2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


Hinterlasse einen Kommentar

Nusszopf

Nusszopf 2b

Aloha ihr Lieben sw

Erinnert Ihr Euch noch an den Rosinenstuten? Ich hatte ja versprochen, allen Rosinenverschmähern, Nussliebhabern, Süßfrühstückern und Kaffeetunkern bald ein Alternativrezept mit diesem wunderbaren Hefeteig nachzuliefern. Ein klein wenig später als geplant ist es geworden, der Herbst hat nämlich an die 2Herde-Tür geklopft und dem musste ich schnell noch nachgeben, deswegen ist über Nacht noch das neue 2Herde-Herbstdesign eingezogen. Gefällt’s Euch? Bin schon ganz gespannt auf Feedback! 🙂Nusszopf 1a

Nusszopf

Du brauchst für einen Zopf in Backblechlänge

Für den Teig

  • ca. 250g mehlig kochende Kartoffeln
  • 500g Mehl Type 550 (405 geht natürlich auch)
  • 1 Pk. Trockenhefe
  • 60g Zucker
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 125g Butter
  • 200ml Milch

Für die Füllung:

  • 200g gemahlene Haselnüsse
  • 150g Zucker
  • 50g Semmelbrösel
  • einige EL Milch

Außerdem:

  • eine kleine Dose Kondensmilch

Die Kartoffeln mit Schale gar kochen, noch heißpellen und durch eine Kartoffelpresse pressen oder mit dem Stampfer zu Brei stampfen, der keine Stückchen mehr enthält. In einem kleinen Topf die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen, sobald die Butter geschmolzen ist vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen (damit Du Dir beim Kneten nicht die Pfoten verbrennst! 😉 )

Die Kartoffelmasse in eine große Schüssel geben und Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz und Trockenhefe zugeben, alles gut vermischen. Die warme Butter-Milch-Mischung zugeben und kräftig kneten, bis ein glatter, zarter Teig entstanden ist. Den Teig eine Stunde lang an einem warmen Ort (ich kann nur immer wieder mit Wärmflasche im Bett empfehlen, aber jetzt kommt ja auch bald wieder die Zeit, in der wir die Heizung aufdrehen und dann mag der Teig auch deren Nähe ganz gerne ^^) zugedeckt gehen lassen. Sobald sich der Teig sichtbar vergrößert hat diesen nochmal kurz durchkneten und auf Backblechgröße ausrollen. Die trockenen Zutaten für die Füllung in einer Schüssel vermischen und so viel Milch dazu geben, bis eine zähe „Pampe“ entstanden ist, diese auf den ausgerollten Teig streichen und in Richtung der längeren Seite einmal mittig durchschneiden. Die beiden Teighälften jeweils aufrollen und miteinander „verflechten“ (natürlich könnt ihr auch drei Rollen machen, ich stelle mich da aber immer eher ungeschickt an 😉 ).

Auf den Boden des Backofens eine feuerfeste Schale (mindestens tassengröße, da verdampft ganz schön was) mit Wasser stellen und während der Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (!) vorgeheizt wird, den Zopf nochmal etwas auf dem Blech gehen lassen. Dann schnell mit Kondensmilch bepinseln, die Form in den Ofen schieben und 30-40 Minuten backen. Nach 30 Minuten erstmals mit einem Holzstäbchen bis auf den Boden pieksen, sobald kein Teig mehr dranklebt, ist der Zopf fertig – er soll ja auch nicht zu trocken werden! 🙂

Nusszopf 3a

Tipp: Fertige Füllungsmischungen funktionieren natürlich auch – beim Testen hat ein Päckchen (von denen, die man noch mit Milch anrührt) perfekt gereicht. Wenn Du lieber Mohn magst oder etwas Abwechslung möchtest, kannst Du natürlich auch Mohnfüllung nehmen oder die Nüsse durch geriebenen Mohn ersetzen. Auf Deine weiteren Ideen bin ich gespannt! 😉

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende  lasst es Euch gut gehen! 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

Werbeanzeigen


Hinterlasse einen Kommentar

Tomaten-Austernpilz-Schnitzelpfanne mit Knödeltalern

Aloha ihr Lieben sw

Experimente mit prinzipiell bekannten Zutaten sind ja immer schön, zumal, wenn man Dinge gerne mag, aber „Langeweile auf der Zunge“ verspürt und ein wenig Abwechslung wirklich mal ganz gut tun würde. Knödel (oder Klöße, nur damit Ihr über google auch hierher findet ^^) sind ja so ein Klassiker, dem allerdings in den meisten Fällen höchstens durch die servierte Sauce zu anderem Geschmack verholfen wird. Da ich für 2 den Kloßteig auch nicht selbst mache, sondern den fertigen kaufe, ist da eher wenig Spielraum. Umso begeisterter war ich dann also, als in meinem Küchenhirn aufploppte: „Mann, mach doch einfach mal Knödeltaler! Das kommt bestimmt gut! Mit so ein bisschen Kräutern und würziger als normale Klöße….und ein bisschen knuspriger, mit Semmelbröseln.“ Eins A – keine normalen Klöße, endlich mal was anderes. Aber dann passen normale Putenrouladen auch nicht so wirklich…mmmh, also Geschnetzeltes. Und weil wir ja Frühling haben, vielleicht nicht ganz so schwer wie sonst, sondern lieber mit ein bisschen Gemüse und einer Weißweinsauce. Na dann mal los: Die KnödelrolleRezepte für 2-3 Portionen

Für die Knödeltaler:

  • 750 g Knödelteig Halb und Halb (ja, den fertigen…für 2 mach ich den nicht selbst, da bin ich dann doch zu faul, muss ich zugeben – ihr dürft ihn aber natürlich auch gern selbst machen^^)
  • eine Prise Muskat
  • 2 EL fein gehackte Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • 5-6 EL Semmelbrösel
  • 1 EL Öl

Für die Knödeltaler zuerst den Teig in eine große Schüssel geben, mit dem Muskat würzen und gut verkneten. Eine „Wurst“ daraus formen und diese in ein dünnes, feuchtes Geschirrtuch wickeln. An beiden Seiten mit einem Bindfaden zubinden und 20 Minuten im siedenden Wasser ziehen lassen.

 Knödelrolle im Wasser

Aus dem Topf nehmen, auf einer Platte abtropfen und etwas abkühlen lassen, dann vom Handtuch befreien und in etwa 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Petersilie und Semmelbrösel auf einem Teller mit etwas Salz und Pfeffer vermischen und die Taler darin wenden, sodass sie eine kleine Kruste bekommen. Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Taler darin von beiden Seiten ja 3-4 Minuten anbraten (Hitze zwischendurch etwas runterdrehen und 2-3 Mal wenden). Mit der Schnitzelpfanne servieren.

Tomaten-Austernpilz-Schnitzelpfanne mit Knödeltalern 1

Für die Tomaten-Austernpilz-(Puten)Schnitzelpfanne

Zuerst braten wir mal Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Fischfilet in Sesampanade

Fischfilet in Sesampanade

Eigentlich ist das hier gar kein richtiges, selbstständiges Gericht. Eigentlich ist es nur eine Panade, aber die war superlecker und deshalb wollte ich sie Euch nicht vorenthalten. Und wenn ich schonmal dabei bin, kann ich auch gleich das Rezept für eine große Schüssel voll Kartoffelsalat aufschreiben. Deal?! 🙂 Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Rosenkohl-Bratwurstklößchen-Gratin

Rosenkohl-Bratwurstklößchen-Gratin

Herr D. ist in der Studentenbude angerückt und da wir ja nichts verkommen lassen wollen, hat er den verderblichen Kühlschrankinhalt im Schlepptau gehabt. Diesmal war ich da kombinatorisch eigentlich nicht sonderlich herausgefordert, er hatte nämlich nur Bratwürste dabei. Und sogar nur zwei Paar, wenn er Hunger hat, schlägt er ja gerade beim Metzger sonst schon ganz anders zu. Aber die Bratwürste einfach nur gebraten zum blanchiertem Rosenkohl zu legen und vielleicht ein paar Salzkartoffelnspalten dazu zu verspeisen war mir dann doch zu langweilig. Deshalb hab ich mich an ein „rundes“ Gratin gewagt. Sah richtig putzig aus, die kleinen Bratwurstklößchen zwischen den noch kleineren Rosenkohl-Röschen.

Du brauchst für 2-3 Portionen:

  • Aus 4 dicken, groben Bratwürsten das Brät in eine Schüssel drücken und zusammen mit
  • 1 Ei,
  • 1 Prise Pfeffer,
  • 1 Prise Hackfleischgewürz
  • 5 EL Semmelbröseln
  • und 1 EL fein gehackten/-er Italienischen Kräutern oder Petersilie verkneten,
  • etwa 15 kleine Bällchen formen.
  • Zusammen mit 600 g TK-Rosenkohl in
  • 1 Liter Brühe etwa 10 Minuten köcheln.
  • Von der Brühe nach dem Kochen 250 ml zurückbehalten,
  • die Bratwurstklößchen und den Rosenkohl in eine (gefettete) Auflaufform geben und die Sauce zubereiten:
  • Dafür 1 EL Butter in einem Topf schmelzen,
  • 1 EL Mehl mit dem Schneebesen einrühren, sodass sich beides zu einem Teig verbindet und
  • mit den 250 ml Brühe ablöschen.
  • Einen Moment einkochen lassen, so dass die Brühe andickt, mit
  • Salz, Pfeffer, 2 EL Schlagsahne und 1 EL Zitronensaft abschmecken.
  • Die Brühe über den Rosenkohl und die Fleischklößchen klecksen,
  • außerdem 100 g geriebenen Käse und 2 EL Parmesan darüber verteilen.
  • Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober-/ Unterhitze ca. 20 Minuten überbacken.
  • Dazu schmeckt z.B. Baguette und ein grüner Salat.

Lass Dir's schmecken!


Hinterlasse einen Kommentar

Herbst in der Küche: Semmelknödel mit Pilzgemüse

Wuhuuu, ich bin aufgeregt. Mein erstes Blogevent…Sarah hat wegen ihres 100. Krisenherd-Posts den „Herbst in der Küche“ ausgerufen und da fühle ich mich doch glatt berufen, mitzumachen. Da ich ja erst seit Juli hier blogge, seid ihr bisher noch nicht in den Genuss meiner Rezepte für diese Jahreszeit gekommen – außer einer Kürbissuppe gab es hier bisher nichts, was wirklich als „herbstlich“ bezeichnet werden könnte. Deshalb will ich es auch nicht länger versäumen, Euch den absoluten Herbstklassiker in der Doppelherz’schen Holdenküche vorzustellen und diesen gleichzeitig bei der Sarah und ihrem

Herbst in der Küche

als Beitrag einzureichen. Weil ich ein Schussel und Hasenhirn vor dem Herrn bin, kam ich heute natürlich zu spät in den Supermarkt und alle leckeren frischen Pfifferlinge landeten schon im Einkaufskorb anderer für den morgigen Feiertag. Macht aber nix, so bekommt Ihr eben zwei Rezeptversionen: Die für das ganze Jahr mit gefrorenen Mischpilzen und die Pilzsaison-Variante mit frischen Pfifferlingen:

Semmelknödel mit Mischpilzen 1

Semmelknödel mit Pilzgemüse

Für 2 Portionen

(1) Die Semmelknödel

Du brauchst:

5 Weißmehl-Brötchen vom Vortag
1/2 Tasse Semmelbrösel
200 ml Vollmilch
2 Eier
1 EL Petersilie, fein gehackt
1 TL Salz
eine große Prise Pfeffer

Zuerst würfelst Du die Brötchen grob, gibst sie in eine große Schüssel und übergießt sie mit der Milch. Dann lässt Du sie am besten ein paar Minuten ziehen. Währenddessen kannst Du schonmal einen großen Topf mit leicht gesalzenem Wasser (für 4 Knödel mindestens 2 Liter) aufstellen, damit es kocht, wenn wir es brauchen. Zu den einweichten Brötchen kannst Du jetzt alle anderen Zutaten geben und kräftig kneten, bis eine ziemlich homogene Masse entsteht. Sollte Dir diese Masse (trotz penibel beobachteter Mischungsverhältnisse) zu feucht oder zu trocken vorkommen (kann ja sein, dass der Bäcker Deines Vertrauens größere oder kleinere Brötchen als meiner backt), fügst Du jeweils noch etwas Semmelbrösel oder Milch hinzu und knetest noch ein bisschen weiter. Wenn der Teig die richtige Konsistenz für Knödel hat, solltest Du daraus welche formen – diese Menge ergibt bei meinen (für das Putzen von Ecken hervorragend geeigneten) kleinen Händen etwa 4 Stück.

Bevor Du die Knödel ins Wasserbad wirfst und sie garen lässt, solltest Du Dich den Vorbereiterungen für das Pilzgemüse zuwenden (außer Du hast einen dieser abgefahren schnellen Induktionsherde, aber dann weiß Du ja, dass Du zuerst alles vorbereiten musst, um es dann sofort parat zu haben ^^). Um die Ordnung hier nicht zu gefährden, erzähle ich Dir, was Du an ausgewiesener Stelle mit den Schätzchen tun musst (und das ist nun wirklich nicht mehr viel, das kannst Du Dir locker merken): Sanft ins Wasser gleiten lassen und bei heruntergeregelter Temperatur (halbe Hitze) 15 Minuten ziehen lassen – keinesfalls kochen – und dabei immer mal wieder einen leichten Stoß geben, damit sich die Klöße im Wasser etwas bewegen. Nach dem Ende der Garzeit einfach mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen und in einem Sieb kurz abtropfen lassen.

(2 A) Die Pilzsoße (Variante 1: Mit TK-Mischpilzen)

Du brauchst:

600 g TK-Mischpilze
200 g Bauchspeck (d.h. schön durchwachsen)
150 ml Sahne
150 ml Gemüsebrühe
eine dicke weiße Zwiebel
einen großzügigen Schluck Weißwein (ich habe Riesling verwendet)
1 EL fein gehackte Petersilie
1 TL Salz
eine großzügige Prise Pfeffer
2 EL Butter
1 EL Mehl

Während wir das Wasser für die Semmelknödel zum Kochen bringen, bereiten wir schonmal die Pilze vor: Dafür gibst Du einen Löffel Butter in eine große, unbeschichtete Pfanne, lässt diese richtig heiß werden und wirfst alle Pilze hinein. Bei voller Hitze lässt Du sie ca. 10 Minuten garen, bis der ganze Pilzsaft verdampft ist. Währenddessen würfelst Du die Zwiebel ganz fein und schneidest den Speck in dünne Streifen (vorher Schwarte und mögliche Knorpel entfernen!). Dann nimmst du die Pilze aus der Pfanne und stellst sie für einen Moment beiseite.

Wenn das Knödelwasser kocht und Du diese hinein verfrachtet hast, stellst Du die gleiche Pfanne wieder bei voller Hitze auf (im Idealfall musstest Du sie gar nicht wegstellen 😉 und gibst den zweiten Esslöffel Butter hinein. Darin brätst Du Speck und Zwiebel für 2-3 Minuten an…

…und gibst die Pilze sowie die Petersilie dazu. Nach einer weiteren Minute (immer schön gemütlich dabei rühren) würzt Du das Gemisch mit Salz und Pfeffer, bestäubst es mit dem Mehl und rührst um, bis sich das Mehl um alles gelegt hat. Jetzt ist es an der Zeit, das Ganze abzulöschen: Zuerst nimmst Du dafür den Weißwein, dann die Brühe und rührst wieder um, versuch dabei, immer ein bisschen von dem mit aufzurühren, was sich am Pfannenboden festgesetzt hat, damit die Geschmacksträger in die Soße übergehen. Nach weiteren 2-3 Minuten kannst Du die Sahne in kleinen Portionen unterrühren. Wenn die Soße etwas angedickt hat, schaltest Du die Herdplatte aus und lässt die Pfanne noch darauf stehen, bis die Knödel fertig sind, einfach hin und wieder mal umrühren, damit sich keine „Haut“ auf der Soße bildet.

Wenn Semmelknödel und Pilzsoße fertig sind, beides zusammen servieren. Dazu schmeckt ein frischer Blattsalat mit einfachem Essig-Öl-Dressing.

(2 B) Die Pilzsoße (Variante 2: Ohne Fotos, dafür aber mit frischen Pfifferlingen)

Du brauchst:

500 g frische Pfifferlinge
200 g Bauchspeck (d.h. schön durchwachsen)
200 ml Sahne
150 ml Gemüsebrühe
eine dicke weiße Zwiebel
einen großzügigen Schluck Weißwein (ich habe Riesling verwendet)
1 EL fein gehackte Petersilie
1 TL Salz
eine großzügige Prise Pfeffer
1 EL Butter
1 EL Mehl

Vorbereitungen während das Knödelwasser hochkocht: Die Pilze wollen geputzt werden, dazu am besten vom Stiel unten ein kleines Stück abschneiden und mit einem feuchten Küchentuch die Schirme oben und unten etwas abwischen. Außerdem solltest Du die Zwiebel fein würfeln und den Speck (ohne Schwarte und eventuelle Knorpel) in feine Streifen schneiden.

Zuerst erhitzt Du die Butter in einer unbeschichteten Pfanne und gibst, wenn sie richtig heiß ist, den Speck dazu, schwitzt ihn kurz an und lässt ihn dann zusammen mit den Zwiebeln etwa zwei Minuten unter Rühren garen. Dann gibst Du die Pilze dazu und lässt sie etwa fünf Minuten braten, dabei immer mal wieder umrühren. Wenn sie etwas an Volumen verloren haben, würzt Du die Mischung mit Salz, Pfeffer und der Petersilie und vermischst das Ganze gut, dann nimmst Du den Löffel Mehl, bestäubst es damit und rührst wieder um.

Mit dem Schluck Weißwein und der Brühe wird abgelöscht, wiederum ein bisschen Rühren und etwa zwei Minuten köcheln lassen. Schließlich gibst Du die Sahne in kleinen Portionen dazu und lässt die Soße bei geringer Hitze weiterköcheln, bis die Knödel fertig sind.

Ebenso wie die erste Variante servierst Du die Soße mit den fertigen Knödeln und wenn Du magst mit einem Blattsalat!

Lass Dir's schmecken!


Hinterlasse einen Kommentar

Zurück aus den Niederungen der Klugscheißerei!

Kohlrouladen 2

Heyho! Da bin ich endlich wieder, zurück aus den „Niederungen der Klugscheißerei“, besser gesagt weg vom Schreibtisch. Die mir die meisten Bauchschmerzen bereitende Hausarbeit bisher ist im Briefkasten und jetzt kann ich nur noch abwarten…Dafür ist der Urlaub gebucht, zwar nur ein Kurztrip, aber dafür mit dem Holden. Yay! Gekocht hab ich in den letzten Tagen eher wenig, weil mich Herodot und Sueton einfach nicht vom Schreibtisch weggelassen haben…echt nicht nett, diese beiden! Naja, jetzt hab ich noch ein bisschen Pause, bereite die nächste Hausarbeit vor und „freue“ mich schon ganz arg auf mein unbezahltes vierwöchiges Praktikum, das Mitte September ansteht. Bis dahin hoffe ich natürlich, dass ich Euch auch wieder ein bisschen was „präsentieren“ kann…Heute gibt’s erstmal ein Rezept für leckere, ultra-bodenständige Kohlrouladen. Die macht ja sonst immer nur meine Oma , aber der Holde war von meiner Version so angetan, dass ich sie bloggen muss, auch wenn sie auf dem Bild nicht wirklich sexy aussehen. 😉

Du brauchst für die Fünf Personen Portion (oder um sie am nächsten Tag schön in der Soße durchgezogen nochmal zu genießen):

1 kg gemischtes Hackfleisch
1 kleiner Weißkohl
3 Zwiebeln (eine davon in feinen Würfeln, die anderen zwei können auch in feine Ringe geschnitten sein)
3 EL gehackte Petersilie
2 gestr. TL Salz
1 gestr. TL Pfeffer
1 gestr. TL Paprikapulver edelsüß
1 TL Hackfleischgewürz
1 Prise Knoblauchgranulat
4 EL Semmelbrösel
1 EL Kümmel
2 Eier
2 l Rinderbrühe
4 EL passierte Tomaten
Soßenbinder
1 EL Butterschmalz

Zuerst den Weißkohl blanchieren. Dazu in einem großen Topf Wasser mit 1 TL Salz und Kümmel erhitzen, den Weißkohl am Strunk kreuzförmig einschneiden und 15 Minuten im heißen Wasser ziehen lassen. In Eiswasser abschrecken und 10 äußere Blätter vorsichtig und vollständig abziehen. Die Hälfte des restlichen Kohls in grobe Würfel schneiden.

Für die Füllung das Hackfleisch mit 1 fein gewürfelten Zwiebel, Salz, Pfeffer, Hackfleischgewürz, Knoblauchgranulat, Semmelbröseln und Eiern vermischen, gut Kneten, zu länglichen kleinen Laiben formen (gibt etwa 10 Stück) und in die Weißkohlblätter wickeln. Mit Rouladenklammern oder Bindfaden zusammenhalten.

Das Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen, die Kohlrouladen darin anbraten und herausnehmen (evtl auf 2-3 Mal verteilen). Jetzt die Zwiebeln zusammen mit den Kohlwürfeln hineingeben, anschwitzen, mit einer Prise Salz, Pfeffer und dem Paprikapulver würzen und anrösten. Die passierten Tomaten zufügen, gut rühren, mit der Brühe auffüllen, aufkochen lassen und die Rouladen wieder zufügen. Wieder aufkochen lassen und ca. 45 Minuten köcheln lassen. Dann die Rouladen herausnehmen, die Soße durch ein Sieb laufen lassen, wieder aufkochen lassen, mit Soßenbinder abbinden und abschmecken. Sehr lecker dazu schmecken (Salz-)Kartoffeln oder Kartoffelbrei.

Lass Dir's schmecken!


Hinterlasse einen Kommentar

Frikadellen oder wie ich zum Kochen kam

Frikadellen 1

Wenn es um das nächste Rezept geht, dann muss ich ein bisschen weiter ausholen. Frikadellen, das Lieblingsessen des Herrn D., sind nämlich als Initialzündung für meine „Kochkarriere“ (hust.) ein absoluter Meilenstein der Doppelherz’schen Geschichte v.B. (vor dem Blog ^^).

Wie ich zum Kochen kam

Als Herr D. beschloss, statt meines Kollegen mein Freund zu sein (das mit dem Kennenlernen hatten wir schon drei Jahre zuvor erledigt), war ich gerade aufs heftigste mit meinem Abitur beschäftigt und betrachtete Kochen als netten Zeitvertreib, das man mal tun konnte, um Freunde einzuladen, es handelte sich aber eher um eine schlafende (dennoch vorhandene) Leidenschaft, der noch das ein oder andere Päckchen Fixgericht auf die Sprünge half. So wirklich notwendig war es ja auch nicht, schließlich wohnte ich noch zu Hause.

Dumm nur, dass Herr D. Weiterlesen