2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Salat mit gegrilltem Gemüse oder „Flexidingens“

Hühner - Flexi what

Jetzt mal Butter bei die Fische das kann doch nicht so schwer sein, einen Salat zu verbloggen, ganz ehrlich…was zierst du dich denn so? Ist doch sonst nicht so Deine Art, sonst schreibst Du für Freunde seitenweise Briefe, Stellungnahmen und wo ihnen sonst noch die Worte fehlen und jetzt scheiterst Du an diesem läppischen Blogartikel?!

 Ja, ehrlich – vielleicht werdet Ihr es mir nicht glauben, aber das kleine Textteufelchen auf meiner Schulter hat schon recht, wenn es die Tatsache spöttisch belächelt, dass ich mittlerweile seit einer knappen mehr als einer Woche an einem Text schraube, dessen Grundaussage auch einfach lauten könnte: „Hey Leute, is lecker, ehm, Salat mit Dingens…na….gegrillte Gemüse – machste Essig-Öl druff, verstehste – fertich is dat Abendessen.“ Mal abgesehen davon, dass ich das so nie schreiben würde, schon allein nicht, weil es eher stumpfsinnige Nahrungsproduktion als mit Liebe zubereitetes Essen implizieren würde, habe ich mir auch ausgerechnet dieses Salatrezept augesucht um noch eine Message, gewissermaßen ein Outing an den Leser zu bringen (Rührungsschnieftempos an dieser Stelle bitte wieder wegpacken, hat dann auch keiner gesehen, Herr D. spielt nämlich trotz des hochdramatischen Intros im folgenden allenfalls eine Nebenrolle . ^^ Zudem sollte ich eine solche Ankündigung dann vielleicht doch eher mit, sagen wir, einem zünftigen Spanferkel verknüpfen…oder Frikadellen.^^.)

 Genau das gibt’s heute aber nicht, beziehungsweise gab es in den letzten 2 Monaten nicht – wie alle regelmäßigen 2Herde-Leser nämlich bereits stutzig geworden sein dürften, ist diesmal kein Tier auf dem Grill gelandet, sondern ausnahmslos Gemüse. Wer mich und meine Rezepte kennt, weiß, dass ich hin und wieder gern mal vegetarisch gekocht habe, allerdings auch immer wieder Fleisch und Fisch auf den Tisch kamen. Anfang Juni allerdings schaffte es Hagen Rether, mich binnen seines grandiosen dreistündigen Programmes zu bekehren, es doch wirklich jetzt endlich mal zu probieren, das Tier vom Teller zu lassen. Bereits als ich eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn zu Herrn D. gesagt hatte „Lass uns doch noch schnell ’nen Burger, ist nicht mehr viel Zeit, bis es losgeht…“ hatte ich beim Biss in eben jenen schon das ungute Gefühl, dass es sich rächen würde, vor dem Besuch des Programms eines eingefleischten Vegetariers (wie ausgelutscht ist dieser Wortwitz denn eigentlich bitte?!?) noch Kunde bei einer Fastfood-Kette gewesen zu sein. Als er jedoch wenig später die Umwelt-Folgekosten jenes verspeisten Burgers auf 200 $* bezifferte, hatte diese Äußerung derart durchschlagenden Erfolg, dass ich die Gelegenheit beim Schopfe packte, ab dem nächsten Morgen Fleisch und Fisch von meinem Teller verbannte und mit lediglich klitzekleinen Ausnahmen (extrem erfolgreich für meine Verhältnisse) bis heute durchgehalten habe.

 Ich würde mich – vor allem nach einigen frustrierenden Erlebnissen in der deutschen Gastronomie – noch lange nicht als Vegetarierin bezeichnen, dennoch wollte ich die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, mich in die Riege der Flexitarier einzureihen und Euch das auch vollmundig zu verkünden mitzuteilen. Zum Einen, weil es noch ein deutlich größerer Antrieb ist, etwas durchzuziehen, je mehr Leute davon wissen, außerdem aber auch einfach deswegen, weil Ihr ja als Leser im Bilde sein sollt, dass es hier in Zukunft deutlich weniger Fleisch- und Fischgerichte als bisher geben wird. Mir ist schon klar, dass man nicht „ein bisschen Vegetarier“ sein kann (genauso wenig wie „ein bisschen schwanger“ ^^) – aber allein die Erfahrungen der letzten 8 Wochen haben mir eine vollkommen neue Sichtweise auf’s Einkaufen, Essen und Essen gehen eröffnet und je mehr ich über lese, desto sicherer bin ich mir, dass es sicherlich Sinn macht, über den eigenen Fleisch- und Fischkonsum nachzudenken und diesen möglichst stark zu reduzieren.

Am Studentenbudenherd klappt es schon ganz fantastisch und auch am Holdenherd gibt’s ebenfalls ganz viel Vegetarisches – Herr D. beschwert sich nie und macht sich halt zwischendurch, aber ganz selten, mal ein Wurstbrot oder kriegt eine kleine Fleischbeilage. So langsam ist meine „Findungsphase“, was das „neue“ Kochen angeht auch beendet und ich werde wieder etwas wagemutiger – ich freue mich  auch auf’s Stöbern in vielen, vielen tollen Blogs, die für mich jetzt noch deutlich interessanter geworden sind.

 *Sollte ich an dieser Stelle falsch zitieren und es sich doch um € gehandelt haben, bitte ich vielmals um Entschuldigung. Mein schlechtes Zahlen- und Einheitengedächtnis soll jedoch nicht von der Kernaussage „Heidiwitzka, so viel für einen Burger?!?“ ablenken. 

