2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Wenn das Fräulein süß frühstückt, will es…{Rosinenstuten}

Rosinenstuten 21

Aloha ihr Lieben sw

„Die wichtigste Mahlzeit des Tages“ kam auf 2Herde bisher ganz schön kurz, muss ich feststellen. Zwar habe ich schon Brot gebacken [1] & [2], Zwetschgenmus gemacht und es gab auch schon leckere Zimtschnecken, die man durchaus zum Frühstück verputzen kann. So richtig Frühstück gab es aber nur einmal in Form von Müsli. Wie gut, dass Ramona zum Frühstücks-Event aufgerufen hat und sich der 2Herde-Frühstücksnotstand damit mal durchbrochen wird!

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Aufmerksame Leser wissen ja, dass ich vor 1 1/2 Wochen schon mein liebstes herzhaftes Frühstück vorgestellt habe.  Da die liebe Ramona aber zwei Beiträge pro Teilnehmer erlaubt, habe ich natürlich überlegt, ob es nicht doch noch ein zweites Frühstück gibt, das ich euch vorstellen könnte. Wie ich Euch schon erzählt habe, bin ich ja eigentlich kein sonderlich kreativer Frühstücker und Euch beim Schmieren eines Marmeladebrotes zuschauen zu lassen – hm, da wärt ihr Euch wohl zu recht ziemlich vera****äppelt vorgekommen, oder? 😉 Dann aber beim wöchentlichen Einkauf fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Natürlich habe ich ein liebstes süßes Frühstück, das blogbar ist! Schon ließ ich den fertigen Rosinenstuten (bitte keine vorwurfsvollen Blicke!) im Regal stehen und schnappte mir stattdessen den treusten Einkaufsbegleiter (neben Herrn D.) mein heißgeliebtes Smartphone samt Chefkoch-App und – schwupps – landeten die Zutaten zum Selbermachen im Wagen. Nach ein bisschen Kneten, ein bisschen Gehen lassen und ein wenig Zeit im Ofen kam ein wunderbarer, lockerer, saftiger

Rosinenstuten

nach diesem Vorbild-Rezept heraus. Und – brauche ich es überhaupt noch zu sagen? – der Fertige kommt mir fortan nicht mehr in die Tüte den Einkaufswagen!

Rosinenstuten a

Du brauchst für eine Kastenform von 30cm Länge:

  • ca. 250g mehlig kochende Kartoffeln
  • 500g Mehl Type 550 (405 geht natürlich auch)
  • 1 Pk. Trockenhefe
  • 60g Zucker
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 125g Butter
  • 200ml Milch
  • 100g Rosinen
  • eine kleine Dose Kondensmilch

Die Kartoffeln mit Schale gar kochen, noch heiß pellen und durch eine Kartoffelpresse pressen oder mit dem Stampfer zu Brei stampfen, der keine Stückchen mehr enthält. In einem kleinen Topf die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen, sobald die Butter geschmolzen ist vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen (damit Du Dir beim Kneten nicht die Pfoten verbrennst! 😉 )

Die Kartoffelmasse in eine große Schüssel geben und Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz und Trockenhefe zugeben, alles gut vermischen. Die warme Butter-Milch-Mischung zugeben und kräftig kneten, bis ein glatter, zarter Teig entstanden ist, dann die Rosinen einkneten. Den Teig eine Stunde lang an einem warmen Ort (ich kann nur immer wieder mit Wärmflasche im Bett empfehlen, aber jetzt kommt ja auch bald wieder die Zeit, in der wir die Heizung aufdrehen und dann mag der Teig auch deren Nähe ganz gerne ^^) zugedeckt gehen lassen. Sobald sich der Teig sichtbar vergrößert hat diesen nochmal kurz durchkneten und in eine gefettete Kastenform geben. 

Auf den Boden des Backofens eine feuerfeste Schale (mindestens tassengröße, da verdampft ganz schön was) mit Wasser stellen und während der Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (!) vorgeheizt wird, den Stuten nochmal etwas in seiner Form gehen lassen. Dann schnell mit Kondensmilch bepinseln, die Form in den Ofen schieben und 30-40 Minuten backen. Nach 30 Minuten erstmals mit einem Holzstäbchen bis auf den Boden pieksen, sobald kein Teig mehr dranklebt, ist der Stuten fertig – er soll ja auch nicht zu trocken werden! 🙂

Mir schmeckt der Stuten am besten pur oder mit einer dünnen Butterschicht und etwas von Muttis weltallerbester Birnenmarmelade, aber natürlich könnt Ihr ihn auch in den Kaffee „tunken“, wenn ihr Fans davon seid. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr das Rezept auch mal ausprobiert, es lohnt sich wirklich! 🙂

Herzlichst Kristina sw
PS: Wie Ihr seht, habe ich auch gleich noch einen Nusszopf gebacken – natürlich stelle ich Euch den in den nächsten Tagen auch noch genauer vor! 😉

EDIT 28.9.2013: Da isser, der Nusszopf! 🙂

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

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Ich speise wie ein Fräulein und frühstücke…

Tomate-Mozzarella-Rührei 4b

Aloha ihr Lieben sw

„Die wichtigste Mahlzeit des Tages“ – Ramona von Frl. Moonstruck kocht! hat dazu aufgerufen, den Frühstückstisch eines Fräuleins würdig zu decken & etwas leckeres für den Morgen zu servieren.

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Nun war ich – Schande über mich, Schande über meine Kuh! – eigentlich ein sehr langweiliger Frühstücker: Brot aus der Box, Kühlschrank auf, Butter und Belag drauf, Kaffee dazu, fertig! Spätestens mit dem Beginn meines vegetarischen Experiments änderte sich das allerdings , da mir einfach nur Käse- und Marmeladenbrot schlagartig zu langweilig wurden. Ganz oben auf der Hitliste standen stattdessen morgendliche Tomate-Mozzarella-Körnerecken mit viiiiel Basilikum, schon allein deswegen, weil man diese nicht nur morgens, sondern auch mittags wunderbar essen kann und sie auch sehr gut mit in die Uni genommen werden können. Und wenn Ihr mich heute fragt, was ich denn so esse, wenn ich nicht schnell los muss, sondern mir ein kleines bisschen Zeit für’s Frühstück nehmen kann, dann antworte ich:

Tomate-Mozzarella-Rührei 1b

Tomate-Mozzarella-Rührei

Du brauchst für ein hungriges Fräulein:

  • 3 Eier
  • 2 kleine Tomaten
  • 1 Pk. kleine Mozzarellakugeln
  • eine Handvoll Basilikumblätter, frisch vom Strauch
  • einen TL Butter
  • einen Schluck Milch
  • Salz & Pfeffer
  • dazu evtl. Toastbrot

Zuerst schlagen wir die Eier in einer Schüssel auf und verquirlen sie mit dem Schluck Milch sowie etwas Salz und Pfeffer. Dann halbieren wir die Mozzarellakugeln (natürlich kannst du auch einfach eine normale Mozzarellakugel klein würfeln, wenn Du gerade keine Bällchen zur Hand hast, dann wird es aber schon fast ein bisschen viel des Mozzarellas ^^) und halbieren die Tomaten. Ich entferne immer die Kerne aus den Tomaten, sonst wird es etwas zu wässrig, danach einfach das „Fruchtfleisch“ (oder wie nennt man das bei Tomaten?!) klein und das Basilikum in feine Streifen schneiden.

In einer kleinen beschichteten Pfanne schmelzen wir dann das Stück Butter, geben die verquirlten Eier schwungvoll hinein und beginnen schon (ich nehme ganz klassisch einen Holz-Kochlöffel) mit für die frühe Uhrzeit hektischen Bewegungen zu rühren. Gleich darauf den Mozzarella hinzu und weiter kräftig rumrühren – der Natur des Käses gemäß wässert das Ganze jetzt etwas, aber das Wasser lassen wir einfach verdampfen. Kurz vor Schluss noch die Tomatenwürfel und den Großteil des Basilikums unterrühren, dann ab mit dem Rührei auf den Frühstücksteller, mit dem restlichen Basilikum garnieren, vielleicht noch eine großzügige Prise Salz & Pfeffer frisch drübermahlen, das Toastbrot aus dem Toaster holen und mit einem frischen Kaffee oder Tee ab an den Tisch! 🙂

Tomate-Mozzarella-Rührei 2a

Und was frühstückt Ihr am Liebsten? Seid Ihr auch schon gespannt auf die Einsendungen bei Frl. Moonstruck?

Herzlichst Kristina sw2Herde hat noch mehr zu bieten sw