2 Herde wohnen, ach, in meiner Brust


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Na, hast Du auch noch eine einsame Zucchini im Gemüsefach liegen?

Überbackenes Zucchini-Zwiebelgemüse mit Tomatensoße und Kräuteröl

Geht’s Dir auch öfter mal so, dass da noch eine einsame Zucchini im Gemüsefach liegt, die es dann doch nicht gebraucht hat? Oder die Du einfach mal mitgenommen hast, weil Zucchini sind ja ziemlich vielseitig. Aber leider auch – wenn einmal leicht angetatscht – ziemlich schnell Matsch. Und dann müssen sie weg. Und weil mir das auch mal wieder so ging, gibt’s heute mal wieder ein Zucchini-Resteverwertungsrezept mit Dingen, die man meistens im Haus hat:

Überbackenes Zucchini-Zwiebel-Gemüse mit Tomatensoße & Kräuteröl

– vegetarisch –

Du brauchst für 2: Weiterlesen


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Reis mit getrockneten Tomaten, Zucchini und Kräuterseitlingen

Reis mit Zucchini, getrockneten Tomaten und Kräuterseitlingen 1

Heute mal wieder was schnelles & vegetarisches für Euch – so zwischen Seminar und Referatsvorbereitung habe ich für Euch noch ein Rezept für

Reis mit getrockneten Tomaten, Zucchini und Kräuterseitlingen

gefunden. Kann man sicherlich auch nach einem stressigen Uni-/ Arbeitstag noch schnell zaubern! 😉

Du brauchst für 3-4 Portionen:

  • 300 g Reis: Langkorn-Wildreis-Mischung
  • 750 ml Hühnerbrühe
  • 75 g getrocknete Tomaten
  • 1 Zucchini
  • 100 g Kräuterseitlinge
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL Tomatenpesto
  • 1 Kugel Mozzarella
  • Pfeffer

Den Reis in ausreichend Salzwasser nach Packungsanweisung kochen und abschütten. Zwischenzeitlich die Tomaten, die Zucchini und die Pilze in Streifen schneiden. In einer großen beschichteten Pfanne das Öl erhitzen und die getrockneten Tomaten mit dem Rosmarin darin anbraten, mit dem Rotwein und 500 ml von der Hühnerbrühe ablöschen, die Hitze zurückdrehen und etwa 5 Minuten köcheln lassen, dann die Zucchinistüche zufügen und weitere 3 Minuten garen. Nach dieser Zeit den Reis zufügen und die restliche Brühe, alles gut verrmischen, das Pesto untermengen, ggf. nochmal etwas einkochen lassen, sodass nur noch ein bisschen „Soße“ vorhanden ist und die Kräuterseitlingstücke hineingeben. Nach einer weiteren Minute mit Pfeffer (und ggf. Salz) abschmecken und mit gewürfeltem Mozzarella bestreut servieren.

Guten Appetit, ihr Lieben! 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Schmatz: Gemüsetarte

Gemüsetarte

Dass ich jetzt endlich auch Besitzerin einer Tarteform geworden bin, durftet ihr ja schon feststellen. Und nachdem mir Mutti eine ihrer beiden Schrankleichen geopfert hatte  die Freude gemacht hatte, mir eine zu schenken, hatte ich hoffnungsloser Pragmatiker schon wieder Angst, dass diese nicht gebührend zum Einsatz käme und im Schrank versauern würde. Jetzt kann man ja aber auch für 2 (+ die tapferen Testesser natürlich, aber die können auch nicht mehr als essen) nicht 3 süße Tartes pro Woche backen. Naja, könnte man schon, dann würden wir aber beide wohl im dritten Stock erst nach 3-tägigem Fußmarsch ankommen. Also musste was Herzhaftes her und ich machte mich – relativ frei Schnauze, aber mit der vor gefühlt langer, langer Zeit gebackenen Tomatentarte nach Sarahs Krisenherd vor Augen – an die Arbeit. Und obwohl ich echt Schiss Bedenken hatte, dass es nicht schmecken könnte, wollte ich dann gar nicht mehr aufhören zu essen. (Auch Herr D., den ich bei neuen Sachen ja immer aus dem Augenwinkel misstrauisch beäuge, weil ich immer Angst habe, es schmeckt ihm nicht und er sagt aber nichts, verdrückte drei Stücke!) Deshalb kann ich euch dieses Rezept natürlich nicht vorenthalten, denn die Tarte schmeckt nicht nur warm, sondern auch kalt und lässt sich hervorragend in eine Brotbox packen und mit zur Arbeit nehmen!

Zuerst mal brauchen wir natürlich wieder meinen innig geliebten Quarkmürbteig (Die hier angegebene Menge reicht übrigens ziemlich genau für meine 24er Tarteform):

  • 100 g Magerquark
  • 75 g Butter
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

Du verknetest einfach alle Zutaten zu einem gut vermischten Teig und gibst diesen dann (in der Schüssel oder auch in einem Stück Frischhaltefolie) für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank, damit der Teig die richtige Konsistenz bekommt, um ihn weiterzuverarbeiten.

Zwischenzeitlich könntest Du aber schonmal den Ofen vorheizen – so 180°C Ober-Unterhitze wären nicht schlecht.

Bevor Du den Teig wieder aus dem Kühlschrank nimmst, fettest Du am besten die Tarteform und legst schonmal ein Stück Backpapier und ca. 500 g Hülsenfrüchte (oder Reis) zum Blindbacken bereit. Dann drückst Du den Teig so, dass er die Form gut auskleidet, stutzt den Rand zurecht, stichst ihn ein paar Mal mit der Gabel ein, gibst Backpapier und Hülsenfrüchte darauf und schiebst ihn in den vorgeheizten Ofen. Da darf er dann 20 Minuten ohne Füllung backen.

Für die Füllung brauchst Du:

Erster Teil

  • 1 kleine Zucchini
  • 1 EL Kräuter der Provence getrocknet und gerebelt
  • 1 TL Olivenöl
  • etwas Salz und Pfeffer
  • das Weiße von einem Bund Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • und für die Fleischfresser unter uns 125 g Baconwürfel

Die Zucchini wird gewaschen und geputzt, längs halbier und dann in Scheiben geschnitten. Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Zucchini mit den Gewürzen und dem Weiß der Frühlingszwiebeln darin ein paar Minuten anschwitzen, damit sie nicht roh in die Tarte kommen. Wer es gerne mit Speck hat, gibt diesen einfach nach 2-3 Minuten dazu.

Nachdem der Boden 20 Minuten vorgebacken hat, diesen für einen Moment herausnehmen, um die Füllung darauf zu geben. Zuerst die Zucchini(-Speck-Mischung) und dann den

Zweiten Teil

  • 2 Paprika (ich habe eine rote und eine orange genommen, es ist aber wohl Geschmackssache)
  • ein paar Cherrytomaten (ca. 10 Stück)
  • den Rest des Päckchens Magerquark + weitere
  • 200 – 250 g Quark (hier hast Du die Wahl: fertigen Kräuterquark oder ungewürzten Quark und dann einfach mit etwas mehr Salz und Pfeffer und vielleicht ein paar frischen Kräutern wie Schnittlauch zu arbeiten)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln, das Grün, ebenfalls in Ringe geschnitten.
  • 2 Eier
  • Salz & Pfeffer
  • 4 EL Parmesan

Die Paprika waschen, entkernen und in (halbe) Ringe schneiden.

Alle Zutaten außer Paprika und Cherrytomaten zu einem Guss verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun ganz einfach ein paar Paprika auf den Zucchini verteilen, die Quarkmasse darauf geben, die restlichen Paprikascheiben und die Tomaten obenauf verstreuen und das ganze im Ofen für weitere 30 Minuten stocken lassen.