Die Kernaussage dieses Textes sollte ja eigentlich lauten „Hey, Leute, wundert Euch nicht, wenn’s hier in Zukunft weniger Fleisch und Fisch gibt!“ bzw. „Hallo, liebe Vegetarier, ich wäre auch gerne eine von Euch!“ – jetzt ist es doch ein ganz schöner Roman geworden, hoffentlich verzeiht Ihr mir, wenn’s noch etwas drunter und drüber ging. Wenn Ihr Lust habt, berichte ich Euch auch gerne noch ein bisschen ausführlicher von lustigen Einzelerlebnissen, vor allem die Gastronomie hat da, wie schon erwähnt, so einiges zu bieten, das teilweise auch an seelische Grausamkeit grenzt. Bis dahin serviere ich Euch heute einfach mal meine ersten vegetarischen Grill-Gehversuche, abgesehen von den Gemüsespießen, die L. und mich bei Grillparties über Wasser halten. Ich bin mir sicher, dass da in Zukunft noch viel mehr geht. ^^

Salat mit Grillgemüse 2 klein

Salat mit gegrilltem Gemüse

Du brauchst für 2:

1. Zucchini:

  • 100 ml Olivenöl
  • einen halben Bund Basilikum
  • eine große Zucchini (ca. 600 g oder eben mehrere kleine)

2. Champignons:

  • 200 g Champignons
  • 50 g Blauschimmelkäse

3. Salat:

  • einen kleinen Kopf Salat (z.B. Eichblatt)
  • eine Paprika
  • 1/2 Salatgurke

4. Dressing:

  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • je eine große Prise Salz, Pfeffer und Zucker
  • einen Schwenk Wasser
  • 1 geh. EL Dijonsenf

Zuerst kümmern wir uns mal um die gegrillten Zucchini: Das Gemüse in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und diese salzen, auf Küchenkrepp etwas wässern lassen. Zwischenzeitlich das Basilikum mit dem Öl pürieren, die Zucchinischeiben pfeffern und mit dem Basilikumöl bepinseln, dann etwa eine Stunde durchziehen lassen. Das restliche Basilikumöl für das Dressing aufheben.

Dann bereiten wir mal die Champignons vor: Diese putzen und die Stiele entfernen, stattdessen in die Köpfe jeweils einen kleinen Würfel vom Blauschimmelkäse legen.

Den Salat ganz normal vorbereiten, also waschen und putzen, zupfen und die Gurken und die Paprika stiften. Für das Dressing die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und mit dem Basilikumöl sowie allen weiteren dafür vorgesehenen Zutaten verquirlen – abschmecken – fertig. Sobald das Gemüse fast fertig gegrillt ist, über den Salat geben, vermischen und mit dem Gemüse servieren.

Beim Grillen natürlich erst die Zucchini auflegen – bei unserem süßen kleinen Elektrogrill haben sie etwa 20 Minuten gebraucht und nach der Hälfte habe ich sie einmal gewendet – wie lange sie bei euch brauchen, dürfte natürlich arg unterschiedlich sein – einfach hin und wieder mal schauen, ob sie auf der unten liegenden Seite schon kräftig Farbe angenommen haben und dann wenden. Nach dem Wenden habe ich die Champignons auf den Grill gegeben und diesen dann mit Alufolie abgedeckt, damit sich die Hitze gleichmäßig verteilen konnte. In dieser Zeit ist der Käse wunderbar geschmolzen und die Champignons waren gar – sie waren allerdings nicht sehr groß. 😉

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntag & bin gespannt auf Euer Feedback!

Herzlichst Kristina sw

Salat mit Grillgemüse 1 klein

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Vom kleinen Beilagen-Abzählreim & einer Ebly-Gemüse-Pfanne

Lauwarme Ebly-Gemüse-Pfanne 2

„Eene Meene Miste, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Brot, Nudeln…“

So oder so ähnlich lautete mein kleiner „Abzählreim“ als es in meiner Vor-Foodblog-Phase darum ging, den allwöchentlichen Kochplan (ja, ich mache sowas – bei 2 Herden verliert man ohnehin schneller den Überblick als man denkt ^^) aufzustellen. Wahnsinnig kreativ & abwechslungsreich, oder? (zu meiner Verteidigung: Gemüse zählte natürlich extra! 😉 ) Ein bisschen hiervon, ein bisschen davon, nur nicht drei Tage hintereinander das gleiche und ab und an ein bisschen Abwechslung – hui, Couscous, hochexotisch! 😉

Spätestens als ich dann Foodblogs gelesen habe, kam mir dieses ominöse Ebly unter – ich muss gestehen, dass ich davon bisher nie etwas gehört und die Packungen im Supermarkt auch nie bewusst wahrgenommen hatte (irgendwie hat die Reis & Nudeln-Abteilung mein ausgedehntes Interesse bisher wohl noch nie so arg wecken können ^^). Weil die Neugier aber eigentlich immer siegt, wenn es um’s Kochen geht, landete letzte Woche mal so eine Packung (natürlich im Kochbeutel, schon allein um Herrn D. überraschen zu können, dass es doch kein Reis ist, was da vor sich hin köchelt) im Einkaufswagen und musste natürlich auch schnellstmöglich mal gekocht werden. Wenn man Chefkoch glauben darf, fällt eine

Ebly-Gemüse-Pfanne

unter die Klassiker, die man damit so anstellen kann – also genau das richtige zum vorsichtigen Rantasten. Und was man sonst noch so damit anstellen kann, fällt mir schon noch ein! 😉 Hier gibt’s aber erstmal das Rezept.

Du brauchst für 2:

  • 2 Beutel Ebly
  • 1 EL Olivenöl
  • eine kleine Zucchini
  • 150 g Champignons
  • 3 Tomaten
  • Salz, Pfeffer
  • eine große Prise Paprikapulver rosenscharf
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 100 g Feta
  • den Saft einer Zitrone

Lauwarme Ebly-Gemüse-Pfanne 3

Und so geht’s:

  • Zur Vorbereitung: Zucchini würfeln, Champignons in feine Scheiben schneiden, Tomaten vom Kerngehäuse befreien und den Rest würfeln.
  • Ebly nach Packungsanweisung zubereiten,
  • zwischenzeitlich Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen
  • und darin Zucchini und Champignons zusammen mit dem Rosmarin anschwitzen, mit je einer kräftigen Prise Salz und Pfeffer und Paprikapulver bestreuen, etwa 4-5 Minuten garen.
  • Ebly nach Ende der Garzeit abschütten,
  • mit dem gegarten Gemüse und den Tomaten vermischen,
  • Zitronensaft dazugeben, mit Salz & Pfeffer abschmecken
  • und mit dem zerbröselten Feta bestreut servieren.

