2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Dinner for One #3: Steffis Reis-Möhren-Bratlinge mit Kräuter-Radieschen-Quark

Huiuiui, wir sind ja schon in Woche drei vom Dinner for One – da sieht man mal, wie schnell das geht. Und weil ihr ja jetzt schon wisst, was abgeht, will ich Euch gar nicht lange von Steffis tollem Rezept abhalten – es gibt einfach wieder einen kleinen Eindruck von ihrem Schaffen und dann geht’s direkt in die vegetarischen Vollen! 🙂

Vielen Dank,

Steffi, für Deinen leckeren Beitrag! 🙂

Ultimative Lobhudelei für Steffi

Halli Hallo Hallöchen,

ich bin die Steffi von Baking & Cooking with Love und mein kleiner Blog begleitet mich jetzt seit etwa 8 Monaten. Seit dieser Zeit sind meine Küchengerätschaften fast im Dauerbetrieb, denn immer und ständig bin ich dabei neue Sachen ausuprobieren. Ob nun süß oder herzhaft, kalt oder warm, aufwendig oder ganz schlicht. Auf meinen Blog teile ich dann die neu kreierten oder nachgekochten Rezepte der Welt und freue mich wenn sie auf Anklang stoßen. Seit ich auf Facebook aktiv bin, habe ich noch einen engeren Kontakt zu meinen Lesern und ich freue mich über jeden einzelnen.

Als die liebe Kristina mich fragte, ob ich bei ihrem Dinner for one mitmachen möchte, brauchte ich nicht lange nachzudenken. Für nur eine Person kochen zu müssen, mache ich schließlich täglich und ich hab so eine handvoll Rezepte die ich gerne mache. Auch das folgende Gericht zählt dazu. Es ist unkompliziert, kommt ohne viel Zutaten aus, ist sehr variabel und kann auch gut als Resteessen dienen, wenn man sich mal wieder bei der Beilagenmenge verschätzt hat.

Ich serviere beim Dinner for one:

Reis-Möhren-Bratlinge mit Kräuter-Radieschen-Quark

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Ihr benötigt:
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  • 60 g Reis
  • 1 Möhre
  • 20 g geraspelten Käse
  • 1 Ei
  • 250 g Quark
  • Milch
  • Schnittlauch
  • Petersilie
  • Radieschen

Kocht den Reis mit ein wenig Salz gar und lasst ihn gut auskühlen. Das kann auch gut am Vortag erledigt werden oder wenn Reis von einen anderen Essen über bleibt.

Die Möhre schälen und raspeln und mit dem Reis, dem Ei und 1 EL Quark verrühren.  Öl in einer Pfanne erhitzen und einen gutgehäuften EL vom Reisgemisch in die Pfanne geben.  Mit den Pfannenwender ein wenig platt drücken und goldbraun ausbacken.

Schnittlauch,  Petersilie und Radieschen klein schneiden. Restlichen Quark mit ein wenig Milch verrühren, sodass er schön cremig ist. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss Kräuter und Radieschen unterheben und schon könnt ihr das leckere Essen genießen.

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Steffi von Baking and Cooking with Love

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Windbeutel mit Blaubeersahne

Windbeutel mit Blaubeersahne 4

Der Mai ist gekommen und – husch – war er auch schon wieder fort, also fast zumindest. Wie nahe wir schon wieder am Monatsende sind, fiel mir Trottelchen natürlich erst wieder auf, als Vaters Geburtstag immer näher rückte und – klar, da schlummerte sie ja auch im Blogkalender vor sich hin und sagte keinen Piep: Die Notiz, dass sich Simone von Ofenlieblinge ja auch für den Mai ein tolles Thema ausgedacht hatte, zu dem ich unbedingt auch einen Post beisteuern wollte. Und weil man es als Foodblogger ja ausnutzen muss, wenn sich dankbare Abnehmer an (familiären) Kaffeetafeln einfinden, gibt es diese Woche schon das zweite gebackene Rezept für Euch, obwohl ich ja sonst lieber koche (was Ramona ja aber wundervoll erledigt hat! 🙂 ).

