2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


Hinterlasse einen Kommentar

Nusszopf

Nusszopf 2b

Aloha ihr Lieben sw

Erinnert Ihr Euch noch an den Rosinenstuten? Ich hatte ja versprochen, allen Rosinenverschmähern, Nussliebhabern, Süßfrühstückern und Kaffeetunkern bald ein Alternativrezept mit diesem wunderbaren Hefeteig nachzuliefern. Ein klein wenig später als geplant ist es geworden, der Herbst hat nämlich an die 2Herde-Tür geklopft und dem musste ich schnell noch nachgeben, deswegen ist über Nacht noch das neue 2Herde-Herbstdesign eingezogen. Gefällt’s Euch? Bin schon ganz gespannt auf Feedback! 🙂Nusszopf 1a

Nusszopf

Du brauchst für einen Zopf in Backblechlänge

Für den Teig

  • ca. 250g mehlig kochende Kartoffeln
  • 500g Mehl Type 550 (405 geht natürlich auch)
  • 1 Pk. Trockenhefe
  • 60g Zucker
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 125g Butter
  • 200ml Milch

Für die Füllung:

  • 200g gemahlene Haselnüsse
  • 150g Zucker
  • 50g Semmelbrösel
  • einige EL Milch

Außerdem:

  • eine kleine Dose Kondensmilch

Die Kartoffeln mit Schale gar kochen, noch heißpellen und durch eine Kartoffelpresse pressen oder mit dem Stampfer zu Brei stampfen, der keine Stückchen mehr enthält. In einem kleinen Topf die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen, sobald die Butter geschmolzen ist vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen (damit Du Dir beim Kneten nicht die Pfoten verbrennst! 😉 )

Die Kartoffelmasse in eine große Schüssel geben und Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz und Trockenhefe zugeben, alles gut vermischen. Die warme Butter-Milch-Mischung zugeben und kräftig kneten, bis ein glatter, zarter Teig entstanden ist. Den Teig eine Stunde lang an einem warmen Ort (ich kann nur immer wieder mit Wärmflasche im Bett empfehlen, aber jetzt kommt ja auch bald wieder die Zeit, in der wir die Heizung aufdrehen und dann mag der Teig auch deren Nähe ganz gerne ^^) zugedeckt gehen lassen. Sobald sich der Teig sichtbar vergrößert hat diesen nochmal kurz durchkneten und auf Backblechgröße ausrollen. Die trockenen Zutaten für die Füllung in einer Schüssel vermischen und so viel Milch dazu geben, bis eine zähe „Pampe“ entstanden ist, diese auf den ausgerollten Teig streichen und in Richtung der längeren Seite einmal mittig durchschneiden. Die beiden Teighälften jeweils aufrollen und miteinander „verflechten“ (natürlich könnt ihr auch drei Rollen machen, ich stelle mich da aber immer eher ungeschickt an 😉 ).

Auf den Boden des Backofens eine feuerfeste Schale (mindestens tassengröße, da verdampft ganz schön was) mit Wasser stellen und während der Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (!) vorgeheizt wird, den Zopf nochmal etwas auf dem Blech gehen lassen. Dann schnell mit Kondensmilch bepinseln, die Form in den Ofen schieben und 30-40 Minuten backen. Nach 30 Minuten erstmals mit einem Holzstäbchen bis auf den Boden pieksen, sobald kein Teig mehr dranklebt, ist der Zopf fertig – er soll ja auch nicht zu trocken werden! 🙂

Nusszopf 3a

Tipp: Fertige Füllungsmischungen funktionieren natürlich auch – beim Testen hat ein Päckchen (von denen, die man noch mit Milch anrührt) perfekt gereicht. Wenn Du lieber Mohn magst oder etwas Abwechslung möchtest, kannst Du natürlich auch Mohnfüllung nehmen oder die Nüsse durch geriebenen Mohn ersetzen. Auf Deine weiteren Ideen bin ich gespannt! 😉

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende  lasst es Euch gut gehen! 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw

Advertisements


6 Kommentare

Wenn das Fräulein süß frühstückt, will es…{Rosinenstuten}

Rosinenstuten 21

Aloha ihr Lieben sw

„Die wichtigste Mahlzeit des Tages“ kam auf 2Herde bisher ganz schön kurz, muss ich feststellen. Zwar habe ich schon Brot gebacken [1] & [2], Zwetschgenmus gemacht und es gab auch schon leckere Zimtschnecken, die man durchaus zum Frühstück verputzen kann. So richtig Frühstück gab es aber nur einmal in Form von Müsli. Wie gut, dass Ramona zum Frühstücks-Event aufgerufen hat und sich der 2Herde-Frühstücksnotstand damit mal durchbrochen wird!

Banner Querformat Frl Moonstruck Frühstück

Aufmerksame Leser wissen ja, dass ich vor 1 1/2 Wochen schon mein liebstes herzhaftes Frühstück vorgestellt habe.  Da die liebe Ramona aber zwei Beiträge pro Teilnehmer erlaubt, habe ich natürlich überlegt, ob es nicht doch noch ein zweites Frühstück gibt, das ich euch vorstellen könnte. Wie ich Euch schon erzählt habe, bin ich ja eigentlich kein sonderlich kreativer Frühstücker und Euch beim Schmieren eines Marmeladebrotes zuschauen zu lassen – hm, da wärt ihr Euch wohl zu recht ziemlich vera****äppelt vorgekommen, oder? 😉 Dann aber beim wöchentlichen Einkauf fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Natürlich habe ich ein liebstes süßes Frühstück, das blogbar ist! Schon ließ ich den fertigen Rosinenstuten (bitte keine vorwurfsvollen Blicke!) im Regal stehen und schnappte mir stattdessen den treusten Einkaufsbegleiter (neben Herrn D.) mein heißgeliebtes Smartphone samt Chefkoch-App und – schwupps – landeten die Zutaten zum Selbermachen im Wagen. Nach ein bisschen Kneten, ein bisschen Gehen lassen und ein wenig Zeit im Ofen kam ein wunderbarer, lockerer, saftiger

Rosinenstuten

nach diesem Vorbild-Rezept heraus. Und – brauche ich es überhaupt noch zu sagen? – der Fertige kommt mir fortan nicht mehr in die Tüte den Einkaufswagen!

Rosinenstuten a

Du brauchst für eine Kastenform von 30cm Länge:

  • ca. 250g mehlig kochende Kartoffeln
  • 500g Mehl Type 550 (405 geht natürlich auch)
  • 1 Pk. Trockenhefe
  • 60g Zucker
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 125g Butter
  • 200ml Milch
  • 100g Rosinen
  • eine kleine Dose Kondensmilch

Die Kartoffeln mit Schale gar kochen, noch heiß pellen und durch eine Kartoffelpresse pressen oder mit dem Stampfer zu Brei stampfen, der keine Stückchen mehr enthält. In einem kleinen Topf die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen, sobald die Butter geschmolzen ist vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen (damit Du Dir beim Kneten nicht die Pfoten verbrennst! 😉 )

Die Kartoffelmasse in eine große Schüssel geben und Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz und Trockenhefe zugeben, alles gut vermischen. Die warme Butter-Milch-Mischung zugeben und kräftig kneten, bis ein glatter, zarter Teig entstanden ist, dann die Rosinen einkneten. Den Teig eine Stunde lang an einem warmen Ort (ich kann nur immer wieder mit Wärmflasche im Bett empfehlen, aber jetzt kommt ja auch bald wieder die Zeit, in der wir die Heizung aufdrehen und dann mag der Teig auch deren Nähe ganz gerne ^^) zugedeckt gehen lassen. Sobald sich der Teig sichtbar vergrößert hat diesen nochmal kurz durchkneten und in eine gefettete Kastenform geben. 

Auf den Boden des Backofens eine feuerfeste Schale (mindestens tassengröße, da verdampft ganz schön was) mit Wasser stellen und während der Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (!) vorgeheizt wird, den Stuten nochmal etwas in seiner Form gehen lassen. Dann schnell mit Kondensmilch bepinseln, die Form in den Ofen schieben und 30-40 Minuten backen. Nach 30 Minuten erstmals mit einem Holzstäbchen bis auf den Boden pieksen, sobald kein Teig mehr dranklebt, ist der Stuten fertig – er soll ja auch nicht zu trocken werden! 🙂