Und, wie sind Eure Erfahrungne mit Ebly? Was muss ich unbedingt ausprobieren? Her mit den Rezepten, ich freu mich! 🙂

Herzlichst Kristina sw

Lauwarme Ebly-Gemüse-Pfanne 4b

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Pasta Aglio Olio

Pasta Aglio Olio (2)

Kochen und Essen ohne zu zerfließen ist momentan ja eher schwer möglich; Herr D. kräht nur noch „Salat“, wenn ich mit der Einkaufstüte in der Hand stehe und ansetze „Liebling, was soll ich…(denn kochen)?“ – wir sind uns also prinzipiell einig. Gestern allerdings hatte ich einen denkbar geschmacklosen Kopfsalat gepaart mit einer noch geschmackloseren Gurke erwischt, außerdem ein miserables Dressing kreiert (nach dem Hefeteig, der mittlerweile gelingt, ist das jetzt die neue Schwachstelle…), sodass ich beim besten Willen nicht schon wieder Salat wollte. Deswegen entschied ich mich, unter den kritischen Augen von Herrn D. („Ich kann auch das Dressing…wenn Du willst…ach nee, willst Du nicht…“) für eine weitere „Schnelle Nummer“, die mich immer wieder über den Sommer rettet, so grandios einfach und klassisch ist, dass sie vielleicht viel zu einfach wäre, um sie zu verbloggen – würde ich nicht hoffen, dass der ein oder andere da draußen von Euch denkt „Siehste, könnt‘ ich auch mal wieder machen!“ und fände ich nicht, dass gerade auch die absoluten Klassiker gebloggt werden müssen – schließlich werden sie ja auch oft genug gekocht.

Du brauchst:

  • 250 g Pasta, ich bevorzuge Tagliatelle oder Linguine (und für wie viele Leute das reicht, musst Du selbst wissen ^^ – hier am Heldenherd immer nur für 2, nämlich Herrn D. und mich)
  • 4 EL Olivenöl (das Gute natürlich)
  • 2 große Zehen Knoblauch
  • einige Blätter Basilikum
  • Salz & Pfeffer, am besten frisch gemahlen
  • Parmesan

Zur Vorbereitung den Knoblauch pellen und das Basilikum in feine Streifen schneiden, während Du das Salzwasser für die Nudeln zum Kochen bringst. Wenn die Pasta im Wasser ist, eine beschichtete Pfanne aufsetzen, das Öl darin erhitzen und wenn es heiß ist den Knoblauch hineinpressen. Sobald er ganz leicht Farbe anzunehmen beginnt, die Hitze ausschalten, den Knoblauch noch etwas im Öl wenden und dann die Pfanne vom Herd nehmen, keinesfalls dunkelbraun werden lassen (auch wenn das auf den Fotos anders aussieht, ich hatte aber Gott sei Dank den Punkt erwischt, an dem er noch nicht bitter war ^^). Die Pasta abschütten, gut abtropfen lassen und direkt (vielleicht im Topf, das funktioniert recht gut) mit der Öl-Knobi-Mischung vermengen, außerdem die Basilikumstreifen hinzufügen (vielleicht ein paar zum Garnieren zurückhalten) und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Dann musst Du nur noch Anrichten & nach Belieben mit Parmesan bestreuen – fertig.

Guten Appetit! 🙂

Und was gibt’s zu Deiner Pasta? Kalte Sauce, volle Dröhnung Bolognese den Temperaturen zum Trotz oder doch nur noch Nudelsalat, gut gekühlt? 🙂

Herzlichst Kristina sw

Pasta Aglio Olio (3)

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Biergarten dahoam: Obatzda

Obatzda 1

Bei großer Hitze gibt’s ja eigentlich nur zwei Orte, an denen es sich wirklich gut aushalten lässt: Den Baggersee/ das Schwimmbad und den schattigen Biergarten – alles andere grenzt an Folter. ^^ Und an beiden Orten gibt’s eigentlich zum Vespern nichts tolleres als einen guten Obatzden und ein paar frische, leckere Brezen. Nachdem mir bei Ramona neulich schon das Wasser im Mund zusammengelaufen ist, als sie ihr Rezept präsentierte, stand für mich spätestens nach meinem letzten Besuch auf dem Schweizer Keller fest, dass ich dringend mal wieder welchen selber machen muss. Und voilà, schnell bot sich die Gelegenheit, als L., C. und ich beschlossen, dass ein Treffen auf ein Radler beim herrlichen Wetter ein absolutes Muss ist. Leider hatten wir den Wetterbericht nicht bis zum Ende gelesen und mussten den Obatzden dann doch drinnen verspeisen (wo diese fiesen Regenwolken auf einmal herkamen, möchte ich heute noch wissen 😀 ), das änderte aber nichts an der Tatsache, dass C. mit ihrer Breze in der Hand heroisch verkündete, dass sie in Zukunft NUR NOCH Obatzden essen wolle und auf keinen Fall etwas anderes. Deswegen bekommt Ihr also heute mein auf Herz und Nieren geprüftes und – für meinen Geschmack – perfektioniertes Rezept serviert, damit auch Eure nächste Brotzeit ein voller Erfolg wird! 🙂

Obatzda

Du brauchst für eine große Portion (die zum Brotzeiten aber trotzdem nur für 3 hungrige Mädels reicht, so zumindest meine Erfahrung ^^):

