2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Gnocchi mit Pfifferlingen in Gorgonzola-Rahm

Gnocchi mit Pfifferlingen in Gorgonzola-Rahm 3b

Aloha ihr Lieben sw

Mein RSS-Reader zeigt mir mittlerweile fast genauso eindeutig wie der Blick aus dem Fenster, dass es Herbst sein muss, denn von vielen meiner Lieblingsblogs lachen mir Pilze & Kürbisse entgegen. So viele tolle Rezepte sind es jetzt schon, ich bin mir sicher, dass der Herbst auch in diesem Jahr wieder zu kurz sein wird, um alles nachzumachen, was ich schon jetzt gespeichert habe.

Mein erstes Pfifferlings-Gericht stand noch aus, aber ich bin einfach noch nicht selbst auf den Markt gekommen, um schöne zu erstehen und in den Supermärkten konnte ich mich noch nicht so recht mit den Plastikverpackungen anfreunden. Schwesterherz war so lieb, mir den Rest aus ihrem Körbchen zu überlassen, so dass ich damit ein wunderbares kleines Mittags-Dinner for One zaubern konnte:

Gnocchi mit frischen Pfifferlingen in Gorgonzola-Rahm

Du brauchst pro Portion:

  • eine große Handvoll Pfifferlinge
  • 200 g Gnocchi
  • 50g Gorgonzola, fein gewürfelt
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 200 ml Vollmilch
  • n.B. ein Schlückchen Weißwein
  • 1 EL Butter
  • ein kleiner Zweig Rosmarin
  • Salz & Pfeffer, frisch gemahlen

Gnocchi mit Pfifferlingen in Gorgonzola-Rahm 1a

Während Du die Gnocchi kochst, kannst Du schonmal die Pfifferlinge putzen und in einer kleinen beschichteten Pfanne die Butter schmelzen. Die Pfifferlinge hineingeben, in der Butter wenden und salzen und pfeffern, die Rosmarinblättchen hineinzupfen. Mit (Weißwein und dann) Milch ablöschen, einköcheln lassen und wenn die Milch fast eingekocht ist (wenn die Pfanne richtig heiß ist, dauert das gar nicht lang) den klein gewürfelten Gorgonzola und die Frühlingszwiebelringe hineingeben, während der Käse schmilzt gut verrühren und dann die Gnocchi unterheben. Anrichten, servieren & schmecken lassen!

Und wie isst Du Deine Pfifferlinge am liebsten? Ich bin für alle (vegetarischen) Tipps dankbar! 🙂

Herzlichst Kristina sw

PS: Keine Ahnung vom Pilzesammeln? Kulinarikus stellt diese Woche eine ganze Menge fachkundiger Tipps vor! 🙂

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

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Champignon-Blätterteig-Muffins

Champignon-Blätterteig-Muffins 2b

Aloha ihr Lieben sw

„Was hast Du denn da? Die Vorspeise?“, sprach Herr D. als ich mit meiner Platte voller herzhafter Muffins in Richtung des Esstischs spazierte. Erinnert Euch Eure bessere Hälfte auch manchmal an „Wovon soll ich satt sein (bzw. werden), sprang nur über Gräbelein und fand kein einzig Blättelein“ ?! Als er sich später dann in die Couchecke warf, sich den Bauch rieb und das Bin-satt-war-lecker-Gesicht machte, wusste ich allerdings, dass ich mal wieder einen Treffer gelandet hatte. Und siehe da, er hatte doch tatsächlich „nur“ drei leere Papierförmchen auf seinem Teller liegen. 😉 Sie sehen also nicht nur gut aus, man wird auch noch satt davon:

Champignon-Blätterteig-Muffins 1a

Champignon-Blätterteig-Muffins mit Bergkäse

Du brauchst für 8 Stück:

  • 1 Pk. Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 400 g Champignons
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 ml Sahne
  • Salz & Pfeffer
  • 2 EL Kräuterbutter
  • 100g Bergkäse

Den Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen.

Die Champignons in feine Scheiben, die Frühlingszwiebeln und die Schalotte in feine Ringe schneiden, den Knoblauch pressen. Einen Esslöffel Kräuterbutter in einer unbeschichteten Pfanne erhitzen, Frühlingszwiebeln, Schalotte und Knoblauch darin abraten und die Pilze zugeben. Den zweiten Esslöffel Kräuterbutter dazugeben, salzen & pfeffern und die Pilze etwas zusammenfallen lassen. Mit der Sahne (& eventuell einem Schlückchen Weißwein) ablöschen, diese kurz einkochen lassen und die Pfanne vom Herd nehmen.

