2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Kontrastprogramm: Von Wildschweinen, Rockbands und cremigem Pesto

Manchmal neige ich ja schon ein wenig zum Aberglauben. Deshalb muss ich euch das Rezept für den Bratwurststrudel leider vorenthalten, denn er hat dem Glubb am Samstag kein Glück gebracht. Grmpf. Aber es ist nicht so, dass ich nichts zu erzählen hätte, denn dieses Wochenende war wirklich abwechslungsreich. Und ein kleines Rezept gibt’s obendrauf.

Nickelback

Die 2:1 Niederlage war am Samstag durch einen  Ausflug nach Frankfurt nämlich ganz schnell vergessen. Nach einem kleinen Abstecher zum Essen („Extrablatt“ an der U-Bahn-Haltestelle Bockenheimer Warte, Preis-Leistungs-Verhältnis echt in Ordnung) fanden Schwesterherz und ich uns in der vollen Festhalle wieder, wo uns die Vorband Daughtry einheizte, bis dann Nickelback den Saal rockten…sehr geiles Konzert…Thank you so much! 😉

Fußball

Am Sonntag Mittag stand schon wieder Fußball auf dem Programm, die Mannschaft von Schwesterchens Holdem konnte allerdings leider auch nichts reißen. Schade, schade, Schokolade, aber vielleicht wird’s ja nächste Woche beim Heimspiel wieder besser! Weil so ein „angebrochener Tag“ ja ausgenutzt werden muss, waren Herr D. und ich anschließend noch im Wildpark, Wildschweinchen, Elche und Wölfe angucken. Nach einer Menge Blödeleien über turmspringende Elche und Preisrichter-Enten ließen wir sicher ein paar verwirrte kleine Kinder an den Gehegen zurück, haben uns allerdings prächtig amüsiert.

Ausflug in den Wildpark

Weil ich am Samstag nicht mehr zum „großen“ Wochenend-Einkauf gekommen bin, musste gestern Abend improvisiert werden. Fleisch und Fisch waren nicht im Haus, deshalb gab es leckeres selbstgemachtes Möhrenpesto zu den Spaghetti und Endivien-Salat mit Tomaten und Radieschen und einer leckeren Vinaigrette:

Pasta mit Möhren-Pesto

Cremiges Möhrenpesto 

Zu 500 g Pasta brauchst Du:

300 g Karotten (geschält, geputzt und in Scheiben)
100 g Petersilienwurzel (ebenso geschält, geputzt und in Scheiben)
1 l Gemüsebrühe
2 EL Grana Padano
1 Espressolöffel Cayennepfeffer
1 Espressolöffel Pfeffer
1 TL Salz
1 TL Paprikapulver edelsüß
1 Zehe Knoblauch (gepellt und in feinen Scheiben)
1 Zweig Rosmarin, davon die Blättchen
3 EL neutrales Öl

Die Brühe aufkochen, Karotten und Petersilienwurzel hineingeben und 30 Minuten lang weich kochen. Das Gemüse abschütten und die Brühe auffangen.

Das Gemüse mit allen anderen Zutaten und 2 EL Brühe pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und eventuell etwas mehr Brühe zufügen, damit das Pesto etwas cremiger wird.

Mit Pasta vermengen und entweder mit weiterem Parmesan oder frisch geriebenem Bergkäse bestreut servieren.

Salatdressing

4 EL Öl
1 EL weißer Balsamico
1 Espressolöffel Pfeffer
1 TL Salz
2 EL Italienische Kräuter (TK)
eine Prise Zucker
2 EL Rotisseur-Senf
50 ml Wasser

Alle Zutaten vermischen, abschmecken und mit dem Salat vermengen.Reicht locker für einen normalgroßen Salatkopf.

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Thunfischsugo

Thunfischsugo 1

Bisher gab es Thunfisch vor allem in irgendeiner abartigen Weise als Salat oder vielleicht auch mal statt Schinken auf Pizzabrötchen, diese schnelle Soße, die echt mal was anderes als die immer gleiche Bolognese ist, kann ich persönlich nur empfehlen.

Zu einem Pfund Pasta brauchst Du (und für wie viele Personen mit Bärenhunger das reicht, kannst Du ja selbst abschätzen 😉 ):
  • 3 Dosen Thunfisch
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 200 ml Rotwein
  • 4 EL dunkler Balsamico
  • 1 Zucchini
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Karotte
  • 1 Petersilienwurzel
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Sambal Oelek
Gemüse putzen und würfeln, Knoblauch pressen und das Wasser für die Pasta aufsetzen.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen. Gewürfeltes Gemüse zugeben, verrühren und mit Balsamico und  Rotwein ablöschen. Rosmarin hineingeben, etwas salzen und pfeffern, ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Zwischenzeitlich den Thunfisch abtropfen lassen und zerrupfen, die Nudeln kochen.

Den Fisch in die Pfanne geben, aufkochen lassen. Nach etwa drei Minuten mit den Dosentomaten aufgießen, weitere 3 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer sowie Sambal Oelek abschmecken.

Vor dem Servieren mit den Nudeln die Rosmarinzweige herausnehmen.

Lass Dir's schmecken!


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Fischsuppe deluxe

Fischsuppe 1

Diese Fischsuppe gab es als kleine Koproduktion vom Herrn Doppelherz und mir an Karfreitag. Zuerst war er skeptisch, dann mischte er sich in alles ein, am Ende war er aber doch satt und zufrieden. 🙂

Für 4 Portionen (als Vorspeise):

  • 500 g weißes Fischfilet (z.B. Kabeljau)
  • 100 g Flusskrebsfleisch
  • 100 g Krabbenfleisch
  • 1 Bund Suppengrün (2 Möhren, 1/2 Stange Lauch, 1 Stück Sellerie)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 Glas Fischfond
  • 200 ml Weißwein
  • 1 Schälchen Krustentierpaste
  • 2 Fischbrühwürfel
  • 1 TL Dill
  • 1 l Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • Lorbeer, Wacholder, Nelken
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft von 1 Zitrone

Zwiebel würfeln, Suppengrün und Petersilienwurzel putzen und in feine Streifen schneiden. Knoblauchzehe einschneiden. Fischfilet in Streifen schneiden und mit Zitronensaft beträufeln.

Öl in einem breiten Topf erhitzen, die Zwiebeln darin glasig dünsten. Mit Weißwein und Fischfond ablöschen. Lorbeer, Wacholder, Knoblauch und Nelke hinzugeben, etwa 20 Minuten köcheln lassen. Wasser zugeben und Fischbrühwürfel sowie Krustentierpaste einrühren, ggf. noch etwas Weißwein zugeben, weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Den Lauch zuerst zugeben, 3 Minuten kochen lassen. Das restliche Gemüse zugeben, nach fünf Minuten den Kabeljau zugeben.

Weitere 5 Minuten später Flusskrebsfleisch und Krabbenfleisch zugeben, mit Salz, Pfeffer und Dill abschmecken.

Lass Dir's schmecken!


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M*GG*, adieu!

 Selbstgemachtes Suppengewürz 1

Für einen hübschen Vorrat (damit sich der Aufwand wenigstens lohnt!):

  • 5 Karotten
  • 1 Knollensellerie
  • 250 g Petersilienwurzel
  • 4 mittelgroße Zwiebeln
  • 3 Stangen Lauch
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1/2 Knolle Knoblauch
  • 500 g Salz

Alles putzen und schälen, grob zerkleinern, im Mixer weiter zerkleinern.

Die fertige Mischung in Schraubgläser füllen, einen TL Salz auf die Mischung füllen (vor dem Erstgebrauch abkratzen) und kühl aufbewahren. Die Mischung soll sich verschlossen etwa ein Jahr halten.

Frohes Würzen! 😉 (Für „Guten Appetit“ ist es roh doch wohl etwas zu salzig…)

Liebste Grüße! Kristina