2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Veganes Sellerie-Gulasch

Sellerie-Gulasch 1

Aloha ihr Lieben sw

Vielleicht haben einige von euch die „Das perfekte Dinner“-Foodblogger-Runde gesehen. In üblicher Wettkoch-Tradition haben sich Anfang Oktober fünf Foodblogger um das Preisgeld die Finger wund gekocht. Ich habe mich – ich gestehe – bei der Ausstrahlung vor allem über die schier unendliche Kette an Extrawürsten amüsiert, die vor allem der Sieger (Aschaffenburger können’s halt einfach! Ich grinse mal fett und dreist hinter meinem Kochtopf vor und freue mich über meine tolle Heimat…) für die anderen gebraten hat. Oder eben gerade nicht Extrawurst, denn gerade die Kein-Tier-Debatte war besonders in der Folge, in der Sophia und ihr Schnippelboy den Kochlöffel schwangen, sehr präsent. Vor allen – hier die Ultrakurzzusammenfassung für alle, die es nicht gesehen haben oder denen es nicht so präsent ist – waren die anderen vier Kandidaten ziemlich befremdet davon, dass sie „Tier ohne Tier“ servierte, also Dinge wie Ganz falschen Hasen oder Falsches Hühnchen (die „originalen „Gerichte habe ich leider gerade nicht gefunden, sorry) – der Tenor war also irgendwie: „Warum muss denn Essen ohne Tier trotzdem dem Tier so ähnlich sein?“ bzw. „Warum muss man das so nennen?“. Ich will jetzt hier keine Debatte vom Zaun brechen, ob die Wurst nun Vurst heißen darf oder besser Vegane Wurst-Imitation oder das böse W-Wort gar nicht im Namen tragen darf – ich hole einfach schon wieder viel zu weit aus. Hehe. Beim folgenden Rezept habe ich mich aber einfach daran erinnert gefühlt, denn: Darf ich das Gulasch denn jetzt Gulasch nennen und wenn ich es nicht Gulasch nenne, wie nenne ich es denn dann? Fest steht, das Kind braucht einen Namen, denn L. äußerte sich gestern entzückt:

„Hast du das schon gebloggt? Das is soooo lecker, das musst du bloggen! Sellerie an die Macht!“

Und nachdem L. noch nie Fleisch gegessen hat und das ihr erstes Gulasch war (und auch ihr einziges bleiben wird, so irgendjemand das G-Wort fleischrechtlich schützen lässt), nenne ich es einfach Veganes Sellerie-Gulasch und empfehle euch allen, es einfach mal auszuprobieren, wenn ihr Lust auf was Herzhaftes habt, das genau richtig für den Winter ist:

Sellerie-Gulasch 3

Veganes Sellerie-Gulasch

  • 300 g Knollensellerie (geputzt)
  • 1 rote Paprika
  • 1 große rote Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 EL Öl
  • 2 EL Sojasauce
  • 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • 1/2 Dose stückige Tomaten
  • 3 EL Tomatenmark
  • je eine kräftige Prise schwarzer Pfeffer, Paprika rosenscharf und Paprika edelsüß, wenn du hast auch etwas schwarze Paprika
  • bis zu 3 TL Suppengewürz oder entsprechend Salz

Die Paprika waschen und in Stücke schneiden, die Zwiebel und den Knoblauch schälen. Knobi fein würfeln, die Zwiebel in halbe Ringe schneiden.

In einem Topf das Öl erhitzen, die Zwiebeln und den Knoblauch zusammen mit den Paprikastücken darin anschwitzen, mit Paprikasorten und Pfeffer würzen, die Sojasauce und die Tomatenstücke dazu geben, alles gut verrühren, noch einen kleinen Moment anrösten und mit der Hälfte der Brühe ablöschen.

Das Tomatenmark einrühren und alles aufkochen lassen, die Brühe nach und nach zugeben und nach ca. 5 Minuten köcheln. Zwischenzeitlich den Sellerie in grobe Würfel schneiden und in die Sauce geben. Leicht köcheln lassen, bis der Sellerie weich ist, das dauert ca. 15-20 Minuten und hängt natürlich auch von der Größe der Selleriestücke ab.  Salzkartoffeln sind die ideale Beilage, Nudeln und Reis hüpfen aber sicher auch nicht vom Teller. 😉

Übrigens: Wie bei „richtigem“ Gulasch gilt: Schmeckt erst am nächsten Tag so richtig gut! 😉

Guten Appetit!

Herzlichst Kristina sw

Sellerie-Gulasch  2


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Finale Furioso: Linsen-Salat mit Roter Beete und Sternchennudeln – Themenwoche Zombies im Vorratsschrank {Teil 5}

Zombies im Vorratsschrank Themenwoche

Aloha ihr Lieben sw

Bing, bing, bing – Jackpot! 😉 Pünktlich zum Abschluss der Zombies im Vorratsschrank-Themenwoche habe ich es geschafft, einen Volltreffer zu landen und aus einer kuriosen Zutatenzusammenstellung einen sehr leckeren, richtig frischen & fröhlich-bunten Salat zu kreieren, mit dem ich gleich 5 (!) Häkchen auf meiner Vorratsschrank-Liste setzen kann:

  • Rote Beete – Check!
  • Rote Linsen – Check!
  • Worcester-Sauce – Check!
  • Paprika – Check!
  • Sternchen-Suppennudeln – Check!

Ich muss zugeben, ich war in absoluter Probierlaune („Ach, sch*** drauf, wenn’s schief geht, gibt’s halt Nudeln!“ 😉 ) und wäre ohne meine Checkliste wohl sicher nicht auf eine solche Kombination gekommen, aber seht selbst:

Linsensalat 1b

Roter Linsensalat mit Roter Beete & Sternchennudeln

Du brauchst für 2-3 Portionen:

  • 250g rote Linsen
  • einen Rest Sternchennudeln
  • 2 Paprika (z.B. rot & orange)
  • 1 Glas rote Beete
  • 1 Schalotte
  • 3 EL glatte Peterslie, fein gehackt
  • Worcestersauce
    • Die leider Sardellenpaste enthält, deswegen empfehle ich als vegetarische & vegane Alternative Sojasauce
  • 1 Espressolöffel Koriander
  • 1 Espressolöffel Kreuzkümmel
  • Salz & Pfeffer
  • 2 EL Rapsöl

Außerdem:

  • Blattsalat

Die roten Linsen nach Packungsanweisung kochen, abtropfen lassen und mit den Sternchennudeln ebenso verfahren. Beides zusammen in eine Schüssel geben, salzen & pfeffern und schonmal zwei Esslöffel von der Worcester-Sauce dazu geben, alles gut vermischen.

Die Paprika, die rote Beete und die Schalotte vorbereiten und fein würfeln und mit den anderen Zutaten zusammen in die Schüssel geben. Alles gut vermengen & abschmecken – von der Worcester-Sauce hab ich persönlich noch eine ganze Menge mehr zugegeben, das ist allerdings Geschmackssache. Nach einer Stunde im Kühlschrank schmeckt der Salat – wie z.B. Bulgursalat auch – aus frischen Salatblättern.

Linsensalat 2a

Nach fünf Rezepten sieht die Checkliste – und damit auch der Vorratsschrank  – schon deutlich beruhigender aus als vorher:

Vorratsschrankliste Linsensalat

Die restlichen Zutaten unterzubringen dürfte auch nicht allzu schwer werden:

  • Da es ja kälter wird, wünscht Herr D. sich sicher bald mal wieder Sonntagsbraten, da wird mir der Rotkohl dann wieder gerade recht kommen…
  • Der Kaffeesirup will ja noch frisch zubereitet werden, wahrscheinlich sogar noch heute 😉
  • Was den Spinat angeht, kaufe ich einfach eine kleine Packung dazu und freue mich diese Woche auf den Klassiker Spinat, Kartoffeln und Spiegelei.
  • Das Tahin steht ja ohnehin nur auf der Liste, um mir mal in den A*** zu treten, endlich selbst Falafel zu machen – da ich dies jetzt öffentlich geäußert habe, bin ich guter Dinge, dass das nicht mehr lange dauert.
  • Die Spinat-Lasagneplatten und das Pesto nehme ich einfach mit in die Studentenbude, da werde ich sicher mal froh sein, wenn ich nur mal schnell Nudeln kochen muss bzw. nicht extra eine große Packung Platten für eine Single-Lasagne kaufen muss…
  • Der Ingwer ist gestern schon Hugos kleinem Bruder, dem Ingo, zum Opfer gefallen. *prost*
  • Herr D. macht sich gerne Reis mit Buttergemüse, wenn er für sich allein kocht, das dürfte also auch nicht mehr lange im Gefrierfach sein, wenn ich ihn nochmal dran erinnere. ^^
  • Auf den Paradiescrème-Geistesblitz warte ich noch, bin aber guter Dinge, dass er kommt, wenn der Kaffeesirup auf dem Herd steht.

Vorratsschrankzombies kleinAb morgen koche ich dann mal wieder mit frischen statt untoten Zutaten, bin aber ganz gespannt, was ihr für mein Event so zaubern werdet – ich freue mich schon ganz doll, schließlich sind die ersten Beiträge bereits eingetrudelt (guckt mal bei Tonia) und viele von Euch haben ihre Teilnahme angekündigt, juhu! 🙂 Habt einen wunderschönen Sonntag! ❤

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Was ist schon Leberwurst, wenn Du {Paprika-Tomaten-Aufstrich} haben kannst?!

