Jetzt gibt’s aber erstmal das Rezept:

Pasta mit Blattspinat und Gorgonzolasauce

Mensapreis: 1,67€ für Studenten/ Zum „Original“ hier lang

Pasta mit Blattspinat und Gorgonzola-Sauce ZutatenPro Portion brauchst Du:

  • 100g Pasta
  • 250g Blattspinat (TK)
  • 50g Gorgonzola, gewürfelt
  • 1 Zwiebel in feinen Würfeln
  • 2 TL Butter
  • 50 ml Milch
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • evtl. etwas frisch geriebenen Parmesan

Wasser für die Nudeln aufsetzen, die Pasta darin al dente kochen. Zwischenzeitlich in einem anderen Topf einen TL Butter schmelzen, darin den Spinat wenden, mit 100ml Wasser ablöschen und 5-6 Minuten bei offenem Deckel köcheln lassen. Die Pasta und den Spinat in Siebe abschütten.

Im Spinattopf nochmals einen TL Butter schmelzen, die Zwiebel darin glasig dünsten und die Nudeln für einen Moment mitbraten, mit Salz, Pfeffer, Muskat und nach Belieben etwas Knoblauchgranulat würzen und die Milch zugeben. Den Blattspinat hineingeben, alles gut verrühren und den darin Gorgonzola schmelzen. Gut vermengt und abgeschmeckt servieren. 

Wenn Du magst, schmeckt dazu auch ein kleiner Rucolasalat mit frischen Tomaten und einem Dressing aus dunklem Balsamico, Honig, Salz und Pfeffer.

Fazit Mensa-Dienstag Gebackener CamembertAuch dieses Rezept gab’s sicher nicht zum letzen Mal! Und tatsächlich: Es hat wieder geklappt, unter dem angesetzten Mensa-Preis zu bleiben, ist Kalkulation Pasta mit Spinat und Gorgonzolasaucedas nicht toll?*

Hättet Ihr Euch das auch ausgesucht? Oder doch lieber was anderes? Ich bin auch diesmal wieder gespannt auf Euer Feedback, jetzt geh‘ ich aber erstmal fleißig weiterstudieren! 😉 Habt einen schönen Tag!

Herzlichst Kristina sw

* Natürlich bin ich mir nach wie vor bewusst, dass in meiner Kalkulation die Energiekosten nicht berechnet sind, ebenso wenig wie dem Personalaufwand/ der eigenen aufgewandten Zeit Rechnung getragen wird, darum geht’s hier aber auch nicht, sondern um’s frische Selberkochen!


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[Mensa-Dienstag] – Die neue Serie auf 2Herde

Mensa-Dienstag 1 Gebackener Camembert 1

Aloha ihr Lieben sw

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen, liebe Erstsemester & alle, die es hören wollen,

es geht wieder los! Der alljährliche Wahnsinn hat wieder begonnen, das Wintersemester zeigt sich in seiner ganzen Pracht und mit voller Wucht hat der Stundenplan uns nach Wochen, ach, was sage ich, Monaten des Faulenzens* binnen weniger Minuten zwischen Aufstehen und Vorlesungsbeginn in die Realität zurückkatapultiert: Schon bevor ich überhaupt das Gebäude betreten haben, bin ich ganz auf Uni-Alltag eingestimmt, der Wecker klingelt, der Kaffee ist wie immer viel zu fad, der Bus viel zu voll/ viel zu viele Autofahrer auf den Radwegen! Und dann die lang ersehnte Mittagspause: Schlange stehen in der Mensa für erstklassiges & delikates Essen, das einem liebevoll auf den Teller – bisweilen auch direkt auf’s Tablett** – geklatscht drapiert geschöpft wird, um an der Kasse dann festzustellen, dass der Studentenausweis ja noch gar nicht validiert ist und deswegen der 1,85-fachen Preis in bar zahlen fällig wird, sonst gibt’s kein Essen, denn die andern drängeln schon und „Ich musste meinen Studentenausweis noch validieren.“ ist inmitten einer hungrigen Meute von Studenten sicherlich eine der schlechtesten Begründungen für „‚Tschuldigung, darf ich mal durch?!“ Schnell das Essen runterschlingen reinschaufeln genießen, die nächste Veranstaltung ist ja in 30 25 huch, 20 Minuten schon und – naja, sind wir mal ehrlich – der Kartoffelbrei macht es uns ja auch nicht gerade schwer, denn Beikost ist bekanntermaßen schwerer zu kauen!