Mir schmeckt der Stuten am besten pur oder mit einer dünnen Butterschicht und etwas von Muttis weltallerbester Birnenmarmelade, aber natürlich könnt Ihr ihn auch in den Kaffee „tunken“, wenn ihr Fans davon seid. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr das Rezept auch mal ausprobiert, es lohnt sich wirklich! 🙂

Herzlichst Kristina sw
PS: Wie Ihr seht, habe ich auch gleich noch einen Nusszopf gebacken – natürlich stelle ich Euch den in den nächsten Tagen auch noch genauer vor! 😉

EDIT 28.9.2013: Da isser, der Nusszopf! 🙂

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


4 Kommentare

Versunkener Zwetschgenkuchen

BeFunky_Versunkener Zwetschgenkuchen 2a

Hüpf in den Lostopf

Aloha ihr Lieben sw

Wer kennt das nicht: da schleichen sich auf dem Wochenmarkt heimlich, still und leise einige Zwetschgen in den Einkaufskorb, mehr so im Vorbeigehen als wirklich bewusst, denn, sind wir mal ehrlich: Die Zwetschgensaison ist (ebenso wie die Rhabarber-, die Erdbeer- und die Bärlauchsaison) natürlich viiiiel zu kurz, deswegen müssen die kleinen Schätzchen einfach mit. Oft genug werden sie einfach so gegessen, leider waren die, die sich an diesem Wochenende in meinen Korb geschlichen hatten, viel zu sauer, um sie pur zu genießen. (Das hat man nun davon, wenn man sagt, man hätte gerne die festeren!) Aber glücklicherweise gibt’s in der Foodbloggerwelt ja genügend Rezepte für Zwetschgenkuchen, die ausprobiert werden wollen und schnell hatte ich beim MehlspeisDirndl* einen

Versunkenen Zwetschgenkuchen

gefunden, der direkt gebacken und für gut befunden wurde – auch wenn meine Zwetschgen nicht nur furchtbar sauer, sondern wohl auch sehr verschämt waren, so sehr wie sie „versunken“ sind. 😉

Du brauchst für  eine 26cm-Springform:

  • 1 Pfund Zwetschgen
  • 150g weiche Butter
  • 150g Zucker
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 1Prise Salz
  • 4 Eier
  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 6 EL Sahne

BeFunky_Versunkener Zwetschgenkuchen 3a

Zuerst waschen und entsteinen wir natürlich die Zwetschgen, damit wir das schon erledigt haben, wenn der Teig zusammengerührt wird, das geht nämlich ratzfatz (und mit der Küchenmaschine von Mama, die im Moment zu Besuch bei mir ist, quasi von alleine ^^). Vielleicht sollten wir dann auch gleich mal den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.

Für den Teig geben wir die weiche Butter in eine Rührschüssel und rühren diese zusammen mit Zucker, Salz und Vanillezucker cremig, das dauert so 4-5 Minuten, dann können wir nach und nach die Eier einzeln unterrühren. Schließlich müssen wir eigentlich nur noch das Mehl mit dem Backpulver mischen und es portionsweise und abwechselnd mit der Sahne unterrühren, dann können wir auch schon eine mit Backpapier ausgelegte und gefettete Springform zur Hand nehmen, den Teig hineingeben und glatt streichen.

Die Zwetschgen verteilen wir auf dem ganzen Kuchen und drücken sie leicht an, dann schieben wir die Form schon in den Ofen und können sie nach etwa 50 Minuten herausholen und während der Kuchen abkühlt schonmal die Kaffeemaschine startklar machen, damit wir diesen wunderbaren Moment, in dem der Kuchen noch lauwarm ist, nicht verpassen.

Lasst es Euch schmecken! 🙂

Herzlichst Kristina sw

BeFunky_Versunkener Zwetschgenkuchen 1a

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


2 Kommentare

Schokoladenpudding

Schokoladenpudding 1

Süßes für die Welt & Schokolade an die Macht!!! Und weil mir so sehr nach Schokoladenpudding war, dachte ich, Ihr sollt auch etwas davon abbekommen. Und wenn das mit dem Schüsselchen verteilen über die DSL-Leitung leider noch nicht klappt, sollt ihr zumindest das Rezept haben – die Zutaten habt Ihr eh zuhause, wette ich! 🙂

Schokoladenpudding

Du brauchst für eine Portion, die mengenmäßig etwas mehr als einer Tütenportion entspricht:

  • 500 ml Milch
  • 100 g Schokolade (je mehr Kakao, desto Schoki – is klar! Am besten wird’s mit >70% finde ich.)
  • 1/2 Pk. Vanilleback oder das Mark einer Vanilleschote (ein Spritzer Buttervanille-Aroma geht zur Not auch)
  • 40 g Speisestärke
  • 2 EL Zucker
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 2 Eigelb, möglichst frisch
  1. Bis auf etwa 100 ml die Milch in einen Topf geben und die Schokolade hineinbröckeln,
  2. das Vanillemark hineingeben und die Milch erhitzen, dabei immer mal wieder rühren.
  3. Mit der kalten Milch die Stärke anrühren,
  4. sobald die Milch im Topf kocht, die angerührte Stärke zufügen, mit dem Schneebesen sorgfältig verrühren und
  5. kurz unter Rühren aufwallen lassen, bis Puddingkonsistenz erreicht ist.
  6. Den Topf vom Herd nehmen,
  7. die beiden Eigelbe mit dem Zucker cremig verschlagen,
  8. dann unter die Schokoladenmasse heben
  9. und warm oder kalt – je nach Vorliebe – servieren.

Lasst es Euch schmecken & genießt den sonnigen Tag bzw. allen, die mit Wasser zu kämpfen haben, wünsche ich viel Kraft & einen schnellen Rückgang!

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


Hinterlasse einen Kommentar

Windbeutel mit Blaubeersahne

Windbeutel mit Blaubeersahne 4

Der Mai ist gekommen und – husch – war er auch schon wieder fort, also fast zumindest. Wie nahe wir schon wieder am Monatsende sind, fiel mir Trottelchen natürlich erst wieder auf, als Vaters Geburtstag immer näher rückte und – klar, da schlummerte sie ja auch im Blogkalender vor sich hin und sagte keinen Piep: Die Notiz, dass sich Simone von Ofenlieblinge ja auch für den Mai ein tolles Thema ausgedacht hatte, zu dem ich unbedingt auch einen Post beisteuern wollte. Und weil man es als Foodblogger ja ausnutzen muss, wenn sich dankbare Abnehmer an (familiären) Kaffeetafeln einfinden, gibt es diese Woche schon das zweite gebackene Rezept für Euch, obwohl ich ja sonst lieber koche (was Ramona ja aber wundervoll erledigt hat! 🙂 ).

Als mich dann noch zwei schöne Schälchen Blaubeeren anlachten, fiel nach dem Ausschlussprinzip (Käsekuchen und Erdbeertorte von Mutti, die Strawberry-Macchiato-Cupcakes und noch eine süße Sünde von mir – nein, ich spoilere jetzt nicht!) die Wahl relativ schnell auf Windbeutel, vor allem deswegen, weil ich noch nie selbst Brandteig gemacht hatte (ich erinnerte mich dunkel, irgendwann mal so eine Backmischung benutzt zu haben, aber das ist bestimmt auch schon 6-7 Jahre her…) und das uuuunbedingt mal ausprobieren wollte. Ich kredenze also – weil Windbeutel ohne hin Sonnenschein-Gefühle wecken und Blaubeeren ein absoluter Frühlingsgeschmack sind – für Simones Event im Mai

Ofenlieblinge im Mai

Windbeutel mit Blaubeersahne

Du brauchst für 12 mittlere Windbeutel:

1) Der Brandteig

  • 250 ml Wasser
  • 75 g Butter
  • 175 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier (evtl. noch ein viertes)
  1. Das Wasser mit der Butter aufkochen
  2. kurz vom Herd nehmen und das mit Salz vermischte Mehl auf einmal hineinschütten
  3. den Topf wieder auf den Herd stellen und mit einem Rührlöffel so lange rühren, bis
  4. sich unten eine weiße Schicht gebildet hat und der Teig ein gleichmäßiger Klumpen ist.
  5. Den Topf vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und
  6. den Teig in eine Rührschüssel geben.
  7. Nach und nach die Eier unterrühren.
  8. Bereits beim dritten Ei allerdings am besten auf Nummer sicher gehen und es verquirlen und
  9. in kleineren Portionen unterrühren, denn
  10. der Teig sollte schon glänzen, gut gebunden und gleichmäßig sein, wenn das nicht der Fall ist,
  11. noch ein viertes Ei verquirlen und sorgfältig in kleinen Schritten unterrühren
  12. bis ein homogener Teig erreicht ist.
  13. Diesen in einen Spritzbeutel füllen und
  14. 12 kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen.
  15. Dies in den auf 200 °C vorgeheizten Ofen (Ober-/ Unterhitze) schieben und
  16. 30 Minuten backen.
  17. Direkt herausnehmen und aufschneiden, erkalten lassen.

