2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Schokoladenpudding

Schokoladenpudding 1

Süßes für die Welt & Schokolade an die Macht!!! Und weil mir so sehr nach Schokoladenpudding war, dachte ich, Ihr sollt auch etwas davon abbekommen. Und wenn das mit dem Schüsselchen verteilen über die DSL-Leitung leider noch nicht klappt, sollt ihr zumindest das Rezept haben – die Zutaten habt Ihr eh zuhause, wette ich! 🙂

Schokoladenpudding

Du brauchst für eine Portion, die mengenmäßig etwas mehr als einer Tütenportion entspricht:

  • 500 ml Milch
  • 100 g Schokolade (je mehr Kakao, desto Schoki – is klar! Am besten wird’s mit >70% finde ich.)
  • 1/2 Pk. Vanilleback oder das Mark einer Vanilleschote (ein Spritzer Buttervanille-Aroma geht zur Not auch)
  • 40 g Speisestärke
  • 2 EL Zucker
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 2 Eigelb, möglichst frisch
  1. Bis auf etwa 100 ml die Milch in einen Topf geben und die Schokolade hineinbröckeln,
  2. das Vanillemark hineingeben und die Milch erhitzen, dabei immer mal wieder rühren.
  3. Mit der kalten Milch die Stärke anrühren,
  4. sobald die Milch im Topf kocht, die angerührte Stärke zufügen, mit dem Schneebesen sorgfältig verrühren und
  5. kurz unter Rühren aufwallen lassen, bis Puddingkonsistenz erreicht ist.
  6. Den Topf vom Herd nehmen,
  7. die beiden Eigelbe mit dem Zucker cremig verschlagen,
  8. dann unter die Schokoladenmasse heben
  9. und warm oder kalt – je nach Vorliebe – servieren.

Lasst es Euch schmecken & genießt den sonnigen Tag bzw. allen, die mit Wasser zu kämpfen haben, wünsche ich viel Kraft & einen schnellen Rückgang!

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

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Ein Kommentar

Himbeer-Baiser-Dessert

Himbeer-Baiser-Dessert 1.jpg

Sicher habt Ihr Euch schon gefragt, was ich mit den Tonnen von Baisers gemacht habe, die nach der Eierlikör-Produktion entstanden sind. Unbedingt mal ausprobieren wollte ich das Himbeer-Baiser-Dessert, das in zahlreichen Varianten auf Chefkoch zu sehen ist, immer drei Hauptbestandteile vereinend: Himbeeren, Crème und Baisers. Für Herrn D. und mich habe ich vorgestern zwei Riesenportionen davon in den Kühlschrank gestellt, die wir als Mittagssnack statt eines großen Essens genossen haben, denn selbst an Ostern kann man ja nicht mehr als essen, deswegen  muss zwischendurch auch mal was her, was nicht so stopft.

Für 2 große Portionen (à 500 ml – Glas) oder 4 kleine:

  • 500 g Joghurt natur
  • 250 g Quark 20 %
  • 2 P. Vanillezucker
  • 1 P. Vanilleback
  • 300 g TK-Himbeeren
  • 4-5 Baisers

Aus dem Joghurt, Quark, Vanillezucker und Vanillemark eine Crème anrühren. Die Baisers grob zerstückeln. Ins Glas schichten: Crème – Himbeeren – Baisers – Crème – Himbeeren – Baisers – noch ein Klecks Crème – Dekor (Schokoladenstreusel in dunkel oder weiß oder ähnliches). Nach ein paar Stunden im Kühlschrank gekühlt genießen. 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Schnaps, das war sein letztes Wort, dann trugen ihn die Englein fort…

Eierlikör

…so oder so ähnlich hätte man durchaus erwarten können, die 92jährige Oma des Liebsten samt ähnlich betagter Freundinnen vergangenen Sonntag singen zu hören, stattdessen wiederholten sich auch diesmal die Geschichten aus der guten alten Zeit, so dass ich bei meiner historischen Unterhaltung am Rande des Geschehens fürchten musste, mit Jahreszahlen wie „1935“ viel weniger Begriffsstutzigkeit auszulösen als vielmehr Stichwortgeber für die auf der Couch stattfindende Unterhaltung zu sein.

Wie bereits angeklungen, war die Konsistenz des gebackenen Kuchens leider ähnlich wie das Wetter an diesem Tag kolossal instabil, sodass ihn das Schneiden, sagen wir es ruhig, wie es war: verhunzte. Nachdem ich meine Mutter konsultiert hatte, die just am selben Tag den selben Kuchen backte/ buk (Vorlieben für starke und schwache Konjugation seien dem Leser überlassen), stellte sich heraus, dass auch sie in Anbetracht der Nutzung der Rezeptvorlage der gleichen Frauenzeitschrift, die ich normalerweise nur beim Arzt in die Hände zu bekommen pflege, mit deren Inhalt sie mir aber in Anbetracht meiner Ratlosigkeit ob der Zumutbarkeit für „die Dritten“ freundlicherweise ausgeholfen hatte, kein fotogeneres Resultat zustande bekommen hatte. Dies muss also noch warten.

Anders verhält es sich mit dem Geschenk für die liebe Oma D., das naturgemäß, da in Flaschen, deutlich fotogener ausgefallen ist. Eierlikör gehört zu ihren persönlichen Vorlieben. Da ich persönlich das, wsas man da so zu kaufen kriegt, allerdings eher selten als trink- und häufiger als backbar einstufe, musste diesmal selbstgemachter her. Und da die Apotheke schon zu hatte, weswegen das Hausrezept meiner Oma leider nicht zum Tragen kam,  verwendete ich als Vorlage jenes Chefkoch-Rezept und heraus kam etwas, das sogar ich wohl lieber trinke als verbacke 🙂 :

Du brauchst für ca. 1,5 Liter:

  • 12 Eigelbe
  • 400 ml brauner Rum, 54 %
  • 550 ml Kondensmilch, 10 %
  • 1 Pk. Vanillemark
  • 400 g Puderzucker

Die Eigelbe in eine große Schüssel geben, nach und nach den Puderzucker einsieben und  immer wieder mit dem Handrührgerät verrühren, so dass sich beides gleichmäßig verbindet. Dann das Vanillemark und die restlichen Zutaten langsam unterrühren.

Nun die Masse über das Wasserbad hängen und langsam erhitzen lassen, immer wieder mit dem Schneebesen gut verrühren. Die Masse eindicken lassen und dann in heiß ausgespülte Glasflaschen füllen, ein bisschen Platz lassen, damit eventuell mit Kondensmilch oder Rum aufgefüllt werden kann, wenn er zu dickflüssig geworden ist und kühl aufbewahren.Lass Dir's schmecken!

 

PS: Dieses Rezept für den Morgen zu planen dient einzig und allein der Unterstreichung der These, Studenten seien nur mit alkoholischen Genüssen und der zugehörigen Feierei beschäftigt. In Wahrheit halte ich gerade im Schweiße meines Angesichts ein Referat.Prost!


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In Petto…für das Dessertmonster

vanillesauce

Wusste ich’s doch, dass ich noch etwas vergessen hatte, bevor ich nach Berlin gefahren bin…Nachdem ich jeden Tag vollständig angezogen war und auch mein Handy keinen Stromdurst erleiden musste, konnten es ja weder Ladekabel noch Unterhosen gewesen sein…und dann entdeckte ich es bei einem gelangweilten Blick ins Handy-Fotoalbum auf der Rückfahrt im Zug – zwei kleine, unscheinbare und unverbloggte Rezepte. Juhu. Dann wollen wir mal…zunächst die Ergänzung zur Grünen Grütze, die das ganze noch viel leckerer machte:

VANILLESAUCE 

Du brauchst für ca. 500 ml: 375 ml Milch # 3 Eigelb # 2-3 EL Zucker # 1 P. Vanillezucker # 1 EL Speisestärke # Vanillemark, entweder frisch aus der Schote oder aus dem Päckchen von Dr. Ö.

Von der Milch 100 ml abnehmen. Damit die Stärke anrühren. Die restlichen Zutaten in einem Topf gut verrühren und erhitzen. Sobald die Masse heiß wird, die angerührte Stärke langsam hinein laufen lassen und unter Rühren weiter erhitzen, bis die Konsistenz dickflüssiger wird. Dann vom Herd nehmen, abkühlen lassen und zum Dessert servieren! (Sollte sie dann zu dickflüssig sein, einfach mit einem Schluck Sahne nachhelfen.)

Lass Dir's schmecken!


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Krümelmonsteralarm

White Chocolate Cranberry Cookies

Die Suche nach dem perfekten Cookies-Rezept lässt mich einfach nicht so richtig los. Diese Exemplare hier, gefunden bei Schokonilla (ihrerseits von Frau Elch beeinflusst), sind von der Konsistenz her erste Sahne. Da ich mich genau ans Rezept gehalten habe (außer die zugefügten Cranberrys), hab ich mich endlich mal getraut, die Cookies nur 8 Minuten zu backen und sie wurden genau so schön knusperweich, wie ich sie haben wollte. Nur an der Süße muss ich noch ein bisschen schrauben. Nächstes Mal wohl doch ein paar Macadamianüsse oder ungesüßte Trockenfrüchte in den Teig und vielleicht auch einfach etwas weniger Zucker, ich persönlich brauche sonst verdammt viel Kaffee zum nachspülen, beim Backen bin ich nämlich sowieso eher geneigt, weniger Zucker zu nehmen, als im Rezept stand.  Außerdem empfehle ich die Verwendung eines zuverlässigen (!) Handrührgerätes o.ä. 😀 Leider gibt es von den kleinen Scheißern nur eher schlechte iPhone-Fotos, da meine Kamera in den Streik getreten ist (sie hat wohl mitbekommen, dass ich überlege, sie nach 7 Jahren in die zweite Reihe abzuschieben, und mir das ziemlich übel genommen ^^)…Hier abgeguckt

Für ca. 40 Kekse: 250 g Butter (weich)  #500 g brauner Zucker  # 2 Eigelb # 1 TL Salz # 1 TL Backpulver # 1 Pk. Vanillezucker # Mark einer Vanilleschote # 7 Marshmallows  # 360 g Mehl # 200 g weiße Schokolade # 200 g Cranberrys

Die Schokolade hacken, die Marshmallows grob zerkleinern. Mehl mit Vanillemark, Backpulver, Salz und Vanillezucker vermischen.

Für den Teig Butter und Zucker schaumig rühren, das Eigelb unterrühren, die Mehlmischung in mehreren Portionen einrühren. Sollte der Teig „streuseln“, je einen Schluck Milch zufügen. zum Schluss Marshmallows, Cranberrys und Schokolade unterheben.

Den Teig eine halbe Stunde kühl stellen, dann Kugeln formen, jeweils sechs Stück auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, andrücken und im vorgeheizten Ofen bei 160 °C Umluft 8 Minuten backen. Die Cookies laufen wirklich ganz arg auseinander, ich hatte zuerst 9 Kugeln auf dem Blech, hab das aber ganz schnell bleiben lassen. 🙂 Nach dem Backen am Besten das Backpapier schnell vom Backblech nehmen und die Cookies nach etwa 5 Minuten abkühlen vorsichtig (ab besten mit einem sehr flachen Pfannenwender) herunternehmen, ich habe sie dann zum vollständigen Auskühlen umgedreht.

Aufbewahrung in einer Keksdose sehr zu empfehlen, sonst braucht es nämlich nicht nur ein zuverlässiges Handrührgerät, sondern auch verdammt gute Zähne! 🙂

Viel Spaß beim Nachmachen & herumexperimentieren, ich werde mit diesem Rezept mit Sicherheit auch noch den ein oder anderen Versuch starten!

Lass Dir's schmecken!