Klar, es spricht so einiges für die Mensa – es geht schnell, es ist günstig spottbillig und vor allem braucht man selbst nicht den Kochlöffel zu schwingen – aber sind wir mal ehrlich: Lecker geht meistens anders, die Nudeln liegen halt einfach schon Stunden im Warmhaltebehälter, die Konsistenz von Saucen wurde durch die exzessive Verwendung von Fertigpulver & Saucenbinder nicht besser und das Gemüse war irgendwann zwischen 8 und 9 Uhr am Morgen knackig. Natürlich, es gibt rühmliche Ausnahmen, aber das meiste Mensaessen, was mir bis jetzt vor die kritische Nase gekommen ist, hat mich in dem Schluss bestärkt, dass Selberkochen die einzig wahre Alternative ist & dass gut vorbereitetes Proviant die halbe Miete ist.***

Und weil Selberkochen Spaß macht und ich schon länger überlegt habe, eine wöchentliche Serie auf 2Herde zu starten, präsentiere ich mit stolzgeschwellter Brust den neuen

Mensa-Dienstag Logo sw-fertig

Das Prinzip dieser neuen Wochenserie ist denkbar einfach: Während des Wintersemesters (eine Fortsetzung im Sommer ist natürlich denkbar, kommt aber drauf an, ob Ihr Lust darauf habt 😉 ) picke ich mir jeden Dienstag eines der drei Gerichte vom Speiseplan der vegetarischen (!) Mensa St. Paul in Nürnberg &  koche es so, wie es mir nach dem Lesen in den Sinn kommt. Dabei werde ich natürlich genau drauf achten, was es kostet & wie lange ich brauche. Das Ergebnis gibt’s dann immer hier auf dem Blog zu bewundern. Ich bin einfach sehr gespannt auf dieses Experiment: Kriegt man die Gerichte auch nur annäherend so günstig hin wie die Mensa?  (Für Studenten 1,49-2,66€, je nach Gericht) Steht man noch ewig in der Küche oder sind die Sachen ratz-fatz auf dem Tisch? Heute habe ich meine Entscheidung einfach aus dem Bauch heraus getroffen. Gerne kannst aber auch Du bestimmen: Schau Dir den Speiseplan an & sag mir, welches Dienstagsgericht ich kochen soll! Euer Speiseplan ist viel interessanter & ich muss unbedingt ein (bitte vegetarisches) Gericht davon kochen? Dann lass es mich wissen! Schick mir eine e-Mail (zwei.herde[ät]gmail.com) oder hinterlasse einen Kommentar bis Montag morgen (Montag ist Einkaufstag! 😉 ) und nenn mir das Gericht & den Speiseplan, von dem Du es gepickt hast! Ich freue mich auf neue Herausforderungen!

Genug geschwafelt, los geht’s! Zur Auswahl standen in dieser Woche Canneloni nonna (leider nur ein Rezept auffindbar und das war ganz und gar nicht vegetarisch), Bohnen-Kartoffeleintopf mit Tofu & Landbrot (ich bin einfach kein Freund von Tofu) und Camembert gebacken mit Preiselbeeren und Baguette. Da ich schon immer mal gebackenen Camembert selbst machen wollte, weil ich dieses fertige Paniermehl da außenrum einfach schrecklich finde, fiel mir die Wahl echt nicht schwer – Vorhang auf also für den ersten Mensa-Dienstag:

Mensa-Dienstag 1 Gebackener Camembert B

Camembert gebacken mit Preiselbeeren und Baguette Brötchen

& kleinem Rucolasalat mit Preiselbeerdressing

Mensapreis: 1,88€ || Zum  „Original“ auf sigfood geht’s hier

Pro Portion brauchst Du:

  • 1 kleiner Camembert (125g)
  • 1 kleines Ei
  • 3 EL Mehl
  • 3 EL Semmelbrösel
  • 3 EL neutrales Öl zum Ausbacken
  • 1 EL Preiselbeeren aus dem Glas
  • 1 frisches Brötchen oder ein paar Scheiben Baguette
  • Zusätzlich:
    • 1 Handvoll Rucola
    • 2 EL dunkler Balsamico-Essig
    • 1 TL Olivenöl
    • 1 EL Preiselbeeren aus dem Glas
    • etwas Pfeffer