Gemüsepaste 1b

Aloha ihr Lieben sw

Der Herbst ist da und mit ihm kommt so langsam die Gewissheit, dass auch die Saison einiger Gemüsesorten aus regionalem Anbau bald wieder vorbei ist. Viele Blogger sind ja schon fleißig dabei, einzukochen und damit die Genüsse des Sommers auch für den Herbst haltbar zu machen. Schon allein aus Platzmangel bin ich eher weniger damit beschäftigt, einzukochen und auch bei der Marmeladenproduktion ist es eher Mutti, die dafür zuständig ist, aber eine Sache will ich Euch doch nicht vorenthalten, solange Paprika und Tomaten noch deutlich aromatischer sind als im kommenden kalten Winter.

Vorher allerdings noch ein Aufruf, der mir sehr am Herzen liegt (auch, wenn er heute noch nicht die ganze Bundesrepublik betrifft):

Bitte,

geht wählen!

Es geht um unsere Zukunft & im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, in denen Diktatur und Unterdrückung herrschen, haben wir allgemeine, gleiche, freie & geheime Wahlen! Macht von Eurem Stimmrecht Gebrauch und nehmt Euch die paar Minuten für die Wahlkabine – mit einem Schirm unterm Arm und in Verbindung mit einem kleinen Sonntagsspaziergang an der frischen Luft tut’s gar nicht weh! 😉 (Und wer noch ein bisschen Nachhilfe in bayerischem Wahlrecht braucht – hier ein toller kleiner Clip vom Bayerischen Rundfunk: http://www.youtube.com/watch?v=hKSHD_t3MmM)

Gemüsepaste 2b

Jetzt aber zurück zum Rezept . Auf die Idee gebracht wurde ich von einer großen Discounterkette, die bei ihren griechischen Wochen schon seit einer ganzen Weile Gemüseaufstrich verkauft (auf den Bildern als die grobe Variante zu erkennen), den ich persönlich sehr gerne  mochte (bis ich meine eigene Version davon gekocht hatte ^^), der aber einfach unglaublich sauer war. Bei einer kleinen Nachkoch-Session ist es mir dann gelungen, einen weniger sauren und noch viiiiiel leckereren 😉 Brotaufstrich zu köcheln:

Paprika-Tomaten-Paste

Du brauchst für ca. 600 g/ 3 kleine Weckgläser:

  • 3 rote Paprika
  • 7 mild-würzig eingelegte Pfefferonen
  • 3 Tomaten
  • 1 dicke Zwiebel
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 TL Rosmarin, getrocknet und gerebelt
  • je ein gestr. TL Salz und Pfeffer
  • 1 Espressolöffel Zucker
  • 1 Tube Tomatenmark
  • 1 + 2 EL Olivenöl
  • 2 + 2 EL dunkler Balsamicoessig

Paprika & Zwiebel waschen & putzen und beides fein würfeln, Knoblauch pellen und pressen und die Pfefferonen in feine Ringe schneiden. Die Tomaten entkernen und klein würfeln.

In einer großen beschichteten Pfanne einen EL vom Olivenöl erhitzen und Paprika- & Zwiebelwürfel, Pfefferonen und Knoblauch darin anschwitzen. Nach 2-3 Minuten Tomatenwürfel, Salz und Pfeffer hinzugeben, das Ganze gut durchrühren und das sich ansammelnde Wasser verdampfen lassen. Die verbleibenden 2 EL Öl zufügen, ebenso Balsamico und Zucker und alles gut durchrühren, jetzt Tomatenmark und Rosmarin dazugeben. Unter Rühren alles bei mittlerer Hitze garen, bis die Brühe aufgekocht ist, dann wieder auf volle Hitze schalten und die Brühe in kleinen Portionen unterrühren. Wenn die Masse nach dem Einrühren der Brühe sämig ist, alles in ein hohes Rührgefäß oder einem Topf mit hohem Rand pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken, in Gläser füllen, fertig!

Der Aufstrich schmeckt auf Brot, aber auch zu Nudeln als Pesto-Variation (sagt Herr D.).

Herzlichst Kristina sw
Gemüsepaste 3b

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Salat mit gegrilltem Gemüse oder „Flexidingens“

Hühner - Flexi what

Jetzt mal Butter bei die Fische das kann doch nicht so schwer sein, einen Salat zu verbloggen, ganz ehrlich…was zierst du dich denn so? Ist doch sonst nicht so Deine Art, sonst schreibst Du für Freunde seitenweise Briefe, Stellungnahmen und wo ihnen sonst noch die Worte fehlen und jetzt scheiterst Du an diesem läppischen Blogartikel?!

 Ja, ehrlich – vielleicht werdet Ihr es mir nicht glauben, aber das kleine Textteufelchen auf meiner Schulter hat schon recht, wenn es die Tatsache spöttisch belächelt, dass ich mittlerweile seit einer knappen mehr als einer Woche an einem Text schraube, dessen Grundaussage auch einfach lauten könnte: „Hey Leute, is lecker, ehm, Salat mit Dingens…na….gegrillte Gemüse – machste Essig-Öl druff, verstehste – fertich is dat Abendessen.“ Mal abgesehen davon, dass ich das so nie schreiben würde, schon allein nicht, weil es eher stumpfsinnige Nahrungsproduktion als mit Liebe zubereitetes Essen implizieren würde, habe ich mir auch ausgerechnet dieses Salatrezept augesucht um noch eine Message, gewissermaßen ein Outing an den Leser zu bringen (Rührungsschnieftempos an dieser Stelle bitte wieder wegpacken, hat dann auch keiner gesehen, Herr D. spielt nämlich trotz des hochdramatischen Intros im folgenden allenfalls eine Nebenrolle . ^^ Zudem sollte ich eine solche Ankündigung dann vielleicht doch eher mit, sagen wir, einem zünftigen Spanferkel verknüpfen…oder Frikadellen.^^.)

 Genau das gibt’s heute aber nicht, beziehungsweise gab es in den letzten 2 Monaten nicht – wie alle regelmäßigen 2Herde-Leser nämlich bereits stutzig geworden sein dürften, ist diesmal kein Tier auf dem Grill gelandet, sondern ausnahmslos Gemüse. Wer mich und meine Rezepte kennt, weiß, dass ich hin und wieder gern mal vegetarisch gekocht habe, allerdings auch immer wieder Fleisch und Fisch auf den Tisch kamen. Anfang Juni allerdings schaffte es Hagen Rether, mich binnen seines grandiosen dreistündigen Programmes zu bekehren, es doch wirklich jetzt endlich mal zu probieren, das Tier vom Teller zu lassen. Bereits als ich eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn zu Herrn D. gesagt hatte „Lass uns doch noch schnell ’nen Burger, ist nicht mehr viel Zeit, bis es losgeht…“ hatte ich beim Biss in eben jenen schon das ungute Gefühl, dass es sich rächen würde, vor dem Besuch des Programms eines eingefleischten Vegetariers (wie ausgelutscht ist dieser Wortwitz denn eigentlich bitte?!?) noch Kunde bei einer Fastfood-Kette gewesen zu sein. Als er jedoch wenig später die Umwelt-Folgekosten jenes verspeisten Burgers auf 200 $* bezifferte, hatte diese Äußerung derart durchschlagenden Erfolg, dass ich die Gelegenheit beim Schopfe packte, ab dem nächsten Morgen Fleisch und Fisch von meinem Teller verbannte und mit lediglich klitzekleinen Ausnahmen (extrem erfolgreich für meine Verhältnisse) bis heute durchgehalten habe.

 Ich würde mich – vor allem nach einigen frustrierenden Erlebnissen in der deutschen Gastronomie – noch lange nicht als Vegetarierin bezeichnen, dennoch wollte ich die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, mich in die Riege der Flexitarier einzureihen und Euch das auch vollmundig zu verkünden mitzuteilen. Zum Einen, weil es noch ein deutlich größerer Antrieb ist, etwas durchzuziehen, je mehr Leute davon wissen, außerdem aber auch einfach deswegen, weil Ihr ja als Leser im Bilde sein sollt, dass es hier in Zukunft deutlich weniger Fleisch- und Fischgerichte als bisher geben wird. Mir ist schon klar, dass man nicht „ein bisschen Vegetarier“ sein kann (genauso wenig wie „ein bisschen schwanger“ ^^) – aber allein die Erfahrungen der letzten 8 Wochen haben mir eine vollkommen neue Sichtweise auf’s Einkaufen, Essen und Essen gehen eröffnet und je mehr ich über lese, desto sicherer bin ich mir, dass es sicherlich Sinn macht, über den eigenen Fleisch- und Fischkonsum nachzudenken und diesen möglichst stark zu reduzieren.

Am Studentenbudenherd klappt es schon ganz fantastisch und auch am Holdenherd gibt’s ebenfalls ganz viel Vegetarisches – Herr D. beschwert sich nie und macht sich halt zwischendurch, aber ganz selten, mal ein Wurstbrot oder kriegt eine kleine Fleischbeilage. So langsam ist meine „Findungsphase“, was das „neue“ Kochen angeht auch beendet und ich werde wieder etwas wagemutiger – ich freue mich  auch auf’s Stöbern in vielen, vielen tollen Blogs, die für mich jetzt noch deutlich interessanter geworden sind.

 *Sollte ich an dieser Stelle falsch zitieren und es sich doch um € gehandelt haben, bitte ich vielmals um Entschuldigung. Mein schlechtes Zahlen- und Einheitengedächtnis soll jedoch nicht von der Kernaussage „Heidiwitzka, so viel für einen Burger?!?“ ablenken. 

Die Kernaussage dieses Textes sollte ja eigentlich lauten „Hey, Leute, wundert Euch nicht, wenn’s hier in Zukunft weniger Fleisch und Fisch gibt!“ bzw. „Hallo, liebe Vegetarier, ich wäre auch gerne eine von Euch!“ – jetzt ist es doch ein ganz schöner Roman geworden, hoffentlich verzeiht Ihr mir, wenn’s noch etwas drunter und drüber ging. Wenn Ihr Lust habt, berichte ich Euch auch gerne noch ein bisschen ausführlicher von lustigen Einzelerlebnissen, vor allem die Gastronomie hat da, wie schon erwähnt, so einiges zu bieten, das teilweise auch an seelische Grausamkeit grenzt. Bis dahin serviere ich Euch heute einfach mal meine ersten vegetarischen Grill-Gehversuche, abgesehen von den Gemüsespießen, die L. und mich bei Grillparties über Wasser halten. Ich bin mir sicher, dass da in Zukunft noch viel mehr geht. ^^

Salat mit Grillgemüse 2 klein

Salat mit gegrilltem Gemüse

Du brauchst für 2:

1. Zucchini:

  • 100 ml Olivenöl
  • einen halben Bund Basilikum
  • eine große Zucchini (ca. 600 g oder eben mehrere kleine)

2. Champignons:

  • 200 g Champignons
  • 50 g Blauschimmelkäse

3. Salat:

  • einen kleinen Kopf Salat (z.B. Eichblatt)
  • eine Paprika
  • 1/2 Salatgurke

4. Dressing:

  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • je eine große Prise Salz, Pfeffer und Zucker
  • einen Schwenk Wasser
  • 1 geh. EL Dijonsenf

Zuerst kümmern wir uns mal um die gegrillten Zucchini: Das Gemüse in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und diese salzen, auf Küchenkrepp etwas wässern lassen. Zwischenzeitlich das Basilikum mit dem Öl pürieren, die Zucchinischeiben pfeffern und mit dem Basilikumöl bepinseln, dann etwa eine Stunde durchziehen lassen. Das restliche Basilikumöl für das Dressing aufheben.

Dann bereiten wir mal die Champignons vor: Diese putzen und die Stiele entfernen, stattdessen in die Köpfe jeweils einen kleinen Würfel vom Blauschimmelkäse legen.

Den Salat ganz normal vorbereiten, also waschen und putzen, zupfen und die Gurken und die Paprika stiften. Für das Dressing die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und mit dem Basilikumöl sowie allen weiteren dafür vorgesehenen Zutaten verquirlen – abschmecken – fertig. Sobald das Gemüse fast fertig gegrillt ist, über den Salat geben, vermischen und mit dem Gemüse servieren.

Beim Grillen natürlich erst die Zucchini auflegen – bei unserem süßen kleinen Elektrogrill haben sie etwa 20 Minuten gebraucht und nach der Hälfte habe ich sie einmal gewendet – wie lange sie bei euch brauchen, dürfte natürlich arg unterschiedlich sein – einfach hin und wieder mal schauen, ob sie auf der unten liegenden Seite schon kräftig Farbe angenommen haben und dann wenden. Nach dem Wenden habe ich die Champignons auf den Grill gegeben und diesen dann mit Alufolie abgedeckt, damit sich die Hitze gleichmäßig verteilen konnte. In dieser Zeit ist der Käse wunderbar geschmolzen und die Champignons waren gar – sie waren allerdings nicht sehr groß. 😉

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntag & bin gespannt auf Euer Feedback!

Herzlichst Kristina sw

Salat mit Grillgemüse 1 klein

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Dinner for One #10: Jessies Gebratene Nudeln mit Gemüse

Heute wird’s vegan: Jessi serviert Euch Gebratene Nudeln mit Gemüse – yammi! Und ich geh jetzt meinen neuen Kühlschrank (!!!) bewundern. 🙂 Habt einen schönen Tag!

Lobhudelei Jessi Be veggie going vegan

Hallo zusammen,

als ich vor einiger Zeit das erste mal über Kristinas tollen Blog gestolpert bin, fiel mir gleich ihre tolle Aktion
„Dinner for one“ ins Auge.
Ich hab mich dann beworben, mit einem meiner Lieblingsgerichte
– das schnell zubereitet ist
– bei dem man gut Reste verwerten kann
– und das einfach soooo himmlisch lecker ist! 😉

Gebratene Nudeln mit Gemüse

Zutaten für 1 Person

  • gekochte Spaghetti (Rest vom Vortag!?)
  • 1 Möhre
  • 1/2 Zucchini
  • 3-4 Champignons
  • 1/2 Paprika
  • Frühlingszwiebel
  • Sojasoße
  • 1 Tl Tahin
  • Sesam
  • etwas Öl

Jessi Be Veggie Going Vegan gebratene Nudeln mit Gemüse

Möhre und Zucchini schälen, und dann mit einem Spiralschneider zerkleinern, oder mit einem Sparschäler dünne Streifen schneiden.
Paprika und Champignons ebenfalls klein schneiden
Etwas Öl in der Pfanne heiss werden lassen und dann das zerkleinerte Gemüse (ausser Frühlingszwiebel) darin anbraten. Mit etwas Sojasoße ablöschen, und die Frühlingszwiebel und Nudeln dazu geben.
Alles auf mittlerer Stufe ca. 5 – 8 min. braten. 1 Tl Tahin unterrühren  (man kann auch stattdessen Erdnussbutter nehmen, oder es weglassen) und auf einem Teller angerichtet, mit Sesam bestreuen….
GUTEN APPETIT!


Grüßle, Jessi von Be veggie – going vegan

Dinner for One_klein

Hier geht’s zur Eventübersicht.


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Wenn Du die Füße nicht mehr unter den heimischen Tisch stellst: Gebratene Nudeln für Anfänger

Gebratene Nudeln ankündigung

Können eigentlich alle Eure Freunde kochen? Wisst Ihr, was so bei Euren Bekannten Abends auf den Tisch kommt? Feines Drei-Gänge-Menü oder doch eher Dosenravioli, Fertigpizza und Köstlichkeiten in Lieferservice-Pappkartons und Alufolie?

Ich muss zugeben, dass ich mir solche Fragen eigentlich nur dann stelle, wenn ich mal wieder in großen Supermärkten in der falschen Regalreihe gelandet bin und gefühlte Kilometer von Fertigprodukten, gerne getrocknet oder in diese unsäglichen Mikrowellen-/ Wasserbadportionenteller verpackt, gegenüberstehe und mir denke „Wer zur H***e kauft so etwas?!“ und noch wichtiger: „Wem schmeckt so etwas eigentlich?“ Irgendwer muss diese Sachen ja konsumieren, sonst gäbe es sie wohl nicht… Gerade seit ich Foodblogs lese, weiß ich ja, wie man viele Dinge selbst machen kann und immer wieder fällt mir auf, dass der Geschmack frisch gekochter/ zubereiteter Gerichte die Tore für die Fertigmischungen dieser Welt völlig verschließt. Kartoffelpüree aus der Tüte, Saucen schon fertig im Beutel im Kühlregal, winzige getrocknete Gemüsestücke in Instantnudelgerichten – all das, was ganz am Anfang, als mir das Wasser noch anbrannte (oder ich es zumindest fürchtete) manchmal ganz gut gegen den Hunger half (Mann, ist das lange her!), kommt mir heute nicht mehr auf den Teller. Mit dem Umzug in die zweite Studentenbudenküche konnte ich das dann auch wirklich in die Tat umsetzen, denn zwischen einem Meter Küche im Schrank mit zwei Platten, ohne Schneidefläche, Tiefkühlfach, Backofen & Platz für Gewürze und 2,20 m Küche ist ja doch ein deutlicher Unterschied, nicht nur in Sachen Backofen & Tiefkühlfach.

Während ich vorher froh war, wenn ich für mich allein etwas Essbares hinbekommen habe, ohne dabei die ganze winzige Wohnung auf den Kopf zu stellen, habe ich mittlerweile am Studentenbudenherd wirklich gerne Besuch und sogar Herr D. kocht hier ab und an ganz gern. Mein mit Abstand liebster & häufigster Gast ist L., Opfer für neue Kreationen und Testesserin für fast alles ohne Fleisch (& einigen von Euch vielleicht schon vom kleinen Geburtstagscarepaket ein Begriff). Meistens sitzt sie dann Kaffee schlürfend und erwartungsfroh am Multifunktionstisch (Essen, Arbeiten, Vorbereitungen für’s Essen, je nachdem wie’s gerade beliebt auf 2,40 m – ich bin so stolz auf Herrn D., der mir dieses Prachtexemplar gebaut hat), zeigt Vorfreude, wenn es gut riecht, stellt hin und wieder interessierte Fragen, was ich denn da so mache und ist damit kurzum der perfekte Gast.

Da der perfekte Gast aber leider außer Nudeln nicht viel kochen kann und es schon geraume Zeit eine Art Running Gag unter uns ist, dass sie sich später, wenn mal nicht die Herdwächter um sie rum sind, die in der heimatlichen Wohngemeinschaft und in der WG ihres Freundes den Herd streng bewachen, sie nicht machen lassen und ihr dafür selber etwas zaubern, von Nudeln mit Pesto, das ich ihr in riiiiesigen Carepaketen und in 10 verschiedenen Sorten schicken werde, ernähren muss, wollten wir dringend Abhilfe schaffen. Ehe ich mich versah, hatte ich also vollmundig das Versprechen gegeben, Ihr das Kochen beizubringen, besser gesagt: sie einfach mal in der Küche was machen zu lassen und darüber zu wachen, dass nichts anbrennt und man es am Ende essen kann.

Womit wir anfangen sollten, wusste ich nicht. Es sollte weder über-, noch unterfordern, Gemüse soll mit rein, weil es gesund ist, Fisch kann mit rein, denn den isst sie selbst ja gern und wie man das mit Fleisch machen könnte, wollte sie auch wissen (nachdem Liebe ja durch den Magen geht und sie sich unter meiner telefonischen Anleitung schonmal todesmutig an einem Schnitzel für ihren Freund probiert hatte) – irgendwie ein bisschen viel für ein Gericht. Und dann ja auch noch die Sache mit den Gewürzen, es hat ja nicht jeder gleich ein Regal mit 50 verschiedenen Sorten daheim und…vielleicht braucht man das ja auch nicht so dringend, wie ich vielleicht glaube. Lange Rede, kurzer Sinn: für den Anfang habe ich mich für gebratene Nudeln entschieden, in der Basisversion mit Gemüse, gepimpt mit Garnelen oder Putenbrust, je nach Gusto. Die Gewürze sind bei den Instant-Nudeln (deren Zubereitung total einfach ist) quasi schon enthalten, darüber müssen wir uns in Lektion 1 also noch nicht allzu viele Gedanken machen und können uns stattdessen erstmal mit Gemüse beschäftigen – Fleisch und Fisch sind ein kleines Goodie obendrauf und für das gute Gefühl als „Soulfood“ gab es danach noch ein Himbeereis nach diesem Rezept, um das Essen abzurunden und auf jeden Fall ein Erfolgserlebnis zu haben. L. hat’s Spaß gemacht und sie will weitermachen und ich grüble immer noch, was „pädagogisch wertvolle“ Gerichte für die nächsten Versuche sein könnten. Für Euch gibt’s jetzt erstmal das Rezept (mit ein paar ausführlichen Anmerkungen in Kursiv) und ein paar Bilder, vielleicht habt Ihr ja auch Spaß daran! 🙂

Was würdet Ihr denn mit einem „Kochschüler“ kochen? Für Ideen bin ich dankbar! 🙂 (Wenn man selbst kocht, ist das alles gar nicht so schwer, aber es jemandem zu erklären, alle „Warums“ zu beantworten und das perfekte Timing zu wahren, wenn man es nicht mit seiner eigenen Geschwindigkeit zu tun hat, ist gar nicht so einfach, wie ich es mir vorgestellt hatte ^^)…

Gebratene Nudeln Zutaten

Gebratene Nudeln mit Gemüse (& Garnelen/ Putenbrust)

  • 2 Packungen Asia-Instant-Nudelsuppe (Geschmack nach eigenem Gusto bzw. bei Verwendung von Fisch oder Fleisch in der entsprechenden Geschmacksrichtung)
  • 800 ml Wasser
  • 1 Zucchini
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 250 g TK-Brokkoli
  • ½ Glas Mungobohnenkeimlinge (problemlos weglassbar)
  • 4 Champignons
  • 1 Paprika
  • 1 EL (Sesam-) Öl
  • 6-8 EL Sojasauce
  • Salz, Pfeffer
  • Nach Belieben gemahlener Ingwer/ gemahlenes Zitronengras/ Asia-Würzmischung
  • Pro Person 1 Stück Hähnchen- oder Putenbrustfilet (Teilstück, portioniert beim Metzger oder im Supermarkt zu haben)
  • und ein TL (Sesam-)Öl
  • oder pro Person 100 g Garnelen aus dem Kühlregal

Gebratene Nudeln mit Pute

Das Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Falls Mungobohnenkeimlinge aus dem Glas verwendet werden, diese mindestens eine halbe Stunde in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben, damit sie den typischen „Konservengeschmack“ verlieren. Natürlich können – falls zu bekommen – auch frische verwendet werden, dann entfällt das Wässern und sie werden genauso verwendet, wie im Rezept beschrieben.

Eventuell an dieser Stelle das Fleisch vorbereiten.

Einen Topf mit 800 ml Wasser aufsetzen, dieses zum Kochen bringen und die Würzmischung aus den Instant-Suppenpackungen einrühren. Die Nudeln hineingeben und wie auf der Packung angegeben kochen (normalerweise 3-4 Minuten). Die Nudeln in ein Sieb abschütten, dabei die Brühe unbedingt auffangen.

Die Brühe mit einigen EL Sojasauce verrühren (probieren bzw. auf eine leicht braune „Soßenfarbe“ achten).

In einer beschichteten Pfanne oder wenn nicht vorhanden in einem großen Topf einen EL Öl erhitzen und das Gemüse hineingeben, das am längsten braucht, also Zucchini, Frühlingszwiebeln & Brokkoli hineingeben. Etwas anschwitzen, einen EL Mehl zum Binden darüber geben, gut umrühren und mit einem großzügigen Schluck von der angerührten Sauce ablöschen, verrühren und 5 Minuten vor sich hin köcheln lassen.

Bis zum Ende des Garens immer mal wieder rühren und darauf achten, dass genügend Sauce vorhanden ist, dass alles gerade so bedeckt ist – eventuell noch etwas zugeben.

Nach dieser Zeit die Sprossen und die Champignonstücke zugeben und weitere 2-3 Minuten garen.

An dieser Stelle die Garnelen zubereiten.

Jetzt noch die Nudeln unterheben, nochmal heiß werden lassen & rundherum mit geringer Flüssigkeit etwas anbraten und die Paprikastücke zufügen. Mit Salz & Pfeffer sowie anderen Gewürzen nach Belieben abschmecken. (Mit Fleisch oder Fisch) Garnieren, servieren &

Schmecken lassen! 🙂

Gebratene Nudeln Shrimps

Für die Garnelenvariante: Dafür die Garnelen zusammen mit den Nudeln unter die Gemüsemasse heben.

Für die Variante mit Fleisch: In einer gut beschichteten Pfanne einen TL Öl erhitzen, das Fleisch von allen Seiten anbraten, salzen & pfeffern & im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) 20 Minuten fertig garen. Diese Garzeit gilt für Stücke, die etwa 200 g wiegen.

*—*

Uiuiui, das ist ein ganz schöner Roman geworden, es war aber wirklich ein schöner Abend & auch ich habe eine ganze Menge gelernt. Lasst es Euch schmecken & habt einen schönen Sonntag! 😉

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

 


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Couscous-Salat

Couscous-Salat mit Schnitzelspieß 7

Die Welt steht Kopf – zumindest ein bisschen. Das Championsleague-Finale heute Abend ist in aller Munde. Für wen ich die Daumen halte, ist klar, denn wäre es anders, würde ich den Abend mit einem rot-weißen Fanschal geknebelt in einer Ecke verbringen, damit ich ja nicht für schwarz-gelb jubeln kann, denn wenn man etwas über meine Heimat sagen kann, dann, dass sie trotz – oder gerade wegen, man weiß es nicht so genau – der Nähe zu Hessen und auch Baden-Württemberg voller „Patriotismus“ die Zugehörigkeit zum Bundesland der Lederhosen und Dirndl nach außen trägt.

Da Grillen wegen der Temperaturen immer noch flach fällt (schade, schade, Herr D. scharrt schon – wie einige andere der Anwesenden am heutigen Abend – ungeduldig mit der Grillzange), habe ich noch keine Ahnung, auf welche Art der Verpflegung eshinauslaufen wird. Hätte ich sie selbst in der Hand, würde ich wohl zu einem Fingerfood-Buffet greifen, da wir aber aushäusig sein werden, lasse ich mich überraschen und drücke uns die Daumen, dass einstimmig das größte vorhandene Auto zum Lieblingsitaliener entsandt wird, um pünktlich zum Anpfiff große, dampfende Pizzen auf Tisch und Schößen verteilen zu können.

Für Euch habe ich trotzdem ein Rezept ausgesucht, dass auf einem solchen Buffet oder beim Grillen (so Ihr denn die Temperaturen dazu habt oder die entsprechende Outdoor-Kleidung bemüht ^^) problemlos glänzen könnte. Und weil gerade soooo viele tolle Blogevents laufen, schicke ich dieses Rezept bei Bettina von Homemade & baked ins Rennen, die gerade unsere liebsten Salat-Rezepte sucht – und dazu gehört der Couscous-Salat auf jeden Fall! 🙂

Eure liebsten Salat Rezepte bei Homemade & baked

Du brauchst für 2-3 Hauptspeisenportionen:

  • 250 g Couscous
  • mindestens 300 ml heiße Brühe
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Paprika (ich hab gelbe & grüne genommen
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Espressolöffel Kreuzkümmel
  • etwas Chilipulver
  • nach Belieben glatte (!) Petersilie oder Minze

Den Couscous mit der Brühe übergießen und ziehen lassen. Die genaue Menge hängt zum Einen davon ab, welches Verhältnis auf der Packung steht, zum anderen ein bisschen vom persönlichen Geschmack, also einfach probieren, ob’s für Deinen Geschmack weich und saftig genug ist und eventuell noch ein bisschen nachschütten.

Die Paprika waschen, putzen und würfeln, die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden (entweder roh verwenden oder in etwas Butter in einer beschichteten Pfanne anschwitzen, dann schmeckt es besonders toll, wenn man sie mit etwas Rauchsalz-Würzmischung bestreut). Das Tomatenmark unter den Couscous rühren, das Gemüse zufügen und mit den Gewürzen abschmecken.

Zum Schluss noch die klein geschnittene Petersilie oder gezupfte Minze zufügen, mit der Petersilie ist es die „klassischere“ Variante, wie ich finde, die Minze verleiht – wenn man sie mag – einen tollen Frischekick.

Abgekühlt servieren.

Schmeckt auch toll als Beilage zum Beispiel zu Gegrilltem Fleisch, Fisch oder natürlich noch mehr Gemüse (auf dem Bild siehst Du einen Schnitzelspieß, dessen Zubereitung war aber leider irgendwie zu chaotisch als dass ich hier freiwillig Angaben zur Sache machen würde ^^).

Ich wünsche uns allen einen tollen (Fußball-)Abend!

Herzlichst Kristina sw

Couscous-Salat mit Schnitzelspieß 3

2Herde hat noch mehr zu bieten sw