2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Wenn das Fräulein süß frühstückt, will es…{Rosinenstuten}

Rosinenstuten 21

Aloha ihr Lieben sw

„Die wichtigste Mahlzeit des Tages“ kam auf 2Herde bisher ganz schön kurz, muss ich feststellen. Zwar habe ich schon Brot gebacken [1] & [2], Zwetschgenmus gemacht und es gab auch schon leckere Zimtschnecken, die man durchaus zum Frühstück verputzen kann. So richtig Frühstück gab es aber nur einmal in Form von Müsli. Wie gut, dass Ramona zum Frühstücks-Event aufgerufen hat und sich der 2Herde-Frühstücksnotstand damit mal durchbrochen wird!

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Aufmerksame Leser wissen ja, dass ich vor 1 1/2 Wochen schon mein liebstes herzhaftes Frühstück vorgestellt habe.  Da die liebe Ramona aber zwei Beiträge pro Teilnehmer erlaubt, habe ich natürlich überlegt, ob es nicht doch noch ein zweites Frühstück gibt, das ich euch vorstellen könnte. Wie ich Euch schon erzählt habe, bin ich ja eigentlich kein sonderlich kreativer Frühstücker und Euch beim Schmieren eines Marmeladebrotes zuschauen zu lassen – hm, da wärt ihr Euch wohl zu recht ziemlich vera****äppelt vorgekommen, oder? 😉 Dann aber beim wöchentlichen Einkauf fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Natürlich habe ich ein liebstes süßes Frühstück, das blogbar ist! Schon ließ ich den fertigen Rosinenstuten (bitte keine vorwurfsvollen Blicke!) im Regal stehen und schnappte mir stattdessen den treusten Einkaufsbegleiter (neben Herrn D.) mein heißgeliebtes Smartphone samt Chefkoch-App und – schwupps – landeten die Zutaten zum Selbermachen im Wagen. Nach ein bisschen Kneten, ein bisschen Gehen lassen und ein wenig Zeit im Ofen kam ein wunderbarer, lockerer, saftiger

Rosinenstuten

nach diesem Vorbild-Rezept heraus. Und – brauche ich es überhaupt noch zu sagen? – der Fertige kommt mir fortan nicht mehr in die Tüte den Einkaufswagen!

Rosinenstuten a

Du brauchst für eine Kastenform von 30cm Länge:

  • ca. 250g mehlig kochende Kartoffeln
  • 500g Mehl Type 550 (405 geht natürlich auch)
  • 1 Pk. Trockenhefe
  • 60g Zucker
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 125g Butter
  • 200ml Milch
  • 100g Rosinen
  • eine kleine Dose Kondensmilch

Die Kartoffeln mit Schale gar kochen, noch heiß pellen und durch eine Kartoffelpresse pressen oder mit dem Stampfer zu Brei stampfen, der keine Stückchen mehr enthält. In einem kleinen Topf die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen, sobald die Butter geschmolzen ist vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen (damit Du Dir beim Kneten nicht die Pfoten verbrennst! 😉 )

Die Kartoffelmasse in eine große Schüssel geben und Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz und Trockenhefe zugeben, alles gut vermischen. Die warme Butter-Milch-Mischung zugeben und kräftig kneten, bis ein glatter, zarter Teig entstanden ist, dann die Rosinen einkneten. Den Teig eine Stunde lang an einem warmen Ort (ich kann nur immer wieder mit Wärmflasche im Bett empfehlen, aber jetzt kommt ja auch bald wieder die Zeit, in der wir die Heizung aufdrehen und dann mag der Teig auch deren Nähe ganz gerne ^^) zugedeckt gehen lassen. Sobald sich der Teig sichtbar vergrößert hat diesen nochmal kurz durchkneten und in eine gefettete Kastenform geben. 

Auf den Boden des Backofens eine feuerfeste Schale (mindestens tassengröße, da verdampft ganz schön was) mit Wasser stellen und während der Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (!) vorgeheizt wird, den Stuten nochmal etwas in seiner Form gehen lassen. Dann schnell mit Kondensmilch bepinseln, die Form in den Ofen schieben und 30-40 Minuten backen. Nach 30 Minuten erstmals mit einem Holzstäbchen bis auf den Boden pieksen, sobald kein Teig mehr dranklebt, ist der Stuten fertig – er soll ja auch nicht zu trocken werden! 🙂

Mir schmeckt der Stuten am besten pur oder mit einer dünnen Butterschicht und etwas von Muttis weltallerbester Birnenmarmelade, aber natürlich könnt Ihr ihn auch in den Kaffee „tunken“, wenn ihr Fans davon seid. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr das Rezept auch mal ausprobiert, es lohnt sich wirklich! 🙂

Herzlichst Kristina sw
PS: Wie Ihr seht, habe ich auch gleich noch einen Nusszopf gebacken – natürlich stelle ich Euch den in den nächsten Tagen auch noch genauer vor! 😉

EDIT 28.9.2013: Da isser, der Nusszopf! 🙂

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

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Pfeif auf den Veggie-Döner – es gibt Tandoori-Gemüse im Naan-Brot! :)

Tandoori-Gemüse im Naan-Brot.pg

Aloha ihr Lieben sw
Wie bereits im letzten Post anklang, durfte ich feststellen, dass Vegetarier sein solange kein Problem darstellt, wie man in seinen eigenen 4 Wänden kochen und backen kann was man will. Sobald man das Haus verlässt, wird es allerdings schnell gewöhnungsbedürftig bis unlecker (ich bin mittlerweile überzeugt, dass sich die wahre Qualität eines Restaurants/ Kochs an den vegetarischen Gerichten zeigt!). Während ich beim Lieblingsitaliener mit der Gemüsepizza einen Volltreffer landete und sogar neidische Blicke am Tisch erntete, weil es gar so gut roch und weil sich von den Anwesenden zuvor niemand an das Gericht gewagt hatte, packte mich beim Anblick der Karte des Lokals, in dem wir Herrn D.s Geburtstag zelebrierten, das kalte Grausen – allein von der Ankündigung „Gebackener Schafskäse mit Sauerkraut“ bekam ich schon Sodbrennen (kein Treffer auf Chefkoch in dieser Kombi – ich finde, das will schon was heißen! ^^). Oder hättet Ihr’s probiert? Ganz ehrlich, in diesem Moment war ich so wenig wagemutig wie sonst bei Essen eigentlich nie…

Für den „kleinen Hunger zwischendurch“ hingegen gehe ich nach wie vor gerne zum asiatischen oder türkischen Imbiss. So ein paar Gebratene Nudeln mit Gemüse oder Falafel gehen immer. Mit dem Veggie-Döner kann ich mich jedoch noch nicht so ganz anfreunden – zumal er (wie L. mir dann auch noch auf meine *entsetzte* Nachfrage bestätigte) immer kalt zu sein scheint…naja, kommt Zeit, kommt Rat, würde ich sagen. Bis dahin habe ich allerdings eine leckere Variante für zu Hause für Euch auf Lager, die für meinen Geschmack so einem Veggie-Döner wirklich Konkurrenz machen kann:

Tandoori-Gemüse im Naan-Brot

Naan-Brot

Das Naan-Brot

Für 4-6 Fladen (je nachdem wie groß Du diese gerne hättest) brauchst Du:

  • 500 g Mehl
  • 50 ml Wasser
  • 1 Pk. Trockenhefe
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Olivenöl
  • 250 g Naturjoghurt

Und so wird’s gemacht:

    • Das warme (!) Wasser in eine kleine Schüssel geben und
    • mit einer kräftigen Prise Zucker vermischen,
    • die Hefe einstreuen und mindestens 10 Minuten stehen lassen, damit sie angehen kann.
    • Das Mehl zwischenzeitlich in eine Schüssel geben, eine Mulde formen,
    • die Hefemischung hineinschütten,
    • alles langsam vermischen und
    • die restlichen Zutaten hinzugeben.
    • Alles ca. 7 Minuten lang von Hand verkneten und
    • eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen (zwischenzeitlich könnt Ihr schonmal Zucchini und Aubergine vorbereiten). 
    • Dann den Teig in 4-6 Teile teilen,
    • aus diesen Kugeln formen und
    • diese ca. 1 cm dick ausrollen.
    • Den Backofen auf 200 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen und derweil die Fladen auf dem mit Backpapier belegten Backblech nochmal gehen lassen.
    • Wenn der Ofen vorgeheizt ist, die Fladen 10 Minuten backen,
    • dann herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

Tandoori-Gemüse im Naan-Brot 4

Die Füllung

Reicht locker für die Fladen:

  • 1 große Zucchini
  • 1 kleine Aubergine
  • 1/2 TL Salz
  • 200 g Champignons
  • 4 Tomaten
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 große Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • je eine kräftige Prise Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander, Ingwer (jeweils getrocknet & gemahlen)
  • mindestens eine kräftige Prise Tandoori Masala-Pulver, wenn Ihr es gerne scharf mögt könnt Ihr auch 1 TL nehmen – aber lieber vorsichtig rantasten 😉
  • 150 g Naturjoghurt
  • 2 EL Frischkäse
  • 3 Knoblauchzehen

Vorbereitungen:

    • Die Zucchini und die Aubergine fein würfeln, salzen in ein Sieb geben und eine Weile wässern und abtropfen lassen.
    • Außerdem die Champignons in feine Scheiben schneiden,
    • Tomaten würfeln und die
    • Zwiebel in Ringe schneiden.
    • Den Knoblauch abziehen, pressen und mit dem Joghurt und dem Frischkäse sowie einer Prise Salz und Pfeffer verquirlen.

Für den zweiten Teil brauchst Du eine große Pfanne:

    • In dieser erhitzt Du das Öl,
    • brätst Auberginen, Zucchini und Champignons zusammen mit den Zwiebeln darin an
    • und gibst nach 3-4 Minuten das Tomatenmark dazu.
    • Jetzt kannst Du schon mal die Gewürze zugeben und alles kräftig vermischen,
    • dann hebst Du die Tomaten unter und lässt die Masse unter Rühren noch 4-5 Minuten vor sich hin schmurgeln,
    • dann nimmst Du die Pfanne vom Herd, gibst das Gemüse in eine große Schüssel und hebst die Knoblauch-Sauce unter.

Zum Schluss musst Du nur noch die Fladenbrote aufschneiden und befüllen – ein wenig Basilikum drauf und fertig ist das lecker gefüllte Naan-Brot mit Tandoori-Gemüse. 🙂

Lass es Dir schmecken! 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Gastblogger gesucht {&} ein potenzieller Klassiker: Focaccia mit Knoblauch und Rosmarin

Focaccia mit Knoblauch und Rosmarin 3

Heyho Ihr Hübschen!

Bevor sich das Wochenende dem Ende neigt, wollte ich mich auch nochmal zu Wort melden – die letzten Tage war es ein wenig still hier. Allerdings wollte mein Geburtstag gefeiert werden und gestern und heute hatte ich – ich hätte mir wohl kaum ein schöneres Geschenk machen können – ein Blockseminar in der Uni, das mich beschäftigt hat. Natüüüürlich hätte ich mich ja auch mal mit einem schnellen Rezept melden können, aber den 199. (!) Post wollte ich dann nicht einfach schnell dahinschludern, denn auch wenn es heute „nur“ ein abgekupfertes Rezept gibt (da natürlich brilliant lecker ist und es verdient, genauso übernommen zu werden), habe ich doch eine wichtige Mitteilung zu machen:

ICH SUCHE GASTBLOGGER!

Wer von Euch lieben, treuen Lesern sich also berufen fühlt, in der nächsten Zeit hier auf 2Herde mal den Kochlöffel zu schwingen, den bitte ich sehr darum, mir eine Mail an zwei.herde{ät}gmail.com zu schicken mit Eurem Namen und Eurer Blogadresse und wird dann natürlich auch postwendend mit Infomaterial zum Thema und allem weiteren versorgt. Der Rest muss sich leider noch ein klitzekleines bisschen gedulden, denn der 200. Post – sozusagen  his royal highness – ist gerade noch in der Schreibe, da ich – wie bereits erwähnt – dieses Wochenende eher mit anderen Dingen beschäftigt war….

Wenn Ihr mir also ein „verspätetes Geburtstagsgeschenk“ machen wollt oder mein Blog mögt und hier schon länger mal Euren Senf mit ungeteilter Aufmerksamkeit dazugeben wolltet, schickt mir eine Mail – ich freu mich schon ganz arg!!! 🙂

Und damit Ihr nicht verhungern müsst und zum nächsten Grillen auch die  tolle Beilage genießen könnt, die schon durch ein paar Blogs gegeistert ist (ich habe das Rezept bei feines gemüse aufgeschnappt), gibt’s hier noch die

Focaccia mit Knoblauch & Rosmarin

Du brauchst für ein Backblech:

  • 500 g Mehl
  • 1 Pk. Trockenhefe
  • 1 geh. TL Salz
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 8 EL Olivenöl + ein bisschen für’s Blech
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 TL getrockneten Rosmarin oder noch besser 2-3 Zweige frischen

Focaccia mit Knoblauch und Rosmarin 2

Mehl, Hefe & Salz in einer Schüssel mischen und mit dem Wasser und 6 EL vom Öl ordentlich verkneten (Hände/ Handrührgerät/ Küchenmaschine, wie es euch gefällt). Eine Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen.

Zwischenzeitlich den Knobi schälen und in dünne Scheiben schneiden, frischen Rosmarin vom Stiel zupfen und leicht hacken. Beides nach dem Gehen unter den Teig kneten, diesen auf ein mit Olivenöl bestrichenes Backblech legen & ausrollen (knapp 1 cm dick). Mit dem Ende eines Holzlöffels o.ä. die Focaccia-typischen Löcher in den Teig stechen und weitere 20 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 240 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen und nach der 2. Gehzeit mit dem restlichen Öl bestrichen und dem Salz bestreut etwa 20 Minuten backen.

Lasst es Euch schmecken!

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Frohe Ostern mit Häschen aus Hefeteig

2Herde wünscht Frohe Ostern!

Individuell bemalte Eier

Aloha ihr Lieben swAuch an dieser Stelle nochmal Frohe Ostern Euch allen! Ich hoffe, ihr lasst es Euch gut gehen, mit Hefezöpfen, Butterhäschen, Eiern in allen Variationen und einer Menge Süßigkeiten! 🙂 Auch unsere Lieben sollten natürlich eine Kleinigkeit bekommen und so brachen Herr D. und ich heute direkt nach dem Frühstück auf und hatten einen grooooßen Korb voll mit Häschen und Eiern dabei, die wir in einer kleinen Überraschungstour verteilt haben. Statt sie ganz normal zu färben, habe ich die Eier diesmal mit Wasserfarbe individuell bemalt (auf dem Bild oben ist zum Beispiel ein Crime Scene-Ei gut zu erkennen, daneben eines von drei FC Bayern-Eiern, aber auch Schalke-Eier und natürlich ein Elefanten-Ei für Herrn D. waren dabei) damit auch jeder gleich weiß, welches Ei im Nest ihm denn nun wirklich gehört.

Am häufigsten hab ich heut sicher die Frage gehört: „Hast Du die selbst gebacken?“ und mit einem stolzen Grinsen im Gesicht habe ich bejaht, denn auf meine persönliche Häschen-Invasions-Bataillon war ich so richtig stolz. Nicht nur putzig sind sie geworden, sondern auch lecker (ich mampfe gerade einen zum Kaffee) – deswegen will ich Euch das Rezept nicht vorenthalten.

Für ca. 10 Häschen brauchst Du:

1 Pk. Trockenhefe
1 EL Zucker
60 ml heißes Wasser
180 ml Vollmilch
55 g Zucker
1 Ei
50 g Butter (geschmolzen)
480 g Mehl
etwas neutrales Öl

Das heiße (nicht kochende) Wasser in einem Schüsselchen mit dem EL Zucker mischen, die Trockenhefe einstreuen und 10 Minuten ruhen lassen. Währenddessen Milch, Zucker, Ei und flüssige Butter mit dem Mixer auf niedriger Stufe zu einem Teig verkneten. Die Hefemischung zufügen, die Hälfte des Mehls hineingeben und weiterkneten, bis eine homogene Masse entstanden ist. Dann das restliche Mehl zugeben, wieder verkneten. Anschließend von Hand 5-7 Minuten weiterkneten.

Den Teigball in eine große Schüssel legen, ordentlich mit Öl einpinseln und die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken. An einem warmen Ort (z.B. mit Wärmflasche im Bett) 2 Stunden gehen lassen.

Nach der Gehzeit geht es ans Hasen formen. Wenn Du solche Hasen möchtest, wie sie auf den Bildern zu sehen sind, brauchst Du pro Hase eine Kugel Teig von etwa 3 cm Durchmesser Hefeteig-Osterhäschen-Nahaufnahmeund zwei Teigwürste von etwa 3 cm Länge. Kugel und Würste jeweils etwa einen halben Zentimeter dick ausrollen und die Würste für die Ohren mit etwas verrührtem Eigelb von hinten an den „Kopf“ kleben. Die Ohren „spitzen“ und die Spitzen etwas nach unten klappen, ebenfalls mit Eigelb ankleben. Die so entstandenen Hasenköpfe auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben (etwa 6 Stück passen auf eines, Platz lassen, denn sie werden ja noch größer) und nochmals 45 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 170 °C Heißluft vorheizen und die Hasen tüchtig mit Milch bepinseln. Im vorgeheizten Ofen ca. 13 Minuten backen, danach direkt noch 2 Mal mit Milch bepinseln, damit sie schön glänzen. Nachdem die Hasen erkaltet sind, kannst Du sie mit einem Pinsel und schwarzer und weißer Schokolade, die im Wasserbad geschmolzen und mit etwas Öl glattgerührt wurde (insgesamt brauchst Du etwa 50 g Schokolade pro Farbe, die Konsistenz mit dem Öl am besten vorsichtig anpassen, indem Du ein paar Tropfen zugibst, so lange, bis sich damit leicht „malen“ lässt) bemalen.

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit mit Eurer Familie, lasst es Euch gut gehen!

Herzlichst Kristina sw

Da ich selbst zunächst überhaupt keine Ahnung hatte, wie ich die Hasen formen soll, hab ich auch noch eine kleine Grafik dazu erstellt. Hihi.

Hasenbauplan2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Männer & Gebäck

Streuselzungen 1

Kennst Du das, Du hast tierische Lust ein Stück Kuchen am Sonntagmittag zum Kaffee und der Liebste, für den Du dich am Ofen so ins Zeug gelegt hast, schaut sein Stück Torte an, als wolle er sagen „Abra Kadabra, verwandle Dich in ein Brot mit Hausmacher Wurst! Los!“ Es gibt wenig, womit man Herrn D. *wirklich* hinterm Ofen hervorlocken kann. Er ist ja wirklich nicht mäkelig, was Essen angeht und beim Kuchen probiert er auch alles, was ich backe. Zu seinen wirklichen Lieblingen darf sich aber sicherlich nicht alles zählen. Was aber immer geht – und das habe ich nicht nur beim Holden festgestellt – sind Streusel. Am besten schon im rohen Zustand zum Naschen, das scheint (nicht nur) in Männern Kindheitsgefühle vom feinsten zu wecken – ich zumindest habe schon öfter glänzende Augen bei der Gretchenfrage „Darf ich den Rest naschen?!“ beobachten können. Deswegen habe ich das Rezept für die oberhammerleckeren Zimtschnecken abgewandelt und Streuselzungen/ Streuselstückchen wie auch immer (und nein, ich schließe mich jetzt nicht der Thierse-Bäcker-Schrippen-Wecken-Diskussion an ^^) gebacken. Vielleicht kriegst Du ja jetzt Lust und machst das nach – Herr D. jedenfalls empfiehlt es – mit dicken Backen kauend. 😉

Noch ein kleiner Tipp: Du kannst das Rezept auch wunderbar aufteilen und die Hälfte des Teiges für Streuselzungen (also 4 Stück), die andere Hälfte für Zimtschnecken nehmen. Die passen dann in eine 20cm-Springform und wie Du weiter verfahren musst, findest Du hier.

Du brauchst:

1 Pk. Trockenhefe
1 EL Zucker
60 ml heißes Wasser
180 ml Vollmilch
55 g Zucker
1 Ei
50 g Butter (geschmolzen)
480 g Mehl
etwas neutrales Öl

Das heiße (nicht kochende) Wasser in einem Schüsselchen mit dem EL Zucker mischen, die Trockenhefe einstreuen und 10 Minuten ruhen lassen. Währenddessen Milch, Zucker, Ei und flüssige Butter mit dem Mixer zu einem Teig verkneten. Die Hefemischung zufügen, die Hälfte des Mehls hineingeben und weiterkneten, bis eine Homogene Masse entstanden ist. Dann das restliche Mehl zugeben, wieder verkneten. Anschließend von Hand 5-7 Minuten weiterkneten.

Den Teigball in eine große Schüssel legen, mit Öl einpinseln und die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken. An einem warmen Ort (z.B. mit Wärmflasche im Bett) 2 Stunden gehen lassen.

Nach diesen zwei Stunden den Teig in 8 gleichmäßige Teile teilen, diese als dicke Fladen kurz ausrollen. Diese mit 1-2 verquirlten Eigelben bepinseln und darauf die

Streusel aus

150 g Butter (schon ein paar Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen)300 g Mehl und
150 g Zucker sowie1 Pk. Vanillezucker

großzügig verteilen. Nochmals eine Stunde gehen lassen. Nach dieser Zeit könnt ihr die Streuselstückchen endlich backen: im vorgeheizten Backofen bei 170°C 20-25 Minuten.

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Update: Lecker-Schnecke-r Zwei

Fertige Zimt-, Mohn- und Nussschnecken

Etwas kurz hintereinander zwei Mal zu backen ist eigentlich gar nicht mein Ding, es müssen ja noch so viele andere Sachen ausprobiert werden. Während ich das eine zum zweiten Mal backen, kann ja keines der anderen tollen Rezepte, die sich über die Woche im Favoriten-Ordner angesammelt haben, ausprobiert werden. Und das ist ein Dilemma, in das ich nur ungern komme. Mit diesen Schnecken mache ich allerdings eine Ausnahme. Sie kamen ja letztes Mal so toll an. Und außerdem musste ich wissen, ob sie mit Mohn und Nuss auch so gut schmecken. Und  ob die doppelte Menge für ein Blech reicht. Klar, schmecken sie und klar reicht die doppelte Menge für ein Blech. Und die Erfahrungswerte, die ich jetzt habe, die sind ja auch was wert (und wurden in Bildform für Dich eingefügt – damit Du siehst, dass die kleine Schweinerei sich wirklich in Grenzen hält und es absolut wert ist!). Aber eigentlich – ist ja gut, ich geb’s zu – wollte ich morgen früh nur wieder mit dem tollsten Frühstück überhaupt in die neue Woche starten. Weil Schnecken Montage einfach viel viel erträglicher machen! 😉

Du brauchst für ein Blech Schnecken:

2 Pk. Trockenhefe
2 EL Zucker
120 ml heißes Wasser
360 ml Vollmilch
110 g Zucker
2 Eier
100 g Butter (geschmolzen)
960 g Mehl
etwas neutrales Öl

Das heiße (nicht kochende) Wasser in einem Schüsselchen mit dem EL Zucker mischen, die Trockenhefe einstreuen und 15 Minuten ruhen lassen. Währenddessen Milch, Zucker, Ei und flüssige Butter mit dem Mixer zu einem Teig verkneten. Die Hefemischung zufügen, die Hälfte des Mehls hineingeben und weiterkneten, bis eine Homogene Masse entstanden ist. Dann das restliche Mehl zugeben, wieder verkneten. Anschließend von Hand 5-7 Minuten weiterkneten. Den Teigball in eine große Schüssel legen, mit Öl einpinseln und die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken. An einem warmen Ort (z.B. mit Wärmflasche im Bett) 2 Stunden gehen lassen.
Jetzt brauchst Du weiche Butter, etwas MehlZucker und Zimt/ gemahlene Nüsse/ gemahlenen Mohn

Den Teig (der sich etwa verdoppelt haben sollte) nach Wunsch aufteilen (wenn Du auf einem Blech mehrere Sorten haben möchtest) und mit Hilfe von ein wenig Mehl etwa auf Backblechgröße ausrollen.

Diesen mit der weichen Butter beschmieren, mit Zucker und Zimt/ Nüssen/ Mohn bestreuen. Den Teig jetzt von der längeren Seite her aufrollen, sodass eine lange Wurst entsteht. dabei ruhig Zeit lassen, damit die Rolle nicht auseinander fällt (aber nicht zu fest rollen, damit die Schnecken fluffig bleiben). Von der Wurst etwa 3 cm breite Stücke abschneiden, diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen (zwischen den Schnecken bleibt noch etwas Abstand).

Das Blech umwickelst Du jetzt nochmal mit Frischhaltefolie und stellst sie nochmal für 45-60 Minuten an den warmen Ort. Wenn die Schnecken sich alle berühren, kannst Du sie endlich backen: Bei 170°C Heißluft 15-20 Minuten

Wenn Du dieses unglaublich lecker-cremige Topping möchtest, brauchst Du noch folgendes:

15 g weiche Butter
100 g Frischkäse
3 EL Milch
Puderzucker

Einfach alles gut verquirlen und so viel Puderzucker zufügen, dass die Masse leicht zäh vom Löffel tropft. Das Topping über die Schnecken gießen und zusammen auskühlen lassen.

Schritt 1 Der bombastisch zarte Hefeteig Schritt 2 Nach dem Ausrollen Butter,Zucker,Zimt Schritt 3 Rollen und Schneiden Schritt 4 Vor dem Backen

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Lecker-Schnecke-r!

Zimtschnecken

Ja, ich weiß, dieser Titel ist ein derbe schlechtes Wortspiel. Ist aber egal. Denn die Zimtschnecken, die sich schon viel zu lange auf meiner Pinnwand befanden, sind der Shit. Entschuldigung, dass ich mich hier der Pseudo-Jugendsprache bediene, aber ich weiß nicht, mit welchen Stilmittel ich sonst deine Aufmerksamkeit am besten erreichen kann, außer zu schreien: BACK DIESE SCHNECKEN! JETZT! Und mach gleich die doppelte Menge, wenn Du Freunde und Familie damit beglücken willst. Also ein großes Backblech voll. Denn mit dieser Springform, so weit bin ich jetzt auch, schaffst Du es nicht mal mehr, schöne Photos von den Babys zu machen. Die sind nämlich schon weg. So schnell waren Schnecken selten! 😉

Genau wie Frau Elch habe auch ich die Schnecken folgendermaßen gemacht (reicht für eine Springform von 28cm Durchmesser):

Du brauchst:

1 Pk. Trockenhefe
1 EL Zucker
60 ml heißes Wasser
180 ml Vollmilch
55 g Zucker
1 Ei
50 g Butter (geschmolzen)
480 g Mehl
etwas neutrales Öl

Das heiße (nicht kochende) Wasser in einem Schüsselchen mit dem EL Zucker mischen, die Trockenhefe einstreuen und 10 Minuten ruhen lassen. Währenddessen Milch, Zucker, Ei und flüssige Butter mit dem Mixer zu einem Teig verkneten. Die Hefemischung zufügen, die Hälfte des Mehls hineingeben und weiterkneten, bis eine Homogene Masse entstanden ist. Dann das restliche Mehl zugeben, wieder verkneten. Anschließend von Hand 5-7 Minuten weiterkneten.

Den Teigball in eine große Schüssel legen, mit Öl einpinseln und die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken. An einem warmen Ort (z.B. mit Wärmflasche im Bett) 2 Stunden gehen lassen.

Jetzt brauchst Du weiche Butter, etwas Mehl, Zucker und Zimt

Den Teig (der sich etwa verdoppelt haben sollte) mit Hilfe von ein wenig Mehl etwa auf Backblechgröße ausrollen. Diesen mit der weichen Butter beschmieren, mit Zucker und Zimt bestreuen. Den Teig jetzt von der längeren Seite her aufrollen, sodass eine lange Wurst entsteht. dabei ruhig Zeit lassen, damit die Rolle nicht auseinander fällt (aber nicht zu fest rollen, damit die Schnecken fluffig bleiben). Von der Wurst etwa 3 cm breite Stücke abschneiden, diese in eine mit Backpapier ausgelegte Springform setzen (zwischen den Schnecken bleibt noch etwas Abstand). Die Form umwickelst Du jetzt nochmal mit Frischhaltefolie und stellst sie nochmal für 45-60 Minuten an den warmen Ort. Wenn die Schnecken sich alle berühren, kannst Du sie endlich backen: Bei 170°C Heißluft 15-20 Minuten

Wenn Du dieses unglaublich lecker-cremige Topping möchtest, brauchst Du noch folgendes:

15 g weiche Butter
100 g Frischkäse
3 EL Milch
Puderzucker

Einfach alles gut verquirlen und so viel Puderzucker zufügen, dass die Masse leicht zäh vom Löffel tropft. Das Topping über die Schnecken gießen und zusammen auskühlen lassen.

(Herz)lichst, Kristina 5

Und weil sie so lecker sind, gibt’s noch ein zweites Bild 😉

Zimtschnecken