Als mich dann noch zwei schöne Schälchen Blaubeeren anlachten, fiel nach dem Ausschlussprinzip (Käsekuchen und Erdbeertorte von Mutti, die Strawberry-Macchiato-Cupcakes und noch eine süße Sünde von mir – nein, ich spoilere jetzt nicht!) die Wahl relativ schnell auf Windbeutel, vor allem deswegen, weil ich noch nie selbst Brandteig gemacht hatte (ich erinnerte mich dunkel, irgendwann mal so eine Backmischung benutzt zu haben, aber das ist bestimmt auch schon 6-7 Jahre her…) und das uuuunbedingt mal ausprobieren wollte. Ich kredenze also – weil Windbeutel ohne hin Sonnenschein-Gefühle wecken und Blaubeeren ein absoluter Frühlingsgeschmack sind – für Simones Event im Mai

Ofenlieblinge im Mai

Windbeutel mit Blaubeersahne

Du brauchst für 12 mittlere Windbeutel:

1) Der Brandteig

  • 250 ml Wasser
  • 75 g Butter
  • 175 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier (evtl. noch ein viertes)
  1. Das Wasser mit der Butter aufkochen
  2. kurz vom Herd nehmen und das mit Salz vermischte Mehl auf einmal hineinschütten
  3. den Topf wieder auf den Herd stellen und mit einem Rührlöffel so lange rühren, bis
  4. sich unten eine weiße Schicht gebildet hat und der Teig ein gleichmäßiger Klumpen ist.
  5. Den Topf vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und
  6. den Teig in eine Rührschüssel geben.
  7. Nach und nach die Eier unterrühren.
  8. Bereits beim dritten Ei allerdings am besten auf Nummer sicher gehen und es verquirlen und
  9. in kleineren Portionen unterrühren, denn
  10. der Teig sollte schon glänzen, gut gebunden und gleichmäßig sein, wenn das nicht der Fall ist,
  11. noch ein viertes Ei verquirlen und sorgfältig in kleinen Schritten unterrühren
  12. bis ein homogener Teig erreicht ist.
  13. Diesen in einen Spritzbeutel füllen und
  14. 12 kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen.
  15. Dies in den auf 200 °C vorgeheizten Ofen (Ober-/ Unterhitze) schieben und
  16. 30 Minuten backen.
  17. Direkt herausnehmen und aufschneiden, erkalten lassen.

2) Die Blaubeersahne

  • 250 g Blaubeeren
  • 2 EL Zucker
  • 10 g Speisestärke
  • 100 ml Schlagsahne
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 250 g Quark (20% Fett)
  1. Die Blaubeeren waschen & verlesen,
  2. in einem hohen Gefäß mit dem Zucker vermengen
  3. und pürieren.
  4. Bis auf 2 EL Blaubeerpüree alles in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen,
  5. zwischenzeitlich die Speisestärke in den kalten Püreerest einrühren und
  6. diese sobald die größere Menge kocht in diese einrühren, aufwallen lassen,
  7. vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  8. Nach dem vollständigen Erkalten die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen,
  9. den Quark mit der Blaubeermasse gut verrühren
  10. und die steif geschlagene Sahne unterrühren.
  11. Die Füllung in einen Spritzbeutel füllen und in die ausgekühlten Windbeutel füllen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es jetzt öfter Windbeutel gibt! Denn so schwer ist das mit dem Brandteig gar nicht. Und außerdem muss ich noch soooo viele Füllungen ausprobieren! 🙂

Herzlichst Kristina sw

Windbeutel mit Blaubeersahne 1

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


Ein Kommentar

Himbeer-Baiser-Dessert

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Sicher habt Ihr Euch schon gefragt, was ich mit den Tonnen von Baisers gemacht habe, die nach der Eierlikör-Produktion entstanden sind. Unbedingt mal ausprobieren wollte ich das Himbeer-Baiser-Dessert, das in zahlreichen Varianten auf Chefkoch zu sehen ist, immer drei Hauptbestandteile vereinend: Himbeeren, Crème und Baisers. Für Herrn D. und mich habe ich vorgestern zwei Riesenportionen davon in den Kühlschrank gestellt, die wir als Mittagssnack statt eines großen Essens genossen haben, denn selbst an Ostern kann man ja nicht mehr als essen, deswegen  muss zwischendurch auch mal was her, was nicht so stopft.

Für 2 große Portionen (à 500 ml – Glas) oder 4 kleine:

  • 500 g Joghurt natur
  • 250 g Quark 20 %
  • 2 P. Vanillezucker
  • 1 P. Vanilleback
  • 300 g TK-Himbeeren
  • 4-5 Baisers

Aus dem Joghurt, Quark, Vanillezucker und Vanillemark eine Crème anrühren. Die Baisers grob zerstückeln. Ins Glas schichten: Crème – Himbeeren – Baisers – Crème – Himbeeren – Baisers – noch ein Klecks Crème – Dekor (Schokoladenstreusel in dunkel oder weiß oder ähnliches). Nach ein paar Stunden im Kühlschrank gekühlt genießen. 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Cheesecake-Brownie-Muffins

Brownie-Cheesecake-Muffins

Dieses Rezept ist die fantastische Symbiose zweier Rezepte ([1] & [2]) der lieben Evi von Küchenzaubereien, bei der es immer so tolle alltagstaugliche Rezepte gibt. Mit ein paar winzigen Abwandlungen meinerseits sind daraus ganz tolle, leckere Cheesecake-Brownie-Muffins geworden, an denen nicht nur ich und Herr D. einen Narren gefressen haben, wie ihr unten sehen könnt. 😉 Vielleicht denkt ihr Euch auch, dass ich den totalen Schlag habe. Grins.

