2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Glasnudelsalat. Nachmachen!

Glasnudelsalat 1

Das hier ist im Moment einer meiner absoluten Favoriten. Ein kleines asiatisches Geschmacksfeuerwerk, eine andersartige Verwendung von Hackfleisch und dabei so lecker, dass sogar meine Schwester, die ob der Zutatenliste doch eher skeptisch gestimmt war, nach dem Essen satt und zufrieden war. 😉

Du brauchst für 4 Portionen:  600 g Hackfleisch # 400 g Glasnudeln (dünne) # 1 Bund Frühlingszwiebeln # 2 rote Paprika # 1 Handvoll Basilikum # 6 EL Fischsauce  # 4 EL Sojasauce # 2 TL Garam Masala # 1 TL Sambal Oelek # 1 TL Pfeffer # je 1 große Prise gemahlener Ingwer, Kreuzkümmel, Zucker # 1 EL Sesamöl

Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und das Weiß vom Grün trennen. Die Paprika waschen, Putzen und in feine Würfel schneiden.

Das Sesamöl in einer Pfanne erhitzen, das Hackfleisch darin anbraten und knusprig (!) werden lassen. Garam Masala und Zucker zufügen, pfeffern, schwenken und mit dem Weiß der Frühlingszwiebeln bei halber Hitze durchziehen lassen.

Zwischenzeitlich die Glasnudeln mit kochendem Wasser übergießen, ca. 5 Minuten ziehen lassen, abschütten und abschrecken. Die Nudeln in eine Schüssel geben und mit allen anderen Zutaten einschließlich in Streifen geschnittenem Basilikum vermengen (gut vermischen – wichtig, damit sich die leichte Schärfe gut verteilt!). Mit den Gewürzen und ggf. etwas Salz oder auch mehr Fischsauce abschmecken.

(Herz)lichst, Kristina 15


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Pestoträume

Nudeln mit Pesto sind ne feine Sache. Schnell auf dem Tisch, absolute Sattmacher und mit dem richtigen Pesto auch sehr lecker. Allerdings ist das richtige Pesto meistens verdammt ölig. Nicht so bei diesen beiden Rezepten. Die Geschmacksrichtung getrocknete Tomaten ist ja den meisten ein Begriff, Zucchini war mir persönlich neu, nachdem ich aber bei Penne im Topf davon gelesen hatte, machte ich mich an meine eigene Version davon, nicht zuletzt von den Erinnerungen an das leckere Avocadopesto beflügelt.

Aufheben sollte man beide Varianten, sofern man sie nicht sofort nach der Herstellung verzehren möchte, in einem heiß ausgespülten, sauberen Schraubglas mit einem Ölspiegel obenauf (!). Das Tomatenpesto sollte sich so bis zu einem Monat halten. Bei der Zucchini habe ich noch keine Erfahrungswerte, empfehle aber zunächst mal (bis ich es besser weiß), es maximal eine Woche im Kühlschrank in besagtem Glas zu lagern.

Tomatenpesto

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Langweiliger Gurkensalat? Och nö.

Asiatischer Gurkensalat

Normalerweise ist Gurkensalat eine meiner leichtesten Übungen. Gurken hobeln, wässern lassen und dann mit saurer Sahne, Salz und Pfeffer vermischen. Schnell aber langweilig. Mal ein bisschen was anderes für die Geschmacksnerven ist diese Variante hier mit leicht asiatischem Einschlag:

Für eine 4-Personen-Beilagensalat-Portion: 3 Salatgurken # 1 kleine weiße Zwiebel # 2 EL Reisessig # 1 EL neutrales Öl # 1 EL Salz # Pfeffer # 1 TL Sambal Oelek # 3 EL Schnittlauchröllchen # 1 Spritzer Süßstoff

Die Gurken hobeln, mit dem Salz vermischen und eine halbe Stunde wässern lassen. Zwischenzeitlich die Zwiebel ganz fein würfeln und den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.

Das Gurkenwasser abgießen und alle anderen Zutaten zufügen, verrühren und abschmecken.Lass Dir's schmecken!


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Fischpfanne mit Gemüsespießen

Fischpfanne mit Gemüsespießen 1

Fisch muss sein. Immer wieder gerne. In letzter Zeit war es immer wieder der Kabeljau, vor allem aber deswegen, weil ich ganz gern mal zum 1kg-Pack für’s TK-Fach greife, den ich aber alleine nicht ganz so schnell verputzen kann. Da die Portion kritisch betrachtet noch genau für zwei reichte, musste heute mal was anderes her als Fisch aus dem Ofen…Dafür kam dann die Beilage aus dem Ofen, mit dem Gemüseinkauf für dieses Wochenende hatte ich es nämlich auch ziemlich gut gemeint (da ist psychologisch irgendwas schief gelaufen, irgendwie konnte ich an keiner Zucchini vorbeigehen, so geil find ich die doch sonst gar nicht…öhm…) – aber diese Spieße wurden trotz fehlendem Grill wirklich lecker, vor allem die Cherrytomaten aus dem Ofen…Mhjamjham, so schön süß und weich und innen irgendwie geschmolzen – ich glaub fast, demnächst gibt es Tomatenspieße! (Und ich weiß jetzt schon, dass mir der Gedanke nicht mehr aus dem Kopf geht, wie ich die am besten in Szene setze, bis sie auf dem Teller liegen! 😉 )

Kabeljaupfanne

Für 2 Personen: 400 g weißes Fischfilet, z.B. Kabeljau (frisch bzw. aufgetaut) # 1 Dose Kokosmilch (400 ml), davon die Creme #  1 Zwiebel # 4 schöne reife Strauchtomaten # 4 Zehen Knoblauch # eine Handvoll Basilikumblätter # Saft von 1 Zitrone # 250 ml Gemüsebrühe # je 1 TL Olivenöl, Salz, Pfeffer, Koriandergrün (getrocknet), Sambal Oelek

Das Fischfilet in mundgerechte Stücke schneiden und in Zitronensaft + gepresstem Knoblauch + geschnittenem Basilikum eine halbe Stunde marinieren, derweil die Spieße vorbereiten und die Tomaten in kleine Würfel sowie die Zwiebel in feine Scheiben schneiden.

Den Fisch im Öl anbraten, aus der Pfanne nehmen, die Zwiebeln anschwitzen (bei Bedarf noch 1 TL Olivenöl nachlegen), die Tomaten zugeben, mit der Gemüsebrühe ablöschen, je 1 TL Salz und Zucker zufügen, rühren und die Soße 15 Minuten köcheln lassen. Jetzt die Kokoscreme und Sambal Oelek einrühren, den Fisch zugeben und 5-7 Minuten gar ziehen lassen. Mit den Gemüsespießen und nach Belieben Brot oder Reis servieren.Hier abgeguckt

Gemüsespieße

Für 6-8 Spieße:  1 Paprika # 1 Zucchini # 14/16 Cherrytomaten # 14/16 kleine frische Champignons # 2 Zwiebeln # 40 g Kräuterbutter  # etwas frisch geriebenen Bergkäse  # Cayennepfeffer

Das Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Auf Spieße stecken. Die Kräuterbutter in einem Topf bei geringer Hitze zerlassen.

Die Spieße in eine Auflaufform legen (wenn Gemüse übrig geblieben ist, dieses vorher klein schneiden und unter die Spieße streuen), mit Cayennepfeffer bestäuben und mit der zerlassenen Kräuterbutter bepinseln. Mit dem Bergkäse bestreuen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze 160 °C) 20 Minuten backen. Natürlich lässt sich das Gemüseschaschlik aber auch wunderbar grillen!

Lass Dir's schmecken!


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Gefüllte Paprika

Gefüllte Paprika

Gefülltes Gemüse ist doch was tolles, das kriegt man sogar in den werten Herrn ohne Gemecker, denn wenn es dann noch Reis dazu gibt, ist die Hauptmahlzeit perfekt. 😉 Ebenso wie die Gefüllten Auberginen lässt sich dieses Rezept statt mit Hackfleisch natürlich auch mit Tofu zubereiten.

Für 4 Portionen brauchst Du: 4 rote Paprika # 500 g gemischtes Hackfleisch # 2 rote Zwiebeln # 1 Zucchini # 1 Stange Lauch # 500 ml Wasser # 3 EL Suppengewürz  # 100 g geriebener Käse (Emmentaler)  # 100 g Tomatenmark # 1 Pk. passierte Tomaten # 2 EL Olivenöl # 3 Zehen Knoblauch # 1/2 TL Sambal Oelek # 1 TL rote Currypaste  # Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Koriander # Thymian, Zucker

Die Paprika putzen (Deckel abschneiden, Kerngehäuse entfernen, Strunk herausdrücken oder -schneiden), unten ein Stückchen abschneiden, damit sie stehen bleiben.

Backofen auf 180°C vorheizen.

Gefüllte Paprika

Die Zwiebeln und die Zucchini fein würfeln, den Porree in feine Ringe schneiden, den Knoblauch in feine Scheiben schneiden.

1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, das Hackfleisch darin krümelig braten. Zwiebel, die Hälfte vom Knoblauch, Zucchiniwürfel und Lauch zugeben, mit Salz, Pfeffer, Koriander und Cayennepfeffer würzen, mit Tomatenmark vermischen und mit Wasser ablöschen, 5 Minuten köcheln lassen, Currypaste und Suppengewürz zugeben.Zwischenzeitlich 1 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen, den restlichen Knoblauch zugeben, mit Brühe ablöschen und mit passierten Tomaten verrühren. Mit Salz, Zucker, Pfeffer und Thymian abschmecken, etwas Sambal Oelek zugeben.

Die Paprika mit der Hackfleischmasse füllen und in die Auflaufform(en) stellen. Falls Reste von der Hackmasse übrig bleiben, diese unter die Soße rühren und diese erneut abschmecken. Die Füllung mit dem Käse bestreuen, die Deckel auf die Paprika legen. Soße in die Auflaufform um die Paprika füllen und in den Backofen schieben.

Etwa 20 Minuten bei 160-180°C backen.

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Thunfischsugo

Thunfischsugo 1

Bisher gab es Thunfisch vor allem in irgendeiner abartigen Weise als Salat oder vielleicht auch mal statt Schinken auf Pizzabrötchen, diese schnelle Soße, die echt mal was anderes als die immer gleiche Bolognese ist, kann ich persönlich nur empfehlen.

Zu einem Pfund Pasta brauchst Du (und für wie viele Personen mit Bärenhunger das reicht, kannst Du ja selbst abschätzen 😉 ):
  • 3 Dosen Thunfisch
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 200 ml Rotwein
  • 4 EL dunkler Balsamico
  • 1 Zucchini
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Karotte
  • 1 Petersilienwurzel
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Sambal Oelek
Gemüse putzen und würfeln, Knoblauch pressen und das Wasser für die Pasta aufsetzen.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen. Gewürfeltes Gemüse zugeben, verrühren und mit Balsamico und  Rotwein ablöschen. Rosmarin hineingeben, etwas salzen und pfeffern, ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Zwischenzeitlich den Thunfisch abtropfen lassen und zerrupfen, die Nudeln kochen.

Den Fisch in die Pfanne geben, aufkochen lassen. Nach etwa drei Minuten mit den Dosentomaten aufgießen, weitere 3 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer sowie Sambal Oelek abschmecken.

Vor dem Servieren mit den Nudeln die Rosmarinzweige herausnehmen.

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