8 Mulden eines Muffinblechs mit Papierförmchen auskleiden, den Blätterteig in 8 gleichgroße Rechtecke teilen und die Förmchen damit auskleiden (der Teig ist etwas größer als die Förmchen, mit ein paar kleinen Falten funktioniert’s aber recht gut ^^). Die Champignonfüllung in die Formen füllen (je ein gut gehäufter EL pro Muffin) und den klein geschnittenen Bergkäse darauf verteilen.

Im vorgeheizten Ofen 20 Minuten backen. Nach Belieben mit etwas gehacktem Rosmarin bestreut warm servieren.

Lasst es Euch schmecken! 🙂

Herzlichst Kristina sw

Champignon-Blätterteig-Muffins 3a

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Vom kleinen Beilagen-Abzählreim & einer Ebly-Gemüse-Pfanne

Lauwarme Ebly-Gemüse-Pfanne 2

„Eene Meene Miste, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Brot, Nudeln…“

So oder so ähnlich lautete mein kleiner „Abzählreim“ als es in meiner Vor-Foodblog-Phase darum ging, den allwöchentlichen Kochplan (ja, ich mache sowas – bei 2 Herden verliert man ohnehin schneller den Überblick als man denkt ^^) aufzustellen. Wahnsinnig kreativ & abwechslungsreich, oder? (zu meiner Verteidigung: Gemüse zählte natürlich extra! 😉 ) Ein bisschen hiervon, ein bisschen davon, nur nicht drei Tage hintereinander das gleiche und ab und an ein bisschen Abwechslung – hui, Couscous, hochexotisch! 😉

Spätestens als ich dann Foodblogs gelesen habe, kam mir dieses ominöse Ebly unter – ich muss gestehen, dass ich davon bisher nie etwas gehört und die Packungen im Supermarkt auch nie bewusst wahrgenommen hatte (irgendwie hat die Reis & Nudeln-Abteilung mein ausgedehntes Interesse bisher wohl noch nie so arg wecken können ^^). Weil die Neugier aber eigentlich immer siegt, wenn es um’s Kochen geht, landete letzte Woche mal so eine Packung (natürlich im Kochbeutel, schon allein um Herrn D. überraschen zu können, dass es doch kein Reis ist, was da vor sich hin köchelt) im Einkaufswagen und musste natürlich auch schnellstmöglich mal gekocht werden. Wenn man Chefkoch glauben darf, fällt eine

Ebly-Gemüse-Pfanne

unter die Klassiker, die man damit so anstellen kann – also genau das richtige zum vorsichtigen Rantasten. Und was man sonst noch so damit anstellen kann, fällt mir schon noch ein! 😉 Hier gibt’s aber erstmal das Rezept.

Du brauchst für 2:

  • 2 Beutel Ebly
  • 1 EL Olivenöl
  • eine kleine Zucchini
  • 150 g Champignons
  • 3 Tomaten
  • Salz, Pfeffer
  • eine große Prise Paprikapulver rosenscharf
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 100 g Feta
  • den Saft einer Zitrone

Lauwarme Ebly-Gemüse-Pfanne 3

Und so geht’s:

  • Zur Vorbereitung: Zucchini würfeln, Champignons in feine Scheiben schneiden, Tomaten vom Kerngehäuse befreien und den Rest würfeln.
  • Ebly nach Packungsanweisung zubereiten,
  • zwischenzeitlich Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen
  • und darin Zucchini und Champignons zusammen mit dem Rosmarin anschwitzen, mit je einer kräftigen Prise Salz und Pfeffer und Paprikapulver bestreuen, etwa 4-5 Minuten garen.
  • Ebly nach Ende der Garzeit abschütten,
  • mit dem gegarten Gemüse und den Tomaten vermischen,
  • Zitronensaft dazugeben, mit Salz & Pfeffer abschmecken
  • und mit dem zerbröselten Feta bestreut servieren.

Und, wie sind Eure Erfahrungne mit Ebly? Was muss ich unbedingt ausprobieren? Her mit den Rezepten, ich freu mich! 🙂

Herzlichst Kristina sw

Lauwarme Ebly-Gemüse-Pfanne 4b

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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(Überraschend) unerotisch: Tomaten-Parmesan-Gnocchi

Tomaten-Parmesan-Gnocchi 1

aromatische Cherrytomaten
Parmesanspäne
frische gefüllte Gnocchi
gutes Olivenöl
Rosmarinzweige

Klingt das nicht irgendwie nach einem puren Geschmackserlebnis? Einfach, aber wirksam? Mediterran und genau richtig für den Sommer?

Dachte ich auch. Hehe. Falsch gedacht. Also, nicht falsch verstehen, ich hatte nicht erwartet, dass es die geschmackstechnische Neuerfindung des Rades ist – aber zumindest hatte ich auf ein lecker-leichtes Sommerabendessen mit Lust auf mehr gehofft. Stattdessen fand ich den idealen Beitrag für das aktuelle Blogevent von Zorra und Melanie zum Thema „Outtakes from your kitchen“.

Blog-Event XC - Outtakes (Einsendeschluss 15. August 2013)

Denn schon beim Fotografieren hab ich gemerkt, dass das mit dem Bloggen auf keinen Fall was wird – weder von nahem, noch von weiter weg, ob mit Tomate-Mozzarella im Hintergrund oder ohne – das Foto wollte einfach nicht hübsch werden. Statt optisch Salsa zu tanzen, klebten Gnocchi, Tomaten und Parmesan ab Teller und ließen sich auch durch zärtliche Stupser mit dem Besteck nicht „aufhübschen“. Wie es einem dann oft so geht, wenn das Essen kein gutes Foto abgeben will, dann hat es schon einen extrem schweren Stand bei der Verkostung…häufig genug war das geschmackliche Aha-Erlebnis dann aber groß genug, um es einfach nochmal zu kochen und beim zweiten Mal ein hübscheres Foto zu bekommen. Dieses Rezept war leider ein „Fail“ auf ganzer Linie. Wer weiß, vielleicht hab ich auch einfach zu viel erwartet. Deswegen gibt’s auch kein genaues Rezept – es schmeckt ja ohnehin nicht so super doll – stattdessen lieber noch ein zweites Foto, um zu beweisen, dass es auch mit Salat im Hintergrund nicht schöner wird.Tomaten-Parmesan-Gnocchi 3

So ein Durcheinander auf dem Teller…vielleicht hätte ich auch den Parmesan frisch hobeln sollen…wer weiß. Ich freue mich aber dennoch, dass dieses „Rezept“ zwar nicht Eure Geschmacksnerven anregen wird, aber doch zu Eurer Erheiterung beitragen könnte.

Was ist denn bei Euch zuletzt weit hinter den Vorstellungen zurückgeblieben? Habt Ihr auch schon einen Beitrag beim Event eingereicht?

Herzlichst Kristina sw

Wo wir gerade so unter uns am Plaudern sind…ich hab noch ein paar klassische Fails gefunden und dachte mir, dass Ihr – wo wir schon gerade beim Thema sind – diese ruhig auch mal zu sehen bekommen könnt, frei nach dem Motto „Wenn nicht jetzt – wann dann?!“ (Ich bin mir nämlich sicher, dass Ihr sie sonst auf keinen Fall je zu Gesicht bekommen würdet. ^^) Mit einem Klick auf’s Bild gibt’s mehr Infos zum gescheiterten Projekt,,,


2Herde hat noch mehr zu bieten sw

Ja, sogar Sachen, die gut ausgesehen & geschmeckt haben! 😉


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Gegen den kalten Bärlauch-Entzug: Cappelletti in Bärlauchsoße mit Putenbruststückchen

Pasta mit Putenbruststückchen und Bärlauchsoße 2

Schnüff. Weg ist er, unauffindbar. Hat sich wieder nur viel zu kurz blicken lassen, der Schuft!

Fehlt er Euch auch schon wieder, der Bärlauch? Erst überrascht er einen durch plötzliches Auftauchen auf den Märkten und im Supermarkt, man ist ja noch gar nicht richtig vorbereitet, fast möchte man ihn anstottern „Aber…“, so wie einen lange nicht gesehenen Freund, der auf einmal unerwartet an der Tür klingelt und einen dann frech angrinst. Dann ist er da, gefühlt ein paar Tage nur und man hat ja so viel nachzuholen, sich so viele Geschichten zu erzählen so viele Rezepte wollen ausprobiert werden! Und dann ist er weg – verp***t sich, wie er es immer schon getan hat und lässt einen allein zurück. Tz. Männer. Bärlauch!

Und dennoch, es gibt auch keinen wirklichen Ersatz für ihn, sonst würde man ihn ja auch nicht so schmerzlich vermissen. Ich würde Euch gerne Instant-Bärlauch ankündigen können, aber das steht leider nicht in meiner Macht… Um seinem Verschwinden trotzdem ein klitzekleines bisschen zu trotzen, habe ich mal im Gewürzschrank der Studentenbudenküche gekramt und tatsächlich noch ein Gläschen getrockneten und gerebelten Bärlauch gefunden und damit mal ein bisschen rumprobiert. Mit den Bärlauch-Cappelletti, die beim Discounter im Kühlregal zu finden waren, wurde ein wirklich leckeres Essen daraus, das den Vermissten zwar nicht ersetzt, aber die Sehnsucht ein wenig lindern kann.

Cappelletti in Bärlauch-Parmesan-Soße mit Putenbruststückchen

Du brauchst für 2:

  • 400 g Bärlauch-Cappelletti aus dem Kühlregal (als Ersatz gehen auch Tortellini mit Käsefüllung)
  • 1 EL getrockneter & gerebelter Bärlauch
  • 2 EL Parmesan
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 250 ml Hühnerbrühe (heiß)
  • 100 ml Milch
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 400 g Putenbrustfilet
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL ( + 1 TL ) Olivenöl
  1. Zuerst das Fleisch vorbereiten und dazu in Streifen schneiden,
  2. diese in 1 TL Öl in einer beschichteten Pfanne rundherum knusprig anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Während das Fleisch brät, in einem kleinen Topf die Butter schmelzen lassen, das Mehl einstreuen
  4. und so lange rühren, bis ein gleichmäßiger Teigklumpen entstanden ist.
  5. Diesen mit der Hühnerbrühe ablöschen,
  6. die Milch zugeben & den Parmesan einrühren, Rosmarin und den Bärlauch zufügen
  7. und leicht köcheln lassen (ab und an mal umrühren) bis das Fleisch fertig ist.
  8. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen,
  9. wenn dann in dieser kein Fett mehr ist, noch einen TL zufügen und die Cappelletti 1 Minute von allen Seiten anbraten.
  10. Rosmarin aus der Soße nehmen & diese langsam zugeben, die Cappelletti darin wenden,
  11. zum Schluss das Fleisch hineingeben, heiß werden lassen und servieren, vielleicht mit einem Salat?

Pasta mit Putenbruststückchen und Bärlauchsoße 3

Ist das auch was für Euch? Lasst es mich wissen! 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Ob die Prinzessin sich wohl auch auf {Erbsenpesto} wohlgefühlt hätte? ;)

Erbsenpesto

Was soll ich noch sagen, es ist ja nicht das erste Pesto, das ich Euch hier präsentiere (hier und hier und hier und hier und hier) – Ihr wisst glaube ich mittlerweile, dass ich ein totaler Fan von Pasta mit herzhaft-würzigem und gemustem Gemüse bin. Darauf, es mit Erbsen zu versuchen, bin ich bisher noch nicht gekommen – ich stehe nämlich so ganz an und für sich auf Erbsen ebensowenig wie auf Karotten. Da mich diese ja aber auch schon zu Nudeln mehr als überzeugen konnten, habe ich mich mit den Resten im Tiefkühlfach mal an dieses kleine Experiment gewagt und eins darf ich Euch prophezeien: Das gibt’s jetzt öfter, denn damit kann die Prinzessin ruhig schlafen! 😉

Erbsenpesto

Du brauchst für Pesto für ca. 500 g Nudeln:

  • 300 g TK-Erbsen
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 2 Zehen Knoblauch
  • ein wenig frischen Thymian
  • 1 Zweig frischen Rosmarin
  • eine Handvoll Basilikum
  • Salz & Pfeffer
  • gemahlene Chiliflocken
  • 40 g Parmesan
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL SalatkernmischungErbsenpesto

Zuerst gibst Du die Erbsen in die kochende Brühe und kochst sie darin 30 Minuten weich. Dann schüttest Du sie ab, fängst die Brühe auf und gibst die Erbsen zusammen mit allen anderen Zutaten (außer der Brühe, davon nur 6 EL) in ein hohes Rührgefäß. Pürieren, abschmecken und ab über die Pasta damit! 🙂

Lass Dir’s schmecken!

Herzlichst Kristina sw

PS: Schmeckt auch total lecker mit Pasta & dünn aufgeschnittener gebratener Chorizo oder als Basilikumöl-Ersatz auf Blätterteig-Tomaten-Quadraten/ in Blätterteig gerollt.

Blätterteig-Tomaten-Quadrate

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Gastblogger gesucht {&} ein potenzieller Klassiker: Focaccia mit Knoblauch und Rosmarin

Focaccia mit Knoblauch und Rosmarin 3

Heyho Ihr Hübschen!

Bevor sich das Wochenende dem Ende neigt, wollte ich mich auch nochmal zu Wort melden – die letzten Tage war es ein wenig still hier. Allerdings wollte mein Geburtstag gefeiert werden und gestern und heute hatte ich – ich hätte mir wohl kaum ein schöneres Geschenk machen können – ein Blockseminar in der Uni, das mich beschäftigt hat. Natüüüürlich hätte ich mich ja auch mal mit einem schnellen Rezept melden können, aber den 199. (!) Post wollte ich dann nicht einfach schnell dahinschludern, denn auch wenn es heute „nur“ ein abgekupfertes Rezept gibt (da natürlich brilliant lecker ist und es verdient, genauso übernommen zu werden), habe ich doch eine wichtige Mitteilung zu machen:

ICH SUCHE GASTBLOGGER!

Wer von Euch lieben, treuen Lesern sich also berufen fühlt, in der nächsten Zeit hier auf 2Herde mal den Kochlöffel zu schwingen, den bitte ich sehr darum, mir eine Mail an zwei.herde{ät}gmail.com zu schicken mit Eurem Namen und Eurer Blogadresse und wird dann natürlich auch postwendend mit Infomaterial zum Thema und allem weiteren versorgt. Der Rest muss sich leider noch ein klitzekleines bisschen gedulden, denn der 200. Post – sozusagen  his royal highness – ist gerade noch in der Schreibe, da ich – wie bereits erwähnt – dieses Wochenende eher mit anderen Dingen beschäftigt war….

Wenn Ihr mir also ein „verspätetes Geburtstagsgeschenk“ machen wollt oder mein Blog mögt und hier schon länger mal Euren Senf mit ungeteilter Aufmerksamkeit dazugeben wolltet, schickt mir eine Mail – ich freu mich schon ganz arg!!! 🙂

Und damit Ihr nicht verhungern müsst und zum nächsten Grillen auch die  tolle Beilage genießen könnt, die schon durch ein paar Blogs gegeistert ist (ich habe das Rezept bei feines gemüse aufgeschnappt), gibt’s hier noch die

Focaccia mit Knoblauch & Rosmarin

Du brauchst für ein Backblech:

  • 500 g Mehl
  • 1 Pk. Trockenhefe
  • 1 geh. TL Salz
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 8 EL Olivenöl + ein bisschen für’s Blech
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 TL getrockneten Rosmarin oder noch besser 2-3 Zweige frischen

Focaccia mit Knoblauch und Rosmarin 2

Mehl, Hefe & Salz in einer Schüssel mischen und mit dem Wasser und 6 EL vom Öl ordentlich verkneten (Hände/ Handrührgerät/ Küchenmaschine, wie es euch gefällt). Eine Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen.

Zwischenzeitlich den Knobi schälen und in dünne Scheiben schneiden, frischen Rosmarin vom Stiel zupfen und leicht hacken. Beides nach dem Gehen unter den Teig kneten, diesen auf ein mit Olivenöl bestrichenes Backblech legen & ausrollen (knapp 1 cm dick). Mit dem Ende eines Holzlöffels o.ä. die Focaccia-typischen Löcher in den Teig stechen und weitere 20 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 240 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen und nach der 2. Gehzeit mit dem restlichen Öl bestrichen und dem Salz bestreut etwa 20 Minuten backen.

Lasst es Euch schmecken!

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw