2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Dinner for One #8: Kulinarikus‘ Räucherlachs-Crêpes mit Spinat-Tomaten-Frischkäse-Füllung

Einen wunderschönen Montagmorgen, ihr Lieben!
Während ich noch über meinen Klausuren schwitze (am Donnerstag ist es vorbei – yeah, yeah!) war Claudi von Kulinarikus für Euch in der Küche fleißig und hat euch ein total leckeres Dinner for One gezaubert, aber seht selbst:
BeFunky_Lobhudelei Kulinarikus.jpgIch freue mich sehr, dass mich Kristina zu ihrem „Dinner for One – Event“ eingeladen hat und mir somit die Möglichkeit gibt, meinen Blog kurz vorzustellen und natürlich auch ein lecker-schmecker Rezept von mir zu präsentieren.
Kulinarikus ist sozusagen ein Teil von mir.
Ich liebe es zu kochen und zu backen, durch Geschäfte zu streifen und nach den ersten sonnengereiften Erdbeeren Ausschau zu halten.
Den neuen Schokoriegel oder Bio-Joghurt kosten, gemeinsam mit Freunden zu kochen, Menüs zu planen, stundenlang in Kochbüchern blättern, Restaurants besuchen und die regionalen Spezialitäten kennen lernen – All das gehört zu meinen Hobbys.
Auch in meinem Berufsleben beschäftige ich mich mit diesen Themen und leite unter anderem Kochkurse und führe Einkaufstrainings durch.
Beim Kochen sind für mich saisonale und frische Produkte wichtig.

Ich probiere gern neue Sachen aus, aber auch ein Teller gute Pasta Bolognese erfüllt mein kulinarisches Herz.

 Beim meinem Rezept für das Dinner for One war mir vor allem wichtig:
Ein schnelles Rezept, dass sich einfach zubereiten lässt, nicht zu viele Zutaten verwenden die es nur in Großpackungen zu kaufen gibt und die schnell verderben können und nicht zu viel schmutziges Geschirr am Ende fabrizieren.
Am Ende habe ich mich für die herzhaften Räucherlachs-Crepes mit einer Spinat-Tomaten-Frischkäsefüllung entschieden.
Die Grundzutaten dafür sind in fast jedem Haushalt immer vorhanden und ihr müsst nicht sonderlich viel dazu kaufen.
Falls ihr jetzt gerade eure Haushaltsvorräte checkt und voller Erschrecken feststellt, dass eure Eier aus sind, habe ich eine gute Nachricht: Für diese Crepes werden keine Eier benötigt.
Nun aber endlich zum Rezept:

Räucherlachs-Crepes mit einer Spinat-Tomaten-Frischkäsefüllung

 Zutaten für eine Person (ergibt einen großen Crepe):

