2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Apfel-Streusel-Muffins

Apfel-Streusel-Muffins 2

Zu diesen kleinen Schätzchen gibt es nicht viel zu sagen. Man braucht weder besonders abgefahrene Zutaten noch besonderes Geschick noch eine wahnsinnig extravagant ausgestattete Küche. Aber sie sind soooooooo lecker!

Für 6 Apfel-Streusel-Muffins brauchst Du:

Teig

  • 100 g Mehl
  • 1 Ei
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 50 g weiche Margarine
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • ein Schuss Milch

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren, der zäh vom Löffel tropft. Das funktioniert, wenn die Margarine weich genug ist, sogar mit einem Esslöffel. Den Teig in ein mit Papierförmchen ausgelegtes Muffinblech oder ähnliches füllen.

Apfelfüllung

  • 1 Apfel (ich habe Braeburn genommen)
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 EL Zucker
  • 1 Prise Zimt
  • 3-4 Tropfen Rum-Aroma

Den Apfel schälen, in feine Stückchen schneiden und mit den übrigen Zutaten vermischen. Auf den Teig in die Formen geben.

Streusel

  • 60g Mehl
  • 40g Zucker
  • 50g Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Aus den Zutaten Streusel herstellen, diese auf die Äpfel geben. Bei 200°C Ober-/ Unterhitze im vorgeheizten Backofen 30 Minuten backen.

Lass Dir's schmecken!

Apfel-Streusel-Muffins

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A Spoonful of Sugar

Nachdem ich mich quasi selbst mit diesem kleinen Kuchen überrascht habe, der nach nichts Besonderem aussieht, aber super saftig und schokoladig geworden ist, will ich euch dieses schnelle Rezept für den Nachmittags-Snack (alles ist besser als Mensaessen und bei 8 Stunden Uni am Stück muss man sich zwischendurch auch mal ne Kleinigkeit gönnen!^^) nicht vorenthalten. Weil die Batterien meiner Küchenwaage natürlich pünktlich zur Winterzeit ihren Geist aufgegeben haben und ich keinen Ersatz im Haus hatte gibt es heute mal die Angaben hauptsächlich in Esslöffeln, aber das dürfte für Euch Füchse ja kein Problem sein! 😉

Kleiner Nutella-Bananen-Kuchen

Du brauchst für eine Springform von 18-20cm Durchmesser:

125 g Mehl
1/2 P. Backpulver
1 EL Kakao
1 EL Kokosraspeln
2 großzügige EL Nutella
3 EL Zucker
1 P. Vanillezucker
1 Ei
1 reife Banane
2 EL Öl
4 EL Milch

außerdem, wenn Du magst, ein halbes Fläschchen Rum-Aroma

Zuerst die Banane schälen und mit der Gabel zermusen, zusammen mit Öl, Milch, dem Ei und Nutella (und dem Rum-Aroma) cremig rühren. Die restlichen Zutaten vermischen und unterrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. In  eine gefettete kleine Springform geben und bei 180°C Ober-/ Unterhitze 30 Minuten im Ofen backen. Gut abgekühlt servieren und am besten im Kühlschrank aufbewahren.

Für eine große Springform die Menge der Zutaten einfach verdoppeln und die Backzeit verlängern (geschätzt 45-50 Minuten, aber am besten die Stäbchenprobe anwenden und nicht zu trocken werden lassen!).

Lass Dir's schmecken!

PS: Müsst ihr bei einem „Löffelchen voll Zucker“ auch immer an Mary Poppins denken?! 😉


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Rotweinkuchen und die Antwort auf eine *existenzielle Foodblogger-Frage*

Direkt vor unserem Balkon steht eine Rotbuche, die uns nicht nur im Herbst, sondern auch im Frühjahr und Sommer mit beinahe wöchentlich wechselnden Blätterfarben fasziniert und deren Herbstlaub hat mir gestern morgen während ich an meinen Studienunterlagen saß mit ihren leuchtenden Blättern so den Tag versüßt, dass ich die „Mittagspause“ dringend nutzen musste, um einen Herbstklassiker ins Backrohr zu schieben, an dem sich auch Herr D. erfreute, als er von der Frühschicht dann bald nach Hause kam und einer großen Tasse Kaffee nicht abgeneint war. Außerdem habe ich aus dem überschüssigen Teig (das kommt davon, wenn man der angegebenen Größe der Form im Rezept keine Beachtung schenkt) auch noch ein paar leckere Rotweincupcakes gemacht und außerdem (irgendwie bin ich gerade so ein bisschen in Plauderlaune) werd ich euch auch noch was davon erzählen, wie das in den D.schen Küchen mit den Fotos so läuft bzw. nicht läuft. Gespannt? Na, dann mal los!

Rotweinkuchen 1  Zuerst also der Klassiker:

Rotweinkuchen

Zur Größe der Form: eigentlich ist das Rezept für eine 30cm-Kasteform ausgelegt. Wenn Du allerdings nur eine kleinere besitzt (so wie ich) reicht es außerdem noch für 5-6 Muffins/ Cupcakes. 😉

Parat haben solltest Du:

4 Eier
200 g Zucker
1 P. Vanillezucker
200 g Margarine
1 TL Zimt
4 EL Rum oder 1 Fläschchen Rum-Aroma
250 g Mehl
1/2 P. Backpulver
2 EL Kakao
125 ml Rotwein
100 g Schokoraspel
50 g gemahlene Haselnüsse

Außerdem etwas Puderzucker oder Kuvertüre, je nach Geschmack.

