2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Themenwoche „Meine Zombies im Vorratsschrank“ – Teil 1: Ein wildes Sammelsurium

Zombies im Vorratsschrank Themenwoche

Aloha ihr Lieben Halloween

Ich bin nicht allein, juhu! Danke für viele Kommentare, die mir gezeigt haben, dass ich nicht als Einzige Zombies im Vorratsschrank habe, vielmehr scheint das ja wirklich – so wie ich vermutet hatte  – ein allgemein bekanntes Phänomen zu sein! Ich freue mich total über die Ankündigungen, dass Ihr bei meinem Event mitmachen wollt und, hach, ich kann Euch gar nicht sagen, wie hibbelig ich bin & wie gespannt auf Eure Beiträge!!! ❤

Ich habe ja auch schon angekündigt, mit gutem Beispiel voranzugehen und nachdem ich die Zombies hier mittlerweile alle zusammen in einem kleinen Käfig  halte Korb gesammelt habe, bis sie endlich in hoffentlich großer Zahl einer sinnvollen & leckeren Verwendung zugeführt werden, durften sie ihren Freigang nun auf der Küchenarbeitsplatte verbringen, wo ich ein paar Bilder von ihnen geschossen habe, um sie Euch vorzustellen – tadaa:

Vorratsschrankleichen mit Zombie

Natürlich sollen die frischen Zutaten, die hier noch vom letzten Einkauf über geblieben sind, auch nicht vernachlässigt oder gar am Ende weggeworfen werden, deswegen habe ich sie natürlich auch bildlich festgehalten:

Vorratsschrankleichen 2

Zusammen mit den drei schockgefrosteten Kameraden aus der Tiefkühlabteilung ergibt sich damit folgende recht beachtliche Liste:Vorratsschrankliste

Jetzt muss ich natürlich erstmal grübeln, wie ich diese Zutaten sinnvoll zusammenbringe – vielleicht habt Ihr ja auch die eine oder andere Idee, einen Tipp oder ein Rezept mit einer oder noch besser mehreren dieser Zutaten, das ich dringend ausprobieren muss: Her damit! 🙂 Fest steht: Morgen gibt’s das erste Rezept, komme was wolle, & damit auch mindestens einen Haken auf dieser Liste!

Bis dahin wünsche ich Euch einen wundervollen Herbstnachmittag!

Herzlichst Kristina sw

PS: Die Auflösung, warum welche Zutaten zu Zombies wurden, gibt’s natürlich beim jeweiligen Rezept! 😉

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

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Gnocchi mit Vodkagemüse

Gnocchi mit Vodkagemüse 2b

Aloha ihr Lieben sw

Gestern war ich ja zu Gast bei Steffi von Baking & Cooking with Love und – Ihr kennt das sicher – wenn man nicht allein ist, dann neigt man ja oft dazu, ein bisschen mehr zu kochen, damit es auch auf jeden Fall reicht. Nun, von der Vodka-Tomatensauce, die ich zu Steffi mitgebracht habe, habe ich auch ein bisschen zu viel gemacht. Ist aber überhaupt kein Problem, dann gibt’s nämlich heute einfach

Gnocchi mit Vodkagemüse 1a

Gnocchi mit Vodkagemüse

Du brauchst für 2: 

  • einen Rest von der Vodkasauce von gestern

oder Du machst die halbe Portion frisch – dann brauchst Du für die Sauce:

  • 1 Schalotte
  • 1 EL Butter
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Salz & Pfeffer
  • 2 EL Vodka
  • 100 ml Sahne

Außerdem:

  •  500g Gnocchi
  • 1 TL Olivenöl
  • 300 g TK-Erbsen
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 kleine Zwiebel
  • frisch geriebener Parmesan
  • 300 ml Gemüsebrühe

 Zuerst machen wir uns an die Vorbereitungen: Dafür müssen wir einfach nur die Schalotte pellen und in feine Würfelchen schneiden und die Petersilie fein hacken (außerdem kochen wir natürlich nebenbei die Pasta). In einer unbeschichteten Pfanne erhitzen wir anschließen die Butter und wenn sie geschmolzen & schön heiß ist, geben wir gleich die Schalottenwürfel hinein. Diese werden einen Moment angeschwitzt, bevor wir sie mit der Hälfte der stückigen Tomaten schwungvoll ablöschen. Unter Rühren lassen wir die Tomaten 4-5 Minuten einkochen, fügen die Hälfte der gehackten Petersilie hinzu und geben dann nach und nach in wiederum etwa 5 Minuten die restlichen Tomaten dazu.

 Nach je einer kräftigen Prise Salz und Pfeffer probieren wir mal, damit das Ganze eine ordentliche Grundwürze erhält und fügen dann den Vodka hinzu – immer schön Rühren und aufkochen lassen. Nach einer weiteren Minute kommt noch die Sahne schwungvoll hinein und nach weiteren 2-3 Minuten mit kurzem Aufkochen und dem finalen Abschmecken ist die Sauce auch schon fertig, deswegen stellen wir sie beiseite und nehmen eine neue Pfanne zur Hand und setzen schonmal Wasser für die Gnocchi auf.

Die Zucchini wird gewaschen und gewürfelt, die Zwiebel geschält und in Ringe geschnitten. Die Gnocchi werden nebenbei gekocht & abgeschüttet. In der Pfanne erhitzen wird das Olivenöl und braten die Zwiebel und die Zucchini darin an. Nach 2-3 Minuten geben wir die Petersilie hinzu & löschen wir das Gemüse mit der Brühe ab, lassen diese 1-2 Minuten einkochen und fügen dann die Tomatensauce hinzu. Wenn alles aufgekocht hat, geben wir für 3-4 Minuten die Erbsen hinzu, damit sie schön bissfest bleiben. Kurz vor dem Ende noch die Gnocchi in die Pfanne geben, schön in der Sauce schwenken und mit Parmesan bestreut servieren.

Lasst es Euch schmecken! 🙂 Und was macht Ihr so mit übrig gebliebener Tomatensauce? Ich freu mich auf Eure Tipps!

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Na, hast Du auch noch eine einsame Zucchini im Gemüsefach liegen?

Überbackenes Zucchini-Zwiebelgemüse mit Tomatensoße und Kräuteröl

Geht’s Dir auch öfter mal so, dass da noch eine einsame Zucchini im Gemüsefach liegt, die es dann doch nicht gebraucht hat? Oder die Du einfach mal mitgenommen hast, weil Zucchini sind ja ziemlich vielseitig. Aber leider auch – wenn einmal leicht angetatscht – ziemlich schnell Matsch. Und dann müssen sie weg. Und weil mir das auch mal wieder so ging, gibt’s heute mal wieder ein Zucchini-Resteverwertungsrezept mit Dingen, die man meistens im Haus hat:

Überbackenes Zucchini-Zwiebel-Gemüse mit Tomatensoße & Kräuteröl

– vegetarisch –

Du brauchst für 2: Weiterlesen


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Wie man aus profanen Dingen himmlische Desserts zaubert

Selbstgemachte Götterspeise mit Vanilleklecks

Man schmeißt ja keine Lebensmittel weg. Nun könnte man anbringen, die Abtropfflüssigkeit bei einem Glas Kirschen sei kein Lebensmittel, sondern ein notwendiges Übel. Ganz schnell zum Lebensmittel wird sie allerdings, wenn man daraus ein Dessert macht. Von der CherryChocolate-Tarte übrig geblieben schaute mich die rote Suppe erwartungsvoll an, wie immer. Was für ein Glück, dass ich kurz zuvor auf irgendeinem Blog (der Verfasser möge es mir verzeihen, dass ich ausnahmsweise nicht gleich ge-evernoted habe, wo mir das über den Weg gelaufen ist) selbstgemachteWaldmeister-Götterspeise bestaunt habe. Also: Gelatine hervorgekramt und eine leckere

Kirschgötterspeise

gezaubert. Herr D. (der heimliche Götterspeisenspezialist in unserem Haushalt) ist schon ganz angefixt, was man denn noch so für tolle Sorten ausprobieren könnte…vielleicht mit Alkohol? Ich werde berichten! 😉

Du brauchst für 2-3 zufriedenstellende Dessertportionen:

  • Den Saft aus einem Glas Kirschen (mit den Kirschen kannst Du ja eine Tarte backen: dunkel oder hell), das sind ca. 400 ml
  • 4 Blätter Gelatine
  • 1 1/2 EL Zucker
  • 1 Prise Zitronenschalenabrieb (wobei sich hier das Pulver von R*F als sinnvoller erwiesen hat, da sehr fein. Man braucht wirklich nur ein ganz kleines bisschen.)

Die Gelatineblätter nach Packungsanweisung einweichen, nach 10 Minuten leicht ausdrücken. Zusammen mit einem kleinen Schluck des Kirschsaftes (vermischt mit Zucker & Zitronenabrieb) erhitzen, bis sich die Gelatine völlig gelöst hat. Die restliche Flüssigkeit zugeben, mit dem Schneebesen gut verrühren und anschließend in Dessertgläser füllen. Über Nacht im Kühlschrank auskühlen lassen.

Eigentlich wäre ja jetzt einigen bestimmt nach Vanillesauce. Aber das ist ja immer so eine Sache. Und diese Kaloriiiiiiiien (wenn man sie mit Sahne macht, wo sie aber doch so gut schmeckt)…ich hab da so eine kleine, süße Alternative. Vielleicht keine Vanillesauce im klassischen Sinne aber für den kleinen Klecks zwischendurch immer recht praktisch:

Vanillecreme

  • 2 EL Saure Sahne mit
  • 1 TL Zucker und
  • 1 Messerspitze Vanilleback (das Pulver) verrühren.

Über die Götterspeise klecksen. Fertig. 🙂Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

CherryChocolate-Tarte