Aus eurem Haushaltsvorrat:
60 g Mehl
(Ich verwende gern eine Mischung aus Weizenmehl (30 g) und Dinkelmehl (30 g), es funktioniert aber auch nur mit Weizenmehl oder Dinkelmehl)
3-4 EL Mineralwasser (kohlensäurehaltig)
1 TL Backpulver
1 kleine Zwiebel oder 1/2 Zwiebel
Olivenöl
Bratöl zum Ausbacken der Crepes
Salz, Pfeffer
Muskat
frisch einzukaufen:
150 ml Buttermilch
1 Päckchen Kräuterfrischkäse (es werden ca. 20 g – 30 g benötigt)
150 g Blattspinat (TK-Ware, auftauen lassen)
2 kleine Strauchtomaten
2 Scheiben Räucherlachs
 wie es geht:
Zuerst das Mehl und das Backpulver in eine Schüssel geben und die Buttermilch unterrühren. Nun soviel Mineralwasser zugießen bis ein leicht zähflüssiger Teig entstanden ist.
Den Crepeteig mit einer Prise Salz würzen und das Ganze nun für ca. 15 Minuten quellen lassen.
 In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und fein würfeln.
Die Tomaten ebenfalls waschen und in Würfel schneiden.
In einer Pfanne einen EL Olivenöl erhitzen, die Zwiebeln zugeben, kurz anschwitzen lassen und dann den aufgetauten Blattspinat dazugeben. Das Ganze für ca. 3-4 Minuten etwas andünsten und dabei kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Nun die Tomatenwürfel in die Pfanne geben und die Gemüsemischung für weitere 5 Minuten bei mittlerer Hitze leicht schmoren lassen.
Die Spinat-Tomaten-Mischung jetzt in eine Schüssel geben und mit dem Kräuterfrischkäse vermengen.
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In einer Pfanne das Bratöl erhitzen, wenn das Öl heiß ist, den Crepeteig mit Hilfe einer Schöpfkelle in die Pfanne laufen lassen und gleichmäßig in der Pfanne verteilen.
Wenn der Teig an den Seiten eine leicht gold-braune-Farbe bekommt, ist er bereit zum Wenden (Das ist wohl der schwierigste Teil an diesem Rezept, aber Übung macht den Meister. 😉 )
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Den ausgebackenen Crepe dann auf einen Teller geben und mit 2 Scheiben Räucherlachs belegen. Nun die Tomaten-Spinat-Frischkäsemischung auf dem Crepe verteilen. Jetzt den Crepe aufrollen. Ihr könnt aber auch nur eine Hälfte des Crepes mit dem Räucherlachs und dem Spinat belegen und kappt die andere Hälfte dann einfach um. Auf den Bildern könnt ihr beide Varianten sehen.
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Ich wünsche Euch viel Freude mit dem Rezept, Guten Appetit & nochmal ein *Danke* an Kristina und vielleicht liest man sich bald auf Kulinarikus.
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Dinner for One #7: Ilonas gebackene gefüllte Avocado

Ihr Lieben,

einen wunderschönen Montagmorgen wünsche ich Euch – schon wieder ist eine Woche vergangen und ich darf Euch auf 2Herde eine neue Gastbloggerin vorstellen. Heute hat Ilona von NO FASTFOOD TODAY den Kochlöffel für uns geschwungen und dabei gebackene gefüllte Avocado gezaubert – eine ganz tolle Idee, auf die ich alleine wahrscheinlich eher nicht gekommen wäre. Aber überlassen wir ihr doch einfach selbst das Wort. 😉

BeFunky_Lobhudelei NO FASTFOOD TODAY.jpg

Premiere, mein erster Gastpost 🙂

Als ich von Kristinas Gastbloggerevent „Dinner for One“ gelesen habe, schwirrten mir direkt so viele Ideen durch den Kopf, da musste ich einfach mitmachen. Ich finde es total klasse, wenn sich Blogger zusammen tun und gemeinsam an einer Idee arbeiten 🙂

Kurz zu mir, ihr kennt mich schließlich noch nicht:
Ich heiße Ilona, blogge seit Mitte letzten Jahres auf NO FASTFOOD TODAY und bin total verrückt nach Kochen und Backen. Das äußert sich vor allem darin, dass ich ständig nur ans Essen denke und fast meine gesamte Freizeitgestaltung sich darum dreht. Mit der Planung und Umsetzung von leckeren Gerichten kann man schließlich viel Zeit verbringen, wenn alles frisch und lecker zubereitet werden soll. Daher dreht sich auf meinem Blog auch alles um frisch gekochtes Essen und, wie der Name schon sagt, wird Fastfood links liegen gelassen. Ich möchte meine Leser motivieren selber zu kochen, ganz ohne Fertiggerichte zu verwenden 🙂

Von vielen Single Leuten oder Leuten die öfters alleine Zuhause sind, hört man, dass es sich Ihrer Meinung nach nicht lohnt für eine Person zu kochen. Dies sehe ich nicht so. Ich habe zwar das Glück zu Zweit zu sein, wenn ich allerdings manchmal alleine bin, koche ich auch für mich selber frisch. Es gibt wunderbare Gerichte, die man für eine Person schnell zubereiten kann. Manchmal stehe ich sogar mehrere Stunden nur für mich alleine in der Küche. In diesem Fall muss ich aber glaube ich zugeben, dass ich dies wahrscheinlich nur mache, weil es mein Hobby ist. Ein bisschen Zeit für sich selber und das eigene Wohlbefinden, kann sich aber denke ich jeder nehmen.