Zuerst die Eier mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, dann Zucker und Vanillezucker einstreuen. Als nächstes die weiche Margarine unterrühren, sodass eine cremige Masse entsteht. Nach und nach alle restlichen Zutaten gut unterrühren (das Mehl mit dem Backpulver vermischt portionsweise dazu geben). Den Teig in eine gut gefettete Kastenform geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C 40-50 Minuten backen (Stäbchenprobe!), den Kuchen nicht zu trocken werden lassen.

Du willst keinen öden Rotweinkuchen? Du willst

Rotweincupcakes?Rotweinkuchen 3

Kein Problem.

Statt ihn strunzlangweilig in eine Kastenform zu füllen, bugsierst Du den Teig natürlich mit einem Esslöffel (2/ Form) in Muffinförmchen. Was die Menge betrifft, so dürfte die Hälfte des Teiges für 12-18 Stück reichen. (Noch ohne Gewähr, Du erinnerst Dich, das war ja nicht ganz so geplant). Die Backdauer beträgt bei ebenfalls 180°C allerdings nur 20-25 Minuten, die Stäbchenprobe empfiehlt sich aber auch hier.

Während die Muffins abkühlen, kannst Du ja schonmal die Butter aus dem Kühlschrank holen, damit sie weich ist , wenn wir sie für das

Frosting

brauchen.

Du brauchst für 6 Muffins jeweils

50 g Butter
60 g Puderzucker
70 g Frischkäse (mindestens „Balance-Stufe“ also >12 % Fett)
je 1/2 TL Lebensmittelfarbe (ich habe Rot verwendet)
1/3 Röhrchen Rum-Aroma
eine Prise Zimt

Für das Frosting nimmst Du die weiche Butter und verrührst sie zuerst mit dem gesiebten (wichtig, damit er keine Klümpchen bildet) Puderzucker. Danach rührst Du alle anderen Zutaten unter, füllst das Frosting in eine Spritztülle oder ähnliches und dekorierst die Cupcakes damit.

Außerdem hatte ich euch ja die Antwort auf eine *existenzielle Foodblogger-Frage* versprochen.

Sag, Kristina, wie hast Du’s mit der Fotografiererei?

Diese Frage gehört ja zu Foodblogs wie Salz und Pfeffer, denn was ist denn unser liebster Zeitvertreib außer, Essen zu kochen und darüber zu schreiben?! Natürlich, es zu fotografieren. Ich mache da keine Ausnahme, ein Blog ohne Bilder, Rezepte ohne Anschauungsmaterial, was wäre das denn? Ziemlich langweilig. Natürlich gibt es auch bei mir die kulinarischen Schnappschüsse, die so schnell entstanden und gegessen sind, dass überhaupt niemand auch nur daran gedacht hat, die Kamera rauszuholen. Manchmal sind das auch die kleinen Überraschungsmomente, in denen etwas gewöhnungsbedürftig ausschaut, aber so lecker ist, dass ich es unbedingt mit Euch teilen will. Sofort. Ohne auf ein nachkochen und dann fotografieren zu warten.

Ich weiß, dass viele Leute einen großen Aufwand betreiben, um tolle Bilder auf ihr Blog stellen zu können. Fotos, die man mit Sicherheit in die Kategorie der Essenskunstwerke einordnen könnte, ohne damit auch nur im Ansatz zu übertreiben. Ich  bewundere diese Geduld und diese Liebe für’s Detail, ich finde es toll, dass es Leute gibt, in deren Schrank es passendes Geschirr zu jedem Essen zu geben scheint. Bei mir sind sowohl Geduld als auch Geschirrschrank nicht in den Maß vorhanden und meine digitale Kompaktkamera macht zwar wirklich schöne Urlaubsfotos (gerade wenn ich das Preis-Leistungs-Verhältnis bedenke^^), stößt aber schnell an ihre Grenzen, gerade weil ich ihr sowohl in der einen als auch in der anderen Küche bisweilen miserable Lichtverhältnisse zumute. Im Gegenzug sitze ich – gerade wenn es so wie heute mal wieder nass und kalt draußen ist – ganz gern mal am PC und versuche noch ein bisschen was aus den Bildern rauszukitzeln. Oder auch einfach nur rumzuspielen, solange, bis ich es selbst schöner finde als vorher.

Was ich damit sagen will, ist: Ich bin mit Sicherheit keine gute Fotografin. Ich hoffe aber, dass ihr trotzdem genau so einen Spaß am „Gesamtpaket“ habt, wie ich. Danke für’s Lesen! Habt ein schönes Wochenende!

Rotweinkuchen 2

Liebste Grüße! Kristina

PS: Ja, die Bilder in diesem Post sind ausnahmsweise mal vollkommen unbearbeitet. Vielleicht, um meine These besser unterstreichen zu können. Wie gefallen sie Dir?