  • 350 g Camembert
    • hervorragend eignet sich der Bayerische von A*** Süd, den es im 350 g-Stück zu kaufen gibt – die würzige, nicht die milde Variante, die Hauptsache ist aber: Fett sollte schon drin sein ^^
    • prinzipiell gilt: alles steht und fällt mit dem Käse: lieber einen „stinknormalen“ Camembert und etwas kräftiger Würzen als Experimente mit sogenanntem „dänischem Weichkäse“ oder so Sachen – alles schon probiert, glaubt mir: es ist nicht das selbe! 
  • 150 g Frischkäse (auch hier gilt: Doppelrahmstufe! 😉 )
  • 2 EL Butter
  • 3 EL Bier nach Reinheitsgebot
  • 3 EL Schlagsahne
  • 75 g Zwiebelwürfel (die Angabe gibt’s heute mal, weil „mittelgroß“ immer so ungenau ist)
  • je eine kräftige Prise Salz und Pfeffer
  • 1 EL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Paprikapulver rosenscharf
  • ich verfeinere immer noch mit einem EL getrocknetem & gerebeltem Bärlauch

Den Camembert fein würfeln und in einer Schüssel mit Schlagsahne und Bier mit der Gabel zermatschen, alles weitere (außer den Zwiebeln, die kommen zum Schluss) zugeben und kräftig weiterdrücken, bis eine halbwegs homogene Masse entstanden ist (natürlich nicht zu Brei verarbeiten ^^). Zum Schluss die Zwiebeln sehr fein würfeln (an dieser Stelle muss ich betonen, wie sehr ich meinen V-Hobel liebe) und unterheben.

Nach mindestens einer Stunde im Kühlschrank ist er gut durchgezogen und kann mit Brezen oder einem schönen Bauernbrot serviert werden.

Lasst es Euch schmecken! 🙂

Herzlichst Kristina sw

Obatzda 4

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Dinner for One #8: Kulinarikus‘ Räucherlachs-Crêpes mit Spinat-Tomaten-Frischkäse-Füllung

Einen wunderschönen Montagmorgen, ihr Lieben!
Während ich noch über meinen Klausuren schwitze (am Donnerstag ist es vorbei – yeah, yeah!) war Claudi von Kulinarikus für Euch in der Küche fleißig und hat euch ein total leckeres Dinner for One gezaubert, aber seht selbst:
BeFunky_Lobhudelei Kulinarikus.jpgIch freue mich sehr, dass mich Kristina zu ihrem „Dinner for One – Event“ eingeladen hat und mir somit die Möglichkeit gibt, meinen Blog kurz vorzustellen und natürlich auch ein lecker-schmecker Rezept von mir zu präsentieren.
Kulinarikus ist sozusagen ein Teil von mir.
Ich liebe es zu kochen und zu backen, durch Geschäfte zu streifen und nach den ersten sonnengereiften Erdbeeren Ausschau zu halten.
Den neuen Schokoriegel oder Bio-Joghurt kosten, gemeinsam mit Freunden zu kochen, Menüs zu planen, stundenlang in Kochbüchern blättern, Restaurants besuchen und die regionalen Spezialitäten kennen lernen – All das gehört zu meinen Hobbys.
Auch in meinem Berufsleben beschäftige ich mich mit diesen Themen und leite unter anderem Kochkurse und führe Einkaufstrainings durch.
Beim Kochen sind für mich saisonale und frische Produkte wichtig.

Ich probiere gern neue Sachen aus, aber auch ein Teller gute Pasta Bolognese erfüllt mein kulinarisches Herz.

 Beim meinem Rezept für das Dinner for One war mir vor allem wichtig:
Ein schnelles Rezept, dass sich einfach zubereiten lässt, nicht zu viele Zutaten verwenden die es nur in Großpackungen zu kaufen gibt und die schnell verderben können und nicht zu viel schmutziges Geschirr am Ende fabrizieren.
Am Ende habe ich mich für die herzhaften Räucherlachs-Crepes mit einer Spinat-Tomaten-Frischkäsefüllung entschieden.
Die Grundzutaten dafür sind in fast jedem Haushalt immer vorhanden und ihr müsst nicht sonderlich viel dazu kaufen.
Falls ihr jetzt gerade eure Haushaltsvorräte checkt und voller Erschrecken feststellt, dass eure Eier aus sind, habe ich eine gute Nachricht: Für diese Crepes werden keine Eier benötigt.
Nun aber endlich zum Rezept:

Räucherlachs-Crepes mit einer Spinat-Tomaten-Frischkäsefüllung

 Zutaten für eine Person (ergibt einen großen Crepe):

Aus eurem Haushaltsvorrat:
60 g Mehl
(Ich verwende gern eine Mischung aus Weizenmehl (30 g) und Dinkelmehl (30 g), es funktioniert aber auch nur mit Weizenmehl oder Dinkelmehl)
3-4 EL Mineralwasser (kohlensäurehaltig)
1 TL Backpulver
1 kleine Zwiebel oder 1/2 Zwiebel
Olivenöl
Bratöl zum Ausbacken der Crepes
Salz, Pfeffer
Muskat
frisch einzukaufen:
150 ml Buttermilch
1 Päckchen Kräuterfrischkäse (es werden ca. 20 g – 30 g benötigt)
150 g Blattspinat (TK-Ware, auftauen lassen)
2 kleine Strauchtomaten
2 Scheiben Räucherlachs
 wie es geht:
Zuerst das Mehl und das Backpulver in eine Schüssel geben und die Buttermilch unterrühren. Nun soviel Mineralwasser zugießen bis ein leicht zähflüssiger Teig entstanden ist.
Den Crepeteig mit einer Prise Salz würzen und das Ganze nun für ca. 15 Minuten quellen lassen.
 In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und fein würfeln.
Die Tomaten ebenfalls waschen und in Würfel schneiden.
In einer Pfanne einen EL Olivenöl erhitzen, die Zwiebeln zugeben, kurz anschwitzen lassen und dann den aufgetauten Blattspinat dazugeben. Das Ganze für ca. 3-4 Minuten etwas andünsten und dabei kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Nun die Tomatenwürfel in die Pfanne geben und die Gemüsemischung für weitere 5 Minuten bei mittlerer Hitze leicht schmoren lassen.
Die Spinat-Tomaten-Mischung jetzt in eine Schüssel geben und mit dem Kräuterfrischkäse vermengen.
DSCN4804spinat1
In einer Pfanne das Bratöl erhitzen, wenn das Öl heiß ist, den Crepeteig mit Hilfe einer Schöpfkelle in die Pfanne laufen lassen und gleichmäßig in der Pfanne verteilen.
Wenn der Teig an den Seiten eine leicht gold-braune-Farbe bekommt, ist er bereit zum Wenden (Das ist wohl der schwierigste Teil an diesem Rezept, aber Übung macht den Meister. 😉 )
 spinat
Den ausgebackenen Crepe dann auf einen Teller geben und mit 2 Scheiben Räucherlachs belegen. Nun die Tomaten-Spinat-Frischkäsemischung auf dem Crepe verteilen. Jetzt den Crepe aufrollen. Ihr könnt aber auch nur eine Hälfte des Crepes mit dem Räucherlachs und dem Spinat belegen und kappt die andere Hälfte dann einfach um. Auf den Bildern könnt ihr beide Varianten sehen.
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Ich wünsche Euch viel Freude mit dem Rezept, Guten Appetit & nochmal ein *Danke* an Kristina und vielleicht liest man sich bald auf Kulinarikus.
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Dinner for One #7: Ilonas gebackene gefüllte Avocado

Ihr Lieben,

einen wunderschönen Montagmorgen wünsche ich Euch – schon wieder ist eine Woche vergangen und ich darf Euch auf 2Herde eine neue Gastbloggerin vorstellen. Heute hat Ilona von NO FASTFOOD TODAY den Kochlöffel für uns geschwungen und dabei gebackene gefüllte Avocado gezaubert – eine ganz tolle Idee, auf die ich alleine wahrscheinlich eher nicht gekommen wäre. Aber überlassen wir ihr doch einfach selbst das Wort. 😉

BeFunky_Lobhudelei NO FASTFOOD TODAY.jpg

Premiere, mein erster Gastpost 🙂

Als ich von Kristinas Gastbloggerevent „Dinner for One“ gelesen habe, schwirrten mir direkt so viele Ideen durch den Kopf, da musste ich einfach mitmachen. Ich finde es total klasse, wenn sich Blogger zusammen tun und gemeinsam an einer Idee arbeiten 🙂

Kurz zu mir, ihr kennt mich schließlich noch nicht:
Ich heiße Ilona, blogge seit Mitte letzten Jahres auf NO FASTFOOD TODAY und bin total verrückt nach Kochen und Backen. Das äußert sich vor allem darin, dass ich ständig nur ans Essen denke und fast meine gesamte Freizeitgestaltung sich darum dreht. Mit der Planung und Umsetzung von leckeren Gerichten kann man schließlich viel Zeit verbringen, wenn alles frisch und lecker zubereitet werden soll. Daher dreht sich auf meinem Blog auch alles um frisch gekochtes Essen und, wie der Name schon sagt, wird Fastfood links liegen gelassen. Ich möchte meine Leser motivieren selber zu kochen, ganz ohne Fertiggerichte zu verwenden 🙂

Von vielen Single Leuten oder Leuten die öfters alleine Zuhause sind, hört man, dass es sich Ihrer Meinung nach nicht lohnt für eine Person zu kochen. Dies sehe ich nicht so. Ich habe zwar das Glück zu Zweit zu sein, wenn ich allerdings manchmal alleine bin, koche ich auch für mich selber frisch. Es gibt wunderbare Gerichte, die man für eine Person schnell zubereiten kann. Manchmal stehe ich sogar mehrere Stunden nur für mich alleine in der Küche. In diesem Fall muss ich aber glaube ich zugeben, dass ich dies wahrscheinlich nur mache, weil es mein Hobby ist. Ein bisschen Zeit für sich selber und das eigene Wohlbefinden, kann sich aber denke ich jeder nehmen.

Genug geredet. Hier ist mein „Dinner for One“ Gericht für Euch:

Gefüllte, gebackene Avocado

1 reife Avocado
Zitronensaft
2 Tomaten
1 Stück in Öl eingelegte, getrocknete Tomate
1/2 Zehe Knoblauch
60 g Feta
2 EL Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer
etwas Oregano

Den Ofen auf 150°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Avocado halbieren und den Kern entfernen. Mit einem TL vorsichtig die Mulde des Kerns vergrößern, damit später mehr Füllung in die Avocadohälften passt. Darauf achten, dass ca. 1 cm Rand rundum stehen bleibt. Nach dem Aushüllen empfiehlt sich die Avocado mit Zitronensaft einzureiben. Es kann sonst passieren, dass sie sich unschön verfärbt.

Die Tomate halbieren, den Strunk herausschneiden und die Kerne entfernen. Anschließend das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Eine halbe Knoblauchzehe ebenfalls in kleine und sehr feine Würfel schneiden. Den Feta mit Hilfe der Hände sehr klein zerkrümeln beides zu den Tomatenstückchen geben.

Nun muss der Schüsselinhalt nur noch mit Salz, schwarzem Pfeffer und etwas Oregano gewürzt werden. Anschließend Olivenöl hinzugeben und alles gut miteinander vermengen. Beide Avocadohälften mit der Masse füllen und für ca. 15 Minuten in den Ofen geben.

Ilona von No Fastfood Today - Gebackene Gefüllte Avocado

Fertig. Das ging doch schnell oder? Besonders gut dazu schmeckt übrigens frisches Fladenbrot und Zaziki 🙂 Probiert es doch einmal aus. Dieses Gericht lässt sich übrigens auch super schnell für mehrere Personen zubereiten, wenn man die Menge der Zutaten entsprechen anpasst.