Genug geredet. Hier ist mein „Dinner for One“ Gericht für Euch:

Gefüllte, gebackene Avocado

1 reife Avocado
Zitronensaft
2 Tomaten
1 Stück in Öl eingelegte, getrocknete Tomate
1/2 Zehe Knoblauch
60 g Feta
2 EL Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer
etwas Oregano

Den Ofen auf 150°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Avocado halbieren und den Kern entfernen. Mit einem TL vorsichtig die Mulde des Kerns vergrößern, damit später mehr Füllung in die Avocadohälften passt. Darauf achten, dass ca. 1 cm Rand rundum stehen bleibt. Nach dem Aushüllen empfiehlt sich die Avocado mit Zitronensaft einzureiben. Es kann sonst passieren, dass sie sich unschön verfärbt.

Die Tomate halbieren, den Strunk herausschneiden und die Kerne entfernen. Anschließend das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Eine halbe Knoblauchzehe ebenfalls in kleine und sehr feine Würfel schneiden. Den Feta mit Hilfe der Hände sehr klein zerkrümeln beides zu den Tomatenstückchen geben.

Nun muss der Schüsselinhalt nur noch mit Salz, schwarzem Pfeffer und etwas Oregano gewürzt werden. Anschließend Olivenöl hinzugeben und alles gut miteinander vermengen. Beide Avocadohälften mit der Masse füllen und für ca. 15 Minuten in den Ofen geben.

Ilona von No Fastfood Today - Gebackene Gefüllte Avocado

Fertig. Das ging doch schnell oder? Besonders gut dazu schmeckt übrigens frisches Fladenbrot und Zaziki 🙂 Probiert es doch einmal aus. Dieses Gericht lässt sich übrigens auch super schnell für mehrere Personen zubereiten, wenn man die Menge der Zutaten entsprechen anpasst.

Ilona von NO FASTFOOD TODAY

Dinner for One_klein

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Tomaten-Austernpilz-Schnitzelpfanne mit Knödeltalern

Aloha ihr Lieben sw

Experimente mit prinzipiell bekannten Zutaten sind ja immer schön, zumal, wenn man Dinge gerne mag, aber „Langeweile auf der Zunge“ verspürt und ein wenig Abwechslung wirklich mal ganz gut tun würde. Knödel (oder Klöße, nur damit Ihr über google auch hierher findet ^^) sind ja so ein Klassiker, dem allerdings in den meisten Fällen höchstens durch die servierte Sauce zu anderem Geschmack verholfen wird. Da ich für 2 den Kloßteig auch nicht selbst mache, sondern den fertigen kaufe, ist da eher wenig Spielraum. Umso begeisterter war ich dann also, als in meinem Küchenhirn aufploppte: „Mann, mach doch einfach mal Knödeltaler! Das kommt bestimmt gut! Mit so ein bisschen Kräutern und würziger als normale Klöße….und ein bisschen knuspriger, mit Semmelbröseln.“ Eins A – keine normalen Klöße, endlich mal was anderes. Aber dann passen normale Putenrouladen auch nicht so wirklich…mmmh, also Geschnetzeltes. Und weil wir ja Frühling haben, vielleicht nicht ganz so schwer wie sonst, sondern lieber mit ein bisschen Gemüse und einer Weißweinsauce. Na dann mal los: Die KnödelrolleRezepte für 2-3 Portionen

Für die Knödeltaler:

  • 750 g Knödelteig Halb und Halb (ja, den fertigen…für 2 mach ich den nicht selbst, da bin ich dann doch zu faul, muss ich zugeben – ihr dürft ihn aber natürlich auch gern selbst machen^^)
  • eine Prise Muskat
  • 2 EL fein gehackte Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • 5-6 EL Semmelbrösel
  • 1 EL Öl

Für die Knödeltaler zuerst den Teig in eine große Schüssel geben, mit dem Muskat würzen und gut verkneten. Eine „Wurst“ daraus formen und diese in ein dünnes, feuchtes Geschirrtuch wickeln. An beiden Seiten mit einem Bindfaden zubinden und 20 Minuten im siedenden Wasser ziehen lassen.