2) Die Blaubeersahne

  • 250 g Blaubeeren
  • 2 EL Zucker
  • 10 g Speisestärke
  • 100 ml Schlagsahne
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 250 g Quark (20% Fett)
  1. Die Blaubeeren waschen & verlesen,
  2. in einem hohen Gefäß mit dem Zucker vermengen
  3. und pürieren.
  4. Bis auf 2 EL Blaubeerpüree alles in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen,
  5. zwischenzeitlich die Speisestärke in den kalten Püreerest einrühren und
  6. diese sobald die größere Menge kocht in diese einrühren, aufwallen lassen,
  7. vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  8. Nach dem vollständigen Erkalten die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen,
  9. den Quark mit der Blaubeermasse gut verrühren
  10. und die steif geschlagene Sahne unterrühren.
  11. Die Füllung in einen Spritzbeutel füllen und in die ausgekühlten Windbeutel füllen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es jetzt öfter Windbeutel gibt! Denn so schwer ist das mit dem Brandteig gar nicht. Und außerdem muss ich noch soooo viele Füllungen ausprobieren! 🙂

Herzlichst Kristina sw

Windbeutel mit Blaubeersahne 1

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


Hinterlasse einen Kommentar

Strawberry Macchiato Cupcakes – nicht nur für Sommertage

Strawberry Macchiato Cupcakes 1

Marie von Schätze aus meiner Küche hat zum Blog-Event aufgerufen: Sommerliche Cupcakes & Muffins soll es geben – klar, dass ich bei einem so tollen Thema nicht fehlen wollte. Als es auf das Wochenende zuging und ich wusste, dass auf dem Geburtstag meines Vaters dankbare Cupcake-Gourmets an der Kaffeetafel sitzen würden, zückte ich Zettel & Stift und machte mir Gedanken, was für mich denn einen wirklich sommerlichen Cupcake ausmachen soll. Also stellte ich mir einen wundervollen Sommertag vor, in einem wundervollen kleinen Straßencafé, was mich bei aktuell einer halben Sonnenstunde täglich so einiges an Imaginationsvermögen kostete, aber dann konnte ich es schmecken: Latte Macchiato aus frisch gemahlenen Bohnen aus einer dieser tollen italienischen Maschinen und herrlich cremiger Milchschaum und – ooooohhhhmhhhhh – Erdbeerkuchen! Jaaa, irgendwas mit Erdbeeren, das ist Sommer, oder? Und weil ich Kaffee so liebe, wollte ich, dass man den Kaffee in diesen Cupcakes auch unbedingt schmecken kann, deswegen habe ich mir

Strawberry Macchiato Cupcakes 

ausgedacht, um an Maries Event teilzunehmen:

blog-event-banner-sommerliche-cupcakes-und-muffins1

Du brauchst für 12 Cupcakes:

1) Teig

  • 100 g Margarine
  • 100 g Zucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 200 g Mehl
  • 1/2 P. Backpulver
  • ca. 100 ml Fertig-Latte Macchiato aus dem Kühlregal (der dem Teig tatsächlich das „gewisse Etwas“ gegeben hat, Du kannst aber auch Milch nehmen, wenn Du keinen im Haus hast)
  • 200 g Erdbeeren
  1. Die Erdbeeren waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Die Margarine mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren (Handrührgerät/ Küchenmaschine),
  3. die Eier sorgfältig unterrühren
  4. und das mit dem Backpulver vermischte Mehl unterrühren.
  5. So viel Milchkaffee zugeben, dass der Teig zäh vom Löffel tropft und
  6. die Erdbeerstücke unterheben. Den Teig auf Muffinförmchen verteilen (zu 3/4 füllen)
  7. und im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-Unterhitze 25 Minuten lang backen.

2) Erdbeerschicht

  • 200 g Erdbeeren
  • 2 EL Zucker
  • Saft einer halben Zitrone
  • 10 g Speisestärke
  1. Die Erdbeeren waschen, putzen & in Stücke schneiden,
  2. mit dem Zucker & der halben Zitrone pürieren.
  3. Einen kleinen Teil zum Anrühren der Stärke im Gefäß belassen,
  4. den Rest in einem kleinen Topf aufkochen.
  5. Die Stärke ins kalte Erdbeerpüree einrühren &
  6. diese Masse in den Topf rühren, sobald der Großteil kocht.
  7. Aufwallen lassen & vom Herd nehmen.
  8. Auf den heißen Muffins verteilen & zusammen erkalten lassen.

3) Frosting

  • 2 Päckchen Paradiescrème Milchkaffee
  • 200 ml  Milch, kalt
  • 200 ml Sahne, kalt
  • ein paar Mokkabohnen oder ähnliches zum Garnieren
  1. Die Paradiescrème mit Milch & Sahne steif schlagen,
  2. in einen Spritzbeutel füllen und
  3. auf die erkalteten Muffins mit der Erdbeerschicht spritzen.
  4. Mit den Mokkabohnen garnieren.

Auf die Idee, Paradiescrème als Frosting zu nehmen, hat mich Evi von Küchenzaubereien gebracht.

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


Hinterlasse einen Kommentar

Wie gemalt: Schwarzwälder-Kirsch-Törtchen

Schwarzwälder-Kirsch-Törtchen 1Wie gemalt: Schwarzwälder-Kirsch-Törtchen

Food-Blogger sind ja seltsame Geschöpfe: Sie werkeln die ganze Zeit mehr oder weniger still vor sich hin, brüten ständig über neuen Ideen, werden gern auch mal mit ungläubigen Blicken bedacht, die sich erst beim Kosten der Häretiker Skeptiker in ein mildes Lächeln auflösen lassen und vor allem: sie geben sich gern mal Mühe, die bei vermeintlich „kleinen“ Anlässen von anderen gern mal als unverhältnismäßig abgetan wird. „Hach, da hast Du Dir aber wieder arg viel Mühe gegeben!“ „Oh, das ist ja selbst gebacken.“ „Ich hab da ja gar keine Zeit für, ich gehe dann immer zum Bäcker um die Ecke, die machen wirklich tolle Sachen!“ – ich denke, Ihr alle kennt die vielen Schattierungen, mit denen unsere Mitmenschen uns gern mal sagen, dass wir nicht ganz dicht sind, weil wir für eine Präsentation unseres Könnens eingedenk der Tatsache, dass wir Publikum haben werden einen einfachen Kuchen zum Kaffeeklatsch mehrere Stunden in der Küche verbracht haben. Besonders gemerkt habe ich das, als ich Praktikum gemacht habe und drei Kuchen gebacken hatte…einige Kollegen hätten mir wohl kaum deutlicher zu verstehen geben können, dass ich als Praktikantin dafür ja noch Zeit habe (ich hingegen bin immer noch der Meinung, dass man sich für Dinge, die man gern tut einfach auch mal Zeit nehmen sollte!)

Im Gegensatz dazu ist Oma D. (93 – richtig, die Dame mit dem Eierlikörbedarf eines gut besuchten Konditors) absolut pflegeleicht. Meine Torten, Törtchen und Kuchen kommentiert sie liebevoll mit einem: „Ach, Kristina, da hast Du Dir aber wieder viel Mühe gegeben!“ und außerdem hat sie die – wie ich meine sehr gesunde Einstellung, dass man sich mit so etwas profanem wie Kuchen „kurz vor der 100“ nicht mehr abgeben muss – zumindest, wenn man auch Torte haben kann. Ein willkommener Anlass also, den Ofen zu schüren und einen der absoluten Tortenklassiker, die Schwarzwälder-Kirsch-Torte, in neuer Form wieder auferstehen zu lassen: Als Törtchen mit dem klassischen doppelten bzw. dreifachen Boden, auf Muffingröße getrimmt und oberhammerlecker! (Und weil ich fand, dass sie wie gemalt aussahen, gibt es heute zuerst zwei Bilder der süßen Sünden im Comic-Style, unten findet ihr auch noch welche, auf denen man sie mehr „in natura“ bewundern kann. ^^)

Für 6 verführerische

Schwarzwälder Kirsch Törtchen

Schwarzwälder-Kirsch-Törtchen 2

in Muffingröße brauchst Du also:

1) für den dunklen Mürbteig

  • 60 g Mehl
  • 10 g Kakao
  • eine Messerspitze Backpulver
  • 30 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Eigelb
  • 30 g weiche Margarine

Alle Zutaten gut zu einem dunklen Mürbteig verkneten, diesen direkt ausrollen und Kreise ausstechen (ich hab dafür einfach ein Glas genommen, dessen Durchmesser oben den Muffinformen am ehesten entsprach). Ein Muffinblech mit Papierförmchen belegen und die Teigportionen hinein legen, im vorgeheizten Ofen (Heißluft, 180 °C) 15 Minuten backen.

Zwischenzeitlich die Zutaten

2) für den dunklen Biskuitteig

zusammensuchen und diesen zusammenrühren:

  • 2 Eier
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 40 g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 15 g Speisestärke
  • 10 g Kakaopulver
  • eine Prise Zimt

Zuerst die Eier schaumig schlagen, dann Zucker-Vanillezucker-Mischung einrühren, gut verquirlen, dann das Mehl mit den restlichen Zutaten vermischt kurz unterrühren. Wenn der Mürbteigboden fertig ist, die Papierförmchen mit den Böden aus dem Blech nehmen, neue Papierförmchen hineingeben, den Biskuitteig gleichmäßig darauf verteilen und das Blech wieder in den Backofen schieben. Bei gleicher Temperatur 25 Minuten backen, auf einem Rost auskühlen lassen.

Schwarzwälder-Kirsch-Törtchen 4 in 1_1

Währenddessen brauchen wir auch noch das

3) Kirschkompott

wobei die Portion, die ich hier angebe, deutlich zu viel für die 6 Törtchen ist, aber ich wusste mir mit einem halben Glas Kirschen sonst nichts anzufangen, zumal man ja auch den Saft braucht. Das Kompott kann man aber auch super so essen. 🙂

  • 1 Glas Schattenmorellen
  • 250 ml Kirschsaft aus dem Glas
  • 50 g Zucker
  • 30 g Stärke
  • 2 cl Kirschwasser, falls gewünscht

Den größten Teil des Kirschsafts aufkochen, mit dem Rest (etwa 70 ml zurückbehalten) die Speisestärke und den Zucker verrühren, in die größere Menge einrühren und mit dem Schneebesen gut verquirlen, sobald diese kocht. Topf von der Kochstelle nehmen, die Kirschen (und wenn gewünscht das Kirschwasser) einrühren, abkühlen lassen.

Wenn alles abgekühlt ist, können wir anfangen, die Törtchen zusammenzusetzten. Dafür ziehen wir zuerst die Papierförmchen von den Böden ab und schneiden den Biskuitboden einmal waagerecht durch. Die Mürbteigböden setzen wir auf die Tortenplatte und geben je 1-2 EL Kirschkompott hinein, sodass eine schöne Schicht entsteht. Dann setzen wir je einen unteren Teil des Biskuitbodens darauf und bedecken diesen mit einer Sahneschicht. Deswegen brauchen wir noch

4) für die Sahnefüllung, -haube & zum Verzieren

  • 250 ml Sahne
  • 1 Pk. Sahnesteif
  • 1 Pk. Vanillezucker

Einfach die Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen und in einen Spritzbeutel füllen. Dann wie bereits erwähnt die Sahneschicht auf den unteren Biskuitboden spritzen, den oberen Teil des Bodens obenauf setzen, eine Sahnehaube spritzen und garnieren. Ich habe dafür Schokoraspeln und Amarenakirschen verwendet.

Meine Liebsten, genießt den Sonntag, rockt die Kaffeetafel & lasst mir vielleicht einen kleinen Kommentar da (was meinen Sonntag enorm versüßten würde! 😀 )…

Herzlichst Kristina sw

Schwarzwälder-Kirsch-Törtchen 6

2Herde hat noch mehr zu bieten sw