Ilona von NO FASTFOOD TODAY

Dinner for One_klein

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Dinner for One #6: Franziskas Spaghetti-Frittata

Hallo Ihr Hübschen,

ich bin soooo froh, dass ich meine tollen Gastblogger habe, das kann ich Euch gar nicht sagen. Zum Einen, weil der Kühlschrank immer noch dahinsiecht (wir dümpeln mit viel Glück bei 12°C – kein verlässlicher Partner für die Speisenzubereitung, deswegen bleibt die Küche lieber lauwarm), während mein Vermieter dankenswerterweise um einen möglichst guten, genauso großen (der Innenraum – was es da für Unterschiede gibt….) und hoffentlich auch energiesparenden Ersatz bemüht ist, der noch dazu in genau diese Lücke passt. Ein noch viiiiel wichtigerer Grund ist aber, dass es hier dann tolle Sachen gibt, die ich noch nicht für Euch gekocht habe und die mir vielleicht auch so schnell nicht eingefallen wären. Gar nicht auf dem Schirm hatte ich zum Beispiel Frittata – macht aber nix, denn die liebe Franziska von Gingers Hexenküche, die heute den Kochlöffel beim „Dinner for One“ schwingt, hat da mal was vorbereitet:

Lobhudelei Gingers Hexenküche

So ein Blog ist eine tolle Angelegenheit. Besonders aber die Zusammenarbeit von Bloggern fasziniert mich immer wieder! 🙂
Als ich gelesen hatte, dass Kristina Leute sucht, die bei ihrer tollen Idee, ein Dinner for One zu starten, war ich sofort Feuer und Flamme. Solch eine Gelegenheit hat man schließlich nicht alle Tage.
Ich finde ja, dass es sich immer lohnt zu kochen, selbst wenn man nur eine Person ist. Mein Koch-Motto ist nämlich „Wenn ich mir schon nichts Leckeres koche, wer solls denn dann machen?“. Getreu nach diesem Motto schreibe ich seit einem Jahr  regelmäßig Einträge in meinen Blog. Ich bin ein großer Fan von schnellen, aber durchaus schmackhaften Rezepten. Oft probiere ich Rezepte aus, aber ich entwerfe auch häufiger eigene Gerichte, die meinen Wünschen und Ansprüchen gerecht werden.
Bei dem Gericht, was ich euch hier vorstellen möchte, handelt es sich um etwas Schnelles und Einfaches, was trotz alledem gut mundet. 😉
Und hier mein Rezept:

Spaghetti-Frittata für eine Person

Zeit: 20 Minuten
Schwierigkeitsgrad: einfach
50g Vollkornspaghetti
50g Spaghetti
200g Tiefkühlbrokkoli
50g geraspelter Käse
2 Eier
Pfeffer, Salz, Chilli
Den Brokkoli auftauen lassen und in kleine Stücke schneiden. Die Spaghetti bissfest in Salzwasser kochen. Den Brokkoli zu den Nudeln im Topf geben und kurz mit aufkochen lassen. Nun die Eier mit dem Käse verquirlen. Die Spaghetti und den Brokkoli abgiessen und in einer mit ein wenig Fett ausgestatteten großen Pfanne geben. Die Eiermischung oben drauf gießen und mit einer Alufolie/einem Deckel bei mittlerer Stufe braten, bis das Ei gestockt ist.
 
So schnell wie die Frittata gezaubert ist, ist sie auch verspeist. 😉
Ich finde, dass es eine gute und schnelle Alternative als Abendessen ist, wenn man mal wenig Zeit hat oder einfach allgemein gerne schnelle Rezepte mag. Die Frittata ist zum Glück eine Idee, die man gut abwandeln kann: Mal mit Reis oder Kartoffeln, mal rein vegetarisch oder gar deftig mit viel Wurst oder Fleisch.
Ich hoffe sehr, dass allen Allein-Kochern dieses Rezept gefällt! 🙂
Franziska von Gingers Hexenküche

Dinner for One_groß

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Dinner for One #5: Folienkartoffel mit Gemüse-Curry-Soße von „Die Hobbykochbäcker“

Und schon wieder ist Montag und damit Zeit für’s Dinner for One! Diesmal haben sich Steffi und Felix von „Die Hobbykochbäcker“ an eine Folienkartoffel mit Gemüse-Curry-Soße gewagt – ein schmackhaftes Rezept, für das ich mich auch an dieser Stelle gerne nochmal

bedanke! 🙂

Ich hoffe, der kleine Eindruck, den Ihr von Ihrem Blog gewinnen könnt, tut sein Übriges und Ihr schaut gleich mal bei Ihnen vorbei. Habt eine schöne Woche! 🙂

Lobhudelei für Steffi und Felix von Die Hobbykochbäcker

Huhu ihr Lieben,

 wir sind Steffi und Felix von Die Hobbykochbäcker. Unseren Blog haben wir noch gar nicht so lange, aber er ist schon jetzt unser ein und alles 🙂

Angefangen hatte alles damit, dass ich (Steffi) mich mit Steffi von Baking and Cooking with love getroffen hatte und die mir von ihrem Hobby erzählt hat. Jeden Abend habe ich dann Zuhause gesessen und überlegt, ob ich das auch machen sollte.

Die Entscheidung fiel dann doch ganz spontan eines morgens im Bettchen. Schnell einen Namen ausgedacht und schon war ich dem Foodblog-Fieber verfallen 🙂

Und die Folgen: Meine Küche ist nun viel zu klein, mein Bauch ist viel zu groß und ich bin total happy über meine große Leidenschaft das Backen.