 Knödelrolle im Wasser

Aus dem Topf nehmen, auf einer Platte abtropfen und etwas abkühlen lassen, dann vom Handtuch befreien und in etwa 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Petersilie und Semmelbrösel auf einem Teller mit etwas Salz und Pfeffer vermischen und die Taler darin wenden, sodass sie eine kleine Kruste bekommen. Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Taler darin von beiden Seiten ja 3-4 Minuten anbraten (Hitze zwischendurch etwas runterdrehen und 2-3 Mal wenden). Mit der Schnitzelpfanne servieren.

Tomaten-Austernpilz-Schnitzelpfanne mit Knödeltalern 1

Für die Tomaten-Austernpilz-(Puten)Schnitzelpfanne

Zuerst braten wir mal Weiterlesen


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Mozzarella-Hähnchenbrust mit Tomaten & selbstgemachten Kartoffelchips

Mozzarella-Hähnchenbrust mit Tomaten und selbstgemachten KartoffelchipsIrgendwie war mir nach der ganzen Lernerei dann doch mal nach einer Pause. Und was bietet sich da mehr an, als in der Küche ein wenig zu experimentieren? Zumindest bei diesem Wetter. Und gerade in der Studentenbude ist das ja auch kein Problem, da brauch ich mich ja nur einmal erweitert rumdrehen und schon steh ich drin. 😉 Dass es Hähnchenbrust mit Mozzarella überbacken und Tomaten dazu geben würde, stand schon fest. Und eigentlich wollte ich nur einfach Baguette dazu essen, aber weil mir das dann doch zu langweilig war, hab ich mich einfach mal an selbstgemachten Kartoffelchips versucht. Ich muss sagen, das zu perfektionieren (was das Garen im Backofen angeht) würde wahrscheinlich noch ein paar Versuche in Anspruch nehmen, aber da pro Blech nur eine dicke Kartoffel in Scheiben gebacken werden kann, werde ich es zukünftig wohl doch eher unter „Aufwand, der sich nicht lohnt“ verbuchen…aber natürlich könnt ihr es gern mal ausprobieren und mir Eure Tipps & Tricks verraten! 🙂

Für 2 Portionen

  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 4 Tomaten
  • 2 Stücke Hähnchenbrustfilet à ca. 150 g
  • 1 Kugel Mozzarella
  • neutrales Öl
  • Salz, Pfeffer
  • nach Belieben getrockneten und gerebelten Rosmarin/ Paprikapulver rosenscharf/ Knoblauchgranulat

Zuerst die Chips:

Die Kartoffeln nach Belieben gründlich abbürsten oder auch schälen und mit dem V-Hobel in feine Scheiben hobeln. Ein Backblech mit Backpapier belegen und dieses ganz dünn mit Öl bestreichen (funktioniert am besten, wenn man einen EL Öl darauf schüttet und es dann mit einem Küchenkrepp verreibt), wenn die Schicht zu dick ist, garen die Kartoffeln nicht gleichmäßig. Die Scheiben nebeneinander darauf legen, mit Salz, Pfeffer und den anderen Gewürzen bestreuen (sparsam sein, die dünnen Scheibchen sind schnell überwürzt) und dann im Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 10-15 Minuten backen, je nach gewünschtem Bräunungsgrad. So ab Minute 10 immer wieder nachschauen, die kleinen Racker werden schnell schwarz! 😉 Dann herausnehmen und mit den weiteren Kartoffelscheiben genauso verfahren.

Das Fleisch und die Tomaten:

Die Hähnchenbrustfilets abspülen, trocken tupfen und mit von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer bestreuen. Dann in einer Pfanne von beiden Seiten je 2-3 Minuten anbraten, bis sich eine Kruste gebildet hat. Zwischenzeitlich die Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und diese halbieren. Das Fleisch und die Tomatenscheiben auf das freigewordene wieder mit Backpapier belegte Backblech legten, die Tomatenscheiben mit Salz, Pfeffer und etwas gerebeltem Rosmarin bestreuen (oder auch frischem Basilikum, wenn man denn welches hat ^^) und die Mozzarellastücke über Fleisch und Tomaten verteilen. Das Blech bei 200°C im vorgeheizten Ofen 15 Minuten überbacken.

Lass Dir's schmecken!


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Einfach. Schnell. Vegetarisch.

Lange hatten wir schon nichts mehr in der Kategorie „Schnelle Gerichte für die Single- und Pärchenküche“. Da ich im Moment aber wieder in der Studentenküche mein Unwesen treibe, musste es heute mal wieder schnell gehen und möglichst wenig aufwändig sein, denn zwischen Vorlesung und Bergen von Sekundärliteratur hätte ich zwar gern die Zeit zu kochen, aber die Muße fehlt und ohne die wird’s meistens nicht richtig lecker. Für dieses kleine vegetarische Leckerli konnte sie sich dann aber doch erwärmen und deshalb gibt es heute

Tortellini in Knoblauch-Rosmarin-Sahne mit Tomaten und Brokkoli

Tortellini in Knoblauch-Rosmarin-Sahne 1

Du brauchst für 2 Portionen:

  • 250 g Tortellini aus dem Kühlregal (ich hatte welche mit Ricotta-Füllung)
  • 150 ml süße Sahne
  • 250 g Brokkoli (TK oder frisch)
  • 2 Tomaten
  • 1 TL Rosmarin, getrocknet und gerebelt
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Butter
  • 1 Schluck Weißwein

Zuerst den Brokkoli putzen, in Röschen teilen und in wenig Wasser weich dünsten. Zwischenzeitlich die Tomaten vom Stielansatz befreien und grob würfeln, außerdem die Knoblauchzehen abziehen und fein hacken bzw. pressen. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch darin anschwitzen, mit dem Schluck Weißwein (kann man natürlich auch weglassen) und der Sahne ablöschen, mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen und 2-3 Minuten reduzieren lassen. Dann die Tomatenwürfel und die Tortellini zugeben, weitere 2-3 Minuten köcheln lassen. Schließlich den Brokkoli unterheben, heiß werden lassen, abschmecken und servieren.

Lass Dir's schmecken!


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Ein Lebenszeichen ;)

Hilty - Bildung

Heyho ihr Hübschen! Na, freut ihr Euch schon auf den Feiertag übermorgen? Ich muss zugeben, mir kommt er ganz gut gelegen, auch wenn es nicht gerade die arbeitsintensiven Seminare sind, die ihm zum Opfer fallen. Aber über *geschenkte* Zeit soll man ja bekanntlich nicht meckern. Wie ihr schon merkt, ich vernachlässige Euch im Moment wirklich etwas, aber das hängt mit dem zusammen, was der weise Mann im obigen Bild so treffend festgehalten hat und man sollte gar nicht glauben, wie viel Zeit man mit Lesen und Denken verbringen kann, aber so ist das eben. Aus eben diesen Zeitgründen spare ich mir heute sogar das Rezept zum Bild, aber im Krisenherd von Sarah könnt ihr das sowieso nachlesen, wie ich das leckere Abendessen für heute zubereitet habe (ich habe nur, weil ich zu faul war, nochmal das Rad rauszuholen nur für ein Sträußchen Basilikum Frühlingszwiebelgrün verwendet). Tadaaaa….

Tomatentarte

Tomatentarte

Und diese Menge (vielleicht einfach 30g weniger Mehl nehmen, dann müsste es perfekt hinhauen) passt nicht nur in Sarahs Tarteform, sondern auch in eine kleine Springform (Durchmesser 20 cm) – also keine Ausrede, es nicht nachzumachen! 😉

Ich wünsch euch allen einen erfolgreichen Tag morgen, einen entspannten Feiertag übermorgen (und allen, die trotzdem arbeiten müssen, wünsche ich anständige Feiertagsvergütung! 😉 ) und wenn Ihr noch nicht wisst, was ihr kochen sollt, schaut doch einfach morgen um die Mittagszeit mal hier vorbei. Vielleicht wäre ja ein Dybbisch Frännngischer Schweinsbroadn im Broddeich mit Biersoß‚ was für Euch. (Fränkischer Schweinebraten im Brotteig mit Biersoße, für alle Hannoveraner und des zweitwunderschönsten deutschen Dialekts nicht mächtigen unter euch – war nur Spaß!) Diesen Post werde ich nämlich dann online gehen lassen, während ich in der Vorlesung beim besten Prof sitze, der sich in eben diesem Dialekt über „Die Innenbolidische Endwigglung under Max dem Ersden Josef!“ unterhalten wird. Mann, ihr merkt schon, Uni macht Spaß. 😉 Also, bis morgen dann!

Liebste Grüße! Kristina


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Traditions-Anarchie

+++ Warnung +++ Beim folgenden Beitrag handelt es sich eindeutig um Küchenanarchie +++ Wenn Sie dem „Großen Pellaprat“ nahe stehen, sollten Sie nicht weiterlesen. +++ Ebenso nicht, wenn Sie nach einem absolut standardmäßigen Rezept für Rinderbraten suchen. +++ Und auch nicht, wenn Sie etwas gegen familiär weitergegebene Traditionen haben.+++

Na, hab ich Dich nicht abschrecken können?! Grins. Dachte ich es mir doch. Gute Entscheidung, erstmal genauer zu schauen, worum es hier geht und was die Irre eigentlich will. Küchenanarchie, hä?! Naja, zumindest wenn es nach Herrn D. geht. Denn eben der hat nicht schlecht gestaunt, als ich am letzten Wochenende in der Küche das folgende fröhlich vor mich hin singend und mit kindlicher Vorfreude zum Besten kochte. Für mich persönlich ging es schließlich um ein Stück Kindheit, das ich mir mit Oma’s Rezept in die Küche zaubern wollte, für ihn war es lediglich „Verschwendung“, ein so schönes, großes Stück Fleisch als „Suppenfleisch“ verkommen zu lassen.

Pah, Banause. Er wusste ja gar nicht, wovon er da redete. Denn das Stück Fleisch dient ja eigentlich nur einem höheren Zweck, nämlich „Nudel‘ mit Soß'“ zu werden. Vom Fleisch bekamen meine Schwester ja oft gar nichts mehr ab oder auch mit, denn Nudeln mit Soße…welch Kindertraum, zumindest für uns. Und die Soße, die Omma kocht, ist halt einfach die beste. Keine Diskussion. Und wer die Nachkochen will, der muss eben ein kapitales Stück Rind opfern, um dem nahe zu kommen.

Um die Warnung nochmal fortzuführen: Es handelt sich bei diesems Post mit Sicherheit nicht um die Ausgeburt der neusten Gourmet-Feinheiten, sondern um das Rezept einer Dame Jahrgang 1930, das ich vor allem deshalb hier poste, um meinem Schwesterchen, die sich unbegründeterweise für kochtechnisch minderbemittelt hält, eine möglichst genaue Anleitung in Bild & Text zukommen zu lassen. Vielleicht will ich auch gleichzeitig ihr, geneigter Leser, Herz oder zumindest ihre Lachmuskeln erfreuen, indem ich Braten koche, statt ihn zu braten. Und wenn Sie einmal nichts besseres zu tun haben oder Sie das Haus sowieso nicht verlassen können, weil Sie auf die Handwerker warten, dann kochen Sie es doch einfach mal nach. Vielleicht verraten Sie mir ja, ob die kindliche Obsession begründet oder in Ihren Augen völliger Humbug ist.