Genau richtig sind die kleinen Törtchen jetzt, wo es draußen schon wieder geschneit hat und man die Wohnung nicht ganz so gern verlässt, zumal ja noch eine Klausur ansteht, für die sie sich auch hervorragend als Nervennahrung eignen. ^^ Und was backt ihr so und stellt es euch als Belohnung neben die Unterlagen auf den Schreibtisch?

Das folgende Rezept ergibt wahlweise ca. 18 Muffins oder 6 Muffins + eine Springform von 20 cm Durchmesser.

Für den Brownie-Teig:

  • 50 g Zartbitter-Schokolade mit
  • 120 g Butter oder Margarine im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.
  • 175 g Zucker und
  • 1 Päckchen Vanillezucker zusammen mit 2 Eiern in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät mit Rührbesen schaumig rühren.
  • Die Schokoladen-Butter/Margarine-Mischung unter den Schaum mischen und zum Schluss noch
  • 120 g Mehl und
  • 30 g Kakao unterrühren.
  • In die Muffinförmchen füllen (je ein Esslöffel, nicht allzu sehr gehäuft) oder in die Springform streichen und im bei
  • 175° C vorgeheizten Backofen
  • 10-12 Minuten (Muffins) oder 15-18 Minuten (Springform) vorbacken.

Für den Käsekuchen-Belag:

  • 125 g Zucker und
  • 1 Päckchen Vanillezucker mit
  • 3 Eiern in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät schaumig rühren.
  • 250 g Quark (20 %) und
  • 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe) unterrühren, außerdem
  • 30 g Speisestärke und
  • den Saft einer halben Zitrone einrühren.
  • Die vorgebackenen Böden aus dem Ofen holen, mit der Masse auffüllen und weitere
  • 20-25 Minuten (Muffins) oder 30-35 Minuten (Springform) backen.

Lass Dir's schmecken!

Sogar Mr. Mole hat's geschmeckt!

Sogar Mr. Mole hat’s geschmeckt!


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Ein ♡ für Mensaessen?

Ein Herz für Mensaessen - Spinattortellini

Um halb neun war ich zuhaus. Nach elf Stunden Uni ist der lange Mittwoch der einzige Tag, an dem ich vom Kochen nichts wissen will. Der einzige Tag, an dem ich mich maximal erwärmen kann, einen schnellen Soulfood-Nachtisch (siehe kleines, aber feines Rezept unten) zu produzieren, mich dann mit der Lektüre für den nächsten Tag ins Bett zu verkrümeln, wiederum bis zwei Uhr zu lesen und genau zu wissen, dass der Wecker um sieben wieder klingeln wird. Und mit diesen Gedanken im Hinterkopf, da, ja da…esse ich sogar Mensa-Essen. Jetzt ist es raus. Nudeln, die man auch beißen könnte, wenn man heute morgen im Wasserglas auf dem Nachttisch etwas vergessen hätte mit Soße, deren Gewürzmischung eine Jahrtausendealte unveränderbare Tradition zu sein scheint.

Bitte nicht falsch verstehen: Es gab an diesem Essen heute überhaupt nichts auszusetzen. Aber ich sehne mich in solchen Momenten nach meiner Küche und den in ihr schlummernden Vitaminen sowie nach ihrem Ambiente, das nicht vom Energieerhaltungssatz oder der Berechnung schiefer Ebenen am Nachbartisch in seiner Schwingung gestört wird.

Mann, so schön ruhig hier. Und dieser

Granatapfelkernquark

einfach deliziös! (allerdings in einer sehr unansehnlichen Plastikschüssel zwischen dem Adel in Franken und einer Diskussion über Sprachnorm – total unfotogen, bitte verzeiht! 😉 )

So einfach, so lecker: Für 2 große Portionen einfach

500 g Magerquark  mit ein paar Esslöffeln Buttermilch glattrühren, 3 EL Zucker und die Kerne eines Granatapfels zufügen, umrühren, in Portionsschälchen füllen und knuspernd genießen. Mmmmmmmmhhhhh….!!!

Liebste Grüße! Kristina