2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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[Mensa-Dienstag 6] Vegane Paella. Krasser Fake.

Rotieren. Blitzen.Es kracht. Gleißendes Licht.

Aloha, ihr Lieben! 🙂

Ohjeohje, das war ja ne Bruchlandung. Jetzt bin ich 96 Stunden in meiner Stundentenbude um die eigene Achse und vor allem den Computer rotiert, habe den Eiertanz der fiesesten Hausarbeit vollführt und nur gelegentlich – ich kam mir ein bisschen vor wie in einer schlechten Frankenstein-Verfilmung schlug dann mal der Blitz ein, es krachte und ein, zwei Seiten ließen sich wieder einigermaßen gut tippen. Heute morgen, zu früher später Stunde oder wie sich vier Uhr gemeinhin zu nennen pflegt, dann endlich das letzte Korrekturzeichen gesetzt und erstmal die Augenringe vom Boden aufgehoben und mich gemeinsam mit ihnen ins Bett geschleppt.

Heute morgen dann – das andere Morgen, so gegen neun – biblische Erweckungsszene in gleißendem Licht – blickte ich um mich…

…um festzustellen, dass es hier aussieht wie Hund, dass dringend jemand die Fenster putzen, alle heimischen Textilien waschen, den Schreibtisch aufräumen, Ablage machen und überhaupt mir Frühstück ans Bett bringen könnte. (Ganz so schlimm ist es natürlich nicht, aber mit der fertigen Hausarbeit hatte ich natürlich auch die Lösung aller anderen Problemchen erwartet, wer kennt das nicht?!?) Ja, das Frühstück allerdings, das hatte sich in Form einer einsamen Vollkornbrotscheibe und etwas missmutigem Gouda auch nicht gerade als Sonnenseite des Tages erwiesen, sodass schnell der Mittag kam – wenn man so unglaublich früh ins Bett geht kaum verwunderlich – und ich beschloss zu kochen. „Verdammt, heute ist ja Dienstag! Mensa-Dienstag!“, kündigte sich mit drohender, theatralischer Stimme die nächste Katastrophe an, „und du hast nicht eingekauft! Du weißt noch nicht mal, was du kochen sollst…“ Blöd nur, dass es der Speiseplan auch nicht wusste, zumindest nicht der von der Mensa, an der ich mich sonst immer orientiere. Also wird heute halt mal improvisiert, deswegen präsentiere ich feierlich und mit stolzgeschwellter Brust, weil ich einfach gerade nicht anders kann, als mich über selbstgekochtes Essen mit Vitaminen so zu freuen wie „Ich! habe! Feuer! gemacht!“ (war das Cast Away? Ich bin so schlecht im Mich-an-Filme-erinnern)…

Die vegane Reis-Pfanne „Fake-Paella“ Art

vom Speiseplan der Mensa Regensburger Straße in Nürnberg, dort für 1,77€ zu haben.

Mensa-Dienstag 5 Reispfanne Fake-Paella 1

Du brauchst für 2 volle Teller (macht also zwei normalhungrige Menschen satt):

  • 1 Beutel Reis
  • 2 große Karotten
  • 250g Brokkoli, gerne TK und in Röschen geteilt
  • 1 große, weiße Zwiebel
  • 250ml Gemüsebrühe
  • 1 rote Paprika
  • 2 EL Öl
  • Gewürze: irgendeine Würzmischung mit tüchtig Kurkuma drinne (hier gab’s noch etwas, das sich Zucchinigewürz nannte mit Kurkuma, davon hab ich einen gut gehäuften TL genommen) oder pures Kurkuma (davon vielleicht erstmal einen gestrichenen TL), etwas Salz und Pfeffer sowie edelsüße Paprika

Den Reis kochen, abschütten. Zwischenzeitlich die Zwiebel und die Karotten schälen und in mittelgrobe Scheiben schneiden.

In einer beschichteten Pfanne das Öl erhitzen, die Zwiebel zusammen mit den Karotten anbraten, Kurkuma, Pfeffer und Paprikagewürz darüber geben, mit den Brokkoliröschen vermengen und mit der Gemüsebrühe übergießen, etwa 7 Minuten vor sich hin köcheln lassen. Dann den Reis unterheben, die Paprika kleinschnibbeln, untermengen und servieren.

Kalkulation Fake-Paella

So wirklich mit Paella hat das Ganze – muss ich gestehen eher weniger zu tun, aber ihr wart ja durch den Titel schon gewarnt. Dafür isses vegan, billig, schmeckt gut und päppelt auf. Ich fühl mich schon viel besser. Ich geh dann mal ein paar Zensuren jagen…

Habt einen schönen Tag! 🙂

Herzlichst Kristina sw

Mensa-Dienstag 5 Reispfanne Fake-Paella 2

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Suppenliebe 2: Hühnersuppe, ganz klassisch wie bei Oma

Hühnersuppe 2b

Aloha ihr Lieben sw

Ich sagte es ja gestern schon: Im Moment kann ich gar nicht genug von Suppe kriegen, am Liebsten möchte ich jeden Tag eine andere kochen und ganz viel neues ausprobieren – leider ist im Gefrierschrank nicht genug Platz, um immer in  großen Töpfen zu rühren und damit eine tolle Auswahl auf Vorrat für den Winter zu haben. Manche Suppen lohnen sich aber halt erst in größeren Portionen. Eine für die aber immer irgendwie Platz im Gefrierfach geschaffen werden kann – teilweise auf wundersame Weise tun sich dann Schlupflöcher auf, wo ja doch noch was reingeht ^^ – ist die Hühnersuppe von Oma. Mit zwei Stunden Kochdauer nicht ganz unintensiv im Zeit- und Energieaufwand, dafür aber das ultimative Hausmittel gegen böse Erkältungsbakterien und mit einem Paar gestrickter Strümpfe perfekt bei Kälte und Frost:

Hühnersuppe 1a

Hühnersuppe – ganz klassisch wie bei Oma

Du brauchst für 4 zum Sattwerden:

  • mindestens 1 kg Hühnersuppenfleisch
  • 3 Liter Wasser 
  • 4 gestrichene EL Salz
  • 1 Bund Suppengemüse
  • 2 große Zwiebeln
  • 2 Beutel Langkornreis = 250g 

Das Suppenfleisch abwaschen und in einen großen Topf mit dem kalten Wasser und dem Salz geben, aufkochen und eine Stunde köcheln lassen, den Eiweißschaum abschöpfen, damit die Suppe klar bleibt. 

Zwischenzeitlich das Suppengemüse und die Zwiebeln waschen, putzen und in grobe Stücke schneiden (wenn Du ein paar Gemüsestückchen in der Suppe haben möchtest, schneide doch einfach 1/3 des Gemüses in feine Würfel und behalte sie zurück), in die Suppe geben und eine weitere Stunde kochen lassen. In dieser Zeit den Reis nach Packungsanweisung vorkochen. 

Die Suppe durch ein Sieb schütten – natürlich auffangen – und das Fleisch von den Knochen lösen. Zusammen mit dem Reis wieder in die Suppe geben, nochmal auf den Herd stellen und die feinen Gemüsewürfel darin etwa 10 Minuten gar ziehen lassen. Mit etwas Pfeffer abschmecken, vielleicht noch etwas Petersilie fein hacken & gut durchgerührt servieren.

Die Suppe lässt sich natürlich auch wunderbar einfrieren – dann hat man auch für Erkältungszeiten immer was parat, um den Bakterien den Garaus zu machen! Solltet ihr den Reis nicht zu weich mögen, wäre es sinnvoller, die Suppe ohne Reis einzufrieren und jeweils frischen zu kochen.

Und weil eine Hühnersuppe allein noch keinen Herbst macht, gibt’s morgen noch mein zweites Lieblingsrezept – ganz anders als dieses, aber genauso lecker! Und, wie machst Du Deine Hühnersuppe? Oder magst Du gar keine und hast andere (Geheim-)Tipps für Herbst & Winter – ich bin gespannt! 🙂

Herzlichst Kristina sw

Hühnersuppe 3b

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Dinner for One #4: Tonias Gemüse-Curry mit Garnelen

Hallo Ihr Lieben,

da sind wir wieder: Neue Woche, neues Glück! Und wieder geht die wilde Fahrt los, wir stürzen uns in ein Überraschungs-Dinner für eine Person, das mit Liebe für uns zubereitet wurde. Diesmal stand Tonia von Backen macht froh für uns am Herd, die unsere Geschmacksnerven mit einem leckeren Gemüse-Curry auf Touren bringt. Neugierig geworden? Lasst mich noch schnell ein paar kleine Worte über Tonia und ihr Blog und natürlich ein riesenfettes

Danke!!!

für ihren Beitrag verlieren und dann geht’s auch schon los! 🙂BeFunky_Lobhudelei Tonia.jpg

Was für eine Ehre! Ich sag euch: ich war sowas von aufgeregt, als Kristina mir geschrieben hat, dass ich heute bei ihr posten darf. Lange habe ich überlegt, was ich euch für ein Rezept vorstelle, aber wie so oft bei mir: ich konnte mich einfach nicht entscheiden! Also habe ich darauf gewartet, wann ich mir wirklich mal wieder alleine etwas kochen muss. Das ist bei mir immer montags der Fall – passt ja schon mal gut:)

Ich konnte mich anfangs nicht festlegen (ja, hier wären wir wieder bei meiner Entscheidungsschwäche:), ob ich auf meinem Blog www.backenmachtfroh.blogspot.de nur Süßkram vorstellen soll. Erwartet man das nicht irgendwie vom Namen her? Inzwischen sind bei mir schon einige herzhafte Sachen im Rezeptregister gelandet. Erstens: weil Lasagne und Co. auch aus dem Ofen kommen und zweitens: weil ich euch auch Salatrezepte einfach nicht vorenthalten will, wenn sie mich begeistern. Geschenke aus der Küche sind auch mit von der Partie und… ach, guckt einfach selber mal vorbei, ich freu mich über jeden Besucher!

Jetzt zum Essen:

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Gemüse-Curry mit Garnelen

  • 1 EL Erdnussöl
  • eine halbe Zwiebel
  • 4 Garnelen / eine Handvoll Princessbohnen / 3-4 Maiskölbchen / 4 Cherrytomaten/ eine Möhre / (restliche Zucchini vom Vortag)
  • je eine kleine Tasse Gemüsebrühe und Kokosmilch (ungesüßt und kein Kokoswasser! ca. 1/3 Dose: 150g)
  • (1 Kaffirlimettenblatt und 1TL Fischsauce)
  • 1 TL Tomatenmark
  • ½ TL geriebenen Ingwer und 1 TL gehackten Knoblauch
  • scharfes Paprikapulver, Zitronengras (als Pulver oder ein angedrückter Zitronengrasstängel), Kurkuma oder Currypulver
  • Cayennepfeffer (oder Pfeffer und Chili), Salz und Limettensaft oder -abrieb
  • 1 Frühlingszwiebel, Mandelblättchen und etwas Koriander zur Deko
  • ½ kleine Tasse Reis

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Bei den Zutaten merkt ihr schon, dass man da variieren und auch Reste gut verwerten kann. Ich nehme dann z.B. auch gerne Paprika, Erbsen, Blumenkohl, Brokkoli, Zuckerschoten, noch mehr Zwiebeln, Hähnchen statt Garnelen oder Kartoffeln statt Reis (die könnten dann gleich mit in die Sauce). Mutige können auch mal Ananas probieren.

Die ganzen Gewürze hat sicher nicht jeder zu Hause. Setzt sie einfach nach Geschmack und Verfügbarkeit ein (vielleicht erstmal mit 1/3 TL anfangen). Man kann sie auch erst zu einer Paste zusammenmischen oder gleich eine gekaufte Paste verwenden.

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Die Zwiebel in Spalten schneiden und das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen.

Möhre und Zucchini in Juliennestreifen schneiden (Möhre einfach längs vierteln und die Streifen ca. 4cm lang schneiden, so dass sie noch in den Mund passen:) und zusammen mit den Zwiebelspalten in die Pfanne geben. Wenn die Zwiebeln weich sind, werden Ingwer, Knoblauch und die Gewürze eingerührt, dann das Tomatenmark.

Ich esse das Curry gerne pur, wer Reis dazu möchte, gart ihn jetzt in Salzwasser.

Jetzt mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen (Kaffirlimettenblatt und Fischsauce hineingeben). Kurz aufkochen, dann nur leicht köcheln lassen (weil die Kokosmilch keine große Hitze mag). Nach 5 Minuten die Bohnen hinzugeben (wenn sie aus dem Glas sind, dann erst ganz zum Schluss). Nach weiteren 3-5 Minuten müsste die Sauce schon eingedickt sein. Jetzt nur noch die geschälten Garnelen hinzugeben und 3-5 Minuten köcheln (!) lassen, bis sie rosa sind. Das dürfte gleichzeitig mit dem Reis der Fall sein.

Schmeckt es einfach ab und würzt weiter, wenn es euch noch nicht gefällt.

Den Herd ausschalten, Maiskölbchen mundgerecht schneiden, Tomaten halbieren und ins Curry geben. Alles mit Salz, Cayennepfeffer und Limettensaft oder –abrieb abschmecken.

Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und mit gehacktem Koriander und Mandelblättchen auf die fertige Portion streuen.

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 Jetzt wünsche ich euch allen noch einen tollen Start in die Woche und guten Appetit!

Eure Tonia von Backen macht froh

Dinner for One_groß

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Dinner for One #3: Steffis Reis-Möhren-Bratlinge mit Kräuter-Radieschen-Quark

Huiuiui, wir sind ja schon in Woche drei vom Dinner for One – da sieht man mal, wie schnell das geht. Und weil ihr ja jetzt schon wisst, was abgeht, will ich Euch gar nicht lange von Steffis tollem Rezept abhalten – es gibt einfach wieder einen kleinen Eindruck von ihrem Schaffen und dann geht’s direkt in die vegetarischen Vollen! 🙂

Vielen Dank,

Steffi, für Deinen leckeren Beitrag! 🙂

Ultimative Lobhudelei für Steffi

Halli Hallo Hallöchen,

ich bin die Steffi von Baking & Cooking with Love und mein kleiner Blog begleitet mich jetzt seit etwa 8 Monaten. Seit dieser Zeit sind meine Küchengerätschaften fast im Dauerbetrieb, denn immer und ständig bin ich dabei neue Sachen ausuprobieren. Ob nun süß oder herzhaft, kalt oder warm, aufwendig oder ganz schlicht. Auf meinen Blog teile ich dann die neu kreierten oder nachgekochten Rezepte der Welt und freue mich wenn sie auf Anklang stoßen. Seit ich auf Facebook aktiv bin, habe ich noch einen engeren Kontakt zu meinen Lesern und ich freue mich über jeden einzelnen.

Als die liebe Kristina mich fragte, ob ich bei ihrem Dinner for one mitmachen möchte, brauchte ich nicht lange nachzudenken. Für nur eine Person kochen zu müssen, mache ich schließlich täglich und ich hab so eine handvoll Rezepte die ich gerne mache. Auch das folgende Gericht zählt dazu. Es ist unkompliziert, kommt ohne viel Zutaten aus, ist sehr variabel und kann auch gut als Resteessen dienen, wenn man sich mal wieder bei der Beilagenmenge verschätzt hat.

Ich serviere beim Dinner for one:

Reis-Möhren-Bratlinge mit Kräuter-Radieschen-Quark

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Ihr benötigt:
DSCI0001

  • 60 g Reis
  • 1 Möhre
  • 20 g geraspelten Käse
  • 1 Ei
  • 250 g Quark
  • Milch
  • Schnittlauch
  • Petersilie
  • Radieschen

Kocht den Reis mit ein wenig Salz gar und lasst ihn gut auskühlen. Das kann auch gut am Vortag erledigt werden oder wenn Reis von einen anderen Essen über bleibt.

Die Möhre schälen und raspeln und mit dem Reis, dem Ei und 1 EL Quark verrühren.  Öl in einer Pfanne erhitzen und einen gutgehäuften EL vom Reisgemisch in die Pfanne geben.  Mit den Pfannenwender ein wenig platt drücken und goldbraun ausbacken.

Schnittlauch,  Petersilie und Radieschen klein schneiden. Restlichen Quark mit ein wenig Milch verrühren, sodass er schön cremig ist. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss Kräuter und Radieschen unterheben und schon könnt ihr das leckere Essen genießen.

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Steffi von Baking and Cooking with Love

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Reis mit getrockneten Tomaten, Zucchini und Kräuterseitlingen

Reis mit Zucchini, getrockneten Tomaten und Kräuterseitlingen 1

Heute mal wieder was schnelles & vegetarisches für Euch – so zwischen Seminar und Referatsvorbereitung habe ich für Euch noch ein Rezept für

Reis mit getrockneten Tomaten, Zucchini und Kräuterseitlingen

gefunden. Kann man sicherlich auch nach einem stressigen Uni-/ Arbeitstag noch schnell zaubern! 😉

Du brauchst für 3-4 Portionen:

  • 300 g Reis: Langkorn-Wildreis-Mischung
  • 750 ml Hühnerbrühe
  • 75 g getrocknete Tomaten
  • 1 Zucchini
  • 100 g Kräuterseitlinge
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL Tomatenpesto
  • 1 Kugel Mozzarella
  • Pfeffer

Den Reis in ausreichend Salzwasser nach Packungsanweisung kochen und abschütten. Zwischenzeitlich die Tomaten, die Zucchini und die Pilze in Streifen schneiden. In einer großen beschichteten Pfanne das Öl erhitzen und die getrockneten Tomaten mit dem Rosmarin darin anbraten, mit dem Rotwein und 500 ml von der Hühnerbrühe ablöschen, die Hitze zurückdrehen und etwa 5 Minuten köcheln lassen, dann die Zucchinistüche zufügen und weitere 3 Minuten garen. Nach dieser Zeit den Reis zufügen und die restliche Brühe, alles gut verrmischen, das Pesto untermengen, ggf. nochmal etwas einkochen lassen, sodass nur noch ein bisschen „Soße“ vorhanden ist und die Kräuterseitlingstücke hineingeben. Nach einer weiteren Minute mit Pfeffer (und ggf. Salz) abschmecken und mit gewürfeltem Mozzarella bestreut servieren.

Guten Appetit, ihr Lieben! 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Nachgekocht: Asiatisches Wintergericht nach Giraffo

Asiatisches Wintergericht 1

Als ich neulich mal wieder so vor mich hin durch die Weiten des Internets prokrastinierte stöberte, fiel mir Giraffos Blog ins Auge, dem ich direkt mal folgen musste, weil ich ja auch ein kleiner Fan leckerer asiatischer Gerichte bin (das geht so weit, dass Herr D. mit seinen Arbeitskollegen am Freitag gewettet hat, dass es Abends sicher etwas asiatisches zu Essen gibt und – hah! – er hat gewonnen!). Wie es der Zufall so wollte, waren Rouladen beim Metzger im Angebot und da ich im Gefrierfach der Studentenbudenküche sowieso vor allem Gemüse horte, um dann immer eine leckere Auswahl zu haben, waren die restlichen Zutaten für das Asiatische Wintergericht recht leicht zu beschaffen. Der örtliche Supermarkt, der sonst mit *exotischen* Kochzutaten eigentlich ganz gut bestückt ist, konnte nur leider mit der Austernsauce nicht aufwarten. Unter anderem deswegen habe ich das Orginialrezept ein bisschen abgewandelt, was aber der Tatsache keinen Abbruch tat, dass nach relativ kurzer Zeit und ziemlich wenig Aufwand ein sehr leckeres Essen auf dem Tisch stand, dass es bei uns sicherlich nicht zum letzten Mal gegeben hat.

Du brauchst für 2 Hungrige:

  • 2 Rindsrouladen
  • 2 Beutel Reis (ich hatte nur normalen Langkornreis da)
  • 150 g TK-Brokkoliröschen
  • 150 g TK grüne Bohnen
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 + 1 + 1 EL Sesamöl
  • 250 ml heiße Hühnerbrühe
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 TL Knoblauchgranulat
  • Salz
  • 2 + 3 EL Sojasauce
  • 2 + 3 EL Teriyakisauce
  • 1 EL Mehl

Asiatisches Wintergericht 2Zuerst legst Du die Rindsrouladen, nachdem Du sie in dünne Streifen geschnitten hast, in eine Marinade aus 2 EL Sojasauce + 2 EL Teriyakisauce ein, sie müssen etwa 15 Minuten durchziehen. Zwischenzeitlich kannst Du schonmal das Salzwasser aufsetzen, um den Reis darin zu kochen und die Frühlingszwiebeln sowie den Staudensellerie waschen und in dünne Stücke/ Ringe schneiden.

Für die Sauce vermischst Du die Hühnerbrühe mit den 3 EL Sojasauce, den 3 EL Teriyakisauce, 1 EL Sesamöl, dem Zucker, einer Prise Salz und dem Knoblauchgranulat. Nachdem Du den Reis ins Wasser gegeben hast, kannst Du eine (unbeschichtete große) Pfanne aufsetzen, einen EL von dem Öl hineingeben und die Fleischstreifen darin anbraten. Wenn sie rundherum gut angebraten sind und leicht bräunen, nimmst Du sie wieder aus der Pfanne, gibst sie in eine Schüssel und bedeckst diese mit etwas Folie, damit das Fleisch saftig bleibt.

Jetzt erhitzt Du den verbliebenen Löffel Sesamöl in der Pfanne, aus der Du das Fleisch genommen hast und brätst das Gemüse darin an, dass du mit der gemischten Sauce ablöschst und bei geschlossenem Deckel, wenn vorhanden, 5 Minuten köcheln lässt. Zwischenzeitlich müsste der Reis dann so langsam gar sein, den kannst Du schonmal abschütten und ausdampfen lassen. Wenn die fünf Minuten vorbei sind, nimmst Du das Fleisch, vermischst es mit dem Mehl, damit die Soße bindet, und gibst es wieder zum Gemüse. Nach weiteren 2-3 Minuten köcheln und gutem Vermischen (Abschmecken nicht vergessen! 😉 ) kannst Du die Fleisch-Gemüsse-Mischung zum Reis servieren & genießen!

Lass Dir's schmecken!

 


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Gemüse-Schnitzel-Pfanne in Senf-Schmand-Sauce auf Reis

Gemüse-Schnitzel-Pfanne in Senfschmandsauce auf Reis 1

Du brauchst für 2 Personen:

  • 2 Schweineschnitzel à ca. 150 g
  • Reis (bei uns waren es 2 Beutel, wir hatten Hunger)
  • 1 kleine Zucchini
  • 300 g Champigons (weiße oder braune, wie Du magst)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Schuss Weißwein
  • 100 g Schmand
  • 2 EL Dijon-Senf
  • 1 TL getrockneter und gerebelter Thymian
  • 1 TL Honig
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Butter

Zuerst das Wasser für den Reis aufsetzen und diesen nach Packungsanleitung kochen.

Vorbereitungen, während das Wasser aufkocht: Schnitzel in feine Streifen schneiden, Gemüse waschen und putzen, Zucchini in Stifte hobeln/ kleine Würfel schneiden, Lauchzwiebel in Ringe schneiden (Weißes und Grünes trennen) und die Champignons je nach Größe 4teln/ 6teln oder 8teln.

In einer großen, beschichteten Pfanne die Butter erhitzen, das Fleisch hineingeben und wenn es leicht anröstet, das Weiß von den Zwiebeln und die Zucchini zugeben, mit einer großen Prise Salz und Pfeffer sowie dem Thymian würzen. Nach weiteren 2-3 Minuten (ab und an mal rühren oder schwenken) die Champignons zugeben, mit einem kleinen Schuss Weißwein ablöschen und alles zusammen etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten. Wenn die Champignons gar sind, Senf, Schmand und Honig zufügen, alles gut verrühren und mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken. Das Zwiebelgrün unterrühren oder zum Garnieren verwenden, mit Reis servieren und schmecken lassen! 🙂

Lass Dir's schmecken!