Rinderbraten nach Omma 1

Du brauchst:

1,25 kg Rinderbraten (falsche Lende, etwas durchwachsen darf es durchaus sein)
Suppengrün: 2 Karotten, 2 Tomaten, 1 Stück Sellerie, 1 Zwiebel, 1 Paprika (rot oder grün)
5 EL Weißweinessig
Weißwein
3 EL Öl
1 TL Oregano
1 TL Pfeffer
2 EL Salz
3 Lorbeerblätter
1/2 TL Muskat
1 Msp. Piment (gemahlen)
2 Soßenwürfel für Bratensoße
2 EL Mehl
Wasser in Massen 😉

  1. Zuerst äußeres Fett und Sehnen vom Fleisch abschneiden, dies aber noch nicht wegwerfen.
  2. Das Gemüse gut abwaschen (muss nicht zwangsläufig feinsäuberlich geschält werden) und in grobe Stücke schneiden.
  3. Ausreichend Öl, also ca. 3 EL in einem großen, breiten Topf (ca. 5 l Fassungsvermögen) richtig, richtig heiß werden lassen…
  4. …und das Fleisch darin von allen Seiten scharf anbraten.
  5. Das dauert pro Seite mindestens 3-4 Minuten.
  6. Jetzt die Gewürze bereitstellen,
  7. das Gemüse kurz mit anbraten, die Fleischabschnitte mit zufügen,
  8. alles würzen und mit einem Großzügigen ersten Schluck Weißwein ablöschen.
  9. Mit 3 Litern Wasser auffüllen und
  10. aufkochen lassen
  11. dann einen weiteren Schluck Weißwein und 5 EL Essig zufügen
  12. und alles eine halbe Stunde köcheln lassen.
  13. Danach die beiden Soßenwürfel mit 200 ml Wasser und dem Mehl kalt anrühren.
  14. Nicht wundern, wenn es jetzt klumpt, das löst sich dann schon auf! 😉
  15. Jetzt das ganze für zweieinhalb Stunden köcheln lassen, dabei hin und wieder umrühren und (mit einem Silikonschaber) das abschaben, was sich am Rand abgesetzt hat und es zurück in die Soße schnicken. Nach dieser Zeit sollten Sie einen weiteren halben Liter Wasser und einen EL Essig zufügen und das ganze wiederum eine halbe Stunde köcheln lassen.
    Nach diesen drei Stunden ist das Fleisch gar und sicher auch schon recht zart (Anzeichen: es gibt auf Druck mit einem hölzernen Kochlöffel leicht nach), trotzdem gilt jetzt natürlich „Je länger, desto zarter.“ Es spricht also genusstechnisch überhaupt nichts dagegen, die Garzeit auf 5 Stunden auszuweiten, jedoch sollten Sie dann hin und wieder (alle halbe Stunde) 250 ml Wasser nachfüllen.
  16. Wenn Sie finden, dass es jetzt genug ist/ endlich essen wollen/ fürchten, andernfalls Ihre Gäste nie wieder zu sehen, nehmen Sie den Braten aus der Soße und streichen diese durch ein Sieb.
  17. Und zwar richtig! 😉
  18. Die Soße lassen Sie  noch einmal aufkochen und binden sie, falls es Ihrem Geschmack nach noch nötig sein sollte, mit etwas Soßenbinder. Das Fleisch schneiden Sie in Scheiben und servieren das Ganze stilecht mit Nudeln, die etwas über „al dente“ sind, damit sie sich besser mit der Soße vollsaugen können. 😉

How to make Rinderbraten nach Omma

Lass Dir's schmecken!

PS: Warum ich Euch heute sieze? Keine Ahnung, vielleicht weil es ein Sonntagsbraten sein könnte? Es kann aber auch auf die späte Uhrzeit zurückzuführen sein, zu der ich diesen Post vorbereitet habe oder damit zusammenhängen, dass der e-Mail-Verkehr der letzten Stunden ausschließlich mit „Sehr geehrter (Prof.) Dr. XYZ…“ begann…