Gemüsetarte

Die Gemüsesorten sind sicher recht variabel – ich würde diese Kombination auf jeden Fall wieder backen & jedem weiterempfehlen! 🙂

Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Fisch! Heute mit Zitronenthymian, Cherrytomaten & Zucchini frisch aus dem Ofen

Zitronenthymian-Ofenfischfilet mit Cherrytomaten, Zucchini 1

Ich muss ja zugeben, dass ich Fisch eigentlich nur so lange wirklich mag, wie er ohne Gräten zu mir nach Hause in die Küche kommt, fröhlich guten Tag sagt und ohne übermäßig zeitraubende Behandlung zu erfahren im Ofen verschwindet. Soll heißen: Ich bin die Frau für’s Fischfilet und die Meeresfrüchte, aber bitte küchenfertig. Während Herr D. im entgräten einsame Spitze ist (und  die Tierchen wahrscheinlich sogar fröhlich pfeifend in der Küche schuppen würde, würde sie ihm nur jemand im Besitz eines Angelscheins aus einem Gewässer fischen), drücke ich mich vor allem, was über’s Garen hinausgeht. Deswegen antworte ich auch meistens auf die Frage danach, ob wir denn nicht mal wieder Fisch essen könnten mit „Jep, hab sowieso noch Filets im Tiefkühler.“ (was in Anbetracht der deutlichen Entfernung zum Meer ohnehin wohl die bessere Alternative ist!) Gerade wenn der Holde Spätschicht hat, mache ich gerne Sachen, die ich einfaach in den Ofen schieben kann und die pünktlich ohne großen Aufwand aus selbigem wieder zu holen sind, denn dann ist die Küche schon wieder sauber, bis der Herr nach Hause kommt und wir können uns gleich mit den Tellern ins Wohnzimmer verkrümeln und noch ein bisschen was über den Tag des anderen erfahren. Deswegen gab es auch dieses leckere Essen, das durchaus auch mal ohne Sättigungsbeilage genossen werden kann (mir zumindest fehlte nichts, Herr D. bekam wie üblich einen Beutel Reis):

Fischfilet aus dem Ofen mit Cherrytomaten, Zucchini & Zitronenthymian(-sauce)

Für 2:

  • 400 g Fischfilet i.d.F. Seelachs
  • einige Stiele Zitronenthymian
  • 2 kleine Zucchini
  • etwa 300 g Cherrytomaten
  • Salz & Pfeffer
  • 1 EL Kräuter der Provence-Würzmischung, getrocknet und gerebelt
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Zehen Knoblauch

Den Fisch schon vorher aus dem Eisfach nehmen und auftauen lassen. Die Zucchini längs halbieren und in Scheiben schneiden, mit dem Olivenöl und den Kräutern der Provence mischen, mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Je ein Fischfilet abtupfen, ebenfalls salzen und pfeffern, in ein Stück Alufolie und dies wiederum in eine Auflaufform legen (damit eventuell austretende Flüssigkeit nicht in den Backofen tropft) und die Zucchinimischung auf die beiden Fischfilets geben. Die Tomaten auf der Zucchinimischung verteilen, mit dem Zitronenthymian belegen und die gepellten und in Scheiben geschnittenen Knoblauchzehen auf dem Gemüse verteilen. Die Alufolie oben verschließen und bei 160°C Heißluft 30 Minuten im Ofen garen.

Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch noch eine kleine

Zitronenthymian-Frischkäse-Sauce

dazu servieren.

Dafür einfach

  • 125 ml Gemüsebrühe aufkochen, mit
  • 2 EL Soßenbinder für helle Saucen abbinden und eine pürierte Mischung aus
  • 50 g Frischkäse
  • 1 TL Salz
  • einer großen Prise PFeffer
  • dem Saft einer halben Zitrone und
  • 2 EL Milch sowie
  • einigen Zweigen Zitronenthymian einrühren. Diese auf der abgeschalteten Herdplatte in paar Minuten ziehen lassen.