Felix ist bei uns der Kochpart. Während ich mich immer um das Backen und Dekorieren kümmer ist er aufgrund seines Berufes der Part für das Herzhafte 🙂

Das Backen bei uns hat dann immer folgende Standards:

  • Felix sitzt vorm Rechner während Steffi glücklich in der Küche steht
  • Steffi bringt Felix zwischendurch leckeres zum probieren und abschmecken
  • Felix steht schon während des aus dem Ofen holen daneben und nascht 🙂 (Daher gibt es auch immer ein „Felixextra“ bei der Backmenge)

 Aufmerksam auf das Event bei 2Herde bin ich auch durch die liebe Steffi von Baking and Cooking with Love geworden, die mir davon erzählt hat. Ich war sofort begeistert, habe Felix davon erzählt und sofort beschlossen mit zu machen. Wir sind zwar zu zweit, aber wir waren vor noch nicht einmal einem Jahr auch noch in einem Haushalt alleine und wissen noch zu gut wie es ist, wenn man für sich alleine kochen muss. Dabei ist es mir persönlich immer schwer gefallen die richtige Menge zu kochen. Bei mir wäre oft auch eine halbe Fußballmannschaft davon satt geworden 🙂

Kommen wir nun zu unserem Gericht.

 Wir servieren für das Dinner for One:

Folienkartoffel mit Gemüse-Curry-Soße

Hobbykochbäcker 1

Zutaten:

2 große oder 4 kleine Pellkartoffeln (am besten vom Vortag)
1 Knoblauchzehen
Olivenöl
1/2 TL Kräuter de Provence
1/2 TL Schnittlauch
2 Scheiben Ananas
50 ml Gemüsebrühe
50 g Frischkäse
1/2 Paprika
1 Lauchzwiebel
1 TL Currypaste
Salz, Pfeffer
Soßenbinder wenn es zu flüssig ist

Zubereitung:

  • Die Pellkartoffeln ca. 20 Minuten vorkochen oder die vom Vortag nehmen.
  • Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  • Die Kartoffeln auf Alufolie verteilen und mit ein wenig Olivenöl beträufeln.
  • Dann den feingehackten Knoblauch und die Kräuter darüber verteilen, Päckchen zumachen und für ca. 25 Minuten in den Backofen stellen.

Hobbykochbäcker 2

  • Nun Ananas, Paprika und Lauchzwiebel in grobe Stücke schneiden.
  • Öl in der Pfanne erhitzen und die Lauchzwiebel und Paprika darin anbraten.
  • Ananas anschließend ebenfalls kurz mit anbraten.

Hobbykochbäcker 3

  • Dann mit Gemüsebrühe abgießen und den Frischkäse einrühren.
  • Mit Salz, Pfeffer und Currypaste würzen und mit Hilfe von Soßenbinder ein wenig andicken, falls euch die Konsistenz zu flüssig ist.
  • Soße 5-10 Minuten köcheln lassen.
  • Zum Schluss die Kartoffeln aus der Folie holen und auf dem Teller anrichten.

Jetzt nur noch genießen Viel Spaß beim nachkochen!

Steffi & Felix von „Die Hobbykochbäcker“

Dinner for One_groß

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Dinner for One #4: Tonias Gemüse-Curry mit Garnelen

Hallo Ihr Lieben,

da sind wir wieder: Neue Woche, neues Glück! Und wieder geht die wilde Fahrt los, wir stürzen uns in ein Überraschungs-Dinner für eine Person, das mit Liebe für uns zubereitet wurde. Diesmal stand Tonia von Backen macht froh für uns am Herd, die unsere Geschmacksnerven mit einem leckeren Gemüse-Curry auf Touren bringt. Neugierig geworden? Lasst mich noch schnell ein paar kleine Worte über Tonia und ihr Blog und natürlich ein riesenfettes

Danke!!!

für ihren Beitrag verlieren und dann geht’s auch schon los! 🙂BeFunky_Lobhudelei Tonia.jpg

Was für eine Ehre! Ich sag euch: ich war sowas von aufgeregt, als Kristina mir geschrieben hat, dass ich heute bei ihr posten darf. Lange habe ich überlegt, was ich euch für ein Rezept vorstelle, aber wie so oft bei mir: ich konnte mich einfach nicht entscheiden! Also habe ich darauf gewartet, wann ich mir wirklich mal wieder alleine etwas kochen muss. Das ist bei mir immer montags der Fall – passt ja schon mal gut:)

Ich konnte mich anfangs nicht festlegen (ja, hier wären wir wieder bei meiner Entscheidungsschwäche:), ob ich auf meinem Blog www.backenmachtfroh.blogspot.de nur Süßkram vorstellen soll. Erwartet man das nicht irgendwie vom Namen her? Inzwischen sind bei mir schon einige herzhafte Sachen im Rezeptregister gelandet. Erstens: weil Lasagne und Co. auch aus dem Ofen kommen und zweitens: weil ich euch auch Salatrezepte einfach nicht vorenthalten will, wenn sie mich begeistern. Geschenke aus der Küche sind auch mit von der Partie und… ach, guckt einfach selber mal vorbei, ich freu mich über jeden Besucher!

Jetzt zum Essen:

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Gemüse-Curry mit Garnelen

  • 1 EL Erdnussöl
  • eine halbe Zwiebel
  • 4 Garnelen / eine Handvoll Princessbohnen / 3-4 Maiskölbchen / 4 Cherrytomaten/ eine Möhre / (restliche Zucchini vom Vortag)
  • je eine kleine Tasse Gemüsebrühe und Kokosmilch (ungesüßt und kein Kokoswasser! ca. 1/3 Dose: 150g)
  • (1 Kaffirlimettenblatt und 1TL Fischsauce)
  • 1 TL Tomatenmark
  • ½ TL geriebenen Ingwer und 1 TL gehackten Knoblauch
  • scharfes Paprikapulver, Zitronengras (als Pulver oder ein angedrückter Zitronengrasstängel), Kurkuma oder Currypulver
  • Cayennepfeffer (oder Pfeffer und Chili), Salz und Limettensaft oder -abrieb
  • 1 Frühlingszwiebel, Mandelblättchen und etwas Koriander zur Deko
  • ½ kleine Tasse Reis

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Bei den Zutaten merkt ihr schon, dass man da variieren und auch Reste gut verwerten kann. Ich nehme dann z.B. auch gerne Paprika, Erbsen, Blumenkohl, Brokkoli, Zuckerschoten, noch mehr Zwiebeln, Hähnchen statt Garnelen oder Kartoffeln statt Reis (die könnten dann gleich mit in die Sauce). Mutige können auch mal Ananas probieren.

Die ganzen Gewürze hat sicher nicht jeder zu Hause. Setzt sie einfach nach Geschmack und Verfügbarkeit ein (vielleicht erstmal mit 1/3 TL anfangen). Man kann sie auch erst zu einer Paste zusammenmischen oder gleich eine gekaufte Paste verwenden.

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Die Zwiebel in Spalten schneiden und das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen.

Möhre und Zucchini in Juliennestreifen schneiden (Möhre einfach längs vierteln und die Streifen ca. 4cm lang schneiden, so dass sie noch in den Mund passen:) und zusammen mit den Zwiebelspalten in die Pfanne geben. Wenn die Zwiebeln weich sind, werden Ingwer, Knoblauch und die Gewürze eingerührt, dann das Tomatenmark.

Ich esse das Curry gerne pur, wer Reis dazu möchte, gart ihn jetzt in Salzwasser.

Jetzt mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen (Kaffirlimettenblatt und Fischsauce hineingeben). Kurz aufkochen, dann nur leicht köcheln lassen (weil die Kokosmilch keine große Hitze mag). Nach 5 Minuten die Bohnen hinzugeben (wenn sie aus dem Glas sind, dann erst ganz zum Schluss). Nach weiteren 3-5 Minuten müsste die Sauce schon eingedickt sein. Jetzt nur noch die geschälten Garnelen hinzugeben und 3-5 Minuten köcheln (!) lassen, bis sie rosa sind. Das dürfte gleichzeitig mit dem Reis der Fall sein.

Schmeckt es einfach ab und würzt weiter, wenn es euch noch nicht gefällt.

Den Herd ausschalten, Maiskölbchen mundgerecht schneiden, Tomaten halbieren und ins Curry geben. Alles mit Salz, Cayennepfeffer und Limettensaft oder –abrieb abschmecken.

Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und mit gehacktem Koriander und Mandelblättchen auf die fertige Portion streuen.

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 Jetzt wünsche ich euch allen noch einen tollen Start in die Woche und guten Appetit!

Eure Tonia von Backen macht froh

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Gegen den kalten Bärlauch-Entzug: Cappelletti in Bärlauchsoße mit Putenbruststückchen

Pasta mit Putenbruststückchen und Bärlauchsoße 2

Schnüff. Weg ist er, unauffindbar. Hat sich wieder nur viel zu kurz blicken lassen, der Schuft!

Fehlt er Euch auch schon wieder, der Bärlauch? Erst überrascht er einen durch plötzliches Auftauchen auf den Märkten und im Supermarkt, man ist ja noch gar nicht richtig vorbereitet, fast möchte man ihn anstottern „Aber…“, so wie einen lange nicht gesehenen Freund, der auf einmal unerwartet an der Tür klingelt und einen dann frech angrinst. Dann ist er da, gefühlt ein paar Tage nur und man hat ja so viel nachzuholen, sich so viele Geschichten zu erzählen so viele Rezepte wollen ausprobiert werden! Und dann ist er weg – verp***t sich, wie er es immer schon getan hat und lässt einen allein zurück. Tz. Männer. Bärlauch!

Und dennoch, es gibt auch keinen wirklichen Ersatz für ihn, sonst würde man ihn ja auch nicht so schmerzlich vermissen. Ich würde Euch gerne Instant-Bärlauch ankündigen können, aber das steht leider nicht in meiner Macht… Um seinem Verschwinden trotzdem ein klitzekleines bisschen zu trotzen, habe ich mal im Gewürzschrank der Studentenbudenküche gekramt und tatsächlich noch ein Gläschen getrockneten und gerebelten Bärlauch gefunden und damit mal ein bisschen rumprobiert. Mit den Bärlauch-Cappelletti, die beim Discounter im Kühlregal zu finden waren, wurde ein wirklich leckeres Essen daraus, das den Vermissten zwar nicht ersetzt, aber die Sehnsucht ein wenig lindern kann.

Cappelletti in Bärlauch-Parmesan-Soße mit Putenbruststückchen

Du brauchst für 2:

  • 400 g Bärlauch-Cappelletti aus dem Kühlregal (als Ersatz gehen auch Tortellini mit Käsefüllung)
  • 1 EL getrockneter & gerebelter Bärlauch
  • 2 EL Parmesan
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 250 ml Hühnerbrühe (heiß)
  • 100 ml Milch
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 400 g Putenbrustfilet
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL ( + 1 TL ) Olivenöl
  1. Zuerst das Fleisch vorbereiten und dazu in Streifen schneiden,
  2. diese in 1 TL Öl in einer beschichteten Pfanne rundherum knusprig anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Während das Fleisch brät, in einem kleinen Topf die Butter schmelzen lassen, das Mehl einstreuen
  4. und so lange rühren, bis ein gleichmäßiger Teigklumpen entstanden ist.
  5. Diesen mit der Hühnerbrühe ablöschen,
  6. die Milch zugeben & den Parmesan einrühren, Rosmarin und den Bärlauch zufügen
  7. und leicht köcheln lassen (ab und an mal umrühren) bis das Fleisch fertig ist.
  8. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen,
  9. wenn dann in dieser kein Fett mehr ist, noch einen TL zufügen und die Cappelletti 1 Minute von allen Seiten anbraten.
  10. Rosmarin aus der Soße nehmen & diese langsam zugeben, die Cappelletti darin wenden,
  11. zum Schluss das Fleisch hineingeben, heiß werden lassen und servieren, vielleicht mit einem Salat?

Pasta mit Putenbruststückchen und Bärlauchsoße 3

Ist das auch was für Euch? Lasst es mich wissen! 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw