2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Euer Wunsch sei mir Befehl!

Gnocchipfanne mit Rindfleischstreifen, Cocktailtomaten und BärlauchGnocchi mit Bärlauch sind toll – findet Ihr auch, oder? Sonst hätten Euch wahrscheinlich nicht so viele Suchanfragen mit diesem beiden Begriffen auf mein Blog geführt. Bisher hatte ich die sehr beliebte Kombination mit der Frischkäse-Sauce zu bieten, damit Ihr aber nicht nur ein Rezept habt, mit dem ich euch verwöhne (zumal die Bärlauch-Saison ja noch in vollem Gange ist) dachte ich mir, dass da sicherlich auch noch andere tolle Kombinationen möglich sind. Um einen Kontrast zur cremigen Variante zu bieten, habe ich es daher mal mit etwas deutlich herzhafterem probiert und präsentiere Euch deswegen meine:

Gnocchi-Pfanne mit Rindfleischstreifen, Cocktailtomaten und natürlich Bärlauch

Du brauchst für 2 Portionen:

  • 400 g Gnocchi aus dem Kühlregal
  • 2 Rinderrouladen
  • 50 g Bärlauch
  • 500 ml Rinderbrühe
  • 6 EL Teriyaki-Sauce
  • 300 g Cocktailtomaten
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken
  • 1 EL Pflanzenöl

Die Rinderrouladen in dünne Streifen schneiden und in einer beschichteten Pfanne mit dem Öl rundherum anbraten. Die Rinderbrühe mit der Teriyaki-Sauce vermischen und den Bärlauch in feine Streifen schneiden. Das angebratene Fleisch mit etwas Salz, Pfeffer und Chiliflocken (am besten frisch gemahlen) Würzen, mit der Hälfte der Brühe-Teriyaki-Mischung (oder auch vorher noch einem kleinen Schuss Rotwein) ablöschen, 2/3 vom Bärlauch dazugeben, die Gnocchi untergeben und 3-5 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, sodass sie weich werden, den Rest der Rinderbrühe-Mischung nach und nach bei Bedarf zugeben, zwischenzeitlich die Tomaten halbieren. Am Ende der Garzeit die Tomatenhälften unterheben und mit den Gewürzen abschmecken, anrichten und mit dem Rest des Bärlauchs bestreut servieren.

Lasst es Euch schmecken! 🙂

Herzlichst Kristina sw

Gnocchipfanne mit Rindfleischstreifen, Cocktailtomaten und Bärlauch

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

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Nein, meine Suppe ess‘ ich nicht: Meerrettichsuppe

So schnell und mit wenig Arbeit kann’s auch mal gehen, wenn sich die Hausarbeit in den letzten Zügen bewegt (deswegen auch ausnahmsweise ohne Foto, aber trotzdem lecker) und der Holde sich schon für übermorgen, wenn diese ausgestanden ist, Gulasch wünscht.

Du brauchst für 3-4 Personen (als Hauptspeise):

  • 2 Karotten
  • 1 Stück Sellerie
  • 2 mittelgroße Kartoffeln à etwa 100 g
  • 100 g Meerrettich (frisch am Stück)
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 1,5 l Rinderbrühe oder Gemüsebrühe
  • Pfeffer, Salz
  • Petersilie

Die Brühe zum kochen bringen, darin das geputzte und klein gewürfelte Gemüse (außer Meerrettich) 30 Minuten weich kochen. Den Meerrettich frisch in die Suppe reiben, die Sahne zufügen, alles mit dem Pürierstab bearbeiten, kurz aufkochen, mit Salz, Pfeffer und wenn Du hast etwas Petersilie abschmecken bzw. verfeinern und mit einem Stück Weißbrot genießen! 🙂

Habt eine stressfreie Zeit!:)

Liebste Grüße! Kristina


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Fast wie Jetlag…

…fühle ich mich, seit ich mein Praktikum am Montag angefangen habe. Um sieben aus dem Haus zu müssen statt wie in Semesterzeiten normalerweise um neun ist zwar ein Luxusproblem, macht mich aber im Moment irgendwie dezent fertig. ^^ Deswegen hat es auch ausnahmsweise mal noch ein wenig gedauert, bis ihr den Klassiker von Wochenende hier bewundern könnt, aber vorenthalten will ich euch natürlich auch nicht, wie ich die Rouladen gekocht habe, die wie bei Mutti geschmeckt haben. 🙂Rouladen 3

Du brauchst für 2 Personen:

  • 2 Rouladen
  • 4-6 Scheiben dünn geschnittenen Speck
  • 2 TL-EL Dijon-Senf
  • 1 Gewürzgurke
  • 1/2 Karotte
  • Salz, Pfeffer

Für die Sauce:

  • 2 EL Pflanzenöl
  • 1 Liter Rinderbrühe
  • 1 Bund Suppengrün (Lauch, Karotte, Sellerie, evtl. Petersilienwurzeln)
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Mehl
  • 100 ml Rotwein
  • Salz, Pfeffer
  • 2 TL Zucker
  • 2 EL Rotweinessig
  • Soßengewürz: 2 Lorbeerblätter, 3 Wacholderbeeren, 1 TL Senfsaat, 3 Nelken, eine Messerspitze gemahlenen Piment
  1. Zuerst bereiten wir mal die Rouladen vor. Dafür würzen wir sie von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer und bestreichen sie auf einer Seite mit dem Senf, dann verteilen wir die geschälten und gestiftete halbe Karotte gleichmäßig auf die beiden Rouladen (siehe unteres Bild) und rollen diese von der kurzen Seite her auf.
  2. Dann fixieren wir die Rollen mit Rouladennadeln/ Zahnstochern oder Küchengarn, ich stecke immer je eine Nadeln an die Seiten und eine an die Oberseite.
  3. Für die Sauce bereiten wir noch das Gemüse vor, dazu waschen und schälen wir einfach alles und schneiden es in grobe Stücke. Die Zwiebel und den Knoblauch pellen wir und schneiden beides in grobe Scheiben.
  4. Ich schmore meine Rouladen im Topf, deswegen erhitzen wir in einem breiten Topf das Öl und braten die beiden Rouladen von allen möglichen Seiten scharf an.
  5. Wenn sie von allen Seiten gebräunt sind, geben wir das Gemüse dazu, braten es 2-3 Minuten mit, streuen das Mehl darüber und vermengen alles gründlich, dann löschen wir mit dem Rotwein ab und lassen das ganze reduzieren, bis der Rotwein gut gebunden ist und rühren dann Zucker und Essig ein.
  6. Jetzt füllen wir mit der Brühe auf und geben die Soßengewürze dazu. Das kann in einem Teebeutel o.ä. passieren oder auch einfach lose, weil die Soße nachher sowieso gesiebt wird.
  7. Alles muss jetzt, nachdem es aufgekocht hat, eineinhalb Stunden schmoren.
  8. Nach dieser Zeit nehmen wir das Fleisch heraus, passieren/ sieben die Sauce und und servieren mit unserer Wunschbeilage, bei uns waren das am Wochenende Salzkartoffeln und Rotkraut.

Lass Dir's schmecken!

Rouladen 1


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Zurück aus den Niederungen der Klugscheißerei!

Kohlrouladen 2

Heyho! Da bin ich endlich wieder, zurück aus den „Niederungen der Klugscheißerei“, besser gesagt weg vom Schreibtisch. Die mir die meisten Bauchschmerzen bereitende Hausarbeit bisher ist im Briefkasten und jetzt kann ich nur noch abwarten…Dafür ist der Urlaub gebucht, zwar nur ein Kurztrip, aber dafür mit dem Holden. Yay! Gekocht hab ich in den letzten Tagen eher wenig, weil mich Herodot und Sueton einfach nicht vom Schreibtisch weggelassen haben…echt nicht nett, diese beiden! Naja, jetzt hab ich noch ein bisschen Pause, bereite die nächste Hausarbeit vor und „freue“ mich schon ganz arg auf mein unbezahltes vierwöchiges Praktikum, das Mitte September ansteht. Bis dahin hoffe ich natürlich, dass ich Euch auch wieder ein bisschen was „präsentieren“ kann…Heute gibt’s erstmal ein Rezept für leckere, ultra-bodenständige Kohlrouladen. Die macht ja sonst immer nur meine Oma , aber der Holde war von meiner Version so angetan, dass ich sie bloggen muss, auch wenn sie auf dem Bild nicht wirklich sexy aussehen. 😉

Du brauchst für die Fünf Personen Portion (oder um sie am nächsten Tag schön in der Soße durchgezogen nochmal zu genießen):

1 kg gemischtes Hackfleisch
1 kleiner Weißkohl
3 Zwiebeln (eine davon in feinen Würfeln, die anderen zwei können auch in feine Ringe geschnitten sein)
3 EL gehackte Petersilie
2 gestr. TL Salz
1 gestr. TL Pfeffer
1 gestr. TL Paprikapulver edelsüß
1 TL Hackfleischgewürz
1 Prise Knoblauchgranulat
4 EL Semmelbrösel
1 EL Kümmel
2 Eier
2 l Rinderbrühe
4 EL passierte Tomaten
Soßenbinder
1 EL Butterschmalz

Zuerst den Weißkohl blanchieren. Dazu in einem großen Topf Wasser mit 1 TL Salz und Kümmel erhitzen, den Weißkohl am Strunk kreuzförmig einschneiden und 15 Minuten im heißen Wasser ziehen lassen. In Eiswasser abschrecken und 10 äußere Blätter vorsichtig und vollständig abziehen. Die Hälfte des restlichen Kohls in grobe Würfel schneiden.

Für die Füllung das Hackfleisch mit 1 fein gewürfelten Zwiebel, Salz, Pfeffer, Hackfleischgewürz, Knoblauchgranulat, Semmelbröseln und Eiern vermischen, gut Kneten, zu länglichen kleinen Laiben formen (gibt etwa 10 Stück) und in die Weißkohlblätter wickeln. Mit Rouladenklammern oder Bindfaden zusammenhalten.

Das Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen, die Kohlrouladen darin anbraten und herausnehmen (evtl auf 2-3 Mal verteilen). Jetzt die Zwiebeln zusammen mit den Kohlwürfeln hineingeben, anschwitzen, mit einer Prise Salz, Pfeffer und dem Paprikapulver würzen und anrösten. Die passierten Tomaten zufügen, gut rühren, mit der Brühe auffüllen, aufkochen lassen und die Rouladen wieder zufügen. Wieder aufkochen lassen und ca. 45 Minuten köcheln lassen. Dann die Rouladen herausnehmen, die Soße durch ein Sieb laufen lassen, wieder aufkochen lassen, mit Soßenbinder abbinden und abschmecken. Sehr lecker dazu schmecken (Salz-)Kartoffeln oder Kartoffelbrei.

Lass Dir's schmecken!