Lasst es euch schmecken!Herzlichst Kristina sw

2Herde hat noch mehr zu bieten sw


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Canneloni mit Hackfleischfüllung und Gemüse- Frischkäse-Sauce

Canneloni mit Hackfleischfüllung und Gemüse-Frischkäse-Sauce_instantRahmen_beschriftet

Herr D. ist wieder recht fit, ich erwähnte es bereits, als ich vorhin den verspäteten Freitagsfüller auf den Weg brachte und er hat auch wieder Hunger. Wie ein Bär. Was mich besonders freut, denn letztes Wochenende war er noch nicht einmal mit Reis und Sauce von der Couch zu locken, was – möchte ich meinen – höchst bedenklich ist, außerdem hätte ich auf seiner Stirn wahrscheinlich die Sauce kochen können, so heiß war diese. Gestern aber diskutierte er schon wieder fleißig mit, was es denn so zu Essen geben sollte und wirkte fast ein bisschen geknickt, dass er mir im Supermarkt das Leben nicht zur Hölle machen konnte (er kann sich einfach nicht entscheiden, wenn es vorher keinen Masterplan gibt, was das Essen angeht, dann erstellt er binnen einer Stunde gern mal drei mögliche neue), da er noch krankgeschrieben und eventuell auch noch ein bisschen ansteckend ist (außer mich! Ha! Nehmt das, Bazillen, ihr könnt mir nichts anhaben! – Hoffe ich doch. 😉 )…als wir über Nudeln redeten, kam er direkt mit dem Wunsch „Lasagne“ um die Ecke und da ich bisher immer dachte, dass ich die lieber koche als er sie isst, ergriff ich natürlich die Gelegenheit beim Schopf und schlug, bevor er es sich anders überlegen konnte, Canneloni vor, da noch ein Päckchen dieser kleinen Schweinereien-Potentaten (ich kann das einfach nicht, ohne danach einen Schwammtuch-Großeinsatz auf der Arbeitsplatte durchführen zu müssen) im Schrank rumlungerte. Weil ich ganz genau wusste, dass er auf Bolognese spekulierte (kennt ihr das auch, ihr fangt an von Nudeln zu reden und während Ihr noch über neue Saucen nachdenkt, seht Ihr in den Augen Eures Gegenübers dieses Wort aufblitzen wie eine Vegas-Leuchtschrift BOLOGNESE), beschloss ich, einen Kompromiss einzugehen, wofür die Canneloni ja auch bestens geeignet sind, und Gemüsesauce und Fleischfüllung zu mischen. Heraus kamen sehr leckere

Canneloni mit Hackfleischfüllung und Gemüse (i.d.F. Zucchini) – Frischkäse – Sauce

Du brauchst für 2 Hungrige:

  • etwa 1/2 Packung (125 g) Canneloni
  • 1 Kugel Mozzarella à 125 g

Für die Canneloni-Füllung:

  • 300 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Tube Tomatenmark
  • 2 EL Italienische Würzmischung
  • Salz, Pfeffer
  • 150 ml Rotwein (oder entsprechend mehr Brühe)
  • 200 ml Rinder- oder Gemüsebrühe
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 TL Olivenöl

Für die Gemüsesauce:

  • 2 Zucchini à ca. 150 g
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 1 Schuss Rotwein
  • 150 ml Rinder- oder Gemüsebrühe
  • 1 EL Thymian, getrocknet und gerebelt
  • 75 g Frischkäse
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Olivenöl

„Werkzeug“:

  • 2 große Pfannen (im Idealfall eine beschichtet, eine unbeschichtet)
  • 1 Auflaufform (meine hat die Maße 18 * 28 cm)
  • 1 Spritzbeutel mit sehr großer Öffnung oder 1 Gefrierbeutel, an dem eine Ecke abgeschnitten wurde
  • Pfannenwender, Messbecher, falls vorhanden Küchenhobel

Vorbereitungen: Zwiebeln schälen und ganz fein würfeln, Zucchini waschen und in Stifte schneiden oder hobeln, den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zunächst bereiten wir die Füllung für die Canneloni zu: Dafür wird das Hackfleisch im heißen Olivenöl in der unbeschichteten Pfanne zusammen mit den fein gewürfelten Zwiebeln angebraten und mit der italienischen Würzmischung vermischt. Wenn das Fleisch zu bräunen beginnt, mit dem Tomatenmark vermengen und etwas rösten, die Masse mit dem Rotwein (oder einem ersten Schuss Brühe) ablöschen, kurz schmurgeln lassen und mit der Brühe auffüllen. Jetzt etwa 5 Minuten köcheln lassen, bis eine relativ dickflüssige Konsistenz entstanden ist, die sich später gut in die Canneloni einfüllen lässt ohne direkt wieder davon zu laufen. Wenn die Fleischmasse die richtige Konsistenz erreicht hat, die Pfanne vom Herd nehmen und beiseite stellen, damit die Masse etwas abkühlen kann und Du Dir nicht die Finger verbrennst.

Jetzt kümmern wir uns um die Gemüsesauce: Dafür erhitzen wir den zweiten TL Öl in der beschichteten Pfanne und schmoren die Zucchinistifte darin mit etwas Salz, Pfeffer und dem Thymian. Nach 3-4 Minuten mit etwas Rotwein ablöschen, etwas Brühe hinzugeben und mit den Dosentomaten auffüllen, ebenfalls köcheln lassen, bis die Konsistenz schön sämig ist, den Frischkäse einrühren.

Hat die Hackfleischmasse etwas abgekühlt, können wir die Canneloni damit füllen. Dafür das Fleisch entweder in einen Spritzbeutel oder in einen Gefrierbeutel, an dem vorher eine Ecke im Durchmesser der Canneloni abgeschnitten wurde, geben und die Masse in die Canneloni spritzen, diese in die Auflaufform (je nach Erfahrung vorher einfetten) legen. Die Canneloni mit der Gemüsesauce bedecken und den in feine Scheiben geschnittenen Mozzarella darauf legen. Im vorgeheizten Ofen 30 Minuten garen & überbacken.

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Gemüse-Schnitzel-Pfanne in Senf-Schmand-Sauce auf Reis

Gemüse-Schnitzel-Pfanne in Senfschmandsauce auf Reis 1

Du brauchst für 2 Personen:

  • 2 Schweineschnitzel à ca. 150 g
  • Reis (bei uns waren es 2 Beutel, wir hatten Hunger)
  • 1 kleine Zucchini
  • 300 g Champigons (weiße oder braune, wie Du magst)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Schuss Weißwein
  • 100 g Schmand
  • 2 EL Dijon-Senf
  • 1 TL getrockneter und gerebelter Thymian
  • 1 TL Honig
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Butter

Zuerst das Wasser für den Reis aufsetzen und diesen nach Packungsanleitung kochen.

Vorbereitungen, während das Wasser aufkocht: Schnitzel in feine Streifen schneiden, Gemüse waschen und putzen, Zucchini in Stifte hobeln/ kleine Würfel schneiden, Lauchzwiebel in Ringe schneiden (Weißes und Grünes trennen) und die Champignons je nach Größe 4teln/ 6teln oder 8teln.

In einer großen, beschichteten Pfanne die Butter erhitzen, das Fleisch hineingeben und wenn es leicht anröstet, das Weiß von den Zwiebeln und die Zucchini zugeben, mit einer großen Prise Salz und Pfeffer sowie dem Thymian würzen. Nach weiteren 2-3 Minuten (ab und an mal rühren oder schwenken) die Champignons zugeben, mit einem kleinen Schuss Weißwein ablöschen und alles zusammen etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten. Wenn die Champignons gar sind, Senf, Schmand und Honig zufügen, alles gut verrühren und mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken. Das Zwiebelgrün unterrühren oder zum Garnieren verwenden, mit Reis servieren und schmecken lassen! 🙂

Lass Dir's schmecken!


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Tunesisch und Kunterbunt

Kunterbunter Couscous

Kennt ihr auch Beilagen-Quartett? Euch fällt ein Essen ein, dass ihr unbedingt kochen wollt und im typisch-deutschen Denken fehlt die Sättigungsbeilage. Also sortiert ihr im klassischen Vierklang Nudeln – Reis – Kartoffeln – Brot solange, bis ihr unter deren Ablegern etwas findet, das zum Gericht am Besten passen könnte. So ging es mir gerade als ich noch ganz ganz wenig Ahnung vom Kochen hatte unglaublich häufig. Man will ja ein „rundes“ Essen servieren, aber irgendwie ist die Auswahl der Rezepte, derer man sich zu Kochen bemächtigt fühlt, relativ gering.

Durch ein kleines „Das Pferd von hinten aufzäumen“-Spiel versuche ich hin und wieder diesen Teufelskreis der langweiligen Kohlenhydrate zu durchbrechen und etwas Abwechslung auf den Teller zu bringen. An Couscous hatte ich mich bisher noch nicht gewagt. Zum ersten und einzigen Mal im Tunesien-Urlaub gegessen (noch mit meinen Eltern, ich schätze es war 2001 oder 2002) und nicht sonderlich gut vertragen, schaffte es diese Beilage bis heute nicht in meine Küche. Mit diesem Rezept (laut Chefkoch tunesisch) dürfte sich das allerdings geändert haben. Vorsicht: scharf! (Sagt vor allem Herr D., der gerne als Feuerspucker arbeiten würde)Hier abgeguckt

Kunterbunter Couscous mit Putenfleisch und viel Gemüse

Du brauchst für 4 Portionen:

2 Tassen Couscous (ca. 250 g)
500 g Putenschnitzel
2 Zucchini
2 rote Paprika
1/4 Hokkaido-Kürbis (kann auch weggelassen werden)
2 Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
2 Karotten
2 Kartoffeln
2 EL Olivenöl
1 TL Harissa
3 EL Tomatenmark
1 TL Paprikapulver edelsüß
1/2 TL Kurkuma
2 TL Koriander gemahlen
1 TL Pfeffer
2 TL Salz
1,25 l Wasser (plus 3 Tassen)
1/2 Bund Petersilie (glatte), fein gehackt
1 TL Soßenbinder

Die Putenschnitzel in feine Streifen schneiden. Das Gemüse waschen, putzen und klein würfeln (Ca. 1 cm), die Zwiebeln in feine halbe Ringe schneiden und den Knoblauch pressen.

In einem großen Topf (keine beschichtete Pfanne!) das Öl erhitzen und das Fleisch darin anbraten (dass es dabei etwas anhängt, macht nichts). Die Zwiebelscheiben zugeben und weiterbraten, den Knoblauch dazu pressen. Wenn keine Flüssigkeit vorhanden ist, Tomatenmark und Harissa zugeben und anrösten (es darf am Boden leicht anhängen und dunkel werden, durch das Röstaroma entsteht ein toller Duft, der sogar Herrn D. in die Küche lockte). Dann mit ca. 200 ml Wasser ablöschen, reduzieren lassen und die Gewürze zufügen.

Jetzt die Gemüsewürfel zugeben und gut verrühren, dann mit dem restlichen Wasser auffüllen, aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze etwa 30 Minuten köcheln lassen.

Jetzt den Couscous in eine Schüssel geben und mit den drei Tassen kochendem Wasser übergießen, zehn Minuten Quellen lassen.

Währenddessen die Fleisch-Gemüse-Mischung abschmecken und dann abschütten, die Soße auffangen, wieder in den Topf geben, aufkochen und mit dem Soßenbinder andicken.

Couscous mit einer großen Prise Salz und Pfeffer sowie der fein gehackten Petersilie vermengen, mit etwas von der Soße vermengen, auf Teller geben, etwas von der Fleisch-Gemüse-Mischung sowie weitere Soße darüber verteilen und schmecken lassen!

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Pestoträume

Nudeln mit Pesto sind ne feine Sache. Schnell auf dem Tisch, absolute Sattmacher und mit dem richtigen Pesto auch sehr lecker. Allerdings ist das richtige Pesto meistens verdammt ölig. Nicht so bei diesen beiden Rezepten. Die Geschmacksrichtung getrocknete Tomaten ist ja den meisten ein Begriff, Zucchini war mir persönlich neu, nachdem ich aber bei Penne im Topf davon gelesen hatte, machte ich mich an meine eigene Version davon, nicht zuletzt von den Erinnerungen an das leckere Avocadopesto beflügelt.

Aufheben sollte man beide Varianten, sofern man sie nicht sofort nach der Herstellung verzehren möchte, in einem heiß ausgespülten, sauberen Schraubglas mit einem Ölspiegel obenauf (!). Das Tomatenpesto sollte sich so bis zu einem Monat halten. Bei der Zucchini habe ich noch keine Erfahrungswerte, empfehle aber zunächst mal (bis ich es besser weiß), es maximal eine Woche im Kühlschrank in besagtem Glas zu lagern.

Tomatenpesto

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Pastasotto – Mit oder ohne Meeresfrüchte

Pastasotto 1

Nudeln in Reisform – das Paradies für alle Unentschlossenen, ein MUSS für alle Gern-zum-Griechen-Geher und dankbare Abwechslung im Beilagen-Kanon der Akteure Nudeln & Reis & Kartoffeln & Brot… Nicht nur deshalb, sondern auch, weil ich das wohlklingende Wort „Pastasotto“ in letzter Zeit mehrmals am ein oder anderen Punkt im Netz gelesen hatte, kam den putzigen Kleinen in der Studentenküche heute eine Hauptrolle zu. Diese vegetarische Köstlichkeit wurde dann auch vom Vegetarier-Gast dankend angenommen und ratzeputz aufgegessen. Und allen, die was schnelles und unkompliziertes suchen, das satt macht, empfehle ich ganz dringend: nachkochen! 🙂

Für 4 Portionen: 250 g Kritharaki # 1/2 Dose gehackte Tomaten # 2 Fleischtomaten  # 1 kleine Zucchini  # 1/2 Glas schwarze Oliven # 1 l Gemüsebrühe # 1 Zwiebel # 200 g Hirtenkäse (ich hatte noch gewürfelten mit Tomate und Basilikum)  Salz, Pfeffer, Rosmarin (frisch), Knoblauchgranulat, Kräuter der Provence, Cayenne-Pfeffer

Die Kritharaki in der Gemüsebrühe 10 Minuten kochen, zwischenzeitlich die Zwiebel und die Zucchini in feine Scheiben hobeln und die Tomaten fein würfeln. Die Dosentomaten ebenso wie die frischen und die Gewürze (je ca. 1/2 TL, vom Cayennepfeffer allerdings nur eine Prise) hinzufügen, gut verrühren und einen Moment köcheln lassen, dann Zucchini- und Zwiebelscheiben dazu geben.

Nach 5 Minuten den Salzlakenkäse in kleinen Stücken oder zerkrümelt zugeben und rühren, bis sich dieser aufgelöst hat, zum Schluss die Oliven hinzufügen, umrühren – fertig!

Pro Portion ca. 456 kcal  – 16,5 g Fett

Pastasotto

Und für alle, die ein bisschen mehr Zeit und Raffinesse haben wollen gibt’s hier die „Extended Version“:

Pastasotto mit Meeresfrüchten

Über das Pastasotto pro Portion 100 g Meeresfrüchte  die mit 2 Zweigen Rosmarin &  etwas Olivenöl,  einer Prise Salz und Pfeffer in der Pfanne geschwenkt wurden geben.

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Olivenreis

Olivenreis 1

Reis – Oliven – Frischkäse – Gemüse – Mhjamm.

Pro Portion1 Beutel Reis # 100 g Olivenfrischkäse  # 3 EL Oliven (schwarz, in Ringen) # 3 Tomaten # 1 kleine Zucchini # 1/2 Bd. Frühlingszwiebeln # etwas Butter # ein paar Blätter Basilikum  # 1 TL Suppengewürz # Rosmarin, Pfeffer, Salz, Cayennepfeffer

Den Reis kochen. Zwischenzeitlich die Tomaten und die Zucchini fein würfeln, die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, das Basilikum in feine Streifen schneiden. Die Tomaten mit den Oliven, Rosmarin, Basilikum und einer Prise Cayennepfeffer vermischen.

Den Reis abschütten, die Butter erhitzen und die Zucchini und die Lauchzwiebeln darin etwas andünsten. Den Reis zugeben, mit Suppengewürz und Frischkäse vermischen. Schließlich die Tomatenmasse zugeben, gut verrühren und abschmecken.

pro Portion ca. 680 kcal / 40 g Fett

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