Den Camembert auspacken und in Mehl wenden, dann mit dem verquirlten Ei umhüllen und mit Semmelbröseln bedecken. Dies wiederholen, damit der Käse in der Pfanne nicht ausläuft. In einer kleinen beschichteten Pfanne das Öl erhitzen und den Camembert hineinlegen, von jeder Seite etwa 3 Minuten goldbraun braten (dafür die Hitze kurz nach dem Hineinlegen etwas zurückdrehen, nicht dass der Camembert verbrennt). 

Zwischenzeitlich den Rucolasalat verlesen, waschen, trockenschleudern & alle Zutaten für das Dressing verquirlen. Den Rucola mit dem Dressing vermischen und auf dem Teller anrichten. Den Camembert sobald die Panade goldbraun ist aus der Pfanne nehmen und kurz auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Auf den Rucola legen, Preiselbeeren dazugeben und mit dem Baguette oder Brötchen servieren.

Jetzt wollen wir natürlich auch wissen, wie es damit preislich ausschaut****:Mensa-Dienstag 1 Gebackener Camembert Kalkulation

Fazit Mensa-Dienstag Gebackener CamembertMein ganz persönliches Fazit lautet: Gerne wieder! Den fertig panierten Camembert aus dem Kühlregal werde ich sicher nicht mehr anrühren, das Essen stand echt ruck-zuck auf dem Tisch und zudem war es echt günstig. Die Portion macht gut satt – ohne den Salat hätte mir allerdings eindeutig etwas frisches gefehlt, aber das ist ja eben das Schöne, wenn man selbst in der Küche steht: Man hat es in der Hand, was auf den Tisch kommt.

Ich wünsche allen Studies ein erfolgreiches Semester & allen anderen viel Erfolg  im Job/ in der Schule/ zu Hause & bin schon ganz gespannt darauf, wie der Mensa-Dienstag bei Euch ankommt! Ich freue mich auf Eure Kommentare! 🙂

Herzlichst Kristina sw

* Klischees müssen bedient werden!
** Lieber B., dieser Teilsatz ist nur für Dich! 😉
*** Nur, um das gleich mal klarzustellen: Ich habe einen Heidenrespekt vor der logistischen Meisterleistung, die jeden Tag in deutschen Mensen & Kantinen vollbracht wird – so viele Menschen zur gleichen Zeit für einen Spottpreis satt zu kriegen, ist mit Sicherheit nicht einfach. Trotzdem kann ich mich für die meisten Mensaessen auch nach 8 Semestern immer noch nicht – Achtung, Wortwitz! ;D – erwärmen. Ich möchte Ersties, die hilflos in der eigenen Küche stehen, planlosen Kommilitonen, die mal wieder nicht wissen, was sie kochen sollen und überhaupt allen, die auf der Suche nach leckeren, dabei aber sehr günstigen Rezepten sind, eine Inspiration bieten und dabei selber noch ein leckeres Essen auf dem Tisch haben. DAS ist das Anliegen dieses Beitrags, nicht das „dissen“ irgendeines deutschen Studentenwerks.
**** Alles natürlich ungefähre Werte, die ich anhand meiner wöchentlichen Supermarktrechnung ermittle. Energiekosten natürlich exklusive.

EDIT: Ich fände es ganz fantastisch, wenn Ihr auch mitmachen wollt – dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin, tz! 😉 Danke also an Ina & Tonia, die mir das Brett vom Kopf genommen haben & Vorhang auf für die Mensa-Dienstag-Mitmachaktion-Verlinkungslogos: 

Ganz einfach: Essen aus einem Mensaspeiseplan Eurer Wahl picken, kochen, fotografieren, bloggen (es zählen nur Posts vom jeweiligen Dienstag) & Logo mit Link zu 2Herde einfügen. Mir bescheid sagen & dann werdet Ihr natürlich auch im jeweiligen Dienstagspost verlinkt! Ich freu mich wie Bolle!!!

Mensa-Dienstag Logo klein zum Mitmachen Hochformat

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